WDR Programm 04.07.

   
   Was läuft beim TV Sender WDR

Was läuft 04.07. im TV-Programm von WDR?

Das WDR Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
00:40 Jonathan
Spielfilm ~90 Min
Drama, Deutschland 2016 Regie: Piotr J. Lewandowski Musik: Lenny Mockridge - Leonardo Mockridge Kamera: Jeremy Rouse
Jonathan ist 24. Er pflegt seinen schwer an Krebs erkrankten Vater Burghardt aufopferungsvoll. Sein eigenes Leben stellt Jonathan dafür schon seit Jahren hintenan. Mit viel Mühe und kleinen Tricks bringt er seinen Vater dazu, die Medikamente zu nehmen, die er mehr und mehr ablehnt. Von Burghardts Wunsch nach einem, wie er sagt, würdevollen Tod will Jonathan nichts hören. Burghardts Zustand verschlechtert sich zusehends, und Jonathan ist zunehmend überfordert - bis ihn Anka bei der Pflege seines Vaters unterstützt. Jonathan fühlt sich stark zu Anka hingezogen. Er verliebt sich Hals über Kopf und beginnt sein bisheriges Leben infrage zu stellen. Jonathan erfährt, dass Anka in einem Hospiz arbeitet und Menschen beim Sterben begleitet. Sie behandelt das Thema Tod, das Jonathan bislang immer verdrängt hat, mit einer Leichtigkeit, die ihm etwas von seinem Schrecken nimmt. Als Burghardts verschollen geglaubter Jugendfreund Ron auftaucht, ändert sich alles. Burghardt blüht auf, es geht ihm sichtlich besser - und Ron bleibt. Jonathan, der glücklich sein sollte über diese positive Entwicklung, empfindet Ron als Eindringling. Als er dann auch noch erfährt, dass sein Vater und Ron mehr verbindet als nur Freundschaft, die beiden eine homosexuelle Beziehung hatten und ineinander die große Liebe fanden, bricht für ihn eine Welt zusammen. Das bereits angespannte Vater-Sohn-Verhältnis steht vor einer Zerreißprobe. Erst nach und nach versteht Jonathan, dass er seinen eigenen Weg finden muss - und lieben auch bedeutet, loslassen zu können.
Untertitel
03:35 Ziemlich russische Freunde
TV-Sendung ~90 Min
Komödie, Deutschland 2020 Regie: Esther Gronenborn Autor: Heino V. Kronberg Musik: Gert Wilden jun. Kamera: Birgit Gudjonsdottir
Minuten Wenn alles wie am Schnürchen läuft - ist dann nicht etwas faul? Ein deutsch-russisches Grundstücksgeschäft endet nach dem Fund einer Fliegerbombe im Chaos und mit der Frage, wer die sechsstellige Zeche zahlt. Die Cultural-Clash-Komödie ''Ziemlich russische Freunde'' spielt mit Klischees und öffnet den Blick für unterschiedliche Lebensweisen und Werte. Regisseurin Esther Gronenborn setzt auf Tempo und Wortwitz. Zu dem hochkarätig besetzten Ensemble zählen unter anderem Oliver Mommsen, Susanna Simon, Anton von Lucke, Barbara Prakopenka und Wolfgang Stumph. Bernd (Oliver Mommsen) und Daniela Weigel (Susanna Simon) machen mit dem Verkauf eines Baugrundstücks nicht nur ein gutes Geschäft, sondern auch die Bekanntschaft mit den glücklichen Käufern. Das Ehepaar Viktor (Jevgenij Sitochin) und Svetlana Galkin (Katerina Medvedeva) möchte auf den frisch erworbenen 1000 Quadratmetern in bester Lage endlich ein Haus für ihre ganze Familie bauen. Dem hochprozentigen Umtrunk der Weigels und Galkins folgt schon bald ein böses Erwachen: Auf dem Baugrund könnte jederzeit eine Bombe hochgehen - und zwar im wahrsten Sinne des Wortes! Um den 250-Kilo-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg kostenneutral zu entsorgen, macht sich Viktor selbst ans Werk und bittet Bernd um Hilfe. Glücklicherweise endet die Do-It-Yourself-Aktion ohne Explosion, trotzdem geht die geheime Männeraktion gehörig schief. Übrig bleibt eine satte Rechnung für den polizeilichen Großeinsatz - und beim Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf. Nicht jedoch die Liebe, denn Bernds Sohn Johannes (Anton von Lucke) und Viktors Tochter Irina (Barbara Prakopenka) sind sich in der Zwischenzeit nähergekommen. Um eine gemeinsame Zukunft zu haben, müssen sie den erbitterten Streit ihrer Eltern schlichten. Hilfe kommt von Oma Ljudmila (Natalia Bobyleva) und Opa Reginald (Wolfgang Stumph), die auf ungewöhnliche Methoden setzen, um das Geld aufzutreiben.
UntertitelHDTV
08:05 Land und lecker
Show ~45 Min
Frische Milch aus Mühlhausen Staffel 12: Episode 4 Kochsendung, Deutschland 2017
Frische Milch aus Mühlhausen Sechs gut gelaunte Landfrauen touren in einem Oldtimerbus durch Nordrhein-Westfalen. Sie stellen ihre Höfe vor, die für sie Mittelpunkt ihres Lebens und ihrer Arbeit sind. Die Fahrt geht zu idyllischen Kräuterhöfen, ambitionierten Biofarmen und modernen Zuchtbetrieben. Mit dem, was die Landfrauen erzeugen, bekochen sie ihre Gäste. Sie haben alte Familienrezepte, kennen Spezialitäten aus der Region und überraschen mit raffinierten Eigenkreationen. Ehrgeiz gehört dazu: Die Landfrauen bewerten die Menüs, und am Ende der Reise steht fest, wer das beste Essen gekocht hat und den Titel holt. Heute geht die Fahrt nach Unna-Mühlhausen, wo Veronika Lategahn (56) einen Familienbetrieb managt. Ihr Milchhof Mühlhausen ist ein schöner, klassischer Bauernhof mit viel Fachwerk. Es gibt Milchvieh und Fleischrinder, Schweine, Hühner, Schafe und Kaninchen. Die Familie baut Getreide an, betreibt eine eigene Molkerei und produziert Buttermilch und Quark. Für das Landfrauenmenü will Veronika ihren Gästen ein westfälisches Landkartoffelsüppchen kochen und Knochenschinkentatar auf Pumpernickel anbieten. Als Hauptspeise soll es gepökelte Schweinebäckchen in Braunbiersauce an Schnibbelbohnen mit Kartoffeltalern geben, und zum Nachtisch wird Grießflammerie an Pflaumenkompott serviert. Die Vorfreude im Bus ist groß. Hahn im Korb ist Wolfgang Schiwy, und nur er weiß, wohin die kulinarische Reise führt. Der Chauffeur sorgt in seinem liebevoll restaurierten Neoplanbus aus dem Jahre 1957 für die richtige Atmosphäre. Hier wird gelacht, genascht und auch schon mal angestoßen. In dieser Folge kutschiert er die Frauen durch Ostwestfalen. Alle Informationen zur Sendung sind unter www.landundlecker.wdr.de und im Social-Web unter facebook.com/landundlecker zu finden.
Untertitel
11:50 Bettina Maria Böttinger - Fast ein Selbstportrait
Infosendung ~45 Min
Dokumentation, Deutschland 2016
Bettina Maria Böttinger, geboren am 4. Juli 1956 in Düsseldorf, gehört zu den beliebtesten und erfolgreichsten Persönlichkeiten im deutschen Fernsehen. Seit genau zehn Jahren moderiert sie den legendären ''Kölner Treff'', mehr als ein Jahrzehnt lang war sie zuvor Gastgeberin des etwas anderen Talks ''B. trifft ...'' und der Sendung ''Böttinger''. Vor bereits 25 Jahren wurde mit ihr die Medienshow ''Parlazzo'' aus der Taufe gehoben. Als Einzel- und Scheidungskind wuchs die spätere Journalistin hauptsächlich bei der Mutter auf. Während des Germanistik- und Geschichtsstudiums in Bonn sammelte die Friedens- und Frauenbewegte Ende der siebziger Jahre in Frauenläden und Wohngemeinschaften jede Menge Diskussionserfahrung. Als Mitarbeiterin zunächst bei einer Regionalzeitung und dann als Redakteurin beim Westdeutschen Rundfunk verfeinerte sie ihre Interview- und Moderationstechnik. Mit ihren erfolgreichen Tier-Doku-Soaps verschaffte schließlich die freie TV-Produzentin auch Tieren Gehör. Bettina Maria Böttinger schwärmt für Autos, Karneval, moderne Kunst, klassische Musik und Rauhaardackel. Sie ist gerne Gastgeberin, schätzt ihre große Küche und ihren kleinen Weinberg. Klaus Michael Heinz beobachtet die Vielbeschäftigte in der Eifel und in Köln, begleitet sie - mal mit, mal ohne Hund - zu einigen Stätten der Kindheit und Jugend im Rheinland wie auch in den Niederlanden, zeigt in zahlreichen Ausschnitten Höhepunkte ihres Berufslebens und gibt der mehrfach sozial Engagierten Gelegenheit zum Rückblick: auch auf schwierige Lebensabschnitte - etwa auf das Outing schon in der Düsseldorfer Gymnasialzeit oder auf das etliche Jahre später noch einmal mit großer Wucht erfolgte Outing durch Harald Schmidt.
Untertitel



Programm - Nachmittag

 
12:35 Mein Sohn Helen
Spielfilm ~90 Min
Drama, Deutschland 2015 Regie: Gregor Schnitzler Autor: Sarah Schnier Musik: Maurus Ronner Kamera: Jutta Pohlmann
Als Tobias Wilke (Heino Ferch) den 17-jährigen Finn (Jannik Schümann) nach dessen einjährigem Auslandsaufenthalt vom Flughafen abholen will, steht ihm eine junge Frau gegenüber, in der er nur langsam seinen Sohn wiedererkennt. Finn erklärt seinem verwirrten Vater, sich schon immer als Mädchen im Jungenkörper gefühlt zu haben. Er nennt sich nun Helen. Das Austauschjahr bei seiner Tante in den USA hat er genutzt, um die sexuelle Identität endlich offen zu zeigen. In der Zeit in San Francisco ist sein Entschluss endgültig gereift, sich ab sofort als Mädchen zu kleiden, um den gesetzlich vorgeschriebenen ''Alltagstest'' bestehen und bei Eintritt der Volljährigkeit eine geschlechtsangleichende Operation vornehmen lassen zu können. Für sein Umfeld beginnt der Härtetest. Nach dem ersten Schrecken sieht sich der aufgewühlte Vater mit einer Vielzahl von Fragen konfrontiert: Wie kann es sein, dass er nichts gemerkt hat? Hat seine vor zwei Jahren tödlich verunglückte Frau, deren Verlust Tobias noch nicht überwunden hat, etwas gewusst? Aber auch Helen muss sich schmerzlichen Fragen stellen: Wird es ihr gelingen, bei ihrem Entschluss zu bleiben? Selbst auf die Gefahr hin, die Menschen, die ihr am meisten bedeuten, zu verlieren? Gemeinsam begeben sich Vater und Tochter auf eine Reise, die sie gleichermaßen zueinander und zu sich selbst führt: ein komisches, liebevolles Ringen um Wahrheit und Selbstbestimmung. Das Thema ''Transgender'' rückt immer stärker in den Fokus des öffentlichen Interesses, auch als Filmthema. Eindrucksvoll, authentisch und klug wird hier die Problematik in all ihren Schattierungen beleuchtet. Eine Dramedy mit feinem Humor, weder sentimental noch düster. Jannik Schümann glänzt mit seiner berührenden Darstellung von Finn/Helen. Und Heino Ferch als alleinerziehender Witwer stellt die emotionale Achterbahnfahrt vom gänzlich überforderten bis zum verständnisvollen Vater glaubhaft dar.
Untertitel16:9HDTV
14:50 Wunderschön! Ameland - Diamant im Wattenmeer
Infosendung ~45 Min
(Wunderschön!) Unterwegs mit Andrea Grießmann Regionaldoku, Deutschland 2019
Babydünen und die Kinderstube der Löffler Kapitänshäuser aus der Zeit des Walfangs Ein Paradies für Ferienkinder Auf nach Ameland Mitten im niederländischen Wattenmeer liegt Ameland: An ihrem 27 km langen Sandstrand findet jeder seinen Platz - auch die vielen Kinder, die seit Generationen auf der Insel ihr Ferienlager aufschlagen. Idyllisch sind die denkmalgeschützten Ortskerne der vier Dörfchen mit ihren Kapitänshäusern aus der Walfangzeit. Andrea Grießmann ist dabei, wenn das historische Pferderettungsboot zu Wasser gelassen wird, besucht einen Strandräuber und testet Senfsuppe und Cranberry Bier. Die Wattwanderung wird zur Mutprobe, der Blick vom Leuchtturm entschädigt für die 236 Stufen, und der Naturaufseher, mit dem Andrea Grießmann im Naturschutzgebiet ''Het Oer'' unterwegs ist, entpuppt sich als Künstler. Stolz sind die Amelander auf ihre Vorreiterrolle in Sachen saubere Energie: Auf der Insel steht der größte Solarpark Hollands. Ein Paradies für Ferienkinder Im Sommer ist die Insel fest in Kinderhand: Auf keiner anderen Nordseeinsel gibt es so viele Ferienlager wie hier - und das seit fast 100 Jahren. Allein seit dem 2. Weltkrieg erholten sich mehr als eine Mio. Kinder auf Ameland, ein Großteil davon aus NRW. Übernachtet wurde anfangs in Kuhställen, später in umgebauten Bauernhöfen. Andrea Grießmann gerät mitten in das sogenannte Betreuersuchspiel - der Höhepunkt einer jeden Ferienfreizeit. Kapitänshäuser aus der Zeit des Walfangs In den vier beschaulichen Dörfchen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein: Die historischen Ortskerne mit den Kapitänshäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert stehen allesamt unter Denkmalschutz. Damals erlebte der Walfang hier seine Blütezeit und bescherte den Amelandern beträchtlichen Wohlstand. Heute sorgen Gesetze dafür, dass die Insel nicht in die Hände von Auswärtigen fällt, die ihre Häuser nur in den Ferien bewohnen. Andrea Grießmann trifft ein deutsches Paar, das ausnahmsweise ein altes Kapitänshaus renovieren durfte. Babydünen und die Kinderstube der Löffler 236 Stufen führen auf den Leuchtturm von Hollum, einen der hellsten in Europa. Von hier aus geht der Blick weit über die Insel, die fast zur Hälfte aus Naturschutzgebieten besteht. Am ''grünen Strand'' mit Sumpfwiesen, Wasser- und Sandflächen ''wachsen'' so genannte Babydünen. ''Het Oerd'' am Ostzipfel wartet mit menschenleerem Naturstrand, Dünen, Salzwiesen, Wattenmeer und unzähligen Vögeln auf. Auf die große Löffler-Kolonie sind die Amelander besonders stolz. Andrea Grießmann begleitet einen Naturaufseher auf seiner Runde. Das Reisemagazin stellt die schönsten regionalen Urlaubsziele vor und gibt wertvolle Tipps für die nächste Reise. Außerdem wagt ‚Wunderschön!‘ auch einen Blick in die Ferne und porträtiert besondere Orte auf der ganzen Welt.
Untertitel



Programm - Abend