SWR Programm morgen

   
   Was läuft beim TV Sender SWR

Was läuft morgen im TV-Programm von SWR?

Das SWR Fernsehprogramm von morgen bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
00:35 Lachgeschichten
Show ~45 Min
Plattenküche Staffel 1: Episode 16 Comedyshow, Deutschland 2012
Nach der ersten Sendung im WDR sollte sie sofort abgesetzt werden: zu dumm, zu sexistisch, zu viel Anarchie: die ''Plattenküche'' eine Musik- und Nonsensshow mit Helga Feddersen und Frank Zander. Eingebettet in eine beknackte Rahmenhandlung mit Feddersen und Zander, die Kalauer, Grimassen und Slapstickeinlagen beinhaltet und bei der immer irgendwann etwas explodierte, traten internationale Stars mit ihren aktuellen Hits auf. Aber die Plattenküche überlebte, ebenso wie die Vorwürfe gegen sie! Das vorwiegend junge Publikum liebte seine Sendung, und so wechselte die ''Plattenküche'' nach Einschaltquoten von über 30 % 1977 sogar ins Erste. Die ''Lachgeschichten - Plattenküche'' zeigen Höhepunkte aus einer der TV-Sternstunden der 70er Jahre: musikalische Unterhaltung gepaart mit anarchischer Comedy. Und selbst die Studio-Deko spielt mit: Mal bricht unter Bata Ilic - natürlich nicht abgesprochen - eine Brücke ein, griechische Säulen kippen reihenweise um, oder ein ''durchgedrehter'' Staubsauger saust mitten durch die Bands. Comedy nicht nur zwischendurch in vorproduzierten Sketchen, sondern Comedy live: natürlich ungeprobt, und alles spontan! Zu Wort kommen Udo Lindenberg, Karl Dall, Frank Zander, Gianna Nanini, Marius Müller-Westernhagen, einige der ''Opfer'' und natürlich der Regisseur Klaudi Fröhlich, den die Branche im Übrigen nach der ''Plattenküchenzeit'' nur noch ''Bumm Bumm Klaudi'' nannte!
Untertitel16:9
04:20 Die Drei von der Müllabfuhr: Mülle meets Future
TV-Sendung ~90 Min
Staffel 1: Episode 3 Komödie, Deutschland 2020 Regie: Hagen Bogdanski Autor: Christian Krüger - Toks Körner - Sebastian Bleyl Musik: Lukas Kiedaisch - Biber Gullatz
''Käpt''n'' Werner Träsch (Uwe Ochsenknecht), Ralle (Jörn Hentschel) und Tarik (Aram Arami) haben es am liebsten, wenn sie ohne Stress ''von oben'' ihre Arbeit machen können. Als Werner bei einer Schulhofdemo von ''Fridays for Futures'' die Hand ausrutscht und im Internet einen Shitstorm auslöst, zwingt ihn sein Chef Dorn (Rainer Strecker), die Unbeherrschtheit im Dienst auf ungewöhnliche Weise auszubügeln: Der geohrfeigte Dennis (Ben Litwinschuh), der kurz vor dem Rausschmiss in der Schule steht, soll ausgerechnet beim ''Käpt''n'' sein einwöchiges Schülerpraktikum machen und mit positiven Blogbeiträgen die ''Mülle'' ins beste Licht setzen. Doch der 16-jährige Umweltaktivist hat wenig Lust, unbezahlt den Abfall anderer aus den Hinterhöfen zu wuchten - schon gar nicht mit vermeintlich oberlehrerhaften Ansagen eines genervten Chefs. Werner muss bald erkennen, dass ihm der aufmüpfige Junge in Sachen Berliner Schnauze kaum nachsteht, ihn private Nöte umtreiben, er aber eigentlich schwer in Ordnung ist. Zusammen mit seinem Team gibt Werner ihm eine zweite Chance. Einen ''richtigen'' Neuanfang will Werner unterdessen mit seiner Freundin Gabi (Adelheid Kleineidam) machen. Dafür muss er endlich mit dem Jahre zurückliegenden Tod seiner Frau abschließen. Trotz bester Vorsätze tut sich Werner, der nichts mehr hasst als Veränderung, damit ganz schön schwer. Werner (Uwe Ochsenknecht), Ralle (Jörn Hentschel) und Tarik (Daniel Rodic) sind auf Berlins Straßen unterwegs und kommen bei den Menschen immer gut an, auch, weil sie ihnen immer wieder bei kleinen und großen Problemen aus der Klemme helfen. Damit ecken sie aber auch an – vor allem bei ihrem Vorgesetzten Dorn (Rainer Strecker).
DolbyUntertitel16:9HDTV
10:45 Spuren im Stein
Infosendung ~45 Min
Das Allgäu Staffel 1: Episode 8 Bildungsreihe, Deutschland 2018 Autor: Peter Prestel
Das Allgäu ist eine der bekanntesten Regionen Deutschlands. Berge, Seen, Kühe und Käse fallen allen ein, wenn sie an das Allgäu denken. Moderatorin Lena Ganschow und ARD- Wetterexperte Sven Plöger begeben sich auf Spurensuche nach den geologischen ''Erfolgsfaktoren'' des Allgäus und finden verblüffende Antworten auf Fragen wie: Wohin führte die erste Fahrt ins Blaue? Was macht ein Käseschmierer? Was hat ein Fingernagel mit den Alpengipfeln zu tun? Wie wird man Adlerkönig? Bei all dem spielt die Geologie eine wichtige Rolle. Die Landschaft zwischen dem Alpenhauptkamm und den Seen, Mooren und Hügeln des Alpenvorlands ist geprägt von zwei geologischen Großereignissen: Der Alpenauffaltung im Zuge des Aufeinandertreffens von zwei tektonischen Platten und der landschaftsbildenden Kraft der Gletscher während der letzten Eiszeit vor mehr als 10.000 Jahren. Was haben Millionen Jahre alte Meerestiere damit zu tun, dass die Schwaben so gerne Linsen mit Spätzle essen? Wo findet man heute noch Rheingold? Was hat das Saarland 300 Millionen Jahre alten Schachtelhalmen zu verdanken? Und wieso kauften die alten Römer tonnenweise Basalt aus der Eifel? Der Boden unter unseren Füßen hat die Geschichte im Südwesten über Jahrtausende geprägt. Moderatorin Lena Ganschow und Meteorologe Sven Plöger begeben sich auf eine packende Spurensuche durch vier Regionen, die ganz unterschiedliche geologische, kulturelle und historische Besonderheiten aufweisen: Die Schwäbische Alb, das Saarland, den Oberrheingraben und die Eifel. Die vierteilige Dokumentation zeigt, was pflanzliche, tierische und menschliche Bewohner aus den natürlichen Gegebenheiten gemacht haben.
Untertitel16:9



Programm - Nachmittag

 
12:15 Tochter meines Herzens
Spielfilm ~90 Min
Drama, Deutschland 2003 Regie: Dietmar Klein Autor: Norbert Sütsch - Annette Schmidt Musik: Michael Klaukien - Andreas Maria Lonardonio Kamera: Thomas Etzold
Sabrina Maurer (Christine Neubauer) führt ein glückliches Leben mit ihrer elfjährigen Tochter Laura (Sarah u. Laura Bellini). Doch leider muss sie seit ihrer Scheidung ihren Exmann Stefan (Michael Brandner) fortwährend an die Unterhaltszahlungen für die gemeinsame Tochter erinnern. Deshalb ist die selbstbewusste Frau auch sofort misstrauisch, als Stefan eines Tages freudestrahlend mit einer Flasche Wein vor ihrer Tür steht. Als Sabrina den Grund des Besuchs erfährt, fällt sie aus allen Wolken: Stefan hat heimlich einen Vaterschaftstest durchführen lassen, mit dem Ergebnis, dass die elfjährige Laura unmöglich seine leibliche Tochter sein kann. Zunächst glaubt Sabrina an einen miesen Trick und gibt sofort eine Wiederholung des Tests in Auftrag. Das niederschmetternde Ergebnis: Stefan ist tatsächlich nicht der Vater des Kindes - aber Sabrina ist auch nicht die leibliche Mutter ihrer Tochter! Nachdem der erste Schock überwunden ist, bittet Sabrina den Rechtsanwalt Robert Clajus (Peter Sattmann) um Hilfe. Von ihm erfährt die fassungslose Frau, dass das Jugendamt die kleine Laura in ein Heim stecken wird, sobald es von den Testergebnissen erfährt - und sie selbst muss möglicherweise mit einer Anzeige wegen Kindesentführung rechnen. Doch obwohl Clajus und seine Mandantin durch abenteuerliche Detektivarbeit herausfinden, dass Laura nach der Geburt im Krankenhaus vertauscht wurde, und es ihnen sogar gelingt, Sabrinas leibliche Tochter ausfindig zu machen, zeigen sich die Behörden gnadenlos. Nach einer missglückten Flucht vor der Polizei landet die kleine Laura im Heim und Sabrina in Untersuchungshaft. Jetzt kann nur noch das juristische Geschick von Robert Clajus, der sich längst in seine Mandantin verliebt hat, die verfahrene Situation retten. Zwar gelingt es ihm, Sabrina auf Kaution freizubekommen, doch ob sie ihr Kind jemals zurückbekommt, wird erst eine Gerichtsverhandlung zeigen. Ebenso realistisch wie berührend von Dietmar Klein in Szene gesetzt, wirft ''Tochter meines Herzens'' die brisante Frage auf, ob Familie sich eher durch Blutsverwandtschaft oder durch emotionale Bindungen definiert. Christine Neubauer beeindruckt in der Rolle einer engagierten, impulsiven Mutter, die gegen jede Chance um ihr Kind kämpf; Peter Sattmann verkörpert den souverän-diplomatischen Rechtsanwalt Clajus.
Untertitel16:9
15:15 Von Pflanzen und ihren Menschen
Infosendung ~30 Min
Gärtnern in Mittelfranken Dokureihe, Deutschland 2018
Auf der gärtnerischen Reise durch Mittelfranken trifft man Menschen, die sich nur einer Pflanzenart verschrieben haben, die alte Kulturlandschaften schützen und solche, die ihre Pflanzen auf ausgefallene Weise konservieren oder anbauen. Die Reise geht einmal durchs Jahr, sie beginnt und endet im Sommer. Es gibt acht Stationen, die sich aber nicht streng an den Monaten orientieren. Doch sollte man bei einigen Pflanzen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Die gärtnerische Reise durch Mittelfranken beginnt im Hofgarten Ansbach, ein Barockgarten, in dem alles ein bisschen anders ist. Dann geht''s in die Lilienarche in Erlangen: Stefan Strasser liebt Lilien über alles. Er kreuzt und bestäubt, züchtet und vermehrt sie. Ein Blick auf das alte Gartenschaugelände in Dinkelsbühl zeigt, dass nach der Landesgartenschau längst nicht Schluss ist. Die Anwohner kümmern sich liebevoll um den Rosengarten und im Schulgarten werden schon die Jüngsten für Natur und Umwelt sensibilisiert. Typisch für Mittelfrankens Landschaften sind Streuobstwiesen, eine davon, der Kappelbuck, liegt bei Ehingen. In Thalmässing, im Garten von Barbara Krasemann, wird deutlich, dass man seinen Garten das ganze Jahr über nutzen kann. Wenn es draußen endlich wärmer wird, kann man sich darüber Gedanken machen, was an Essbarem dieses Jahr in den Beeten wachsen soll. Gemüse wie Salat braucht dazu aber nicht einmal ein Beet, ihm reicht ein Swimmingpool. Wie das geht, kann man sich an der Staatlichen Fachschule für Agrarwissenschaft in Fürth anschauen. In Nürnberg wächst eine Pflanze, deren natürliche Standorte rar werden und die mit Problemen zu kämpfen hat, was die eigene Verbreitung angelangt: die Sandgrasnelke. Die letzte Station der Gartenreise durch Mittelfranken ist die Kaiserburg in Nürnberg mit ihren vielen Gartenräumen.
Untertitel16:9
15:45 Mailand und Bergamo
Infosendung ~45 Min
Von italienischer Eleganz und schlichter Schönheit Dokumentation, Deutschland 2018 Regie: Susie Maass
Mailand ist so anders als Rom, Venedig oder Florenz. Eine Stadt, die sofort fasziniert, in die man sich aber nicht sofort verliebt. Erst auf den zweiten Blick offenbart sie ihren Charme und ihre Schönheit. Die Hauptstadt der Lombardei wirkt zunächst geschäftig, trendy und teuer. Gut shoppen lässt es sich im ''Quadrilatero d''oro della moda''. In dem Modeviertel finden sich Juweliere, Designer-Boutiquen und die Ateliers der wichtigsten Modemarken. Ein Viertel der - auch teuren - Eitelkeiten. Allein schon wegen der imposanten Architektur lohnt aber ein Besuch in der Galleria Vittorio Emanuele II, der ältesten Einkaufspassage der Welt. Hinaufsteigen muss man auf den Dom, denn auf seinem Dach kann man spazieren gehen. Es ist wie ein Spaziergang durch die Kunstgeschichte: Gotik und Renaissance, Barock und Rokoko - das Dach des Doms ist einer der schönsten Orte Mailands. Die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt kann man erlaufen. Unterwegs lohnt sich der Blick in Innenhöfe und Gärten - in das andere Mailand. In den Navigli di Milano lässt es sich wunderbar bummeln. Früher wohnten an den Kanälen Arbeiter:innen und Handwerker:innen, heute findet man dort Künstler:innen-Ateliers, Cafés und Restaurants. Vor allem abends zeigt das Viertel seinen besonderen Charme. Anders und weniger bekannt ist Bergamo. Die wohl schönste Stadt Norditaliens liegt abseits der Touristenströme in den Bergen. Im historischen Kern in der Oberstadt ist alles auf engstem Raum versammelt. Drei Kirchen, Palazzi, Geschlechtertürme und ein besonderes Mausoleum: das Grabmal des Söldner-Kapitäns Colleoni. Hoch über der Stadt in San Vigilio kann man über die Ebene bis nach Mailand schauen und den Glockenschlag des Campanone hören. Der schlägt heute noch einhundert Mal jeden Abend - wie vor 100 Jahren.
Untertitel16:9
17:15 Wildes Österreich
Infosendung ~45 Min
(Wild Austria - Created by Water) Vom Bergbach zur Donau Dokureihe, Deutschland, Österreich 2018 Regie: Michael Schlamberger - Rita Schlamberger
Wildes Österreich führt in die Märchenwälder und zu den Granitriesen der Alpen, zu rauschenden Gebirgsbächen und in die Auwälder entlang der ruhig fließenden Donau. Hohe Täler, dichte Wälder, eine wehrhafte Burganlage, die hoch über dem Fluss thront. Ein Ort wie aus einer mittelalterlichen Heldensaga: das Kamptal. Aus einer Baumhöhle sind leise Geräusche zu hören. Gänsesäger haben in einer alten Weide am Flussufer gebrütet. Die Küken sind gerade erst geschlüpft, schon verlässt die Mutter das Nest. Der Nachwuchs ruft nach ihr, doch sie kommt nicht zurück. Vom Fluss aus lockt sie ihre Küken mit lauten Rufen. Was dann folgt, ist der sprichwörtliche Sprung ins kalte Wasser. Die Vorbereitungen zu den Dreharbeiten der aufwendigen Sequenzen haben Monate gedauert. Zunächst mussten die Filmemacher Rita und Michael Schlamberger die Bruthöhlen überhaupt finden und ferngesteuerte Minikameras installieren. Als die Küken kurz vor dem Schlüpfen waren, standen die Naturfilmer rund um die Uhr hinter den Kameras bereit. Dann, eines Morgens, war es so weit: Der erste von elf flauschigen Winzlingen stürzte sich todesmutig in die Tiefe. Entstanden sind berührende und seltene Szenen einer Familienzusammenführung. Im typisch braunen Wasser des Kamp existieren auch die letzten Bestände der Flussperlmuschel. Wegen ihrer wertvollen Perlen und des Perlmutts war sie fast ausgerottet. Und was aussieht wie eine Kreuzung zwischen Regenwurm und Aal ist kein Fisch: Bachneunaugen sind Rundmäuler und gehören zu den ältesten Wirbeltieren der Welt. Die meiste Zeit ihres Lebens verbringen sie, vergraben im Bachbett, als blinde, zahnlose Larven. Das Gesäuse in der Steiermark ist eine von Eis und Wasser geschaffene wilde Hochgebirgslandschaft. Keine Regenfront kommt an den schroffen Gipfeln vorbei. Als Wetterscheide holt das Gebirge ungeheure Mengen an Niederschlägen vom Himmel. Unbändige Fluten brausen durch enge Schluchten. Loses Gestein wird mitgerissen und ins Tal transportiert. Was die Erosion weiter oben absprengt, wird von den wilden Wassern talwärts verfrachtet bis in die größte zusammenhängende natürliche Au-Landschaft Mitteleuropas: ein Naturparadies vor den Toren Wiens, die Donau-Auen. Sie konnten als Nationalpark vor Kraftwerkprojekten gerettet werden. Zu verdanken haben sie ihre Existenz jedoch dem Wiener Hof. Einst waren die Wälder kaiserliches Jagdrevier und somit vor Rodung und Zersiedelung verschont. Für das Kaiserhaus und dessen hohe Gäste wurden pompöse Jagden inszeniert, die tagelang dauerten und Hunderten Wildschweinen und Hirschen das Leben kosteten. Auch der Seeadler wurde bejagt und ausgerottet. Seine Rückkehr als Brutvogel ist eine Erfolgsgeschichte, die untrennbar mit dem Nationalpark verbunden ist.
Untertitel16:9



Programm - Abend

 
23:20 Spuren der Rache
Spielfilm ~85 Min
Thriller, Deutschland 2016 Regie: Nikolai Müllerschön Autor: Klaus Burck - Holger Karsten Schmidt Kamera: Daniel Koppelkamm
Bei einem Bombenanschlag mitten in Berlin verliert Frank Hennings (Heiner Lauterbach) seine Frau und seine Tochter. In seinem Schmerz fokussiert der pensionierte Verwaltungsbeamte nur noch ein einziges Ziel: Vergeltung. Als die Ermittlungen vorzeitig eingestellt werden, reist er auf eigene Faust nach Marokko und heftet sich an die Fersen von Sharif Nader (Michele Cuciuffo), dem mutmaßlichen Drahtzieher des Attentats. Um Nader ungehindert nahezukommen, bewirbt er sich mit gefälschten Papieren als Privatlehrer für dessen 13-jährige Tochter Yasmin (Maya Lauterbach). Während Hennings das Mädchen in einem schwer bewachten Haus unterrichtet, wartet er auf eine günstige Gelegenheit, um deren Vater zu erschießen. Hennings weiß, dass jeder seiner Schritte von Nader und seinen Sicherheitsbeamten genau beobachtet wird und ihm nur wenig Zeit bleibt. Als seine Tarnung fast auffliegt, durchkreuzen Naders Hintermänner seinen Plan. Es kommt zu einem Blutbad, dem Hennings und Yasmin in letzter Sekunde gemeinsam entrinnen können. Auf der Flucht wird dem Mädchen klar, wer Hennings wirklich ist: der Mann, der ihren Vater ermorden wollte, um sich für etwas zu rächen, das er in ihren Augen nicht getan haben kann. Mit vielen überraschenden Wendungen, großen Emotionen und einer exklusiven Besetzung wartet der spannungsreiche zweiteilige Fernsehthriller ''Spuren der Rache'' auf: In den Hauptrollen sind Heiner Lauterbach und seine Tochter Maya zu sehen. Er spielt einen deutschen Beamten, dessen Familie bei einem Anschlag ums Leben kommt und der auf die Tochter des Attentäters trifft, den er zur Rechenschaft ziehen will. Als die Situation eskaliert, sind die beiden gezwungen zu fliehen und eine Schicksalsgemeinschaft wider Willen einzugehen. Die Geschichte über Moral, Schuld und Vergebung führt in das Milieu von Terroristen und Waffenhändlern, in deren Netzwerke auch die Geheimdienste verwickelt sind. Nikolai Müllerschön, der bereits 2014 mit Lauterbach den Gangsterfilm ''Harms'' realisierte, führte Regie bei diesem aufwendig produzierten Zweiteiler.
DolbyUntertitel16:9HDTV