NDR Programm 19.05.

   
   Was läuft beim TV Sender NDR

Was läuft 19.05. im TV-Programm von NDR?

Das NDR Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

NDR Programm - Vormittag

 
06:35 Die Tricks im Online-Handel: Boom mit Schattenseiten
Infosendung ~45 Min
Dokumentation, Deutschland 2021 Moderation: Jo Hiller
Noch schnell ein Geburtstagsgeschenk besorgen, den neuen Fernseher liefern lassen oder auch ein Fahrrad: Immer mehr Leute kaufen im Internet ein. Gerade in Coronazeiten verzeichnet der Onlinehandel satte Zuwächse und Gewinne. Da wittern so einige Anbieter ein gutes Geschäft und versuchen, mit ausgetüftelten Psycho-Tricks Kasse zu machen. Künstliche Verknappung, schlaue Werbemaschen und vermeintlich attraktive Gewinnspiele sollen die Kundschaft zum schnellen Kauf animieren. Doch unter vielen seriösen Internethändlern tummeln sich so einige dubiose Onlineshops. Nicht wenige arbeiten mit gefälschten Kundenbewertungen, einem ausgedachten Sortiment oder gleich einem kompletten Fake-Shop, von dem die bestellte und bezahlte Ware bei den Kund*innen niemals ankommt. Für Verbraucher*innen ist es schwierig bis unmöglich, sich im Dschungel des Angebots zu orientieren. Denn auch gefälschte Onlineseiten wirken mittlerweile professionell und seriös. Hinzu kommen Vergleichsportale, die provisionsgetrieben sind und nicht immer objektiv. Für Kund*innen mitunter ganz schön verwirrend. Unter der Marktmacht einiger großer Handelsgiganten leiden vor allem kleinere Einzelhändler, die sich Bedingungen und Preise diktieren lassen müssen. Viele können dem Wettbewerbsdruck auf Dauer nicht standhalten. ''Markt''-Moderator Jo Hiller deckt gemeinsam mit Insider*innen und Expert*innen die Schattenseiten und Tricks der Onlinehandelbranche auf.
UntertitelHDTV



NDR Programm - Nachmittag

 
12:25 In aller Freundschaft
Serie ~45 Min
Missverständnisse Staffel 16: Episode 29 Arztserie, Deutschland 2013 Regie: Bettina Braun Autor: Andreas Püschel Musik: Paul Vincent - Oliver Gunia Kamera: Wolfram Beyer - Michael Ferdinand
Anne Wieland begleitet Friedrich Asmus, einen überaus erfolgreichen Maler und Freund ihres verstorbenen Vaters, in die Sachsenklinik. Asmus hat starke Verschleißerscheinungen am rechten Ellenbogen, die sich nach einem Sturz vor ein paar Monaten massiv verschlimmert haben. Dr. Philipp Brentano soll ihn operieren, doch die beiden begegnen sich quasi auf dem falschen Fuß. Philipp, der emotional in einer Krise steckt, wird dem Umgang mit dem extrovertierten Künstler nicht gerecht. Asmus zweifelt gegenüber Anne an Brentanos Fähigkeiten. Als während der Operation Komplikationen auftreten und Friedrich Asmus danach kein Gefühl mehr in den Fingern spürt, sieht dieser seine Vorurteile gegen den Arzt bestätigt. Er unterstellt Philipp einen Kunstfehler. Der Familienalltag im Hause Stein/Heilmann gerät durch einen Stromausfall durcheinander. Während Roland unter dem eingeschränkten Komfort leidet, was er niemals zugeben würde, entwickeln Charlotte und Otto bei aller Improvisation Spaß und Spontaneität. In der Leipziger Sachsenklinik zieht das Kollegium an einem Strang. Auch wenn der Krankenhausalltag fast immer reibungslos abläuft, gibt es jedoch emotionale Turbulenzen. Die engagierten Ärztinnen und Ärzte brauchen auch mal eine starke Schulter zum anlehnen.
UntertitelHDTV



NDR Programm - Abend

 
18:15 Außer Atem - Eine Woche auf der Intensivstation Ueckermünde
Infosendung ~30 Min
(Die Nordreportage) Regionalreportage, Deutschland 2021
Sie alle leisten viel: Ärzte, Pflegepersonal, Reinigungskräfte. Das Coronavirus hat auch den Klinikalltag in Ueckermünde verändert. Ein kleines Krankenhaus in einer kleinen Stadt im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns. Im vorderen Teil des Klinikums, im sogenannten ''weißen Bereich'', werden alle Patient*innen ohne Verdacht auf eine COVID-19-Infektion behandelt. Im hinteren Teil des Klinikums verbirgt sich der sogenannte ''schwarze Bereich'', die Isolierstation. Die Abteilung für Intensivmedizin mit Chefärztin Dr. Jana Fastnacht-Böttcher hat acht Betten. Seit der zweiten Welle sind diese immer wieder belegt. Das ''Schleusen'' auf der COVID-19-Station ist aufwendig. Nach genauen Vorgaben wird die persönliche Schutzausrüstung angezogen: Schutzkittel und Extrasocken, Spezialhaube und Schutzbrille. Handschuhe werden doppelt getragen. Eng scheinen die sonst so geräumigen Patientenzimmer, hinter den vielen Geräten liegt ein Erkrankter an einer Beatmungsmaschine. Vielen Patient*innen geht es in den ersten Tagen einer COVID-19-Erkrankung noch ganz gut, oft verschlechtert sich ihr Zustand aber schlagartig. Von jetzt auf gleich benötigen sie eine Intensivtherapie. Die Sauerstoffversorgung der Patient*innen verstärkt den Betreuungsaufwand. Dabei ist der wache Patient manchmal sogar komplizierter, sagt die Ärztin. ''Diese Patienten wollen reden, sind manchmal unzufrieden, in ihren Einzelzimmern fällt ihnen die Decke auf den Kopf, die Genesung geht ihnen einfach nicht schnell genug.'' Die Abteilung für Innere Medizin mit Chefarzt Christian Hönnscheidt hat 39 Betten. 15 bis 20 Patient*innen mussten hier früher auch schon beatmet werden, aber die Zahl der Beatmungsstunden ist rapide gestiegen.
Untertitel
20:15 Expeditionen ins Tierreich
Infosendung ~45 Min
(Unsere Erde aus dem All) Unsere Erde aus dem All. - Welt im Wandel Naturdoku, Deutschland, England 2019 Autor: Jo Shinner
Die dreiteilige Serie ''Unsere Erde aus dem All'' gehört zu den ambitioniertesten Naturfilmproduktionen der letzten Jahre. Erstmalig werden dafür Kameras eingesetzt, die an Satelliten die Erde umkreisen, und mit aufwendigen Drohnenaufnahmen kombiniert. Sie zeigen den Blauen Planeten aus völlig neuen Perspektiven. In dieser Folge entdecken die Kameras aus dem All inmitten des ewigen Eises der Antarktis merkwürdige braune Flecken. Sie scheinen hier fehl am Platz. Doch sind sie ein entscheidender Hinweis auf eines der charismatischsten Tiere der Welt. Es stellt sich heraus, dass es sich dabei um die Hinterlassenschaften einer gigantischen, bis dato unbekannten Kolonie von Kaiserpinguinen handelt. Durch den Einsatz neuester Satellitentechnik konnten nach und nach weitere Kolonien entdeckt werden. Forschende gehen nun von knapp 600.000 Kaiserpinguinen in der Antarktis aus, etwa doppelt so viel wie vorher vom Boden aus geschätzt. Trotzdem ist der Bestand der Kaiserpinguine bedroht, denn sie müssen immer weitere Strecken laufen, um sicher brüten zu können. Als Folge des Klimawandels wird das Antarktiseis brüchiger. Ein Wandel, der besonders eindrucksvoll aus dem All zu sehen ist. 2014 entdeckten Satellitenkameras erstmals einen gewaltigen Riss im Eis der Antarktis. 2017 war er bereits 400 Meter breit und fast 200 Kilometer lang. Wenig später löste sich ein riesiger Eisblock, sieben Mal so groß wie Berlin und so lang wie die Strecke von dort bis Dresden. Der Klimawandel macht auch einer Elefantenfamilie im Samburu Nationalpark in Kenia während der extremen Dürre zu schaffen. Satellitenkameras und Drohnen folgen den Tieren auf ihrer Suche nach Nahrung. Dabei kommen sie einer Straße außerhalb des Schutzgebietes gefährlich nah. Dort sind sie nicht nur dem Verkehr, sondern vor allem Wilderern ausgeliefert. Wettersatelliten zeigen herannahenden Regen, doch wird er für die Elefantenfamilie noch rechtzeitig kommen? Die Menschen schickten bemannte und unbemannte Raummissionen los, um andere Welten zu erkunden. Doch die Serie ''Unsere Erde aus dem All'' zeigt auf beeindruckende Weise, dass erst der Blick zurück erkennen lässt, wie faszinierend und einzigartig die Erde ist.
Untertitel
21:00 Unsere Geschichte - Wie der Bergbau den Harz veränderte
Infosendung ~45 Min
(Wie der Bergbau den Harz veränderte) Geschichtsdoku, Deutschland 2021
''Unsere Geschichte'' schlägt eine Verbindung von der Entstehung des Bergbaus zu den heutigen Problemen des Harzer Waldes. In dem Film geht es unter Tage, er ''gräbt aus'', was alte Bergleute früher erlebt haben und zeigt, wie engagiert die heute noch lebende Bergleute Geschichte und Traditionen frisch halten. Männer mit Motorsägen ziehen durch die Wälder im Harz, fällen Baum für Baum. Der Grund: Der Wald ist sterbenskrank. Der Borkenkäfer hat Tausende Fichten getötet. Fast drei Viertel aller Bäume sind schon befallen. Die Fichten wurden für den Bergbau gepflanzt. Für den Bau von Stollen brauchte man Unmengen an Holz. Das war schon von 1000 Jahren so. Damals begann die Hochzeit des Harzer Bergbaus. Immer wieder wurde abgeholzt und aufgeforstet. Heute besteht der Harz zu 80 Prozent aus Fichtenwäldern. Sie sind besonders anfällig für den Klimawandel und seine Folgen. Die sterbenden Fichten sind die heute sichtbarste Spur, die der Bergbau im Harz hinterlassen hat. Vor genau 500 Jahren erlebte der Harz einen ''Goldrausch'': Mit der sogenannten Bergfreiheit erlaubte St. Andreasberg im Jahr 1521 jedem das Recht, nach Schätzen zu suchen. Gold gab es hier zwar nicht, aber Silbererze. Jahrhundertealt sind die Stollen rund um St. Andreasberg. Die Grube Roter Bär gehört heute dem St. Andreasberger Verein für Geschichte und Altertumskunde. Die Mitglieder wollen einen verschütteten Gang freilegen. Sie wissen nicht, was sich dahinter befindet. Sie wissen nur: Es sind 200 Jahre vergangen, seit der letzte Bergmann hier war. Die ehrenamtlichen Kumpel reisen jedes Wochenende aus ganz Deutschland an, um ''im Dreck zu wühlen'', wie sie sagen. Fast alle haben an der Uni Clausthal studiert: Bis heute ist sie eines der renommiertesten Bergbau-Institute in ganz Deutschland, gegründet für den Harzer Bergbau. Hier sind auch Erfindungen entstanden. Die Fahrkunst, eine Art Fahrstuhl, revolutionierte den Abstieg in den Schächten. Ohne den Bergbau im Harz gäbe es heute auch keine Drahtseile, entwickelt wurden sie im Harz. Das wichtigste Fest der Bergleute wird bis heute jedes Jahr gefeiert. In vielen Orten findet im Februar das Bergdankfest statt. Extra für diesen Tag holen die Kumpel ihren Kittel, die traditionelle Bergmannsuniform, aus dem Schrank. Sie ist ihr ganzer Stolz. Vor fast 30 Jahren endete im Harz eine lange Bergbaugeschichte. 1992 wurde die Grube in Bad Grund dichtgemacht. Volker Sturm war einer der Letzten unter Tage. Fast sein ganzes Leben hat er hier geschuftet. Der 80-jährige Bergmann arbeitete sich vom Knappen zum Steiger hoch. Viele seiner Kumpel überlebten die gefährliche Arbeit im Berg nicht. Beinahe hätte es auch Volker Sturm erwischt. Doch der Zusammenhalt ''im Berg'' war immer groß. Noch heute treffen sich die alten Steiger zum Stammtisch. Der Bergbau hat Leben und Arbeit im Harz mehr als 1000 Jahre bestimmt. Viele Spuren sind heute noch sichtbar. Ein Erbe sind die Fichtenwälder. Försterin Victoria Witt hat allein in ihrem Harzrevier in einem Jahr 40.000 Bäume fällen lassen, alle vom Borkenkäfer aufgefressen: ''Ich verwalte hier eine Katastrophe'', sagt die 30-Jährige. Künftig soll im Harz ein Mischwald entstehen. Freiwillige Helfende pflanzen deshalb junge Bäume, diesmal vielfältige Laubbäume. Gefördert mit Mitteln der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH. deutsche Dokuserie
Untertitel
22:00 Großstadtrevier
Serie ~50 Min
Neuanfänge Staffel 31: Episode 3 Krimiserie, Deutschland 2017 Regie: Verena S. Freytag Autor: Markus Staender Kamera: Florian Foest
Es brodelt auf dem Kiez. Jugendliche, offensichtlich unbegleitete Geflüchtete, bestehlen Freier. Der Zuhälter Apollo lässt seine Leute nach den Jugendlichen suchen. Gleichzeitig versucht das Team vom Kommissariat 14, die Jugendlichen zu fassen. Einziger Ansatzpunkt für die Ermittlung ist Rahmin, den Paul Dänning und Piet Wellbrook stellen, als er nach einem Taschendiebstahl von Apollos Schlägern verfolgt wird. Paul versucht, das Vertrauen von Rahmin zu gewinnen. So hofft er zu erfahren, wo sich die Jugendlichen nach ihren Diebestouren verstecken. Was passiert, wenn Apollos Schläger das Versteck vor der Polizei finden? Das können sich nicht nur Piet und Paul nur zu gut vorstellen. Harry Möller und Nina Sieveking ermitteln derweil in Sachen Einbruch bei dem Psychotherapeuten Dr. Michaelsen. Eine offensichtlich alkoholisierte Frau ist in die Wohnung des Ehepaares Michaelsen eingedrungen. Sie hat sich der Ehefrau bedrohlich genähert, ist dann aber, ohne etwas zu stehlen, wieder verschwunden. Luise Michaelsen fühlt sich massiv bedroht. Merkwürdig nur, dass Dr. Michaelsen wenig Interesse zeigt, dass die Täterin dingfest gemacht wird. Wenn die Polizisten vom Revier auf St. Pauli in Hamburg ausrücken, haben sie es häufig mit den Sorgen und Nöten kleiner Leute zu tun. - Regisseur Jürgen Roland (''Stahlnetz''), Erfinder der langlebigen Serie, wollte den Polizeialltag realistisch und menschlich darstellen.
UntertitelHDTV