arte Programm 04.07.

   
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Was läuft 04.07. im TV-Programm von arte?

Das arte Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
03:20 Die Bienenflüsterer
Infosendung ~35 Min
(Masters of Bees) Italien - Siziliens Dunkle Biene Staffel 1: Episode 5 Tierreihe, Frankreich 2017 Regie: François Chayé
Die Bienenflüsterer
Im Tyrrhenischen Meer, nördlich von Sizilien, liegt ein Vulkan-Archipel mit dem Namen Liparische Inseln. Vor rund 30 Jahren wurde die Sizilianische Dunkle Honigbiene oder Apis mellifera sicula von anderen Bienenarten verdrängt, die aus Norditalien Einzug gehalten hatten. Bis der sizilianische Imker Carlo Amodeo eine Kolonie in einem verlassenen Bienenstock fand und rettete. Carlo hat zwei Leidenschaften: das Meer - und die Bienen. Er fährt von Insel zu Insel mit einer Mission: dem Schutz und der Vermehrung der Insekten, die er ''seine Kaiserinnen'' nennt. Doch nach wie vor ist diese Bienenart zahlreichen Gefahren wie etwa Pestiziden ausgesetzt. Genetisch reine Sizilianische Bienen kommen mit den extremen Klimabedingungen auf Sizilien gut zurecht. Sie sind auch bei Temperaturen über 40 Grad Celsius noch sehr produktiv und die starken Winde können ihr nichts anhaben. Die vor einer Million Jahren aus einem submarinen Vulkan entstandene Insel Filicudi ist der wildeste und entlegenste Teil des Archipels. Die Landschaft ist rau, karg und schroff. Imker Carlo besitzt hier ein kleines Haus. Wie auf allen anderen Inseln hat er auch auf Filicudi rund hundert Bienenstöcke aufgestellt. Mehrmals pro Woche schaut er nach, ob es den Königinnen gut geht. Im Sommer besuchen zahlreiche Touristen die Liparischen Inseln, kleine Paradiese zwischen Himmel und Meer. Dank der unermüdlichen Arbeit, Pflege und Obhut von Imker und ''Bienenflüsterer'' Carlo sind die einheimischen Sizilianischen Bienen hier nun wieder zu Hause.
16:9HDTV
03:55 Streetphilosophy
Infosendung ~26 Min
Stell dich der Einsamkeit! Staffel 12: Episode 3 Philosophiemagazin, Deutschland 2022 Moderation: Jan Kawelke
Streetphilosophy
In Brandenburg macht sich Jan gemeinsam mit Sondengänger Wolfgang Herkt und dessen Metalldetektor auf die Suche nach Schätzen, die unter der Erde verborgen liegen. Kürzlich hat Wolfgang sogar keltische Goldmünzen gefunden. Was macht es mit einem, wenn man stundenlang allein durch die Landschaft streift? Findet man in der Abgeschiedenheit besser zu sich selbst als im Großstadttrubel? Wolfgang sagt: ''Bei schweren Entscheidungen hilft das Alleinsein, weil es keine Ablenkung gibt.'' Die Autorin Kathrin Weßling ist so etwas wie der Gegenentwurf zu Wolfgang: Sie ist gefühlt 24/7 am Kommunizieren, schreibt Bücher, Online-Texte, Social-Media-Posts. Gerade hat sie eine Story darüber gepostet, wie sie das Haus ihrer Eltern ausgeräumt hat. Wenn man mit der eigenen Kindheit abschließt, fühlt man dann zum ersten Mal echte Einsamkeit? ''Aus dem Schmerz heraus können wir auch eine Einsamkeitsfähigkeit entwickeln, die uns souveräner werden lässt'', erklärt Philosoph Marco Weimer. Doch wie machen das Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen, weil sie verfolgt werden, die von der eigenen Familie abgeschnitten sind und im Exil feststecken? Darüber spricht Jan mit Evgeniy Zamyatin, der als Anwalt für Alexej Nawalnys Stiftung für Korruptionsbekämpfung arbeitet. In Russland droht ihm Gefängnis, deshalb musste er nach Berlin fliehen. Wie geht er mit Einsamkeit um?
Schwarz /weiß16:9HDTV
08:05 GEO Reportage
Infosendung ~55 Min
(360° - Geo Reportage) Die Tiere vom Ende der Welt Reportagereihe, Frankreich, Deutschland 2018 Regie: Bettina Pohlmann
GEO Reportage
Die Maori, das indigene Volk Neuseelands, nennen ihre Heimat ''Aotearoa'' - ''Land der langen weißen Wolke''. Das jüngste Land der Erde liegt mitten im Pazifik und besteht aus einer Nord- und einer Südinsel. Mit einer Bevölkerungsdichte von gerade einmal 18 Einwohnern pro Quadratmeter ist die Naturvielfalt der beiden Inseln noch vergleichsweise unberührt. Auf der Südinsel, in der Region Otago, brüten die nur hier lebenden Königsalbatrosse. Obwohl sie extrem geschützt sind und sich ihnen niemand ohne Erlaubnis nähern darf, haben in dieser Saison nur 14 Küken überlebt, halb so viele wie in den Vorjahren. Warum, das kann niemand sagen. Königsalbatrosse können 190.000 Kilometer am Stück fliegen - ohne den Boden zu berühren. Nur alle zwei Jahre kehren sie an den Ort ihrer Geburt zurück. Pro Brutzeit legen sie ein Ei - wenn überhaupt. Keine leichten Voraussetzungen für Nachwuchs. Ranger Hoani Langbury versucht die Ursachen für das Schrumpfen der Population zu ergründen. Auch weiter nördlich auf der Südinsel sind Tiere bedroht - Gelbaugenpinguine, die zweitgrößte Pinguinart Neuseelands. Zwei Frauen betreiben hier ein Pinguin-Krankenhaus und päppeln verletzte und kranke Tiere liebevoll wieder auf. Am stärksten betroffen sind derzeit jedoch die Maui-Delfine auf der Nordinsel. Im angesagten Sportlerparadies Raglan sind Surfer früher noch mit den kleinen Delfinen geschwommen - heute bekommt sie niemand mehr zu Gesicht. 55 Tiere soll es angeblich nur noch geben. ''GEO Reportage'' hat Menschen getroffen, deren Leben vom Kampf um den Erhalt dieser Tierarten geprägt ist und zeigt, wie sehr die Neuseeländer um ihre traumhaft schöne Natur kämpfen. Rund um die Welt gibt es spannende Stories, die es zu erzählen lohnt. Journalisten reisen mit der Kamera um den Globus, um die besten Geschichten zu finden und für die Zuschauer zu dokumentieren. Fündig werden sie sowohl in abgelegenen Gegenden, aber auch in großen Städten – überall gibt es Abenteuerliches und Interessantes zu entdecken. Natürlich spielen vor allem auch die Menschen der jeweiligen Gebiete ein große Rolle.
16:9HDTV
09:00 Stadt Land Kunst
Infosendung ~45 Min
(Invitation au voyage) Fès und Colette / Baja California / New York Kunstmagazin, Frankreich 2020 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda Lorin
Stadt Land Kunst
Baja California: Begehrter Schatz unter Wasser Fès und Colettes orientalische Ader Frankreich: Arthurs Krabbensuppe New York: Unsterbliche Geister (1): Fès und Colettes orientalische Ader In der marokkanischen Metropole Fès spielt sich das Leben innerhalb der Stadtmauern ab, im Verborgenen, bunt, umtriebig, unerschöpflich. Die französische Schriftstellerin Colette behauptete, sie habe vom Treiben in Fès nur ''genascht'', doch in Wahrheit genoss die lebenshungrige und skandalumwobene Autorin die Stadt in vollen Zügen, ließ sich von ihr anregen und inspirieren. Zwischen 1926 und 1938 reiste sie mehrfach nach Marokko - erstmals im Alter von 53 Jahren, als das Land noch ein französisches Protektorat war. (2): Baja California: Begehrter Schatz unter Wasser Mit Meeresschildkröten tauchen oder den Spuren eines Delfinschwarms folgen: Vor der Küste der mexikanischen Halbinsel Baja California lässt sich die faszinierende Unterwasserwelt hautnah erleben. Hier, wo der Pazifische Ozean und der Golf von Kalifornien aufeinandertreffen, ist ein einzigartiges Ökosystem entstanden. Es beherbergt knapp tausend Arten, von denen viele nirgendwo sonst auf der Welt zu finden sind. Ein Refugium unter Wasser, das beinahe verloren gegangen wäre. (3): Frankreich: Arthurs Krabbensuppe In Barneville-Carteret am Ärmelkanal bringt Arthur der jungen Generation bei, wie man an der Felsenküste die besonders wohlschmeckenden Samtkrabben fängt. Aus dem Ozean kommen die Tiere direkt in den Kochtopf. Arthur gibt ein Sträußchen Gewürzgemüse und Tomatensoße hinzu und serviert seine Krabbensuppe mit Rahm aus der Normandie, geriebenem Käse und Bärlauch-Croutons. Lecker! (4): New York: Unsterbliche Geister Der Broadway ist New Yorks berühmteste Straße. Ihren Namen hat sie ihrer Breite zu verdanken, aber sie ist auch die längste Straße der Stadt. Das nach ihr benannte Viertel beherbergt Theater und Konzerthäuser, die in aller Welt bekannt sind. Doch im 19. Jahrhundert sorgte hier vor allem ein eigenartiges Fotoatelier für Aufsehen ...
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10:20 GEO Reportage
Infosendung ~55 Min
(360° - Geo Reportage) Pelikane, die Könige des Donaudeltas Reportagereihe, Frankreich, Deutschland 2020 Regie: Dan Curean
GEO Reportage
Andrei Ciobanu ist verzweifelt. Seit Monaten holt der Fischer aus dem kleinen Dorf Letea im Donaudelta kaum noch genügend Fische aus dem Wasser, um sich und seine Frau ernähren zu können. Die Gründe dafür sind vielfältig: industrieller Fischfang, zunehmender Tourismus und Umweltverschmutzung. Und jetzt im Frühjahr kehren auch noch die hungrigen Pelikane aus ihren afrikanischen Winterquartieren ins Delta zurück. Sie fressen nicht nur massenweise Fisch, sondern zerstören mit ihren scharfen Schnäbeln auch die Netze von Andrei und seinen Nachbarn. Die Fischer im Delta sehen sich als große Verlierer einer Entwicklung, die gleich nach dem Ende der kommunistischen Ära in Rumänien begonnen hatte: Privaten Tourismus gab es bis dahin nur wenig und die Pelikane wurden von den Behörden gejagt, weil sie offiziell als Feinde der Fischerei galten. Heute ist dies vorbei, und Biologen wie der Vogelkundler Eugen Petrescu haben durchgesetzt, dass der Pelikan und andere Wasservögel im Donaudelta unter Schutz stehen. Das Ergebnis: Ihre Zahl hat sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. Immer neue Kolonien sind entstanden. Die Tiere dehnen ihre Fangreviere aus und nehmen jedoch genau dadurch vielen Fischern ihre Lebensgrundlage. Während Umweltschützer und Wissenschaftler das Pelikanprojekt als Erfolg für die Renaturierung des Donaudeltas feiern, geraten die verbliebenen Bewohner der umliegenden Dörfer zunehmend in Bedrängnis. Ein unlösbarer Konflikt, so scheint es - oder gibt es doch noch einen Ausweg? Rund um die Welt gibt es spannende Stories, die es zu erzählen lohnt. Journalisten reisen mit der Kamera um den Globus, um die besten Geschichten zu finden und für die Zuschauer zu dokumentieren. Fündig werden sie sowohl in abgelegenen Gegenden, aber auch in großen Städten – überall gibt es Abenteuerliches und Interessantes zu entdecken. Natürlich spielen vor allem auch die Menschen der jeweiligen Gebiete ein große Rolle.
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Programm - Nachmittag

 
13:00 Stadt Land Kunst
Infosendung ~45 Min
(Invitation au voyage) Kate Mosse im Land der Katharer / Kapverden / Südafrika Kunstmagazin, Frankreich 2020 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda Lorin
Stadt Land Kunst
Vulkane auf den Kapverden: Gefährlich und fruchtbar Kate Mosse: Eine Engländerin im Land der Katharer Georgien: Irinas Rote-Bohnen-Eintopf Südafrika: Marathon gegen die Zeit (1): Kate Mosse: Eine Engländerin im Land der Katharer Hoch über den historischen Landschaften des Languedoc thront die Festungsstadt Carcassonne. Ihre mittelalterlichen Mauern bilden das ideale Dekor für Mantel- und Degengeschichten und inspirierten die britische Schriftstellerin Kate Mosse zu ihrem Roman ''Das verlorene Labyrinth'', der in der Zeit der Kreuzzüge und der mittelalterlichen Katharer-Verfolgungen spielt. (2): Vulkane auf den Kapverden: Gefährlich und fruchtbar Auf den Kapverden leben die Menschen seit über 500 Jahren mit großer Gleichmut im Schatten noch immer aktiver Vulkane, deren Ausbrüche die mondartigen Insellandschaften geformt haben. Die Bewohner der Insel Fogo, zu Deutsch ''Feuer'', haben sich sogar auf den Abhängen der Krater niedergelassen. Denn das schwarze Vulkanascheparadies ist ebenso fruchtbar wie gefährlich. (3): Georgien: Irinas Rote-Bohnen-Eintopf In Tiflis holt Irina vom Markt schnellkochende Rote Bohnen aus Tianeti für einen georgischen Lobio. Weitere Zutaten dieses traditionellen Gerichts sind Chili, Kräuter und Pflaumensoße. Deren Rezept bleibt allerdings das Geheimnis der Köchin. (4): Südafrika: Marathon gegen die Zeit Das Tal der Tausend Hügel beginnt im südafrikanischen Durban und schlängelt sich sanft am Umgeni-Fluss entlang. Eine ideale Strecke für Wanderungen und Radtouren. Ende der 90er Jahre fand hier ein legendärer Marathonlauf statt, bei dem ein Wettbewerber ein wichtiges Detail vergaß ...
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17:50 Inseln Italiens
Infosendung ~40 Min
(Italy''s islands) Pantelleria Reisereportage, Deutschland 2021 Regie: Katja Runge
Inseln Italiens
Pantelleria ist ein schlafender Vulkan, wobei der letzte Ausbruch schon weit zurückliegt. Aber es dampft, brodelt und blubbert immer noch überall auf der Insel. Die Insel ist Italiens nächstgelegenes Stück Erde zu Afrika. Die hier siedelnden Araber nannten die Insel einst die ''Tochter des Windes''. Die Bezeichnung kommt nicht von ungefähr, fegen doch der kalte Mistral und der heiße Scirocco abwechselnd über Pantelleria hinweg. Die Gärten, nicht selten in Terrassen angelegt, schützen die knapp 8.000 Bewohner mit Mauern aus Lavagestein. Viele davon hat Pietro Di Malta gebaut. Sein Vorname ist Familientradition und ganz bewusst gewählt. Pietro bedeutet: Stein. Schon seine Urgroßeltern nannten sich ''Pirriatri'', also die, die sich auf die Arbeit mit Stein spezialisiert hatten. Das eine ist sein angeborenes Talent, wie er es beschreibt, das Apnoetauchen und die Harpunenjagd sind seine Leidenschaften. Er ist vor den Klippen der Insel regelmäßig auf der Jagd nach den typischen Mittelmeerfischen. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Pantelleria ist der Specchio di Venere, der ''Spiegel der Venus''. Dieser nach Schwefel riechende türkisfarbene Binnensee ist vor 16.000 Jahren entstanden, als ein großer Bereich eines Vulkans in sich zusammenstürzte. An vielen Stellen quillt Schwefelwasser mit einer Temperatur von bis zu 50 Grad Celsius aus dem Grund heraus. Beliebt ist der See vor allem für Schlammbäder. Pantellerias Küsten bieten steile Klippen und vom Wind gepeitschte Natur. Nichts, was die meisten Touristen anzieht. Die, die auf die Insel kommen, wollen Geschichte und Natur pur. Italien ist eines der attraktivsten und beliebtesten Reiseziele Europas. Und doch gibt es noch unentdeckte Ecken – vor allem abseits des Festlandes. Einige der schönsten und abwechslungsreichsten der über 200 Inseln des Landes zu erkunden, ist das Ziel der Serie. Ihr geologischer Ursprung, Flora und Fauna machen jede Insel zu einem Unikat.
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arte Programm heute Abend 20:15 uhr


Programm - Abend

 
18:30 Grenzwege
Infosendung ~50 Min
Der Zöllnerpfad Dokumentation, Deutschland 2022 Regie: Marita Neher
Grenzwege
Am berühmten Pilgerberg Mont-Saint-Michel beginnt der historische Zöllnerpfad, heute einer der beliebtesten Wanderwege Frankreichs. Auf seinen 1.700 Kilometern, zwischen dem Mont-Saint-Michel im Norden und Saint-Nazaire im Süden der bretonischen Halbinsel, sind beeindruckende Landschaften mit einer artenreichen Flora und Fauna zu entdecken. Vorbei an schroffen Steilküsten, weiten Dünenlandschaften und endlos scheinenden Stränden werden Wandernde zu Grenzgängern einer schwimmenden, sich im Rhythmus der Gezeiten wandelnden Grenze. Bereits im 17. Jahrhundert bewachten Zöllner auf dem ''Sentier des Douaniers'' die Landesgrenze. Damals bot die zerklüftete Küste den Schmugglern viele Möglichkeiten, ihre Waren heimlich anzulanden. Heute patrouillieren hier vor allem Naturschützer, um die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt zu bewahren. Auf den abwechslungsreichen Etappen entlang fjordähnlicher Buchten, hoher Klippen und majestätisch thronenden Leuchttürmen windet sich der alte Pfad durch ein Paradies für Naturliebhaber. Smaragdgrün schimmerndes Meer und bizarre Felsformationen aus rosa Granit bilden eine Küstenlandschaft, die weltweit einzigartig ist. Dieser Küstenweg, einst angelegt, um zu bewachen, dient heute dem Bewahren der Natur an dieser lebendigen Grenzlinie zwischen Land und Meer. Die dreiteilige Reihe zeigt überraschende europäische Landschaften, die entlang von Grenzwegen erkundet werden.
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19:40 Griechenland von Insel zu Insel
Infosendung ~35 Min
(Greece: The Islands) Die Kykladen Staffel 1: Episode 1 Länderporträt, Deutschland, Griechenland 2012 Regie: Wells - Dennis - Backes - Johannes - Johannes Backes - Dennis R. Wells - Sandra Papadopoulos Autor: Dennis Wells Musik: Stefan Döring
Griechenland von Insel zu Insel
Griechenland ist eine Inselwelt. Bilder und Farben der berühmtesten griechischen Inseln prägen die Vorstellung von dieser eigentümlichen Landschaft. Bei dieser Reihe entdeckt der Zuschauer zahlreiche Inseln aus der Luft und nähert sich buchstäblich im Flug traumhaften Schauplätzen einer lebendigen Kultur des Mittelmeerraums. Spektakuläre Luftaufnahmen dieser Region Europas zeigen malerische Buchten, atemberaubende Gebirge, pittoreske Ortschaften, Vulkaninseln umgeben von türkisblauem Meer, Klöster, die wie Schwalbennester an Felsklippen kleben. Die Reihe ist eine Entdeckungsreise zu berühmten und vergessenen Orten. Aber auch Alltagsgeschichten der Menschen, die dort leben und arbeiten, machen die wirkliche Besonderheit dieser Inselwelt spürbar. Sie sind der Schlüssel zu der außergewöhnlichen Landschaft mit all ihrer Schönheit und ihren Herausforderungen: Die Dokumentationsreihe ist eine bildgewaltige Reise zum Rande Europas und der Wiege der abendländischen Kultur. Die lichtdurchfluteten Kykladen mit ihren typisch blauen Kuppeldächern und sanft schaukelnden Fischerbooten sind der Inbegriff des Inselparadieses. Doch die Inselwelt im Herzen der Ägäis hat mehr zu bieten als Postkartenmotive: Sie ist die Wiege der Bildhauerei, beherbergt einige der heiligsten Stätten Europas und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück.
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20:15 Der Garten der Finzi Contini
Spielfilm ~90 Min
(Il Giardino dei Finzi Contini) Kriegsdrama, Italien, Deutschland 1970 Regie: Vittorio de Sica Autor: Vittorio Bonicelli - Ugo Pirro - Franco Brusati - Alain Katz - Tullio Pinelli - Cesare Zavattini - Valerio Zurlini - Giorgio Bassani Musik: Manuel de Sica - Bill Conti Kamera: Ennio Guarnieri
Der Garten der Finzi Contini
Der wohlhabende jüdische Literaturprofessor Finzi Contini lebt in der italienischen Stadt Ferrara mit seiner Familie auf einem großzügigen Anwesen. Da die jüdische Bevölkerung gegen Ende der 30er Jahre im Zuge von Mussolinis antisemitischer Politik zunehmend ausgegrenzt wird, öffnet er den üppigen Garten, um sich und seinen beiden Kindern die Freizeitgestaltung mit Freunden zu ermöglichen. Unter den jungen Leuten, die sich während des Sommers dort treffen, ist auch Giorgio, der schon seit seiner Kindheit in Micòl, die Tochter des Hauses, verliebt ist. Micòl scheint ebenfalls eine besondere Zuneigung zu Giorgio zu verspüren, der ihrem kranken Bruder Alberto verblüffend ähnelt. Dennoch begegnet sie Giorgio mit einem seltsamen Wechsel aus Nähe, Verbundenheit und Distanz. Nach einem Aufenthalt in Venedig erklärt Micòl Giorgio, dass sie ihn nicht mehr sehen wolle. Nach der Trennung reist Giorgio zu seinem Bruder, der in Frankreich studiert. Hier erfährt er zum ersten Mal von den Konzentrationslagern und der Gewalt gegen die jüdische Bevölkerung in Deutschland. Bei seiner Rückkehr nach Ferrara sieht er Micòl mit Bruno, der kein Jude ist, im Garten der Finzi Contini. Zwar erklärt Bruno ihm, dass die Beziehung rein freundschaftlicher Natur sei, doch zugleich macht Micòl Giorgio klar, dass sie keine gemeinsame Zukunft mit ihm sieht. Mit dem Ausbruch des Krieges wird die Situation für Italiens Juden immer bedrohlicher. Im Jahr 1943 verhaftet man auch die Finzi Contini, um sie zu deportieren. In der Haft erfährt Micòl, dass wenigstens Giorgio die Flucht ins Ausland gelungen ist ...
16:9HDTV
22:40 Border
Spielfilm ~110 Min
Drama, Schweden 2018 Autor: Ali Abbasi - Isabella Eklöf - John Ajvide Lindqvist Musik: Christoffer Berg - Martin Dirkov Kamera: Nadim Carlsen
Border
Tina ist eine Außenseiterin. Ihre Gesichtszüge, die archaisch und grob wirken, schrecken viele Menschen ab. So ist sie unsicher geworden und lebt abgeschieden mit ihren Tieren im Wald in einer Baracke. Doch sie hat eine besondere Gabe, die sie beruflich erfolgreich macht: Sie kann die Gefühle der Menschen - Angst, Schuld - buchstäblich riechen. Damit zieht sie bei ihrer Arbeit für den Zoll zielgenau Schmuggler und Verbrecher aus der Menge. Als sie einem Geschäftsmann nachweisen kann, dass er eine Memory-Karte mit kinderpornografischem Material schmuggelt, wird sie in eine Sondereinheit befördert. Im Zuge dieser Ermittlungen trifft sie an der Zollstation auf Vore, der ähnlich aussieht wie sie. Zu ihrer Überraschung versagt ihre Gabe bei ihm. Und Vore, der bald ihr Liebhaber wird, überrascht sie noch mit ganz anderen Einblicken, die Tina auf eine Entdeckungsreise zu sich selbst schicken. Doch je weiter sie Vore in sein Universum folgt, desto tiefer verstrickt sie sich auch in seine zwielichtigen Machenschaften. Mit ''Border'' hat der iranisch-schwedische Regisseur Ali Abbasi eine Mystery-Geschichte von John Ajvide Lindqvist verfilmt, der schon hinter dem Vampir-Welterfolg ''So finster die Nacht'' stand. Hier wie dort geht es um Außenseitergeschichten, die sich auf völlig überraschende Weise mit dem Horror- und Mystery-Genre verbinden und zugleich alte skandinavische Mythen wieder aufleben lassen.
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