arte TV Programm am 19.04. und am Abend 20:15 Uhr

Aktuelle Informationen und Vorschau - was kommt 19.04. auf arte / Arte Deutschland TV im TV Programm? Bei uns übersichtlich auf 1 Blick.

Hier weitere TV Sender in der Übersicht

arte Programm Sonntag

   arte TV Programm vom 19.04.
   Was läuft beim TV Sender arte

Traumpartner finden

Programm - Vormittag
Drama, Deutschland, Luxemburg 2023 Regie: Laura Schroeder Autor: Judith Angerbauer Musik: Pascal Schumacher Kamera: Laurent BrunetTrue
Maret
Die 44-jährige Maret verliert einen Großteil ihrer Erinnerungen - auch daran, wer sie als Person einmal war. Eine Operation könnte ihr Gedächtnis zurückbringen, würde dabei aber auch ihr Wesen verändern. Als Maret herausfindet, wie ihr Umfeld sie sah, muss sie sich fragen, ob sie zu ihrem alten Ich überhaupt zurückkehren will.
 16:9 HDTV
(Punk Girls - Die weibliche Geschichte des britischen Punk) Dokumentation, Deutschland 2023 Regie: Christine FranzTrue
Punk Girls. Die weibliche Geschichte des britischen Punk
London 1976. Auf den ersten Blick wirkt alles friedlich in der Hauptstadt des alten Empire. Dabei steckt Großbritannien längst im gesellschaftlichen Umbruch. Zwischen Wirtschaftskrisen und silbernem Thronjubiläum braut sich in den besetzten Häusern und Kellerclubs von West London etwas zusammen: Punk! Ein Versprechen, ein Neuanfang. Punk bedeutet Selbstermächtigung - ganz besonders für die Frauen der Szene. Zum ersten Mal in der Geschichte der Rockmusik greifen Frauen selbstbestimmt zu Gitarre, Bass und Schlagzeug, gründen Bands und schreiben eigene Songs. Jahrhundertelang wurde uns unser Platz in der Musikgeschichte verweigert. Punk bedeutete Chancengleichheit. Man musste kein Virtuose mehr sein, um auf die Bühne zu gehen. Jeder war willkommen. Und das galt auch für Frauen. Zum ersten Mal durften sie sich künstlerisch frei ausdrücken, sagt die Autorin Vivien Goldman. Sie hat die Anfänge des Punk als Musikjournalistin in London begleitet. Gitarre spielen anzufangen, war nicht einfach. Ich habe mich wie ein Scharlatan gefühlt, nur weil ich eine Frau war - ich kannte keine Frauen in Bands, erinnert sich Viv Albertine von der Band The Slits, eine der ersten Frauen im britischen Punk. Musikerinnen wie Poly Styrene und Bands wie The Slits und The Raincoats spielen Mitte der 1970er Jahre gegen weibliche Rollenbilder und gesellschaftliche Normen an - rebellisch und selbstironisch. Mit ihren Songs und ihrer Haltung inspirieren die She-Punks der 1970er bis heute Generationen von Musikerinnen. Eine "Herstory" des Punk, erzählt von Viv Albertine (The Slits), Gina Birch (The Raincoats), Vivien Goldman (Revenge of the She-Punks), Annette Benjamin (Hans-A-Plast), Kathleen Hanna (Bikini Kill), Stephanie Phillips und Estella Adeyeri (Big Joanie).
 Untertitel 16:9 HDTV
Kurzfilm, Österreich, Deutschland 2025 Regie: Emma Hütt - Tina Emy Muffler Kamera: Manuel SeilerTrue
Bleifrei 95
Bleifrei 95, ein Kurzfilm des Regie-Duos Emma Hütt und Tina Muffler, sucht Räume, die maskulin besetzt sind, und lädt sie queer lesbisch auf. Im Zentrum stehen drei Freundinnen Mitte 20, die sich schon lange kennen: Aino, Toni und Lolly. Aino feiert ihre Bachelorette-Party, Toni arbeitet an einer Tankstelle und war mal kurz mit Aino zusammen, Lolly ist weggezogen. Der Film entwirft ein brüchiges Stimmungsbild. Unter der heilen Oberfläche schlummern Geheimnisse und alte Verletzungen. Leichtigkeit und Schwere, Übermut und Absturz sind in diesem atmosphärisch dichten Film oft nur einen Wimpernschlag voneinander entfernt. In einer altmodischen Bar kommen die drei Frauen zusammen. Wird es ihnen gelingen, ihre Freundschaft neu zu verhandeln? Gedreht wurde in einer der ältesten Lesbenbars Deutschlands, dem La Gata in Frankfurt. Dieses leicht und lustvoll inszenierte Peripherie-Road-Movie, in dem es um Freiräume jenseits von bürgerlichen Normen, intensive Momente und die Schönheit und Fragilität von Freundschaft in Umbruchszeiten geht, bleibt sympathisch unberechenbar.
 16:9 HDTV
(28 minutes) Kulturmagazin, Frankreich 2026 Moderation: Elisabeth QuinTrue
28 Minuten ist das Polit-Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe. Montags bis donnerstags moderiert von Élisabeth Quin, freitags und samstags von Renaud Dély.
2,88 Punkte von 6 von der TVgenial Community  Untertitel 16:9
ProgrammendeTrue
4,57 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9
(42: Die Antwort auf fast alles) Wie werden wir Arschlöcher los? Wissensmagazin, Deutschland 2022 Regie: Caroline HofmannTrue
42 - Die Antwort auf fast alles
In der Schlange vordrängeln, das Auto auf dem Fahrradweg parken, Plätze im Zug besetzen, die einem nicht zustehen - nahezu jeder wird in seinem Leben einmal mit egoistischem Verhalten konfrontiert. Der Psychologe Morten Moshagen hat zusammen mit Kollegen den sogenannten Dark-Factor-Test entwickelt: Der misst, bis zu welchem Grad wir uns in einem gesunden eigennützigen Rahmen bewegen und wann das Verhalten ins Böse und Schädliche kippt.
 Untertitel 16:9 HDTV
(Faire lhistoire) Die Erfindung des Frühstücks Geschichtsmagazin, Frankreich 2022True
Geschichte schreiben
Was heute weltweit zum Standard gehört - Tee, Kaffee oder Schokolade, begleitet von süßen oder herzhaften Speisen -, ist eine relativ junge Erfindung - und ein Produkt der Globalisierung. Erst ab dem Ende des 18. Jahrhunderts ist das Frühstück in seiner heutigen Form in Europa verbreitet. Ob deutsches Frühstück, englisches Breakfast oder französisches petit déjeuner: Sie alle sind Ergebnisse eines globalen Handels, der die morgendliche Routine für immer veränderte. Die Geschichte des Frühstücks ist eine Geschichte der Globalisierung. Sie erzählt von der Verbreitung des Kaffees aus dem Nahen Osten, des Tees aus China oder der Schokolade aus Mittelamerika - und von den kulturellen Anpassungen, die damit einhergingen. Der französische Historiker und Geograf Christian Grataloup beleuchtet, wie sich das Frühstück über drei Jahrhunderte zu einem globalen Phänomen entwickelt hat. Dabei zeigt er auf, wie sehr unsere morgendlichen Gewohnheiten auf historischen Handelsrouten, kolonialen Verflechtungen und kulturellen Austauschprozessen beruhen.
 16:9 HDTV
Wie schützen wir uns vor Hitze und Hochwasser? Staffel 4: Episode 1 Naturreihe, Deutschland 2025 Regie: Frank NischkTrue
Gute Nachrichten vom Planeten
Überschwemmungen, extreme Hitze und Waldbrände: An immer mehr Orten zeigt sich die zunehmende Klimakrise - und stellt Gesellschaften vor Herausforderungen. Doch überall arbeiten Menschen daran, sich und ihre Umgebung an diese neuen Bedingungen und ihre Folgen anzupassen. Auf der französischen Insel Korsika gehen engagierte Waldschützerinnen und Waldforscher ungewöhnliche Wege, um ihre Wälder widerstandsfähiger gegen Brände zu machen: sie legen sogar kontrollierte Feuer. Denn fehlt das Unterholz, breiten sich Waldbrände nicht so weit aus. Im Allgäu in Bayern hingegen bringt ein ehemaliger Feuerwehrmann elf Gemeinden zusammen, die sich nur gemeinsam gut gegen das nächste Hochwasser schützen können. Auch im niederländischen Rotterdam hat sich eine Gruppe von Menschen zusammengetan und schützt ihre Stadt durch verschiedene Schwammstadt-Projekte vor Überflutung. Gegen brütende Hitze von über 40 Grad Celsius kämpfen Menschen im brasilianischen São Paulo. Doch Freiwillige pflanzten Mini-Regenwälder - kleine kühle Oasen - mitten in die Stadt. Auch in der französischen Hauptstadt Paris kann die Hitze im Sommer lebensbedrohlich werden. Doch Ingenieurinnen und Ingenieure kühlen bereits einige hundert Gebäude der Stadt mit einem unterirdischen, zentralen System - und mit Hilfe des Flusswassers der Seine. Und obendrein stößt diese Art von Kühlung viel weniger Kohlendioxid aus als individuelle Klimaanlagen. Diese Geschichten zeigen, dass wir ungewöhnlichen Ideen brauchen, um uns besser vor Extremwetter schützen zu können.
 Untertitel 16:9 HDTV
Was bringt uns Naturschutz? Naturreihe, Deutschland 2025 Regie: Tanja WinklerTrue
Gute Nachrichten vom Planeten
Ob Flüsse, Prärien oder Korallenriffe - überall auf der Welt setzen sich Menschen dafür ein, geschädigte Ökosysteme wiederherzustellen. Ihre Projekte zeigen, wie eng der Schutz der Natur mit unserer eigenen Zukunft verbunden ist - für ein stabiles Klima, gesunde Ernährung und das Zusammenleben in einer vielfältigen Umwelt. Beispiel Bison: In den USA arbeiten Native Americans mit Naturschützerinnen und Park-Rangern zusammen, um den Bisons das Leben zu retten und mit ihnen wieder wilde Herden aufzubauen. Die Tiere weiden große Flächen ab und lassen so eine artenreiche Prärie aufleben, die etwa dreimal mehr Kohlendioxid speichern kann als Ackerland. Auf Raja Ampat, einem Archipel in Indonesien, ziehen sogenannte Hai-Mamas Zebrahaie in Zuchtstationen auf, um sie später freizulassen. Als Wächter der Korallenriffe sorgen die Haie für einen gesünderen Lebensraum. Barcelonas Fluss Besòs ist durch das Engagement von Wissenschaftlerinnen und Naturschützern wieder sauber - und inzwischen sogar ein Zuhause für den europäischen Aal. In einem Begegnungsgarten in der Bayerischen Gemeinde Lautertal steht ökologisches Gärtnern auf dem Programm. Das ist gut für die Natur und für die Menschen. Denn nebenbei überwinden Geflüchtete und alteingesessene Lautertaler gegenseitige Vorurteile. Ebenfalls in Bayern führt die Entdeckung der Bayerischen Kurzohrmaus zu Konsequenzen im Naturschutz - nun werden bestimmte Landschaften geschützt, die gleichzeitig Lebensraum für weitere Tierarten sind. All diese bemerkenswerten Geschichten zeigen: Es lohnt, sich für die Zukunft unseres Planeten zu engagieren.
 Untertitel 16:9 HDTV
Woher bekommen wir saubere Energie? Staffel 4: Episode 3 Naturreihe, Deutschland 2025 Regie: Frank Nischk - Oskar KöppenTrue
Gute Nachrichten vom Planeten
Klimakrise, steigende Energiekosten und soziale Ungleichheit - Gründe, warum die Welt saubere, sichere und bezahlbare Energie benötigt. Die Lösungen wären da, oft hapert es allerdings an der Umsetzung und Akzeptanz. Doch mittlerweile gibt es gute Beispiele, die zeigen, wie sich grüne Energie in die Fläche bringen lässt - so, dass alle davon profitieren. Eine Agraringenieurin aus Rheinland-Pfalz macht aus Küchenabfällen brennbares Gas - für einfache Biogasanlagen, die in Afrika verkauft und ohne Strom betrieben werden. So kochen Frauen etwa im Senegal heute nicht nur ohne gesundheitsschädliche offene Feuerstellen, sondern verdienen mit dem Gas aus organischen Abfällen sogar Geld. Biogas hat auch das bayerische Großbardorf verändert. Einst litt die Gemeinde an Bevölkerungsschwund. Doch durch eine Biogasanlage, Windräder und einen Solarpark produziert die engagierte Dorfgemeinschaft mehr Wärme und Strom, als sie verbraucht. Und die günstige Nahwärme sorgt sogar dafür, dass der Ort wieder attraktiv wird. Eine Genossenschaft in den Niederlanden entwickelt einen Solarpark zum Energiegarten weiter: Schafe grasen zwischen den Modulen, gefährdete Pflanzen kriegen eine Chance - und Dorfbewohnerinnen und Touristen bekommen ein neues Ausflugsziel. In Schleswig-Holstein machen Forscherinnen mit Kameras und künstlicher Intelligenz Windräder sicherer für Seeadler - so bringen sie Windenergie voran, ohne bedrohte Vogelarten zu gefährden. Und im indischen Dorf Kotabagh retten solarbetriebene Laternen Leben, indem sie Menschen nachts vor Tigerangriffen schützen - und die Tiger vor Wilderei. Diese Beispiele zeigen, dass es sich auf der ganzen Welt in mehrfacher Hinsicht lohnt, etwas für die Energiewende zu tun.
 Untertitel 16:9 HDTV
(42: Die Antwort auf fast alles) Ist Gehirnwäsche möglich? Wissensmagazin, Deutschland 2025 Regie: Valentina SchützTrue
42 - Die Antwort auf fast alles
Lassen sich Menschen tatsächlich fernsteuern? Die Sozialpsychologin Pia Lamberty zeigt, dass Manipulation längst kein Randphänomen mehr ist: In einer überreizten Informationswelt reagieren wir oft automatisch, anstatt kritisch nachzudenken. Besonders umfassend scheinen sich die Führer von Sekten und Kulten damit auszukennen. Der Psychologe Steven Hassan, einst selbst Mitglied einer radikalen Bewegung, erklärt, wie aus normalem Einfluss schleichend Gehirnwäsche wird.
 Untertitel 16:9 HDTV
Zurück zur Natur Wissenschaftsdoku, Deutschland 2025 Regie: Sabine ReehTrue
Die heilende Kraft der Raeume
Als seine kleine Tochter an Krebs erkrankte und viel Zeit im Krankenhaus verbringen musste, hatte der norwegische Rockmusiker Håvard Hernes eine Vision: Eine winzige, windschiefe Holzhütte in der Natur. Frische, würzige Waldluft. Stille. Ein Ort, an dem er mit seiner kranken Tochter und deren Schwester Zuflucht finden könnte vom anonymen Alltag auf der Kinder-Krebsstation. Håvard trat mit seiner Idee an das Osloer Architekturbüro Snøhetta heran. Zusammen entwarfen sie das "Waldkrankenzimmer": Eine Holzhütte mit großen Fenstern und gemütlichen Innenräumen, ein Refugium nicht nur für Håvard und seine Kinder, sondern für alle Patientinnen und Patienten des Osloer Universitätskrankenhaus. In der Kinderpsychologin Dr. Maren Østvold Lindheim fand er eine engagierte Mitstreiterin. Sie entführte vom sterilen Klinikumfeld eingeschüchterte kleine Patientinnen und Patienten in die fast märchenhafte Atmosphäre der Hütte. Und siehe da: Hier konnten sie sich viel besser für Therapiegespräche öffnen. Seither hat die Stiftung Waldkrankenzimmer eine zweite Hütte in Kristiansand gebaut. Zwei weitere sind in Planung. Ähnlich und doch ganz anders: Die Waldkliniken Eisenberg von Matteo Thun. Im Thüringer Wald hat der Architekt sein "Hospitecture"-Konzept umgesetzt. Für ihn sollte ein Krankenhaus gastfreundlich und komfortabel sein wie ein gutes Hotel. Die Erkrankten, die für einen Aufenthalt in die Klinik kommen, sind für ihn Gäste. Die umgebende Natur, ökologische Baumaterialien und eine hochwertige Ausstattung sind zentrale Faktoren des ganzheitlichen Gesundheitsprogramms. Hotelkomfort und Waldbaden für Kassenpatienten: So kann "Healing Architecture" funktionieren.
 16:9 HDTV
Kulturmagazin, Deutschland 2026 Moderation: Bianca Hauda - Romy StrassenburgTrue
Twist ist das Kulturmagazin für relevante Themen unserer Zeit. Jede Woche liegt eine andere europäische Stadt im Fokus: Lokale Kulturschaffende sprechen über große Fragen der Gegenwart und die Beiträge leuchten aus, wie in verschiedenen Kunstdisziplinen dazu gearbeitet und gedacht wird. Eine halbe Stunde voller neuer Perspektiven!
 Untertitel 16:9
(Pompeii - Villa of the woman with gold) Eine Luxusvilla voller Rätsel Dokumentation, England 2025 Regie: Elena MortellitiTrue
Pompeji
Bei Ausgrabungen in der antiken Handelsstadt Pompeji, die beim Ausbruch des Vesuvs im August 79 n. Chr. zerstört wurde, haben Archäologen neue Zeugnisse der Katastrophe gefunden: eine Villa sowie das Skelett einer Frau, die beim Ausbruch des Vesuvs starb und einen Beutel mit kostbarem Inhalt bei sich trug. Die Funde ermöglichen die Rekonstruktion der letzten Momente der pompejanischen Elite und führen zu der Frage, warum diese Menschen zurückblieben, während andere flohen.
4 Punkte von 6 von der TVgenial Community  Untertitel HDTV
(Pompeii: The peoples story) Im Schatten des Vesuv Staffel 1: Episode 1 Geschichtsdoku, England 2024 Regie: Elena MortellitiTrue
Pompeji, Geschichte einer Katastrophe
Die Reihe versucht, anhand der archäologischen Funde und von Wandmalereien zu rekonstruieren, wie das Leben vor dem Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 v. Chr. ausgesehen haben könnte, und was geschah, als die Katastrophe über die Bewohner der Stadt hereinbrach. Die Forscher wollen herausfinden, wozu die im Norden der Stadt neu entdeckten Gebäude dienten, wer dort einst lebte und was den Menschen während des Vulkanausbruchs widerfuhr.
 Untertitel 16:9 HDTV
(Pompeii: The peoples story) Flucht und Neuanfang Staffel 1: Episode 2 Geschichtsdoku, England 2024 Regie: Elena MortellitiTrue
Pompeji, Geschichte einer Katastrophe
Neue Ausgrabungen in Pompeji liefern interessante Erkenntnisse. Eine Inschrift deutet auf 30.000 Einwohner hin, obwohl nur 1.200 Tote gefunden wurden. In einem Gebäude entdeckte man eine kunstvolle Regenrinne und Marmorelemente, die auf einen wohlhabenden Besitzer hinweisen. Ein altes Rohrnetzwerk verbindet mehrere Gebäude, möglicherweise eine römische Wäscherei mit Verbindungen zur Oberschicht.
 Untertitel 16:9 HDTV

Programm - Nachmittag
(Pompeii: The peoples story) Die letzten Stunden Staffel 1: Episode 3 Geschichtsdoku, England 2024 Regie: Elena Mortelliti Musik: Dimitri Scarlato Kamera: Edoardo AnselmiTrue
Pompeji, Geschichte einer Katastrophe
Archäologen untersuchen Pompejis letzte Stunden vor dem Vesuvausbruch. Ausgrabungen zeigen Alltagsszenen und tragische Schicksale der Bewohner. Frische Gladiatorenzeichnungen belegen die Lebendigkeit kurz vor der Katastrophe. Der Ausbruch zerstörte die Stadt in mehreren Phasen. Der Teamleiter sieht Verbindungen zu heutigen Neapolitanern und warnt vor der anhaltenden Vulkangefahr.
 Untertitel 16:9 HDTV
Monumentalfilm, USA, England, Frankreich 1960 Regie: Stanley Kubrick Autor: Calder Willingham - Howard Fast - Peter Ustinov - Dalton Trumbo Sound: Joe Lapis - Waldon O. Watson Musik: Alex North Kamera: Russell Metty - Clifford StineTrue
Spartacus
In einem Bergwerk wird der thrakische Sklave Spartacus von dem Römer Lentulus entdeckt und zu einer Ausbildung als Gladiator nach Rom geschickt. Spartakus, der als tapferer und mutiger Kämpfer brilliert, verliebt sich in die Sklavin Varinia. Als seine Geliebte verkauft werden soll, stürzt er sich mit vielen Leidensgenossen in den Kampf für die Freiheit...
5 Punkte von 6 von der TVgenial Community  Untertitel 16:9 HDTV
Dokumentation, Deutschland 2026 Regie: Mathias FrickTrue
Das Einhorn. Kulturgeschichte einer Sehnsucht
Das Einhorn, so erzählt man sich seit Urzeiten, lebt im Verborgenen - und zeigt sich, wenn überhaupt, nur für einen Moment und aus der Ferne. Seit Jahrhunderten durchstreift eines der berühmtesten Fabelwesen unsere Kulturgeschichte. Es begegnet uns in Kunstwerken, auf Wappen und Altären, an Brunnen, Gebäuden und Alltagsgegenständen. Es bevölkert Fantasyfilme, wurde zum Symbol queerer Identität und zur Ikone der Popkultur. Die Ursprünge des Einhorn-Mythos reichen bis ins 2. Jahrtausend vor Christus zurück. Erst relativ spät setzte sich die Erkenntnis durch, dass es sich dabei um ein Wesen der Fantasie handelt - und doch hat es bis heute nichts von seiner Faszination verloren. Im Laufe der Zeit hat es zahlreiche Bedeutungen in sich vereint: Es galt als heilend und zerstörerisch, wild und unbezähmbar, zugleich jedoch als Sinnbild der Reinheit und Unschuld. Und stets war es mit einer tiefen Sehnsucht verbunden - denn wer es einmal erblickte, den ließ es nicht mehr los. Die Dokumentation begibt sich auf Spurensuche und besucht unter anderem die Einhorn-Ausstellung im Museum Barberini in Potsdam. Dessen Chefkurator Michael Philipp, auch wissenschaftlicher Berater für die Doku, hilft dabei, die großen Fragen zu beantworten: Warum bietet das Einhorn seit jeher eine so große Projektionsfläche? Und wie kommt es, dass ein Tier, das nie existierte, über Jahrtausende eine so reale Sehnsucht in uns Menschen geweckt hat?
 Untertitel 16:9 HDTV
(Salzburger Festspiele 2025 Royal Concertgebouw Orchestra) Salzburger Festspiele 2025 Oper, Österreich, Deutschland 2025 Regie: François-René Martin Autor: Raphaël Pichon - Wajdi Mouawad Musik: Wolfgang Amadeus MozartTrue
Zaide oder Der Weg des Lichts
Wolfgang Amadeus Mozarts Schaffensphase um 1780 steht im Zentrum des neuen Projekts von Raphaël Pichon und seinem Ensemble Pygmalion bei den Salzburger Festspielen. Das unvollendete Singspiel Zaide sowie Ausschnitte aus Davide penitente, Thamos und selten aufgeführte Konzertarien verschmelzen zu einem halbszenischen Abend. Es singen Sabine Devieilhe, Lea Desandre, Johannes Martin Kränzle, Julian Prégardien und Daniel Behle. Zaide ist ein wichtiger Entwicklungspunkt für Mozart: Emanzipiert von Familie und Dienstherr rückt er die zentralen Themen der Aufklärung ins Licht: Freiheit, Widerstand, Liebe und Vergebung. Das musikalische Pasticcio wird durch Wajdi Mouawads eigens verfasste poetische Texte, tänzerische Elemente und Videoprojektionen ergänzt. Raphaël Pichon ist Spezialist für dramaturgisch feine Programme: Mit historisch authentischen Instrumenten knüpft sein 2006 gegründetes Ensemble Pygmalion mit Chor und Orchester neue Verbindungen zwischen Werken und öffnet ungeahnte Blickwinkel auf Mozarts Musik. Alle Kompositionen des Programms stammen von Wolfgang Amadeus Mozart: - Adagio in C-Dur für Glasharmonika, KV 356 - Konzertarie Ah... lo previdi!, KV 272 - Davide penitente, KV 469 (Auszüge) - Zaide (Das Serail), KV 344 (Auszüge) - Fragment Einsam bin ich, meine Liebe, KV Anh. 26 (Arr. R. Pichon) - Kanon Nascoso è il mio sol, KV 557 (Arr. R. Pichon & V. Manach) - Konzertarie Misero! O sogno, KV 431 - Offertorium Misericordias Domini, KV 222 - Thamos, König in Ägypten, KV 345 Aufzeichnung vom 17. August 2024 aus der Felsenreitschule, Salzburg.
 16:9 HDTV

Was zeigt arte heute Abend?

Programm - Abend
(Karambolage Polska) Kulturmagazin, Deutschland, Frankreich 2026 Regie: Jeanette KonradTrue
Sonntags führt ARTE in die Welt der deutsch-französischen Eigenarten, wagt in kurzen Rubriken einen humorvollen, zuweilen auch kritischen Blick auf Besonderheiten deutscher und französischer Alltagskultur und entschlüsselt sie auf ungewohnte Weise: Ein Wort, ein Gegenstand, die Einrichtung eines Büros, ein Kleidungsstück ... vieles erscheint plötzlich in einem anderen Licht, wenn man es mit fremden Augen sieht. Mehr Infos unter: arte.tv/karambolage
4,25 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9
(Cuisines des terroirs) Salzkammergut Reise-und Kochmagazin, Deutschland, Frankreich 2020 Regie: Wilma PradettoTrue
Zu Tisch
Das Salzkammergut liegt am Nordrand der Alpen und erstreckt sich über die Bundesländer Steiermark, Oberösterreich und Salzburg. Es gilt als das seenreichste Gebiet Österreichs. Mehr als 70 trinkwasserreine Bergseen liegen eingebettet zwischen Alpengipfeln. Tief im Gebirge lagert seit Millionen Jahren ein kostbarer Schatz: das Bergkernsalz. Wie zur Bronzezeit wird das Natursalz heute noch hauptsächlich mit der Hand abgebaut. Es wird unbehandelt verkauft, weder gebleicht noch raffiniert und behält daher seine grau-rosa Färbung. Alexander Köberl ist Bergmann im Salzbergwerk Altaussee. Die genutzten Stollen im Bergwerk sind insgesamt 46 Kilometer lang: ein weit verzweigtes Labyrinth, in dem sich jeder Außenstehende verirren würde. Über Tage ist das gemeinsame Kochen mit seiner Frau Brigitte für ihn ein willkommener Ausgleich. Für einen Familienausflug backt Brigitte einen Apfelschlangl. Der österreichische Klassiker ist kein Apfelstrudel, bei dem der Teig hauchdünn ausgezogen wird. Beim Apfelschlangl wird die Füllung in einen etwas dickeren Mürbeteig eingeschlagen. Brigitte verwendet zum Backen Dinkelmehl. Am Abend bereiten Alexander und Brigitte einen Salzbraten mit Pilzsoße und Kartoffelsalat zu. Der Schweinebraten wird auf einem Salzbett etwa drei Stunden bei Niedrigtemperatur gegart. Einmal im Jahr laden Alexander und Brigitte zur Lechpartie ein. Das Erntedankfest der Fischer wird zur Laichzeit gefeiert und findet am Altausseer See und am Grundlsee statt. Familie und Freunde treffen sich, um gemeinsam zu essen und zu musizieren. Traditionell fahren alle mit einem Kahn über den See zu einer Fischerhütte. Dort gibt es fangfrische Seesaiblinge, die in Alpensalz mariniert und am offenen Feuer gebraten werden. Dokureihe über die Menschen und ihre Küche in bestimmten ländlichen Regionen Europas: Die Sendungen begleiten Menschen in Sardinien, Böhmen, Wallonien oder dem Piemont durch ihren persönlichen Alltag und zeigen die Zubereitung regionaltypischer Rezepte sowie die Erzeugung und den Erwerb der Zutaten.
 Untertitel 16:9 HDTV
Nachrichten, Deutschland, Frankreich 2026True
4,33 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9
Dokumentation, Deutschland 2026 Regie: Jonatan Geller-Hartung - Fee Strothmann Autor: Fabian GieskeTrue
Leben mit Loewen
Thato Cooper arbeitet in einem Reservat im Süden Botswanas. Als zwei Löwen beginnen, die Rinder der Viehzüchter zu reißen, werden Thato und das Team vor tiefgreifende Entscheidungen gestellt. Zugleich wächst im Reservat die Sorge um die halbwilde Löwin Sirga. Sie wurde von Valentin Grüner aufgezogen, dem Gründer des Wildlife-Projekts. Die Löwen, die sich jetzt auf der Suche nach einem eigenen Territorium hier niedergelassen haben, sehen in ihr eine Rivalin.
 16:9 HDTV
(The Big Country) Western, USA 1958 Regie: William Wyler Autor: Sy Bartlett - Donald Hamilton - James R. Webb Musik: Jerome MorossTrue
Weites Land
James McKay, ein Reederssohn aus Baltimore, kommt nach San Rafael, um die Ranchertochter Pat Terrill zu heiraten. Ihr Vater, Major Terrill, Herr über 10.000 Rinder, schätzt den künftigen Schwiegersohn; sein Verwalter Steve Leech dagegen sieht in McKay einen unerwünschten Nebenbuhler, denn Leech liebt Pat ebenfalls. Bei McKays erster Ausfahrt mit Pat erlaubt sich Buck Hannassey einen bösen Scherz mit dem Gast des Majors. Terrill will den Hannasseys daraufhin eine Lektion erteilen; McKay ist dagegen, weil er Gewalt für kein geeignetes Mittel hält, um Probleme zu lösen. Zwischen dem Major und dem alten Rufus Hannassey besteht jedoch seit langem eine erbitterte Feindschaft. Denn beide sind erpicht auf ein Stück Land, Big Muddy genannt, das wegen des Wasservorkommens äußerst wertvoll ist. Es gehört Julie Maragon, der Lehrerin von San Rafael. Als sie McKay kennenlernt, finden sich beide sofort sympathisch. Julie erklärt sich bereit, Big Muddy an McKay zu verkaufen, zumal dieser sich verpflichtet, auch Hannasseys Vieh Zugang zu der Wasserstelle zu gestatten. Damit bringt er eine dramatische Entwicklung in Gang … Ein episch breit entwickelter Western mit faszinierenden Landschaftsaufnahmen und hervorragenden Darstellern, der mit fast schon akademischer Virtuosität die Frage erörtert, ob Vernunft und Vertrauen nicht die besseren Mittel zur Konfliktlösung sind als Gewalt. Trotz einiger Längen bezieht der Film neben der genreüblichen äußeren Dramatik daraus auch ein hohes Maß an innerer Spannung. (Lexikon des Internationalen Films)
4,11 Punkte von 6 von der TVgenial Community  Untertitel HDTV
(Gregory Peck, the gentleman actor) Dokumentation, Frankreich 2022 Regie: Grégory Maitre Musik: Philippe Codecco - Anthony Touzalin Kamera: Raphael SchmidtTrue
Gregory Peck - Filmstar und Gentleman
Gregory Peck gehörte zu den herausragenden Schauspielern seiner Generation, die den Film dauerhaft geprägt haben. 1953 eroberte er in Ein Herz und eine Krone das Herz der Filmfigur Audrey Hepburns - und mit ihr das Publikum. Er spielte den rachsüchtigen Kapitän Ahab in Moby Dick (1956) und verkörperte in Wer die Nachtigall stört (1962) den Anwalt Atticus Finch, der gegen Rassismus kämpfte. Für sein Talent, seinen Stil und sein politisches Engagement wurde er gleichermaßen geschätzt. Wie bei so vielen Schauspielern und Schauspielerinnen führt sein Weg in den Olymp der Hollywoodstars über Umwege. An der Universität in San Diego entdeckt er seine Leidenschaft für das Theater und hängt sein Studium an den Nagel. Er verlässt den Westen und reist mit neuem Namen und Lust auf Abenteuer nach New York, wo er sich völlig mittellos durchschlägt, bis ihm der Durchbruch am Broadway gelingt. Damals schwört er noch, der Bühne treu zu bleiben und nie zum Film zu gehen. Doch schon wenige Monate später dreht er unter der Regie von Jacques Tourneur zum ersten Mal in Hollywood. Schon bald arbeitet er auch mit Alfred Hitchcock und Elia Kazan. Dabei kommen ihm seine attraktive Erscheinung, seine Intelligenz und sein subtiler Humor zugute. Schnell wird er zu einem der begehrtesten Schauspieler. Bei der Wahl seiner Rollen lässt Peck sich in seiner langen Karriere nicht selten von seinem Humanismus und Pazifismus leiten. In der Dokumentation, die mit vielen Filmausschnitten an die beeindruckende, lange Karriere Pecks erinnert, geht es auch um den Privatmann Gregory Peck: sein politisches Engagement, seine beiden Ehen, seine Freundschaften und die - wie er es sagte - Tragödie seines Lebens.
 Untertitel 16:9 HDTV
Musikdoku, Schweiz 2025 Regie: Gaï TordjmanTrue
Ivry Gitlis - Von der Kunst, (k)ein Geiger zu sein
Geboren in Haifa und ausgebildet in Paris und London, verkörperte Ivry Gitlis (1922-2020) die große klassische Tradition und sprengte gleichzeitig unermüdlich deren Grenzen. Der Geiger trat mit fast allen großen Orchestern der Welt auf und arbeitete mit Künstlern verschiedener Genres und Generationen zusammen. Fest in der Tradition verwurzelt und zugleich zutiefst modern, lehnte er Konventionen zugunsten von Instinkt, Risiko und absoluter künstlerischer Freiheit ab. Hinter seiner grenzenlosen Energie und seiner schelmischen Freude verbirgt sich jedoch eine innere Zerrissenheit, die mit einem sagenumwobenen Konzert zusammenhängt, das das Ende seiner klassischen Karriere markierte und ihn mit einer quälenden Frage zurückließ: Wofür werde ich bestraft? Über einen Zeitraum von fünf Jahren, noch zu Ivry Gitlis Lebzeiten, bekommt der junge Filmemacher Gaï Tordjman, der ihn als Nachbar kennenlernt, einen einzigartigen Zugang zu seiner Welt und sammelt dabei mehr als 120 Stunden Filmmaterial: intime Gespräche, seltenes Archivmaterial, persönliche Voicemail-Nachrichten und Aussagen von Freunden, Kollegen und Bewunderern. Changierend zwischen den Materialien aus der Vergangenheit und der Reflektion in der Gegenwart fächert sich die Vielschichtigkeit von Ivrys Persönlichkeit eindrucksvoll auf. Für den jungen Filmemacher Tordjman wird die Begegnung mit Gitlis zu einem entscheidenden Wendepunkt. Durch diese einzigartige Freundschaft und den Entstehungsprozess des Films wächst er zu dem Regisseur heran, der er sein will, und erfüllt sein Versprechen, Ivrys Vermächtnis zu ehren. Die Dokumentation porträtiert nicht nur einen freigeistigen Musiker, sondern ist zugleich eine Coming-of-Age-Geschichte, die sich universellen Themen wie Freundschaft, dem Preis der Freiheit und dem Streben nach künstlerischer Unsterblichkeit widmet . Entstanden ist eine lebendige filmische Hommage an die Musik, die Erinnerung und die Kunst, (k)ein Geiger zu sein. Musik ist mehr, als eine Melodie, die wir hören. Musik ist ein Lebensgefühl und gibt Subkulturen ihre Identität. „Sternstunde Musik“ porträtiert Künstler, stellt musikalische Entwicklungen vor oder besucht interessante Konzerte. Jede Einzeldokumentation ist einem anderen spannenden Thema aus der Welt der Musik gewidmet.
 16:9 HDTV

2 TV-Tipp(s) des Tages auf arte vom 19.04.

13:40 Spartacus
Infosendung - 185 Min
Musikdoku, Schweiz 2025 Regie: Gaï TordjmanTrue
Ivry Gitlis - Von der Kunst, (k)ein Geiger zu sein
Geboren in Haifa und ausgebildet in Paris und London, verkörperte Ivry Gitlis (1922-2020) die große klassische Tradition und sprengte gleichzeitig unermüdlich deren Grenzen. Der Geiger trat mit fast allen großen Orchestern der Welt auf und arbeitete mit Künstlern verschiedener Genres und Generationen zusammen. Fest in der Tradition verwurzelt und zugleich zutiefst modern, lehnte er Konventionen zugunsten von Instinkt, Risiko und absoluter künstlerischer Freiheit ab. Hinter seiner grenzenlosen Energie und seiner schelmischen Freude verbirgt sich jedoch eine innere Zerrissenheit, die mit einem sagenumwobenen Konzert zusammenhängt, das das Ende seiner klassischen Karriere markierte und ihn mit einer quälenden Frage zurückließ: Wofür werde ich bestraft? Über einen Zeitraum von fünf Jahren, noch zu Ivry Gitlis Lebzeiten, bekommt der junge Filmemacher Gaï Tordjman, der ihn als Nachbar kennenlernt, einen einzigartigen Zugang zu seiner Welt und sammelt dabei mehr als 120 Stunden Filmmaterial: intime Gespräche, seltenes Archivmaterial, persönliche Voicemail-Nachrichten und Aussagen von Freunden, Kollegen und Bewunderern. Changierend zwischen den Materialien aus der Vergangenheit und der Reflektion in der Gegenwart fächert sich die Vielschichtigkeit von Ivrys Persönlichkeit eindrucksvoll auf. Für den jungen Filmemacher Tordjman wird die Begegnung mit Gitlis zu einem entscheidenden Wendepunkt. Durch diese einzigartige Freundschaft und den Entstehungsprozess des Films wächst er zu dem Regisseur heran, der er sein will, und erfüllt sein Versprechen, Ivrys Vermächtnis zu ehren. Die Dokumentation porträtiert nicht nur einen freigeistigen Musiker, sondern ist zugleich eine Coming-of-Age-Geschichte, die sich universellen Themen wie Freundschaft, dem Preis der Freiheit und dem Streben nach künstlerischer Unsterblichkeit widmet . Entstanden ist eine lebendige filmische Hommage an die Musik, die Erinnerung und die Kunst, (k)ein Geiger zu sein. Musik ist mehr, als eine Melodie, die wir hören. Musik ist ein Lebensgefühl und gibt Subkulturen ihre Identität. „Sternstunde Musik“ porträtiert Künstler, stellt musikalische Entwicklungen vor oder besucht interessante Konzerte. Jede Einzeldokumentation ist einem anderen spannenden Thema aus der Welt der Musik gewidmet.Spartacus
 Untertitel 16:9 HDTV
20:15 Weites Land
Infosendung - 160 Min
Musikdoku, Schweiz 2025 Regie: Gaï TordjmanTrue
Ivry Gitlis - Von der Kunst, (k)ein Geiger zu sein
Geboren in Haifa und ausgebildet in Paris und London, verkörperte Ivry Gitlis (1922-2020) die große klassische Tradition und sprengte gleichzeitig unermüdlich deren Grenzen. Der Geiger trat mit fast allen großen Orchestern der Welt auf und arbeitete mit Künstlern verschiedener Genres und Generationen zusammen. Fest in der Tradition verwurzelt und zugleich zutiefst modern, lehnte er Konventionen zugunsten von Instinkt, Risiko und absoluter künstlerischer Freiheit ab. Hinter seiner grenzenlosen Energie und seiner schelmischen Freude verbirgt sich jedoch eine innere Zerrissenheit, die mit einem sagenumwobenen Konzert zusammenhängt, das das Ende seiner klassischen Karriere markierte und ihn mit einer quälenden Frage zurückließ: Wofür werde ich bestraft? Über einen Zeitraum von fünf Jahren, noch zu Ivry Gitlis Lebzeiten, bekommt der junge Filmemacher Gaï Tordjman, der ihn als Nachbar kennenlernt, einen einzigartigen Zugang zu seiner Welt und sammelt dabei mehr als 120 Stunden Filmmaterial: intime Gespräche, seltenes Archivmaterial, persönliche Voicemail-Nachrichten und Aussagen von Freunden, Kollegen und Bewunderern. Changierend zwischen den Materialien aus der Vergangenheit und der Reflektion in der Gegenwart fächert sich die Vielschichtigkeit von Ivrys Persönlichkeit eindrucksvoll auf. Für den jungen Filmemacher Tordjman wird die Begegnung mit Gitlis zu einem entscheidenden Wendepunkt. Durch diese einzigartige Freundschaft und den Entstehungsprozess des Films wächst er zu dem Regisseur heran, der er sein will, und erfüllt sein Versprechen, Ivrys Vermächtnis zu ehren. Die Dokumentation porträtiert nicht nur einen freigeistigen Musiker, sondern ist zugleich eine Coming-of-Age-Geschichte, die sich universellen Themen wie Freundschaft, dem Preis der Freiheit und dem Streben nach künstlerischer Unsterblichkeit widmet . Entstanden ist eine lebendige filmische Hommage an die Musik, die Erinnerung und die Kunst, (k)ein Geiger zu sein. Musik ist mehr, als eine Melodie, die wir hören. Musik ist ein Lebensgefühl und gibt Subkulturen ihre Identität. „Sternstunde Musik“ porträtiert Künstler, stellt musikalische Entwicklungen vor oder besucht interessante Konzerte. Jede Einzeldokumentation ist einem anderen spannenden Thema aus der Welt der Musik gewidmet.Spartacus
Weites Land
 Untertitel HDTV

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