arte Programm 03.02.

   
   Was läuft beim TV Sender arte

Was läuft 03.02. im TV-Programm von arte?

Das arte Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
02:40 Der Humboldt-Strom
Infosendung ~55 Min
(The Humboldt Current) Die Küste der Atacama Dokumentation, USA, Frankreich 2021 Regie: Simone Stripp - René Araneda - Jürgen Hansen
In Zentral-Chile erstreckt sich die extrem trockene Atacama-Wüste bis direkt an die Küste. Der kalte Humboldtstrom sorgt dafür, dass sich Küstennebel bildet. Winzig kleine Nebeltröpfchen versorgen die wenigen Pflanzen mit Feuchtigkeit und lassen so auch an diesem Ort Leben entstehen. Der Wind trägt den mineralhaltigen Sand der Wüste hinaus ins Meer, sodass reichhaltiges Leben gedeihen kann. Es ist die Heimat der seltenen Humboldt-Pinguine, die ihre Jungen an den steilen Felsklippen vor Räubern in Sicherheit bringen. Die kleinsten Otter der Welt, ''Chungungo'' genannt, leben in Familienverbänden entlang der chilenischen Pazifik-Küste. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt eine Kolonie südamerikanischer Seelöwen, auch Mähnenrobben genannt. Gewaltige Männchen behaupten sich in heftigen Kämpfen gegen Rivalen und weibliche Seelöwen bringen an den Felsklippen ihre Jungen zur Welt. Die größten Sardellen-Vorkommen der Erde bilden für Millionen Seevögel die Hauptnahrungsquelle. Wenn die zahlreichen Sardellen an einem Küstenabschnitt auftauchen, beginnt für die in den Felsklippen nistenden Guano-Tölpel ein Festmahl. Das Blauwal-Weibchen, das aus dem Süden Patagoniens kommt, sammelt in Zentral-Chile noch einmal Kraft, bevor es sich in Richtung Norden zu den Paarungsgründen am Äquator aufmacht.
16:9
06:55 GEO Reportage
Infosendung ~55 Min
(360° - Geo Reportage) Arktis: Ein Junge wird Jäger Reportagereihe, Frankreich, Deutschland 2012 Regie: Carmen Butta
In einer der nördlichsten besiedelten Regionen der Welt, die zehn Monate im Jahr von Eis bedeckt ist, ist Jagen eine der wenigen Möglichkeiten für die Menschen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Doch die Jagd bedeutet für die Polar-Inuit nicht nur Versorgung. Aus ihr leiten sie nach wie vor ihre kulturellen Werte und ihre Identität ab. ''Erst wenn du jagen kannst, bist du ein Mann'', sagen die Väter heute noch zu ihren Söhnen. Auf einer tagelangen Reise durch eine von bizarren Eisbergen gesäumte weiße Wüste wird der erst zwölf Jahre alte Qaaqqukannguaq die schwierige Kunst der Polarjagd von seinem Vater lernen. Er wird die Peitsche so schwingen und die Hunde so hetzen, bis sie Furcht vor ihm haben und ihm bei jeder der gefährlichen Wasserspalten oder Risse im Eis gehorchen. Er wird mit dem Blick die blendende Schneedecke nach Robben und Walrossen bis zum Horizont abtasten und sich dann langsam - im Schutz eines weißen Holzgestells - an das Tier heranpirschen. Er wird in den hellen Nächten und bei Sturm mit seinem Vater ein Zeltlager auf den Schlitten spannen und die frische Robbenleber in einem mit Schnee gefüllten Topf auf dem Primuskocher garen. Vor allem aber wird er lernen, das Eis zu lesen. An kaum sichtbaren Zeichen soll Qaaqqukannguaq blitzschnell erkennen, ob eine Gletscherwand gleich einbricht oder ob sich unter der ebenen Schneefläche eine Spalte im Eis verbirgt. Allein an den Windverwehungen soll er merken, welchen Kurs er mit seinem Schlitten gerade steuert. Kurzum: Qaaqqukannguaq soll auf dieser Reise zum richtigen Jäger werden. Rund um die Welt gibt es spannende Stories, die es zu erzählen lohnt. Journalisten reisen mit der Kamera um den Globus, um die besten Geschichten zu finden und für die Zuschauer zu dokumentieren. Fündig werden sie sowohl in abgelegenen Gegenden, aber auch in großen Städten – überall gibt es Abenteuerliches und Interessantes zu entdecken. Natürlich spielen vor allem auch die Menschen der jeweiligen Gebiete ein große Rolle.
16:9
07:50 Wildes Österreich - Die Kraft des Wassers
Infosendung ~45 Min
(Wild Austria - Created by Water) Vom Gletscher geformt Staffel 1: Episode 1 Naturdoku, Deutschland, Österreich 2018 Regie: Michael Schlamberger - Rita Schlamberger
Wo Österreich den Himmel berührt: Die österreichischen Alpen sind eine faszinierende Welt mit berühmten Gipfeln. Der 3.798 Meter hohe Großglockner ist nicht nur die markanteste Spitze im Nationalpark Hohe Tauern, sondern auch so etwas wie der österreichische Mythenberg. 8.000 Menschen stehen in guten Sommern auf seinem Gipfel. Doch im Winter ist es eine einsame Welt. Österreichs wilder Osten: Während am höchsten Punkt Österreichs lange noch Einsamkeit herrscht, hat am tiefsten Punkt, dem Neusiedler See, längst der Frühling begonnen. Millionen Zugvögel kehren aus ihren Winterquartieren in Afrika zurück. Zurück ist auch ein ganz spezieller Vogel: Der Kuckuck baut kein Nest, brütet keine Eier und zieht keine Jungen groß. Er lässt andere für sich arbeiten. Mit raffinierten Tricks hat er sein Brutgeschäft ausgelagert. „Wildes Österreich - Die Kraft des Wassers“ entführt den Besucher in unbekannte, wilde Welten. Wasser ist nicht nur die Grundlage alles Lebens, es hat Österreich auch einige der spektakulärsten Naturwunder Europas geschenkt. In tiefen Wäldern springen Entenküken von hohen Bäumen, um schwimmen zu lernen, in unzugänglichen Klammen hat eine Urform der Forelle überlebt, und in reißenden Wildflüssen hat das älteste Wirbeltier der Welt über Jahrmillionen überdauert.
16:9
08:35 Stadt Land Kunst
Infosendung ~60 Min
(Invitation au voyage) John le Carrés Panama / Berry / Yellowstone Kunstmagazin, Frankreich 2022 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda Lorin
Dänemark: Adams Smørrebrød Panama: Eine maßgeschneiderte Spionagegeschichte von John le Carré Yellowstone: Natur am seidenen Faden Berry: Wo der Dudelsack erklingt Dänemark: Adams Smörrebröd (1): Panama: Eine maßgeschneiderte Spionagegeschichte von John le Carré In Panama fand der Schriftsteller John le Carré die Inspiration für einen seiner berühmtesten Spionageromane: ''Der Schneider von Panama''. Als ehemaliger Geheimagent im Dienst der britischen Krone wusste er bestens, wovon er schrieb, und konstruierte die Handlung seiner Bücher auf dem geopolitischen Sprengstoff seiner Zeit. Als er 1990 nach Panama kam, beflügelte der berühmte Kanal seine schriftstellerische Fantasie. (2): Berry: Wo der Dudelsack erklingt Highlander erstürmen die grünen Hügel des Berry? Was ebenso unglaublich wie sagenhaft klingt, hat tatsächlich so stattgefunden: Im Hundertjährigen Krieg besetzten schottische Krieger die Region im Herzen Frankreichs und hinterließen dort auch kulturell ihre Spuren. Bis heute kann man im Berry Männern im Kilt begegnen, und auch der Dudelsack darf nicht fehlen. (3): Dänemark: Adams Smørrebrød In Kopenhagen bereitet Adam eine Spezialität zu, der man mit der deutschen Übersetzung ''Butterbrot'' kaum gerecht wird: Sein Smørrebrød besteht aus einer Scheibe selbst gemachtem Roggenbrot, auf die er Kohlrabi, Äpfel und Kapern drapiert und die er anschließend mit einer Käseemulsion bekrönt. Traditionell wird dieses ''Butterbrot'' mit Messer und Gabel verspeist. (4): Yellowstone: Natur am seidenen Faden Der Yellowstone-Nationalpark liegt in drei US-Bundesstaaten und zählt mit seinen großartigen Landschaften, die Jahr für Jahr Tausende Besucher anlocken, zu den majestätischsten Nationalparks in den USA. Ende des 19. Jahrhunderts wäre er allerdings beinahe der US-amerikanischen Siedlungspolitik zum Opfer gefallen ...
16:9



Programm - Nachmittag

 
12:15 Re: Jungbrunnen Joghurt?
Infosendung ~35 Min
(Re:) Chinesen pilgern in ein bulgarisches Dorf Reportagemagazin, Deutschland 2020
Er gilt in Bulgarien als mystisches Elixier für langes Leben: Joghurt aus den Rhodopen. Damit werden nun auch Milchprodukte der chinesischen Staatsmolkerei Bright Dairy in China beworben. Eine Delegation aus China kam vor neun Jahren und hat sich genau angeschaut, wie Milch und Joghurt in Bulgarien produziert werden. Die Joghurtkultur mit Lactobacillus bulgaricus aus dem kleinen bulgarischen Bergdorf Momchilovtsi hat es den Chinesen besonders angetan. Die haben sie dann mitgenommen und in China mit Milch von chinesischen Kühen den Joghurt einfach kopiert. Seitdem machen sich jedes Jahr mehr Chinesen auf zum Ort des langen Lebens - in das Dorf Momchilovtsi, das sie aus der TV-Werbung kennen. Die Bewohner von Momchilovtsi lernen inzwischen Mandarin und begrüßen die bis zu 8.000 Besucher jährlich aus dem Reich der Mitte mit einem dreitägigen Joghurtfestival im September. Sie hoffen, dass der Joghurt-Boom die Abwanderung stoppt, und planen ein Hotel und ein paar kleine Pensionen für die Besucher, die selbst den Pfad es langen Lebens erkunden wollen. Die Chinesen sind fasziniert von den vielen über 90-jährigen Bewohnern. Doch nicht alle in Momchilovtsi sind vom China-Boom begeistert. Einzelne fürchten, dass der Ort seine Identität verliert, und plädieren für mehr Nachhaltigkeit. Wie gehen die Bewohner mit den chinesischen Touristenmassen um? Und was ist der wahre Grund, dass die Menschen in Momchilovtsi so lange leben? ''Re:'' begleitet zwei Bewohner bei den Vorbereitungen auf das alljährliche Joghurtfestival und zeigt, wie sich das Bergdorf verändert.
16:9
13:00 Stadt Land Kunst
Infosendung ~45 Min
(Invitation au voyage) Mathurin Méheuts Bretagne / Guatemala / Luzern Kunstmagazin, Frankreich 2022 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda Lorin
Mathurin Méheut, Magier der bretonischen See Guatemala: Der gestickte Widerstand der Maya Luzern: Eine ungewöhnliche Augenweide Italien: Fabios Tortellini in Brühe (1): Mathurin Méheut, Magier der bretonischen See Der Maler, Illustrator, Bühnenbildner und Keramiker Mathurin Méheut erzählt in jedem seiner Werke die Geschichte seiner bretonischen Heimat. Als die Wissenschaft Ende des 19. Jahrhunderts sich für das Leben unter Wasser zu interessieren begann, skizzierte er präzise die bretonische Küstenfauna und -flora und weckte so das Bewusstsein seiner Zeitgenossen für die Biodiversität des Meeres. (2): Guatemala: Der gestickte Widerstand der Maya Mit den schillernden Blaunuancen des Atitlán-Sees, seinem smaragdgrünen Dschungel und den Ockertönen der Vulkanerde gilt Guatemala als Land der tausend Farben. Diesen überbordenden Farbenreichtum bannen die Guatemalteken auch auf ihre Huipils - reich bestickte Tuniken, deren Motive weit in die Maya-Kultur zurückreichen. Nach Jahrhunderten des Widerstands gegen die Kolonisierung stehen die Kleidungsstücke heute symbolisch für die Versöhnung zwischen der indigenen Bevölkerung und den Abkömmlingen der einstigen Kolonialherren, die heute die städtischen Eliten bilden. (3): Italien: Fabios Tortellini in Brühe Bologna ist die gastronomische Hauptstadt Italiens, und Tortellini in Brodo zählen zu ihren bekanntesten Spezialitäten. In seinem Restaurant zeigt Fabio, wie die bauchnabelförmigen, fleischgefüllten Nudeln hergestellt werden. Ein Geheimrezept, das viel Fingerspitzengefühl erfordert. (4): Luzern: Eine ungewöhnliche Augenweide Die Lage am Ufer des Vierwaldstättersees, umgeben von den verschneiten Berggipfeln der Schweizer Alpen, schenkt Luzern ein einzigartiges Winterpanorama. Die mittelalterliche Kapellbrücke im Zentrum gilt als älteste Holzbrücke Europas. Hier fand im 19. Jahrhundert eine Befreiung des Körpers statt, die nicht bei allen auf Begeisterung stieß ...
16:9
16:25 Yangtse - Unterwegs in China
Infosendung ~30 Min
(Langs de oevers van de Yangtze) Der Drei-Schluchten-Damm Staffel 1: Episode 4 Länderporträt, Niederland 2016
In China ist wieder ein Mega-Bauwerk entstanden: das größte Wasserkraftwerk der Welt - der Drei-Schluchten-Damm. Das Werk ist das Kernstück einer großangelegten Planung für Chinas Stromwirtschaft. Schätzungsweise ein Zehntel des aktuellen chinesischen Stromverbrauchs soll durch das Werk gedeckt werden. Der Yangtse ist mit 6.380 Kilometern der längste Fluss Chinas und der drittlängste der Welt. Der Damm wird als Sieg der Menschheit über die Natur betrachtet, aber die Auswirkungen spürt man noch Hunderte Kilometer entfernt. Der niederländische Fotograf Ruben Terlou beginnt diese Reiseetappe am Poyang-See. Am größten Süßwassersee Chinas sollen noch seltene Glattschweinswale leben, aber die scheuen Tiere machen sich rar. Ihre Lebensbedingungen haben sich durch den Damm verändert. Die Größe des Sees war schon immer jahreszeitenabhängig, aber seit der Damm existiert, sind die Unterschiede noch extremer geworden. Ein Unterschied, den vor allem die Fischer zu spüren bekommen. Auch für die 1,5 Millionen Chinesen, die umgesiedelt wurden, haben sich die Lebensbedingungen durch den Damm geändert. Vereinzelt wurden historische Dörfer 160 Meter höher, fast originalgetreu, wiederaufgebaut. Nicht alle Bewohner können sich mit ihrem Schicksal arrangieren. Der Damm lockt Touristen an, eine Flusskreuzfahrt in den drei Schluchten des aufgestauten Yangtse ist für viele Chinesen ein Traum. Auch Ruben Terlou ist an Bord. Und er kann das Wasserkraftwerk besichtigen. Die gigantischen Generatoren können 22,5 Gigawatt Strom erzeugen.
16:9



Programm - Abend

 
18:35 Die Farben Chinas
Infosendung ~45 Min
Schwarz - Vom Feng-Shui Dorf zum Eis des Schwarzen Drachenflusses Staffel 1: Episode 5 Dokureihe, Deutschland 2020 Regie: Jan Hinrik Drevs
Wenige Länder haben so gegensätzliche Wetterextreme vorzuweisen wie China: von Wüstenhitze über tropisch-feuchte Gegenden bis hin zur subarktischen Zone. Hier, in der nördlichsten Region Chinas, liegt Mohe. Direkt am Heilongjiang, dem ''Schwarzen Drachenfluss'', der Grenze zu Russland. Im Norden Chinas sind die Winter lang: Bis Mai ist der Fluss meist zugefroren und der erste Schnee kommt schon Ende September. Die Himmelsrichtung Norden ist in China mit der Farbe Schwarz verbunden, auch der Winter, die Zeit der Regeneration. Die Natur kann ruhen und Kraft sammeln, bevor der Kreislauf des Lebens erneut beginnt. Veränderung und Wandel sind Grundprinzipien in der uralten Lehre der fünf Elemente. Das Element der Farbe Schwarz ist das Wasser, die Grundlage allen Lebens, Symbol ruhiger Beharrlichkeit. Wasser hat in China von jeher einen großen Einfluss auf den Städtebau gehabt, so auch im 900 Jahre alten Dorf Hongcun in der Provinz Anhui. Es wurde nach den Regeln des Feng Shui errichtet, im harmonischen Einklang mit der natürlichen Umgebung. Die Dächer der Häuser sind schwarz gedeckt - ein symbolischer Schutz gegen Feuer. Schwarz und Weiß liegen eng beieinander in der chinesischen Philosophie: Die Dunkelheit umfängt den Tag. Weich und hart, oben und unten, schwer und leicht: Gegensätze bringen das Leben in Bewegung. Im Yin und Yang Zeichen ist dieser Grundgedanke symbolisiert. In der sanften Kampfkunst Tai Chi sind Ausgewogenheit und Balance von Yin und Yang die Basis aller Bewegungsabläufe.
16:9
19:40 Re: Ein Dach für alle
Infosendung ~35 Min
(Re:) Wege aus der Obdachlosigkeit Reportagemagazin, Deutschland 2021
Die Sozialarbeiterin Maria Joecks ist verantwortlich für das Bamberger Housing First-Projekt ''Übergangswohnen Plus''. Housing First ist ein Konzept, bei dem Obdachlose eine Wohnung angeboten bekommen, und erst im zweiten Schritt beweisen, dass sie mit dieser Hilfe ihr Leben in den Griff bekommen können. In Ulm ist ebenfalls eine Initiative ins Leben gerufen worden, die sich für den Schutz von Menschen einsetzt, die kein Zuhause haben. Der Projektmanager Florian Geiselhart will mit innovativen Schlafkapseln, den ''Ulmer Nestern'', verhindern, dass obdachlose Menschen in der kalten Jahreszeit erfrieren. Mindestens 23 Obdachlose sind im letzten Winter auf Deutschlands Straßen erfroren - in Ulm soll so etwas nicht passieren. Ganz neue Wege bei der Bekämpfung von Obdachlosigkeit geht Spanien: Conrado Giménez von der Stiftung ''Fundazión Madrina'' versucht, zwei der großen gesellschaftlichen Probleme gleichzeitig zu lösen: Obdachlosigkeit und Landflucht. Der 62-jährige frühere Banker vermittelt von Obdachlosigkeit und Armut gefährdete Familien aus Madrid eine neue Bleibe in aussterbenden Dörfern. Ein System mit positivem Doppeleffekt: Die Familien haben ein Dach über dem Kopf, die Dörfer werden wiederbelebt, und die regionalen Arbeitgeber finden neues Personal. Menschen ohne Obdach nachhaltig zu helfen, ist für viele sozial engagierte Menschen und Betroffene zunächst einmal eine Frage des Respekts. Die Reportage zeigt verschiedene Wege, ein großes gesellschaftliches Problem anzugehen, sowie die Herausforderungen, die diese Arbeit beidseitig mit sich bringt.
16:9
20:15 Die Kür ihres Lebens
Infosendung ~80 Min
Dokumentation, Deutschland 2021 Regie: Gerhard Schick
Nach drei vergeblichen Anläufen bei Olympia will die bereits 30-jährige Aljona Savchenko mit einem neuen Partner in vier Jahren endlich Gold erringen. Ein ziemlich kühner Plan, zumal der von ihr auserwählte Bruno Massot keinerlei internationale Erfolge aufweisen kann. Der junge Franzose zieht nach Deutschland. Er hat keine Ahnung, auf welch manische Perfektionistin er sich einlässt. Aljonas Training ist eisenhart, er muss den Abstand zur Weltspitze aufholen. Permanente Streitigkeiten über den richtigen Kurs drohen das Projekt zum Scheitern zu bringen. Allerdings gelingt es, die Eistanzlegende Christopher Dean als Choreographen für die Olympia-Kür zu engagieren. Und das besondere künstlerische Konzept des französischen Ko-Trainers begeistert alle. Februar 2018: Der Wettkampf bei der Olympiade in Korea beginnt mit dem Kurzprogramm. Unerklärlicherweise patzt Bruno und das Paar liegt mit weitem Abstand an vierter Stelle. Ihnen bleibt nur noch, der Welt ihre einzigartige Kür zu zeigen, an der sie so lange gearbeitet haben. Wie sie sich schließlich gemeinsam in einen Rausch laufen und in einem Herzschlagfinale mit der besten jemals gelaufenen Kür doch noch Gold erringen, hat Millionen Zuschauer begeistert. Die Geschichte von Aljona und Bruno wird mit Szenen der Wettkämpfe, unveröffentlichten Trainingsvideos und privaten Einblicken sowie unverstellten Äußerungen der beiden erzählt. Ein ebenso einfühlsames Porträt wie erhellender Sportfilm und hochemotionaler Doku-Thiller.
16:9