arte TV Programm am 25.04. und am Abend 20:15 Uhr

Aktuelle Informationen und Vorschau - was kommt 25.04. auf arte / Arte Deutschland TV im TV Programm? Bei uns übersichtlich auf 1 Blick.

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arte Programm Samstag

   arte TV Programm vom 25.04.
   Was läuft beim TV Sender arte

Traumpartner finden

Programm - Vormittag
(Die Essenz der Musik: Monheim Triennale 2024) Dokumentation, Deutschland, Finnland 2025 Regie: Mika KaurismäkiTrue
Jeder Ton zaehlt - Die Monheim Triennale
Monheim: Eine Kleinstadt gelegen zwischen Düsseldorf und Köln mit romantischem Rheinblick in der einen und Blick auf die Industrieanlagen von Leverkusen in der anderen Richtung. Ein Ort zwischen den Orten und womöglich genau deshalb ideal für diese einmalige Veranstaltung, bei der internationale Musikerinnen und Musiker von Weltrang aufeinandertreffen, um frei von Genre und Vorgaben miteinander zu spielen. Wie findet man zu echter Kommunikation, zu einem neuen Zusammenklang? Welche Traditionen und Konventionen muss man dabei hinter sich lassen? Jenseits aller Theorie dokumentiert der Film die Annäherung der Musikerinnen und Musiker - allesamt Meisterinnen und Meister ihres Fachs - mit ihren verschiedenen Klangsprachen, die von Klassik über freie Improvisation bis Techno reichen. Filmemacher Mika Kaurismäki tauchte im Frühsommer 2024 in das mehrtägige, durchaus quirlige Geschehen ein. Als Hauptort diente ein Schiff, das im Rhein vor Anker lag. Die Stadt Monheim und ihre Bewohnerinnen und Bewohner wurden ebenfalls in das Projekt eingebunden. Eine Sonderrolle im Film nimmt Shahzad Ismaily ein, einer der weltweit gefragtesten Musiker im weiten Feld zwischen Jazz, Folk und Rock, dessen kommunikative Art die Musikerinnen und Musiker wie auch das Publikum vor Ort und vor dem Bildschirm ins Geschehen holt.
 Untertitel 16:9 HDTV
(Eine Perle im Sand) Kampf ums Überleben Staffel 1: Episode 2 Naturdoku, Österreich, England 2022 Regie: Victoria Stone - Mark DeebleTrue
Kenia - eine Oase im Sand
Langsam verdunstet das Wasser und der Pegel des Wasserlochs in Kenias Tsavo-Nationalpark beginnt zu sinken. Wenn die Samen der Gräser im Buschland ringsum reifen, erscheint eine wahre Naturgewalt am Wasserloch. Der Himmel verdunkelt sich, als zu Beginn der Trockenzeit die Blutschnabelweber eintreffen. Sie gelten als die häufigsten wildlebenden Vögel der Welt, ihre Schwärme bestehen aus mehreren Tausend Tieren. Sie kommen aus dem Norden, wo sie in riesigen Brutkolonien ihre Jungen großgezogen haben. Nun sind Eltern und Nachwuchs auf der Suche nach Nahrung und Wasser. Jeder der etwa spatzengroßen Vögel nimmt zwar nur wenige Schnabel voll Wasser, aber in der Summe trinkt so ein Schwarm Tausende Liter am Tag - kein Wunder also, dass das Wasserloch jetzt immer rascher schrumpft und diese Oase in der Wildnis bedroht ist. Ein Wasserloch kann hundert Jahre lang existieren. Aber jedes Jahr durchläuft es einen tiefgreifenden Wandel. Der Bogen spannt sich dabei vom Niedergang bis zur Wiedergeburt - eine Geschichte, die sich seit grauer Vorzeit stets wiederholt. Die Regenfälle in Tsavo bleiben aus, im Umland wird es immer trockener. Viele Tiere zieht es jetzt ans Wasserloch, denn es ist die einzige Wasserstelle weit und breit. Doch je mehr kommen, um ihren Durst zu stillen, umso schneller geht der Wasservorrat zur Neige. Bald ist nur noch eine schlammige Brühe übrig. Die Elefanten wissen das zu nutzen: sie bespritzen sich mit dem kühlenden Schlamm - zum Trinken reicht das Nass hier jedoch nicht mehr aus. Es ist eine überwältigende Vielfalt des Lebens, die sich rund um das Reservoir entwickelt. Hier kommen Tiere miteinander in Kontakt, die sich sonst kaum begegnen würden - und entsprechend lassen sich im Lauf der Zeit spektakuläre Wechselbeziehungen beobachten.
 Untertitel 16:9 HDTV
Dokumentation, Deutschland, England 2026 Regie: Oana MarocicoTrue
Eine Recherche der BBC hat aufgedeckt, dass die Polizei in Georgien während der Proteste in Tiflis vom Herbst 2024 in ihren Wasserwerfern wahrscheinlich eine chemische Substanz aus dem Ersten Weltkrieg eingesetzt hat. Laut Toxikologen und Chemiewaffenexperten handelt es sich dabei wahrscheinlich um Brombenzylcyanid - in Militärkreisen auch "Camite" genannt. Die Substanz wurde erstmals 1918 von den französischen Streitkräften gegen die deutsche Armee eingesetzt. Die georgischen Behörden bestreiten die Vorwürfe. Kinderarzt und Aktivist Dr. Konstantin Chakhunashvili berichtet in der Dokumentation, dass selbst kleine Spritzer aus den Wasserwerfern seine Haut verbrannten und es Tage dauerte, bis die Substanz abgewaschen war. Darum führte er eine Studie mit rund 350 Demonstranten durch. Das Ergebnis: fast die Hälfte der Teilnehmer litt mehr als 30 Tage unter Husten und Atemnot. In einigen Fällen wurden Veränderungen an Herz und Lunge festgestellt. Whistleblower, die früher bei der georgischen Bereitschaftspolizei tätig waren, halfen dabei, die verwendeten chemischen Substanzen zu ermitteln. Ein ehemaliges Mitglied der Bereitschaftspolizei berichtet, dass er während seiner Dienstzeit eine Mischung aus zwei Chemikalien in Wasserwerfern testen sollte, die er als viel stärker als Tränengas beschrieb. Die Regierungspartei "Georgischer Traum" wies die Recherche als "völlig unseriös" und "absurd" zurück und erklärte, die Strafverfolgungsbehörden hätten "im Rahmen des Gesetzes und der Verfassung" gehandelt, als sie auf die "illegalen Handlungen brutaler Krimineller" reagierten.
 Untertitel 16:9 HDTV
(Le dessous des cartes) Nachrichtendienste: Die großen Akteure Geopolitisches Magazin, Frankreich 2026 Moderation: Emilie AubryTrue
Mit offenen Karten
Der Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 legte eine gravierende Schwachstelle der israelischen Nachrichtendienste offen, obwohl sie zu den leistungsfähigsten der Welt zählen. Ihr Versagen machte deutlich, wie schwer es den Geheimdiensten fällt, sich auf neue Bedrohungslagen einzustellen. In einer Zeit, in der Kriegsführung immer hybrider und hoch entwickelte Waffentechnik einer immer breiteren Masse zugänglicher wird, wächst der Druck auf Nachrichtendienste enorm. Während Schwergewichte wie die CIA oder der FSB weiterhin globale Maßstäbe setzen, haben auch regionale Mächte wie die Türkei, Iran oder die Vereinigten Arabischen Emirate massiv in ihre Nachrichtendienste investiert, um ihre geopolitischen Ambitionen voranzutreiben und ihren Einfluss im Ausland auszubauen. Seit dem Ende des Kalten Krieges haben die Dienste keineswegs an Bedeutung verloren, ganz im Gegenteil. Ihre Fähigkeit, Informationen zu beschaffen, Gesellschaften zu beeinflussen und Wahrnehmungen gezielt zu steuern, gehören zu den zentralen Grundlagen der Macht.
4,4 Punkte von 6 von der TVgenial Community  HDTV
(A Musée Vous, A Musée Moi) Mona Lisa, Leonardo da Vinci - Fanpost Staffel 3: Episode 21 Kulturdoku, Frankreich 2021 Regie: Pablo Munoz GomezTrue
Bilder allein zuhaus
Heute wird Mona Lisa mit der Schattenseite ihres Ruhmes konfrontiert: der Fan-Post. Ihr Konservator Vincent versucht sie zu motivieren, doch Mona Lisa hat keine Lust, die vielen Briefe zu beantworten. Das Leben als Star kann eben auch anstrengend sein ...
 16:9 HDTV
(28 minutes) Kulturmagazin, Frankreich 2026 Moderation: Elisabeth Quin - Renaud DelyTrue
28 Minuten ist das Polit-Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe. Montags bis donnerstags moderiert von Élisabeth Quin, freitags und samstags von Renaud Dély.
2,88 Punkte von 6 von der TVgenial Community  Untertitel 16:9
ProgrammendeTrue
4,57 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9
(Les Gardiens de la forêt) Gabun, Heilkraft des Waldes Staffel 1: Episode 2 Umwelt, Frankreich 2023 Regie: Jérôme BouvierTrue
Als Teil des riesigen tropischen Regenwaldes im Kongobecken zählen die noch weitgehend intakten Wälder Gabuns zu den schönsten und artenreichsten tropischen Regenwäldern der Welt. Mambongo, anerkannter Stammeshäuptling und traditioneller Heiler, pflegt eine besonders enge Verbindung zu den Bäumen, Pflanzen und Tieren des Waldes. Er führt in eine faszinierende Welt mit einzigartiger Biodiversität, deren Gleichgewicht bereits aus den Fugen geraten ist. Es fällt Mambongo zunehmend schwer, die natürlichen Zutaten für den Trank der heiligen Bwiti-Zeremonie zu finden, mit der er die spirituelle Verbindung zwischen Mensch und Wald stärken will. Der Schamane sieht sich zusehends in der Rolle eines Hüters des Waldes. Fest entschlossen, sich für den Erhalt der Artenvielfalt einzusetzen, will er seine Gemeinschaft dazu bringen, den Wald verantwortungsvoller zu bewirtschaften. Auf einer Reise durch Gabun verschafft er sich einen Überblick über die Tragweite der Bedrohung und trifft sich mit lokalen Akteuren. So erweitert er sein Wissen und schlägt - wie stets in seiner Rolle als Schamane - die Brücke zwischen Mensch und Natur.
 16:9 HDTV
(Les Gardiens de la forêt) Kanada, zurück zu den Wurzeln Staffel 1: Episode 3 Umwelt, Frankreich 2023 Regie: Mike Magidson Musik: Piers Faccini Kamera: Pierre Emmanuel ChaillonTrue
Mit einer Fläche von 270 Millionen Hektar ist der boreale Wald Kanadas einer der wichtigsten globalen Klimaregulatoren. Eine Umweltschützerin, die diese wichtige Funktion bewahren möchte, ist die AktivistinTwyla Edgi-Masuzumi. Ihr ganzes Engagement gilt dem borealen Wald. Gemeinsam mit den Ältesten ihrer Gemeinschaft kämpft die Mutter von vier Kindern im Rahmen des nationalen Guardians-Netzwerks Tag für Tag gegen die Bedrohungen, denen ihr Wald zunehmend ausgesetzt ist. In langen Wanderungen durch den Wald sammeln Twyla und die anderen Guardians wissenschaftliche Beweise für die katastrophalen Umweltauswirkungen von Ressourcenabbau und Klimawandel. Twyla stemmt sich gegen eine gesellschaftliche und ökologische Tragödie, unter der ihr Volk und ihre Heimat zu leiden haben. Sie weiß, dass in der Verbindung zwischen Mensch und Natur ein Schlüssel zum Überleben der gesamten Menschheit liegt. Nachdem die indigenen Gemeinschaften mehr als einhundert Jahre darum gerungen haben, die Kontrolle über dieses riesige Gebiet wiederzuerlangen, werden sie von der kanadischen Regierung nun endlich als wichtige Hilfe für die Erhaltung dieser Naturräume gesehen. In der festen Überzeugung, dass echter Naturschutz nur dann möglich ist, wenn er mit einer tiefen Kenntnis des Waldes und der darin lebenden Wesen einhergeht, eignen sich junge Vorreiter dieses elementare Wissen selbst an.
 16:9 HDTV
(Koh Panyee - Thailands fußballverrückte Insel) Reportage, Deutschland 2021 Regie: Martin SchachtTrue
Die Insel Koh Panyee liegt inmitten einer endlosen, glitzernden Wasserfläche. Gleißende Sonne, im Wechsel mit plötzlichen, heftigen Gewittern, kündigt schon den Wechsel der Jahreszeiten an. Die typischen Longtailboote der Fischer kreuzen bereits zum Sonnenaufgang durch die Bucht, sie sind das Hauptverkehrsmittel zwischen den Inseln. Koh Panyee war einst ein Magnet für Fußball-Begeisterte aus ganz Thailand. Inzwischen verfällt der schwimmende Fußballplatz immer mehr. Die ehemaligen Erfolgs-Spieler sind nicht mehr aktiv, der Ruhm des Fußballvereins Koh Panyee FC ist längst verblasst. Aber dieses Jahr soll ein Wendepunkt sein, ein Neuanfang. Endlich wird wieder ein prestigeträchtiges Turnier stattfinden, noch vor Beginn der Regenzeit und dem muslimischen Fastenmonat Ramadan. Dafür muss der Platz wiederhergerichtet werden. Das bedeutet viel Arbeit und immense Kosten, aber viele Bewohner wollen das Projekt mit ihren Spenden auf jeden Fall möglich machen. Das Team der Gastgeber jedenfalls ist auch sportlich hochmotiviert, zur Steigerung der Fitness gibt es sogar Trainingseinheiten auf einer nahegelegenen Sandbank - zusammen mit ihren enthusiastischen Fans werden sie nichts unversucht lassen, um beim ersten Heimturnier seit Jahren als Sieger vom Platz zu gehen...
 Untertitel 16:9 HDTV
(Nase an Nase mit den Pyrenäen-Bären) Reportage, Deutschland 2025 Regie: Sandrine MörchTrue
Pyrenaeen: Auge in Auge mit dem Baeren
In den hochgelegenen und weitgehend unberührten Tälern der Ariège und der Haute-Garonne fühlt er sich wohl: der Braunbär. Seit seiner Wiederansiedlung durch den Staat vor 30 Jahren ist seine Population von zehn auf rund 100 Tiere angewachsen. Der Wildbiologe Jean-Jacques Camara hat sein Leben dem Schutz der Pyrenäen-Bären gewidmet. Nachdem die Tiere fast ausgerottet waren, beteiligte sich der Wissenschaftler an der Wiederansiedlung des slowenischen Braunbären, einer eng verwandten Art. Was die Menschen hier bewegt, ist beispielsweise die Politik rund um den Schutz der Bären, weil ihnen das oft übertrieben erscheint und sie es als eine Art Enteignung ihres Territoriums empfinden. Ich glaube, dass der Mensch den Bären irgendwie braucht, weil er doch ein unvergleichlicher Reichtum ist. Auch glaube ich, dass die Menschen von Wildtieren, aber vor allem von Bären träumen. Sie sind also auch ein Symbol, und für die Bewohner der Pyrenäen sind sie Teil ihrer Identität, sagt Camara. Für die Schäferinnen und Schäfer stellt sich die Koexistenz schwierig dar: Die Monate auf den Hochweiden sind geprägt von Sorge und Angst, Tiere durch Angriffe zu verlieren. Der Staat zahlt für Schutzmaßnahmen, etwa elektrische Zäune. einen zusätzlichen Hirten, der die Herde zu bewachen hilft, für provisorische Hütten, für die ausgebildeten Schutzhunde und auch harmlosere Abwehrmaßnahmen. All das ändert jedoch wenig am Gefühl der Nutztierhalterinnen und -halter, sich nicht nachhaltig gegen ein per Gesetz geschütztes Raubtier wehren zu können.
 Untertitel 16:9 HDTV
(Destinations aka Invitation au voyage spécial) Martinique Kunstmagazin, Frankreich 2023 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda LorinTrue
Suzanne Césaire oder die kannibalische Poesie Martiniques Martinique: Das Grollen des Kahlen Bergs Martinique: Nieder mit dem Admiral (1): Suzanne Césaire oder die kannibalische Poesie Martiniques Martinique, die zentrale Insel der Kleinen Antillen, hat sonnige Strände, Tropenwälder und Gärten voll üppiger Blumenpracht zu bieten. Diese Naturschönheiten lassen zuweilen das menschliche Drama vergessen, dessen Schauplatz Martinique einst war. Die antikolonialistische Dichterin Suzanne Césaire (1915-1966), die mit anderen Intellektuellen im Widerstand gegen das Vichy-Regime kämpfte, beschäftigte sich in ihrem Werk mit der Identität Martiniques. Doch sie stand lange im Schatten ihres Ehemanns Aimé Césaire (1913-2008). (2): Martinique: Das Grollen des Kahlen Bergs Im Norden von Martinique thront seit etwa 300.000 Jahren ein mächtiger Vulkan: die Montagne Pelée. Seit jeher fürchten und verehren die Bewohner den feuerspeienden Berg gleichermaßen. 1902 löschte er die Inselhauptstadt Saint-Pierre aus und riss fast 30.000 Menschen in den Tod. (3): Martinique: Nieder mit dem Admiral Trotz der sengenden Sonne der Karibik herrscht jeden Tag reges Treiben in Martiniques Hauptstadt Fort-de-France auf den Märkten La Savane-Platz und in der pittoresken Bucht. Im Zweiten Weltkrieg trotzte die Bevölkerung dem Feind und wagte eine kurze, aber heftige Revolte ...
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(Destinations aka Invitation au voyage spécial) Nepal Kunstmagazin, Frankreich 2023 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda LorinTrue
Stadt Land Kunst Spezial
Die Ranas in Nepal: eine Herrscherfamilie, die Großes wollte Nepal: Auf der Jagd nach dem furchterregenden Schneemenschen Kathmandu: Samrat Upadhyay Sehnsuchtsort Spezial Martinique mit folgenden Themen: Kathmandu: Samrat Upadhyay Sehnsuchtsort/ Die Ranas in Nepal: eine Herrscherfamilie, die Großes wollte/ Nepal: Auf der Jagd nach dem furchterregenden Schneemenschen
 16:9 HDTV
(Cuisines des terroirs) Salzkammergut Reise-und Kochmagazin, Deutschland, Frankreich 2020 Regie: Wilma PradettoTrue
Zu Tisch
Das Salzkammergut liegt am Nordrand der Alpen und erstreckt sich über die Bundesländer Steiermark, Oberösterreich und Salzburg. Es gilt als das seenreichste Gebiet Österreichs. Mehr als 70 trinkwasserreine Bergseen liegen eingebettet zwischen Alpengipfeln. Tief im Gebirge lagert seit Millionen Jahren ein kostbarer Schatz: das Bergkernsalz. Wie zur Bronzezeit wird das Natursalz heute noch hauptsächlich mit der Hand abgebaut. Es wird unbehandelt verkauft, weder gebleicht noch raffiniert und behält daher seine grau-rosa Färbung. Alexander Köberl ist Bergmann im Salzbergwerk Altaussee. Die genutzten Stollen im Bergwerk sind insgesamt 46 Kilometer lang: ein weit verzweigtes Labyrinth, in dem sich jeder Außenstehende verirren würde. Über Tage ist das gemeinsame Kochen mit seiner Frau Brigitte für ihn ein willkommener Ausgleich. Für einen Familienausflug backt Brigitte einen Apfelschlangl. Der österreichische Klassiker ist kein Apfelstrudel, bei dem der Teig hauchdünn ausgezogen wird. Beim Apfelschlangl wird die Füllung in einen etwas dickeren Mürbeteig eingeschlagen. Brigitte verwendet zum Backen Dinkelmehl. Am Abend bereiten Alexander und Brigitte einen Salzbraten mit Pilzsoße und Kartoffelsalat zu. Der Schweinebraten wird auf einem Salzbett etwa drei Stunden bei Niedrigtemperatur gegart. Einmal im Jahr laden Alexander und Brigitte zur Lechpartie ein. Das Erntedankfest der Fischer wird zur Laichzeit gefeiert und findet am Altausseer See und am Grundlsee statt. Familie und Freunde treffen sich, um gemeinsam zu essen und zu musizieren. Traditionell fahren alle mit einem Kahn über den See zu einer Fischerhütte. Dort gibt es fangfrische Seesaiblinge, die in Alpensalz mariniert und am offenen Feuer gebraten werden. Dokureihe über die Menschen und ihre Küche in bestimmten ländlichen Regionen Europas: Die Sendungen begleiten Menschen in Sardinien, Böhmen, Wallonien oder dem Piemont durch ihren persönlichen Alltag und zeigen die Zubereitung regionaltypischer Rezepte sowie die Erzeugung und den Erwerb der Zutaten.
 Untertitel 16:9 HDTV
(Lake Tanganyika: Africas Blue Heart) Wie ein Naturparadies überlebt Staffel 1: Episode 2 Naturdoku, Deutschland 2023 Regie: Katalin HanappiTrue
Im Herzen Afrikas liegt ein Meer aus Süßwasser: der Tanganjikasee. Er zählt zu den größten und ältesten Seen der Erde. Doch das Naturparadies kämpft ums Überleben. 11 Millionen Menschen nutzen den See als Lebensgrundlage und die Populationsdichte steigt. Rund um den See sind die Wälder vielfach gerodet, und der See leidet an Überfischung. Der Ökologe Craig Zytkow holt in der größten Umsiedlungsaktion in der Geschichte des Tanganjikasees ganze Zebra- und Büffelherden zurück.
 Untertitel 16:9 HDTV
Zwischen Assuan und Luxor Staffel 1: Episode 1 Länderporträt, Deutschland 2016 Regie: Michael GregorTrue
An den Ufern des Nil
Kein Fluss ist so von Legenden umwoben, kein Fluss beherrscht so sehr das Land, durch das er fließt, wie der Nil. Die Reise durch Ägypten führt zur Wiege einer großen Zivilisation. In opulenten Bildern zeigt die dreiteilige Dokumentation die großartigen Landschaften und faszinierenden Menschen, die ihr Leben zwischen Aufbruch und Tradition gestalten. Teil eins führt durch die Region zwischen Assuan und Luxor. Auf der Nil-Insel Elephantine erforschen Archäologen die Monumente aus der Pharaonenzeit. Dort lag der Umschlagplatz von Gold und Elfenbein für die Herrscher Altägyptens. Der berühmte Nilometer maß die Höhe der alljährlichen Nil-Flut. Heute erscheint manchen die Zukunft am großen Strom voller Chancen - wie etwa dem Mangokönig Hak Hussein, der sogar bis nach Europa exportiert. Andere sehen in der neuen Zeit gefährliche Verlockungen und fühlen ihre Existenz bedroht - wie der Flussschiffer Mahmud, dessen hölzerner Segelkahn nicht mehr konkurrenzfähig ist. An exotischen Plätzen wie dem Kamelmarkt von Daraw scheint die Zeit hingegen stehen geblieben zu sein. Der Ort wirkt wie aus 1001 Nacht. Seit Jahrhunderten treiben auf dem Markt ausschließlich Männer Handel. Dabei haben sie aber den Weltmarkt fest im Blick und nutzen selbstverständlich modernste Technik. Hoch hinaus will auch der Unternehmer Mohammed. Er lässt in Luxor allmorgendlich Heißluftballons mit Touristen über dem Tal der Könige aufsteigen, wenn es die Wind- und die politischen Verhältnisse erlauben.
 Untertitel 16:9 HDTV
(On the Banks Of the River Nile) Zwischen Luxor und Wüste Staffel 1: Episode 2 Länderporträt, Deutschland 2016 Regie: Michael GregorTrue
An den Ufern des Nil
Über Jahrtausende hat der Nil das Schicksal Ägyptens geprägt. Sein alljährlich wiederkehrendes Hochwasser überflutete das Land und machte es mit seinem Schlamm fruchtbar. Erst der Bau des Assuan-Staudamms machte den Fluss berechenbar, hält aber auch den natürlichen Dünger Flussschlamm von den Feldern fern. Dadurch sind neue Abhängigkeiten entstanden. Die Näherin Senab wehrt sich mit Fantasie und Kreativität gegen die Diskriminierung als alleinerziehende Mutter. Sie wurde zum Vorbild für notleidende Frauen, die sonst keine Chance zum Überleben hätten. Als Kunstmaler bewahrt Gamal in seinen naiven Gemälden die Kultur der Nubier, die einst wegen des Staudammbaus umgesiedelt wurden. In Naqada stellen Töpfereien seit 5.000 Jahren das gleiche Produkt aus Nilschlamm her. Die Nachfrage ist groß, denn die speziellen Wasserkrüge aus Ton sind durch Plastik nicht zu ersetzen. Die koptischen Weber hingegen finden kaum noch Käufer für ihre handgefertigten Textilien, weil die maschinelle Billigkonkurrenz erdrückend ist. Der Besitzer einer Zuckerrohrpresse hat eine Vermarktungsnische für sein traditionelles Produkt gefunden. Er bietet es als naturbelassenes Heilmittel unter einem Öko-Siegel an. Doch überall am großen Strom sind die Lebensgrundlagen durch das Ausbleiben zahlungskräftiger Touristen und den rücksichtslosen Umgang mit der Natur bedroht.
 Untertitel 16:9 HDTV

Programm - Nachmittag
(On the Banks Of the River Nile) Zwischen Wüste und Mittelmeer Staffel 1: Episode 3 Länderporträt, Deutschland 2016 Regie: Michael GregorTrue
An den Ufern des Nil
In den letzten Jahren hat sich vieles am Nil verändert, gesellschaftlicher Aufbruch und religiöse Konflikte sind nicht spurlos an den Menschen vorübergegangen. Und die einzigartige Nillandschaft verwandelt sich durch die vorrückende Wüste und diverse Umweltsünden in ein bedrohtes Paradies. Seine Bewohner beeindrucken durch ihren Optimismus, der sie jede Chance auf eine Verbesserung ihrer Lebensumstände ergreifen lässt. Besonders für Frauen waren die letzten Jahre zwischen den Verheißungen des Arabischen Frühlings und der neuen Repression durch religiöse Eiferer und autoritäre Militärs ein Wechselbad der Gefühle. Die jungen Töpferinnen in der Oase Al-Fajum können sich durch ihre Kreativität erstmals finanziell unabhängig machen. Ein eigenes Geschäft zu eröffnen, das war für Frauen auf dem Land vor einigen Jahren noch undenkbar. Besonders Mutige wie die Bikerin Basma nutzen in der Hauptstadt Kairo das Internet, um nicht allein gegen Vorurteile und alltägliche Gewalt angehen zu müssen. Für die Flussfischerin Wagiha dagegen bleibt der Fortschritt unerreichbar, sie kann ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Aber auch ihrer Familie ermöglicht der Nil das Überleben. Ohne sein Wasser könnten die Uferbewohner weder Felder noch Dattelpalmen bewässern. Auch die beste Baumwolle der Welt, wie Handwerker Emad stolz behauptet, würde nicht gedeihen, und Möbelmacher Mansur könnte nicht die bequemsten Sofas überhaupt anfertigen. Der längste Fluss der Erde bleibt der Garant ihrer Zukunft. Kein Fluss ist so von Legenden umwoben wie der Nil, kein Fluss beherrscht so sehr das Land, durch das er fließt. Der längste Fluss der Erde zieht sich wie ein grünes Band von Süden nach Norden durch Ägypten, durch das Land, das allein durch das Wasser des mächtigen Stroms am Leben erhalten wird. In opulenten Bildern zeigt die dreiteilige Dokumentation die großartigen Landschaften und faszinierenden Menschen, die ihr Leben zwischen Aufbruch und Tradition gestalten.
 Untertitel 16:9 HDTV
(Lake Tanganyika: Africas Blue Heart) Wild und geheimnisvoll Staffel 1: Episode 1 Naturdoku, Österreich, Deutschland 2020 Regie: Katalin HanappiTrue
In 15 Millionen Jahren ist der Tanganjikasee niemals ausgetrocknet. So hat sich in diesem fast 1.500 Meter tiefen Süßwasser ein einzigartiges Ökosystem entwickelt. Geheimnisvolle Buntbarsche locken Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt an den See. Historische Spuren aus der Kolonialzeit sind am Tanganjikasee keine Seltenheit. An seinem größten Hafen steht eines der letzten deutschen Kriegsschiffe: die Liemba. Das riesige Dampfschiff nahm an Seegefechten gegen Belgier und Briten teil - und wurde später zum wichtigsten Passagierschiff des Sees. Doch die Motoren der Liemba haben ihr Leben ausgehaucht. Die Bewohnerinnen und Bewohner rund um den See zimmern daher Hunderte großer Holzboote zusammen, um die wichtigen Transportfahrten der Liemba zu ersetzen. Burundi, Tansania, Sambia, der Kongo und Hunderte Seedörfer werden über den Tanganjikasee mit Waren versorgt. Die Reise führt auch zu den letzten Elefanten des Tanganjikasees und den Stränden des Gombe-Stream-Nationalparks. Hier steht die Forschungsstation der legendären, inzwischen verstorbenen, Primatologin Jane Goodall. Während sie die Welt für Vorträge bereiste, hielt ihr langjähriger Kollege Anthony Collins in ihrem Haus die Stellung. Doch den Briten interessierten nicht die Schimpansen, sondern die Anubispaviane. Am tropischen Seeufer des Tanganjikasees führen diese ein paradiesisches Dasein.
 Untertitel 16:9 HDTV
(The Three Musketeers: The Queens Diamonds) Abenteuerfilm, England, USA 1973 Regie: Richard Lester Autor: George MacDonald Fraser Musik: Michel Legrand Kamera: David WatkinTrue
Die drei Musketiere
1625 zieht der abenteuerlustige Bauernsohn DArtagnan aus der Provinz Gascogne nach Paris. Seine unbeholfene Art macht ihn überall zum Gespött der Leute. Doch bald kann er seine Fechtkunst unter Beweis stellen. So wird er Rekrut bei den Musketieren König Ludwigs XIII. Mit seinen neu gewonnenen Freunden Athos, Aramis und Porthos macht er sich daran, eine Hofintrige Kardinal Richelieus zu durchkreuzen.
4,37 Punkte von 6 von der TVgenial Community  Untertitel 16:9 HDTV
(La véritable histoire de dArtagnan) Dokumentation, Belgien, Tschechien, Frankreich 2020 Regie: Augustin Viatte Autor: Caroline Vermalle Musik: Siegfried Canto Kamera: Nicolas Le GalTrue
DArtagnan, Musketier im Dienst des Sonnenkoenigs
Seit seinem Erscheinen im Jahr 1844 wurde der Roman Die drei Musketiere in rund hundert Sprachen übersetzt und etliche Male verfilmt. Durch Leinwandstars wie Douglas Fairbanks, Jean-Paul Belmondo oder Gene Kelly erlangte Alexandre Dumas Romanheld dArtagnan Weltruhm. Hinter dieser legendären Figur verbirgt sich ein realer Mensch. Aus welchen Quellen schöpfte Alexandre Dumas? Inwiefern bezog er sich auf historische Fakten in Die drei Musketiere und den beiden weiteren Bänden der Trilogie, Zwanzig Jahre danach und Der Vicomte von Bragelonne? Haben auch dArtagnans Gefährten Athos, Porthos und Aramis reale Vorbilder? Und wie steht es mit dem berühmten Motto der Musketiere Einer für alle, alle für einen? Gestützt auf Forschungen in Archiven veranschaulicht der Dokumentarfilm die historischen Zusammenhänge mittels zahlreicher Filmauszüge und Reenactments, durch Gemälde und Radierungen der Epoche sowie anhand der wunderbaren Zeichnungen, die Dumas Romane schmücken. Von der südwestfranzösischen Provinz Gascogne, in der dArtagnan um 1615 geboren wurde, über die Gassen des alten Paris, bis hin zu den Festungsmauern von Maastricht, wo er 1673 von einer feindlichen Kugel getroffen wurde, rekonstruiert der Film dArtagnans Kindheit, seine Ausbildungsjahre bei den Kadetten und seinen fulminanten Aufstieg im Dienst des Sonnenkönigs. Es erweist sich, dass Alexandre Dumas glanzvoller, immer zu Späßen aufgelegter Mantel-und-Degen-Held primär der Fantasie des Autors entsprungen ist. Im Lichte unveröffentlichten Archivmaterials entwickelt der Film das Bild einer weitaus facettenreichen, aber nicht weniger faszinierenden Persönlichkeit: Charles de Batz de Castelmore, so der Name des wahren dArtagnan.
 Untertitel 16:9 HDTV
(Arte Reportage) Reportagemagazin, Deutschland 2026True
Aktuelle europäische und internationale politische Themen und Herausforderungen, ergänzt durch historische Erläuterungen und geopolitische Analysen. ARTE Reportage berichtet über die Fakten und die menschlichen Verhältnisse, die sich hinter diesen Fakten verbergen.
2,83 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9

Was zeigt arte heute Abend?

Programm - Abend
(Le dessous des cartes) Nachrichtendienste: Die großen Akteure Geopolitisches Magazin, Frankreich 2026 Moderation: Emilie AubryTrue
Der Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 legte eine gravierende Schwachstelle der israelischen Nachrichtendienste offen, obwohl sie zu den leistungsfähigsten der Welt zählen. Ihr Versagen machte deutlich, wie schwer es den Geheimdiensten fällt, sich auf neue Bedrohungslagen einzustellen. In einer Zeit, in der Kriegsführung immer hybrider und hoch entwickelte Waffentechnik einer immer breiteren Masse zugänglicher wird, wächst der Druck auf Nachrichtendienste enorm. Während Schwergewichte wie die CIA oder der FSB weiterhin globale Maßstäbe setzen, haben auch regionale Mächte wie die Türkei, Iran oder die Vereinigten Arabischen Emirate massiv in ihre Nachrichtendienste investiert, um ihre geopolitischen Ambitionen voranzutreiben und ihren Einfluss im Ausland auszubauen. Seit dem Ende des Kalten Krieges haben die Dienste keineswegs an Bedeutung verloren, ganz im Gegenteil. Ihre Fähigkeit, Informationen zu beschaffen, Gesellschaften zu beeinflussen und Wahrnehmungen gezielt zu steuern, gehören zu den zentralen Grundlagen der Macht.
4,4 Punkte von 6 von der TVgenial Community  HDTV
Dokumentation, Deutschland 2026 Regie: Jonatan Geller-Hartung - Fee Strothmann Autor: Fabian GieskeTrue
Die Kalahari im Süden Afrikas gilt als eine der vielfältigsten und artenreichsten Wüsten der Welt. Doch sie hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Kilometerlange Zäune trennen die Wildtiere von den Viehherden der Farmer. Trotzdem gelangen immer wieder Löwen auf der Suche nach Nahrung in die Nähe der Menschen. Löwen, die Rinder gerissen haben oder eine Bedrohung für den Menschen darstellen, dürfen in Botsuana getötet werden. Können Mensch und Natur hier eines Tages in Einklang leben? Thato Cooper arbeitet in einem privaten Wildschutzgebiet, das bei seiner Familie und in den umliegenden Gemeinden nicht unbedingt auf Verständnis trifft. Denn die Viehzucht stellt für viele Menschen in der Wüste ihre Lebensversicherung dar. Farmer wie Collin Peacock sehen in wilden Tieren wie Löwen daher eine existenzielle Gefahr. Er ist bereit, die Großkatzen im Ernstfall zu töten. Andere denken aus Angst darüber nach, wegzuziehen. Dieser Konflikt bringt Thato in einen tiefen Zwiespalt. Kann sein Traum - eine friedliche Koexistenz von Mensch und Tier - in Erfüllung gehen? Zugleich wächst im Reservat die Sorge um die halbwilde Löwin Sirga, die schon länger hier lebt. Sie wurde nach der Geburt von ihrer Mutter verstoßen und vom Gründer des Wildlife-Projekts, Valentin Grüner, aufgezogen. Die Löwen, die sich jetzt auf der Suche nach einem eigenen Territorium hier niedergelassen haben, sehen in ihr eine Rivalin.
 16:9 HDTV
(Arte journal) Nachrichten, Deutschland, Frankreich 2026True
4,33 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9
(KonfliktZone - Globale Krisen kurz erklärt) Tod aus Mexiko: Krieg der Drogen-Kartelle Politikmagazin, Deutschland 2025 Regie: Martin Koddenberg - Lina SchullerTrue
Konfliktzone - Globale Krisen kurz erklaert
Mexiko steht seit Jahrzehnten im Zentrum eines eskalierenden Drogenkriegs. Mehr als 400.000 Menschen wurden seit 2006 getötet, mehr als 125.000 gelten als verschwunden. Drogenkartelle kontrollieren weite Teile des Landes, während der Staat von Korruption zerfressen und von Ohnmacht gelähmt ist. In Städten wie Tijuana, Culiacán oder Doctor Coss liefern sich bewaffnete Banden Gefechte mit selbstgebauten sogenannten Narco-Tanks. Massengräber in Wohngebieten sind keine Ausnahme. Viele Opfer bleiben namenlos. Wer verschwindet, war oft nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Mexiko ist ein zentrales Transitland im globalen Drogennetzwerk. Kokain aus Südamerika, Methamphetamin aus inländischen Laboren und die synthetische Droge Fentanyl gelangen von hier aus in die USA und weiter nach Europa, Asien und Afrika. Im Gegenzug fließen Geld und Waffen zurück. Der illegale Handel ist ein Milliardengeschäft - und macht die Narco-Bosse zu mächtigen Akteuren. Die Kartelle rekrutieren gezielt junge Männer aus armen Regionen, versprechen Einkommen, Aufstieg und Schutz. Sie unterwandern Behörden, Justiz, Polizei und Militär. Der Fall der 43 verschwundenen Studenten von Ayotzinapa zeigte 2014, wie eng organisierte Kriminalität und staatliche Stellen kooperieren. Die Gewalt ist systemisch, die Angst allgegenwärtig. Doch der Konflikt betrifft längst nicht nur Mexiko. Die USA als Hauptzielland der Drogen aus Mexiko erhöhen den Druck - und schließen militärisches Eingreifen nicht mehr aus.
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(Le dessous des cartes: lessentiel) Trump und die Biodiversität: Bedrohte Tierwelt Nachrichten, Frankreich 2026 Moderation: Emilie AubryTrue
Trump und die Biodiversität: Bedrohte Tierwelt Seit Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus wurden in den USA viele Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt wieder aufgehoben. Unter anderem wurde der kommerzielle Fischfang in diesem pazifischen Meeresschutzgebiet wieder zugelassen. Eine weitere Katastrophe für die weltweit ohnehin schon bedrohte Tierwelt.
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(Charles I) Dokumentation, England 2026 Regie: Mimi Templar-GayTrue
Charles I. - Sein Weg zum Schafott
Monarchen umgibt eine Aura des Unantastbaren. Vielleicht wurden sie gerade deshalb abgesetzt, eingekerkert oder heimlich beseitigt - jedoch nicht vor den Augen ihrer Untertanen enthauptet. Was brachte König Charles I. 1649 - 140 Jahre vor der Französischen Revolution 1789 - aufs Schafott? Der Dokumentarfilm ist eine Suche nach den Beweggründen eines Königs, von dem behauptet wird, er habe alles getan, um geköpft zu werden, auch wenn er selbst nie damit gerechnet habe.
 Untertitel 16:9 HDTV
(Krieg der Königinnen, Elisabeth I. und Maria Tudor) Dokumentation, Deutschland 2023 Regie: Andrea OsterTrue
Maria Tudor Englands erste Koenigin
Maria Tudor war die erste Frau auf Englands Thron und eine Pionierin in der englischen Monarchie. Jedoch festigte sich nach ihrem Tod der Mythos der blutigen Maria Tudor - eine Erfindung von Königin Elisabeth? Denn Maria war durchaus nicht blutrünstig. Sie wollte für das Seelenheil ihrer Untertanen sorgen, sie vor der Gefahr ewiger Verdammnis retten. Marias fünf Jahre währende Regierung sähe man heute als wegweisend im Kampf für Geschlechtergleichheit, hätten nicht tendenziöse Zeitgenossen daran gearbeitet, ihr Andenken nachhaltig zu beschädigen - allen voran ihre ehrgeizige Halbschwester Elisabeth I. Diese ließ während ihrer Regierungszeit Maria gezielt dämonisieren. Je düsterer das Bild der erzkatholischen Maria, desto strahlender sollte ihr eigenes Bild wirken: das der siegreichen Gloriana, die England ein für alle Mal vom Aberglauben an die rückständische Papstkirche befreit hat. Maria I. wollte eine gottgefällige Königin und gute Ehefrau sein. Diese Ideale ließen sie schmerzvolle strategische Fehlentscheidungen treffen. Etwa, dass sie ihrem Mann, dem spanischen König Philipp II., englische Truppen für seine Kriege auf dem Festland zur Verfügung stellte. Die Dokumentation beleuchtet Marias Werdegang: als kindliche Thronerbin, als degradierte Zofe der eigenen Schwester und schließlich als erste Frau auf Englands Thron. Welche Talente und Sehnsüchte, Eigenheiten und Schicksalsschläge prägten sie? Und welche ihrer zahlreichen Errungenschaften sollte sich später ihre Schwester, Königin Elisabeth I., ans Revers heften?
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(Krieg der Königinnen, Elisabeth I. und Maria Tudor) Dokumentation, Deutschland 2023 Regie: Andrea OsterTrue
Krieg der Koeniginnen, Elisabeth I. und Maria Stuart
Die Welt der Legenden kennt sie als katholische Märtyrerin: Maria die Heilige, die Rechtgläubige, die ihr Blut für die katholische Kirche vergoss. Aber auch: Maria die Schöne, die für ihre Liebe zu den falschen Männern mit dem Leben bezahlte. Diese Dokumentation deckt auf: Bereits zur Zeit der Gegenreformation setzte man gezielt auf Fake News und schuf propagandistische Legenden um die schottische Königin. Geschichtsmythen als Instrumente politischer Agitation gegen die protestantischen Herrscher Englands. Zahlreiche historische Dokumente aus Archiven der Stuart- und Tudor-Zeit belegen deutlich: Schottlands Königin war weniger Opfer als Täterin im Ringen um den englischen Thron, auf den sie aus katholischer Sicht ein besseres Recht zu haben glaubte als ihre königliche Cousine Elisabeth. 30 Jahre lang scheute Maria Stuart weder Mordkomplotte noch andere Intrigen, um die englische Krone an sich zu reißen. Bevorzugtes Mittel ihrer Wahl: Mordpläne fanatischer Katholiken. Die Wiener Burgtheater-Schauspielerin Marie-Christine Friedrich verkörpert eine erfrischend schrullige und exaltierte Königin Elisabeth I. Als Erzählerin gibt sie ihr intimes Wissen über Maria Stuart mal tiefgründig und mal humorvoll zum Besten. Und dort, wo sie allzu subjektiv für ihre Belange eintritt, lassen britische Historikerinnen und Historiker keinen Zweifel daran: Marias Ehrgeiz, Königin von England zu werden, dominierte alles. Sie wollte Elisabeth vernichten, so die englische Historikerin Tracy Borman.
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Festival dAix-en-Provence 2024 Oper, Frankreich 2024 Regie: Philippe Béziat Moderation: Saskia de Ville Autor: Klaus Bertisch Musik: Giacomo Puccini Kamera: Andrea BrethTrue
Giacomo Puccini: Madama Butterfly
Madama Butterfly schildert das traurige Schicksal der jungen Geisha Cio-Cio-San. Voller Begeisterung heiratet sie den US-amerikanischen Marineleutnant Pinkerton. Dieser ist allerdings in Japan nur stationiert und nimmt sein Eheversprechen nicht ernst. Er lässt die schwangere Cio-Cio-San zurück. Drei Jahre später hat sie sich noch immer nicht von der Hoffnung auf ein gemeinsames Leben verabschiedet, doch als Pinkerton tatsächlich zurückkehrt, hat er eine Amerikanerin geheiratet und möchte lediglich seinen Sohn abholen. Cio-Cio-San überlässt ihm das Kind und sich selbst dem Tod. 2019 hielt Puccini mit Tosca seinen Einzug ins Programm des Opernfestivals in Aix-en-Provence. Zum 100. Todestag des Komponisten zeigt das Festival dieses Jahr seine japanische Tragödie. Regie führt Andrea Breth, die sich in rund 40 Jahren als feste Größe in der deutschsprachigen Opernszene etabliert hat. Als eine seiner bekanntesten Opern spiegelt Madama Butterfly Puccinis künstlerische Handschrift wider, raffiniert orchestriert sticht sie durch leuchtende Lyrik hervor. Die ergreifende Musik sowie die filmische Dramaturgie, die fernsehgerechte Ästhetik und die hochkarätige Besetzung machen diese Neuinszenierung zu einem gelungenen Opernerlebnis. Daniele Rustioni übernahm die musikalische Leitung und in der Hauptrolle glänzt die albanische Sopranistin Ermonela Jaho, die bereits in den Rollen der Liù (Turandot), Mimì (La Bohème), Angelica (Suor Angelica), Magda (La rondine) und Anna (Le villi) überzeugte und ihre Madame Butterfly auf die großen Bühnen von New York, Paris und London trug. Als amerikanischer Leutnant steht ihr der Tenor Adam Smith zur Seite.
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1 TV-Tipp(s) des Tages auf arte vom 25.04.

14:05 Die drei Musketiere
Musik - 105 Min
Festival dAix-en-Provence 2024 Oper, Frankreich 2024 Regie: Philippe Béziat Moderation: Saskia de Ville Autor: Klaus Bertisch Musik: Giacomo Puccini Kamera: Andrea BrethTrue
Giacomo Puccini: Madama Butterfly
Madama Butterfly schildert das traurige Schicksal der jungen Geisha Cio-Cio-San. Voller Begeisterung heiratet sie den US-amerikanischen Marineleutnant Pinkerton. Dieser ist allerdings in Japan nur stationiert und nimmt sein Eheversprechen nicht ernst. Er lässt die schwangere Cio-Cio-San zurück. Drei Jahre später hat sie sich noch immer nicht von der Hoffnung auf ein gemeinsames Leben verabschiedet, doch als Pinkerton tatsächlich zurückkehrt, hat er eine Amerikanerin geheiratet und möchte lediglich seinen Sohn abholen. Cio-Cio-San überlässt ihm das Kind und sich selbst dem Tod. 2019 hielt Puccini mit Tosca seinen Einzug ins Programm des Opernfestivals in Aix-en-Provence. Zum 100. Todestag des Komponisten zeigt das Festival dieses Jahr seine japanische Tragödie. Regie führt Andrea Breth, die sich in rund 40 Jahren als feste Größe in der deutschsprachigen Opernszene etabliert hat. Als eine seiner bekanntesten Opern spiegelt Madama Butterfly Puccinis künstlerische Handschrift wider, raffiniert orchestriert sticht sie durch leuchtende Lyrik hervor. Die ergreifende Musik sowie die filmische Dramaturgie, die fernsehgerechte Ästhetik und die hochkarätige Besetzung machen diese Neuinszenierung zu einem gelungenen Opernerlebnis. Daniele Rustioni übernahm die musikalische Leitung und in der Hauptrolle glänzt die albanische Sopranistin Ermonela Jaho, die bereits in den Rollen der Liù (Turandot), Mimì (La Bohème), Angelica (Suor Angelica), Magda (La rondine) und Anna (Le villi) überzeugte und ihre Madame Butterfly auf die großen Bühnen von New York, Paris und London trug. Als amerikanischer Leutnant steht ihr der Tenor Adam Smith zur Seite.Die drei Musketiere
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