ORF2 Programm morgen

   
   Was läuft beim TV Sender ORF2

Was läuft morgen im TV-Programm von ORF2?

Das ORF2 Fernsehprogramm von morgen bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

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Programm - Vormittag

 



Programm - Nachmittag

 
12:00 Mahatma Gandhi - Kampf ohne Gewalt
Infosendung ~45 Min
(Francie Gandhi, de l''homme à l''icône) Dokureihe, Österreich, Deutschland, Frankreich 2019 Regie: Mathilde Damoisel Musik: Fabien Bourdier
Mahatma Gandhi - Kampf ohne Gewalt
Universum History'' beleuchtet in der neuen Dokumentation ''Mahatma Gandhi - Kampf ohne Gewalt'' von Mathilde Damoisel und Mira Kamdar (ORF-Bearbeitung: Andrea Lehner) am Freitag, dem 12. August, um 22.35 Uhr in ORF 2 das Paradoxe des Gandhi-Mythos und das Leben und Wirken der Friedensikone so umfassend wie kein Fernsehporträt zuvor - von den Anfängen seines gesellschaftlichen Engagements als Jurist über seinen Wechsel in die Politik bis zu seiner prägenden Rolle im Kampf Indiens um die Unabhängigkeit. Archivaufnahmen von Gandhis Brief an Adolf Hitler und sein Treffen mit Mussolini zeigen, wie widersprüchlich und teilweise unberechenbar der populäre Volksheld mitunter agierte. Er galt schon zu Lebzeiten als geistige und politische Ikone Indiens - Mahatma Gandhi. Mahatma ist die ''Große Seele'', Gandhi, der ''Vater der indischen Nation''. Er wurde seinem Namen mehr als gerecht. Seit seiner Ermordung 1948 wird Gandhi auch als Märtyrer verehrt. Weit über Indiens Grenzen hinaus verkörperte Gandhi Gewaltlosigkeit und die Hoffnung des indischen Volkes, sich ohne den Einsatz von Waffen aus der Kolonialherrschaft des britischen Empire befreien zu können. Tatsächlich wurde Indiens Streben nach Unabhängigkeit von Gewaltexzessen begleitet. Mehr als zehn Millionen Menschen mussten fliehen oder wurden zwangsumgesiedelt, mehr als eine Million Menschen kam dabei ums Leben. Am Ende wurde der indische Subkontinent 1947 zwischen Hindus und Moslems aufgeteilt - in die beiden unabhängigen Staaten Indien und Pakistan, zu dem bis 1971 auch Ostpakistan - das heutige Bangladesch - gehörte. Bis heute sind die Wunden und Traumata in vielen Bereichen der indischen und pakistanischen Bevölkerung nicht verheilt, bis heute streiten beide Länder - und das in den Konflikt hineingezogene China - um Kaschmir, das weder an Pakistan noch an Indien angeschlossen werden wollte. Auch Gandhi betrachtete die Teilung als sein großes persönliches Versagen. Mit seiner unglaublich effizienten politischen Strategie versammelte Gandhi das Volk hinter sich und führte die Bewegung zu einer damals neuen Form des Massenprotestes. Jedes Mal stand er an vorderster Front, unzählige Male landete er im Gefängnis. Tausende Anhänger bekamen bei den von ihm organisierten Märschen und Demonstrationen die Brutalität der britischen Besatzer zu spüren. Doch die geballte Macht des Empire konnte weder ihn noch seine Gefolgsleute aufhalten. Gandhis Einsatz für die sogenannten Unberührbaren, die kastenlose, entrechtete Bevölkerung Indiens, täuscht darüber hinweg, dass er - Anwalt aus der indischen Oberschicht - das Kastensystem an sich nie in Frage stellte. Die mehr als 500 Maharadschas, Sultane und anderen mächtigen Herrscher durften selbst entscheiden, welchem Staat sie sich anschließen wollten, die ehemaligen Kastenlosen wurden zu Parias - und sind es heute noch. Unzählige Friedensaktivisten sind in Gandhis Fußstapfen getreten. Als Orientierung diente vor allem sein Prinzip der strikten Gewaltlosigkeit. Kaum jemand interessierte sich für die weniger bekannten Seiten seiner Persönlichkeit, die verschiedenen Einflüsse auf sein Handeln, die Beziehung zu seiner Ehefrau oder seine kontroverse Haltung zur Rassenproblematik. Dass der glühende Verfechter einer pazifistischen Lebenseinstellung den faschistischen Diktator Mussolini besuchte, wurde und wird ebenso ausgeblendet wie die Tatsache, dass zahlreiche der von ihm organisierten friedlichen Massenproteste gegen die britische Besatzungsmacht von unglaublichen Gewaltausbrüchen begleitet waren. Von Beginn an setzte Gandhi auf die Macht von Symbolen - schrittweise verwandelte sich der Anwalt in die in weiße Tücher gehüllte Gestalt, als die er weltbekannt wurde. Enthaltsamkeit und Askese beherrschten jahrzehntelang sein Leben. Bereits sein erstes großes politisches Engagement geriet zu einem Massenevent. Jede Woche liefert die neue Reihe Einblicke in unbekannte Geschichten die die Gegenwart verstehen lassen
Untertitel16:9
13:05 Panorama
Infosendung ~25 Min
Sehnsuchtsland Italien Reportagereihe, Österreich 2021
Panorama
Die Sendung macht diesmal trotz oder gerade wegen der kalten Jahreszeit eine Reise in den sonnigen Süden: Nach Italien. Für viele von uns DAS Sehnsuchtsland schlechthin. Doch abseits der Klischees von Sommer, Sonne und Strand gibt es ein Italien, das wahrscheinlich die wenigsten von uns kennen. 1979 hat der ORF-Journalist Norbert Hölzl das entlegene Fersental in der Provinz Trentino besucht. Dort lebt bis heute eine kleine deutschsprachige Minderheit, die ''Mocheni''. Die Wohnverhältnisse waren einfach, die Lebensbedingungen äußerst hart für die dort lebenden Familien. Und weil die kleinen Höfe viel zu wenig zum Leben abwarfen, mussten die Männer des Tals - vor allem im Winter - als Wanderhändler Geld dazu verdienen. Die Sendereihe ''WIR'' hat 1976 einen Beitrag über Organisiertes Reisen gestaltet und eine österreichische Reisegruppe mit dem Bus zum Gardasee und nach Venedig begleitet. Dabei blieb - wie meistens bei organisierten Touren - nichts dem Zufall überlassen. Und ganz nach der Devise, möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu erleben, wurde auch kein Italien-Klischee ausgelassen. Und dann geht''s noch an die nördliche Adria, nach Jesolo. Generationen von Kindern, Eltern und Großeltern haben dort über Jahrzehnte ihre Sommerferien verbracht - der Literat Gregor von Rezzori hat 1994 für die Sendung ''Jolly Joker'' Jesolo einen Besuch abgestattet. Er wollte dem Phänomen auf die Spur kommen, warum wir immer wieder an immer die gleichen Orte fahren. Um dann festzustellen, dass zumindest beinahe fast alles so ist, wie es immer schon war... St. B LOKAL v. 13.05 - 13.30 Uhr St. W LOKAL v. 13.05 - 13.30 Uhr
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13:30 Heimat Fremde Heimat
Infosendung ~30 Min
(Heimat, fremde Heimat) Gesellschaftsmagazin, Österreich 2021
''Erklär mir, wie du lebst'' (2/5): Gehörlos - Rachel Winter und Alicia Eliskases ''Erklär mir, wie du lebst'' mit Rachel Winter und Alicia Eliskases ''Weitblicke'' mit Burgtheater-Direktor Martin Kušej ''Erklär mir, wie du lebst'' mit Rachel Winter und Alicia Eliskases: ''Kannst du alleine einkaufen? Kannst du Autofahren?'' - Fragen wie diese bekommt Rachel Winter immer wieder gestellt und sie stören sie. Denn Rachel ist gehörlos, lebt aber ihr Leben - wie die meisten - selbstständig, kommuniziert ausschließlich in der Österreichischen Gebärdensprache, auch mit ihrem Hund Ayomi. Alicia Eliskases ist Grafikerin. Sie durfte als Kind keine Gebärdensprache lernen, sondern musste sich ausschließlich auf das Lippenlesen beschränken. Sie fährt jeden Tag mit dem Fahrrad in die Arbeit und ist stolz darauf, gehörlos zu sein. Im zweiten Teil der Serie ''Erklär mir, wie du lebst'' taucht Redakteurin Ajda Sticker in die Welt der gehörlosen Menschen ein. Sie besucht Alicia zu Hause und lernt, wie gehörlose Menschen den Wecker oder die Türglocke wahrnehmen. Rachel erklärt die besondere Bedeutung von Gestik und Mimik in der Österreichischen Gebärdensprache. - ''Weitblicke'' mit Burgtheater-Direktor Martin Kušej: Burgtheaterdirektor Martin Kušej ist ein ''Grenzüberschreiter''. Er trat mit der Konzeption von einem vielsprachigen europäischen Theater an. Der Kärntner Slowene wollte das Burgtheater für die Communitys in der Stadt öffnen und Mehrsprachigkeit auf die Bühne holen. Die Pandemie hat all dem einen Strich durch die Rechnung gemacht. In der Sendereihe ''Weitblicke'' spricht Martin Kušej über Rassismus, die slowenische Minderheit in Kärnten, seine Verbundenheit zum osteuropäischen Theater und die Rolle des Theaters als Korrektiv im politischen Diskurs.
Untertitel16:9



ORF2 Programm heute Abend 20:15 uhr


Programm - Abend

 
20:15 Tatort: Das Nest
Spielfilm ~90 Min
Krimireihe, Deutschland 2019 Regie: Alex Eslam Autor: Erol Yesilkaya Musik: Michael Kadelbach Kamera: Carlo Bobby Jelavic
Tatort: Das Nest
Bei einem gefährlichen Einsatz wird die Dresdner Kommissarin Karin Gorniak schwer verletzt. Der gesuchte Mörder kann entkommen und Karins neue Kollegin Leonie Winkler muss den Fall übernehmen. Karin Gorniak wird aus dem Krankenhaus entlassen. Sie hat den Täter als Einzige gesehen und könnte ihn identifizieren. Nachdem sie sich zunächst in die Asservatenkammer versetzen lässt, hilft sie ihrer neuen Kollegin dabei, Tatverdächtige zu ermitteln. Karin Gorniak stimmt einer Gegenüberstellung zu. Der Kreis der Verdächtigen kann auf zwei Männer eingegrenzt werden: den Chirurgen Dr. Christian Mertens und den Krankenpfleger Bernd Haimann. Kurz bevor die Ermittlerinnen den Pfleger vernehmen können, verschwindet er jedoch. Karin ist sich inzwischen sicher, dass Dr. Mertens der Täter ist, doch seine Ehefrau gibt dem Arzt ein sicheres Alibi. Karin zweifelt an ihrem eigenen Urteilsvermögen und verliert die Unterstützung ihres Chefs Schnabel. Leonie Winkler beginnt, für die Kollegin zu kämpfen. Gemeinsam gelingt es den Ermittlerinnen, dem Täter immer näher zu kommen. Diese Sendung ist nach der Ausstrahlung sechs Monate lang in der ARD Mediathek verfügbar. Unter dem Titel Tatort sind streng genommen Dutzende von Krimiserien vereint. Jede ARD-Anstalt produziert innerhalb der Tatort-Reihe 90 Minuten lange Filme mit eigenen Ermittlern, die in der Regel Mordfälle aufzuklären haben. Auch das Schweizer und das Österreichische Fernsehen schicken eigene Polizisten ins Rennen. Die Filme mit den verschiedenen Hauptdarstellern werden abwechselnd und in loser Folge sonntags um 20.15 Uhr gezeigt, wobei die Ermittler der größeren ARD-Anstalten wie WDR und NDR alle paar Wochen im Einsatz sind und die der kleinen Anstalten wie RB und SR manchmal jahrelang gar nicht auftreten. Zunächst liefen nur etwa elf Folgen im Jahr, Ende der 90er-Jahre waren es 30.
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