Das Kulturmagazin des MDR
Kulturmagazin, Deutschland 2026
Moderation: Thomas BilleTrue

Wer möchte nicht im Leben bleiben - der neue Roman von Helene Bukowski
Dokumentartfilm Start: Kino von Volker Koepp Chronos - Fluss der Zeit
Porträt des Rappers Yung Pepp aus Leipzig
Auf Augenhöhe mit Orang-Utans
Kulturkalender
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Auf Augenhöhe mit Orang-Utans Sie sind unsere nächsten Verwandten und uns in vielem sehr ähnlich: Orang-Utans, auch Waldmenschen genannt. Die Hamburger Naturfilmer Jens Westphalen und Thoralf Grospitz haben sich im Dschungel von Borneo auf ihre Spuren begeben. Die sanftmütigen Menschenaffen leben auf 90 Meter hohen Bäumen. Dank neuester Drohnentechnik konnten die Filmemacher der Affenmutter Sati und ihrer kleinen Tochter Huyan bis in die Wipfel der Bäume folgen und begegnen ihnen im Kronendach auf Augenhöhe.
Dabei sind ihnen einzigartige Aufnahmen gelungen von der liebevollen Fürsorge zwischen Mutter und Kind, inklusive inniger Kuss-Szenen, und beeindruckende Szenen intelligenten Verhaltens, wie der gezielte Gebrauch von Werkzeugen. Doch der Lebensraum der Orang-Utans in Borneo ist bedroht durch Abholzung und immer größere Ölpalmen-Plantagen. Die Naturfilmer zeigen, warum der Schutz der Regenwälder entscheidend ist für ihre Zukunft. Ein berührender Film mit spektakulären Bildern.
Wer möchte nicht im Leben bleiben - der neue Roman von Helene Bukowski Nur ein kleiner Karton mit Briefen, ein paar Fotos und Audiokassetten ist es, den die Schriftstellerin Helene Bukowski eines Tages von der Bekannten ihrer Großmutter bekommt, verbunden mit der Bitte, etwas daraus zu machen. Er enthält den Nachlass einer jungen Frau, die ihrem Leben mit Anfang 20 ein Ende setzte. Christina hieß sie, 1961 ist sie geboren.
Schon kurz nach ihrer Geburt beschließen die Eltern, dass sie Pianistin werden soll. Es folgt eine Wunderkind-Karriere in der DDR: erste Wohnzimmerkonzerte, Aufnahme in die Spezialschule für Musik in Berlin, Delegierung ans berühmte Tschaikowski-Konservatorium in Moskau. Anfangs zögerlich, dann mit wachsender Empathie nähert sich die Ich-Erzählerin den Überbleibseln der Biografie. Sie stellt Fragen, spricht die Protagonistin direkt an. Manchmal tritt sie in die Handlung, legt ihr die Hand auf die Schulter und flüstert ihr etwas zu.