Was kommt am 22.08.2019 im TV-Programm?

Folgesendung
Show
23:30
45min
Wilfried Schmickler feiert Jürgen Becker
Show, Deutschland 2019

''Ich feiere Jürgen Becker, weil er zu den großartigsten Menschen gehört, die ich in meinem Leben kennenlernen durfte. Er ist das, was man heute im positiven Sinne als Gutmensch bezeichnet: ein guter Mensch'' Anlässlich des 60. Geburtstags des großen Kölner Kabarettisten und jahrelangen Gastgeber der WDR-''Mitternachtsspitzen'', Jürgen Becker, feiert Kabarett-Urgestein Wilfried Schmickler seinen langjährigen Weggefährten und Freund im Ersten. In zahlreichen Ausschnitten und persönlichen Erinnerungen aus über 30 Jahren erinnert Schmickler an persönliche Geschichten und unvergessene Auftritte des Jubilars.'' Wir sehen den jungen Kabarettisten Jürgen Becker als Mitinitiator der ''Stunk-Sitzung'', mit der er fast nebenbei vor fast 30 Jahren den Kölner Karneval revolutionierte. Und sich dabei auch noch an seine eigentliche Aufgabe erinnerte: den Mächtigen gehörig auf den Zahn zu fühlen. Wir tauchen zusammen mit Wilfried Schmickler ein in ein Füllhorn an kabarettistischen Highlights aus dem langjährigen Schaffen Jürgen Beckers: Von den ''Mitternachtsspitzen'', das ''Missionswerk rheinischen Frohsinns'' und dem ''Dritten Bildungsweg'', bis hin zu seinen zahlreichen Soloprogrammen, die ihn zu einem der wichtigsten und witzigsten Kabarettisten Deutschland machen. Schmickler erzählt von Beckers Vorlieben, sich mit der katholischen Kirche anzulegen, gern auch mit dem Kardinal persönlich, seinem ganz persönlichen Bildungsauftrag, seiner Vorliebe zu nackten Menschen in seinen Programmen über Sex etc. Und er erzählt auch, was Jürgen Becker auf gar keinen Fall tun sollte: Singen! Natürlich tut er''s trotzdem... Und wir sehen den Menschen Jürgen Becker, der nicht nur via Kabarett Missstände satirisch aufbereitet, sondern selbst aktiv wird und echtes soziales Engagement zeigt. Wer könnte das alles besser feiern als eben Wilfried Schmickler, der seit Jahrzehnten an der Seite von Jürgen Becker kluges Kabarett macht, sein berühmtes ''Aufhören, Herr Becker...'' in den WDR-''Mitternachtsspitzen'' hat inzwischen Kultstatus bei den Zuschauerinnen und Zuschauern. Gott sei Dank denkt Jürgen Becker im wahren Leben auch mit 60 Jahren noch lange nicht ans Aufhören.

Film
23:40
110min
Mädchenbande
(Bande de filles) Drama, Frankreich 2014 Regie: Céline Sciamma Musik: Jean-Baptiste de Laubier Kamera: Crystel Fournier

Die 15-jährige Marieme (Karidja Touré) lebt in der Pariser Banlieue. Das schüchterne Mädchen muss sich um seine beiden kleinen Schwestern kümmern, die Mutter bei der Arbeit unterstützen und ihrem großen Bruder, dem eigentlichen Familienoberhaupt, gehorchen. In der Schule und der Nachbarschaft geben die Jungs den Ton an. Für Marieme ist die Schule eine Sackgasse: Sie wird nicht in die Oberstufe versetzt. Eines Tages wird Marieme von den drei Freundinnen Lady (Assa Sylla), Adiatou (Lindsay Karamoh) und Fily (Mariétou Touré) angesprochen. Bald ist Marieme Mitglied der coolen Mädchengang und beobachtet erstaunt, wie die drei jungen Frauen sich die gleichen Freiheiten herausnehmen wie die Jungs. Sie schwänzen die Schule, verüben kleinere Diebstähle, stylen sich, wie sie wollen und liefern sich Schlägereien mit rivalisierenden Banden. Marieme beherrscht die Gesetze der Strasse rasch und kommt aus sich heraus. Zum ersten Mal lernt sie Freundschaft und Freiheit kennen. ''Bande de filles'' ist nach ''Naissance des pieuvres'' und ''Tomboy'' der dritte Spielfilm der französischen Regisseurin und Drehbuchautorin Céline Sciamma. Sie erzählt darin von der Emanzipation einer jungen Frau, deren Leben von Zwängen bestimmt ist, bis sie aus diesen auszubrechen vermag und sich einer Gang anschliesst. Die macht ihre eigenen Gesetze und ermöglicht Marieme, den Schritt weg von der Blutsverwandtschaft hin zur Wahlverwandtschaft zu machen, für sie der einzig mögliche Schritt zur Freiheit. Bereits mit ''Tomboy'', einem Film über ein Mädchen, das ein Junge sein möchte, sorgte Céline Sciamma mit ihrer präzisen, äusserst feinfühligen Erzählweise für Aufsehen. Mittlerweile gilt sie in Frankreich und auch der Schweiz als Expertin, wenn es ums Erwachsenwerden unter widrigen Umständen geht. Sowohl bei ''Quand on a 17 ans'' von André Téchiné als auch beim Schweizer Animationsfilm ''Ma vie de courgette'' von Claude Barras schrieb sie das Drehbuch. Vor kurzem war sie mit ihrem allerneuesten Film ''Portrait de la jeune fille en feu'' an den Filmfestspielen in Cannes vertreten und erhielt den Preis für das beste Drehbuch. Auch ''Bande de filles'' wurde mehrfach ausgezeichnet und vom Filmdienst hochgelobt: ''Alles in allem ein überaus genau komponierter, einfallsreicher, bestechender Film.''

Diabate Idrissa - Karidja Touré ("Marieme, genannt Vic") - Assa Sylla ("Sophie, genannt Lady") - Lindsay Karamoh ("Adiatou") - Mariétou Touré ("Fily") - Idrissa Diabaté ("Ismaël") - Simina Soumare ("Bébé") - Dielika Coulibaly ("Monica") - Cyril Mendy ("Djibril") - Djibril Gueye ("Abou") - Binta Diop ("Asma") - Tatiana Rojo - Chance N'Guessan ("Mini") - Rabah Nait Oufella ("Kader") - Damien Chapelle ("Cédric") - Nina Melo ("Caidy") - Elyes Sabyani ("Abdel") - Halem El Sabagh ("Farida") - Aurélie Vérillon ("La CPE") - Daisy Broom ("Vendeuse boutique") - Fiona Hily ("La fille du collège") - Letica Milic ("Collègue Asma") - Nassereba Keita ("Sweety") - Tia ("Bambi") - Pierre-Marie Um'Guene ("Client Monica") - Julien Arame ("Garçon de la cité") - Diaby Diarra ("Garçon de la cité")
Info
01:30
50min
Ein Mann ein Wort - Eine Vater-Vater-Sohn-Geschichte
(Ein Mann ein Wort - Eine Vater-Sohn-Geschichte) Dokumentation, Schweiz 2019 Regie: Susanne Eigenheer Wyler

Jon Andri Tgetgel ist stolz. Ob als Divisionär oder als Ingenieur: Er hat Großprojekte geleitet und für Tausende Männer Zielvorgaben und Lösungen definiert. Doch als Vater hat er Probleme. Der über 90-Jährige kann in seinem Engadinerhaus höchstens noch die Katze herumkommandieren. ''Ich kann niemandem mehr sagen, was er zu tun hat. Das vermisse ich. Vielleicht bin ich ja ein bisschen ein Patriarch. Aber auch in der Familie bestimmt doch der Mann!'' Jon Andri Tgetgel ist unverblümt, verschmitzt, poltert und provoziert gern und hat Charisma. Nur diplomatisch ist er nicht. Dass sich der Sohn scheiden ließ, passt dem Schweizer alter Schule beispielsweise gar nicht, und so hat er Jon Duris neuer Partnerin, einer Kanadierin jamaikanisch-polnischer Abstammung, kurzerhand den Zugang in sein Haus verboten. Ein Mann, ein Wort? Oder vielleicht doch eine Zeitfrage, wie der Sohn hofft? Der Film dokumentiert diese Vater-Sohn-Geschichte über ein Dilemma und das verdrängte Drama um eine kranke Mutter. Filmautorin Susanne Eigenheer Wyler hatte von Tgetgel als einer Persönlichkeit der Schweizer Geschichte bereits von verschiedenen Seiten gehört. Als dann sogar sein Sohn Jon Duri, gerade weil er noch einiges mit seinem Vater zu klären hat, sich für ein Porträt stark machte, beschloss sie, diesen Mann kennenzulernen und besuchte ihn im winterlich abgelegenen Ardez im Kanton Graubünden. Außer dass Jon Andri Tgetgel ein Mann mit Ecken und Kanten sein soll, wusste die Regisseurin zu diesem Zeitpunkt weder, wohin die ersten Filmaufnahmen führen würden, noch, was genau sie später daraus machen will. ''Ein höchst ungewöhnliches Vorgehen'', gab der stets an Zielvorgaben orientierte Bündner zu bedenken. Doch er machte mit und ließ die Fragen zu.

Serie
01:00
65min
Top of the Lake - China Girl
(Top of the Lake: China Girl) Wer ist dein Daddy? Staffel 2: Episode 5 Thrillerserie, USA, Neuseeland 2013 Regie: Jane Campion Autor: Gerard Lee Musik: Mark Bradshaw Kamera: Germain McMicking

Nach Bretts Identifizierung der Leiche gibt es keinen Zweifel mehr daran, dass es sich um die vermisste Prostituierte Cinnamon aus dem ''Silk 41'' handelt. Für Robin ist das der Beweis, dass Alexander in den Fall verwickelt ist. Um Mary zu schützen, behält sie ihren Verdacht allerdings zunächst für sich. Es frustriert sie deshalb umso mehr, dass Miranda wieder ohne Absprache Adrian über den möglichen Verdacht aufklärt. Hinzu kommt noch, dass Adrian sich weitaus mehr für die Gefühlsschwankungen seiner schwangeren Freundin als für die tote Prostituierte interessiert. Die Spannung zwischen den beiden Kolleginnen erreicht ihren Höhepunkt, als Miranda bei einem weiteren Besuch in der Fertilitätsklinik einen hysterischen Wutanfall bekommt. Der Ausbruch führt zu einer lange überfälligen Aussprache, bei der beide Frauen ihrer Frustration Luft machen: Miranda geht der Fall sehr viel näher, als Robin es hätte ahnen können. Gestärkt durch ihre neue Freundschaft sind die beiden entschlossener denn je, die anderen Leihmütter zu finden. Da meldet sich Doctor Campbell von der Fertilitätsklinik: Seine Empfangsdame Pixie war diejenige, die hoffnungsvolle Paare an Leihmütter vermittelt hat. Nach Mirandas Wutanfall in der Klinik hat Pixie allerdings ein schlechtes Gewissen und will mit Robin und den verzweifelten Eltern reinen Tisch machen ...

Elisabeth Moss ("Robin Griffin") - Lincoln Vickery ("Brett") - Thien Huong Thi Nguyen ("Cinnamon") - Gwendoline Christie ("Miranda Hilmarson") - Clayton Jacobson ("Adrian Butler") - Kevin MacIsaac ("Doctor Campbell") - Susie Lindeman ("Pixie") - Alice Englert ("Mary") - David Dencik ("Alexander 'Puss'") - Ewen Leslie ("Pyke")
Film
23:30
100min
Le promeneur d'oiseau
(Ye Ying: Le promeneur d''oiseau) Dramatique, Frankreich 2013 Regie: Philippe Muyl Musik: Armand Amar

Un grand père part se recueillir sur la tombe de sa femme et embarque avec lui sa chipie de petite fille... Soit deux êtres que tout oppose mais qui vont finir par s''apprivoiser au cours d''un beau voyage initiatique à travers l''arrière-pays chinois. Sorte de fable écolo qui invite à la contemplation et aux plaisirs simples, Le promeneur d''oiseaux dépeint joliment deux visages de la Chine: rurale et traditionnelle, urbaine et occidentalisée. Et avec cette petite fille découvrant de nouvelles valeurs, celles du cœur, on en sort le cœur heureux. En 2002, le cinéaste Philippe Muyl avait connu une jolie réussite avec Le papillon, marqué par la rencontre entre un vieux collectionneur de lépidoptères (campé par Michel Serrault) et une petite fille espiègle. Le succès carrément colossal du film rencontré dans l''Empire du milieu, lui a permis de venir y tourner ce nouveau long métrage avec des acteurs locaux, profitant des splendides paysages du pays. Zhigen, un vieux paysan chinois, se rend à l''anniversaire de sa petite-fille, Renxin, qui vit à Pékin avec sa mère, belle femme d''affaires. Mais celle-ci est forcée d''accompagner son avocat de mari quelques jours à Paris et confie à son beau-père la garde de sa fille pendant son absence. Veuf depuis peu, il s''apprêtait justement à honorer une promesse faite à son épouse: se rendre dans sa campagne natale, au sud de la Chine, afin de rendre la liberté à l''oiseau qui l''accompagne depuis trente ans. Le vieux monsieur décide alors de d''y aller avec sa petite fille. Mais cette citadine trop gâtée, folle de son iPad, et finalement peu choyée par des parents absorbés par leur vie professionnelle, fait des caprices et renâcle à faire ce voyage. Les premiers kilomètres se déroulent donc plutôt dans une atmosphère tendue mais alors que des imprévus (accidents de bus et autres) les font peu à peu dévier de leur trajectoire, rallongeant sensiblement leur périple, les liens commencent alors à se souder entre le vieux monsieur et la fillette.

Baotian Li ("Zhu Zhi Gen (Grandfather)") - Li Baotian ("Zhigen, le grand-père") - Xin Yi Yang ("Renxin, la petite fille") - Xiaoran Li ("Qianing, la mère") - Hao Qin ("Chongyi, le père") - Rui Ying Li ("le professeur de danse") - Li Xiaoran ("Ren Quan Ying (Mother)") - Jie Liu ("le vieil homme") - Jian Lan Shi ("Lan") - Zong Shun Yao ("Li Feng Shu") - Qin Hao ("Zhu Chong Yi (Father)") - Xiao Ran Li ("Ren Quan Ying (Mother)") - Huan Huan Wei ("Secrétaire de Chong Yi") - Ni Suo ("Animatrice") - Yue Hai Huang ("Chauffeur du bus") - Jun Neng Liang ("Paysan") - Jin Li Wu ("Pecheur") - Peng Liang Yang ("A Lang") - Jin Huo Yang ("Mei Jiang") - Xian Hua Wu ("Femme de Mei Jiang") - Peng Yu Cui ("Xiao Mei") - Jun Jiang Chen ("Xiang, Jin") - Jun Lun Yang ("A Ben") - Jia Bin Li ("Liao Yi Wu") - Li Fang He ("Jeune femme") - Shan Liang ("Vendeuse boutique a Yang Shuo") - Xiang Wu Luo ("Petit garçon avec oiseau") - Li Ji ("Vendor d'oiseau") - Li Bao-Tian ("Zhu Zhi Gen (Grandfather)")
Serie
00:50
50min
Kingdom
Der Absturz Staffel 2: Episode 15 Dramaserie, USA 2016 Regie: Gary Fleder - John Wayne Autor: Byron Balasco - Jon Frye - Vladimir Cvetko Musik: Tyler Bates

Alvey und Roxanne kommen sich näher, doch sie traut der Sache noch nicht recht. Garo organisiert unterdessen einen Kampf für Alicia. Christina kommt nach Hause und hält Jay davon ab, Jason zu töten. Jay zieht mit Ava ins Motel... Das Kampfsport-Studio „Navy Street“ im kalifornischen Venice Beach wird von dem früheren Champion Alvey Kulina und seiner Lebensgefährtin Lisa betrieben. Die sieht es mit Argwohn, dass ihr früherer Freund und Kampfsport-Superstar Ryan Wheele aus dem Gefängnis entlassen und von Frank bei seinen Comeback-Plänen unterstützt wird. Ebenfalls ständig im Studio präsent sind Alveys Söhne, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Frank Grillo ("Alvey Kulina") - Kiele Sanchez ("Lisa Prince") - Matt Lauria ("Ryan Wheeler") - Jonathan Tucker ("Jay Kulina") - Nick Jonas ("Nate Kulina") - Natalie Martinez ("Alicia Mendez") - Joanna Going ("Christina Kulina") - Kamar De Los Reyes ("Detective Poole") - Lina Esco ("Ava Flores") - Jonathan Howard ("Will") - Mac Brandt ("Carlos") - Jamie Kennedy ("Beach Goer") - Nick Gullo ("Ransom Galbi") - Mario Perez ("Dancer Harley") - Preston Gazowsky ("Strip Club Bouncer") - Jay Hieron ("Stripper") - Erika Jordan ("Flower Store Clerk") - Chance Wilder Onody ("Cage Fight Event Fan") - Madeleine Wade ("Fight Event Ring Girl") - Joette Marie ("Ron's Town Car Driver") - Jim Mitchell - Rebecca Olejniczak - Joseph Wilson - Bruce Davison ("Tatiana") - Meaghan Rath ("Michael") - Obba Babatundé ("Keith") - Ronnie Gene Blevins ("Mac Sullivan") - Paul Walter Hauser ("Jay DeMarco")
Film
00:00
110min
Die Patin - kein Weg zurück: Die Patin - Teil 3 - Kein Weg zurück
(Die Patin - Kein Weg zurück) Staffel 1: Episode 3 Thriller, Deutschland, Österreich 2008 Regie: Miguel Alexandre Autor: Christoph Darnstädt Musik: Michael Klaukien - Andreas Lonardoni Kamera: Jo Heim

Das Leben von Katharina Almeda scheint nahezu perfekt: ein tolles Haus, zwei hinreißende Kinder und eine glückliche Ehe mit dem erfolgreichen Geschäftsmann Max. Aber das vermeintliche Familienidyll findet am siebten Geburtstag ihrer Tochter Sofia ein jähes Ende: Max, der überraschend von einer Geschäftsreise zurückgekehrt ist, wird von der Kindergeburtstagsparty weg verhaftet. Ein Schock für die Familie - aber erst der Anfang. Als Max kurz darauf unter mysteriösen Umständen aus der Haft verschwindet, steht Katharina plötzlich vor den Scherben ihrer heilen Welt. Mit zwei Kindern an der Hand und dem BKA im Haus. Auf der Suche nach ihrem Mann gerät Katharina immer tiefer in einen alptraumartigen Strudel, der ihr bisheriges Leben komplett in Frage stellt. Niemand kann und will ihr weiterhelfen - weder Max'' Geschäftspartner Assmann, noch sein langjähriger Freund, der Wiener Bordellbesitzer Josef, sagen Katharina die Wahrheit. Immer neue Abgründe tun sich auf: In welche dunklen Machenschaften ist Max verwickelt? Warum wusste Katharina nichts davon? Hat Max sie nur benutzt - und wer ist die Frau, die angeblich schon seit Jahren als seine Gattin mit ihm reist? (RTL) Das Leben von Katharina Almeda scheint nahezu perfekt: ein tolles Haus, zwei hinreißende Kinder und eine glückliche Ehe mit dem erfolgreichen Geschäftsmann Max. Aber das vermeintliche Familienidyll findet am siebten Geburtstag ihrer Tochter Sofia ein jähes Ende: Max, der überraschend von einer Geschäftsreise zurückgekehrt ist, wird von der Kindergeburtstagsparty weg verhaftet. Ein Schock für die Familie - aber erst der Anfang. Als Max kurz darauf unter mysteriösen Umständen aus der Haft verschwindet, steht Katharina plötzlich vor den Scherben ihrer heilen Welt. Mit zwei Kindern an der Hand und dem BKA im Haus. Auf der Suche nach ihrem Mann gerät Katharina immer tiefer in einen alptraumartigen Strudel, der ihr bisheriges Leben komplett in Frage stellt. Niemand kann und will ihr weiterhelfen - weder Max'' Geschäftspartner Assmann, noch sein langjähriger Freund, der Wiener Bordellbesitzer Josef, sagen Katharina die Wahrheit. Immer neue Abgründe tun sich auf: In welche dunklen Machenschaften ist Max verwickelt? Warum wusste Katharina nichts davon? Hat Max sie nur benutzt - und wer ist die Frau, die angeblich schon seit Jahren als seine Gattin mit ihm reist? (RTL)

Veronica Ferres ("Katharina Almeda") - Axel Prahl ("Kranold") - Torben Liebrecht ("Matz") - Peter Davor ("Assmann") - Fritz Karl ("Josef") - Michael Degen ("Jochen") - Luka David Knezevic ("Fabian Almeda") - Nele Trebs ("Sofia Almeda") - Jeroen Willems ("Max Almeda") - Delphine Chanéac ("Marie")
Info
01:50
50min
Am Schauplatz
Nachgefragt: Die Zores der MarktstandlerInnen Reportagereihe, Österreich 2019

Das Leben ist hart. Die Marktstandlerinnen und Marktstandler sind härter. Seit drei Jahren besucht Nina Horowitz für ''Am Schauplatz'' Originale, die auf Ständen in Österreich versuchen, ihre Waren unter''s Volk zu bringen. Dabei kann der Herr Penz vom Wiener Viktor-Adler-Markt schon mal die Geduld verlieren, wenn er an all die Menschen denkt, die sein Prachtgemüse nicht kaufen: ''Wannst den Jungen den Dosenöffner wegnimmst, verhungern sie.'' Seit 2018 gilt in Wien die neue Marktordnung. Sie soll - etwa mit verpflichtenden Öffnungszeiten - dafür sorgen, dass wieder mehr los ist auf den Märkten. Vielen Standlerinnen ist das Reglement aber zu starr. Die neue Beirätin Melahat Bicer soll am Viktor-Adler-Markt vermitteln. Wenn die Leut'' sich nicht an die Regeln halten, kann sie aber resolut werden. Der Standler und Flohmarkt-Betreiber Pauli Schäfers vom Neusiedlersee hat seit Jahren ganz andere Zores. Er ist leider ''der schlechteste Verkäufer der Welt.'' Dafür kauft er gerne ein. Auch Ramsch, den er überhaupt nicht braucht. Wenn sich bei einem Weißen Spritzer Zeit für eine Plauderei ergibt, wird schon bald über die ganz großen Themen philosophiert: Da geht''s dann um den Klimawandel, die Liebe, Donald Trump und die innenpolitische Situation. Der Marktplatz war schon immer ein Ort, wo politisiert wurde. Zwischen Obst und Gemüse wird viel gestritten. Auch am Viktor-Adler-Markt. Eine gebürtige Favoritnerin sieht sich mittlerweile als Minderheit am Markt. Viel zu viele ''Neu-Österreicher'' stehen für ihren Geschmack hinter den Standln. Ohne die Pakistaner, Inder und Türken, die hier arbeiten, würde es den Markt in Favoriten längst nicht mehr geben, findet wiederum der gebürtige Istanbuler Seref Akay: ''Viele Österreicher tun sich die schwere Arbeit doch gar nicht mehr freiwillig an.'' Er verkauft am Markt Hosen um 10 Euro. Dass die Zunft Nachwuchsprobleme hat, sieht die Frau Haslinger aus Klagenfurt auch. Die Marktfahrerin, die mit ihrer Tracht aus Österreich auf den Märkten die Tradition hochhalten will, sieht die Bürokratie als Grundübel dafür. Wenn die Welt sich nicht ändert, muss man es eben selbst tun, lautet seit neuestem das Motto der Kärntnerin. Die Marktstandlerin strickt jetzt farbenfrohe Decken, um sich zu entspannen. Manchmal gelingt''s sogar und die innere Gelassenheit stellt sich ein.