Was kommt am 25.08.2019 im TV-Programm?

Folgesendung
TV-Sendung
12:35
220min
Woodstock
Dokumentation, USA 1970 Autor: Michael Wadleigh - Michael Wadleight Kamera: Richard Pearce - Don Lenzer - David Myers - David Meyers - Jack Churchill - Stanley Warnow

Woodstock war nicht nur ein Festival, sondern ist bis heute Ausdruck des Lebensgefühls der Love-and-Peace-Bewegung, des Geistes der 68er und der Blumenkinder. Eine Veranstaltung der Superlative, denn mit fast einer halben Million Zuschauern bleibt Woodstock bis heute das wohl grösste Open-Air-Festival der Musikgeschichte. Es war der Höhepunkt der Hippiebewegung: Ein gigantischer Protest gegen das Establishment, gegen die amerikanische Regierung und den Vietnamkrieg. Ein Festival mit unvergesslichen Konzerten und einer magischen Atmosphäre: The Who, Santana, Janis Joplin, Joe Cocker - fast alle Stars der Rock- und Folkszene kamen, unzählige neue wurden geboren. Auf einer kleinen Farm im US-Bundessaat New York hatten die Veranstalter rund 50''000 Besucher erwartet, etwa eine halbe Million Menschen strömen am Freitag, den 15. August 1969, auf das Gelände. Dieser Ansturm übertrifft die kühnsten Erwartungen. Chaotische Zustände brechen aus. Die Zufahrtsstrassen sind verstopft, Müllberge türmen sich auf und die 60 Toilettenhäuschen reichen hinten und vorne nicht aus. In einem Meer aus Schlamm und Dreck singen, tanzen und feiern über 400''000 Menschen für den Frieden. Michael Wadleigh gelingt mit seinem Blick hinter die Kulissen des legendären Festivals ein einmaliges dokumentarisches Stimmungsbild dieser drei Tage für Frieden und Musik, und gleichzeitig ein bedeutendes Zeitdokument: Jugendliche aus gutem Hause bieten in Lumpen ihre Liebe an, Frauen und Männer im Indianerlook oder fransigen Gewändern, mit Pioniershüten, bunt geschminkt, bärtig, langhaarig, barbusig und mit Joints bewaffnet, singen zusammen mit The Who und Janis Joplin. Jimi Hendrix spielt seine legendäre Version der amerikanischen Nationalhymne. Zwischen den Auftritten der Künstler bewegt sich die Kamera durch die gigantische Menschenmasse, zeichnet Interviews mit den Zuschauern auf oder beobachtet das Treiben der Menge aus nächster Nähe. Selten fühlt man sich dem Summer of Love und dem Lebensgefühl der damaligen Zeit zwischen politischem Protest, Rockmusik und Flower Power näher als hier. Für den oscarprämierten Dokumentarfilm zeichneten 20 Kameraleute über 100 Stunden Material auf. Ursprünglich sollte kein geringerer als Martin Scorsese bei ''Woodstock'' Regie führen, gab diese Aufgabe dann aber doch an Michael Wadleigh weiter. Trotzdem war er als Regieassistent und Cutter tätig, und tatsächlich erkennt man in ''Woodstock'' einen Hauch des Geistes, der sein späteres Werk prägt. Während das Woodstock-Festival ein finanzielles Desaster war, spielte der Film in den ersten 18 Wochen fünf Millionen Dollar ein.

Roger Daltrey - Joan Baez - Joe Cocker - The Who - Jimi Hendrix - Carlos Santana - Janis Joplin
Info
16:15
55min
Victor Hugo auf Guernsey
Ein Schriftsteller im Exil Dokumentation, Frankreich 2018

Victor Hugo wurde aus Frankreich verbannt, weil er sich gegen den Staatsstreich auflehnte, mit dem es Louis-Napoléon Bonaparte im Dezember 1851 gelang, den Weg für die Wiedereinführung der Monarchie frei zu machen. Als man Hugo des Landes verwies, hofften die Regierenden, er würde Amerika ansteuern. Der ''Kanalinselfan'' jedoch flüchtete samt Familie und Geliebter in die unmittelbare Nachbarschaft, wo der Romantiker bald ''das Atmen des Meeres'' genoss. In Guernseys Hauptstadt St. Peter Port kaufte der Schriftsteller das verwunschene Hauteville House, in dem er bis 1870 lebte. Der Schriftsteller liebte die britische Kanalinsel sehr. Der Zuschauer erlebt sie mit Hugos Augen: durch Auszüge aus seinen Werken und in der wilden Schönheit des Ortes. Ob düster oder lichtdurchflutet, blumig-exotisch oder theatralisch-barock - in dem mit viel Liebe zum Detail eingerichteten Wohnsitz hat Hugo seiner Person und seinem Werk ein extravagantes Denkmal gesetzt. Der Direktor der Victor-Hugo-Häuser, Gérard Audinet, verrät, was der Dichter mit seinen zum sehr Teil eigenwilligen Dekorationen beabsichtigte. Außerdem erzählt der Biograf Jean-Marc Hovasse sehr lebendig aus Hugos Leben im anglonormannischen Exil. Vieles von der Inneneinrichtung hat Hugo selbst entworfen - wie beispielsweise sein Bett, dass er aus 25 Möbelstücken zimmern ließ; überall sind die Initialen V und H angebracht: auf den Holzvertäfelungen, den Delfter Kacheln des Esszimmer-Kamins, im blauen und roten Salon, im Schlafzimmer und der Bibliothek. Seine Werke schrieb Hugo unter anderem an einem Stehpult im gläsernen Dachatelier, seinem ''Kristallpalast'' mit Blick aufs Meer. Die nahe Heimat und die Idylle seines Exils inspirierten Hugo zu einigen seiner bekanntesten Romane wie ''Die Elenden'' (1862) und ''Die Arbeiter des Meeres'' (1866). Auf Guernsey entwickelte Hugo seine Gedanken zu Themen wie Exil und Familie, und hier bekräftigte er auch sein politisches Engagement für die Gleichheit der Menschen und für die Republik, gegen die Todesstrafe und gegen das Elend, unter dem das Volk litt. Ein Gedankengut, das auch Hugos Haus auf Guernsey bei diesem Rundgang auf Schritt und Tritt offenbart.

Film
13:00
90min
Suchkind 312
Drama, Deutschland 2007 Regie: Gabi Kubach Autor: Hans Ulrich Horster - Gustav Machaty - Susanne Beck - Thomas Eifler Musik: Rainer Oleak Kamera: Hans Jörg Allgeier

Für Ursula Gothe verläuft das Leben in der Nachkriegszeit endlich wieder in geregelten Bahnen. Als sie in einer Suchanzeige ihre tot geglaubte Tochter Martina wiederentdeckt, ist Ursula fassungslos vor Freude, hat aber auch große Angst. Das Mädchen stammt nicht von ihrem Mann Richard, der kurz vor der Beförderung zum Fabrikdirektor steht. Und plötzlich tritt Achim Lenau in Ursulas Leben - Martinas Vater, von dem sie dachte, er sei in Russland gefallen. Die Zeit nach dem Krieg ist hart, doch Hunger und Entbehrungen gehören für Ursula Gothe (Christine Neubauer) glücklicherweise der Vergangenheit an. Ihr Mann Richard (Oliver Stritzel), ein aufstrebender Ingenieur, bietet ihr ein luxuriöses Leben mit eigener Haushälterin. Ursula hat einen kleinen Sohn (Jannis Michel), den sie liebt. Doch ihr geordnetes Leben wird jäh erschüttert, als sie in einer Illustrierten die Suchanzeige eines Mädchens entdeckt. Das ''Suchkind 312'' ist ihre Tochter Martina (Janina Fautz), von der sie auf der Flucht aus dem Osten vor sieben Jahren getrennt wurde - und von der sie bisher glaubte, sie sei tot. Deshalb hat sie Richard nie erzählt, dass sie mit dem als in Russland gefallen geltenden Offizier Achim Lenau (Timothy Peach) bereits ein Kind hatte. Nun aber ist ihre Sehnsucht nach Martina, die in einem Heim untergebracht wurde, groß. Aber Ursula hat auch Angst, mit dem Bekenntnis zu ihrem unehelichen Kind ihre Ehe aufs Spiel zu setzen. Als sie ihren Mann endlich einweiht, fühlt er sich hintergangen und zeigt wenig Verständnis. Richard steht kurz vor der ersehnten Beförderung zum Fabrikdirektor und will vor seinem Chef Lohmann (Jaecki Schwarz) das Gesicht wahren. So zwingt er Ursula, nichts zu unternehmen. Erst als seine Schwester Johanna (Eva Herzig) ihm zuredet, ist Richard bereit, das Kind zu adoptieren. Da inzwischen eine zweite Frau (Jana Hora) behauptet, Martina sei ihre Tochter, muss die Frage der Mutterschaft vor Gericht entschieden werden. In dieser schwierigen Situation kehrt der tot geglaubte Achim unverhofft aus der russischen Kriegsgefangenschaft zurück. Das bewegende Nachkriegsmelodram ''Suchkind 312'' bot Christine Neubauer nach den Erfolgen als ''Frau des Heimkehrers'' und ''Erntehelferin'' erneut eine perfekt auf sie zugeschnittene Frauenrolle in einem bewegenden Nachkriegsmelodram. An ihrer Seite sind Oliver Stritzel und Timothy Peach zu sehen. Gabi Kubach setzte die emotional mitreißende Geschichte atmosphärisch in Szene. Das Buch von Susanne Beck und Thomas Eifler basiert auf dem erfolgreichen Fortsetzungsroman von Hans-Ulrich Horster alias Eduard Rhein, der bereits 1955 von Gustav Machaty verfilmt wurde. Vorlage: nach dem gleichnamigen Roman von Hans-Ulrich Horster

Christine Neubauer ("Ursula 'Uschi' Gothe") - Timothy Peach ("Achim Lenau") - Oliver Stritzel ("Dr. Richard Gothe") - Eva Herzig ("Johanna 'Jo' Gothe") - Jaecki Schwarz ("Direktor Lohmann") - Ulrike Bliefert ("Frau Lohmann") - Janina Fautz ("Martina Hanke") - Jannis Michel ("Helmut Gothe") - Jana Hora ("Ulla Krawinke") - Jennifer Brylka ("Waisenkind Elke") - Cedric Eich ("Waisenkind Heiner") - Karl Kranzkowski ("Herr Klinger") - Maria Burghardt - Beatrice Murmann - Hans-Eckardt Eckhardt
Serie
12:05
60min
Spooks - Im Visier des MI5
(Spooks) Ewige Feindschaft Staffel 8: Episode 7 Agentenserie, England 2009 Regie: Alrick Riley Autor: James Dormer - David Wolstencroft Musik: Paul Leonard-Morgan Kamera: Damian Bromley

Als ein Offizier des pakistanischen Nachrichtendienstes in London erstochen wird, erfahren Pearce und Myers vom Geheimdienst in London, dass radikale Hinduisten einen Terroranschlag planen. Der Ermordete hatte einen Informanten in die Gruppe eingeschleust, die von Harish Dhillon geführt wird. Harry fordert, dass der Informant, ein 17-jähriger indischer Moslem namens Ashok Veerkal, von nun an vom MI5 betreut wird. Dies übernimmt Lucas North. Harry und Ros suchen den neuen britischen Innenminister Andrew Lawrence auf, dem sie von dem geplanten Anschlag berichten. Da insbesondere Harry den Verdacht hegt, dass Lawrence für die ominöse Organisation ''Nightingale'' arbeitet, verschweigt er ihm wichtige Details. Die Situation spitzt sich zu, als der MI5 herausfindet, dass der eigentliche Boss der Gruppe, Victor Chatterjee, ein Auftragsagent ist. Der scheint ein undurchschaubares Spiel zu spielen, denn nicht nur die hinduistische Terrorzelle, sondern auch eine islamistische wird von ihm gesteuert. Er will die ewige Feindschaft zwischen Indien und Pakistan ausnutzen, um Chaos anzurichten - und zwar nicht nur in London. Gehört Chatterjee zu ''Nightingale''? Harry Pearce ist der Leiter der Abteilung D des britischen Inlandsgeheimdienstes MI5, die für die Abwehr von Terroranschlägen auf britischem Staatsgebiet zuständig ist. Dafür werden die Geheimagenten im Umfeld der verdächtigen, potentiellen Attentäter etabliert, um dadurch an Einzelheiten der jeweiligen Anschlagspläne zu kommen. Dabei hilft auch die moderne Überwachungs- und Abhörtechnik.

Sagar Arya ("Victor Chatterjee") - Ashley Kumar ("Ashok Veerkal") - Imran Mirza ("Offizier") - Phaldut Sharma ("Harish Dhillon") - Peter Firth ("Harry Pearce") - Hermione Norris ("Ros Myers") - Nicola Walker ("Ruth Evershed") - Harmage Singh Kalirai ("Hamid Ahmed") - Richard Armitage ("Lucas North") - Tobias Menzies ("Andrew Lawrence")
Serie
13:05
60min
Spooks - Im Visier des MI5
(Spooks) Erbitterte Gegner Staffel 8: Episode 8 Agentenserie, England 2009 Regie: Alrick Riley Autor: Ben Richards Musik: Paul Leonard-Morgan

Die Spannungen zwischen Indien und Pakistan erreichen einen kritischen Punkt, als ein indisches Unterseeboot in pakistanische Gewässer eindringt und festgesetzt wird. Die indische Regierung fordert die Freigabe innerhalb von sieben Tagen. Falls dies nicht geschehe, drohe eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen den beiden Nuklearmächten. Die USA und Großbritannien werden tätig. Um einen Atomkrieg zu vermeiden, organisieren der US-Außenminister und der britische Innenminister Lawrence einen Friedensgipfel in einem Londoner Hotel. Harry Pearces Team soll sich um die Sicherheit kümmern. Doch noch rätselt der MI5, wieso die mächtige Gruppe ''Nightingale'' den früheren britischen Innenminister zum Rücktritt gezwungen hatte. Gehört Lawrence zu den Verschwörern? Um das herauszufinden, übergibt Ros Myers Lawrence einen USB-Stick, den er an den pakistanischen Präsidenten Mudasser weiterreichen soll, um angeblich eine bessere Kommunikation zwischen Pakistan und Großbritannien zu ermöglichen. In Wirklichkeit will Harry wissen, ob der neue Innenminister für ''Nightingale'' arbeitet. Die eigentliche Gefahr geht jedoch von Russell Price aus, dem CIA-Einsatzchef für Europa. Der steht mit der untergetauchten Sarah Caulfield in Verbindung und arbeitet für ''Nightingale''. Nur dank Tariq Masoods genialer Computerkenntnisse kann Sarahs Aufenthaltsort festgestellt werden. Lucas North, ihr ehemaliger Liebhaber, den sie eigentlich ausschalten sollte, schießt sie an und bringt sie ins Krankenhaus. Sarah gesteht ihm, dass ''Nightingale'' einen Atomkrieg zwischen Indien und Pakistan wolle, um den Terror in der Welt für immer auszuschalten und so für eine neue Weltordnung - mit den richtigen Anführern - zu sorgen. Harry Pearce ist der Leiter der Abteilung D des britischen Inlandsgeheimdienstes MI5, die für die Abwehr von Terroranschlägen auf britischem Staatsgebiet zuständig ist. Dafür werden die Geheimagenten im Umfeld der verdächtigen, potentiellen Attentäter etabliert, um dadurch an Einzelheiten der jeweiligen Anschlagspläne zu kommen. Dabei hilft auch die moderne Überwachungs- und Abhörtechnik.

Mark Aiken ("Russell Price") - Richard Armitage ("Lucas North") - Peter Firth ("Harry Pearce") - Nicholas Khan ("President Mudasser") - Shazad Latif ("Tariq Masood") - Tobias Menzies ("Andrew Lawrence") - Hermione Norris ("Ros Myers") - Genevieve O'Reilly ("Sarah Caulfield") - Ben Peel ("MI5 Officer") - Nicola Walker ("Ruth Evershed")