BR Programm 19.05.

   
   Was läuft beim TV Sender BR

Was läuft 19.05. im TV-Programm von BR?

Das BR Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

BR Programm - Vormittag

 
10:35 Länder-Menschen-Abenteuer
Infosendung ~45 Min
(Länder - Menschen - Abenteuer) Die Delfine von Shark Bay Reisemagazin, Deutschland 2016
Die Filmautoren begleiten die Delfinforscher zu Wasser in die türkisblauen, kristallklaren Buchten der Shark Bay, aber auch mit dem Jeep durch die typisch australischen Landschaften der Peron Halbinsel auf der Suche nach dem Ursprüngen der schwammjagenden Delfine. Die Großen Tümmler der Shark Bay in Australien werden seit etwa dreißig Jahren von einem internationalen Team von Delfinforschern begleitet. Das klare Wasser und die übersichtliche Topographie der Haifischbucht, tausend Kilometer nördlich von Perth, bieten ideale Voraussetzungen zur wissenschaftlichen Tierbeobachtung. Eric Patterson, Junior Professor für Biologie an der US-Universität Georgetown /Washington D.C., erklärt, dass ein Großteil der 3.000 Delfine in Shark Bay auf die Schwammjagd spezialisiert ist. Die Delfine reißen einen ganz normalen Korbschwamm vom Meeresboden ab und setzen ihn auf den Schnabel. Und damit pflügen sie über den Meeresboden. Der Schwamm schützt ihre Schnauze vor Steinen und scharfen Muscheln. Sie halten Ausschau nach Beute, die sich im Boden versteckt oder unter Steinen verbirgt. Patterson und seine Kolleginnen fahren täglich mit dem Boot raus und studieren das Verhalten der Tümmler - die meist von Weibchen betriebene Schwammjagd wird an immer mehr Delfine weitergegeben. Im großen, von fischreichen Seegraswiesen durchzogenen Ökosystem Shark Bay gibt es drei große Populationen von Schwammjägern, die weit voneinander entfernt leben. Da das besondere Jagdverhalten auf gegenseitigem Lernen beruht, untersuchen die Delfinforscher, ob diese drei Gruppen miteinander zusammenhängen. Lässt sich eine Urmutter der Schwammjäger, einer Erfinderin dieser einzigartigen Jagdtechnik wissenschaftlich identifizieren? Die Forscher wollen dies per Genanalyse herausfinden. Länder – Menschen – Abenteuer ist eine Dokumentationsreihe von SWR Fernsehen, WDR Fernsehen und NDR Fernsehen. Seit 1975 werden 45-minütige Dokumentationen über fremde Kulturen produziert, pro Jahr etwa 12 bis 15.
Untertitel16:9
11:50 In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte
Serie ~50 Min
Gratwanderung Staffel 5: Episode 6 Arztserie, Deutschland 2019 Regie: Franziska Horisch Autor: Bert Vandecasteele - Raimund V. Tabor
Als Langzeitpatientin Sarah Jahn unerwartet eine Spenderleber bekommen soll, ist höchste Eile geboten. Die Oberärzte Dr. Niklas Ahrend und Dr. Matteo Moreau stellen ein Transplantationsteam zusammen, Vivienne Kling und Ben Ahlbeck dürfen assistieren. Alles ist bereit, doch das Organ fehlt. Henning Kühn, der Transporteur des Organs, erreicht das Johannes-Thal-Klinikum nach einem Unfall schwer verletzt gerade noch rechtzeitig. Assistenzarzt Mikko Rantala nimmt ihn in Empfang und muss feststellen, dass die Kühlbox beschädigt wurde. Matteo gibt das Organ jedoch frei und die OP kann beginnen. Wolfgang Berger ist nervös: Seine frisch renovierten Patientenzimmer werden abgenommen. Und das von dem alten Bekannten Dirk Ertzner, der Wolfgangs Zimmer Jahre zuvor schon mal hat durchfallen lassen. Bergers Bezirzen beeindruckt Dirk nicht im Geringsten, was den kaufmännischen Direktor bereits vom Schlimmsten ausgehen lässt. Doch da merkt er, dass Ertzner heimlich an Prof. Karin Patzelt interessiert ist und er sieht seine Chance, das Spiel zu drehen - und dann kommt alles doch ganz anders als erwartet ... Derweil erfährt Tom von Marc Lindner, dass die Patientenzimmer abgenommen werden sollen, auch das, in dem Alex noch immer wohnt ... Dr. Niklas Ahrend verabschiedet sich von seinem alten Leben in und um die Sachsenklinik. In Erfurt erhält er einen Posten als Oberarzt im Johannes-Thal-Klinikum. Der Tapetenwechsel zahlt sich aus und so gelingt ihm der Neuanfang sowohl beruflich als auch privat. Sein Team ist darüber hinaus jung und bereit für neue Herausforderungen.
Untertitel16:9HDTV



BR Programm - Nachmittag

 



BR Programm - Abend

 
20:50 Charité intensiv: Station 43 - 4
Infosendung ~30 Min
(Charité intensiv: Station 43) Glauben Staffel 1: Episode 4 Dokureihe, Deutschland 2021
Für die Charité, die als eine der größten Universitätskliniken Europas auf eine über 300-jährige Tradition des Behandelns und Heilens zurückblickt, ist dieser Schicksalswinter 2020/2021 ein Kapitel, das Geschichte schreibt. Besonders für die Ärzte und Pflegenden der Station 43. Tag und Nacht ringen sie um das Leben derer, die das Corona-Virus besonders schwer getroffen hat. Ganz nah beobachtend und ohne Kommentar erzählt ''Charité intensiv'' von diesem Kampf in einem Mikrokosmos, der keine Tageszeiten kennt, bestimmt von grellem Licht und piepsenden Maschinen. Trotz hochtechnisierter Intensivmedizin und großem persönlichen Einsatz, stößt das Personal immer wieder an die Grenzen dessen, was der Mensch vermag. Es ist mit einer völlig neuen Erkrankung konfrontiert, die den ganzen Körper schädigen kann und bewährte Therapien versagen lässt. Immer wieder müssen die erfahrenen Ärzte und Pflegenden das Unausweichliche akzeptieren und Menschen gehen lassen. Am Ende einer langen Schicht fühlt es sich oft an wie ein Aufgeben - und hinterlässt Spuren bei denen, die bleiben. Einen Winter lang beobachtet ''Charité intensiv'' die Station 43, eine der Intensivstationen der Charité, auf dem bisherigen Höhepunkt der Pandemie. Die Filme geben einen intimen Einblick in eine Welt im Grenzbereich zwischen Leben und Tod, die den meisten unbekannt ist. Die vierteilige Doku-Serie von Carl Gierstorfer und Co-Autorin Mareike Müller ist eine Produktion der DOCDAYS Productions GmbH im Auftrag des rbb (Produzentin: Antje Boehmert, Redaktion rbb: Ute Beutler und Barbara Lohoff). Die Serie ist ab 31. März 2021 komplett in der ARD-Mediathek zu sehen und wird zeitnah auch im rbb Fernsehen ausgestrahlt.
23:35 Konklave
Infosendung ~45 Min
(Kreuz & Quer) Das letzte Geheimnis Religionsmagazin, Österreich 2019
Seit rund 750 Jahren findet jedes Konklave hinter verschlossenen Türen statt, wie schon das Wort sagt: Konklave - cum clavis - mit dem Schlüssel zugesperrt. Seit Gregor X., der 1271 nach einer Papstwahl, die sich über drei Jahre hingezogen hatte, zum Oberhaupt der römischen Kirche gewählt wurde, ist das Konklave als letztgültige Form der Papstwahl festgeschrieben. In der Dokumentation wird so manches Geheimnis gelüftet. ''Hier wird der Stellvertreter Christi auf Erden gewählt'', fasst der renommierte Kirchenhistoriker und Bestsellerautor Hubert Wolf den Anspruch der Institution Konklave zusammen: ''Gott wählt eigentlich, der Heilige Geist wählt - und wir, die wir draußen stehen auf dem Petersplatz, wir wären wahnsinnig gern dabei!'' Diesem ''Dabeisein'' kommt die Fernsehdokumentation von Michael Cencig und Fritz Kalteis nahe. Und das will etwas heißen, denn seit rund 750 Jahren findet jedes Konklave hinter verschlossenen Türen statt. Seit Gregor X., der 1271 nach einer Papstwahl, die sich über drei Jahre hingezogen hatte, zum Oberhaupt der römischen Kirche gewählt wurde, ist das Konklave als letztgültige Form der Papstwahl festgeschrieben. In der Dokumentation wird in einem dramaturgischen Kunstgriff dieser Papst zum Zeitreisenden in Sachen Konklave erklärt bzw. zum Zeitzeugen über die Jahrhunderte hinweg bis in unsere Tage. Gregor X. - und zugleich den Host, der durch den Film führt - gibt der Josefstadt-Schauspieler Paul Matic. Im Lauf der Jahrhunderte ist das Konklave von einer Beugehaft für renitente Kardinäle immer mehr zu einem spirituellen und gleichzeitig öffentlichen Ereignis geworden. Und es ist der Gegensatz aus Medienspektakel und strengster Geheimhaltung, aus vorgegebenem Ritus und offenem Ausgang, der das Konklave zu einer solch wirksamen Inszenierung macht. Zu Beginn jeder Papstwahl schwören die Kardinäle, die Geheimhaltung zu wahren über alles, was in irgendeiner Weise die Wahl des Papstes betrifft. Kardinal Christoph Schönborn hält diese Geheimhaltung, um die jahrhundertelang gerungen wurde, für unabdingbar für die Freiheit der Wahl und damit die Freiheit der Kirche. Aber er sieht auch der Tatsache ins Gesicht, dass sich nicht immer alle Kardinäle an dieses Gebot der Geheimhaltung halten. In der Stadt Viterbo, 80 Kilometer nördlich von Rom, ist das Konklave als Modus der Papstwahl erfunden worden. Die Altstadt von Viterbo mit dem Palazzo dei Papi, dem Papstpalast, erinnert bis heute an die Zeit, als Viterbo das Machtzentrum der Christenheit war. In Viterbo benötigten die Kardinäle dafür drei Jahre - und die Bürger von Viterbo mussten mit drastischen Mitteln nachhelfen. Sie schlossen die Kardinäle kurzerhand im Papstpalast ein. Und dann wurde nach insgesamt 1.006 Tagen ein Papst gewählt: Die Wahl fiel auf Tedaldo Visconti, den Archidiakon von Lüttich, der sich zu dieser Zeit gerade auf Kreuzzug befand. Er sollte sich als gute Wahl erweisen, denn er schrieb das Konklave als letztgültigen Modus der Papstwahl fest.
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