arte Programm von übermorgen

   
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Was läuft von übermorgen im TV-Programm von arte?

Das arte Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
05:00 'Orphée & Eurydice' in Paris
Musik ~110 Min
(Orphée et Eurydice - Gluck) Oper, Frankreich 2018 Regie: François Roussillon Musik: Christoph Willibald Gluck
Orpheus beweint auf der Trauerfeier seine verstorbene Frau Eurydike. Die Götter sehen den Kummer des jungen Helden und gewähren ihm die Chance, seine Geliebte aus der Unterwelt zurückzuholen - unter einer Bedingung: Er darf ihr auf dem Rückweg nicht in die Augen schauen ... Nach Monteverdi nahm sich Christoph Willibald Gluck im Jahr 1774 des mythischen Stoffes an und verarbeitete ihn zu einem Meisterwerk mit eindringlichen Repliken, ausdrucksstarkem Orchester und einem spektakulär eingesetzten Chor. Hector Berlioz gestaltete 1859 auf Wunsch der berühmten Altistin Pauline Viardot, die in der Rolle des Orpheus auftreten wollte, eine Neufassung der Oper mit einem französischen Libretto. Seine Fassung fand sofort großen Anklang und wurde fortan regelmäßig an der Opéra Comique aufgeführt. Für Begeisterung bei Publikum und Kritik sorgte auch die jüngste Produktion von 2018, die François Roussillon mit der Kamera festhielt. Aurélien Bory inszeniert die tragische Geschichte vor einer beeindruckenden Kulisse in Form eines riesigen Rahmens, der sich um sich selbst dreht und mal verspiegelt, mal transparent wird - je nachdem, ob die Szene gerade im Diesseits oder im Totenreich spielt. Ergänzt wird die gelungene Produktion durch die herausragende Arbeit von Chor und Orchester (Ensemble Pygmalion) unter dem jungen Dirigenten Raphaël Pichon und einer herzzerreißenden Marianne Crebassa als Orpheus an der Seite von Hélène Guilmette als Eurydike und Lea Desandre als Amor.
16:9
08:40 Stadt Land Kunst
Infosendung ~50 Min
(Invitation au voyage) Mallorca: Robert Graves / Australien / Kirgisistan / Brasilien Kunstmagazin, Frankreich 2020 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda Lorin
Mallorca: Zufluchtsort von Robert Graves Fernando de Noronha: Wertvolle Asche Australien: Surfen als Lebensart Kirgisistan: Naziras Kuurdak (1): Mallorca: Zufluchtsort von Robert GravesMallorca ist für viele Briten ein mythischer, sagenumwobener Sehnsuchtsort fernab vom Chaos unserer Zeit. Dieses Image hat die Insel vor allem einem Mann zu verdanken: dem Dichter und Schriftsteller Robert Graves. In Werken wie ''Majorca observed'' beschreibt er auf pittoreske Art die mallorquinische Gesellschaft - als wolle er dadurch seinen Zeitgenossen und den schmerzhaften Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg entfliehen.(2): Australien: Surfen als LebensartDie goldenen Strände Australiens werden das ganze Jahr über von den Wellen des Ozeans geküsst und scheinen sich ins Endlose zu erstrecken. Seit den 60er Jahren entwickelte sich diese idyllische Kulisse zum Paradies für Surfer. Das Surfbrett diente zunächst dazu, Badende vor dem Ertrinken zu retten; doch schon bald versuchten Sportler, damit ihre Grenzen auszutesten und die Wellen zu bändigen. Surfen wurde zum Volkssport - und zu einem Stück Lebensart für alle freiheitsliebenden Australier.(3): Kirgisistan: Naziras KuurdakDie Einwohner im kirgisischen Kyzyl-Tuu sind zwar keine Nomaden mehr, aber sie essen immer noch sehr viel Fleisch - das Hauptnahrungsmittel der Hirtenvölker, die ihren Herden in die Berge folgten. Ein bekanntes Fleischgericht ist Kuurdak. Nazira brät dafür Rindfleisch an und gibt dann Paprika, Kartoffeln und scharfes Paprikapulver hinzu. Ganz einfach und einfach köstlich!(4): Fernando de Noronha: Wertvolle AscheDie Inselgruppe Fernando de Noronha vor der brasilianischen Küste ist ein Naturparadies, dessen klare, blaue Wasser eine beeindruckende Artenvielfalt beherbergen. Im 16. Jahrhundert weckten allerdings nicht die Meeresschätze, sondern ein Baum mit roten Herzen die Begehrlichkeiten ...
16:9



Programm - Nachmittag

 
13:00 Stadt Land Kunst
Infosendung ~45 Min
(Invitation au voyage) Kunstmagazin, Frankreich 2020 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda Lorin
Schweden: Henning Mankell und die Angst, die aus der Kälte kam Kirgisistan: Die Fleischspieße von Omur Harvard: Die Gefahren des Football Hamburg: Das Tor zur Welt (1): Schweden: Henning Mankell und die Angst, die aus der Kälte kamIn den abgelegenen Regionen Schwedens ist im Winter außer dem Knirschen des Schnees unter den Schuhsohlen der Helden von Krimiautor Henning Mankell kaum ein Laut zu hören. Die Handlung seiner Bücher spielt fast immer in der klirrenden Kälte Skandinaviens - auch in dem sehr persönlichen Roman ''Die italienischen Schuhe'' aus dem Jahr 2006.(2): Hamburg: Das Tor zur WeltWer am Hamburger Elbufer spazieren geht, kann Schiffe aus der ganzen Welt beobachten, wie sie in den größten Hafen Deutschlands einlaufen. Seit mehr als 800 Jahren ist er Umschlagplatz für Kostbarkeiten aus aller Herren Länder, aber auch Triebfeder für den Fortschritt dieser vielfältigen Stadt - und ihr Tor zur Welt.(3): Kirgisistan: Die Fleischspieße von OmurAm Ufer des Flusses Ala-Artscha in Baytik baut Omur seinen Grill auf, um das wohl typischste Grillgericht in Zentralasien zuzubereiten: Schaschlik. Rindfleisch, Lamm, Lachsforelle ... Fast alles kann am Metallspieß gegart werden, doch das Geheimnis liegt in der pikanten Marinade.(4): Harvard: Die Gefahren des FootballAm Stadtrand der Ostküstenmetropole Boston liegt die wohl berühmteste Universität der USA: Harvard. Die Studierenden dort verfolgen ehrgeizige Ziele, sowohl auf wissenschaftlichem wie auch auf sportlichem Terrain. Anfang des 20. Jahrhunderts entschied sich dort das Schicksal des American Football ...
16:9
15:25 Mit fliegender Kiste über den Kanal: Louis Blériot
Infosendung ~90 Min
(Blériot, l''épopée de l''aviation) Dokumentation, Frankreich 2021 Regie: Vincent Amouroux - Laurent Mizrahi
25. Juli 1909, Sangatte. Der 37-jährige Louis Blériot ist ein passionierter Ingenieur, Erfinder und Pilot. Doch seinen ungebrochenen Glauben an die noch junge Luftfahrt hat er bereits teuer bezahlt - mit unzähligen Abstürzen und einer bösen Verbrennung am linken Bein durch den Versuch, einen Langzeitflug-Rekord aufzustellen. Mit seiner fragil anmutenden Flugmaschine ''Blériot XI'', die mit einem rudimentären und launischen Anzani-Motor ausgestattet ist, wagt Blériot den damals für unmöglich gehaltenen Flug über den Ärmelkanal.Die Einzelheiten der legendären Überquerung sind kaum bekannt. Warum ging der Unternehmer und Familienvater das Risiko ein, seinen klapprigen Eigenbau selbst zu fliegen? Warum setzte er für diese Pionierleistung der Luftfahrt sein Vermögen, seinen Ruf und sogar sein Leben aufs Spiel?2021, Melun. Im fantastischen, von Gustave Eiffel konzipierten Hangar des ''Vereins der Mechaniker und Piloten historischer Flugzeuge'' blickt Didier Chable über eine hochkarätige Oldtimer-Flugzeug-Sammlung. Bald wird ein weiteres Juwel hinzukommen: die ''Blériot XI''. Seit zehn Jahren baut Didier Chable mit anderen Flugzeug-Fans die legendäre Maschine nach. Dabei verwenden sie Originaltechniken, um Blériots Konstruktionsgeheimnissen auf die Spur kommen. Für die Tüftler ist dieses Abenteuer mehr als nur ein Hobby: Es ist eine Zeitreise zu den Ursprüngen der Luftfahrt, eine Reise in die Belle Epoque, die Zeit der Pioniere, als vieles noch nicht erfunden war.Aus der Perspektive zweier Epochen erinnert der Dokumentarfilm an Blériots bahnbrechende Leistung, die damals weltweite Aufmerksamkeit erregte, heute jedoch in Vergessenheit geraten ist.
16:9HDTV
17:50 Italien, meine Liebe
Infosendung ~40 Min
Die Küste Apuliens Staffel 1: Episode 4 Dokureihe, Deutschland 2013 Regie: Emanuela Casentini
Die auf den Felsenklippen thronenden Trabucchi - zum Fischfang errichtete Pfahlbauten - gehören seit Jahrhunderten zu dieser Landschaft. Familie Ottaviano fischt auch noch heute mit ihrem Trabucco und betreibt gleich daneben ein Spezialitätenrestaurant. Ungefähr 120 Kilometer weiter südlich in der Nähe des Städtchens Barletta liegt die große Saline von Margherita di Savoia. Zwei Fahrstunden weiter südlich auf einer fruchtbaren Hochebene liegt das Valle d''Itria.Auf dem leuchtend roten Boden wachsen seit Jahrhunderten Olivenbäume. Bei Apulien denkt man auch an die Tarantella. Die katholische Kirche, die sich der spirituellen Bedeutung des Volkstanzes bewusst war, begann schon früh, diesen heidnischen Brauch zu integrieren. Denn der Volksglaube sagte, dass die Tarantella Leben retten könne.Terraróss heißt auf Deutsch ''rote Erde'' oder auch ''rotes Land''. So nennt sich eine Gruppe junger Musiker, die in der Nähe von Tarent lebt und arbeitet. Das Kamerateam begleitet die Tarantella-Band zu ihrem Auftritt nach Alberobello. Der Ort ist für seine seltsamen Kegelbauten berühmt. Die sogenannten Trulli entstanden einst nach dem Vorbild von Hirtenhütten.Zur Zeit der Römer war Lecce der zweitwichtigste Hafen des Reichs. Das römische Amphitheater an der Piazza Sant''Oronzo bot 20.000 Zuschauern Platz. Wie an keinem anderen Ort kann man in Lecce die verschiedenen Epochen der Geschichte Apuliens nachvollziehen.Nächste Station ist Gallipoli, die Stadt am Ionischen Meer, auf einer Insel gebaut wie ein Schiff aus weißem Stein. Hier fischt man seit Generationen mit Reusen aus Binsen. Gleich um die Ecke liegt die Altstadt von Gallipoli, wo einer der letzten traditionellen Barbiere seinem Metier nachgeht.
16:9



Programm - Abend

 
18:30 Italien, meine Liebe
Infosendung ~50 Min
Die Küste von Venedig bis Triest Staffel 1: Episode 5 Dokureihe, Deutschland 2013 Regie: Emanuela Casentini
Die Brüder Finotello sind echte venezianische Gewächse. Wie die meisten Einheimischen wohnen sie nicht in der Stadt, sondern draußen in der Lagune auf einer kleinen Insel. Claudio und Carlo sind Gemüsebauern. Zweimal die Woche beliefern sie die Venezianer mit ihren Produkten. Die Insel Sant''Erasmo ist die größte der Lagune und gilt als der Gemüsegarten von Venedig.Etwa auf halbem Weg zwischen Venedig und Triest liegt das kleine Städtchen Marano Lagunare. Der Fischfang ist bis heute die Existenzgrundlage der Menschen. Weiter in Richtung Osten verändert sich die Landschaft schlagartig. Die besondere Lage zwischen Meer und Karst bietet eine abwechslungsreiche Umgebung, stimmungsvolle Panoramaausblicke sowie eine reiche Flora und Fauna. An diesem idyllischen Ort zieht Andrea Antonic Tag für Tag mit einer Schafsherde umher. Er ist der einzige Wanderschäfer der Region Friaul.Das Karstgebirge umgibt Triest. Mit ihren Denkmälern, den historischen Kaffeehäusern, wo sich früher Gelehrte und Schriftsteller trafen, dem Hafen und den imposanten Jugendstilgebäuden ist die Stadt Treffpunkt vieler Kulturen und das Tor Italiens nach Osteuropa. Der Journalist Pietro Spirito beschäftigt sich jeden Tag mit dieser ''kleinsten Provinz Italiens''. In seinem Buch ''Trieste è un''altra'' (''Triest ist eine Andere'') beschreibt der Autor die vielen Gesichter seiner Stadt.Ein weiterer Teil von Triest ist seine unterirdische Geschichte. Das Karstplateau ist durchlöchert wie ein Schwamm. Unter dem Plateau befindet sich eine eigene Welt aus riesigen steinernen Höhlen und wilden Bergbächen. Die Alpinisten von Triest steigen in die Grotte von Trebiciano hinab. Sie sind immer wieder überwältigt von dem unterirdischen Panorama, sagt Franco Gherlizza, der Vorsitzende des Alpinistenclubs von Triest.Im hintersten Zipfel Italiens scheint sich die Küste in sich selbst zurückzuziehen. Hier öffnet sich die Bucht von Muggia, des einzigen Städtchens Istriens, das italienisch geblieben ist. Die reizvolle Atmosphäre ist eindeutig venezianisch. Nicht nur in den Bauformen: Auch der Dialekt, die Sitten und die gastronomischen Traditionen künden von einer intensiv mit Venedig geteilten Vergangenheit.
16:9