arte Programm 25.10.

   
   Was läuft beim TV Sender arte

Was läuft 25.10. im TV-Programm von arte?

Das arte Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
01:50 Die Kaviar-Connection
Infosendung ~60 Min
(La caviar connection) Die Macht des Geldes Dokumentation, Frankreich 2021 Regie: Benoît Bringer - Laurent Richard
Die zweiteilige Investigation schildert, wie die Enthüllungsjournalistin Khadija Ismayilova wegen ihrer mutigen Berichterstattung über das korrupte Regime in Aserbaidschan ins Gefängnis kam. Ihre Enthüllungen betrafen die persönliche Bereicherung des Präsidenten Ilham Aliyev und seiner Familie an den Bodenschätzen des Landes. Die Folge ''Die Macht des Geldes'' beschreibt außerdem den Aufstieg der neuen Diktatoren in den kaukasischen und zentralasiatischen Gebieten nach dem Niedergang der Sowjetunion.In dem Film werden die Mechanismen der berüchtigten ''Kaviar-Diplomatie'' erklärt. Diese von Aserbaidschan eingesetzte Lobby-Strategie zielt darauf ab, das Ansehen der Scheindemokratie auf der internationalen Bühne zu verbessern - mit Hilfe internationaler Sportveranstaltungen, Einladungen von Stars aus der ganzen Welt und Geschenken an westliche Politiker. Die Rechnung ging auf, denn immer noch drücken europäische Eliten trotz eklatanter Veruntreuungen und Menschenrechtsverletzungen ein Auge zu. Die aktive Kaviar-Diplomatie aserbaidschanischer Gesandter fruchtete sogar im Europarat: Ein kritischer Bericht über politische Gefangene in Aserbaidschan wurde in der Parlamentarischen Versammlung überraschend mehrheitlich abgelehnt.Parallel dazu schildert der auf organisierte Verbrechen spezialisierte rumänische Enthüllungsjournalist Paul Radu, dass Journalisten wie Khadija Ismayilova inzwischen gelernt haben, dass sie an Einfluss und Gewicht gewinnen, wenn sie sich auf internationaler Ebene vernetzen.
16:9
02:50 Die Kaviar-Connection
Infosendung ~54 Min
(La caviar connection) Die Bestechungsmaschine Dokumentation, Frankreich 2021 Regie: Benoît Bringer - Laurent Richard
Der aserbaidschanische Menschenrechtsaktivist Emin Huseynov flüchtete verkleidet aus seiner Heimat, weil ihm Repressalien drohten. Inzwischen lebt er im Asyl in der Schweiz und recherchiert weiterhin über die versteckten Reichtümer der mächtigsten Familie Aserbaidschans.Darüber hinaus kommt im zweiten Teil der Dokumentation ''Die Kaviar-Connection'' Arif Mammadov, der ehemalige Botschafter Aserbaidschans bei der Europäischen Union, zu Wort. Der Whistleblower berichtet über den riesigen Bestechungsskandal innerhalb der westlichen demokratischen Institutionen: Die Korruption erfolgt mittels Geldtransfers über Offshore-Firmen, über Geldkoffer oder Golduhren. Das Regime überweist Millionenbeträge an europäische Politiker. So konnte Aserbaidschan beispielsweise erreichen, dass der vom Europarat beauftragte Bericht über politische Gefangene nie veröffentlicht wurde. Darüber hinaus erhielten auch Abgeordnete des Europäischen Parlaments Zahlungen, um Präsidentschaftswahlen zu überwachen und diese als offiziell rechtsgültig zu bestätigen, obwohl sie offensichtlich gefälscht waren.Durch den unermüdlichen Einsatz von Journalisten und Dissidenten kamen diese Vergehen ans Licht, und der Europarat verabschiedete einen neuen Bericht. Dennoch geht die Unterdrückung in den Ländern am Kaspischen Meer bis heute fast ungehindert weiter.
16:9
07:00 GEO Reportage
Infosendung ~50 Min
(360° - Geo Reportage) David und die Komodowarane Reportagereihe, Frankreich, Deutschland 2015 Regie: Markus Schmidbauer
Seit mehr als 30 Jahren ist David Robert Hau Chef-Ranger im Nationalpark Komodo. Keiner kennt die Insel und seine Bewohner - die riesig großen, drachenähnlichen Komodowarane - so gut wie er. David ist der einzige Ranger, der selbst in die entlegensten Winkel des Parks vordringt und auch andere gefährliche Tiere wie die Javanische Speikobra aufspürt. Ein Kreuzfahrtschiff verlässt Komodo. In den letzten Jahren ist die indonesische Insel zunehmend beliebter bei Tourismusveranstaltern geworden. Eine Win-win-Situation: Die Komodowarane garantieren Nervenkitzel bei den Besuchern aus aller Welt. Die dadurch eingenommenen Gelder ermöglichen sowohl dem Nationalpark als auch den Einheimischen, die vom Souvenirverkauf leben, ein gutes Auskommen. Bedingung ist, dass weder die Natur noch die Tiere gestört werden. Um das zu gewährleisten, sind die Nationalparkhüter im Einsatz. Chef-Ranger David Hau hat viel zu tun. Seit über 30 Jahren kontrolliert er die Bestände nicht nur der Riesenechsen, sondern auch anderer einheimischer Arten wie etwa der blauen Weißlippenbambusotter. Im Laufe der Jahre hat er sich so einen einmaligen Wissensschatz über das Verhalten und den Charakter der Tiere angeeignet, der ihm nun zugutekommt. Bei über tausend Passagieren pro Kreuzfahrtschiff können es die Ranger nicht dem Zufall überlassen, ob die Touristen die Warane sehen. Dies ist aber nötig, um ihnen das Aha-Erlebnis zu bieten. Folglich müssen David und sein Team die imposanten Tiere an einen speziellen Platz locken, wo sie jedoch nicht mit den Menschen aneinandergeraten dürfen. Denn auf den anderen Inseln gab es schon tödliche Bisse. Eine nicht immer einfache Gratwanderung. Rund um die Welt gibt es spannende Stories, die es zu erzählen lohnt. Journalisten reisen mit der Kamera um den Globus, um die besten Geschichten zu finden und für die Zuschauer zu dokumentieren. Fündig werden sie sowohl in abgelegenen Gegenden, aber auch in großen Städten – überall gibt es Abenteuerliches und Interessantes zu entdecken. Natürlich spielen vor allem auch die Menschen der jeweiligen Gebiete ein große Rolle.
16:9
07:50 Gute Nachrichten vom Planeten
Infosendung ~45 Min
Wie wir die Natur schützen Staffel 1: Episode 3 Naturreihe, Deutschland 2020 Regie: Tanja Winkler
Tagtäglich gibt es Nachrichten über die Zerstörung der Natur durch den Menschen. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich Überraschendes: Manchmal macht gerade der Mensch ein Überleben von Tieren und Pflanzen erst möglich - wenn er es richtig macht. Überall auf der Welt sind Unternehmer, Naturschützer und Wissenschaftler dabei, der Natur Platz zu machen. Und das Beste daran: Sie profitieren davon genauso wie die Umwelt.In der Republik Kongo zeigt ein Holzunternehmen, wie man den Regenwald bewirtschaften kann, ohne ihn zu zerstören. Im Gegenteil: Durch die nachhaltige Bewirtschaftung leben in diesem Wald sogar mehr der bedrohten Gorillas als im benachbarten Nationalpark. Auch die Alpen verdanken ihre Artenvielfalt den Menschen, genauer den Bergbauern und Hirten, die seit Jahrhunderten das Vieh in die Berge treiben. Die Beweidung führt dazu, dass die Büsche die schönen Almen nicht überwuchern. Und in Ecuador machen Bauern ein gutes Geschäft mit Raubtieren, seitdem sie die dortigen Brillenbären schützen, statt sie zu schießen. Auch wenn die Bären manchmal ihr Vieh anfallen und dies finanzielle Verluste bedeutet, ziehen sie so viele Touristen an, dass sie für die Bewohner ein Gewinn sind. Und am Bodensee gelingt es einem engagierten Vogelkundler, das Vogelsterben nicht nur aufzuhalten, sondern sogar wieder mehr Vogelarten anzusiedeln.Es sind Mut machende, beispielhafte Geschichten, die zum Nachdenken und Schmunzeln anregen. Bezaubernde Naturlandschaften, amüsante Grafikanimationen und viele überraschende Fakten zeigen, dass es lohnt, sich für die Zukunft unseres blauen Planeten zu engagieren.
16:9
08:35 Stadt Land Kunst
Infosendung ~55 Min
(Invitation au voyage) Kunstmagazin, Frankreich 2020 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda Lorin
Angkor Wat: Die mystische Tempelanlage von Marc Riboud Vogesen: Schützenhilfe aus Alaska Shafas namibisches Grillfleisch Valencia: Der geheime Garten (1): Angkor Wat: Die mystische Tempelanlage von Marc RiboudDie Tempelanlage Angkor Wat in Kambodscha besteht aus Hunderten von Tempeln hinduistischer und buddhistischer Gottheiten und zählt zu den größten architektonischen Meisterwerken Asiens. Fotoreporter Marc Riboud nahm sich die Zeit, die Geheimnisse dieses abgelegenen Ortes mit der Kamera zu ergründen. Zwischen 1968 und 1990 entstanden mehrere Bilderserien, in denen er die magische Beziehung zwischen den Menschen und ihren Ahnen einfing und aus denen der Band ''Angkor: Sérénité bouddhique'' hervorging.(2): Valencia: Der geheime GartenEin wenig außerhalb der quirligen Metropole Valencia liegt der Naturpark Albufera mit seinen Sumpfgebieten, Reisfeldern und Lagunen, wo sich die Menschen gerne ein wenig vom Großstadttrubel erholen. Hier wird eine der wichtigsten Zutaten der valencianischen Küche angebaut: der Rundkornreis Bomba, der sich besonders für die Zubereitung von Paella eignet. Das Gericht, das zum geselligen Genuss einlädt, prägt die Identität einer gesamten Region, obwohl die Einflüsse aus Andalusien und Katalonien nicht zu verleugnen sind.(3): Shafas namibisches GrillfleischAn Shafas Stand in Windhoek läuft den Passanten das Wasser im Munde zusammen: Mit geübten Handgriffen wirft er fein geschnittenes und gewürztes Rindfleisch auf den Grill. Kapana ist ein Klassiker des namibischen Street Food und wird mit gebratenem Brot und einer kühlen Soße serviert.(4): Vogesen: Schützenhilfe aus AlaskaInmitten der Vogesen, an der Grenze zwischen Elsass und Lothringen, liegt die Stadt Gérardmer mit ihrem imposanten See. Hier rettete im Ersten Weltkrieg eine Geheimwaffe aus Alaska vielen französischen Soldaten das Leben ...
16:9
10:50 GEO Reportage: Kreta
Infosendung ~55 Min
(GEO Reportage) Die süßen Früchte des Johannisbrotbaums Reportagereihe, Frankreich, Deutschland 2017 Regie: Vincent Froehly
Wer an Kreta denkt, denkt meist an Olivenbäume. Doch es gibt einen anderen, fast vergessenen Baum, der gleichzeitig Blüten und Früchte trägt: der Johannisbrotbaum. Seine Früchte sind lange, braune Schoten, die von den Ästen herunterhängen, man nennt sie - je nach Region -Karuben, ''Saubohne von Pythagoras'' oder ''Feigenbaum aus Ägypten''. Seinen Namen verdankt der Baum Johannes dem Täufer, der in der Wüste Dank der proteinvollen und zuckerreichen Früchte überleben konnte.Denn Johannisbrotschoten haben es in sich: Das Fruchtfleisch wird, zu Pulver vermahlen, als Kakaoersatz benutzt, da der Zuckergehalt und das karamellige Aroma des Mehls an Kakao erinnern. Im Unterschied zu diesem ist das Karuben-Pulver jedoch extrem fettarm und frei von Koffein. Es ist ballaststoffreich und reich an Vitamin A, B, Calcium und Eisen - was es zu einem wertvollen diätetischen Lebensmittel macht. Jahrzehntelang haben die Früchte des Johannisbrotbaums ein unbeachtetes Dasein als Tierfutter gefristet. Doch nun setzt ein Umdenken ein: Elias Manousakas'' Unternehmen ''Creta Carob'' schreibt rote Zahlen und die Produkte aus Karubenpulver werden immer beliebter: Kekse, Marmeladen, Sirup, Pudding und sogar Pasta lassen sich daraus herstellen. Auch für die 28-jährige Natalia Louraki bedeuten die Karuben Hoffnung. Wie viele junge Griechen ist sie aus der Perspektivlosigkeit der Großstadt Athen zu den Eltern ins Dorf Douliana zurückgekehrt, um das kleine Familienhotel zu übernehmen. Sanfter Biotourismus ist ihr Traum, und was liegt da näher, als sich auf den fruchtigen Schatz der Insel zu berufen: den Johannisbrotbaum. Rund um die Welt gibt es spannende Stories, die es zu erzählen lohnt. Journalisten reisen mit der Kamera um den Globus, um die besten Geschichten zu finden und für die Zuschauer zu dokumentieren. Fündig werden sie sowohl in abgelegenen Gegenden, aber auch in großen Städten – überall gibt es Abenteuerliches und Interessantes zu entdecken. Natürlich spielen vor allem auch die Menschen der jeweiligen Gebiete ein große Rolle.
Untertitel16:9



Programm - Nachmittag

 
13:05 Stadt Land Kunst
Infosendung ~45 Min
(Invitation au voyage) Henri Matisse / Dominikanische Republik / Mexiko / Irkutsk Kunstmagazin, Frankreich 2020 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda Lorin
Dominikanische Republik: Zufluchtsort für Juden Henri Matisse und die Farben des Nordens Mexiko: Ángeles'' grüne Romerito-Soße Irkutsk: Von der Heilkraft der Pflanzen (1): Henri Matisse und die Farben des NordensIn Nordfrankreich ist der Himmel milchig und die Sonne verhangen von dunstigen Nebelschwaden. In diesem gedämpften Licht wurde Henri Matisse geboren - einer der bedeutendsten Vertreter des Fauvismus, dessen Gemälde nur so vor Farbkraft strahlen. Matisse entstammte einer Leinenweberfamilie. Die bunten Stoffe, die ihn in seiner Kindheit umgaben, faszinierten ihn von klein auf, begründeten seine Liebe zu kräftigen Farben und sollten sein Werk ein Leben lang beeinflussen.(2): Dominikanische Republik: Zufluchtsort für JudenIn der Dominikanischen Republik wurde einer der ersten Kibbuze Lateinamerikas gegründet - von einer Handvoll jüdischer Einwanderer, für die der Karibikstaat zum gelobten Land wurde. Während des Zweiten Weltkriegs, als zahllose Juden vor Verfolgung und Tod flohen, öffnete der dominikanische Diktator Rafael Trujillo ihnen die Grenzen. Es war kein selbstloser Akt, doch ermöglichte er zahlreichen Familien, fernab vom Grauen in Europa zu überleben. (3): Mexiko: Angeles'' grüne Romerito-SoßeIn Xochimilco ist Kochen Frauensache. Angeles, ihre Schwägerin und ihre Töchter entstielen den Romerito, eine einheimische Pflanze. Dann zerkleinern sie Kürbiskerne, Gewürze, Kopfsalat, Petersilie und Koriander und geben alles zusammen in einen großen Topf. Eine echte Chlorophyll-Bombe!(4): Irkutsk: Von der Heilkraft der PflanzenIrkutsk liegt auf halber Strecke der Transsibirischen Eisenbahn. Einst war die ehemalige Wirtschaftsmetropole Knotenpunkt der großen Handelswege zwischen Russland und China. Ende des 19. Jahrhunderts erkundete eine junge britische Krankenschwester die Region, auf der Suche nach einem Heilmittel gegen eine der ältesten Geißeln der Menschheit ...
16:9
16:00 Expedition Europa
Infosendung ~55 Min
(Terra X) Die Geburt des Kontinents Staffel 1: Episode 1 Wissenschaftsdoku, Deutschland 2018 Regie: Ralf Blasius
Expedition Europa (1/2): Die Geburt des Kontinents Europa ist unglaublich vielfältig. Seine Landschaften sind Schauplätze einer Naturgeschichte, die weit zurück in die Vergangenheit reicht. Der Geologe Colin Devey begibt sich auf Spurensuche. Der Weg zu den Rätseln der europäischen Naturgeschichte beginnt vor fast drei Milliarden Jahren in Schottland bei den ältesten Gesteinen und endet im Ural, der östlichen Grenze unseres Kontinents, bei den sagenumwobenen Steinen von Manpupuner. In dieser Folge der zweiteiligen Expedition ist Colin Devey auf der Suche nach den Ursprüngen des Kontinents. Auf der schottischen Insel Lewis findet er die ältesten Gesteine Europas. Sie bilden das Fundament der berühmten schottischen Highlands. Ein Ausflug zum berühmten Loch Ness lässt den lang gezogenen See als Teil einer uralten Plattengrenze erkennen, die sich quer über die Nordhalbkugel zieht. Auch in den zentralen Regionen Europas ist naturgeschichtlich eine Menge passiert. Viele dieser Gebiete gehörten zu den Rändern zweier Ur-Erdteile - Gondwana und Laurussia -, die vor 350 Millionen Jahren aufeinandertrafen und ein riesiges Gebirge bildeten. Die heutigen Überreste, die Mittelgebirge, gehören zu den schönsten Landschaften Europas: verwunschene Naturräume, die vielen Tieren einen sicheren Rückzugsort im dicht besiedelten Europa bieten. Colin Devey macht sich auf die Suche und findet die geografische Mitte der europäischen Landmasse in den bezaubernden Wäldern des Böhmerwaldes. Ganz im Südwesten des heutigen Kontinents liegt die Atlantikküste Portugals. Doch die eigentliche Begrenzung Europas findet sich viel weiter westlich, mitten im Atlantik. Colin Devey taucht in die Unterwasserwelt der Azoren, ein Hotspot der Artenvielfalt. Der Grund für den Lebensreichtum ist der Mittelatlantische Rücken, ein riesiges Unterwassergebirge. Genau hier trennte sich Europa von Amerika vor über 200 Millionen Jahren. Noch heute rücken die Platten der beiden Kontinente messbar auseinander. Vom äußersten Westen zieht es den Geologen schließlich an die Ostgrenze Europas - den Ural. Hier untersucht Colin Devey mitten im Winter ein ganz besonderes Naturdenkmal: die sieben Felsen von Manpupuner. Die Entstehungsgeschichte der Säulen liegt weit zurück in der Kreidezeit Europas. Wie bereits ''Expedition Deutschland'' besticht auch dieses Programm durch seinen hohen Anteil an Computeranimationen, die, verwoben mit den heutigen Landschaften, einen spektakulären Einblick in die Vorgänge der Erdgeschichte geben. So können die Zuschauer hautnah miterleben, wie sich viele der uns heute bekannten Landschaften über Jahrmillionen entwickelt haben. Lebendige Geologie, die staunen lässt.
Untertitel16:9



Programm - Abend

 
18:30 Amerikas Ostküste
Infosendung ~50 Min
Die Südstaaten Staffel 1: Episode 2 Länderporträt, Deutschland 2014 Regie: Heike Nikolaus - Peter Bardehle - Sven Jaax Kamera: Klaus Stuhl - Sascha Kellersohn
Hosley Hall ist Landwirt in Georgia. Zwischendurch zog es ihn für ein paar Jahre als Musiker in die Army, aber auf die Dauer war das nichts. Dann wollte er doch lieber Gefleckte Wachsbohnen, Red-Ripper-Kuhbohnen, Koch-Erdnüsse und andere klassische Südstaaten-Gewächse ziehen. Die Reise führt auf die Golden Isles und in ihre ursprüngliche Küstenlandschaft mit dichten Wäldern, unberührten Sandstränden und Salzmarschen. Vor St. Simons Island ist Cap Fendig als Seebestatter im Einsatz, etwa zwölfmal im Monat gibt er Verstorbenen das letzte Geleit, bevor ihre Asche vom Wind aufs Meer getragen wird. Auf Hilton Head Island in South Carolina arbeitet Lara Neece an ihrem Segelboot und hängt ihrem Traum nach: ein Törn auf die Bahamas und bis nach Neuseeland. Der ''Friedhof des Atlantiks'' vor den Outer Banks in North Carolina ist berüchtigt, mehr als tausend Schiffe sind der heimtückischen Strömung zum Opfer gefallen und gesunken. Hier lebt Nema Triplett, die Patenschaften für Wracktaucher übernimmt. Und bei Kitty Hawk erforscht Professor Jesse McNinch die Gesetze des Ozeans. Er will wissen, wie Stürme auf die Küste treffen und wie man sich vor Flutwellen schützen kann. In Onancock in Virginia, bewirtet Johnny Mo seine Gäste mit regionaler Küche und Songs, die er auf seiner Gitarre zum Besten gibt. Sie handeln vom ''Living on the Eastern Shore'', vom Leben an der Ostküste - von was sonst?
Untertitel16:9
19:40 Re: Schwarzer Tee, grüner Anbau
Infosendung ~35 Min
(Re:) Neue Ideen für ein Traditionsgetränk Reportagemagazin, Deutschland 2021
Was ist eigentlich aus dem Tee unserer Kindheit geworden?, fragten sich die Balten Tomas Kaziliunas und Hannes Saarpuu. Vor dem Fall des Eisernen Vorhangs versorgte Georgien ganz Osteuropa mit Tee, denn das Klima in dem Land südlich des Kaukasus ist ideal für den Anbau. Vor vier Jahren reisten Tomas und Hannes nach Georgien - und blieben. Sie pachteten eine verwilderte Teeplantage. 30 Jahre lang hatte sie brachgelegen, denn mit der Sowjetunion war auch die georgische Teeproduktion zu Grunde gegangen. Jetzt bauen die beiden Abenteurer eine ökologische Teeplantage auf. Und alle Menschen können online Mit-Farmer werden.Aron Murro, Sven Bock und Leon Franken haben ihr Start-up ''KarmaKollektiv'' getauft. Die jungen Firmengründer wollen Tee und Teegetränke so nachhaltig und gesund wie möglich herstellen - zum Beispiel einen Kräuter-Erfrischungstee aus regionalen Zutaten, der ohne Zucker und Konservierungsstoffe auskommt. ''Mir wird oft gesagt, das klappt nicht. Und das ist für mich Motivation genug, es doch hinzubekommen'', sagt Aron. Was braucht es, damit der neue Erfrischungstee auch gelingt? Im indischen Bundesstaat Assam will Plantagenbesitzer Ketan Patel seinen weitläufigen ''Jalinga Tea Garden'' komplett CO2-frei bewirtschaften. Bereits seit 17 Jahren baut er hier seinen Tee ökologisch an. Sein nächstes ehrgeiziges Ziel: ''Alles, was auf der Farm wächst, wird auch verwendet.'' Statt Steinkohle verfeuert er nun Pellets aus Pflanzenresten, um die Teeblätter zu trocknen. So macht er seinen schwarzen Tee Schritt für Schritt immer grüner.
16:9