arte Programm 21.10.

   
   Was läuft beim TV Sender arte

Was läuft 21.10. im TV-Programm von arte?

Das arte Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
00:50 Die Schwalbe
Spielfilm ~105 Min
Drama, Schweiz, 2016 Regie: Mano Khalil Autor: Daniela Baumgärtl - Daniel Casparis - Martina Klein - Michael Sauter Kamera: Revan Radween
Mira, eine junge Schweizerin mit kurdischen Wurzeln, führte bisher ein Leben voller Kompromisse und Illusionen. Zwar wuchs sie als Tochter einer Schweizerin in Bern auf, versuchte aber stets, einem überhöhten Bild von ihrem kurdischen Vater nachzueifern. Von ihrer Mutter weiß sie, dass ihr Vater vor ihrer Geburt in seiner irakisch-kurdischen Heimat verschwunden ist, da er gegen die Schergen von Saddam Hussein kämpfte. Als Mira eines Tages zufällig Briefe und ein Medaillon ihres totgeglaubten Vaters auf dem Dachboden findet, konfrontiert sie erschüttert ihre Mutter und beschließt, auf eigene Faust ihren verschollenen Vater zu suchen. Voller Wut über die Lüge der Mutter und ohne ein Wort Kurdisch zu sprechen reist sie in die Fremde. Ihr einziger Anhaltspunkt sind die Absenderadressen auf den Briefen ihres Vaters, eine vage Sehnsucht ist ihr Antrieb. Im kurdischen Norden des Irak angekommen, trifft Mira auf Ramo, einen charmanten Kurden, der ihr seine Dienste als Chauffeur und Übersetzer anbietet. Doch Mira ahnt nicht, dass Ramo seine eigenen Gründe hat, aus denen er Miras Vater finden will. Folglich nimmt sie sein Angebot an und lässt sich von ihm auf ihrer Suche begleiten. Bald schon wird deutlich, dass nicht nur Mira auf der Suche nach ihrer Identität ist. Auch Ramo steht in einem Konflikt zwischen Tradition und persönlicher Freiheit.
16:9
09:30 Xenius: Linsen
Infosendung ~30 Min
(Xenius) Proteinreiche Kraftpakete mit Zukunft Wissensmagazin, Deutschland, Frankreich 2020 Moderation: Dörthe Eickelberg - Pierre Girard
Linsen: Proteinreiche Kraftpakete mit Zukunft Kleine Pflanze - große Hoffnung: Linsen könnten im Kampf gegen Hunger und Mangelernährung ein entscheidender Schlüssel sein. Sie gedeihen in Trockenregionen, sind sehr proteinreich und wahre Kraftpakete voller Mineralien und Spurenelemente. Nimmt man die kleinen Hülsenfrüchte zusammen mit Getreide oder Vollkornreis zu sich, ergibt das ernährungsphysiologisch gesehen eine perfekt ausgewogene Mahlzeit. Denn Linsen enthalten rund 25 Prozent Protein. Wissenschaftler überall auf der Welt arbeiten daran, die Linsenpflanzen dank modernster Biotechnologie noch ertragreicher und krankheitsresistenter zu machen. Gerade in den Ländern, wo die Menschen ganz besonders auf Linsen angewiesen sind, entwickelt sich eine immer größer werdende Versorgungslücke. Die Arbeit der Linsenforscher ist ein Wettlauf gegen die Folgen des Klimawandels und des Bevölkerungswachstums. Während in Kanada, der ''Linsenkammer der Welt'', tonnenweise Hülsenfrüchte geerntet werden, steckt der Anbau der fragilen Pflanze in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Der Linsenbauer Moritz Schäfer betreibt auf seinem Hof in Schwalmtal Pionierarbeit - denn er ist einer der wenigen, die das Nahrungsmittel in Deutschland anbauen. Die ''Xenius''-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard sind bei der Ernte dabei und erfahren, wie anspruchsvoll die nur 50 Zentimeter hohen Pflanzen sind, und sie lernen, was der Unterschied zwischen schwarzen, roten und grünen Linsen ist. Aber schmecken sie ihnen auch?
Untertitel16:9
10:00 Der Blob
Infosendung ~50 Min
(Blob, un génie sans cerveau) Schleimiger Superorganismus Dokumentation, Frankreich 2019 Regie: Jacques Mitsch Autor: Laurent Mizrahi Musik: Valentine Mitsch
Science-Fiction für Realisten: ''The Blob'' erobert die Leinwand - und die Labore! In einem B-Movie von 1958 taucht die Bezeichnung zum ersten Mal auf. Der Blob, eine außerirdische Schleimmasse, bedroht die Erde mitsamt ihren Bewohnern. Diese Horrorfilm-Kreatur dient als Vorlage für den Spitznamen eines sehr realen Organismus, der auch wie nicht von dieser Welt zu sein scheint: Physarum polycephalum. Dieser Blob ist weder Tier noch Pflanze - und ein Alien erst recht nicht. Denn er lebt seit fast einer Milliarde Jahre auf diesem Planeten. Das macht ihn zu einer der ältesten Lebensformen - und zu einer der einfachsten: Der Blob besteht nämlich aus nur einer einzigen Zelle. Doch hinter seiner einfachen Fassade verbergen sich unglaubliche Fähigkeiten. Der Einzeller hat weder Augen noch Mund noch Magen noch Füße - und doch sieht, verdaut und geht er. Auch ohne Gehirn ist er in der Lage, komplexe Probleme zu lösen, den kürzesten Weg in einem Labyrinth zu finden und Informationen zu speichern und weiterzugeben. Der Blob ist zwar ein einzelliger Organismus; er besitzt aber viele identische Zellkerne, die zusammen eine Riesenzelle bilden. Das macht den Einzeller mit bloßem Auge sichtbar - und damit zu einem beliebten Forschungsobjekt für Wissenschaftler auf der ganzen Welt. Sie präsentieren die unglaublichen Fähigkeiten des Blobs und stellen ein wissenschaftliches Arbeitsfeld vor, in dem Intelligenz nichts mit Gehirnen zu tun hat. Jacques Mitsch hat mit seinem Film ein bemerkenswertes Porträt über ein außergewöhnliches Wesen geschaffen. Unterstützt wurde er dabei von Audrey Dussutour, einer Wissenschaftlerin, die erst vor kurzem die erstaunlichen Fähigkeiten dieses Evolutionswunders aufdeckte.
16:9
10:50 Im Königreich der Pilze
Infosendung ~55 Min
(The Kingdom: How Gungi made our world) Dokumentation, Australien, Kanada 2017 Regie: Annamaria Talas
Pilze existieren seit Anbeginn des irdischen Lebens. Sie sind weder Pflanze noch Tier und nicht von Sonnenlicht und Luft abhängig. Pilze ''fressen'' Steine, so bildet sich Boden, auf dem Pflanzen wachsen können. Voraussetzung für die Veränderung der Atmosphäre und für die Evolution der Tiere. Auch nach dem letzten Massenaussterben überlebten Pilze. Die unentdeckten Kräfte der Pilze könnten den Menschen helfen, auf dem zunehmend vergifteten, erschöpften und sich erwärmenden Planeten zu überleben. Pilze sind die Überlebenskünstler der Natur, die einfallsreichsten und erfolgreichsten aller Lebewesen. Sie wachsen in den eisigen Temperaturen der Antarktis und gedeihen an den Wänden des Reaktors von Tschernobyl. Sie sind auf Nahrungsmitteln, in den Lungen von Menschen und Tieren, und auch die Haut ist mit ihnen bedeckt. Einige Pilzsporen können Millionen von Jahren inaktiv bleiben, ohne zu sterben. Die Sporen von Pilzen sind quasi überall. Viele davon sind für Säugetiere sehr nützlich. So hat die Hefe den Menschen mit Brot und Bier das Überleben erleichtert. Andere Pilze können allerdings zu einer ernsten Bedrohung werden, denn es werden immer wieder mysteriöse Krankheiten bekannt, die von Pilzsporen verursacht werden. Die Dokumentation beschreibt, wie Pilze entstehen, sich gegen Naturgewalten behaupten und die Welt sogar gestaltet haben. Ein besseres Verständnis für das Überleben von Pilzen könnte es der modernen Medizin ermöglichen, neue Medikamente zu entwickeln. So, wie Penizillin auf einen Schimmelpilz zurückgeht, könnte auch die nächste Generation von Antibiotika aus Pilzen hervorgebracht werden.
Untertitel16:9



Programm - Nachmittag

 
13:00 Stadt Land Kunst
Infosendung ~50 Min
(Invitation au voyage) Kunstmagazin, Frankreich 2021 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda Lorin
Stalingrad: ''Leben und Schicksal'' von Vassili Grossman Kerrys gebrannte Pekannüsse aus Louisiana... Lozère: Die Bestie des Gévaudan geht um Durban, wo die Fäuste fliegen (1): Stalingrad: ''Leben und Schicksal'' von Wassili GrossmanDie Schlacht um Stalingrad ist in die Geschichtsbücher eingegangen: 200 Tage lang, zwischen Juli 1942 und Februar 1943, kämpften Russen und Deutsche um die Stadt an der Wolga. Unmittelbar nach Beginn der Belagerung schloss sich Wassili Grossman den Verteidigungstruppen gegen die nationalsozialistischen Invasoren an. Aus den Schützengräben der brennenden Stadt berichtete der Schriftsteller und Journalist über die Kämpfe und verarbeitete seine Erfahrungen in dem Roman ''Leben und Schicksal'', der die Schrecken des Krieges und des Stalinismus thematisiert.(2): Lozère: Die Bestie des Gévaudan geht umDer Gévaudan: Schon der Name der altfranzösischen Provinz, deren Grenzen weitgehend dem heutigen Departement Lozère entsprechen, ruft bei vielen Franzosen Erinnerungen wach. In dieser bäuerlichen, nur sehr dünn besiedelten Gegend mit ihren unberührten Landschaften, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Bis heute hallt die Geschichte einer blutrünstigen Bestie nach, der im 18. Jahrhundert mehrere Hundert Menschen zum Opfer fielen.(3): Kerrys gebrannte Pekannüsse aus LouisianaKerry und seine Frau bereiten in Lafayette im US-Bundesstaat Louisiana eine Spezialität aus Kindertagen zu: Aus Kondensmilch, Zucker, Butter, Pekannüssen und Vanillearoma entstehen mit ein wenig Muskelschmalz leckere gebrannte Pekannüsse. Das schmeckt wie früher ...(4): Durban, wo die Fäuste fliegenIn der südafrikanischen Stadt Durban, wo sich die Wellen des Indischen Ozeans an den langen Stränden unermüdlich brechen, befindet sich das Kings Park Stadium. Ein wahrer Rugby-Tempel, der dem Nationalsport als Spielstätte dient. In den 1970er Jahren wurde dort auch die französische Nationalmannschaft empfangen, für ein Spiel, das als eines der brutalsten der Geschichte gilt...
16:9
13:50 Unter Verdacht: Evas letzter Gang
Spielfilm ~130 Min
Staffel 1: Episode 30 Krimireihe, Deutschland 2019 Regie: Andreas Herzog Autor: Florian Iwersen - Stefan Holtz Musik: Sebastian Pille - Mike Bäuml Kamera: Wolfgang Aichholzer
Ein Polizist erschießt sich aus Liebeskummer vor den Augen seiner jüngeren Kollegin und Geliebten Sarah Weiss: ein letzter Routinefall für die interne Ermittlerin Dr. Eva Maria Prohacek, die kurz vor ihrer Pensionierung steht. Im Zuge der Ermittlungen stellt sich jedoch heraus, dass Sarah Weiss keine Unbekannte für Eva und ihren Kollegen André Langner ist. Die junge Polizistin hatte vor 17 Jahren zusammen mit ihrem Bruder Lukas ihre Mutter durch einen Hausbrand - einen vermeintlichen Unfall - verloren. Dies wurde Evas und Langners erster gemeinsamer Fall: der Bauskandal ''Paradiesgarten''. Beide wissen, dass Sarahs Mutter damals umgebracht wurde und die Verantwortlichen - darunter auch ihr Chef Dr. Claus Reiter - nie zur Rechenschaft gezogen wurden. Der Auftragsmord aus bauwirtschaftlichen Interessen, begangen vom Ex-Polizisten Josef Bangert, konnte nie vollständig aufgeklärt werden. Nun wird Eva und Langner einiges klar: Sarah war mit ihrem älteren Kollegen, der für den Zeugenschutz arbeitete, nur zusammen, um über ihn an die neue Identität Bangerts heranzukommen. Dann überschlagen sich plötzlich die Ereignisse: Nachdem Sarah Bangert ausfindig gemacht und bedroht hat, verschwindet sie spurlos. Was ist mit der jungen Polizistin geschehen und inwieweit ist Reiter an ihrem Verschwinden beteiligt? Für Eva und Langner gilt es nun, für die damaligen Irrtümer und Fehler einzustehen und die davongekommenen Täter aus den eigenen Reihen endlich zur Verantwortung zu ziehen. Und so beginnt ein letzter, großer und persönlicher Kampf um polizeiliche Integrität und Gerechtigkeit. Die Polizistin Dr. Eva Maria Prohacek wechselt innerbehördlich von der Polizeischule zu einer neugegründeten Einheit. Die Abteilung 411 in München ermittelt ausschließlich, wenn Polizisten im Dienst straffällig geworden sind. Aus diesem Grund hat Prohacek anfänglich mit Widerständen aus den eigenen Reihen zu kämpfen. Mit ihrem messerscharfen Verstand und dem untrüglichen Unrechtsbewusstsein verschafft die erfahrene Frau sich jedoch schon bald Respekt.
Untertitel16:9HDTV
16:55 Auf den Dächern der Stadt
Infosendung ~55 Min
(On the Cities'' Rooftops) Berlin Staffel 2: Episode 8 Dokureihe, Frankreich 2018 Regie: Xavier Lefebvre - Guillaume Bernard
Berlin ist eine der ältesten und zugleich jüngsten Hauptstädte Europas. Ab dem 13. Jahrhundert war sie die Hauptstadt Brandenburgs, doch erst 1990, nach dem Mauerfall und der Wiedervereinigung, wurde sie auch wieder zum Regierungssitz Deutschlands. In knapp drei Jahrzehnten hat sich Berlin in städtebaulicher und architektonischer Hinsicht so stark verändert wie kaum eine andere historische Metropole in Europa. In Kreuzberg zum Beispiel wurde 1987 ein altes Parkhaus in eine Kita mit Dachgarten verwandelt, wo die Kinder eine kleine grüne Ruheoase inmitten der lärmenden Großstadt finden. Hier gibt es einen kleinen Lehrgarten, in dem von den Kindern neben Kräutern auch Gemüse angebaut wird. In den 70er Jahren zogen zahlreiche junge Menschen nach Kreuzberg, besetzten Häuser und retteten viele Gebäude vor der Zerstörung. 30 Jahre später leben manche der ehemaligen Hausbesetzer immer noch hier. Sie erzählen davon, wie sie die Häuser in Eigenregie renoviert und dabei auch grüne Dächer und kleine Dachgärten gestaltet haben, die sie bis heute in kollektiver Selbstverwaltung pflegen. Der Teufelsberg mitten im Grunewald, Berlins größter Grünfläche, ist heute Spielwiese für unterschiedlichste urbane Künstler. Graffiti-Künstler, Crossgolfer und Vertical Dancer finden ihr Glück auf den Dächern der ehemaligen Radaranlage, von der aus US-amerikanische und britische Geheimdienste einst den Osten abgehört haben. Im November 2009, zum 20. Jubiläum des Mauerfalls, inszenierte die Truppe des Theaters Anu, das seit über zehn Jahren poetische Theaterformen im öffentlichen Raum erforscht, auf den Dächern von Berlin die Performance ''Engelland'': acht Engel, acht Schicksale, die durch den Bau einer Mauer bestimmt wurden. Seit 1999 beherbergt das Reichstagsgebäude den Deutschen Bundestag. Das Dach wird von der berühmten gläsernen Kuppel überragt, welche die Transparenz der deutschen Demokratie und die Volkssouveränität symbolisiert. Der Streifzug durch Berlin endet in Neukölln, wo man im Kulturdachgarten Klunkerkranich Berlins lebendige Musikszene entdecken kann.
16:9



Programm - Abend

 
18:30 Wildes Baltikum
Infosendung ~50 Min
Wälder und Moore Staffel 1: Episode 1 Naturserie, Deutschland 2014
Das Hinterland des Baltikums ist reich an Wäldern, Mooren und Seen. Die weite, oft unberührte Wildnis bietet vielen Tieren Raum zum Leben. In Estlands Urwäldern von Alutaguse leben mehr als 350 Braunbären. Wenn die Bärin mit ihren Jungen aus dem Winterschlaf erwacht, muss sie aufmerksam sein. Große Bärenmännchen können ihrem Nachwuchs gefährlich werden. Besonders während der Paarungszeit sind sie aggressiv und töten Jungbären, die sich in der Nähe der Weibchen aufhalten. Moore, Seen, Flüsse - überall im Baltikum bestimmt Wasser den Rhythmus der Natur. Im Frühling verwandelt sich der Soomaa-Nationalpark im Westen Estlands in einen riesigen See. So ist die Region kurz nach der Schneeschmelze nur noch mit dem Boot zu erreichen. Europas breitester Wasserfall liegt in Lettland. Anfang Mai ziehen Rußnasen, Verwandte des Karpfens, den Fluss Venta hinauf. Die bis zu einem halben Meter langen Fische müssen eine 400 Meter lange Felsbarriere überwinden, um zu ihren Laichgebieten zu gelangen. Viele bringt dieses Hindernis an den Rand der Erschöpfung. Das Baltikum hält viele Superlative bereit: Ein Fünftel des Weltbestandes der Schreiadler brütet hier. In den Flussauen Lettlands liegt eine der größten Balzarenen für Doppelschnepfen. Und an die 1.000 Wölfe gehen in Lettlands Wäldern auf die Jagd. Litauen ist das Land der Störche - mit mehr als 13.000 Paaren zählt es die meisten Weißstörche im Baltikum. Die Dokumentation ''Wildes Baltikum - Wälder und Moore'' führt in Regionen, die vom Menschen seit Jahrhunderten beeinflusst und dennoch naturnah geblieben sind.
16:9
20:15 Sibirischer Tiger
Infosendung ~45 Min
Seele der russischen Wildnis Dokumentation, Österreich 2021 Regie: Franz Hafner
Der Sibirische Tiger, auch Amurtiger genannt, ist die größte Raubkatze der Welt. Er lebt in den Urwäldern des Sichote-Alin, einem rund 1.500 Kilometer langen Hochgebirge zwischen dem Japanischen Meer und der russisch-chinesischen Grenze. Als höchstes Glied in der Nahrungskette trägt die gefürchtete Raubkatze dort entscheidend zur Erhaltung des Ökosystems bei.Der Sibirische Tiger gilt als ''Seele der russischen Wildnis'' - dabei hätte der Mensch ihn bereits fast ausgerottet: 1940 gab es nur noch 40 Amurtiger weltweit. Inzwischen ist der Bestand dank strikter Artenschutzmaßnahmen wieder gewachsen - doch nun droht eine neue Gefahr: Der russische Osten wird immer dichter besiedelt, und das enge Zusammenleben von Mensch und Tiger sorgt zunehmend für Spannungen. Wird sich das mächtigste Raubtier der Welt gegenüber neuen Urbanisierungstrends behaupten können? Die Dokumentation folgt einem jungen Tiger auf seiner Suche nach einem neuen Territorium. Dabei werden auch Menschen porträtiert, die regelmäßig auf das Raubtier stoßen - so wie Kim, der sein Jagdgebiet mit dem Tiger teilt, und Yuri Kolpak, der sich mit seinem Team für ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Raubkatze einsetzt. Die seltenen Aufnahmen geben Einblick in das Leben der Amurtiger, die trotz ihrer Stärke und Geschicklichkeit ums Überleben kämpfen. Dabei wird auch die Artenvielfalt der ostrussischen Berge mit ihren Sikahirschen, Wildschweinen und Kragenbären beleuchtet.
16:9
21:00 El Hierro - Mord auf den Kanarischen Inseln
Serie ~55 Min
(Hierro) Staffel 2: Episode 1 Thrillerserie, Spanien 2021 Regie: Jorge Coira Autor: Pepe Coira Musik: Elba Fernández - Xavi Font Kamera: José Luis Bernal
Hat Díaz, Besitzer einer Bananenplantage, etwas mit dem Mord an Samir, Drogendealerin, zu tun? - Diese Frage treibt Richterin Candela zum Auftakt der 2. Staffel um. Allerdings wartet noch ein weiterer Fall auf sie: Lucía möchte nach der Trennung von ihrem Mann Gaspar vor Gericht das Sorgerecht für ihre beiden Töchter Dácil und Agata zugewiesen bekommen. Sie befürchtet, er könnte die beiden Mädchen nach Miami bringen, und will eilends eine richterliche Verfügung erwirken, damit die beiden die Insel nicht verlassen dürfen. Trotzdem darf Gaspar seine Töchter einstweilen zu sich nehmen. Dácil, die großes Heimweh nach ihrer Mutter hat, flüchtet nach dem Abendessen in die Berge.Díaz wird derweil von einem Auftragsmörder verfolgt. Dieser stirbt jedoch in dem Moment, als er ihn erschießen will, an einer Herzattacke. Díaz ist nur leicht verletzt und kann flüchten. Doch er fragt sich: Wer hat Interesse an seinem Tod? Um das herauszufinden, besucht er Samirs Schwester Clara und trifft dort auch auf ihren Sohn Fadi. Auf der kanarischen Insel El Hierro wird die Leiche eines Mannes gefunden, der an jedem Tag eigentlich heiraten wollte. Die unerfahrene Richterin Candela wurde gerade vom Festland auf die Insel versetzt und nimmt die Ermittlungen in ihrem ersten großen Fall auf. Als Tatverdächtiger ist der Vater der Braut schnell ausgemacht, doch wird sich dieser Verdacht halten?
Untertitel16:9