Das arte TV Programm am von übermorgen und am Abend 20:15 Uhr

arte Programm von übermorgen

   arte TV Programm vom 30.11.
   Was läuft beim TV Sender arte


Programm - Vormittag

(Arte Reportage) Armenien: Neue Heimat für Russen / Elfenbeinküste: Pestizide und die Folgen Reportagemagazin, Deutschland 2022
ARTE Reportage
Elfenbeinküste: Pestizide und die Folgen (1): Armenien: Neue Heimat für Russen Das kleine Armenien war für Russen früher einmal nur eine Art Vasallen-Staat, eine schwache Ex-Sowjetrepublik mit leicht kontrollierbaren Ambitionen. Doch heute ist Armenien eine neue Heimat für die Russen, die vor dem Krieg und Putins Regime fliehen. Über 300.000 Russen flohen seit Ausbruch des Krieges nach Armenien, ein Land mit nur drei Millionen Einwohnern. Die Exil-Russen haben alles hinter sich gelassen, Besitz, Arbeitsplätze und manchmal auch ihre Familien. Alles, was ihnen bleibt, ist das Geld, das sie noch mitnehmen oder überweisen konnten und ihre Energie, um in Armenien neu anzufangen. Sie sind hier zwar willkommen, vor allem wenn sie Bankkonten eröffnen, Firmen neu gründen oder hohe Mieten zahlen. Aber die Armenier misstrauen Russland und seinen Einwohnern, vor allem, seit Russland den neuen Krieg nach dem Angriff Aserbaidschans auf Armenien als ''Friedenswacht'' beendete. Pjotr, der aus Moskau floh, spielt nun Eishockey, und das ausgerechnet mit Angestellten des russischen FSB in Armenien. Sasha, die aus St. Petersburg geflohen ist, leistet humanitäre Hilfe für vertriebene Ukrainer oder Armenier. Daniel, der Sibirien verließ, um der Wehrpflicht zu entgehen, wurde vom Sohn eines Putin nahestehenden Oligarchen angeheuert, um in Eriwan eine angesagte Bar zu betreiben, in der die Gegner des russischen Präsidenten verkehren. Im Kaukasus scheint vieles möglich ... (2]: Elfenbeinküste: Pestizide und die Folgen Die Wirtschaft der Republik Elfenbeinküste wird von der Landwirtschaft dominiert, vor allem der Anbau von Kakao spielt dort eine tragende Rolle. Allerdings hat der Einsatz von Pestiziden in den letzten Jahren massiv zugenommen, auch mit Produkten zweifelhaften Ursprungs, mit schweren Folgen für die Gesundheit der Landwirte. Auf den Märkten der Republik Elfenbeinküste können Landwirte preisgünstig Pestizide kaufen, viele wurden in China, Indien oder Europa hergestellt, manche davon sind in Afrika staatlich zugelassen, doch bei fast allen sind die Hinweise zur Zusammensetzung und Anwendung nur schwer verständlich. Die Landwirte aber kaufen sie trotzdem reichlich, denn sie wollen ihre Erträge steigern, um ihre Familien gut ernähren zu können. In Afrika aber ist es kaum möglich, die europäischen Normen zum Schutz vor Pestiziden einzuhalten. Es gibt dort weder Giftnotrufzentralen noch Gesundheitsämter, die sich um Vergiftungen und deren Vermeidung kümmern, und es mangelt an Aufklärung und Schulung der Landwirte im Umgang mit diesen Produkten. Ihre Auswirkungen auf die Gesundheit liegen außerhalb jeglicher Kontrolle. Der Umgang mit ihnen kann zu schweren Unfällen führen, die immer wieder für Schlagzeilen sorgen. In dem Dorf Mignoré starben neun Menschen - sieben davon aus derselben Familie - anscheinend an einer Vergiftung durch phosphororganische Pestizide.
16:9

(The Forestmaker) Dokumentation, USA, , Deutschland 2021 Regie: Volker Schlöndorff Musik: Bruno Coulais Kamera: Jean Diouf - Paapa Kwaku Oduro - Axel Schneppat
Der Waldmacher
Der australische Agrarwissenschaftler Tony Rinaudo hat eine Technik entwickelt, bei der aus den jahrzehntelang lebendigen Wurzeln von gefällten Bäumen Sprösslinge hochgezogen werden. Dank dieser Methode konnten nicht nur der Boden, sondern auch die Lebensgrundlage, Hoffnung und Würde von afrikanischen Bauern gerettet werden. Ein deutscher Filmemacher begleitete den Pionier in die Sahelzone.
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(Destinations aka Invitation au voyage: Nos inspirations) Auf Abenteuerreise Kunstmagazin, Frankreich 2022
Die Molukken: Die indonesischen ''Gewürzinseln'' Safran, Herbstwunder von La Mancha Moderatorin Linda Lorin stellt uns in ''Stadt Land Kunst - Inspirationen'' von Montag bis Freitag immer zwei Künstler, Literaten oder auch Musiker zu einem Thema vor.
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(Volcano stories) Island - Magische Lava auf Reykjanes Naturdoku, Frankreich 2022 Regie: David Perrier - Guy Beauché - Jean-Luc Guidoin
Leben mit Vulkanen
Die Hauptinsel Islands ist die größte Vulkaninsel der Welt. Das erste Mal seit 800 Jahren überziehen nun Lavaströme die Berghänge der Halbinsel Reykjanesskagi. Und das nur wenige Kilometer von der Hauptstadt Reykjavík entfernt. Den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bietet sich die seltene Gelegenheit, die Eruptionsmechanismen des Mittelatlantischen Rückens zu erforschen, der ansonsten unterhalb des Meeresspiegels verläuft. Arnaud Guérin begleitet ein Vulkanologenteam bei der Erforschung der Lavaströme. Aber der Schlüssel zum Verständnis verbirgt sich im Inneren des erloschenen Zwillingsvulkans. Abgesehen vom wissenschaftlichen Interesse geht von der Nähe der Lavaströme aber auch eine Bedrohung aus: für die Bewohnerinnen und Bewohner der Region - und für die hier angesiedelten Geothermiekraftwerke. Aber Vulkane sind seit jeher fester Bestandteil der isländischen Kultur, und auch diese Eruption wird vor allem als großartiges Naturschauspiel wahrgenommen.
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(28 minutes) Der Club Kulturmagazin, Frankreich 2021
28 Minuten
''28 Minuten'' ist das Polit-Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe. Es moderiert die französische Kulturjournalistin Élisabeth Quin.
Untertitel16:9

(Le dessous des cartes: l''essentiel) Politikmagazin, Frankreich 2022
''Mit offenen Karten im Fokus'': Täglich drei Minuten Aktuelles und eine Analyse zum Krieg in der Ukraine.
16:9

Drama, Japan, Frankreich 2021 Regie: Yoriko Mizushiri
Lebewesen, künstliche Dinge, geometrische Formen und Linien. Wenn all dies aufeinandertrifft, entsteht eine neue Richtung. Yoriko Mizushiri komponiert aus diesem Aufeinandertreffen eine sinnliche Variation über Schmerz und Lust. Zurückhaltend, ruhig und scharf wie ein Skalpell. ''Anxious Body'' hat seine Weltpremiere 2021 in der Quinzaine des Réalisateurs in Cannes gefeiert.
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Programmende
Sendepause
16:9

(Dance On!) Dokumentation, Deutschland 2022 Regie: Henrike Sandner
Dance On! Zwischen Applaus und Abschied
Es ist die Illusion der Schwerelosigkeit und zugleich ein romantisches Klischee: anmutige Luftwesen, die feengleich in Tüllröcken über die Bühne schweben. Wer an die Kunstform Tanz denkt, trägt unweigerlich Bilder von scheinbar endlos biegsamen Körpern, voller Schönheit, Kraft und Jugend in sich. Doch der Eindruck der Leichtigkeit täuscht. Abertausende Stunden Training sind notwendig, um einen Tänzerkörper für die Bühne zu formen - das gilt fürs Ballett, aber auch für den zeitgenössischen Tanz. Tanzkunst ist körperliche Schwerstarbeit und wie im Spitzensport ist der Leistungsdruck hoch. Das fordert seinen Tribut. Tänzer werden sehr früh ''alt''. Mit wenigen Ausnahmen haben die meisten Tänzer mit 40 Jahren ihren Zenit erreicht. Das Duett mit der eigenen Vergänglichkeit beginnt und ein möglicher Bühnenabschied wird absehbar. Doch das Aufhören ist ein schwieriger Prozess. Tänzer bleiben Tänzer, selbst wenn ihnen der Körper Grenzen setzt. In unserer Gesellschaft wird Altern immer noch als negativ gewertet. Der Rückgang der körperlichen Leistungsfähigkeit zeigt, dass etwas vorbei ist. Doch gleichzeitig lässt das Mehr an Lebenserfahrung viele Tänzer erst diese magische Strahlkraft entwickeln, die sie als junge Tänzer niemals erreicht hätten. Darin liegt ein künstlerisches Potenzial, das für viele Choreographen reizvoll ist. So werden tradierte Erwartungshaltungen an technische Perfektion und die Glorifizierung der Jugend zunehmend infrage gestellt. Die Dokumentation begleitet die Tänzer Friedemann Vogel (Erster Solist, Stuttgarter Ballett), Polina Semionova (Primaballerina, Staatsballett Berlin), William Moore (Erster Solist, Ballett Zürich) und Gesine Moog (Tänzerin im Dance On Ensemble) auf einem Stück ihres Weges. Alle vier gewähren persönliche Einblicke in ihre Tänzerkarrieren und reflektieren über diese Zeit des Übergangs.
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(The World of Bridges) Alte Baukunst aus Holz und Stein Staffel 1: Episode 1 Porträt, Deutschland 2020 Regie: Friederike Schlumbom - Stefano Etter - Giovanni Greggo - Friederike Schlumborn Kamera: Hou Bing - Xiao Jian - Li Yong
Die Welt der Brücken
Schon die Römer bauten die Pfeiler ihrer Brücken aus Stein und den Überbau aus Holz. In Chengyang, in der Provinz Guangxi, befindet sich die berühmteste Wind- und Regenbrücke Chinas aus dem Jahr 1916. Der Bau aus Holz und Stein bildet den Zugang zu acht Dörfern mit weiteren Brücken, die für die Architektur der ethnischen Minderheit der Dong stehen, wie auch ihre besondere Stickerei, Malerei, ihr Tanz und Gesang. Architekt Yang Yuji pflegt das Erbe seines Großvaters und errichtet im Nachbardorf einen Trommelturm, eine Art Gemeindezentrum. Sein Vater Yang Shanren brachte ihm das Handwerk bei und erbaute die längste und modernste Brücke dieses Typs in der Kreisstadt Sanjiang. Die Yongji-Brücke liegt eingebettet in Teeplantagen, wo Yang Lancui jeden Tag Blätter pflückt, um, wie viele Dongs, davon ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Der Film besucht auch eine Schule in Chengyang und beobachtet einen Maler und die Sängerin Qin Wenxia bei den Vorbereitungen zum Dorffest. Zurück in römische Zeiten reicht auch die Ponte dei Salti im Verzasca-Tal im Tessin. Bis heute wird sie von Hirten begangen, die mit ihren Herden in die höhergelegenen Alpen ziehen, wie Dafne Gianettoni, die ihr Milchvieh auf die Weiden treibt, um dort ihren Käse zu produzieren. Alessandro Buzzini betreibt oben im Tal einen Steinbruch. Mit Granit von dort wurde auch die Ponte dei Salti erbaut. Damit die Brücke nicht einstürzt untersuchen Taucher des Clubs Sub Verzasca in regelmäßigen Abständen unter Wasser die Fundamente. Und sie schauen nach verborgenen Felsen, damit die Touristen sich nicht verletzen, die von der Brücke hinab in das glasklare Wasser springen, das aus den Bergen in den Lago Maggiore fließt.
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(ARTE 360° Reportage) Camargue, zwischen Himmel und Meer Staffel 17: Episode 415 Reportagereihe, Frankreich, Deutschland 2015 Regie: Vincent Froehly
GEO Reportage
Der kleine französische Küstenort Saintes-Maries-de-la-Mer ist bekannt für seine weißen Sandstrände und für seine bunten Tellmuscheln, die bei Feinschmeckern als Delikatesse gelten. Der Film stellt den Muschelfischer Philippe Rollin vor, der sich dafür einsetzt, dass seine Kollegen sich verantwortlich gegenüber der Natur und ihren Ressourcen zeigen und so den Fortbestand der Tellmuscheln sichern. Rund um die Welt gibt es spannende Stories, die es zu erzählen lohnt. Journalisten reisen mit der Kamera um den Globus, um die besten Geschichten zu finden und für die Zuschauer zu dokumentieren. Fündig werden sie sowohl in abgelegenen Gegenden, aber auch in großen Städten – überall gibt es Abenteuerliches und Interessantes zu entdecken. Natürlich spielen vor allem auch die Menschen der jeweiligen Gebiete ein große Rolle.
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(Destinations aka Invitation au voyage) Kunstmagazin, Frankreich 2022 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda Lorin
Frankreich: Eugène Viollet-le-Duc, der Architekt des Mittelalters Kroatien: Ruzicas Kuchen mit Mandeln und Zitrusfrüchten Kuba: Silvio Rodríguez singt von der Revolution USA: Der sagenhafte Mississippi-Dampfer Linda Lorin lädt auf eine Reise an vier besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Kuba: Silvio Rodríguez singt von der Revolution/ Frankreich: Eugène Viollet-le-Duc, der Architekt des Mittelalters/ Kroatien: Ruzicas Kuchen mit Mandeln und Zitrusfrüchten/ USA: Der sagenhafte Mississippi-Dampfer
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(Maradona, un gamin en or) Porträt der Fußball-Ikone Dokumentation, Frankreich 2006 Regie: Jean-Christophe Rosé Kamera: Benoît Heimermann
Maradona, der Goldjunge
Diego Maradona, in einem Armenviertel von Buenos Aires aufgewachsen, spielte bereits mit 16 Jahren in der Fußball-Nationalmannschaft. Der Dokumentarfilm zeichnet ein Porträt der Sportikone, deren außergewöhnliche Tore Argentinien im Jahr 1986 den Weltmeistertitel verdankte. Doch so kometenhaft sein Aufstieg war, so schnell und heftig war auch sein Fall. ''Diegito'' starb 2020 nach einem Herzinfarkt.

(Dans la tête des champions) Mentaltraining im Spitzensport Dokumentation, Frankreich 2021 Regie: Jean-Yves Cauchard Musik: Baptiste Charvet Kamera: Antoine Boudarias - Thierry de Lestrade - Franck Poirier
Think Gold
Anlässlich der Olympischen Spiele staunen Millionen Menschen immer wieder über die körperlichen Heldentaten der Athleten. Doch hinter den schier unfassbaren Leistungen stecken oft ganz besondere, jahrelang weiterentwickelte geistige Fähigkeiten, die einen Sieg mental ermöglichen. Dank des Mentaltrainings lernen die Sportler, sich nicht ablenken zu lassen, Stress und Ängste abzubauen und die für Bestleistungen erforderliche Konzentration und Ausdauer zu erwerben. Von einem Champion mit schneidigem Auftreten sagt man, er sei ''mental stark''. Der Sieger wird überschwänglich gelobt, Verlierer hingegen müssen sich nach einer Niederlage oft anhören, sie hätten ihre ''mentale Stärke verloren''. Was versteht man unter der mentalen Verfassung und wie funktioniert sie? Mit welchen neuen Mitteln kann man sich mental besser rüsten, um seine Leistung zu steigern? Auf diese Fragen haben die Neurowissenschaften inzwischen viele Antworten. In den letzten Jahren arbeiteten immer mehr Athleten mit Mentaltrainern zusammen. Dabei wird beispielsweise die Imaginationsfähigkeit der Sportler ausgebaut, um ein erfolgreiches Visualisierungstraining zu gewährleisten. Jean-Yves Cauchard verfolgt in seiner Dokumentation einen innovativen Ansatz, indem er Mentaltrainer, Grundlagenforscher und Athleten von Potsdam über Los Angeles und Montréal bis nach Marseille zu Wort kommen lässt. Bei dieser ''Reise in den Kopf'' von Spitzensportlern äußern sich der französische Schwimmer Florent Manaudou, der deutsche Fünfkämpfer Marvin Dogue und die französische Weltmeisterin im Säbelfechten Cécilia Berder zu den neuartigen Methoden des Mentaltrainings. Sie alle eint der Wunsch, ihre Leistungsgrenzen zu überwinden - getreu der traditionellen olympischen Devise ''schneller, höher, weiter''.
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(Volcano stories) Mayotte: Die Entstehung eines Unterwasserriesen Naturdoku, Frankreich 2022 Regie: David Perrier - Guy Beauché - Jean-Luc Guidoin
Leben mit Vulkanen
Rund um den Globus beeinflussen Vulkane die Landschaft - und die Menschen, die in ihrer Nähe leben. In dieser Folge: Im Jahr 2018 wird die Insel Mayotte von einer Erdbebenwelle erschüttert. Auf der Suche nach dem Ursprung dieser Beben entdecken die Wissenschaftler einen riesigen aktiven Unterwasservulkan vor der Küste Mahoras.
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Programm - Nachmittag

(Re:) Küstenschutz und Klimawandel in den Niederlanden Reportagemagazin, Deutschland 2022
Re: Wenn der Meeresspiegel steigt
Die Niederländer sind Experten in Sachen Küstenschutz, denn große Teile ihres Landes liegen unter dem Meeresspiegel. Wissenschaftler suchen deshalb nach neuen Wegen die Deiche zu verstärken. Sie haben herausgefunden, dass der Spartina anglica, auch englisches Schlickgras genannt, Wellen bremsen und ihre Wucht abzumildern vermag. Ein wabenartiges Gerüst aus Kartoffelstärke soll den Pflanzen Halt geben.
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(Le dessous des cartes: l''essentiel) Politikmagazin, Frankreich 2022
''Mit offenen Karten im Fokus'': Täglich drei Minuten Aktuelles und eine Analyse zum Krieg in der Ukraine.
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(Destinations aka Invitation au voyage) Marguerite Yourcenar und Rom / Bosnien-Herzegowina / Im Westen der USA Kunstmagazin, Frankreich 2021 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda Lorin
Stadt Land Kunst
Rom: Unterwegs mit Kaiser Hadrian und Marguerite Yourcenar Bosnien-Herzegowina: Der Einfluss der Habsburger Senegal: Arames Hirse-Couscous mit Rindfleisch Im Westen der USA: Die unbekannte Soldatin (1): Rom: Unterwegs mit Kaiser Hadrian und Marguerite Yourcenar Bekanntlich führen alle Wege nach Rom, so auch der von Marguerite Yourcenar. Die Schriftstellerin begab sich in der Stadt ''der engen Gässchen, übervollen Foren und Mauersteine von der Farbe reifer Haut'' auf die Spuren Hadrians. Nach einer Rom-Reise in den 1920er Jahren beschäftigte sie sich mit Leben und Persönlichkeit des römischen Kaisers und schrieb eine fiktive Autobiografie. Das 1951 veröffentlichte Meisterwerk ''Ich zähmte die Wölfin: Die Erinnerungen des Kaisers Hadrian'' verhalf ihr zum internationalen Durchbruch. (2): Bosnien-Herzegowina: Der Einfluss der Habsburger Bosnien-Herzegowina ist eine multikulturelle Nation mitten auf dem Balkan, an der Grenze zwischen Orient und Okzident. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stand das Gebiet unter Verwaltung von Österreich-Ungarn, einer der mächtigsten Monarchien Europas. Die Habsburger übernahmen die Kontrolle und beschlossen, das Land nach einer langen Zeit osmanischer Dominanz zu verwestlichen. (3): Senegal: Arames Hirse-Couscous mit Rindfleisch In Ziguinchor bereitet Arame ein Festmahl zu: Thiéré bassi salté, ein Hirse-Couscous mit Rindfleischsoße, Gemüse und Erdnusspaste. Traditionell wird er an Tamkharit serviert, dem muslimischen Neujahrsfest. (4): Im Westen der USA: Die unbekannte Soldatin Über 2.350 Kilometer lang fließt der Arkansas River von seiner Quelle in den Rocky Mountains in Colorado bis zur Mündung in den Mississippi und zeugt dabei von der bewegten Geschichte des Landes. An seinen Ufern beschloss Ende des 19. Jahrhunderts eine ehemalige Sklavin, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen ...
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(Destinations aka Invitation au voyage) Türkei / Schottlands Highlands / Thailand Kunstmagazin, Frankreich 2022 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda Lorin
Frankreich: Emiles Honig-Kastanien-Mandel-Kuchen Die Türkei, wie Mathias Enard sie sieht Thailand: Schwimmende Küchen in Bangkok Schottland: Schatz der Highlands (1): Die Türkei, wie Mathias Enard sie sieht In eine fremde Stadt eintauchen, Gesichter beobachten, Gerüche aufnehmen: Mathias Enard, der 2015 mit dem Prix Goncourt ausgezeichnete Autor von ''Kompass'', lädt zu einer wunderbaren Reise in die Türkei ein. In ''Erzähl ihnen von Schlachten, Königen und Elefanten'' schaut der französische Schriftsteller, der sich sehr für den Mittleren Osten interessiert, Michelangelo über die Schulter. Der Sultan von Konstantinopel bat Michelangelo, eine riesige Brücke zu bauen. Mathias Enard nimmt diese Anekdote aus dem 16. Jahrhundert, deren weiterer Verlauf nicht bekannt ist, zum Anlass für ein literarisches Abenteuer. Für einen poetischen historischen Roman, ein skizzenhaftes Porträt des Künstlers. (2): Schottland: Schatz der Highlands Unter den Augen majestätischer Hirsche wagen sich kühne Zweibeiner ins eiskalte kristallklare Wasser. Wir sind in den Highlands, hoch im Norden Schottlands. Ein Paradies für sogenannte Wild Swimmer. Das Schwimmen gehört für manche Schotten zu einem einfachen Leben, in dem sie sich den Elementen stellen und für den Erhalt ihrer Umwelt engagieren. Die Flüsse, Seen und abgelegenen Strände bieten den Wildschwimmern mehr als nur ein Freizeitvergnügen: Sie bieten ihnen die Möglichkeit, mit der Natur eins zu werden. (3): Frankreich: Emiles Honig-Kastanien-Mandel-Kuchen Um eine echte Spezialität der Region zuzubereiten, kauft Emile in Calenzana auf Korsika lokale Produkte ein: Kastanienmehl und ausgewählten Honig. Er macht einen leckeren, weichen Waldkuchen mit einer Mandelsplitterkruste, ideal zum Mitnehmen auf Reisen. (4): Thailand: Schwimmende Küchen in Bangkok Auf dem schwimmenden Markt in Taling Chan in Bangkok brutzelt und brodelt es. Jedes Wochenende genießen die Besucher entlang der Kanäle die frischen Produkte und lassen sich die Gerichte schmecken, die auf dem Wasser zubereitet werden. Diese Straßenküchen, die auch auf den Einkaufsmeilen der thailändischen Hauptstadt anzutreffen sind, wurden von der Regierung in den 40er Jahren drastisch umgestaltet.
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Drama, Deutschland 2017 Regie: Urs Egger Autor: Katja Röder - Fred Breinersdorfer - Sandra Schlitter - Schlitter Reinhard Musik: Ina Siefert - Nellis du Biel Kamera: Lukas Strebel
Ein Kind wird gesucht
Als Mircos Eltern morgens nach ihrem Jungen schauen, ist er nicht da. Offenbar ist er vom Sport am Vorabend nicht nach Hause gekommen. Die alarmierte Polizei beginnt mit der Suche nach ihm. Spätestens als die Kleidungsstücke des Jungen weit verstreut gefunden werden, wird aus der Befürchtung Gewissheit: Der Junge ist tot. Der Leiter der eingesetzten Sonderkommission, Ingo Thiel, verspricht der Familie des Jungen, dass er ihnen das Kind zurückbringen werde. Eine langwierige und zermürbende Suche beginnt, bei der die SoKo jede Spur und jeden Hinweis aus der Bevölkerung verfolgt, mit Tornados der Luftwaffe das Terrain scannt, Tausende von Kombis auf mögliche Tatspuren untersucht. Immer mit Unterstützung der Familie des Opfers, die bei aller Verzweiflung in ihrem tiefen Glauben an Gott Halt findet. Dann, als schon kaum jemand mehr an einen Fahndungserfolg glaubt und bereits laut über die Auflösung der SoKo nachgedacht wird, fügen sich verschiedene Beweisstücke zusammen und der Täter kann gefasst werden. Er führt die Polizei zur Leiche des Kindes. Endlich nach über 140 Tagen kann Ingo Thiel sein Versprechen gegenüber der Familie einlösen. Der Film ''Ein Kind wird gesucht'' basiert auf wahren Begebenheiten. Er zeigt, was sonst eher selten passiert, die mühselige und oft frustrierende Ermittlungsarbeit der Polizei.
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TV-Kriminaldrama, Deutschland 2011 Regie: Dominik Graf Autor: Friedrich Ani - Ina Jung Musik: Sven Rossenbach - Florian van Volxem Kamera: Michael Wiesweg - Hendrik A. Kley
Das unsichtbare Mädchen
Vor elf Jahren verschwand ein Mädchen aus einer kleinen Stadt an der deutsch-tschechischen Grenze. Der Fall hat den pensionierten Kommissar Altendorf nie losgelassen. Ein aktueller Mordfall bringt ihn mit dem unkonventionellen, jungen Kommissar Tanner zusammen. Die beiden ungleichen Charaktere nähern sich langsam an und dringen immer tiefer in das Labyrinth der Ereignisse von damals. Der heute 64-jährige pensionierte Hauptkommissar Altendorf hätte es nie für möglich gehalten, dass ein geistig behinderter Mann wegen Mordes verurteilt werden könnte, obwohl weder die Leiche des vermeintlichen Opfers noch eindeutige Blut- und DNA-Spuren gefunden werden konnten. Altendorf wurde damals sogar vom Innenminister persönlich als Leiter der Sonderkommission abgesetzt, um die Ermittlungen durch einen anderen Kommissar schneller voranzutreiben. Das war vor elf Jahren. Die achtjährige Sina Kolb war spurlos aus dem Dorf Eisenstein verschwunden. Nach einer mehrere Monate dauernden Suche verhaftete der neue Soko-Leiter den 28-jährigen behinderten Emanuel Ecco Stock und brachte diesen dazu, den Mord an Sina zu gestehen. Zwei Tage später widerrief Ecco alle seine unter Druck entstandenen Aussagen. Dem Richter jedoch genügte das Geständnis. Beim jährlichen Dienstausflug der Mordkommission lernen sich der pensionierte Kommissar Altendorf und der 32-jährige Hauptkommissar Niklas Tanner kennen. Obwohl Tanner eigentlich einen aktuellen Mordfall bearbeiten muss - eine Frau aus dem Dorf wurde erdrosselt - gerät Tanner immer tiefer in das Labyrinth der Ereignisse von damals. Inge-Maria Kolb kaufte zu einem Zeitpunkt das Grab für ihre Tochter, als noch keineswegs feststand, ob das vermisste Mädchen überhaupt tot war. Wie konnte ein Mädchen so unsichtbar werden, dass nicht einmal ihre Leiche, sondern nur ihr Schatten beerdigt wurde? Tanner entdeckt neue Spuren, bringt Licht ins Dunkel, und als er einer Fährte ins Rotlichtmilieu hinter der Grenze folgt, bezahlt er seinen Wagemut beinahe mit dem Leben.
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Die Niederlande - Der Pakt mit dem Wasser Staffel 1: Episode 4 Naturreihe, Deutschland 2017 Regie: Daniel Münter
Wasser ist Zukunft
Über Jahrhunderte haben die Niederländer das Meer mit Deichen gezähmt, Sümpfe trockengelegt, ihr Land mit unzähligen Kanälen und Wasserstraßen durchzogen. Die Natur drohte jedoch, mächtiger denn je zurückzuschlagen: Der Klimawandel fachte die Stürme an und liess den Meeresspiegel steigen. Die Niederländer mussten neue Wege finden, mit dem Wasser zu leben. Einer davon ist das Experiment ''Sandmoor''.
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Programm - Abend

(L''Iran vu du ciel) In den Bergen Staffel 1: Episode 1 Landschaftsbilder, Frankreich 2020 Regie: Peter Latzko
Der Iran von oben
Das iranische Volk lebt von jeher in Eintracht mit den Bergen des Landes. Früher galoppierten mythische Reiter durch die Gebirge, heute erforschen Wissenschaftler diese Berglandschaften. Die Dokumentationsreihe zeigt die Berge aus der Luft und erkundet die Geschichte dieser Landstriche: vom legendären Orden der Assassinen und seiner Festung Alamut bis hin zu den mongolischen Invasionen. Außerdem begegnet die Dokumentation den Menschen, die hier leben. Ali ist Trainer und Weltmeister des berittenen Bogenschießens: Schabdis. Die Sportart wirkt wie aus der Zeit gefallen, wird aber im Iran als kostbares Erbe gepflegt. Denn sie veranschaulicht die einstige Bedeutung der Pferde für die Perser, aber auch den Stellenwert, den ihnen die Iraner noch heute beimessen. Dschebrael, der auf dem historischen Basar von Täbris einen Stand betreibt, spricht Aseri. Die Amtssprache Aserbaidschans, die aus der Familie der Turksprachen kommt, ist überall auf dem Markt zu hören - denn hier wimmelt es von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Sprache. Täbris ist damit die wichtigste Drehscheibe für den Austausch zwischen den verschiedenen Volksgruppen und ein Konzentrat der ethnischen und sprachlichen Vielfalt des heutigen Irans. Die Bewahrung der altüberlieferten Traditionen liegt auch den Imkern und den Geigenbauern am Herzen, die in der Dokumentation ebenfalls zu Wort kommen. Den jungen Menschen in Teheran ist dagegen Weltoffenheit wichtig. Sie wollen reisen und in den sozialen Netzwerken kommunizieren, obwohl das im Iran verboten ist.
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(Re:) Wie Zimmerpflanzen nachhaltig werden Reportagemagazin, Deutschland 2022
Re: Umweltschutz im Blumentopf
Pro Jahr werden rund 100 Millionen Zimmerpflanzen in Deutschland verkauft. Weniger als zwei Prozent werden nach ökologischen Kriterien produziert. Klaus Bongartz will das ändern. Als Berater für Bioanbau setzt er sich unermüdlich für echte Nachhaltigkeit bei der Produktion von Pflanzen ein. Seit einigen Jahren berät er die Brüder Stefan und Achim Fleischle, die in Baden-Württemberg tropische Grünpflanzen züchten. In ihrem Gartenbaubetrieb setzen sie inzwischen Nützlinge statt Pestizide ein, verzichten auf synthetische Dünger und suchen sich Partner in Mittelamerika, die bereit sind, diesen Weg zu gehen. Die 42-jährige Marei Karge ist Gärtnerin in vierter Generation. Sie findet, gerade Orchideenzüchter und -züchterinnen haben eine besondere Verantwortung für den Artenschutz. Marei Karge möchte deshalb die Heimat der Orchideen, die durch Abholzung bedrohten Regenwälder, schützen. In Borneo unterstützt sie ein Team vor Ort beim Aufforsten und Setzen junger Pflanzen. Kahlschläge und Palmölplantagen bedrohen die über 1.000 Orchideenarten, die hier heimisch sind. Aber die Aufforstung soll auch den Lebensraum der gefährdeten Borneo-Orang-Utans sichern und den Klimawandel aufhalten. Die beiden jungen Unternehmer Ozan Durukan und Thomas Gardeia aus Oberfranken widmen sich einer weiteren Baustelle im Pflanzengeschäft: dem Plastikmüll. Schließlich fallen beim Kauf von Pflanzen große Mengen an Plastiktöpfen an. Um das zu ändern, haben sie einen kompostierbaren Topf aus der Naturfaser Hanf entwickelt.
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(Pour une femme) Drama, Frankreich 2013 Regie: Diane Kurys Musik: Armand Amar Kamera: Gilles Henry
Für eine Frau
Nach dem Tod ihrer Mutter Léna kümmern sich die Töchter Tania und Anne um die Haushaltsauflösung und streiten sich, wer von beiden damals Papas Liebling war. Sorgfältig versucht die jüngere Anne, die Lücken der letzten Kriegsjahre und der frühen Nachkriegszeit, an die sie sich nicht aktiv erinnern kann, zu füllen: die zwischen dem Kennenlernen ihrer Eltern in einem südfranzösischen Lager - sie sind Juden - und ihrer Trennung. Mittlerweile ist ihr kranker Vater auf die Zuwendung seiner Töchter angewiesen, lebt aber weiter allein und spricht immer noch zärtlich von seiner Ex-Frau. Er stört sich jedoch daran, wenn der Name seines verstorbenen Bruders fällt, der als Nazijäger verehrt wird. ''Für eine Frau'' basiert lose auf der Ehe der Eltern von Regisseurin Diane Kyris. Es ist ein augenzwinkerndes Verhältnis zwischen Leben und Film, Realität und Fiktion, das schon die Foto-Collage des Vorspanns auf den Punkt bringt, zu dem die Musik ihres ersten Films ''Die kleinen Pariserinnen'' (1977) läuft, die ein Hit wurde.
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(Bonjour Sagan, lorsque paraît Bonjour Tristesse) Dokumentation, Frankreich 2022 Regie: Priscilla Pizzato
Bonjour tristesse - Kult und Skandal
Françoise Sagan war gerade einmal 18 Jahre alt, als sie mit ''Bonjour tristesse'' schlagartig berühmt wurde. Der Roman schlug ein wie eine Bombe, löste nach seiner Veröffentlichung im Jahr 1954 aufgrund seiner angeblichen Amoralität einen Skandal aus. Zugleich wurde er zum ersten französischen Bestseller der Nachkriegszeit. Bis heute gilt der Roman als Kult. Mit ''Bonjour tristesse'' trifft Sagan den Nerv einer heranwachsenden Generation, erzählt von ihren Wünschen und Konflikten und kündigt Themen an, die 14 Jahre später explodieren sollten: die sexuelle Befreiung, die Infragestellung des Familienmodells, sogar den Feminismus. Ihr Roman wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt, millionenfach verkauft, mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und sogar mehrfach für Kino, Fernsehen und Radio adaptiert. Das erfolgreiche literarische Œuvre der Autorin Françoise Sagan umfasst mehr als 40 Romane, darunter auch ''Lieben Sie Brahms?'' und Theaterstücke, doch der Name Sagan bleibt unzertrennlich mit ihrem Erstlingsroman verbunden. Die Dokumentation taucht ein in dieses bahnbrechende Jugendwerk, dessen Kühnheit und erzählerische Kraft der französischen Schriftstellerin den internationalen Durchbruch brachten und den ''Mythos Sagan'' begründete.
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Drama, Portugal, Deutschland 2019 Regie: Emídio Miguel Barbosa Musik: Bruno Pernadas Kamera: Vasco Viana
Patrick
Der 20-jährige Patrick lebt auf Kosten seines deutlich älteren Partners Thomas in einer luxuriösen Wohnung in Paris in den Tag hinein. Nachts zieht er mit seinen Freunden um die Häuser und sucht den Kick aus Sex, Gewalt und Drogen. Als er nach einer Razzia bei einer ausschweifenden Party von der Polizei verhört wird, stellt sich heraus, dass er vor mehr als zehn Jahren in Portugal entführt wurde und seither als verschollen galt. Was in der Zeit dazwischen passiert ist, lassen illegale Videos auf seinem Computer nur erahnen. Zurück bei seiner Familie in Portugal bleibt Patrick ein Fremder. Seine verschiedenen Leben geraten vollends durcheinander und er beschließt, sich den dunklen Jahren seiner Jugend zu stellen. ''Patrick'' ist der erste Spielfilm von Gonçalo Waddington als Regisseur. Er schrieb das Drehbuch gemeinsam mit João Leitão. Der Film traut sich, schwierige Themen zu behandeln: Pädophilie und sexuelle Gewalt.
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