(Wunderschön!)
Von Tarifa nach Sevilla
Staffel 1: Episode 290
Reisereportage, Deutschland 2022
Regie: Carolin Wagner
Kamera: Henning Drechsler - Frank KranstedtTrue

Sevilla: Märchen aus 1001 Nacht und das einzige Flamenco-Museum der Welt
Tarifa: Ein Paradies für Surfer und Wale am Ende von Europa
Die Route der weißen Dörfer
Das goldene Licht der Costa de la Luz bezaubert Tamina Kallert auf ihrer Reise durch den Südwesten Andalusiens ebenso wie die kilometerlangen Strände. Sie startet in Tarifa, dem südlichsten Punkt Europas und internationalen Treffpunkt der Surfer, und folgt der Route der weißen Dörfer, die alle auf eine maurische Vergangenheit zurückblicken. In Jerez de la Frontera, der Stadt der berühmten Kartäuser-Pferde, kommt Tamina Kallert bei Tapas und Sherry dem Lebensgefühl der Andalusier ziemlich nahe. Das Wandern über die schmalen Holzplanken des Caminito del Rey entlang der Felswände ist ein spektakuläres Abenteuer, genau wie das Klettern auf dem Vía Ferrata, der in Ronda die berühmte Schlucht El Tajo senkrecht nach oben führt. Sevilla schließlich entführt sie in ein Märchen aus 1001 Nacht mit modernen Anklängen. Nur 14 Kilometer sind es von Tarifa, dem südlichsten Zipfel Europas, bis nach Afrika. Dazwischen: die Straße von Gibraltar. Durch das Aufeinandertreffen von Mittelmeer und Atlantik herrschen ganz besondere Windbedingungen, die Kiter und Surfer aus aller Welt anziehen. Tamina Kallert schwebt beim Wing Foiling mithilfe luftgefüllter Flügel übers Wasser. Dann geht es zum Whalewatching hinaus in die Meerenge, die von sieben Wal- und Delfinarten bevölkert wird. Von der Küste schlängelt sich die Ruta de los Pueblos Blancos, die Route der weißen Dörfer, durch das bergige Hinterland: Ronda liegt auf einem hohen Felsplateau und ist geteilt von einer tiefen Schlucht. Über die führt die steinerne Puente Nuevo, das Wahrzeichen des Orts. In Setenil de las Bodegas besichtigt Tamina Kallert eins der berühmten Höhlenhäuser, in Zahara de la Sierra hilft sie bei der Olivenernte, und in Grazalema, einst Hochburg der Tuchindustrie, besucht sie den letzten Familienbetrieb, der gewebten Decken aus Schurwolle herstellt.
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