TV-Programm hr 31.01.

   
   Was läuft beim TV Sender hr

Was läuft im TV-Programm von hr am 31.01.?

Das hr Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

Vormittag
 
02:45 Ein Vater zum Verlieben
Spielfilm ~90 Min
Der Berliner Geschäftsmann und Familienvater Richard Brosche (Dieter Pfaff) fällt aus allen Wolken, als er erfährt, dass er auf Mallorca eine zweite, uneheliche Tochter im Teenageralter hat. Komödie von Sigi Rothemund. Eigentlich hatte die Abiturientin Ina Brosche nur einen kleinen Scherz im Sinn gehabt, als sie ihrem Vater Richard, einem erfolgreichen Berliner Geschäftsmann, nach einem Mallorca-Urlaub mitteilt, er habe dort eine zweite, uneheliche Tochter. Tatsächlich hat Richard als junger Mann einmal seine Frau Claudia betrogen und eine Nacht mit der schönen Reiseführerin Hanna verbracht, die inzwischen ein charmantes, aber nicht besonders gut gehendes Landhotel auf der Baleareninsel führt. Und Hannas Tochter Antonia, die ungefähr im selben Alter ist wie Ina, könnte durchaus von ihm gezeugt worden sein. Eine Erkenntnis, die Richard zunächst nur mit seinem Freund Max, einem ewig jugendlichen, penetrant optimistischen Schwerenöter, teilt. Als Richard bei einer wichtigen Beförderung übergangen wird und seine Frau ausgerechnet in den Armen seines Konkurrenten ertappt, flüchtet er zutiefst deprimiert nach Mallorca. Vorerst inkognito, mietet er sich in Hannas Hotel ein auf der Suche nach den Spuren seiner Jugend. Hanna und Antonia halten den verschrobenen Gast, der ohne Gepäck kommt, an allem etwas auszusetzen hat und das Gewicht des vom Restaurant servierten Steaks mit einer Briefwaage kontrolliert für den Spion einer Hotelkette und versuchen, ihn loszuwerden. Die verfahrene Situation kompliziert sich erheblich, als nach und nach Claudia, Ina und Max auf Mallorca eintreffen.
Untertitel16:9
09:55 Australien - Dingos oder Schafe
Infosendung ~30 Min
Australien - Dingos oder Schafe?: Überleben am längsten Zaun der Welt Es ist der längste ununterbrochene Zaun der Welt: Mehr als 5.600 Kilometer Maschendrahtzaun - quer durch Australien, von der Südküste bis zur Ostküste. Der Dingozaun soll Australiens Wildhunde von den Schafen fernhalten, schon seit mehr als 130 Jahren trennt das Jahrhundert-Bauwerk Australiens schafreiche Gebiete im Südosten des riesigen Landes von den wilderen nördlichen Regionen. Die Wildhunde sind perfekt an ihre harte Umgebung angepasst. Mit ihrem goldbraunen Fell sind sie schwer in der Umgebung auszumachen, sie sind schnell und extrem ausdauernd - und wenn die Nahrung im kargen australischen Outback zu spärlich wird, dann wandern die Dingos zu den Schafherden im Süden. Für die Farmer eine echte Bedrohung. In manchen Bundesstaaten gibt es Kopfgeldprämien für jeden toten Dingo. Schaf- und Rinderverluste durch Dingos kosten die australische Wirtschaft jährlich riesige Summen. Deshalb wird der Zaun aufwändig intakt gehalten, ständig repariert und gewartet - sieben Ranger teilen sich die Strecke und patrouillieren entlang des Zauns, der sich durch drei Bundesstaaten schlängelt. Nicht nur Stürme und starker Regen, sondern auch Tiere, vor allem die wilden Kamele, beschädigen den Megazaun. Die Arbeit der Ranger ist mühsam, denn die Bedingungen im Outback sind extrem - heiß, trocken und menschenleer. Die Pfosten-Draht-Konstruktion ist eine der radikalsten Anstrengungen, die ein Land je unternommen hat, um Raubtiere von Viehherden zu trennen. Die Instandhaltung kostet das Land jährlich mehrere Hunderttausend Euro. Doch inzwischen wird die Kritik von Tierschützern und Wissenschaftlern an dem Bauwerk immer lauter: Die Auswirkungen auf das ökologische Gleichgewicht sind enorm, da Dingos und auch andere Wildtiere aus einem riesigen Teil des australischen Kontinents komplett ausgeschlossen sind. Wildkatzen und Füchse breiten sich dort ungehindert aus und richten großen Schaden im empfindlichen Ökosystem Australiens an.
Untertitel16:9
10:25 natur exclusiv
Infosendung ~45 Min
Nordamerika ist ein Kontinent der Extreme. Im Regenschatten der Rocky Mountains sind ausgedehnte Wüsten entstanden. Hier herrschen die unerbittlichsten Bedingungen des Kontinents. Liegen sie wie das ''Große Becken'' auf Hochplateaus im Gebirge, wird es im Winter extrem kalt. Das legendäre Tal des Todes in der Mojave-Wüste ist dagegen mit Temperaturen bis zu 56 Grad der trockenste und heißeste Ort der Erde. Niederschläge sind äußerst selten, im Jahr regnet es durchschnittlich weniger als 25 cm Niederschlag pro Quadratmeter. Nur ab und zu ziehen Gewitterstürme über das Land, dann fällt die Hälfte des jährlichen Niederschlags in wenigen Stunden. In solchen Momenten können die Gegensätze größer nicht sein: staubtrocken oder völlig überschwemmt. In den Wüsten Nordamerikas können nur die Zähesten sich durchsetzen. Ganz unterschiedliche Strategien führen zum Erfolg. Wüstenbussarde setzten auf Teamarbeit und jagen im Familienverbund wie Wölfe. Kojoten wägen genau ab, wie viel Energie die Jagd kostet und wie viel Kalorien die Beute liefert. Dann verzichten sie auf den flinken Rennkuckuck und fressen lieber Raupen, die prallvoll mit Wasser sind. Kaktusbienen warten elf Monate lang auf die Kaktusblüte, dann haben sie drei Wochen Zeit, Nester zu bauen, Eier zu legen und Nahrungsvorräte für die Neugeborenen zu sammeln. Beginnt die Regenzeit, graben sich Hunderte von Schaufelfußkröten aus dem Sand von Arizona. Ohne Futter und Wasser haben sie zehn Monate im ausgedörrten Boden ausgeharrt, jetzt müssen sie sich paaren und Eier legen, die sich in Windeseile in kleine Kaulquappen und Frösche verwandeln. Es ist ein Rennen gegen die Zeit, denn die Regenpfützen schrumpfen so schnell, wie sie gekommen sind. Ob Dickhornschafe, die in einem Gebiet überleben, in dem im ganzen Jahr höchstens eine Kaffeetasse voll Regen fällt, Salzfliegen, die fünf Millionen Vögel zu einem Festessen locken oder Zwergkaninchen, die den ganzen Wüstenwinter über von vertrockneten Salbeisträuchern leben, Wissenschaftler sind immer wieder verblüfft, wie anpassungsfähig die Tiere der Wüste sind. Schauplätze von ''Wildnis Nordamerika - Die Wüste lebt'' sind das Große Becken, das Tal des Todes, Monument Valley und die Mojave-Wüste.
Untertitel16:9


Nachmittag
 
13:40 Tierärztin Dr. Mertens
Serie ~50 Min
Nach einem mehrwöchigen Reha-Aufenthalt freut sich Dr. Susanne Mertens, wieder im Kreise ihrer Familie zu sein. Doch kaum zu Hause angekommen, geht es schon wieder drunter und drüber: Ihre Stieftochter Rebecca ist bis über beide Ohren in den Punkrocker Luca verknallt - sehr zum Unmut von Susannes Lebensgefährten Dr. Christoph Lentz. Susannes Mutter Charlotte Baumgart hat ihr Kunststudium derweil erfolgreich beendet und bewirbt sich voller Tatendrang bei Galerien. Im Gegensatz zu ihr muss Gatte Georg einen herben beruflichen Rückschlag verkraften: Obwohl der Aufsichtsrat im Zoo nun endlich eine Vollzeitstelle für einen Kurator genehmigt hat, erhält nicht Georg, sondern der von Oberbürgermeister Herrenbrück bevorzugte Dr. Tom Berkhoff die Stelle. Der Bürgermeister erhofft sich durch ihn Unterstützung im Kampf gegen Zoodirektor Fährmann, der seit Jahren sein ständiger Widersacher ist. Susanne und Fährmann halten Dr. Berkhoff für einen Spitzel, den sie mit Vorsicht genießen müssen. Ein seltener Papagei, den Berkhoff im Zoo unterbringt, schürt bei Susanne zusätzlich noch den Verdacht, dass es sich um Schmuggelware handelt. Kaum zurück im Leipziger Zoo, erfährt Susanne, dass es einer trächtigen Zebrastute schlecht geht. Da das ungeborene Tierbaby Herzprobleme hat, entscheidet sie sich gegen den Willen von Fährmann und auf den Rat von Christoph hin zu einer komplizierten und nur selten erprobten Operation. Obwohl der Eingriff gelingt, geht es der Stute danach schlecht. Für Susanne hat das schwerwiegende Konsequenzen: Fährmann spricht ihr die Kündigung aus. Erst als sich herausstellt, dass die Tierarzthelferin Anett versehentlich eine zu starke Dosis Beruhigungsmittel verabreicht hatte und die Zebras gerettet werden können, zieht er die Kündigung zurück Eigentlich hatte Susanne Mertens mit ihrem Ehemann Klaus verabredet, dass sie wieder als Tierärztin arbeiten wird, sobald der Sohn eingeschult ist. Als Zootierarzt Dr. Vogel ihre eine Assistentenstelle anbietet, erkennt sie, dass sie von ihrem Mann wenig Unterstützung erhält. Dann tritt der Vater einer Schulfreundin ihres Sohnes in ihr Leben.
Untertitel16:9
14:30 Opa, ledig, jung
Spielfilm ~90 Min
''Arm, aber sexy'' - nach diesem Motto lebt Werner Klamm (Steffen Groth), der aus seinem Alter gern ein Geheimnis macht, seit Jahren unbeschwert in Berlin und lässt dabei nichts anbrennen. Der 45-Jährige schlägt sich mit Nebenjobs in einem Hostel durch, feiert gern und ausgiebig, wohnt in einer WG und ist ungebunden. Jetzt aber zieht Tochter Julia (Julia Hartmann), eine erfolgreiche Projektmanagerin, mit der fünfjährigen Zora (Tamara und Laura Graser) in die Hauptstadt, und da die Kita von heute auf morgen wegen Schadstoffbelastung geschlossen werden muss, soll Werner auf seine Enkelin aufpassen. Das passt dem Opa gar nicht. Aber Werner wäre nicht Werner, wenn er nicht auch aus dieser Situation seinen Vorteil ziehen würde. Schnell erkennt er, dass er mit Kind an der Hand bei den Müttern auf dem Spielplatz und besonders bei Kathie (Nike Fuhrmann) nebst Söhnchen Finn (Moritz & Jonas Nitschke) sehr gut ankommt. Warum sollte er also das Missverständnis, er sei der Vater von Zora, freiwillig aus dem Weg räumen? Der Womanizer spielt fortan überzeugend die Rolle des sorgenden Vaters. Durch den engeren Kontakt mit seiner Enkelin verbessert sich zunehmend auch die angeknackste Beziehung zu seiner Tochter Julia. Werner lernt durch Zora, Verantwortung zu übernehmen - nicht nur für seine Enkelin, sondern auch für sein eigenes Leben. Allerdings findet er leider nie den richtigen Augenblick, um seine kleine ''Vater-Lüge'' aufzuklären. Als Werner nach einer zufälligen Begegnung mit seinem früheren Freund und Künstlerkollegen Holger (Alexander Hörbe) mit der eigenen verdrängten Vergangenheit konfrontiert wird und er sich bei Kathie immer mehr in seinem eitlen Lügenkonstrukt verheddert, beginnt die wohlgehütete Fassade des schmucken ''Mister Charming'' mächtig zu bröckeln. Familienverhältnisse stehen einem nicht auf der Stirn geschrieben. Und das hat so seine Vor- und Nachteile. Davon erzählt die Komödie ''Opa, ledig, jung'' mit Steffen Groth als smartem Lebenskünstler Werner Klamm, der hier mit viel Witz, Sensibilität und getönter Sonnenbrille durch sein unaufgeräumtes (Familien-) Leben führt und mit 45 Jahren über Umwege lernt, Verantwortung zu übernehmen, und endlich erwachsen zu werden.
Untertitel16:9HDTV


Abend
 
21:00 Sonnenziele für jede Jahreszeit: Zypern, Kreta, Türkische Ägäis
Infosendung ~45 Min
Wo die Göttin der Liebe, Aphrodite, einst an Land gegangen sein soll, finden heute sonnenhungrige Urlauber ein abwechslungsreiches Ferienziel vor. Gerade außerhalb der Saison, wenn in Nordeuropa alles grau ist, herrschen auf der Mittelmeerinsel angenehme Temperaturen für Aktivitäten, auch etwa für Besuche in einer der zahlreichen Ausgrabungsstätten wie dem Archäologischen Park in Páfos; hier wurden die wohl schönsten Fußbodenmosaiken des antiken Mittelmeerraumes gefunden. Sehenswert: die wunderschöne Halbinsel Ákamas - wo sich Aphrodite und Adonis heimlich beim Bad vergnügt haben sollen. Auch Kreta, die größte Insel Griechenlands, bietet alles, wonach sich blasse Nordlichter sehnen: 300 Sonnentage im Jahr, meilenweite Strände, Retsina in der Taverne und Bouzouki-Klänge zum Abendrot. Kreta war eines der beliebtesten Urlaubsparadiese - bis die Wirtschaftskrise über Griechenland hereinbrach. Dabei hat sich an der Schönheit der Insellandschaft nichts geändert. Die türkische Ägäisküste rings um die Großstadt Izmir punktet mit kleinen Entfernungen: Vom Sandstrand ist es selten weit bis zu einem schattigen Wandergebiet oder berühmten Zeugnissen der reichen Geschichte dieser Region. Neben einem Bummel durch Çesme, Alaçati oder Kusadasi darf natürlich auch eine Tour zu den weitläufigen Ausgrabungsstätten der antiken Stadt Ephesos nicht fehlen.
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22:00 NDR Talk Show
Show ~120 Min
Bettina Tietjen und Jörg Pilawa begrüßen im Studio auf dem Messegelände in Hannover folgende Talkgäste: Hans Sigl, Schauspieler Zu seinem 50. Geburtstag im Juli 2019 wünschte sich der Schauspieler Hans Sigl ''ein weiterhin glückliches Leben, Gesundheit und Liebe''. Es gab kein großes Fest, keine materiellen Wünsche und nicht den Gedanken an ''früher war alles besser.'' Bei dem Österreicher, der seit über 25 Jahren im Fernsehgeschäft ist, läuft es eben! Seit 2008 ist er glücklich in zweiter Ehe verheiratet, Patchworkfamilie inklusive. Genauso lange verkörpert er im ZDF die Rolle des ''Bergdoktors'', quotenstark und äußerst beliebt. Schon dreimal konnte er dafür die Auszeichnung Romy entgegennehmen, zweimal die Goldene Henne. Wenn gedreht wird, reisen gerne mal 3.500 Fans an, um bei den Dreharbeiten zuzuschauen und ''ihrem'' Hans zuzujubeln. Er ist ''der Rockstar unter den Fernsehärzten''! Anfang Januar ist die neue mittlerweile schon 13. ''Bergdoktor''-Staffel gestartet. Hans Sigl weiß bei all dem Trubel aber auch, wie man entspannen kann. Schließlich hat er selbst schon CDs mit Entspannungsmusik und Atemtechniken aufgenommen. Er ist eben ein Mann, der Sendepausen nutzen kann. Zuletzt, um 20 Kilogramm abzunehmen. Ein toller Start ins Jahr 2020. Gabriele Rodríguez, Namensforscherin Vornamen lösen Assoziationen aus. Wer damit leben muss, sind ihre Träger. So klingt der Name Ursula sympathisch, aber wenig attraktiv, Emma gesellig und intelligent. Frank hört sich männlicher als Jens an und Felix sportlicher als Constantin. Welches Image Namen entwickeln und wie sich gesellschaftliche Entwicklungen in Namen widerspiegeln, wird von Gabriele Rodríguez am Namenkundlichen Zentrum der Universität Leipzig erforscht. Sie berät Eltern bei Fragen zur Namenswahl und erstellt Gutachten für Gerichte, welche Namen sie erlauben dürfen und welche besser nicht. ''Namen machen Leute'', weiß die Wissenschaftlerin. Das geht sogar so weit, dass Lehrer Kevin und Justin nicht nur weniger zutrauen als Alexander oder Maximilian, sie benoten sie mitunter auch schlechter. Und das bei gleicher Leistung. Aber woran liegt es, dass Menschen anhand ihres Namens beurteilt werden? Woher kommen die Ströme und Trends? Und mit welchen Namen machen Eltern auf keinen Fall etwas falsch? Namensforscherin Gabriele Rodríguez wird in der ''NDR Talk Show'' Herkunft und Entwicklung von Namen erklären und Tipps für Individualisten geben, die ihre eigenen Namen kreieren wollen. Stefanie Stappenbeck, Schauspielerin Schon mit elf Jahren stand Stefanie Stappenbeck vor einer DEFA-Kamera und spielte später die Rolle der Monika Mann in Heinrich Breloers Literatenporträt. Doch die 45-jährige Schauspielerin kann auch Krimi-Kommissarin, lustige Arzt-Serien und ist anscheinend die ideale Besetzung als Partnerin von Til Schweiger: Nachdem sie bereits 2016 im ''Tatort'' seine Exfrau spielte, war sie in der Erfolgskomödie ''Klassentreffen 1.0.'' seine Freundin und im neuen Kinofilm ''Die Hochzeit'' wird sie sogar zu seiner glücklichen Gattin. Warum Til Schweiger und sie ein Traumteam sind und wie ihre eigene Hochzeit verlief, das erzählt Stefanie Stappenbeck in der ''NDR Talk Show''.
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