TV-Programm ARD 26.05.

   
   Was läuft beim TV Sender ARD

Was läuft 26.05. im TV-Programm von ARD?

Das ARD Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

Vormittag
 
02:00 Tatort: Vergebung
Spielfilm ~90 Min
Eine angeschwemmte Leiche und der Verdacht, dass ausgerechnet Gerichtsmediziner Vogt Informationen zurückhält, erschweren den Kommissaren Thorsten Lannert und Sebastian Bootz die Ermittlungen im Tatort: Vergebung, der von Katharina Adler (Drehbuch) und Rudi Gaul (Regie und Drehbuch) stammt und auf einer Idee von Jürgen Hartmann beruht. Der Mann, dessen Leiche im Neckar angeschwemmt wurde, war schwer krank und ist eindeutig ertrunken. Fremdeinwirkung ist jedoch nicht auszuschließen und so nehmen Thorsten Lannert und Sebastian Bootz Ermittlungen auf. Ehefrau, Sohn, der Handwerksbetrieb in einem Dorf, Freunde - das Leben von Matthias Döbele wird nach Verdächtigen durchleuchtet. Irritiert sind die Kommissare, als sie mitbekommen, dass Gerichtsmediziner Daniel Vogt in dem Toten bei der Untersuchung einen Freund aus Kindertagen erkannte, ohne diese Erkenntnis zu teilen. Noch irritierter sind sie, als sie den Eindruck bekommen, dass Vogt den Toten nicht gründlich genug untersucht hat. Der Fall scheint ihren sonst so gelassenen Kollegen nachhaltig zu beunruhigen. Thorsten und Sebastian wissen nicht, dass Matthias Döbele kurz vor seinem Tod den Jugendfreund Daniel Vogt vergeblich um Rückruf gebeten hatte. Dieses Versäumnis lässt Vogt keine Ruhe. Statt sein Wissen mit den Kommissaren zu teilen, beginnt er selbst, in seinem Heimatort nachzuforschen. Die Königsklasse der deutschsprachigen Krimilandschaft. Jede Sendeanstalt der ARD (plus ORF und SF) schickt mindestens ein Ermittlerteam ins Rennen. Die Filme leben vor allem vom Lokalkolorit der jeweiligen Region oder Stadt und den starken Persönlichkeiten der Kommissare. Für Schauspieler ist die Übernahme einer Rolle als Tatort-Kommissar wie ein Ritterschlag. Figuren wie Trimmel, Schimanski und Odenthal geniessen mittlerweile Kultstatus.
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04:45 Hirschhausen will zum Papst
Infosendung ~45 Min
Kommt ein protestantischer Arzt zum Papst - das klingt wie der Anfang eines Witzes. In diesem Fall ist es der Anfang einer ziemlich ambitionierten Mission: Eckart von Hirschhausen will wissen, ob ausgerechnet die katholische Kirche eine Kraft sein kann, die im Kampf gegen die Klimakrise noch etwas bewegt. Nicht irgendwann. Jetzt. Denn während die Politik immer wieder zögert und wirtschaftliche Interessen oft blockieren, verfügt die katholische Kirche über etwas, das sonst kaum jemand hat: Land, Geld, Gebäude, Reichweite, Einfluss - und den Glauben von 1,4 Milliarden Katholiken. Aber kann aus all dem auch Wirkung werden? Oder bleibt es bei großen Worten über die Bewahrung der Schöpfung? Genau diese Frage treibt Hirschhausen durch Deutschland, Italien, bis in den Vatikan - und weit darüber hinaus. Der Film beginnt persönlich in einer Berliner Kirchengemeinde und wird dann schnell groß: bei Franz von Assisi und der Idee, dass der Mensch nicht über der Natur steht, sondern Teil von ihr ist. Von dort führt die Spurensuche weiter zu Wissenschaftlern, Bischöfen, evangelischen Pfarrerinnen und Aktivisten - und bis auf die Philippinen, an einen der Orte, an denen die Klimakrise kein abstraktes Schlagwort mehr ist, sondern Alltag: Taifune, Erdrutsche, zerstörte Häuser, verlorene Existenzen. Dort zeigt sich, was Kirche sein kann, wenn sie nicht nur predigt, sondern schützt, organisiert, auffängt, hilft. Gleichzeitig schaut Hirschhausen dorthin, wo die Hebel sind: auf kirchliche Immobilien, Geldanlagen, Landbesitz, Beschaffung, Mobilität - und auf die große Leerstelle zwischen Anspruch und Realität. Was wäre, wenn eine Institution, die weltweit mehr Menschen erreicht als manche Groß-Konzerne, ihre Macht noch viel stärker in den Dienst der Schöpfung stellen würde? Was, wenn aus Einzelprojekten eine verbindliche weltweite Strategie würde?
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Nachmittag
 
16:10 Elefant, Tiger & Co.
Serie ~50 Min
Geben und Nehmen Auf dem Wirtschaftshof des Nashornhauses lebt eine ungewöhnliche, vierköpfige Wohngemeinschaft: Die Watussi-Bullen Raba und Buba und die Ziegen Zick und Zack. Sie waren einst als Gesellschaftsdamen für den kleinen Buba gekommen und geblieben. Inzwischen aber leisten die Zwergziegen nicht mehr nur den beiden Bullen Gesellschaft, sondern auch den Tierpflegern der Anlage ... Liebe und Hiebe Im Mai dieses Jahrs haben die Kronenmakis Amber und Clyde ihren ersten Nachwuchs bekommen. Das hat das Zusammenleben des Lemuren-Pärchens ganz schön auf den Kopf gestellt. Vor allem Männchen Clyde musste sich mächtig umgucken: Seine dominante Gattin Amber ließ ihn über Monate hinweg kaum noch an die Futternäpfe, die sie allein für sich und ihr Jungtier beanspruchte. Zeitweise konnte Clyde nur hinter den Kulissen, geschützt vor Ambers Attacken, noch unbehelligt fressen. Jetzt, knapp sechs Monate nach der Geburt, sollte sich die Lage eigentlich beruhigt haben. Wird Clyde inzwischen wieder geduldet? Verzweifelt gesucht Gesucht wird ein Phantom - seit Wochen schon. Mal weilt es auf seiner Insel, mal ist es in den Weiten des Gondwanalands unterwegs. Die Rede ist von Elfriede, der kleinen Faultierdame. Die macht, was sie will, und treibt ihre Pfleger zur Verzweiflung. Wie nur kann sie ungesehen kommen und gehen, wie es ihr beliebt? Michael Ernst und Martina Molch wollen den geheimen Wegen Elfriedes nun mit einer Fotofalle auf die Spur kommen. Lässt sich die gewitzte Faultierdame auf frischer Tat ertappen? Verzauberung erwünscht Okapimädchen Kala ist jetzt gut ein Jahr alt und steht schon auf eigenen Beinen. Nun hofft Anita Färber, dass Kalas Mutter Zawadi wieder in die Hitze kommt, und arrangiert ein Date mit Vater Kimdu. Sollte es bei den beiden erneut funken, dann hätte Kala in ein paar Monaten einen Spielgefährten. Doch was muss passieren, damit dieser Funke überspringt? Nach Jahren auf Sendung ist diese Zoo-Doku aus dem Zoologischen Garten in Leipzig eine der langlebigsten und erfolgreichsten. Das liegt wohl daran, dass man den Tieren wie dem Angola-Löwen Malik, dem Lama Horst und dem Alpaka Harry als Zuschauer sehr nahe kommt und auch sehr viel erfährt über die alltägliche Arbeit der Tierpfleger.
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Abend
 
22:50 Unsichtbarer Angriff
Infosendung ~45 Min
Passagierflugzeuge im Luftverkehr über der Ostsee sind seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine kontinuierlich von Störsendern betroffen. Mitunter melden Piloten in dieser Region täglich Manipulationen ihres Navigationssystems. Dabei fällt das System entweder aus oder es ertönen laute Warnungen, die sich dann zwar als Fehlalarm herausstellen, aber dennoch sicherheitsrelevant sein können. Grund sind gezielte Attacken auf das satellitengestützte GPS-System, die nach Einschätzung der Bundesregierung, der Deutschen Marine und von Experten durch russische Störsender verursacht werden und neben dem Luft- auch den Seeverkehr betreffen. Die ARD Story Unsichtbarer Angriff schildert an der Seite von Piloten und Seeleuten die Folgen solcher Angriffe, sucht nach den genauen Quellen und fragt politische Entscheidungsträger, ob und wie Europa sich dagegen wehrt. Einer derjenigen, die sich auf die neue Situation einstellen müssen, ist Oliver Quiter von der dänischen Airline DAT, die mit Regionaljets zur Ostseeinsel Bornholm fliegt. Auf dieser Strecke habe er selbst bereits vier Mal Störungen bei der Navigation per Satellit erlebt, so der Pilot. Und je näher man Russland oder der russischen Enklave Kaliningrad komme, desto häufiger trete das Problem auf. Von Kollegen, die regelmäßig in Richtung Finnland und ins Baltikum fliegen, wisse er, dass sie es täglich haben. Die Probleme, die durch GPS-Störungen entstehen können, sind vielfältig. Das beschreibt auch Niklas Ahrens von der Pilotenvereinigung Cockpit, der für eine deutsche Airline Langstrecken fliegt. Es gebe zwei Störungsarten, erklärt er. Beim sogenannten Jamming falle das GPS-System an Bord kurzfristig aus und die Piloten müssten für die Navigation Alternativen nutzen, also etwa bis zur Landung auf die Hilfe von Fluglotsen zurückgreifen. Noch gravierender sei das sogenannte Spoofing. Dabei werde das GPS-Signal nicht gestoppt, sondern gezielt verändert, um Flugzeuge zu täuschen.
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