TV-Programm ARD morgen

   
   Was läuft beim TV Sender ARD

Was läuft morgen im TV-Programm von ARD?

Das ARD Fernsehprogramm von morgen bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

Vormittag
 


Nachmittag
 
12:03 Presseclub
Show ~42 Min
Nach langem Ringen hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche Anfang der Woche drei Gesetzentwürfe zur Energiepolitik auf den Weg gebracht. Sie bekennt sich darin zwar ausdrücklich dazu, am Ausbauziel der Erneuerbaren festzuhalten, gleichzeitig will sie aber deren Förderung zurückfahren: Zu teuer, zu ineffizient, so lautet ihr Argument. Das bringt ihr viel Kritik ein, nicht nur vom Koalitionspartner, sondern auch von Umweltverbänden, die befürchten, dass auf diese Art und Weise die Energiewende ausgebremst wird. Die Netzbetreiber begrüßen dagegen die Pläne. Wer hat Recht? Was hat Katherina Reiche vor: Zunächst will sie die Subventionen für kleine Solaranlagen auf Hausdächern abschaffen. Diese Anlagen rechneten sich schon jetzt, belasteten umgekehrt aber die Stromnetze insbesondere in sonnigen Mittagsstunden viel zu stark. Darüber hinaus will sie den Ausbau der Erneuerbaren mit dem Ausbau der Stromnetze harmonisieren. Heißt: Wind- und Solaranlagen sollen künftig nur noch dort entstehen, wo auch deren Strom verlässlich ins Netz kommt. Bisher erhalten die Betreiber dieser Anlagen eine Entschädigung, wenn sie den grünen Strom nicht einspeisen können. Das soll künftig entfallen. Die Ökostrombranche befürchtet, dass dadurch kaum noch jemand in neue Wind- oder Photovoltaikanlagen investieren werde. Aber auch ein anderes Unterfangen sorgt für Streit: Um Dunkelflauten zu verhindern, will Reiche umgerechnet circa 20 neue Kraftwerke als Back-Up an den Start bringen. Teilnehmen dürfen aber überwiegend nur solche Projekte, die ohne Unterbrechung 10 Stunden lang Strom liefern und dies auch mehrmals kurz hintereinander. Damit wären große Batteriespeicher weitgehend außen vor; eine Technologie, die wir aber dringend brauchen, wenn wir die Erneuerbaren weiter ausbauen wollen. Kritiker werfen der Ministerin vor, ein Revival der fossilen Energien zu betreiben.
 Untertitel HDTV
15:30 Familie Woehler auf Mallorca
Spielfilm ~90 Min
Klaus Wöhler (Harald Krassnitzer) reist mit seiner 28-jährigen Tochter Stefanie (Jennifer Ulrich) nach Mallorca, um mit seinem Vater Helmut (Michael Gwisdek) eine mehrtägige Wanderung durch das Tramuntana-Gebirge zu machen. Dem Sportmuffel graut nicht nur vor der ungewohnten Anstrengung, sondern auch vor dem Gespräch mit Helmut. Was er ihm beichten möchte, dürfte dem herrischen Patriarchen wenig gefallen: Klaus verkauft die marode Metzgerei der Familie, um den Ausbau seines Restaurants zu finanzieren. Helmut, dessen ganzer Stolz die über 200-jährige Tradition der Metzgerdynastie ist, ahnt nichts davon. Er hat seinem Sohn unterwegs ebenfalls eine wichtige Weichenstellung mitzuteilen. Klaus, dem ohnehin wenig Gutes schwant, erlebt schon kurz nach dem Aufbruch die erste unangenehme Überraschung: Helmut hat auch seinen verschollenen Enkel Mark (Tino Mewes) eingeladen, mit dem Klaus seit dem Tod der Mutter kein Wort mehr gesprochen hat. Eine Versöhnung mit dem Aussteiger kommt für den zutiefst enttäuschten Vater nicht infrage. Klaus würde am liebsten umkehren, kommt allein aber nicht weit in dem unbekannten und unwegsamen Gelände. Also muss er sich der Gruppe wieder anschließen, die am nächsten Morgen geschlossen aufbricht. Mit jedem Schritt, den Helmut wild entschlossen voranschreitet, steigt die Spannung, was er seiner Familie mitteilen möchte. Doch auch Stefanie und Mark haben Überraschungen im Gepäck.
 Dolby Untertitel HDTV


Abend
 
18:30 Weltspiegel
Infosendung ~45 Min
Weltspiegel-Podcast: Wissenschaft unter Trump - gehen oder bleiben? USA/Frankreich: Wissenschaft unter Trump - gehen oder bleiben? Großbritannien: König Charles - Friedensstifter bei Trump? Australien: Der Postbote in der Wüste Chinas Rolle im Iran-Krieg Ukraine: Tschernobyl heute Polen: Atomkraft, JA bitte • Weltspiegel-Podcast: Wissenschaft unter Trump - gehen oder bleiben? • USA/Frankreich: Wissenschaft unter Trump - gehen oder bleiben? • Großbritannien: König Charles - Friedensstifter bei Trump? • Australien: Der Postbote in der Wüste • Chinas Rolle im Iran-Krieg • Ukraine: Tschernobyl heute • Polen: Atomkraft, JA bitte Großbritannien: König Charles - Friedensstifter bei Trump? Die Liste der Affronts ist lang: Beim berüchtigten Auftritt zu Ostern äffte Trump Starmer nach, weil der sich mit seinem Team besprechen wollte, anstatt sofort in den Krieg einzusteigen. Starmer sei nun mal kein Winston Churchill, hieß es von Trump schon zuvor. Großbritannien habe nur schrottige Kriegsschiffe und wolle erst einsteigen, wenn der Krieg gewonnen sei, so Trump. Der Konflikt rund um den Iran-Krieg ist dabei nur die jüngste Krise der besonderen Beziehung, auf die vor allem Großbritannien eigentlich so stolz ist - und angewiesen ist. Trotzdem oder gerade deshalb fliegt König Charles nun zu einem Staatsbesuch in die USA - auf Bitten der britischen Regierung, so ist das ist einer konstitutionellen Monarchie. Charles selbst konnte also gar nicht nein sagen. Aber ist es klug von der Regierung ihn in Zeiten wie diesen zu schicken? Die Opposition jedenfalls kritisiert Starmer stark dafür den König in diese Position zu bringen. Trump sei ein Gangster. Der US-Besuch - er ist eine Art Gegenbesuch, nachdem Trump im Herbst mit viel Pomp bei Charles verweilte - ebenfalls initiiert von der Regierung Starmer, um Trump zu schmeicheln und die Beziehungen zu verbessern. Aber im Nachhinein ist der Glanz von Windsor für Trump wohl schnell verblasst: Das geschlossene Handelsabkommen und einen Tech-Deal mit Großbritannien droht Trump zu kippen. (Autorin: Mareike Aden / ARD London) Chinas Rolle im Iran-Krieg Die Pekinger Führung vermittelt gern den Eindruck der Unparteilichkeit und gibt sich zurückhaltend nach außen in diesem Konflikt. Doch sie hat ganz klare geopolitische Ziele und auch Interessen. Die Abhängigkeit Irans von China ist zwar weitaus größer als umgekehrt, aber die Blockade der Straße von Hormus ist auch für die Volksrepublik ein zunehmendes Problem. Was hat es mit den Vorwürfen zu Waffenlieferungen auf sich und welche Strategie fährt die chinesische Regierung?
 Untertitel HDTV
23:05 ttt - titel thesen temperamente
Infosendung ~30 Min
Zwischen Megajacht und Machtpolitik - wie Amerikas Superreiche ihre eigene Welt bauen Nachbeben - Packendes Film-Drama über Retten und Scheitern im Klinikalltag Freiheit der Kunst in Gefahr? Die kulturpolitische Front in Sachsen-Anhalt Der Mann hinter den Ikonen: Erste Biografie des Exil-Fotografen Fred Stein • Zwischen Megajacht und Machtpolitik - wie Amerikas Superreiche ihre eigene Welt bauen • Nachbeben - Packendes Film-Drama über Retten und Scheitern im Klinikalltag • Freiheit der Kunst in Gefahr? Die kulturpolitische Front in Sachsen-Anhalt • Der Mann hinter den Ikonen: Erste Biografie des Exil-Fotografen Fred Stein Freiheit der Kunst in Gefahr? Die kulturpolitische Front in Sachsen-Anhalt: Eine neue, patriotische Kulturpolitik hat die AfD Sachsen-Anhalt auf ihrem Landesparteitag in ihrem Regierungsprogramm für die Landtagswahlen am 6. September beschlossen. Sie will Patriotismus fördern und kein Staatsgeld für antideutsche Kunst und Kultur ausgeben. Jetzt haben sich ca. 27 Kulturinstitutionen, von der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt bis zum Theater Magdeburg, in einer gemeinsamen Stellungnahme an die Öffentlichkeit gewandt und warnen vor einer nationalistisch ausgerichteten Kulturpolitik in Sachsen-Anhalt. Sie sehen die Freiheit und Unabhängigkeit der Kunst in Gefahr. ttt mit Stimmen über die kulturpolitische Auseinandersetzung in Sachsen-Anhalt. / Zwischen Megajacht und Machtpolitik - wie Amerikas Superreiche ihre eigene Welt bauen: Der amerikanische Journalist Evan Osnos liefert in seinem Buch Yacht oder nicht Yacht Einblicke in die Welt der Ultrareichen. Es ist eine Welt, in der das größte Problem zu sein scheint, wo man seinen exzessiven Reichtum parken kann. Waren es vor einigen Jahrzehnten noch Kunstwerke von Picasso und van Gogh, so sind es jetzt Megajachten: Boote, die fast schon an Kriegsschiffe erinnern und deren Preis die 500 Millionen Dollar Marke locker überschreitet. Osnos, der seit fast 20 Jahren für die Zeitschrift The New Yorker schreibt, liefert ein spannendes und unterhaltsames Buch über eine normalerweise unzugängliche Elite. Aber sein Buch ist nicht nur anekdotisch. Nie zuvor, schreibt Osnos, war die Ungleichheit in den USA so massiv wie heute. Dazu kommt, dass die Ultrareichen sich mit ihrem Geld Einfluss in der Politik erkaufen. Das war zwar schon immer so, aber die unter Trump völlig schamlos gewordene Verbindung von Macht und Geld scheint sich mittlerweile komplett von jeglichen Wertesystemen abgekoppelt zu haben. Selbst der Irankrieg und die damit verbundenen wirtschaftlichen Probleme scheinen die Ultrareichen nicht zu tangieren.
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