SWR Programm 31.10.

   
   Was läuft beim TV Sender SWR

Was läuft 31.10. im TV-Programm von SWR?

Das SWR Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
01:05 Spätzle Arrabbiata oder Eine Hand wäscht die andere
Serie ~85 Min
Espresso in den Tod Staffel 1: Episode 1 Krimi-Comedyserie, Deutschland 2021 Regie: Peter Evers Autor: Peter Koller - Klaus Burck Musik: Marius Kirsten Kamera: Daniel Bussmann
Luca Rossi, Halbitaliener und leidenschaftlicher Koch, kehrt in sein Heimatdorf Aschberg zurück, nachdem er jahrelang in der Welt unterwegs war und seine Kochkunst verfeinert hat. Dort betreiben sein Halbbruder Pipo und seine Ziehmutter Gina eine heruntergewirtschaftete Pizzeria, die sie als Geldwäschebetrieb für die kalabrische Mafia nutzen. Als ein Schuldeneintreiber der Mafia auftaucht, wird Luca in die kriminellen Geschäfte seiner Familie hineingezogen. Ein weiteres Interesse an der Familie Rossi hat die korrupte Bürgermeisterin Martina Höpke, für die das Grundstück, auf dem die Pizzeria steht, das letzte Puzzleteil in einem lukrativen Investitionsprojekt ist. Außerdem gibt es noch die schöne Dorfpolizistin Tanja, die sofort Lucas Aufmerksamkeit auf sich zieht. Nach seiner Ausbildung zum Koch kehrt Luca Rossi (Giovanni Funiati) zurück ins schwäbische Aschberg, wo seine Familie die Pizzeria „Mamma Gina“ betreibt. Das Lokal hat mit chronischem Gästemangel zu kämpfen, daher will Luca seine neu erworbenen Kochkünsten einsetzen, um das Lokal auf eine neue Stufe zu bringen und neue, zahlungskräftige Gäste anzuziehen. Doch Lucas Stiefmutter Gina und Bruder Pipo (Adam Bousdoukos) scheinen sich nur äußerst wenig für eine Verbesserung der Situation zu interessieren. Der Grund dafür verschlägt Luca die Sprache: Das „Mamma Gina“ fungiert hauptsächlich als Geldwaschanlage für die kalabrische Mafia – und Pipo genießt seine Rolle als angehender Obermafioso. Auch Luca verstrickt sich immer tiefer in die krummen Geschäfte seiner Familie, was seine neue Liebe zur Ortspolizistin Tanja nicht gerade einfacher macht. Schon bald muss er feststellen, dass auch Aschbergs Bürgermeisterin Höpke geheime Interessen verfolgt und ebenfalls mafiöse Methoden im Gepäck hat.
Untertitel16:9HDTV
02:30 Spätzle Arrabbiata oder Eine Hand wäscht die andere
Serie ~90 Min
Schwäbische Methoden Staffel 1: Episode 3 Krimi-Comedyserie, Deutschland 2021 Regie: Peter Evers Autor: Peter Koller - Klaus Burck Musik: Marius Kirsten Kamera: Daniel Bussmann
Das Auto des toten Mafioso ist sicher in Antons Scheune versteckt. Aber die Rossis haben das Geldproblem noch nicht gelöst. Luca überzeugt seine Familie, es auf ehrliche Art und Weise zu versuchen und die Pizzeria neu zu eröffnen. Die Rossis hoffen auf ein Wunder - und das tritt tatsächlich ein. Die Neueröffnung gelingt und der Ruf des Mamma Gina ist wieder hergestellt. Doch die Schwabenmafia gibt nicht auf. Sie übt Druck aus und sorgt dafür, dass Anton den Hof verliert. Das lässt ihn so verzweifeln, dass er keinen Ausweg mehr sieht. Nach seiner Ausbildung zum Koch kehrt Luca Rossi (Giovanni Funiati) zurück ins schwäbische Aschberg, wo seine Familie die Pizzeria „Mamma Gina“ betreibt. Das Lokal hat mit chronischem Gästemangel zu kämpfen, daher will Luca seine neu erworbenen Kochkünsten einsetzen, um das Lokal auf eine neue Stufe zu bringen und neue, zahlungskräftige Gäste anzuziehen. Doch Lucas Stiefmutter Gina und Bruder Pipo (Adam Bousdoukos) scheinen sich nur äußerst wenig für eine Verbesserung der Situation zu interessieren. Der Grund dafür verschlägt Luca die Sprache: Das „Mamma Gina“ fungiert hauptsächlich als Geldwaschanlage für die kalabrische Mafia – und Pipo genießt seine Rolle als angehender Obermafioso. Auch Luca verstrickt sich immer tiefer in die krummen Geschäfte seiner Familie, was seine neue Liebe zur Ortspolizistin Tanja nicht gerade einfacher macht. Schon bald muss er feststellen, dass auch Aschbergs Bürgermeisterin Höpke geheime Interessen verfolgt und ebenfalls mafiöse Methoden im Gepäck hat.
Untertitel16:9HDTV
04:00 Spätzle Arrabbiata oder Eine Hand wäscht die andere
Serie ~90 Min
Kalabrische Überraschung Staffel 1: Episode 5 Krimi-Comedyserie, Deutschland 2021 Regie: Peter Evers Musik: Marius Kirsten Kamera: Daniel Bussmann
Die Rats haben die Pizzeria angezündet. Bevor sie völlig zerstört ist, kann die Feuerwehr den Brand löschen. Die Rossis machen sich an die Aufräumarbeiten. Doch es kommt noch schlimmer: Sie werden des Versicherungsbetrugs verdächtigt, da Pipo von der Schwabenmafia eine Brandversicherung untergejubelt wurde. Dann taucht auch noch ein Mafioso auf, der sich nach dem Geldeintreiber Brasi erkundigt. Nach seiner Ausbildung zum Koch kehrt Luca Rossi (Giovanni Funiati) zurück ins schwäbische Aschberg, wo seine Familie die Pizzeria „Mamma Gina“ betreibt. Das Lokal hat mit chronischem Gästemangel zu kämpfen, daher will Luca seine neu erworbenen Kochkünsten einsetzen, um das Lokal auf eine neue Stufe zu bringen und neue, zahlungskräftige Gäste anzuziehen. Doch Lucas Stiefmutter Gina und Bruder Pipo (Adam Bousdoukos) scheinen sich nur äußerst wenig für eine Verbesserung der Situation zu interessieren. Der Grund dafür verschlägt Luca die Sprache: Das „Mamma Gina“ fungiert hauptsächlich als Geldwaschanlage für die kalabrische Mafia – und Pipo genießt seine Rolle als angehender Obermafioso. Auch Luca verstrickt sich immer tiefer in die krummen Geschäfte seiner Familie, was seine neue Liebe zur Ortspolizistin Tanja nicht gerade einfacher macht. Schon bald muss er feststellen, dass auch Aschbergs Bürgermeisterin Höpke geheime Interessen verfolgt und ebenfalls mafiöse Methoden im Gepäck hat.
Untertitel16:9HDTV
06:00 Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
Infosendung ~30 Min
(Schatze der Welt) An der Ostsee Dokuserie, Deutschland 2009 Regie: T. Willers
An der Ostsee: Visby und Öland (Schweden) Visby und Öland - Schweden Buch/ Verlässt man das schwedische Festland mit seinen dichten Wäldern auf der Kalmarsundbrücke Richtung Osten, begibt man sich in eine andere, fast fremdartige Welt. Fast endlos zieht sich Stora Alvaret hin. Die baumlose große Felsebene im Süden Ölands ist eine der bizarrsten Landschaften Nordeuropas, ein extremer und nur schwer zu besiedelnder Lebensraum. An den meisten Tagen im Jahr weht unablässig Wind. An vielen Stellen tritt nacktes Gestein zutage. Stürme begraben im Winter die Alvar unter Eis und Schnee, während die Alvar im Frühjahr an vielen Stellen unter Wasser steht. Im Sommer liegt brütende Hitze über dem Land, lässt alles im Staub versinken. Doch wie durch Zauberhand verwandelt sich Stora Alvaret immer wieder in einen Blumengarten. Es ist ein Frühling, fast wie am Mittelmeer. An trockeneren Stellen gibt es Wiesen voller Orchideen. An feuchten Stellen kleine Moore. Wollgräser wiegen sich sanft im Wind. Überall erklingt der melancholische Ruf der Goldregenpfeifer, in einer Landschaft voller Leben. Trotz der Widrigkeiten wurde die Alvar schon früh von Menschen besiedelt. Waren es zunächst große Trutzburgen, in denen sie wohnten, kamen später Streusiedlungen und in der fruchtbareren Küstenebene Reihendörfer hinzu. Dort wurde neben Gemüse vor allem Getreide angebaut und in hölzernen Bockwindmühlen gemahlen. Ihren bescheidenen Wohlstand erwirtschafteten die Öländer:innen vor allem durch Vieh, das sie auf die unfruchtbare Alvar trieben. Selbst dem Felsen konnten sie, wenn auch unter großen Mühen, etwas abgewinnen, denn gebrochen war der Kalkstein als Baumaterial im Ostseeraum begehrt. Mit Genügsamkeit und kluger Anpassung verstanden sie es, mit der kargen Alvar zu leben, einer archaischen Landschaft, die sich über Jahrtausende fast unverändert erhalten hat. Von Menschen errichtete Denkmäler sind wertvolle Zeitzeugen, die einzigartige Rückschlüsse auf vergangene Zeiten zulassen. Neben den Errungenschaften vergangener Kulturen, wie den Pyramiden oder römischen Bauwerken, bietet unsere Erde zahlreiche Naturdenkmäler, die nicht weniger schützenswert sind. ''Schätze der Welt - Erbe der Menschheit'' stellt die wichtigsten von ihnen vor.
16:9
08:15 Himmel auf Erden
Infosendung ~45 Min
Die Klosterkirche Maulbronn Staffel 1: Episode 1 Architektur, Deutschland 2018
Die Klosterkirche Maulbronn ist mehr als 800 Jahre alt, hat aber nichts von ihrer Strahlkraft verloren. Das romanisch-gotische Meisterwerk bildet den Mittelpunkt des Klosters Maulbronn, das als Unesco Weltkulturerbe die Tradition der Zisterzienser bis heute bewahrt, auch wenn die Mönche das Kloster schon seit Jahrhunderten verlassen haben. Das Pfarramt der heutigen evangelischen Gemeinde leitet Christine von Wagner als erste Frau in dieser Position in der Geschichte der Klosterkirche. Sie liebt den Baustil der Kirche, die strengen, romanisch-gotischen Formen. Das Wissen, in einer Kirche zu stehen, in denen seit mehr als 800 Jahren Gottesdienst gefeiert wird, hat sie für sie einen besonderen Reiz. Das Kloster Maulbronn mit seiner Klosterkirche ist kein totes Gestein. Die Menschen vor Ort hängen an ihrem Kloster, an den Sandsteinmauern in warm-gelben Farbtönen, die für manche voller Erinnerungen stecken. Klaus Krüger wuchs auf dem Klostergelände auf. Er führte hier bis zu seinem Ruhestand eine Buchhandlung. Als passionierter Sammler bewahrt er alles auf, was mit dem Kloster und der Kirche zu tun hat. Eine Passion, die auch auf seinen Sohn Reto Krüger übergesprungen ist, einen Kunsthistoriker, dem keine Geschichte entgeht, die in den Steinen steckt. Geschichten, für die sich auch Schüler:innen interessieren, die hier im traditionsreichen Evangelischen Seminar für ihr Abitur lernen. Der Winzer Frank Jaggy zollt den Zisterziensern, die hier früher lebten und arbeiteten, seinen Respekt. Er bewundert die erstaunlich ausgeklügelte Weise, mit der die Mönche vor vielen hundert Jahren die Steinterrassen für den Weinbau angelegt haben. Große, moderne Maschinen kommen hier kaum durch. Diese Bauweise bedeutet für den Winzer harte körperliche Arbeit, doch er arbeitet in Tradition der Mönche, die den Sonnenstand optimal für ihren Mess- und Klosterwein zu nutzen wussten.
Untertitel16:9
09:00 Wettstreit der Kathedralen
Infosendung ~45 Min
Die Romanik Staffel 1: Episode 2 Dokureihe, Deutschland 2020 Regie: Günther Klein
Die Zeit der Romanik ist bis heute eine Epoche, die viele ungelöste Rätsel aufgibt. Was brachte die Menschen um die Jahrtausendwende dazu, Kirchen aufzurichten, die so mächtig wie Burgen Gottes in den Himmel ragten und die einen Wettstreit um Größe und Pracht der Kathedralen auslösten? In der Johanneskirche zu Mainz wird ein Sarkophag geöffnet, der seit 1000 Jahren verschlossen war. In ihm ruht Erzbischof Erkanbald: Der Mann, in dessen Zeit der Mainzer Dom erbaut wurde. Er ließ den damals größten Kirchenbau des Abendlands errichten, denn Mainz sollte mit dem Repräsentationsbau zum ''Zweiten Rom'' aufsteigen - und sein Erzbischof so zum Stellvertreter des Papstes avancieren. In Speyer entwarf nur wenig später König Conrad einen Dom. Seinem Salier-Geschlecht wollte Conrad eine Grablege schaffen, die in ihrem Ausmaß dem Anspruch nachkommen sollte, den Gott selbst mit der Einsetzung der Salier als Kaiser-Geschlecht und damit als oberste Weltenherrscher gesetzt habe. Der Konflikt mit den Ambitionen der Kirchenmänner war unausweichlich... In Worms dagegen etabliert sich im 12. Jahrhundert noch ein weiterer ''Mitspieler um die Macht'': Das aufstrebende Bürgertum. Eine neue Epoche beginnt, in der das starre Machtgefüge der Romanik, das sich in ihren massiven Bauten abbildet, langsam aufbricht und Raum schafft für eine Baukunst, die der Offenheit und dem Licht huldigt: der Gotik. Die Doku ''Wettstreit der Kathedralen - Die Romanik'' schildert diese aufregende Zeit des gesellschaftlichen Wandels im beginnenden neuen Jahrtausend. Computer-Animationen lassen die Baugeschichte der Kaiserdome plastisch vor Augen treten. Geschichtsdokumente und wissenschaftliche Entdeckungen machen verstehbar, warum vor einem Jahrtausend drei so gewaltige Kathedralen in unmittelbarer Nachbarschaft entstehen konnten.
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09:45 Das Robin Hood - Arm und reich an einem Tisch
Infosendung ~30 Min
(Das Robin Hood - Arm und Reich an einem Tisch) Dokumentation, Deutschland 2017 Regie: Christian Gropper
Mitten in Madrid, nur wenige Meter von den Touristenattraktionen entfernt, liegt das Restaurant Robin Hood. Ein Name, der hier Programm sei, sagt Padre Angel: Von den Reichen nehmen, um es den Armen zu geben. Padre Angel ist der Initiator des Restaurants. Mittags können die Gäste freiwillig etwas mehr für ihr Essen bezahlen. Am Abend dürfen dann Menschen, die sich kein Essen im Restaurant leisten können, gemeinsam mit zahlenden Gästen speisen. Padre Angel ist 80 Jahre alt und in Madrid längst eine Berühmtheit. Seit mehr als fünf Jahrzehnten setzt er sich für sozial schwache Menschen ein. Seine Kirche hat er schon lange für alle geöffnet, an jedem Tag 24 Stunden. Nachts können sie dort schlafen. Morgens um acht Uhr gibt es ein Frühstück auf den Kirchenbänken, am Tag immer etwas zu essen, Sie erhalten kostenlose medizinische Untersuchungen und vor allem viel gelebte Solidarität von freiwilligen Helferinnen und Helfern, die von der Idee des Padres begeistert sind. Ganz im Sinne von Papst Franziskus lebt Padre Angel in Solidarität mit den Armen. Als in der Nähe der Kirche eine Gaststätte gepachtet werden konnte, kam ihm die Idee, ein Restaurant für die Armen zu öffnen, das Robin Hood. Ein Restaurant für Obdachlose mitten in einem Touristenviertel von Madrid? Wie das gelingt, zeigt diese Reportage. Sie berichtet von einem Pfarrer und seinen Helferinnen und Helfern, die sich unermüdlich für das Schicksal sozial Benachteiligter einsetzen, führt in eine Kirche der Solidarität und vor allem ins Restaurant Robin Hood. Dort, wo Reiche und Arme gemeinsam speisen. Unter dem Motto von Padre Angel: Freundschaft, Würde und Gemeinschaft.
Untertitel16:9
10:45 Liebe auf dem Land
Infosendung ~90 Min
Erinnerungen ans Dorfleben im Südwesten Dokumentation, Deutschland 2017
Wie lernten sich früher auf dem Dorf zukünftige Ehepartner:innen kennen, als es noch keine Disco, geschweige denn Internet gab? Wie wurden Hochzeiten gefeiert? Wie reagierte man im Dorf, wenn eine ledige Frau ein Kind gebar? Eine SWR Entdeckungsreise rund um das Thema Liebe in der Ära der Groß- und Urgroßeltern. Meist galten früher auf dem Land wesentlich strengere Regeln als heute. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten, wie es damals auf Dorffesten zuging, wenn die erste große Liebe entflammte. Kirchweih, Jahrmärkte oder traditionelle Feste waren die Höhepunkte im Jahr und galten als Heiratsbörsen, auf denen sich Paare finden konnten. So haben Ursula Müller und Sigrun Immle ihre Männer beim Onolzheimer Hammeltanz kennengelernt. In der Nachkriegszeit des vorigen Jahrhunderts kamen auch Tanzschulen in die kleinen Orte. Bärbel Moser aus Landau erinnert sich, wie die Tanzlehrer mit Fahrrad und Grammophon auf dem Gepäckträger in die Dörfer fuhren und die neueste Tanzmusik mitbrachten. Im Schwarzwald, wo die Höfe weit entfernt lagen und es kaum Möglichkeiten gab, sich kennenzulernen, verkuppelten die Handwerker, Uhrenträger oder Hausierer so manches Paar. Sie kamen als Einzige regelmäßig auf die verschiedenen Höfe und gaben Informationen über heiratsfähige Söhne und Töchter und deren Besitz weiter. Davon kann auch Bernhard Dorer aus Furtwangen erzählen. Öffentliche Hochzeiten boten ebenfalls Gelegenheiten, anzubandeln. ''Eine Hochzeit gibt die nächste'' war das Sprichwort, denn die Ledigen gingen im Brautzug paarweise hinter dem Brautpaar in die Kirche und blieben auch bei Essen und Tanz beieinander. Wer wegen eines Trauerfalls in der Familie ein Jahr lang nicht tanzen durfte, hatte Pech. Die Kirche hatte in der Dorfgemeinschaft generell in Liebesdingen ein wichtiges Wort mitzureden. In erzkonservativen Landstrichen wurden Frauen geächtet, wenn sie bei der Eheschließung schwanger waren. Sie mussten ein schwarzes Brautkleid tragen, wie Pfarrer Norbert Kaiser aus Hettenleidelheim in der Pfalz schildert. Schmetterlinge im Bauch und große Gefühle gab es damals allerdings auch. Oft aber ging es ums Geld und um einen vollen Magen. Agnes Sester aus dem Kinzigtal hat miterlebt, wie die Eltern das Sagen hatten, wer als Zukünftiger in Frage kam. Wer als Mann keinen Hof hatte und kein Handwerk ausübte, also ein armer Schlucker war, konnte nicht heiraten. Und wer ledig blieb, musste als Magd oder Knecht arbeiten. Die Liebe der Eltern zu den Kindern trug mitunter harte Züge. Kinder wurden sogar als Baby weggegeben, weil das Geld in den armen Landstrichen nicht reichte, um alle am Tisch zu ernähren. Ein Schicksal, dem Andreas Mohl aus Gillenfeld/Eifel ausgeliefert war. Die Kinder von deutschen Frauen und schwarzen amerikanischen Soldaten, sogenannte GI-Babys, durchliefen häufig ein Martyrium. Wer anders aussah, wurde gehänselt. So erlebte es Charles Böß aus Worms als Kind. Die SWR Doku zeigt Erinnerungen in Sachen Liebe. Viele Schwarzweiß-Aufnahmen und historisches Archivmaterial ergänzen die Erzählungen und Bilder von heute. Die Sendereihe ''Auf dem Land'' bietet in lockerer Reihenfolge Erinnerungsfernsehen. Wie haben die Menschen früher auf dem Land gelebt? Wie sah ihr Alltag aus? In einer Mischung von Zeitzeugenerzählungen, heutigen Landschaftsaufnahmen und historischem Filmmaterial entsteht ein bunter Bilderbogen über das Leben früher. Es sind Geschichten aus einer scheinbar anderen Welt und doch Erinnerungen, die gar nicht so lange her sind.
Untertitel16:9



Programm - Nachmittag

 
12:15 Mein Sohn, der Klugscheißer
Spielfilm ~90 Min
(Mein Sohn Jerôme) Komödie, Deutschland 2015 Regie: Pia Strietmann Autor: Lea Schmidbauer - Michael Hofmann Musik: Martin Stock Kamera: Eeva Fleig
Busfahrerin Debbie Höffner (Alwara Höfels) und ihr Sohn Jerôme (Maximilian Ehrenreich) könnten nicht unterschiedlicher sein: Sie mag Katzenvideos und tiefe Dekolletés, er liebt seine Wollmütze und ist unschlagbar im Kopfrechnen. Keine Frage, Jerôme ist anders, und weil das so ist, können ihn seine Mitschüler nicht leiden. Anders als die energische Debbie hat sich Jerôme aber schon fast daran gewöhnt, keine Freunde zu haben und gemobbt zu werden. Es regt ihn zumindest nicht mehr auf, wenn sein Skateboard mal wieder demoliert auf dem Dach der Turnhalle landet. Jerômes Langmut ist hingegen Debbies neuem Lover Marco (Adam Bousdoukos) völlig fremd: Der Junge muss sich doch Respekt verschaffen! Jerôme beherzigt Marcos gut gemeinten Ratschlag, er wehrt sich - und bricht dabei einem Mitschüler versehentlich die Nase. Jerôme muss zur Kinderpsychologin (Barbara Philipp), die feststellt, dass er hochbegabt ist und am besten auf ein Internat ginge, das ihn entsprechend fördern kann. Für Debbie, selbst im Heim aufgewachsen und davon traumatisiert, kommt das überhaupt nicht infrage. Sie beginnt ihr eigenes Förderprogramm inklusive Musical-Besuch. Aber während sich Debbie noch fester an ihn klammert, beginnt Jerôme, darüber nachzudenken, ob er unter anderen Hochbegabten besser aufgehoben wäre.
DolbyUntertitel16:9HDTV



Programm - Abend

 
19:15 Die Fallers - Die SWR Schwarzwaldserie
Serie ~30 Min
(Die Fallers - Eine Schwarzwaldfamilie) Mobil in Schönwald Familienserie, Deutschland 2021 Regie: Sebastian Monk
Hätte der Bürgermeister nach Fasnet nicht seinen Führerschein abgeben müssen, wären die Schönwälder:innen vermutlich nicht so schnell zu einem Bürgerbus gekommen. Nun steht die Einweihung des von Constantin Klumpp gestifteten Gefährts an und die Vereinsmitglieder haben sich in der Dorfkneipe versammelt. Leider bekommen sich die beiden Vorsitzenden gleich so richtig in die Haare im Kampf ums Vereinszepter und Leni geht dabei wieder einmal der Gaul durch. Die Einweihung vor der örtlichen Presse endet in einem Desaster. Das Molkerei-Team steht vor schweren Herausforderungen und droht - trotz guter Auftragslage - zu zerbrechen. Bea ist mit der Geschäftsführung komplett überfordert und kann noch nicht einmal bei Kleinigkeiten auf Karls Hilfe hoffen. Den scheint die Molkerei nicht mehr zu interessieren. Dann findet Bea Hinweise darauf, dass Karl eine Affäre hat. Nachdem es im Gesindehaus immer wieder von der Decke tropft, hat Heinz genug von der angespannten und nervenraubenden Wohnsituation. Er macht Nägel mit Köpfen und sucht nach einer Wohnung. Wenn nötig, auch ohne Franz. Der jedoch möchte auf keinen Fall ohne seinen kleinen Bruder wohnen und hat - wie könnte es bei Franz Faller anders sein - bereits große, aber streng geheime, Pläne. Die Familie Faller lebt auf einem Bauernhof in den Höhenlagen des Schwarzwalds. Hauptfiguren der Serie sind die drei Kinder von Bürgermeister Hermann und seiner Frau Johanna. Kati, Bernhard und Karl schlagen sich mit allerlei beruflichen und privaten Problemen.
Untertitel16:9
20:15 Genusswandern in der Schweiz
Infosendung ~90 Min
(Traumziele) Unterwegs mit Tamina Kallert Staffel 11: Episode 5 Regionaldoku, Deutschland 2018
Neuer YouTube-Kanal ''WDR Reisen'' mit Highlights und Tipps aus ''Wunderschön'' Genusswandern in der Schweiz - Von Hütte zu Hütte im Appenzeller Land Schlemmen und Genießen auf dem Whisky-Treck Appenzeller Originale und alte Bräuche Hüttenromantik mit Aussicht Eine Wanderung von Hütte zu Hütte: Reisejournalistin Tamina Kallert genießt das Appenzeller Land und die beindruckende Natur hoch oben in den Schweizer Bergen. Die Bergwirtinnen und Bergwirte auf den Hütten sind herzlich und das Essen schmeckt köstlich: Frische Ziegenmilch, Schweizer Rösti, Appenzeller Käse und Whisky stehen auf dem Speiseplan. Ihr Begleiter ist der humorvolle Schweizer Geschichtenerzähler und Alpen-Fan Jürg Steigmeier. Gemeinsam erleben die beiden eine abenteuerliche Woche mit mancher Herausforderung, aber auch Entspannung, zum Beispiel im ''Hot Pot'' auf der Meglisalp. Zwischendurch bleibt Zeit für den Besuch eines Open-Air-Gottesdienstes und eine eiskalte Abkühlung im Seealpsee, für eine Fahrt mit dem ''Roten Bähnli'' nach Appenzell und einen abenteuerlichen Flug mit dem Gleitschirm. Unterwegs lernt Tamina Kallert alte Bräuche kennen, wie den Alp-Segen, und trifft Appenzeller Originale wie Johann Hautle, den letzten Bauernmaler der Region. Das Reisemagazin stellt die schönsten regionalen Urlaubsziele vor und gibt wertvolle Tipps für die nächste Reise. Außerdem wagt ‚Wunderschön!‘ auch einen Blick in die Ferne und porträtiert besondere Orte auf der ganzen Welt.
Untertitel16:9
23:50 Alle für die Mafia: Herzlicher Empfang
Spielfilm ~85 Min
Staffel 1: Episode 1 Gangsterkomödie, Österreich 1998 Regie: Gernot Friedel Autor: Felix Mitterer Musik: Erwin Kienast Kamera: Jiri Stibr
Im Zuge der intensiven Mafia-Bekämpfung in Italien werden hochrangige Mafiosi in die Verbannung geschickt: Und so kommt es, dass der Pate Don Michele mit seiner Frau und zwei Leibwächtern nach Südtirol überstellt und nach Galmigg, in ein Bergbauerndorf, verbannt wird. Die Galmigger sind von Don Micheles Eintreffen in ihrem Dorf wenig begeistert und verweigern den Neuankömmlingen die Unterkunft. Nur Sepp, ein Streuner, Besenbinder und Säufer, der von der Galmigger Gesellschaft ebenso wie Don Michele ausgeschlossen ist, bietet ihm und seiner Familie seine armselige Hütte an. Nach den Demütigungen, die Don Michele durch das Dorf erfahren muss, holt er zum Gegenschlag aus und übernimmt selbst, durch Geschick oder Strohmänner, die Schaltstellen des kleinen Südtiroler Dorfes: Gasthaus, Bank und Bürgermeisteramt. Auch der Maresciallo wird erpresst, wodurch Don Michele nicht nur ein ordentliches Quartier, sondern auch große Handlungsfreiheit erhält. Und Don Micheles Leibwächter Tommaso und Stefano verlieben sich. Tommaso in Rita, Sepps ehemalige Frau und Supermarktbesitzerin, und Stefano in Maria, die Tochter des Gastwirts. Verwirrung herrscht um die schöne Eva, die über besondere Heilkräfte verfügt, aber jeden Mann ablehnt. Im Zuge der intensiven Mafia-Bekämpfung in Italien werden hochrangige Mafiosi in die Verbannung geschickt: So kommt es, dass der Pate Don Michele mit seiner Frau und zwei Leibwächtern nach Südtirol überstellt und nach Galmigg, in ein Bergbauerndorf, verbannt wird. Die Galmigger sind von Don Micheles Eintreffen in ihrem Dorf wenig begeistert und verweigern den Neuankömmlingen die Unterkunft. Nur Sepp, ein Streuner, Besenbinder und Säufer, der von der Galmigger Gesellschaft ebenso wie Don Michele ausgeschlossen ist, bietet ihm und seiner Familie seine armselige Hütte an. Nach den Demütigungen, die Don Michele durch das Dorf erfährt, holt er zum Gegenschlag aus. Der alte, große, starke Mann übernimmt selbst, durch Geschick oder Strohmänner, die Schaltstellen des Dorfes: Gasthof, Bank, Bürgermeisterei. Selbst der Maresciallo, in dunkle Geschäfte verwickelt, wird erpressbar und Don Michele erhält große Handlungsfreiheit. Der Padrone wird zum Herrscher über das aufsässige Bergdorf ...
Untertitel16:9