SWR Programm 18.07.

   
   Was läuft beim TV Sender SWR

Was läuft 18.07. im TV-Programm von SWR?

Das SWR Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
03:20 Oskar, das Schlitzohr und Fanny Supergirl
Spielfilm ~90 Min
Tragikomödie, Deutschland 2021 Regie: Markus Herling Autor: Silke Steiner Musik: Birger Clausen Kamera: Peter Steuger
Oskar, das Schlitzohr und Fanny Supergirl
Opa Oskar (Dieter Hallervorden) nimmt weder die Wahrheit noch sich selbst besonders ernst. Auch nach einer Haftstrafe wegen Hochstapelei sieht der Senior wenig Anlass, sich komplett zu bessern. Er braucht erst einmal ein Dach über dem Kopf - und bei seiner Tochter Tilda (Chiara Schoras), die ihm die letzten Eskapaden immer noch übelnimmt, rechnet sich der Ex-Knacki wenig Chancen aus. Dummerweise steht seine einzige Bleibe, ein alter Bauwagen, bei seiner Tochter im Garten. Dort begegnet er bereits nach der ersten heimlichen Übernachtung seiner autistischen Enkelin Fanny (Julia Kovacs), die es mit der Wahrheit - anders als er - ganz genau nimmt. Um ihr Vertrauen zu gewinnen, stellt sich Oskar der comicbegeisterten Achtjährigen nicht als den seit Jahren verschollenen Knacki-Opa vor, sondern als Professor Krypton! Für Fanny, die am liebsten ein knallbuntes Superheldinnenkostüm trägt und dafür in der Schule gehänselt wird, kommt der allwissende Mentor vom Superman-Planeten wie gerufen. Auch Tilda, die schon bald merkt, was da im Garten vor sich geht, greift auf Oskar zurück. Um eine Fortbildung besuchen zu können, vertraut sie ihm ihre Tochter für eine Woche an. Mit ihrem Outsider-Opa an der Seite nimmt Fanny ihren großen Traum in Angriff: Beim Talentwettbewerb in der Schule möchte sie gewinnen - natürlich als Fanny Supergirl!
DolbyUntertitel16:9HDTV



Programm - Nachmittag

 
14:10 Im Trenino Verde durch Sardinien
Infosendung ~30 Min
(Eisenbahn-Romantik) Eisenbahnmagazin, Deutschland 2011
Im Trenino Verde durch Sardinien
''Wer über das Meer kommt, will uns bestehlen'', so lautet ein altes sardisches Sprichwort. Heute kommen vor allem Touristen über das Meer und bringen ihr Geld mit. Einige erkunden die Mittelmeerinsel Sardinien mit der Bahn. Hierfür eignen sich hauptsächlich die landschaftlich besonders reizvollen Schmalspurstrecken, auf denen der ''Trenino Verde'', der ''kleine grüne Zug'', entlangzuckelt. Der berühmte englische Schriftsteller D. H. Lawrence hat das 1919 auch schon gemacht und notiert in seinem Reisetagebuch: ''Es ist eine närrische Eisenbahn ... sie rattert durch Berg und Tal, nimmt gelassen die schärfsten Kurven; nicht, wie das eine richtige große Eisenbahn tut, sondern mit einem tiefen Grunzen wendet sie sich und stänkert durch den Tunnel, rennt wie ein keuchendes Hündchen die Hügel hinan, tut einen Rundblick, saust in eine andere Richtung davon und schleift uns alle bedenkenlos hinter sich her.'' Das ist noch heute so. Die Reise beginnt in Pálau im Nordosten Sardiniens. Mit dem Zug geht es in die Barbagia, jener wilden, unzugänglichen Gegend, wo einst maskierte Banditen zu Hause waren und Reisende überfielen. Die Räuber lebten zurückgezogen in den Bergen. Das wohl berühmteste Banditendorf war Orgosolo, das heute für seine ''Murales'', seine politischen Wandmalereien bekannt ist. Feinschmecker können beim Fang und der Zubereitung der ''Bottarga di Muggine'' des ''Sardischen Kaviars'' zuschauen. Eine Korkdesignerin macht aus Kork Kleider und Schuhe. Und in den Bergen hört man den ''canto a tenore'', einen melancholischen Gesang, der unter dem Schutz der UNESCO steht. Die UNESCO wacht auch über alte, große Steinhaufen, die Nuraghen. Sie sind das Wahrzeichen der Insel. Die Reise endet im Süden Sardiniens, und D. H. Lawrence schreibt: ''Und Wunder über Wunder: Auf die Minute pünktlich fahren wir von Cagliari ab. Wir sind wieder unterwegs.''
Untertitel16:9HDTV



SWR Programm heute Abend 20:15 uhr


Programm - Abend