ORF2 Programm 04.10.

   
   Was läuft beim TV Sender ORF2

Was läuft 04.10. im TV-Programm von ORF2?

Das ORF2 Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
05:15 Natur im Garten
Infosendung ~25 Min
Magazin, Österreich 2021 Moderation: Karl Ploberger
Gärten aus aller Welt Tipps vom Biogärtner Uschi blüht auf Nachbars Grün Garten Tulln Biogärtner Karl Ploberger präsentiert einen neu interpretieren Bauernhofgarten im Burgenland, einen mediterranen Gartentraum südlich von Rom und Kräuterhexe Uschi Zezelitsch kreiert Beruhigendes aus Hopfen. ''Tun und lassen - Die Seele des Gartens ist die Vielfalt'', so lautet das Motto der Gartenbesitzerin Saskia Hula. Ihren blumenreichen Naturgarten in Heugraben im Südburgenland hat sie mit viel Liebe rund um ein renoviertes altes Bauernhaus angelegt. Reich blühende Blumenbeete, verschiedene Obstbäume, Weiden, Birken und Akazien prägen das harmonische Bild. Elemente wie ein Gemüsegarten, Wildsträucher, Steingarten, Blumenwiese, Trockensteinmauer, Magerwiese und vieles mehr lassen die BesucherInnen des Gartens auf ihrem Rundgang immer etwas Neues entdecken. Der Holunder ist in unseren Breiten eine uralte Kulturpflanze - Biogärtner Karl Ploberger stellt einige außergewöhnliche Holundersorten vor. Die Gärtnerinnen und Gärtner von der Garten Tulln haben Tipps und Tricks, wie man Saatgut am besten selbst erntet. Kräuterhexe Uschi Zezelitsch zeigt, wie vielseitig man die Blüten des wilden Hopfens verarbeiten kann und wie wertvoll ihre Inhaltsstoffe sind - von der Anti-Aging-Salbe bis zum Hopfenfußbad. Biogärtner Karl Ploberger besucht auf seiner Gartenreise einen romantischen, mediterranen Garten südlich von Rom mit Olivenhainen und duftendem Rosmarin.
16:9



Programm - Nachmittag

 



Programm - Abend

 
22:30 kulturMontag
Infosendung ~45 Min
Geister der Vergangenheit Magazin, Österreich 2021 Moderation: Clarissa Stadler
Von Nazi-Nestern und anderen dunklen Geheimnissen - Eine (literarische) Spurensuche Heilige oder Hure - Tizians Frauenbild in großer KHM-Jubiläumsschau Der Sound des arabischen Frühlings - Millionenseller Mahraganat Heilige oder Hure - Tizians Frauenbild in großer KHM-Jubiläumsschau: Mit einer Ausstellung der Superlative feiert das Kunsthistorische Museum Wien, das am 17. Oktober 1891 von Kaiser Franz Joseph eröffnet wurde, gebührend seinen 130. Geburtstag. ''Tizians Frauenbild. Schönheit - Liebe - Poesie'' heißt die große Herbstschau, die sich Anhand von rund 60 Gemälden aus internationalen Sammlungen auf die Darstellung der Frau in Tizians Oeuvre und seiner Zeitgenossen der venezianischen Renaissance, wie Jacopo Tintoretto, Paolo Veronese oder Lorenzo Lotto, konzentriert. Als Studiogast ist KHM-Direktorin Sabine Haag angefragt. Von Nazi-Nestern und anderen dunklen Geheimnissen - Eine (literarische) Spurensuche: Was verbindet Eva Menasse, Didi Drobna und Alois Hotschnig? Sie alle sezieren in ihren aktuellen Werken Österreichs jüngere Geschichte und steigen dabei tief in menschlichen Abgründe hinab. Menasse untersucht in ihrem Anti-Heimatroman ''Dunkelblum'' das vertuschte Massaker in der burgenländischen Gemeinde Rechnitz kurz vor Kriegsende 1945. Ihre slowakische Kollegin Drobna rollt in der ebenfalls auf historischen Fakten beruhenden Familiengeschichte ''Was bei uns bleibt'' die letzten Kriegsmonate im niederösterreichischen Hirtenberg, auf, wo noch bis 2019 Munition produziert wurde. Hotschnigs Buch ''Der Silberfuchs meiner Mutter'' erzählt anhand des Schicksals eines Buben, dessen Mutter sich mit einem Wehrmachtsoldaten eingelassen hatte, eine Geschichte rund um Herkunft, Identität und Liebe. Der Sound des arabischen Frühlings - Millionenseller Mahraganat: Mahraganat oder Electro-Shaabi ist die Musik der marginalisierten Jugend aus Kairos Außenbezirken. Sie ist das Sprachrohr einer enttäuschten Generation und gleichzeitig der Soundtrack ihrer Partys. ''Shaabi'' bezeichnet auch die ausgelassene Art dazu zu tanzen und zu feiern - auf den ägyptischen Straßen, zwischen den Häusern, mit der ganzen Nachbarschaft. Der Hiphop Ägyptens, gefürchtet von den Konservativen und den Machthabern, thematisiert nicht nur Frauen, Alkohol und Drogen, sondern auch die Perspektivlosigkeit, die Armut und den Alltag am Rande einer Gesellschaft, deren Mehrheit diese Menschen eigentlich repräsentieren. Ein seismografischer Sound, von dem sich auch ORF-Korrespondent Karim El-Gawhary anstecken ließ.
Untertitel16:9