arte Programm 29.10.

   
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Was läuft 29.10. im TV-Programm von arte?

Das arte Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
01:15 El Hierro - Mord auf den Kanarischen Inseln
Serie ~50 Min
(Hierro) Staffel 1: Episode 3 Thrillerserie, Spanien 2019 Regie: Jorge Coira Autor: Araceli Gonda Musik: Elba Fernández - Xavi Font Kamera: José Luis Bernal
Die Insel hat ihren Mörder immer noch nicht ausfindig gemacht. Und da die vierjährliche Feier der Bajada naht, haben die Bewohner von El Hierro auch andere Prioritäten. Wiederstrebend stimmt Candela zu, dass Díaz'' Telefongespräche abgehört werden und er selbst überwacht. Unter den Bildern auf Frans Handy findet die Polizei indes neben Selfies von Pilar mit ihrem zukünftigen Ehemann auch das Bild von Fran mit einer tätowierten Frau. Die Intimität des Fotos scheint dafür zu sprechen, dass das Opfer eine Geliebte hatte ... Die Ermittlungen müssen vorangetrieben werden, aber Frans Verschwinden hat bei seiner Großmutter Asunción und seiner Freundin Pilar Spuren hinterlassen. Eine Geliebte? Kontakte in Holland? Pilar merkt auf einmal, dass sie nicht alles über das Leben ihres Verlobten wusste. Steht ihr Freundeskreis um Yeray, Cabrera und Daniel ihr in dieser schwierigen Situation zur Seite? Währenddessen wird Díaz eng von der Polizei überwacht. Dabei kommt es zu einer brisanten Situation, als er im Hafen mit seinem neuen Angestellten Yeray fast an Bord einer Fähre geht. Die Polizei kann Pilars Vater gerade noch davon abhalten, aber was befindet sich in den Bananenkisten auf dem Kleintransporter? Warum ist Díaz'' Kontaktmann Harley plötzlich verschwunden, und hat die Frau mit dem Tattoo etwas mit Candelas engstem Umfeld zu tun? Auf der kanarischen Insel El Hierro wird die Leiche eines Mannes gefunden, der an jedem Tag eigentlich heiraten wollte. Die unerfahrene Richterin Candela wurde gerade vom Festland auf die Insel versetzt und nimmt die Ermittlungen in ihrem ersten großen Fall auf. Als Tatverdächtiger ist der Vater der Braut schnell ausgemacht, doch wird sich dieser Verdacht halten?
Untertitel16:9
02:05 El Hierro - Mord auf den Kanarischen Inseln
Serie ~55 Min
(Hierro) Staffel 1: Episode 4 Thrillerserie, Spanien 2019 Regie: Jorge Coira Autor: Fran Araujo Musik: Elba Fernández - Xavi Font Kamera: José Luis Bernal
Candela hat Probleme, sich um Nico zu kümmern, seit Idaira gegangen ist. Doch das Mädchen trägt keine Schuld an Frans Tod. Sie war vorübergehend seine Geliebte, wusste aber nichts von seinen dunklen Geschäften. Díaz ist unterdessen gezwungen, die Insel zu verlassen, weil Yeray auf Teneriffa nicht die notwendigen Informationen erhalten hat. Dank der Komplizenschaft des Seepolizisten Méndez kann Díaz die Fähre nehmen, ohne von der Polizei zurückgehalten zu werden, und findet schließlich Harley auf Teneriffa. Von ihm erfährt Díaz, dass Fran im Besitz hochwertiger Ware war und einen Partner auf der Insel hatte. Der Plantagenbesitzer setzt nun alles daran, diesen Partner auf El Hierro ausfindig zu machen. Die Polizei stattet derweil Frans Großmutter Asunción einen Besuch ab: In ihrem Haus ist in der vergangenen Nacht eingebrochen worden. Kommissarin Reyes scheut für den Fortgang der Ermittlungen keine Mühen und nimmt sich noch einmal alle Alibis im Detail vor. Dabei stößt sie auf Unstimmigkeiten in den Aussagen ihres Sohns Yeray und macht sich nachts auf den Weg in die Panadería von Daniel, einem Freund von Yeray. Zur gleichen Zeit hat Candelas Sohn Nico im Schlaf schwere Zuckungen ... Auf der kanarischen Insel El Hierro wird die Leiche eines Mannes gefunden, der an jedem Tag eigentlich heiraten wollte. Die unerfahrene Richterin Candela wurde gerade vom Festland auf die Insel versetzt und nimmt die Ermittlungen in ihrem ersten großen Fall auf. Als Tatverdächtiger ist der Vater der Braut schnell ausgemacht, doch wird sich dieser Verdacht halten?
Untertitel16:9
03:00 In der Welt zuhause
Infosendung ~25 Min
(Habiter le monde) Togo - Die Takienta, mehr als eine feste Burg Staffel 2: Episode 2 Dokureihe, Frankreich 2017 Regie: Jacques Offre - David Perrier
Das Volk der Batammariba aus Togo lebt in traditionellen Lehmhäusern, die aussehen wie kleine Burgen: die sogenannten Takientas. In ihrer organischen Bauweise spiegelt sich die Weltsicht der Batammariba wider. Sie sind gedacht als Räume, in denen Frauen, Männer und Schutzgeister zusammenleben. Die Wohnflächen sind so organisiert, dass Teilen, geselliges Miteinander und ein gleichberechtigtes Leben in Gemeinschaft ideal möglich sind. Am Bau einer Takienta beteiligt sich die ganze Familie. Verwendet werden dafür natürliche Materialien aus der Umgebung und alles, was sich recyceln lässt. So werden Tradition und Glaube von Generation zu Generation weitergegeben. Takientas sind funktional und symbolgeladen zugleich. Sie ermöglichen es jedem Mitglied der Gemeinde, seinen rechtmäßigen Platz zu finden. Philippe Simay trifft Kuyenpani und lässt sich die einzigartigen Bauwerke zeigen, die es nirgendwo sonst in Afrika gibt. Pfahlbauten, schwimmende Häuser, Rund- oder Mikrohäuser – So radikal unterschiedlich unsere Lebensräume auch sein mögen, es liegt ihnen doch die immer gleiche Überlegung zugrunde: Wie kann der Mensch in Sicherheit, Gemeinschaft und Harmonie mit seiner Umwelt leben? Der Humanist und Philosoph Philippe Simay führt ein in die Geschichte menschlicher Lebensräume, die in einer Zeit enormer Veränderungsprozesse ein Zeichen unserer Anpassungsfähigkeit sind.
16:9
05:55 Arte Reportage
Infosendung ~55 Min
Syrien: Warum schuften Kinder in den Raffinierien? Reportagemagazin, Deutschland 2020
(1): Syrien: Warum schuften Kinder in den Raffinierien? Erdöl schwärzt ihre Gesichter und Hände, Rauch vergiftet ihre Lungen - das ist wirklich kein Job für Kinder. Rund um das Dorf Abu Kadir in der kurdischen Region Syriens verdunkeln die Rauchsäulen von 50 kleinen Raffinerien den Himmel. Ihr Gift verseucht den Boden und das Grundwasser. Hier arbeiten syrische Kinder im Alter von 7 bis 15 Jahren, Flüchtlinge aus Aleppo und Idlib, wie Erwachsene, um das Rohöl zu Benzin zu raffinieren. Es ist ein Job in einer Vorhölle auf Erden, hochschädlich durch die giftigen Dämpfe, schon ein kleiner Arbeitsunfall kann sie verstümmeln oder töten. Aber sie müssen dort arbeiten, weil sie keine andere Möglichkeit haben, Geld für ihre Familien zu verdienen.In den zehn Jahren des Krieges wurden die alten Förderanlagen und Raffinerien zerstört, auch durch die Bombenangriffe der westlichen Koalition gegen das Terrorregime des IS. Doch Treibstoff ist lebenswichtig für die kurdische Verwaltung der Region. Deshalb haben sie hier viele kleine improvisierte Raffinerien gegründet, deren Anlagen sie notdürftig zusammenschweißten - Arbeitsplätze, für die sich Menschen nur in allergrößter Not interessieren müssen. (2): Russland - USA: Hinter dem letzten Vorhang aus EisDie Beringstraße zwischen den USA und Russland trennt das Volk der Inuit seit dem Kalten Krieg bis heute.Im Grunde sind es zwei bewohnte Felsen, einer in Alaska, der andere in Russland: Auf beiden Seiten der Beringstraße, von der Zeitgeschichte vergessen, leben die Inuit, die Ureinwohner des hohen Nordens, an der kalten Grenze zweier Zivilisationen. Weniger als 90 Kilometer trennen hier die Vereinigten Staaten von Russland. Seit 1948, dem Beginn des Kalten Krieges in zwei Hälften geteilt, wurden die Ureinwohner auch nach dem Zusammenbruch der alten Sowjetunion nie wieder zusammengeführt. Den Inuit in Alaska geht es wirtschaftlich viel besser als ihren armen Verwandten auf der russischen Seite. Aber alle träumen davon, dass die Grenze zwischen ihnen endlich fallen möge.
16:9
08:35 Stadt Land Kunst
Infosendung ~50 Min
(Invitation au voyage) Tarsila do Amarals Brasilien / Pays de Retz / Marokko / Dubrovnik Kunstmagazin, Frankreich 2021 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda Lorin
Tarsila do Amaral, eine brasilianische Modernistin Marokko: Naimas Teigfladen mit Hackfleischfüllung Pays de Retz: Aus Liebe zur Kuh Dubrovnik: Quarantäne! (1): Tarsila do Amaral, eine brasilianische ModernistinGrüne Berge, tiefe Wälder, schwindelerregende Metropolen: Brasilien ist betörend vielseitig! Anfang des 20. Jahrhunderts, als das Land sich neu erfand, erforschte die modernistische Malerin Tarsila do Amaral die bunte und komplexe Kultur Brasiliens auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, die ihre ganze Generation beschäftigte: Was bedeutet es, Brasilianer zu sein?(2): Pays de Retz: Aus Liebe zur KuhIm Herzen des Pays de Retz, wo einer der letzten Wildflüsse Europas in den Atlantik fließt, überlebte in den Sumpflandschaften der Loire-Mündung ein Tier, das man bereits verloren glaubte: die Vache Nantaise, eine lokale Rinderrasse. Die Kuh mit den ebenmäßigen Hörnern und dem sanften Blick ist untrennbar mit der Identität dieser Region verbunden und gilt heute als Symbol für den Schutz der Artenvielfalt.(3): Marokko: Naimas Teigfladen mit HackfleischfüllungIn Marokko kommen Msemmen bei praktisch jeder Gelegenheit auf den Tisch. In Dar Bouazza serviert Naima ihre Version der leckeren Teigfladen mit Hackfleischfüllung - ein einfaches und preiswertes Rezept, das schnell zubereitet ist. Wenn sie aus dem Ofen kommen, sind die Fladen schön goldbraun und knusprig!(4): Dubrovnik: Quarantäne!Im Süden der dalmatinischen Küste erheben sich die imposanten Mauern von Dubrovnik über die blaue Adria. Im 14. Jahrhundert war die Stadt ein wichtiges Handelszentrum, und im lebhaft bunten Hafen der einstigen Republik Ragusa wurde eine der bekanntesten Gesundheitsmaßnahmen erfunden ...
16:9
11:25 Prototyp Mann - der große Irrtum der Medizin?
Infosendung ~50 Min
(Does Sex really matter?) Dokumentation, England 2020 Regie: Suemay Oram
Statistiken zufolge leben Männer auf der ganzen Welt durchschnittlich vier Jahre kürzer als Frauen. Sie bekommen zum Beispiel häufiger Krebs oder Diabetes und sind öfter von Virusinfektionen betroffen. Lange Zeit führte man diese Unterschiede vor allem auf den Lebensstil zurück. Aber jüngere Forschungsergebnisse und Daten aus der Covid-19-Pandemie deuten darauf hin, dass neben der Lebensweise auch das Geschlecht eine Rolle spielt.Dennoch werden bis heute bestimmte Bereiche der Frauengesundheit von der Medizin vernachlässigt, weil nicht genügend frauenspezifische Daten vorliegen. Über Jahrzehnte wurden Medikamente ausschließlich an männlichen Labortieren, männlichen Zellen und männlichen Probanden getestet. Frauen wurden und werden oft von Arzneimitteltests ausgeschlossen, weil hormonelle Schwankungen möglicherweise die Ergebnisse verzerren könnten, so die Befürchtung. In den Fällen, in denen die Daten von Frauen Berücksichtigung finden, werden diese dann jedoch meistens mit denen männlicher Studienteilnehmer zusammen analysiert. Dies verwässert geschlechtsspezifische Unterschiede und verhindert die Möglichkeit, gezielt Krankheiten und Behandlungsmethoden zu untersuchen, die vor allem Frauen betreffen.Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geben Einblick in die aktuelle Forschung - die Fakten über die Bedeutung des biologischen Geschlechts für die Medizin sind verblüffend.
16:9



Programm - Nachmittag

 
17:50 Geheimnisvolle Eichhörnchen
Infosendung ~40 Min
(Ecureuils, les acrobates de la forêt) Dokumentation, Österreich, Frankreich 2018 Regie: Franz Fuchs Musik: Erwin Kiennast Kamera: Hubert Doppler - Johannes Pötscher
Kaum sind sie da, sind sie auch schon wieder weg: Eichhörnchen, die quirligen Baumtänzer unserer Wälder, sichtbar und unsichtbar zugleich. Wer freut sich nicht, sie zu beobachten? Und was wäre der Wald, was wären viele Kinderbücher ohne die herzigen, manchmal auch frechen Eichkätzchen? Die Sprungakrobaten der Baumkronen, rot, braun, grau bis schwarz gefärbt, führen zumeist ein verborgenes Leben. Dort aber, wo sie angefüttert werden, in Parks oder in Gärten rund um Futterhäuschen im Winter, scheuen sie die Nähe des Menschen nicht. Es gilt für nahezu alle Nagetiere: Wo Menschen leben, fällt etwas für sie ab. Für Eichhörnchen bieten sich so bessere Überlebenschancen als in der unberechenbaren Natur des Waldes. Sie sind Kulturfolger: Wildtiere, die auch die Nähe menschlicher Siedlungen zu schätzen wissen. Im Allgemeinen bleiben sie aber auf Distanz, und nur wenigen ist ein Einblick in ihr Baumkronenreich möglich: Zu groß sind für die kleinen, flinken Nagetiere die Gefahren, die von den vielen Fressfeinden ausgehen. Marder, Wildkatzen, Luchs und Fuchs können am Boden gefährlich werden. Doch noch mehr Verluste gibt es durch Jäger aus der Luft - durch Raubvögel: Habicht, Mäusebussard, Uhu oder auch Adler, groß ist die Reihe möglicher Angreifer. Daher bleiben Eichhörnchen lieber unerreichbar und unberechenbar - für alle. Produzent Lukas Kogler: ''Eichhörnchen sind unberechenbar. Als Produzent holt man gleich einmal tief Luft, da man mit teuren Stehzeiten rechnen muss. Als Konstante konnten wir allerdings die kurzen Aktivitätsphasen am Vormittag und am Nachmittag erkennen. Da mussten wir gut vorbereitet sein und sofort zu drehen beginnen; denn wenn ein Kamerateam am Waldrand unterwegs ist, dauert es nie lange, bis neugierige Krähen am Horizont auftauchen - dann sind die Eichhörnchen sofort wieder weg. Die Drehs richtig zu planen und die Sets so einzurichten, dass wir zu guten Aufnahmen kommen konnten, war eine große Herausforderung. Wir haben vieles über Eichkätzchen gelernt, das nirgends in der Literatur zu finden ist.'' Ihre Kobel bauen sie in Astgabeln oder in hohlen Baumstämmen. Dort oben in den Baumkronen der Mischwälder sind sie einigermaßen sicher; trotzdem erlebt nur ein kleiner Teil der Jungtiere den ersten Winter, wo Kälte und Nahrungsmangel drohen. Deshalb müssen schon im Herbst ein gut isolierender Nest-Kobel vorbereitet und reichlich Nahrungsdepots angelegt werden. Samen und Nüsse nehmen einen wichtigen Platz im Nahrungsspektrum der Allesfresser ein. Eichhörnchen legen im Herbst Winterdepots an, indem sie die Früchte der Waldbäume unterm Laub in schnell gegrabenen Löchern verscharren. Doch überall im Wald gibt es Futterkonkurrenten mit feinen Nasen. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Vorräte entdeckt und geplündert werden, ist groß.
Untertitel16:9



Programm - Abend

 
18:30 Gute Nachrichten vom Planeten
Infosendung ~50 Min
Wasser Staffel 1: Episode 1 Naturreihe, Deutschland 2019 Regie: Michael Gärtner - Tanja Winkler
Täglich bombardieren uns die Medien mit schlechten Nachrichten aus aller Welt. Es ist Zeit, einen anderen Blick auf die Dinge zu werfen. Denn wenn man genauer hinsieht, wird man überrascht: Überall dort, wo Probleme und Krisen allgegenwärtig sind, gibt es auch Menschen - Wissenschaftler, Aktivisten, Unternehmer -, die an ihren Lösungen arbeiten und immer wieder Erfolg haben.Dieser Film berichtet von guten Nachrichten rund um das globale Thema Wasser. Die Wüstenstadt Las Vegas beispielsweise hat den Ruf eines verschwenderischen Spielerparadieses. Hotels prahlen mit Wasserspielen und Golfplätzen, locken Touristen mit gut bewässertem Grün. Doch die Wasserbehörden haben die Einwohner von Las Vegas zum behutsamen Umgang mit ihrer wertvollsten Ressource erzogen. Die Metropole gilt als Vorbild beim Wassersparen.Weitere Themen: eine Fischfarm in Andalusien, die nachhaltig arbeitet und auf Antibiotika verzichtet. Und Landwirte in Spanien könnten den Anbau von Obst und Gemüse für ganz Europa dank neuer Methoden, die auf die Kraft der Sonne setzen, schon bald umweltfreundlicher gestalten.Mitten durch das Ruhrgebiet verläuft die Emscher, die jahrzehntelang als dreckigster Nebenfluss des Rheins galt - bevor sich Anwohner für seine Renaturierung einsetzten. Im Nahen Osten schließlich konnte das knappe Wasser des heiligen Jordan für ein friedliches Zusammenleben der Anrainer sorgen.Beispielhafte und überraschende Geschichten aus der Welt des Wassers, die Mut machen. Der Film regt zum Nachdenken an - mit spannenden Geschichten, faszinierenden Naturlandschaften, unterhaltsamen Grafikanimationen und Fakten, die zeigen, dass es lohnt, sich für die Zukunft unseres blauen Planeten zu engagieren.
16:9
19:40 Re: Lebendig und lebenswert
Infosendung ~35 Min
(Re:) Wie Städte sich neu erfinden Reportagemagazin, Deutschland 2021
Paris ist die Vorzeigemetropole im Wandel, der Kopf dahinter heißt Carlos Moreno. Der französisch-kolumbianische Stadtforscher hat sechs Grundbedürfnisse definiert: Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Gesundheitsversorgung, Ausbildung und Freizeit. In einer lebenswerten Stadt sind sie in nur 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen. Seine ''Stadt der Viertelstunde'' ist der Bauplan für die Zukunft von Paris. In seinem Fahrradladen erlebt Mathieu Roulleau die Veränderungen hautnah mit. Zweiräder boomen, seit die Stadt für 10 Millionen Euro im Jahr das Radwegenetz ausbaut, insgesamt sind 200 Streckenkilometer geplant - und die Pandemie pusht die Entwicklung noch: Paris radelt in eine grünere Zukunft. Im niedersächsischen Hameln geht für Anja Hassoun gerade ein Traum in Erfüllung. In einem leerstehenden Laden mitten in der Innenstadt eröffnet sie einen Kochsalon. Ihr wichtigster Förderer: die Stadt und deren Leerstandsoffensive ''Hameln handelt''. 12 Monate lang übernimmt die Kommune die Kaltmiete und zahlt einen Zuschuss für den Ladenausbau. Statt großer Ketten sollen wieder mehr inhabergeführte Geschäfte in die Innenstadt geholt werden - und damit mehr Individualität. In Kiel hat ein Zusammenschluss von Vereinen, Start-Ups und Künstlerinnen und Künstler beharrlich eine Vision verfolgt: ein kreatives Dorf mitten in der Stadt. ALTE MU nennt sich die Initiative in der ehemaligen Kunsthochschule am Rand der Innenstadt, wo Menschen arbeiten, voneinander lernen und miteinander teilen können. Über den Ateliers, Büros und Werkstätten entsteht Wohnraum, genossenschaftlich geführt.
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