TV-Programm ZDF 22.08.

   
   Was läuft beim TV Sender ZDF

Was läuft im TV-Programm von ZDF am 22.08.?

Das ZDF Tagesprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

Vormittag
 
01:30 Mit 80 Jahren um die Welt
Infosendung ~45 Min
Es ist nie zu spät, Träume wahr werden zu lassen und ein großes Abenteuer zu wagen: Unter dem Titel ''Mit 80 Jahren um die Welt'' unternehmen sechs ältere Menschen die Reise ihres Lebens. Sie entdecken ferne Länder und besuchen fremde Kulturen. Folge für Folge erfüllt sich außerdem für je einen von ihnen ein persönlicher Lebenstraum. ZDF-Moderator Steven Gätjen begleitet die ungewöhnliche Reisegruppe auf ihrer emotionalen Tour rund um den Globus. Für die Weltreisenden ist es nun an der Zeit, ihre warme Kleidung auszupacken, um die Schönheit der Wildnis Kanadas zu erleben. Die 81-jährige Ruth aus Sachsen-Anhalt hat zum dritten Reiseziel eine ganz besondere Beziehung. Ihr jüngerer Bruder Werner ist in den 1960er-Jahren aus der DDR geflohen und hat sich im kanadischen Winnipeg niedergelassen. Für den ausgeprägten Familienmenschen Ruth ist es ein Herzenswunsch, die Heimat ihres Bruders und seiner Familie kennenzulernen und ihre Neffen und Großneffen endlich persönlich zu treffen. Erste Eindrücke von Kanadas ungezähmter Natur sammeln die Senioren auf einem Roadtrip durch Ontario, vorbei an zugefrorenen Seen und endlosen Wäldern. Im offenen Pferdewagen genießen die 80-Jährigen die verschneiten Landschaften und lassen es sich bei Wellness gut gehen. Beim Holz hacken und beim gemeinsamen Lagerfeuer kommen bei den Senioren Erinnerungen und Emotionen hoch. Die große weite Welt haben die Reiseteilnehmer trotz ihres Alters noch nicht kennengelernt. Verblüffende Begegnungen, fremde Kulturen und exotische Orte erwarten sie in Kuba, Peru, Kanada, Japan, Kambodscha und Thailand. Mit viel Herzlichkeit und der geballten Lebenserfahrung von sechs 80-Jährigen lassen sie sich auf unbekannte Abenteuer ein. Aber auch persönliche Schicksalsschläge, die Gemeinschaft in der Gruppe und der Umgang mit dem Thema Alter und alten Menschen in unserer Gesellschaft sind wichtige Aspekte dieser faszinierenden Reise.
Untertitel16:9
04:45 plan b: Alles im Fluss
Infosendung ~30 Min
Alles im Fluss: Rettet unsere Gewässer! Während alle Welt auf die Zerstörung unserer Meere schaut, bleiben andere Gewässer oft unbeachtet: Auch unsere Flüsse und Seen brauchen Schutz. ''plan b'' zeigt, wie der gelingen kann. Den Rhein hinauf, von Basel bis an die holländische Grenze, begleitet ''plan b'' ''Gewässerretter'', die sich mit ihren innovativen und zukunftsweisenden Erfindungen oder durch ihr Engagement dem Schutz und der Regeneration unserer Binnengewässer verschrieben haben. Nicht nur zum Baden sind saubere Gewässer wichtig - 30 Millionen Deutsche werden mit Trinkwasser aus dem Uferfiltrat des Rheins versorgt, 4 Millionen mit Wasser aus dem Bodensee. Menschengemachte Begradigungen machen Flüsse für Wasser-Lebewesen unwirtlich, Einleitungen aus Industrie und Landwirtschaft gefährden die Wasserqualität. Mikroplastik und Mikroschadstoffe stellen die Klärwerke vor große Herausforderungen. Deutschlandweit unterstützen ''Bachpaten'' ihre Städte ehrenamtlich bei der Gewässerpflege. Unter der Anleitung von Ann Zirker, Diplom-Biologin vom Garten- und Tiefbauamt, gehen zwei Bachpaten-Gruppen in Freiburg am Haslacher Bach ans Werk. Sie prüfen anhand der darin wimmelnden Kleinstlebewesen, wie gesund ihr Bach ist. Außerdem gehen sie dem invasiven Japanknöterich an den Kragen, der sich an den Ufern breitmacht und - so gibt es die EU-Wasserrahmenrichtlinie vor - entfernt werden soll. Der Zustand unserer Gewässer hängt maßgeblich davon ab, wie sehr wir sie im Blick haben. Bis dato werden unsere Flüsse und Seen meist nur stichprobenartig von Hand untersucht. Das möchten Paul Wermter und sein Team vom Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen ändern. Vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert, haben sie den Messkatamaran ''Riverboat'' entwickelt, der mit Sensoren, Sonden und Kameras viele Daten in kurzer Zeit sammelt und den Gewässern präzise auf den Grund geht. Raphael Bosch und Prof. Andreas Fath haben sich in ihrer Forschung ganz der Säuberung unserer Binnengewässer verschrieben. An der Hochschule Furtwangen arbeiten sie an innovativen Wasserfiltern: Sie werten Plastikmüll aus unseren Flüssen zu Filtermaterial auf, um damit wiederum chemische Schadstoffe aus dem Wasser zu ziehen: ''Wir haben aus einem niederwertigen Material, vielleicht einer Plastikverpackung, ein Material gemacht, welches uns unsere Gewässer reinigt. Das ist echtes Upcycling'', so Prof. Fath. Der Rhein verbindet als europäische Wirtschaftsachse die Schweiz, Deutschland, Frankreich und die Niederlande. An seinen Ufern stehen Industriewerke, Chemie- und Pharmariesen dicht an dicht - schlechte Wasserqualität war jahrzehntelang das Problem unseres größten Flusses. Viel wurde unternommen, um den Rhein zu retten und den Badenden ihren Fluss zurückzugeben. Am Rheinknie in Basel verbringen die Stadtbewohner den Sommer am Ufer und lassen sich von ihrem Fluss durch die ganze Innenstadt treiben. Das Baden ist hier wieder zu einem regelrechten Volkssport geworden - so sehr, dass auch die historischen Rheinbäder zu ihrer alten Größe zurückfinden. In den vergangenen Jahrzehnten setzen sich immer mehr Regionen und Initiativen dafür ein, Flussläufe zu renaturieren, um Flora und Fauna ihre Lebensgrundlage zurückzugeben. In der Emmericher Ward, nahe der holländischen Grenze, wurde der Rhein durch eine Nebenstromrinne wieder mit seiner Aue verknüpft. Der Fluss sucht sich hier nun selbst seinen Weg, fließt beruhigter durch die Auen und bietet eine optimale Kinderstube für Jungfische und Kleinstlebewesen. Allmählich kehren auch seltene Arten wie Steinbeißer, Eisvögel und Blaukehlchen in den fruchtbaren Lebensraum zurück.
Untertitel16:9


Nachmittag
 


Abend
 
20:15 Mein ziemlich kleiner Freund
Spielfilm ~90 Min
Diane verliebt sich in den erfolgreichen Architekten Alexandre. Blöd, dass er nicht nur ein Sitzzwerg ist. Diane versucht zunächst, Vorurteile und Klischees zu ignorieren. Er soll größer sein als ich - sagen viele Frauen über den Traummann. Doch was ist, wenn er ein gutes Stück kleiner ist? Wie viele Zentimeter Größenunterschied hält die Liebe aus? Oscarpreisträger Jean Dujardin brilliert als kleiner Mann mit großem Herz. Eher durch Zufall und zunächst am Telefon lernt Anwältin Diane (Virginie Efira) den Architekten Alexandre (Jean Dujardin) kennen. Diane ist gerade Single, und als Alexandre ein Treffen in einem Restaurant vorschlägt, stimmt sie zu. Doch die Verabredung nimmt eine unerwartete Wendung, die am Telefon keineswegs vorhersehbar war: Diane steht nicht etwa auf Augenhöhe vor Alexandre, sie blickt im wahrsten Sinne des Wortes auf ihn herab, denn er ist nur 1,40 Meter groß. Doch die beiden finden Gefallen aneinander. Alexandre ist weltgewandt, großzügig und erfolgreich, entführt Diane auf eine Reihe ungewöhnlicher Dates. Diane mag Alexandre, und aus dieser Sympathie wird schließlich Liebe. Wäre alles auch weiter kein Problem, wenn sich Begegnungen mit der Außenwelt vermeiden ließen. Doch Diane muss nicht nur ihrem Ex-Mann Bruno (Cédric Kahn), sondern schließlich auch ihren Eltern gegenüber zugeben, dass Alexandre kleiner ist, als sie es sich gewünscht hätte. Zunächst meistert Diane alle Hürden mit Bravour, stellt sich stets hinter Alexandre. Doch als er ihr die entscheidende Frage stellt, muss sie ehrlicherweise verneinen. Ihre innere Stimme sagt ihr, dass Alexandre nicht der Richtige ist, um mit ihm die Zukunft zu planen. Es kommt zur Trennung. Doch keiner der beiden kann aufhören, an den anderen zu denken. ''Mein ziemlich kleiner Freund'', ausgezeichnet von der Deutschen Film- und Medienbewertung mit dem Prädikat ''Besonders wertvoll'', ist das Remake des argentinischen Films ''Corazón de león'' von Marcos Carnevale. Regisseur Laurent Tirard und Produzentin Vanessa van Zuylen entschieden sich auch deshalb für ein französisches Remake, weil das argentinische Original, obwohl in seiner Heimat ein Riesenpublikumserfolg, nicht den Sprung über die Grenzen Argentiniens zu einer internationalen Vermarktung schaffte. Innere Werte zweitrangig: Auch im Zeitalter des Onlinedating achten Heiratswillige ganz altmodisch auf Alter, Größe und Gewicht, wie eine Studie der Universität Michigan ergab: ''Frauen bevorzugen Männer, die im Durchschnitt knapp acht bis zehn Zentimeter größer und etwas älter sind als sie. Wer kleiner ist, hat so gut wie keine Chance; er sollte allerdings auch nicht sehr viel größer sein.'' (Quelle: ''Was sich liebt, das klickt sich'', Süddeutsche Zeitung vom Wochenende 3./4. September 2016) Der circa 1,80 Meter große Jean Dujardin hatte für die Szenen, in denen er von hinten zu sehen ist, ein Double. Ansonsten sagt der Regisseur über den Einsatz von Spezialeffekten: ''Das reichte von ganz einfachen Sachen - Jean musste sich hinknien, und wir filmten ihn von den Schultern aufwärts, oder wir tricksten mit der Perspektive, in dem er weiter hinten stand, um kleiner zu wirken - bis hin zu komplizierten Einstellungen wie der Büroszene, in der Jean von Cédric unterbrochen wird und von seinem Sessel springt. Für diese Einstellung mussten wird das ganze Zimmer um 40 Zentimeter anheben, mit Ausnahme der Stelle, an der Jean auf dem Boden landet. Letztlich steckte viel Handarbeit in den Tricks.'' Und über den Schauplatz Marseille: ''Ich wollte den Film nicht in einer riesigen Großstadt wie Paris oder London ansiedeln, weil man dort so viele unterschiedliche Menschen sieht, dass selbst ein knapp 1,40 Meter kleiner Mann nicht weiter auffallen würde. Trotzdem musste es eine Großstadt sein und ausgesprochen sonnig obendrein, denn ich wollte diesem Märchen so etwas wie einen California-Touch verpassen. Und dann habe ich mich Hals über Kopf in Marseille verliebt!
DolbyUntertitel16:9HDTV