zdf-neo Programm 06.11.

   
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Das zdf-neo Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

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Programm - Vormittag

 
05:45 Terra X: Russland von oben
Infosendung ~45 Min
(Terra X) St. Petersburg, Moskau und die Wolga Staffel 1: Episode 1 Dokureihe, Deutschland 2018
Russland von oben (1/5): St. Petersburg, Moskau und die Wolga ''Russland von oben'' ist das bisher einmalige Unternehmen, die endlosen Weiten des Landes aus der Vogelperspektive erlebbar zu machen. Ein atemberaubender Flug über ein unglaubliches Land. Das Team der vielfach preisgekrönten ''Terra X''-Reihe ''Deutschland von oben'' ist neun Monate lang immer wieder über das Riesenreich zwischen Europa und Asien geflogen und hat dabei erstaunliche Landschaften, kleine Geheimnisse und große Bilder entdeckt. Russland ist das mit Abstand größte Land der Erde. Doppelt so groß wie die USA, fast 50-mal größer als Deutschland. Von Kaliningrad an der Ostsee bis zur Meerenge der Beringstraße, von der aus man Alaska sehen kann, sind es elf Zeitzonen und 7000 Kilometer Luftlinie. Aber auch nur, wenn man die Abkürzung über den Nordpol nimmt. Dieses riesige Reich für ''Terra X'' zu porträtieren, erforderte in vielen Bereichen echte Pionierarbeit: Manche Orte schienen unerreichbar, viele hat vermutlich noch kein Mensch je gesehen, schon gar nicht aus der Luft. Dabei ist es vielleicht gerade die Perspektive ''von oben'', die die Seele des Landes und seine kaum zu fassende Vielfältigkeit zumindest ein Stück weit greifbar werden lässt. Für den ''Terra X''-Dreiteiler sind spektakuläre Aufnahmen gelungen - von unberührten Landschaften, zauberhaften Städten, von wilden Tieren, Wüsten und Wäldern, aber auch von harter Arbeit in der Kälte Sibiriens, vom Leben in ewigem Eis und kargen Gebirgsregionen. Gedreht aus Hubschraubern und mit den besten Luftbild-Spezialkameras der Welt. In ''Russland von oben'' offenbart das Land sein Wesen und gibt etwas von seinem Innersten preis. Zwei Drittel der Russen leben im europäischen Teil Russlands, zu dem die Metropolen St. Petersburg und Moskau gehören. Diese Folge ''Russland von oben'' zeigt sie erstmals ausführlich aus der Vogelperspektive, erklärt ihre Entstehungsgeschichte und fliegt weiter über die alten Handelsstädte des Goldenen Rings, folgt dem Lauf der Wolga - vorbei an Kazan, Wolgograd und Astrachan - bis zu ihrer Mündung im Kaspischen Meer. Dort, im 200 Kilometer breiten Wolga-Delta, überwintern jährlich mehr als zehn Millionen Vögel. Der Film erklimmt aber auch den höchsten Gipfel Russlands, den 5642 Meter hohen Elbrus im Kaukasus-Gebirge, schaut den Antilopen-Herden in der Steppe Kalmückiens auf der Suche nach Wasserstellen zu und zeigt mit Sotschi am Schwarzen Meer die Riviera Russlands. Der einzigartige Blick von oben verdeutlicht, wie vielfältig bereits dieser verhältnismäßig kleine Teil des riesigen Landes ist. Das Wissenschaftsmagazin Terra X beleuchtet vielfältige Themen aus den Bereichen Geschichte, Gesellschaft und Naturwissenschaft. Anhand von anschaulichen Berichten werden spannende Phänomene oder wichtige Ereignisse erklärt.
Untertitel16:9
06:30 Terra X: Russland von oben
Infosendung ~45 Min
(Terra X) Kamtschatka und die wilden Tiere Staffel 1: Episode 3 Dokureihe, Deutschland 2018
Russland von oben (3/5): Kamtschatka und die wilden Tiere ''Russland von oben'' ist das bisher einmalige Unternehmen, die endlosen Weiten des Landes aus der Vogelperspektive erlebbar zu machen. Ein atemberaubender Flug über ein unglaubliches Land. Das Team der vielfach preisgekrönten ''Terra X''-Reihe ''Deutschland von oben'' ist neun Monate lang immer wieder über das Riesenreich zwischen Europa und Asien geflogen und hat dabei erstaunliche Landschaften, kleine Geheimnisse und große Bilder entdeckt. Russland ist das mit Abstand größte Land der Erde. Doppelt so groß wie die USA, fast 50-mal größer als Deutschland. Von Kaliningrad an der Ostsee bis zur Meerenge der Beringstraße, von der aus man Alaska sehen kann, sind es elf Zeitzonen und 7000 Kilometer Luftlinie. Aber auch nur, wenn man die Abkürzung über den Nordpol nimmt. Dieses riesige Reich für ''Terra X'' zu porträtieren, erforderte in vielen Bereichen echte Pionierarbeit: Manche Orte schienen unerreichbar, viele hat vermutlich noch kein Mensch je gesehen, schon gar nicht aus der Luft. Dabei ist es vielleicht gerade die Perspektive ''von oben'', die die Seele des Landes und seine kaum zu fassende Vielfältigkeit zumindest ein Stück weit greifbar werden lässt. Für den ''Terra X''-Dreiteiler sind spektakuläre Aufnahmen gelungen - von unberührten Landschaften, zauberhaften Städten, von wilden Tieren, Wüsten und Wäldern, aber auch von harter Arbeit in der Kälte Sibiriens, vom Leben in ewigem Eis und kargen Gebirgsregionen. Gedreht aus Hubschraubern und mit den besten Luftbild-Spezialkameras der Welt. In ''Russland von oben'' offenbart das Land sein Wesen und gibt etwas von seinem Innersten preis. Diese Folge der ''Terra X''-Reihe ''Russland von oben'' begibt sich in den tiefen Osten des Landes, auf die Halbinsel Kamtschatka im Pazifischen Ozean, und fliegt von dort weiter, der Küstenlinie Richtung Süden folgend, bis zum südöstlichsten Eckchen des russischen Riesenreichs - nach Wladiwostok. Kamtschatka - mit 29 aktiven und 150 nicht aktiven Vulkanen sowie unzähligen Geysiren - besticht durch seine bizarre Schönheit und Einsamkeit, die aus der Vogelperspektive die volle Wirkkraft entfalten. In dieser Folge beobachtet das Filmteam unerschrockene Surfer und Braunbären beim Lachsfang. Es streift mit den Elchen durch die salzigen Wiesen der Küste und schwingt sich auf zu den Adlerhorsten auf abgelegenen Felsnadeln. Erst ''von oben'' wird vieles so richtig sichtbar, wie das Gedrängel auf der winzigen Insel Tjuleni: Tausende von Seebären, Seelöwen und Lummen tummeln sich hier auf wenigen Metern, während vor der Küste Orcas auf Jagd gehen. Dort, an der Grenze zu Nordkorea und fast schon in Sichtweite zu Japan, ist das Riesenreich zu Ende, und Wladiwostok, das ''San Francisco'' Russlands, blickt auf Asien. Das Wissenschaftsmagazin Terra X beleuchtet vielfältige Themen aus den Bereichen Geschichte, Gesellschaft und Naturwissenschaft. Anhand von anschaulichen Berichten werden spannende Phänomene oder wichtige Ereignisse erklärt.
Untertitel16:9
07:15 Terra X: Russland von oben
Infosendung ~45 Min
(Terra X) Sibirien und die weite Wildnis Staffel 1: Episode 2 Dokureihe, Deutschland 2018
Russland von oben (2/5): Sibirien und die weite Wildnis ''Russland von oben'' ist das bisher einmalige Unternehmen, die endlosen Weiten des Landes aus der Vogelperspektive erlebbar zu machen. Ein atemberaubender Flug über ein unglaubliches Land. Das Team der vielfach preisgekrönten ''Terra X''-Reihe ''Deutschland von oben'' ist neun Monate lang immer wieder über das Riesenreich zwischen Europa und Asien geflogen und hat dabei erstaunliche Landschaften, kleine Geheimnisse und große Bilder entdeckt. Russland ist das mit Abstand größte Land der Erde. Doppelt so groß wie die USA, fast 50-mal größer als Deutschland. Von Kaliningrad an der Ostsee bis zur Meerenge der Beringstraße, von der aus man Alaska sehen kann, sind es elf Zeitzonen und 7000 Kilometer Luftlinie. Aber auch nur, wenn man die Abkürzung über den Nordpol nimmt. Dieses riesige Reich für ''Terra X'' zu porträtieren, erforderte in vielen Bereichen echte Pionierarbeit: Manche Orte schienen unerreichbar, viele hat vermutlich noch kein Mensch je gesehen, schon gar nicht aus der Luft. Dabei ist es vielleicht gerade die Perspektive ''von oben'', die die Seele des Landes und seine kaum zu fassende Vielfältigkeit zumindest ein Stück weit greifbar werden lässt. Für den ''Terra X''-Dreiteiler sind spektakuläre Aufnahmen gelungen - von unberührten Landschaften, zauberhaften Städten, von wilden Tieren, Wüsten und Wäldern, aber auch von harter Arbeit in der Kälte Sibiriens, vom Leben in ewigem Eis und kargen Gebirgsregionen. Gedreht aus Hubschraubern und mit den besten Luftbild-Spezialkameras der Welt. In ''Russland von oben'' offenbart das Land sein Wesen und gibt etwas von seinem Innersten preis. Sibirien - ein Wort, das schillert und für so vieles steht: für manche ein Sehnsuchtsort, geprägt von weiter Wildnis, für andere besetzt mit Schmerz und Zwangsarbeit. Aus der Luft betrachtet, wirken die mehr als zehn Millionen Quadratkilometer unendlich und präsentieren sich in einer Weite, die selbst für Kameras aus der privilegierten Perspektive der Vögel nur schwer zu fassen ist. 36 Mal passt die Bundesrepublik Deutschland in die Fläche Sibiriens, das statistisch gesehen allerdings nur von drei Einwohnern pro Quadratkilometer bewohnt wird. Der Boden hingegen strotzt nur so vor Reichtümern: Norilsk, einer der weltführenden Rohstofflieferanten, ist berühmt für sein Nickel - und die Umweltverschmutzung, die mit dessen Produktion einhergeht. Bei Mirny wurde - mit einer Tiefe von 525 Metern - eines der tiefsten Tagebaulöcher der Welt geschaffen, um Diamanten zu fördern. Und der Baikalsee ist das größte Süßwasser-Reservoir der Erde. Sibirien war, ist und bleibt ein Land der Superlative. Diese Folge ''Terra X: Russland von oben'' zeigt nicht nur einige dieser sibirischen Superlative, sondern begleitet die Transsibirische Eisenbahn auf ihrer Reise in den fernen Osten und folgt einer Nomadengruppe auf dem Weg ins Frühlingslager durch das einzigartige Altai-Gebirge. Ein Film, der einen staunend zurücklässt, nicht zuletzt aufgrund der Vielfalt des Landes und der menschenleeren Taiga und Tundra mit ihrer Flora und Fauna, die von oben mancherorts aussieht wie nicht von dieser Welt. Das Wissenschaftsmagazin Terra X beleuchtet vielfältige Themen aus den Bereichen Geschichte, Gesellschaft und Naturwissenschaft. Anhand von anschaulichen Berichten werden spannende Phänomene oder wichtige Ereignisse erklärt.
Untertitel16:9



Programm - Nachmittag

 
13:55 Terra X: Der große Anfang - 500 Jahre Reformation
Infosendung ~45 Min
(Terra X) Die Explosion Staffel 1: Episode 2 Dokureihe, Deutschland 2017
Der große Anfang - 500 Jahre Reformation (2/3): Die Explosion Harald Lesch folgt der Spur des Geldes zu Luthers Zeiten. Welche Rolle spielen das Streben nach Reichtum, die Macht der Herrschenden, der Kirche und des Papstes? Und woher kommt der ganze Reichtum der Mächtigen? In einem heute fast vergessenen Bergwerk in Österreich stößt Harald Lesch auf erstaunliche Zusammenhänge. Die Lage der Bauern damals verschlechtert sich in weiten Teilen Deutschlands dramatisch. Sozialer Zündstoff en masse. Immer wieder flackern Aufstände im Land auf. Und nun kommen die Ideen der Reformation dazu. In vielen Gegenden regiert der Hunger. Hunderte Klöster werden um 1525 von aufgebrachten Bauern geplündert. Wer von den Mönchen nicht rechtzeitig fliehen kann, wird Opfer der zügellosen Gewalt. Die hungrigen Bauern sind empfänglich für neues Denken. Haben sie die Schriften Luthers falsch verstanden? Die Bauern haben jedenfalls Luthers Idee ernst genommen, dass jeder selbst die Bibel lesen soll. Der Prediger Thomas Müntzer verspricht den sozialen Wandel. Ursprünglich war er ein Anhänger Luthers. Aber Müntzer will die Revolution. Am Ende werden die Bauern rücksichtslos von den Truppen der Fürsten niedergemetzelt. In Frankenhausen gibt es über 6000 Tote. Für das gesamte Aufstandsgebiet liegen die Schätzungen zwischen 70 000 und 100 000 Todesopfern. In Frankenhausen entdeckt Harald Lesch einen Weg, der bis heute ''Blutrinne'' heißt. Dort soll das Blut in Strömen geflossen sein. Müntzer wird grausam gefoltert und hingerichtet. Zum ersten Mal haben die deutschen Herrscher einen Massenaufstand niedergeschlagen. Ausgerechnet im Moment ihrer größten Resonanz verliert die Reformation ihre Unschuld und wird zum Anlass für eine Orgie der Gewalt. Und Martin Luther steht eindeutig auf der Seite der Gewaltherrscher. Viele Zeitgenossen haben ihn dafür heftig kritisiert. Droht die Reformation in der Welt von Wirtschaft, Politik und Krieg zu scheitern? Martin Luther und die Folgen: in dieser dreiteiligen „Terra X“-Reihe beschäftigt sich Moderator Harald Lesch mit dem Leben und vor allem Wirken des Kirchenreformators und den Auswirkungen auf unsere Gegenwart. Was hat das historische Ereignis den Menschen 500 Jahre später noch zu sagen?
Untertitel16:9
15:25 Terra X: Verlorenes Wissen
Infosendung ~45 Min
(Terra X) Sonnenpillen und der Superbeton der Antike Staffel 1: Episode 1 Dokureihe, Deutschland 2019
Verlorenes Wissen (1/2): Sonnenpillen und der Superbeton der Antike Harald Lesch begibt sich auf die Suche nach Wissen, das im Lauf der Zeit in Vergessenheit geraten ist. Er stößt dabei auf Kenntnisse, die unsere Probleme von heute lösen könnten. Automatische Türöffner, ein natürlicher Superdünger, wohltemperierte Wandheizungen und widerstandsfähiger Beton: Diese Dinge klingen wie Entdeckungen aus heutiger Zeit, tatsächlich hat es sie aber schon vor Jahrhunderten gegeben. Die Suche nach 8000 Jahre altem Superdünger führt das ''Terra X''-Team ins Amazonasgebiet. In der Gegend rund um Manaus entdeckt der Bodenkundler Newton Falcao vom Nationalen Institut für Amazonasforschung (INPA) eine für die Gegend untypische schwarze Erde - auf Portugiesisch ''Terra Preta''. Rund drei Prozent der Fläche Amazoniens sind mit der schwarzen Erde bedeckt. Aber wie ist diese Erde entstanden? Die Ureinwohner scheinen ein Rezept gehabt zu haben, um die unfruchtbare Erde des Amazonas fruchtbar zu machen: Sie sammelten Exkremente, Essens- und Pflanzenreste auf Komposthaufen und deckten diese mit Holzkohle ab. Diese zufällig entstandene Mixtur entwickelte sich über Hunderte von Jahren zu humusreicher schwarzer Erde. Noch heute wirkt die Terra Preta als langfristiger Superdünger. Fruchtbare Erde aus recycelten Abfällen - das könnte eine Lösung für die vielen Probleme unserer modernen Landwirtschaft sein. Auch die Maya waren mit ihrem Wissen ihrer Zeit voraus. Vermutlich verwendeten sie den sogenannten Goldtüpfelfarn, um Entzündungen wie Sonnenbrand zu behandeln. Dieses Mittel haben Forscher erst vor Kurzem wiederentdeckt. Der Farn könnte unseren Sonnenschutz revolutionieren und unsere herkömmliche Sonnencreme ersetzen - und zwar in Form einer Pille. Forscher von der Universität Mainz hoffen, die regelmäßige Einnahme dieser Pille könnte einem permanenten Sonnenschutz mit einem Lichtschutzfaktor 15 gleichkommen. Aber nicht nur in der Medizin, auch beim nachhaltigen Bauen wussten unsere Vorfahren manchmal mehr als wir. Der Frage, warum antike Bauten noch heute stehen, geht das Team um Piergiulio Cappelletti von der Universität Neapel nach. Die Römer verwendeten bei ihren Prachtbauten einen speziellen Baustoff - ein vulkanisches Glas, das sogenannte Pozzolane. Es verleiht den Bauten bis heute eine unglaubliche Widerstandsfähigkeit. Nach dem Untergang des Römischen Reiches geriet die Zusammensetzung des Baustoffs in Vergessenheit. Wissenschaftler der HeidelbergCement Group im italienischen Bergamo wollen mit dem Rezept der Römer den modernen Beton verbessern. Dank des wiederentdeckten verlorenen Wissens ist der Beton nun widerstandsfähiger und sogar umweltfreundlicher. Dass Römer gerne warm badeten, ist bekannt. Mit der sogenannten Hypokausten-Heizung erfanden sie die erste Flächenheizung der Geschichte. Das ausgeklügelte Heizsystem war Standard in jeder guten Thermenanlage. Der Clou: Nicht nur die Böden wurden warm, sondern auch die Wände und das Wasser. Die antiken Wellnesstempel hatten neben Kaltbaderäumen auch Warmwasserbecken und Schwitzbäder. Im Archäologischen Park Carnuntum in Österreich haben Wissenschaftler dieses komplexe System rekonstruiert - es funktioniert reibungslos. Überhaupt ist das Know-how in der Antike förmlich explodiert. Es war eine Zeit des intensiven Forschens. Die Bibliothek von Alexandria im nördlichen Ägypten war so etwas wie das Silicon Valley der Antike. Im Palastviertel entstand die größte Bibliothek der Zeit, mit Tausenden von Schriftrollen. Hier studierten Wissenschaftler aus der ganzen Welt. Einer der Gelehrten war Heron. Er lebte und studierte in Alexandria vermutlich um 100 nach Christus. Neben einem mechanischen Türöffner erfand der griechische Mathematiker und Ingenieur den ersten Prototypen einer Dampfmaschine, den sogenannten Heronsball. Hätte er sein Wissen über Kolbenbewegung mit dem Dampfball kombiniert, wäre die erste Dampfmaschine vermutlich in der Antike entstanden - und unsere Welt würde heute völlig anders aussehen. Das Wissenschaftsmagazin Terra X beleuchtet vielfältige Themen aus den Bereichen Geschichte, Gesellschaft und Naturwissenschaft. Anhand von anschaulichen Berichten werden spannende Phänomene oder wichtige Ereignisse erklärt.
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Programm - Abend

 
19:05 An Tagen wie diesen
Infosendung ~45 Min
Der 9. November Dokumentation, Deutschland 2019
''An Tagen wie diesen'' feiert am 9. November große und kleine Momente, ungewöhnliche Menschen und skurrile Geschichten, die ein prominentes Datum oder einen wichtigen Feiertag teilen. ''An Tagen wie diesen'' nimmt sich rätselhafte Bräuche, bahnbrechende Erfindungen und wahre Wunder vor, die allesamt ein Feiertag eint. So ist auch der 9. November so viel mehr als ein Schicksalstag der Deutschen. Der 9. November hält einige Überraschungen bereit. 1989 hat wohl keiner geahnt, dass an diesem Abend Tausende DDR-Bürger nach Westberlin strömen. Schließlich ist die Berliner Mauer das betonierte Symbol der Teilung Deutschlands: unüberwindbar, seit 28 Jahren. Auch Donald Trump und Albert Einstein sorgen am 9. November für Überraschungen. Der eine wird 2016 entgegen aller Erwartungen Präsident, und der andere bekommt 1922 den Nobelpreis - womit er selbst fast nicht mehr gerechnet hat. Jack the Ripper ermordet am 9. November 1888 im Londoner Armenviertel Whitechapel sein fünftes und letztes Opfer. Die Morde werden nie aufgeklärt. Und 1799 setzt General Napoleon Bonaparte am 9. November mit militärischer Gewalt Parlament und Regierung ab. Anschließend verkündet er: ''Die Revolution ist zu Ende!'' In dieser Staffel ''An Tagen wie diesen'' stehen mit Ostern und Weihnachten auch die großen Freudenfeste auf dem Programm. So wird Karl der Große an Weihnachten im Jahr 800 zum ersten deutschen Kaiser gekrönt, und 1889 entdeckt das Forscher-Ehepaar Marie und Pierre Curie das chemische Element Radium. In verschiedenen Rubriken werden die prägenden Ereignisse eines bestimmten Tages oder eines Festes in informativen und emotionalen Geschichten erzählt. Hannes Jaenicke kommentiert ''An Tagen wie diesen'' unterhaltsam und mit dem nötigen Respekt. Auch politische Feiertage nimmt die Reihe in den Fokus. Am 17. Juni den ''Tag der deutschen Einheit'' oder Islands Unabhängigkeit 1944.
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