(kulturMontag)
Ein Leben für die Kunst
Kulturmagazin, Österreich 2026
Moderation: Peter Schneeberger - Clarissa StadlerTrue

Kein Lichtblick - Die prekäre Situation für Österreichs Kulturschaffende
Ein Lichtblick - Grundeinkommen für irische Kulturschaffende
80 Jahre Udo Lindenberg - Ein Rückblick
80 Jahre Udo Lindenberg - Ein Rückblick: Ich bin Abenteurer, bis es mich wegreißt und ich auf der Bühne sterbe, so beurteilte Panikrocker Udo Lindenberg einmal seine nicht enden wollende Leidenschaft für die Musik. Im Mai wird der konventionslose Musiker, der so charmant wie erfolgreich auf alle Regeln pfeift, 80. Schon jetzt wird er mit Ausstellungen und einer Lexikon-Biografie geehrt. Verfasst hat sie einer seiner größten Fans, sein Freund Benjamin von Stuckrad-Barre unter dem Titel Udo Fröhliche. Seit seiner Kindheit ist der Pop-Literat gefangen vom Udo-Kosmos, seit mittlerweile 25 Jahren sind die beiden befreundet. Lindenberg, der eine ausgeprägte Vorliebe für Spitznamen hat, nennt seinen Freund Stuckiman, den Namen führt dieser mittlerweile sogar als Künstlernamen in seinem Pass an. Schon vor zehn Jahren hat Stuckiman seinem Idol eine Biografie geschenkt, der er einen Neuanstrich verpasst hat. Es ist eine Art Udo-Lexikon geworden - von A, wie Alkohol bis Z, wie Zigarre. Stuckrad-Barre spart darin nicht mit Anekdoten. Der kulturMONTAG taucht gemeinsam mit dem Autor ein in das unvergleichliche Udo-Versum. Kein Lichtblick - Die prekäre Situation für Österreichs Kulturschaffende: Jüngst hat AMS-Chef Johannes Kopf eine positive Zwischenbilanz gezogen. Dadurch, dass die Zuverdienstmöglichkeiten von Arbeitslosen seit Anfang des Jahres wegfallen, sei die Anzahl der geringfügig Beschäftigten neben Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe enorm gesunken. In der Kulturbranche spitzt sich die Lage jedoch deutlich zu. Denn Künstlerinnen und Künstler zählen neben Arbeitslosen, Alleinerziehenden und alleinstehenden Frauen in Pension zu den Gruppen mit dem höchsten Risiko für Armut und Ausgrenzung. Laut der jüngsten großen Studie zur sozialen Lage dieser Berufszweige von 2018 galten mehr als dreißig Prozent der Kulturschaffenden als armutsgefährdet - im Vergleich zu 14 Prozent der Gesamtbevölkerung.