Demokratieverständnis
Politikmagazin, Österreich 2026
Moderation: Rebekka SalzerTrue
Wie steht es um das Demokratieverständnis von jungen Menschen zwischen 16 und 26 Jahren? Der Demokratiemonitor 2025, eine Studie, die vom Parlament in Auftrag gegeben wurde, gibt Aufschluss. Das Foresight-Institut untersucht jährlich verschiedene Aspekte und zeigt dabei, wie sich die Einstellungen junger Menschen gegenüber unterschiedlichen Institutionen von Jahr zu Jahr verändern. Fazit: es herrscht wenig Vertrauen in die Politik, gleichzeitig aber hohes Interesse mehr Informationen zu bekommen. Claus Bruckmann hat sich auch angesehen, wie das Parlament diese Informationen - speziell für junge Menschen - aufbereitet. -Im Interview: Nationalratspräsident Walter Rosenkranz, FPÖ -Wahlen in schwierigen Zeiten Eine der zentralen Partizipationsmöglichkeiten in modernen Demokratien ist die Teilnahme an Wahlen. Unter Kriegsrecht sind aber faire, freie und sichere Wahlen nicht möglich. Das ist zum Beispiel in der Ukraine, mehr als vier Jahre nach dem russischen Angriff, der Fall. Dabei ist nicht nur die Situation für die Menschen in der Ukraine anhaltend unsicher, auch die ohnehin fragile Demokratie im Land ist nur schwer aufrecht zu erhalten. Die letzte Präsidentschaftswahl war 2019, Wolodymyr Selenskyj ist also bereits seit sieben Jahren im Amt. Aber nicht nur Krieg macht demokratische Prozesse schwierig, auch die Beeinflussung von Wahlen, sowohl von innen als auch von außen, wird für alle Demokratien zunehmend zum Problem, berichtet Susanne Däubel. -Veränderungen in der Demokratie Der Umgang mit der Demokratie hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Eine prägende Person des Parlaments war der frühere Nationalratspräsident Andreas Khol, der in drei Monaten seinen 85. Geburtstag feiert. Aus diesem Anlass ist eine Biografie über ihn erschienen, die im Parlament präsentiert wurde. Mit dabei waren auch einige Weggefährten Khols, die teils bereits vor Jahrzehnten Abgeordnete waren.