ORF2 Programm 19.08.

   
   Was läuft beim TV Sender ORF2

Was läuft 19.08. im TV-Programm von ORF2?

Das ORF2 Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
04:45 Studio 2
Infosendung ~60 Min
Magazin, Österreich 2021 Moderation: Verena Scheitz - Norbert Oberhauser
Walter Spitzenstätter über die Geschichte der Bergrettung Tirol Andrea und Christian Spatzek zu Gast im Studio Kochen - Malloreddus mit Tomatensauce Oberrabbiner Engelmayer im Gespräch ''Schotti to go'' Andrea und Christian Spatzek zu Gast im Studio: Basierend auf den Werken von Hermann Leopoldi steht bei den Festspielen Stockerau eine musikalische Zeitreise der Jahre 1910 bis 1959 auf dem Programm. Mit seinem einzigartigen Oeuvre hat er eine unerschöpfliche Vielfalt an Duetten, Liedern und Kompositionen hinterlassen. Die szenische Auflösung der Anekdoten aus Leopoldis abenteuerlichem Leben vor dem wunderbaren Bühnenbild, gestaltet von Manfred Waba, garantiert einen kurzweiligen und unterhaltsamen Abend. Walter Spitzenstätter über die Geschichte der Bergrettung Tirol: Walter Spitzenstätter hat in seiner alpinen Laufbahn viele schwierige Klettertouren in den Ost- und Westalpen unternommen. Im Winter war es das Skibergsteigen, im Sommer das Klettern, das ihn faszinierte. In seinen 28 Tourenbüchern stehen rund 7.200 Gipfel, davon 2.785 Tiroler Gipfel, die auf einer überdimensionalen Landkarte Tirols im Arbeitszimmer Spitzenstätters penibel mit Stecknadeln gekennzeichnet sind. In mühevoller Arbeit hat Spitzenstätter fünf Jahre recherchiert und mehr als 800 Seiten zusammengestellt, die nun nach insgesamt sechseinhalb Jahren auf 415 Seiten im Buch ''Ehrensache Leben retten'' erschienen sind. Mehr über die Geschichte der Bergrettung Tirol erzählt der Autor in ''Studio 2''. Oberrabbiner Engelmayer im Gespräch: Seit mittlerweile einem Jahr ist Jaron Engelmayer Oberrabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und damit für circa 7.800 Gemeindemitglieder zuständig. Geboren und aufgewachsen in der Schweiz, lebte er unter anderem auch jahrelang in Israel, wo er studierte, zum Rabbiner ordiniert wurde und bis zuletzt als Gemeinderabbiner in Karmiel - etwa 20 Kilometer östlich von Akko - tätig war. Heute blickt er auf ein ereignisreiches, mitunter nicht ganz einfaches, erstes Jahr zurück. ''Schotti to go'': Michael Schottenberg unternimmt einen Rundgang durch die ''Landstadt'' Gmünd im Kärntner Bezirk Spittal an der Drau. Kochen - Malloreddus mit Tomatensauce: Es wird wieder italienisch in der ''Studio 2''-Küche - Alessandra Dorigato bereitet Malloreddus mit Tomatensauce zu und zeigt, wie diese speziellen Nudeln selbst gemacht werden.
Untertitel16:9



Programm - Nachmittag

 



Programm - Abend

 
23:50 3096 Tage
Spielfilm ~100 Min
(3096 Days) Drama, Deutschland 2013 Regie: Sherry Hormann Autor: Ruth Toma - Bernd Eichinger - Peter Reichard Musik: Martin Todsharow Kamera: Michael Ballhaus
Auf dem Schulweg passiert es: Die zehnjährige Natascha Kampusch wird entführt. Über acht Jahre muss das Mädchen in einem Kellerverlies ausharren, bis ihm eines Tages die Flucht gelingt. Für die Kameraarbeit von ''3096 Tage'' war der 1935 in Berlin geborene Michael Ballhaus verantwortlich, der am 12. April 2017 gestorben ist. Anlässlich seines Todes zeigt 3sat den Spielfilm, der seine letzte Kameraarbeit war. Am Morgen des 2. März 1998 wird die zehnjährige Natascha Kampusch auf ihrem Schulweg von einem Mann in einen Lieferwagen gezerrt und in dessen Haus in einem Wiener Vorort verschleppt. Hier hat der arbeitslose Fernmeldetechniker Wolfgang Priklopil in monatelanger Arbeit ein unterirdisches Verlies gebaut, in dem sein wehrloses Opfer die nächsten 3096 Tage ihres Lebens verbringen wird. Nach und nach wird der kleinen Natascha bewusst, in welch auswegloser Lage sie sich befindet: Ihr Entführer, ein psychisch labiler, sexuell verklemmter junger Mann, hat sich das Mädchen ausgesucht, um es in seinem Keller als gehorsame Gespielin aufzuziehen. Den Machtwillen zur absoluten Hörigkeit zwingt der Kidnapper seinem Opfer in Form von Überwachung, seelischen Erniedrigungen und körperlicher Gewaltanwendung auf. Nachdem sich die fehlerhafte polizeiliche Fahndung als ergebnislos erwies und selbst Nataschas Mutter, die ihre Tochter vorwiegend aufzog, jede Hoffnung aufgegeben hat, glätten sich auch die medialen Wogen. Man geht zur gesellschaftlichen Tagesordnung über. Auch Wolfgang Priklopils Mutter, die ihren zu Sozialkontakten unfähigen Sohn mit vorgekochtem Essen versorgt, ahnt nichts. Je länger die Gefangenschaft dauert, je älter sie wird, desto mehr begreift Natascha, dass sie nur eine Chance zum Überleben hat: Wenn sie sich auf das perfide Spiel ihres Entführers einlässt. Sie lernt seine Schwächen kennen und erreicht damit, dass sie hin und wieder Freiheiten genießt - auch wenn jeder Versuch der Auflehnung eine unbeherrschte Attacke ihres Peinigers heraufbeschwört. Es entsteht eine bizarre Annäherung, die bei Natascha der Verzweiflung geschuldet ist, während Priklopil jetzt auch sexuelle Ansprüche stellt. Doch für das inzwischen volljährige Mädchen gibt es nach wie vor nur einen Gedanken: Flucht! Und eines Tages bietet sich ihr endlich die Gelegenheit. Wüsste man nicht um die Tatsachen, es wäre noch heute kaum zu glauben: Zwischen dem 2. März 1998 und dem 23. August 2006 verbrachte die junge Österreicherin Natascha Kampusch genau 3096 Tage im unterirdischen Gefängnis ihres Kidnappers: die wichtigsten Jahre ihres Heranwachsens. Ein spektakulärer Entführungsfall, der ein weltweites mediales Echo heraufbeschwor. 2010 veröffentlichte Kampusch ihre Autobiografie. Der deutsche Erfolgsproduzent Bernd Eichinger sicherte sich die Filmrechte und begann persönlich mit einer Drehbuchfassung, die er bis zu seinem plötzlichen Tod im Januar 2011 jedoch nicht mehr fertigstellen konnte und von der Autorin Ruth Toma und dem Journalisten Peter Reichard vollendet wurde. Unter der behutsamen Regie von Sherry Hormann entstand ein beklemmendes Protokoll des vermeintlichen Tatherganges, das umso verstörender wirkt, weil die beiden internationalen Hauptdarsteller Antonia Campbell-Hughes und Thure Lindhardt das gnadenlose Psychoduell zwischen Täter und Opfer geradezu beängstigend glaubwürdig nachstellen. Für die Kameraarbeit von ''3096 Tage'' war der 1935 in Berlin geborene Michael Ballhaus verantwortlich, der am 12. April 2017 im Alter von 81 Jahren gestorben ist. Ballhaus galt als Deutschlands einziger Weltstar seiner Brache. In den 1970er-Jahren war er DER Kameramann des Neuen Deutschen Films, schrieb in seiner Zusammenarbeit mit Rainer Werner Fassbinder TV- und Kinogeschichte, eroberte in den 1980er-Jahren Hollywood und wurde schließlich Stammkameramann von Martin Scorsese.
DolbyUntertitel16:9