(Bewusst gesund - Das Magazin)
Gesundheitsmagazin, Österreich 2026
Moderation: Christine Reiler
Gäste: Dr Peter Poeckh - Siegfried MerynTrue
Tropenzecken - Die blinden Passagiere der Zugvögel
Stürze vermeiden - Eine Gang-Schulung kann helfen
Bewusst Gesund-Tipp: Testosteronabbau bei Männern
Studiogespräch - Krafttraining als Jungbrunnen
Alkoholismus - Der lange Weg zur Abstinenz
Stürze vermeiden - eine Gang-Schulung kann helfen: Stürze gehören zu den häufigsten Unfallursachen im Alltag - vor allem bei älteren Menschen. Oft sind es kleine Unsicherheiten beim Gehen, nachlassende Balance oder eine schwächere Muskulatur, die das Risiko erhöhen. Doch gezieltes Geh-Training kann helfen! Mit einfachen Übungen lassen sich Gleichgewicht, Koordination und Sicherheit beim Gehen deutlich verbessern. Wer lernt, bewusster und stabiler zu gehen, kann dadurch auch Fehlhaltungen ausgleichen und möglichen Gelenksschmerzen und anderen Beschwerden entgegenwirken. Geh-Training ist damit eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit, aktiv etwas für die eigene Gesundheit und Sicherheit zu tun. Bewusst gesund war bei einem Workshop dabei. Gestaltung: Vroni Brix Studiogespräch - Krafttraining als Jungbrunnen: Krafttraining ist ein zentraler Baustein für Gesundheit und Lebensqualität im Alter. Es stärkt Muskeln und Knochen, verbessert das Gleichgewicht und kann helfen, Stürzen vorzubeugen. Dennoch halten sich hartnäckig diverse Mythen: Beispielsweise, dass Krafttraining ab einem gewissen Alter schlecht für die Gelenke sei, oder dass man sich dabei leicht überfordern und verletzen könne. Studien zeigen hingegen, dass gezielte Übungen in jedem Alter positive Effekte haben. Entscheidend sind die richtige Intensität, regelmäßige Durchführung und eine sichere Ausführung. Schon einfache Übungen mit dem eigenen Körpergewicht können spürbare Verbesserungen bringen und den Alltag deutlich erleichtern, erklärt Sportmediziner und Bewegungsspezialist Dr. Peter Poeckh. Alkoholismus - der lange Weg zur Abstinenz: In Österreich gilt der Griff zum Glas oft als gesellschaftliche Norm, doch für über 340.000 Menschen ist die Grenze zur chronischen Erkrankung längst überschritten. Da Alkohol als Zellgift das Nervensystem und Organe massiv schädigt, bleiben oft lebenslange Folgen zurück.