hr Programm 30.01.

   
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Was läuft 30.01. im TV-Programm von hr?

Das hr Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
00:40 Heiter bis tödlich - Nordisch herb
Serie ~50 Min
(Nordisch herb) Tidenhub oder Wasser bis zum Hals Staffel 1: Episode 6 Krimiserie, Deutschland 2011 Regie: Philipp Osthus Autor: Michael Illner Musik: Maurus Ronner Kamera: Georgij Pestov
Mirko Jensen, Friseur im Salon ''Cut & Go'', taumelt aus seinem Wagen, schlingert auf die Fahrbahn und wird von einem Seafood-Laster überfahren. Und das vor den Augen von Jon und Nora, die gerade versuchen, vor dem Bestattungsunternehmen Claas Petersons Leichenwagen flottzumachen. ''Tidenhub'' flüstert Mirko und verstirbt an der Unfallstelle. Der Grund für den Schwächeanfall des Friseurs ist schnell gefunden: In Mirkos Pkw finden sich jede Menge Haarprodukte, fein säuberlich ausgekippt auf dem Beifahrersitz. Ein infernalischer Gestank, der einem die Besinnung rauben kann. Die Frage ist nur: Wer hat all die Stylingprodukte auf dem Beifahrersitz verschüttet und so letztendlich Mirko Jensen ins Jenseits befördert? Ein Plastikhandschuh führt Kriminalassistent Rayk Kilian auf die Spur von Fatima Ohlsen, der Freundin von Mirko Jensen. Da Jon und Nora gerade vor Ort ermitteln, beginnt Rayk schon mal mit der Vernehmung der jungen Frau. Ein Verhör mit fatalen Folgen ... . Kriminalrat Hinrichs kann sich über einen Mangel an weiblichen Besuch im Revier nicht beklagen. Erst lernt er am Morgen im Friseursalon ''Cut & Go'' Melanie Meede kennen. Er lädt die attraktive Frau zu einem Chef-Verhör im Fall Mirko Jensen ins Revier ein. Und dann taucht auch noch Astrid van Bijsterveld, Husums Schönheitskönigin im Jahr 1999, im Revier auf. Sie meldet ihren Ehemann, den millionenschweren Krabbenaufkäufer Hans van Bijsterveld, als vermisst. Jon und Nora, die wissen, dass viele Husumer den Krabbenaufkäufer hassen, untersuchen die Yacht des Vermissten. Sie finden eindeutige Spuren, die auf einen Kampf hinweisen.'' Die junge berliner Polizistin Nora Neubauer wird nach Husum versetzt. Sie dem alteingesessenen Jon Peterson zur Seite gestellt und das ungleiche Ermittlerteam muss sich erst einmal aufeinander einstellen. Obwohl die kleine Stadt am Meer beschaulich wirkt, gibt es für die Polizisten viele Straftaten aufzuklären.
16:9
05:00 Traumziele
Infosendung ~45 Min
Wandererlebnis Tramuntana Staffel 1: Episode 15 Reisereportage, Deutschland 2021 Regie: Monika Birk
Mallorca ist nach wie vor die Lieblingsinsel der Deutschen. Viele kennen von Mallorca jedoch nur Strand und Meer. Dabei hat die Insel noch ein zweites, ein ganz anderes Gesicht: das unbekannte stille Mallorca - abseits der großen Touristenströme. Im Westen der Insel wartet ein spannendes Wanderparadies. Die Serra de Tramuntana ist eine ausgedehnte Gebirgskette mit einer spektakulären Landschaft, geprägt von aussichtsreichen Gipfeln über 1.000 Meter und einer wild zerklüfteten Küste mit steilen Kalksteinklippen. Im Tramuntana-Gebirge ist die Vegetation noch ursprünglich und die Natur noch weitgehend intakt. Der Gebirgszug ist daher auch geschütztes UNESCO Welterbe. Quer durch die Serra de Tramuntana führt der europäische Fernwanderweg GR 221, der auch ''Ruta de Pedra en Sec'' - Trockensteinmauerweg - heißt, da er oft auf mauergestützten Pfaden, die die Steilhänge landwirtschaftlich nutzbar machen, verläuft. Die Inselquerung zu Fuß, überwiegend auf dem GR 221, beginnt in Puerto Andratx, führt dann in mehreren Etappen weiter über die südwestlichen Bergdörfer Estellencs und Esporles bis ins westliche Sóllertal. Von dort geht es vorbei an den höchsten Riesen Mallorcas hoch zum Cap de Formentor, ganz im Norden. Die Wanderungen führen mitten hinein in die gewaltige Bergwelt der Tramuntana, unter anderem auf den knapp 100 Meter hohen Mola de s''Esclop und über den berühmten, eigens ausgebauten Reitweg des Erzherzogs Ludwig Salvator zu Füßen des Teix-Massivs.''
Untertitel16:9
06:30 Was wurde aus ...?
Infosendung ~30 Min
(Was wurde aus...?) Tobi - Größe ist relativ Staffel 1: Episode 2 Porträtreihe, Deutschland 2021
Wie sind die Geschichten nach Drehschluss weitergegangen? Wie geht es den Kindern von damals? Diese Frage stellt sich die Reihe ''Was wurde aus...''. Wir treffen Menschen wieder, die als Kinder von ihren Hoffnungen, Träumen und ihren Zielen erzählt haben. Was ist aus ihnen geworden? Jahre später erzählen wir ihre Geschichte weiter. Da war Tobi. Und seine Zwillingsschwester Anni. Tobias ist kleinwüchsig, seine Schwester Ann-Kathrin normalgroß. Neun Jahre sind vergangen, seitdem wir beide in Oberursel getroffen haben. Tobias steht dazu, dass er ein loses Mundwerk hat - denn ''irgendwie muss man sich ja bemerkbar machen, wenn man klein ist.'' Ann-Kathrin ist zwar größer, stand aber trotzdem immer im Schatten ihres Bruders und wünschte sich als Kind sehnlichst, auch einmal im Mittelpunkt zu stehen. Die beiden sind heute 21 Jahre alt und erzählen vom Aufwachsen mit Tobias'' Behinderung, von Schicksalsschlägen, die sie gemeinsam gemeistert haben, und warum es für einen kleinen Mann schwierig ist, eine Freundin zu finden. ''Was wurde aus... Tobi'' erzählt die Geschichte einer ganzen besonderen Beziehung zweier Geschwister weiter. Wie Tobis Zukunft aussieht, ist ungewiss, denn seine Kleinwuchsart ist selten und weitgehend unerforscht. Tobias hat keine Knie und keine Oberschenkel. Die Ärzte vermuten, dass sich seine Hüfte versteifen und er irgendwann im Rollstuhl sitzen wird. Dadurch lässt sich Tobias aber nicht davon abhalten, Pläne zu schmieden: ''Ein Job als Fotograf, ein schönes Haus, eine gesunde Familie, ein oder zwei Kinder - so stelle ich mir meine Zukunft vor'', sagt er.
Untertitel16:9



Programm - Nachmittag

 
12:30 Käthe und ich: Im Schatten des Vaters
TV-Sendung ~90 Min
(Der Narzisst) Staffel 1: Episode 5 Melodram, Deutschland 2021 Regie: Oliver Liliensiek Autor: Brigitte Müller Musik: Maurus Ronner Kamera: Joachim Hasse
Unbeschwert sein wie andere Jugendliche, das kann Roman (Nico Ramon Kleemann) leider nicht. Seine Apathie hat, wie sich herausstellt, eine organische Ursache. Der 18-Jährige leidet unter einer lebensgefährlichen Lebererkrankung. Eine dringend benötigte Organspende, die ihm seine Halbschwester Jasmina Thomas (Anna Hausburg) anbietet, will Roman trotz seiner dramatischen Lage nicht annehmen. Verzweifelt wendet sich Jasmina an den Psychologen Paul (Christoph Schechinger): Er und seine Therapiehündin Käthe sollen Roman überzeugen, ihr Angebot anzunehmen - auch wenn Jasmina ihre Gesundheit damit in Gefahr bringt. Schon bald merkt der erfahrene Therapeut, dass hinter ihrem Angebot jedoch das falsche Motiv steckt: Es ist nämlich nicht Geschwisterliebe, sondern der Wunsch nach der Anerkennung ihres Vaters, des berühmten Theaterschauspielers Fritz Thomas (Uwe Ochsenknecht). Und der ist, wie Paul herausfindet, ein Narzisst, der sich zudem gerne aus der Verantwortung stiehlt. Dass er sich nicht als Spender anbietet, möchte Paul zwar nicht bewerten, es macht ihn aber auf die problematischen Familienbeziehungen aufmerksam. Eine so schwere Entscheidung wie eine Teilleberspende, über die zudem eine medizinische Kommission befinden muss, bedarf einer stabilen Basis. Um die zu schaffen, setzt Paul auf einen ganzheitlichen Ansatz, der auch Fritz in die Verantwortung nimmt. Als sich Romans Situation verschlechtert, bleibt dafür nur wenig Zeit. Das selbstlos erscheinende Angebot einer riskanten Organspende - aber aus den falschen Motiven - steht im Zentrum des fünften Films von ''Käthe und ich''. Hauptdarsteller Christoph Schechinger als umsichtiger Psychologe Paul und seine Therapiehündin bekommen es mit einem schwerkranken Patienten und seiner Halbschwester zu tun, deren Geschwisterliebe von dysfunktionalen Vater-Kinder-Beziehungen überlagert wird. In ''Im Schatten des Vaters'' schlüpft Uwe Ochsenknecht in die Rolle eines gefeierten Schauspielers, der sich zwar gerne als guter Papa gibt - es aber nicht ist. An seiner Seite spielen Nico Ramon Kleemann und Anna Hausburg in Episodenrollen des modern erzählten Medical-Dramas, das eine ethische Problemstellung auf berührende Weise zeigt.
16:9
14:45 Traumtouren durch Spanien
Infosendung ~90 Min
Unterwegs im Norden, Osten, Westen Dokumentation, Deutschland 2015
Das Zentrum Galiziens ist eine Berühmtheit: Santiago de Compostela. Seine Kathedrale markiert das Ende des Jakobsweges und ist Ziel zahlloser Pilger. Im Winter kommen hier täglich Hunderte, im Sommer Tausende aus aller Welt an. Bei der Suche nach innerer Einkehr aber muss niemand darben, der es nicht will - leibliche Genüsse spielen entlang der berühmten Route eine wichtige Rolle: Da ist der Wein aus der Rioja, der gute Käse aus Asturiens Bergwelten, und da gibt es spezielle Plätzchen aus Kastanienmehl. Die Zielregion, die spanische Provinz Galizien, ist touristisch zwar erschlossen, aber alles andere als überlaufen. Die Rieras, oft Dutzende von Kilometern ins Landesinnere reichende Flussmündungen, prägen die hügelige, bisweilen bergige Landschaft. In der Riera von Cambados suchen Muschelsammlerinnen nach Meeresfrüchten, an den sanften Hängen wächst der Albariño, ein exzellenter Weißwein, der gut zu den leckeren Fischgerichten der Region passt. Ganz anders zeigt sich Spanien im Osten: Die katalanischen Pyrenäen sind nicht so hoch wie die Alpen, doch an Wildheit, Schroffheit und Schönheit stehen sie denen in nichts nach. Touristen können sich hier in Schlauchbooten durch die Schluchten führen lassen. Erfahrene Bergführer betrachten die Abenteuersportler allerdings mit Skepsis - denn die Tier- und Pflanzenwelt dieses Paradieses ist ein labiles Biotop. Schließlich steht noch der unbekannte Westen Spaniens auf der Reiseliste: Salamanca mit zwei prachtvollen Kathedralen und einer der ältesten Universitäten Europas ist erste Station auf der Ruta de la Plata, der alten Handelsroute der Römer. Durch Berge, Täler und Ebenen hindurch verband sie einst den Norden Spaniens mit dem Süden. In der Extremadura gibt es noch Originalsteine der alten Straße zu entdecken. Unweit davon, im Parque Natural de Monfragüe, sind vor allem Raubvögel wie Kaiseradler, Mönchsgeier und Gänsegeier sowie zahlreiche Schwarzstörche unterwegs. Ein Abstecher führt nach Cáceres mit seinem mittelalterlichen Stadtbild. Höhepunkt auf der Ruta de la Plata ist die alte römische Metropole Mérida. Die heutige Stadt ist auf römischen Häusern und Straßen gebaut, unter denen sich noch viele Schätze verbergen. Besonders beeindruckend sind das Teatro Romano aus dem 1. Jahrtausend v. Chr., in dem noch heute Aufführungen für 6.000 Besucher stattfinden.
Untertitel16:9



Programm - Abend

 
18:30 nicht Mann - nicht Frau - geschlechtslos
Infosendung ~30 Min
Reportage, Deutschland 2021
''Endlich fühle ich mich in meinem Körper zuhause!'' Das sind Robins erste Worte nach der Mastektomie. In einer langwierigen OP hat Robin sich den Busen entfernen und einen männlichen Oberkörper machen lassen. ''Eine totale Befreiung'', so Robin, und schaut sich überglücklich an. Doch die männliche Brust macht Robin noch lange nicht zum Mann, denn Robin ist non-binär bzw. agender, also geschlechtslos. ''Ich habe mich entschieden, lieber als Mann, anstatt als Frau gelesen zu werden, aber ich habe kein Geschlecht, da gibt''s auch kein neutral, ich bin auch nichts Drittes, sondern ich habe einfach kein Geschlecht.'' Daher möchte Robin auch keine Pronomen verwenden, ''er'', ''sein'' oder ''ihm'' gibt es nicht. Während der gesamten Jugendzeit kam immer wieder die Einsicht: Ich bin anders als andere. Doch lange hing Robin in der Luft. Erst mit 22 Jahren sei der Knoten geplatzt. In einem Jugendtreff für ''queere'' Menschen trifft Robin das erste Mal auf junge Leute, die sich als trans bzw. non-binär empfinden. Für Robin die Selbsterkenntnis: So bin ich auch. Es folgt das Outing, gegenüber den Eltern, der besten Freundin und dem Partner. Die Reaktionen sind positiv. Für den Partner ist schnell klar: Seine Liebe zu Robin ist personenbezogen, das Geschlecht ist ihm egal. Sie bleiben ein Paar. Robin hat ihn von Anfang an auf diese persönliche Reise der Anpassung mitgenommen. Erst die Hormonbehandlung, Robin hat heute eine tiefe Stimme, Bartwuchs und Haare am Körper, dann die Mastektomie. Lebensentscheidungen, die nicht rückgängig zu machen sind. ''Für mich, meinen Körper und meine Seele bin ich definitiv angekommen, in der Gesellschaft aber noch nicht.'' Wissen und Verständnis für ''queere'' Menschen müsse noch wachsen. Robin klärt ehrenamtlich mit Workshops für Schüler und Azubis über ''queere'' Menschen auf. ''Ich kämpfe weiter, dass ich so akzeptiert werde, wie ich bin, dass ich so sein darf.''