ORF2 Programm von übermorgen

   
   Was läuft beim TV Sender ORF2

Was läuft von übermorgen im TV-Programm von ORF2?

Das ORF2 Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
02:10 Tatort: Das Nest
Spielfilm ~90 Min
Krimireihe, Deutschland 2019 Regie: Alex Eslam Autor: Erol Yesilkaya Musik: Michael Kadelbach Kamera: Carlo Bobby Jelavic
Tatort: Das Nest
Bei einem gefährlichen Einsatz wird die Dresdner Kommissarin Karin Gorniak schwer verletzt. Der gesuchte Mörder kann entkommen und Karins neue Kollegin Leonie Winkler muss den Fall übernehmen. Karin Gorniak wird aus dem Krankenhaus entlassen. Sie hat den Täter als Einzige gesehen und könnte ihn identifizieren. Nachdem sie sich zunächst in die Asservatenkammer versetzen lässt, hilft sie ihrer neuen Kollegin dabei, Tatverdächtige zu ermitteln. Karin Gorniak stimmt einer Gegenüberstellung zu. Der Kreis der Verdächtigen kann auf zwei Männer eingegrenzt werden: den Chirurgen Dr. Christian Mertens und den Krankenpfleger Bernd Haimann. Kurz bevor die Ermittlerinnen den Pfleger vernehmen können, verschwindet er jedoch. Karin ist sich inzwischen sicher, dass Dr. Mertens der Täter ist, doch seine Ehefrau gibt dem Arzt ein sicheres Alibi. Karin zweifelt an ihrem eigenen Urteilsvermögen und verliert die Unterstützung ihres Chefs Schnabel. Leonie Winkler beginnt, für die Kollegin zu kämpfen. Gemeinsam gelingt es den Ermittlerinnen, dem Täter immer näher zu kommen. Diese Sendung ist nach der Ausstrahlung sechs Monate lang in der ARD Mediathek verfügbar. Unter dem Titel Tatort sind streng genommen Dutzende von Krimiserien vereint. Jede ARD-Anstalt produziert innerhalb der Tatort-Reihe 90 Minuten lange Filme mit eigenen Ermittlern, die in der Regel Mordfälle aufzuklären haben. Auch das Schweizer und das Österreichische Fernsehen schicken eigene Polizisten ins Rennen. Die Filme mit den verschiedenen Hauptdarstellern werden abwechselnd und in loser Folge sonntags um 20.15 Uhr gezeigt, wobei die Ermittler der größeren ARD-Anstalten wie WDR und NDR alle paar Wochen im Einsatz sind und die der kleinen Anstalten wie RB und SR manchmal jahrelang gar nicht auftreten. Zunächst liefen nur etwa elf Folgen im Jahr, Ende der 90er-Jahre waren es 30.
Untertitel16:9
03:40 Dober dan, Koroka
Infosendung ~30 Min
(Dober dan, Koroška) Regionalmagazin, Österreich Moderation: Alexander Tolmaier
Das Wochenmagazin für die Kärntner Slowenen plant folgende Themen: Im letzten Teil des Films ''V objemu domovine'' (Im Schoß der Heimat) besucht Vladimir Celigoj mit Kameramann und Regisseur Milan Skledar die Kärntner Bäuerinnen und Bauern. Diese kooperieren seit 10 Jahren mit den Interessensverbänden der Slowenen in Italien, Ungarn und Kroatien, sowie dem Landwirtschaftsministerium der Republik Slowenien unter dem Namen ''AGRASLOMAK. Potpourri aus dem Schaffen zweier Maler: In der Großen Galerie des Bildungshauses SODALITAS in Tainach/ Tinje sind bis 23. September Werke von Prof. Franz Nagel und Dr. Karl Schnabl ausgestellt. Auf dem Gut Meranovo bei Maribor wurde eine spezielle Ausstellung zur Rolle des Erzherzogs Johann bei der Entwicklung des Weinbaus in der Region Štajerska eingerichtet. V zadnjem delu dokumentarnega filma ''V objemu domovine'' bosta Vladimir Celigoj in Milan Skledar obiskala e kmetice in kmete na Korokem. 10 let e sodelujejo s slovensko zamejsko kmetijsko koordinacijo AGRASLOMAK in Ministrstvom za kmetijstvo, gozdarstvo in prehrano RS. Vladimir Celigoj je pripravil scenarij, Milan Skledar je vodil kamero in reijo. Potpuri umetnikih del dveh ustvarjalcev: za razstavo, ki je do 23. septembra odprta v Veliki galeriji Katolikega doma prosvete v Tinjah, sta pester izbor pripravila prof. Franz Nagel in najuspeneji skakalec Športnega drutva Zahomec, Karl Schnabl. Redaktion: Miha Pasterk Gesamtleitung: Jurij Perc
16:9
04:40 Heimat Fremde Heimat
Infosendung ~30 Min
(Heimat, fremde Heimat) Gesellschaftsmagazin, Österreich 2021
''Erklär mir, wie du lebst'' (2/5): Gehörlos - Rachel Winter und Alicia Eliskases ''Erklär mir, wie du lebst'' mit Rachel Winter und Alicia Eliskases ''Weitblicke'' mit Burgtheater-Direktor Martin Kušej ''Erklär mir, wie du lebst'' mit Rachel Winter und Alicia Eliskases: ''Kannst du alleine einkaufen? Kannst du Autofahren?'' - Fragen wie diese bekommt Rachel Winter immer wieder gestellt und sie stören sie. Denn Rachel ist gehörlos, lebt aber ihr Leben - wie die meisten - selbstständig, kommuniziert ausschließlich in der Österreichischen Gebärdensprache, auch mit ihrem Hund Ayomi. Alicia Eliskases ist Grafikerin. Sie durfte als Kind keine Gebärdensprache lernen, sondern musste sich ausschließlich auf das Lippenlesen beschränken. Sie fährt jeden Tag mit dem Fahrrad in die Arbeit und ist stolz darauf, gehörlos zu sein. Im zweiten Teil der Serie ''Erklär mir, wie du lebst'' taucht Redakteurin Ajda Sticker in die Welt der gehörlosen Menschen ein. Sie besucht Alicia zu Hause und lernt, wie gehörlose Menschen den Wecker oder die Türglocke wahrnehmen. Rachel erklärt die besondere Bedeutung von Gestik und Mimik in der Österreichischen Gebärdensprache. - ''Weitblicke'' mit Burgtheater-Direktor Martin Kušej: Burgtheaterdirektor Martin Kušej ist ein ''Grenzüberschreiter''. Er trat mit der Konzeption von einem vielsprachigen europäischen Theater an. Der Kärntner Slowene wollte das Burgtheater für die Communitys in der Stadt öffnen und Mehrsprachigkeit auf die Bühne holen. Die Pandemie hat all dem einen Strich durch die Rechnung gemacht. In der Sendereihe ''Weitblicke'' spricht Martin Kušej über Rassismus, die slowenische Minderheit in Kärnten, seine Verbundenheit zum osteuropäischen Theater und die Rolle des Theaters als Korrektiv im politischen Diskurs.
Untertitel16:9
05:10 Panorama
Infosendung ~25 Min
Sehnsuchtsland Italien Reportagereihe, Österreich 2021
Panorama
Die Sendung macht diesmal trotz oder gerade wegen der kalten Jahreszeit eine Reise in den sonnigen Süden: Nach Italien. Für viele von uns DAS Sehnsuchtsland schlechthin. Doch abseits der Klischees von Sommer, Sonne und Strand gibt es ein Italien, das wahrscheinlich die wenigsten von uns kennen. 1979 hat der ORF-Journalist Norbert Hölzl das entlegene Fersental in der Provinz Trentino besucht. Dort lebt bis heute eine kleine deutschsprachige Minderheit, die ''Mocheni''. Die Wohnverhältnisse waren einfach, die Lebensbedingungen äußerst hart für die dort lebenden Familien. Und weil die kleinen Höfe viel zu wenig zum Leben abwarfen, mussten die Männer des Tals - vor allem im Winter - als Wanderhändler Geld dazu verdienen. Die Sendereihe ''WIR'' hat 1976 einen Beitrag über Organisiertes Reisen gestaltet und eine österreichische Reisegruppe mit dem Bus zum Gardasee und nach Venedig begleitet. Dabei blieb - wie meistens bei organisierten Touren - nichts dem Zufall überlassen. Und ganz nach der Devise, möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu erleben, wurde auch kein Italien-Klischee ausgelassen. Und dann geht''s noch an die nördliche Adria, nach Jesolo. Generationen von Kindern, Eltern und Großeltern haben dort über Jahrzehnte ihre Sommerferien verbracht - der Literat Gregor von Rezzori hat 1994 für die Sendung ''Jolly Joker'' Jesolo einen Besuch abgestattet. Er wollte dem Phänomen auf die Spur kommen, warum wir immer wieder an immer die gleichen Orte fahren. Um dann festzustellen, dass zumindest beinahe fast alles so ist, wie es immer schon war... St. B LOKAL v. 13.05 - 13.30 Uhr St. W LOKAL v. 13.05 - 13.30 Uhr
Untertitel16:9



Programm - Nachmittag

 



ORF2 Programm heute Abend 20:15 uhr


Programm - Abend

 
20:15 Liebesg'schichten und Heiratssachen
Show ~50 Min
(Liebes''gschichten und Heiratssachen) Einsame Herzen auf Partnersuche Datingshow, Österreich 2022 Moderation: Nina Horowitz Gäste: Eduard - Marina - Franz Erwin - Edda - Boti - Brigitta
Liebesg''schichten und Heiratssachen
Zum sechsten Mal in diesem Sommer begleitet Nina Horowitz am Montag, dem 15. August 2022, um 20.15 Uhr in ORF 2 Menschen aus ganz Österreich auf ihrer Partnersuche. In der jüngsten Ausgabe der 26. Staffel von ''Liebesg''schichten und Heiratssachen'' stehen wieder je drei Damen und Herren im Rampenlicht und wollen über die Sendung ihr Lebensglück finden. Die sechs Kandidatinnen und Kandidaten kommen diesmal aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Tirol. Vor allem die Damen haben sehr klare Vorstellungen, wie der Traummann aussehen soll. So Hobbypilotin Marina, der ein Typ wie ''Bergdoktor'' Hans Sigl sehr gefallen würde, doch in erster Linie sucht sie einen ''Bären'', bei dem sie sich ein bisschen ankuscheln kann. Die ehemalige Heilmasseurin Edda hingegen zeigt sich von Action-Hero Bruce Willis (''Männer mit Glatze und ohne Schnick-Schnack finde ich mega sexy und erotisch'') beeindruckt, während es der pensionierten Modehändlern Brigitta Richard Geres gepflegter Gentleman-Look angetan hat. Alle sechs Singles im Überblick: Eduard, 68-jähriger Motorenentwickler im Ruhestand aus Oberösterreich, sucht seine große Liebe. Sollte es die neue Herzensdame wollen, könnte er ihr ohne Schwierigkeiten den Aufbau diverser Motoren erklären. ''Das muss aber natürlich nicht sein,'' schmunzelt er im Gespräch. ''Es wäre auch wunderbar, wenn die neue Partnerin aus einem ganz anderen Genre kommt und zum Beispiel Künstlerin ist''. Dreißig Jahre lang war der Oberösterreicher verheiratet: ''Ich habe ein Haus gebaut, Bäume gepflanzt und Kinder in die Selbständigkeit entlassen. Jetzt ist aber die Zeit für mich gekommen, um eine Seelenpartnerschaft einzugehen. Und zwar für den Rest meines Lebens.'' Sein neues Herzblatt, so der vielseitige Traunviertler, soll gern in der Natur sein, Wandern, Ski fahren, schwimmen und tanzen. ''Weltoffen soll sie auch sein. Und eine Frau wird für mich zur echten Lady, wenn sie natürlich ist.'' Für Eduard ist wichtig, dass unter den Zusendungen die Richtige ist. ''Aber natürlich ist es für das Ego gut, wenn mehrere Briefe bei mir eintrudeln.'' Er kann sich gut vorstellen, dass es da draußen unter den Zuseherinnen Damen gibt, die sich ''so einen großen, feschen Mann'' wie ihn wünschen. Marina, 58-jährige Verkäuferin aus Tirol, ist begeisterte Hobbypilotin. Für sie gibt es nichts Schöneres, als mit ihrem Flieger durch die Wolken zu segeln. ''Man fliegt dann zum Beispiel übers Wochenende nach Italien. Das genieße ich sehr!'' schwärmt die sportliche Kandidatin im Interview. Damit Marina bald nicht mehr allein fliegen muss, möchte sie ihr Glück bei den ''Liebesg''schichten und Heiratssachen'' versuchen. ''Ich lebe im Dorf! Da kennt man alle. Ich hoffe, dass ich über die Sendung in die weite Welt hinauskomme und mich vielleicht jemand sieht, dem ich gefalle.'' Die fidele Tirolerin wohnt in der wunderschönen Gegend, in der auch ''Der Bergdoktor'' gedreht wird. Hans Sigl, der Hauptdarsteller, wäre ganz Marinas Typ, ist aber leider schon vergeben. ''Das ist also nix! Verheiratete oder vergebene Männer sind für mich ein absolutes Tabu. Ich möchte einen Mann, der mich verwöhnt und für den ich das Wichtigste bin, ganz für mich allein.'' Bärte gefallen der Single-Dame gut und der Neue darf auch gerne ein paar Kilo zu viel haben. Sie wünscht sich ''einen Bären, bei dem ich mich ein bisschen ankuscheln kann''. Marina geht für ihr Leben gern in die Berge. Dafür steht die Verkäuferin oft schon um fünf Uhr in der Früh auf. Auch Fitness ist für sie wichtiger Bestandteil ihres Alltags. Das muss der neue Mann tolerieren. Zwei Mal war sie verheiratet, aus der ersten Ehe, die elf Jahre hielt, hat sie einen Sohn. Drei Jahre später lernte sie ihren zweiten Mann kennen, mit dem sie anfangs sehr glücklich war. ''Ich habe dann noch eine Tochter gekriegt und es war eine tolle Ehe. Wir haben uns aber auseinandergelebt,'' resümiert die zweifache Mutter. In den vergangenen zehn Jahren hat sich leider keine längere Beziehung ergeben.
Untertitel16:9
23:30 Alltagsgeschichte
Infosendung ~45 Min
(Alltagsgeschichten) An der Haltestelle Staffel 1: Episode 41 Porträtreihe, Österreich 1996 Regie: Elizabeth T. Spira Kamera: Peter Kasperak
Alltagsgeschichte
In dieser Folge von ''Alltagsgeschichte'' plaudert Elizabeth T. Spira mit Wartenden an Haltestellen über Alltägliches: das Leben, die Liebe, die Rente, den Arbeitsplatz, die einheimischen und die fremden Nachbarn, das Zukurzgekommensein, das Glück, und nicht zuletzt über langes und ab und zu auch kurzweiliges Warten an den Haltestellen. Von 1985 bis 2006 porträtierte Elizabeth T. Spira in insgesamt 60 Ausgaben der Dokumentarreihe ''Alltagsgeschichte'' Österreicherinnen und Österreicher einfühlsam und mit subtilem Humor - ob in Wien-Meidling, in der U-Bahn oder im Bad. Spiras ''Alltagsgeschichte'' ist längst Kult. Protagonisten der Sendungen sind die sogenannten kleinen Leute, deren Geschichten die Regisseurin in ihren Filmen erzählt und deren Lebensräume sie vorstellt. In Elizabeth T. Spiras Filmen geht es aber auch um die ''österreichische Seele'', um die psychische, soziale und historisch gewachsene Befindlichkeit der Österreicher. Hier finden sich Tragik und Komik oft dicht nebeneinander, manchmal sind sie deckungsgleich. Durch subjektive Meinungsäußerungen, persönliche Erinnerungen und Erzählungen von Menschen skizziert ''Alltagsgeschichte'' einen Ort oder ein soziales Phänomen kurzweilig. Die Regisseurin wurde für ihre Arbeit unter anderem mit dem ''Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik'', dem ''Johann-Nestroy-Ring'' und mehrfach mit dem ''Fernsehpreis der Österreichischen Volksbildung'' ausgezeichnet.
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