TV-Programm ARD

   

Erstes öffentlich rechtliches Fernsehen, Vollprogramm aus Deutschland. DasErste.de ist ein Gemeinschaftsangebot der in der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland zusammengeschlossenen Sender.
Was läuft im TV-Programm von ARD?

Vormittag
 
02:55 Kommissar Maigret: Die Nacht an der Kreuzung
Serie ~90 Min
Laufzeit: 88 Min. An einer ländlichen Kreuzung in der Nähe von Paris wird ein belgischer Juwelenhändler bei einem nächtlichen Treffen mit einem Kontaktmann ermordet. Am nächsten Morgen liegt dessen Leiche in der Garage von Carl Anderson (Tom Wlaschiha), einem arroganten Dänen, der dort mit seiner Schwester Else (Mia Jexen) ein heruntergekommenes Landhaus bewohnt. Lediglich zwei andere Gebäude stehen noch an der Kreuzung: eine Autowerkstatt und das Haus eines Vertreters, dessen Frau als Köchin bei den Andersons arbeitet. Alle sind nicht gut auf ihre abweisenden Nachbarn zu sprechen. Der zuständige Inspektor Grandjean (Kevin McNally) verständigt seinen alten Freund, Hauptkommissar Maigret (Rowan Atkinson), als sich Anderson mit Else nach Paris absetzen will. Bei der Verhaftung entdeckt man bei diesem die Mordwaffe. Für Grandjean ein klarer Fall: Anderson muss der Täter sein! Maigret hat jedoch seine Zweifel und setzt - sehr zum Unmut seines befreundeten Kollegen - den Hauptverdächtigen auf freien Fuß. Längst hegt der findige Hauptkommissar den Verdacht, dass es sich hier um eine Verschwörung handeln könnte, bei der Andersons äußerlich zerbrechlich wirkende Schwester eine zentrale Rolle spielt. Unter Kennern gilt 'Maigrets Nacht an der Kreuzung', einer von 75 Maigret-Romanen aus der Feder des belgischen Erfolgsschriftstellers Georges Simenon, auch als einer der actionreichsten. Die britische Neuverfilmung setzt die literarische Vorlage mit Spannung, Eleganz und Sinn für Überraschungen in Szene. Im Zentrum des Geschehens steht Schauspielstar Rowan Atkinson als Pariser Hauptkommissar Maigret, stiller Beobachter und verschlagener Ermittler zugleich. Kommissar Maigret ermittelt im Paris der fünfziger Jahre. Mit einer Tabakspfeife im Mundwinkel verwendet er dabei, neben der üblichen Polizeiarbeit, Empathie als wichtigste Ermittlungsmethode. Wenn er in die Atmosphäre eines Verbrechens eintaucht, sucht er den Menschen hinter einem Verbrechen und findet den Täter.
04:25 W wie Wissen
Infosendung ~33 Min
Impfpflicht in Frankreich Gefährliche Masern Grippeimpfung HPV-Impfung Themen: - Impfpflicht in Frankreich - Gefährliche Masern - Grippeimpfung - HPV-Impfung Impfungen gehören zu den erfolgreichsten Entwicklungen der modernen Medizin. Gegen viele schwere Erkrankungen sind sie bis heute das einzige wirklich wirksame Gegenmittel. Kinderlähmung, Tetanus oder Pocken - die Schrecken von früher sind heute gebannt. Doch mit den Erfolgen macht sich auch eine gewisse Impfmüdigkeit oder auch Impfskepsis breit. Wer will schon Nebenwirkungen riskieren, wenn keine Ansteckungsgefahr mehr besteht? Bei ansteckenden Krankheiten wie Diphterie oder Masern ist eine hohe Impfquote von 95 Prozent in der Bevölkerung wichtig. Sie ist Voraussetzung für den sogenannten Herdenschutz. Je mehr Menschen geimpft sind, desto geringer ist das Risiko einer Ansteckung, und alle die, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, profitieren dann von der Immunität der Anderen. Impfpflicht in Frankreich In Deutschland bemüht man sich durch Aufklärung, die Impfbereitschaft zu erhöhen. Andere Länder - wie Frankreich - setzen auf härtere Maßnahmen. Seit Anfang 2018 gilt für französische Kinder: Kein vollständiger Impfstatus, kein Kita-Platz. Eine umstrittene, aber durchaus wirkungsvolle Maßnahme. 'W wie Wissen' befragt die Eltern in Frankreich, wie sie das finden. Gefährliche Masern Bis 2022 sollten die Masern ausgerottet sein, so das Ziel der Weltgesundheitsorganisation WHO. Doch davon ist man weit entfernt. In Deutschland sind geschätzt 180.000 Kinder ungenügend oder gar nicht gegen Masern geimpft. Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit. Immer wieder kommt es in den letzten Jahren zu Epidemien - mit schwerwiegenden Folgen. 'W wie Wissen' geht einem schwerwiegenden Fall nach. Grippeimpfung Winterzeit - Grippezeit. Und jedes Jahr wieder das Bangen: Ob die Grippewelle diesmal wieder heftig zuschlägt, so wie im letzten Winter? Neun Millionen Menschen mussten zum Arzt, und sogar geimpfte Menschen erkrankten. Das Gesundheitssystem war am Limit. 'W wie Wissen' geht der Frage nach, wie die Lage in diesem Jahr ist. HPV-Impfung Eine Impfung gegen die krebserregenden HPV-Viren: für diese Entdeckung bekam der deutsche Forscher Harald zur Hausen 2008 den Medizinnobelpreis. HPV-Viren werden beim Sex übertragen. Bisher galt die Empfehlung hauptsächlich für Mädchen, denn die Impfung schützt vor Gebärmutterhalskrebs. Inzwischen sollen sich aber auch Jungen impfen lassen, denn sie können die Viren übertragen oder auch selbst an bestimmten Krebsformen erkranken. Wichtig ist, dass sich Kinder und Jugendliche rechtzeitig impfen lassen. Wie kann man die Jugendlichen erreichen? 'W wie Wissen' war bei einer Aufklärungskampagne an einem Gymnasium dabei.
05:30 Willi wills wissen
Serie ~25 Min
Heiß auf Schnee und Eis sind auf jeden Fall die Wintersportler: Für sie geht ja ohne Schnee gar nichts. Die Bedingungen für den Abfahrtslauf in Gardena in Südtirol sind gut, viel Sonne und genug Schnee! Reporter Willi ist beim Training dabei und erfährt, wie die Piste abfahrtstauglich gemacht wird. Wahnsinn, mit welchem Tempo die Rennläufer den Hang heruntersausen! Um mehr über Schnee zu erfahren, reist Willi in die Schweiz. Im Eidgenössischen Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos wird die weiße Pracht wissenschaftlich untersucht. Hier erfährt Willi zum Beispiel, wie Schnee überhaupt entsteht, und auch, dass Schnee nicht gleich Schnee ist. Dazu gräbt Willi ein Schneeprofil, an dem man die einzelnen Schichten erkennen kann. Eine Probe davon bringt er gleich ins Labor. An der Lawinenrutsche wird klar, dass Schnee nicht nur schön, sondern auch gefährlich sein kann. Ist er an steilen Hängen zu schwer, rutscht er mit großer Geschwindigkeit den Berg herunter und reißt alles mit sich. An einem Testfeld forschen Wissenschaftler, wie man Lawinenunglücke vermeiden kann. Im Engadin erfährt Willi dann, wie man in Schnee und Eis (über-)leben kann, nämlich in einem Iglu. Beim Bau lernt Willi, worauf man achten muss, damit es innen wärmer ist als draußen. Ganz in der Nähe, auf über 2000 Meter Höhe, entsteht sogar eine ganze Hotelanlage aus Schnee. Und schließlich wartet noch eine echte Herausforderung: Professionell ausgerüstet und mit Unterstützung von Bergführern klettert Willi einen gefrorenen Wasserfall hinauf. Nach dieser Anstrengung kann er oben die Belohnung wirklich gut gebrauchen: ein schönes, kaltes Eis! Neugier ist die Tugend des Reporters. Auch Willi Weitzel will alles wissen, und zwar darüber, wie es ist, als Polizist, Triebfahrzeugführer, Fischer, Soldat, Journalist, Hopfenpflanzer, Schlachter, Bauer, Notarzt oder Oberbürgermeister zu arbeiten. Einen Tag lang begleitet er die jeweiligen Berufstätigen, aber auch Blinde, Hörgeschädigte, Obdachlose.
07:50 Checker Tobi
Infosendung ~25 Min
Der Nordpol und der Südpol liegen am nördlichen und südlichen Ende der Erde. Die Pole sind die kältesten Regionen der Erde, am Südpol hat es manchmal sogar minus 90 Grad! Menschen, Tiere und Pflanzen können dort kaum überleben. Trotzdem sind die Pole für Forscher ganz besonders spannend: Denn sie sind überaus wichtig für das Klima auf der ganzen Welt. Warum das so ist, welche Tiere dort leben, und wie Polarforscher in der Eiseskälte forschen, das checkt Tobi in dieser Folge. Für seinen ersten Kinofilm war der Checker drei Wochen mit seinem Team in der Nähe des Nordpols, in Grönland. Das ist die größte Insel der Welt und fast komplett mit einem dicken Eispanzer bedeckt. Damit Tobi gut vorbereitet ins Ewige Eis aufbricht, trifft er sich vorab in Bremerhaven mit Polarforscherin Sandra vom Alfred-Wegener-Institut. Sie fährt mit der 'Polarstern' auf große Forschungsreisen. Die 'Polarstern' ist ein Forschungsschiff, das jedes Jahr im Winter zum Südpol und im Sommer zum Nordpol fährt. An Bord sind neben Sandra noch über 50 weitere Wissenschaftler. Ausgerüstet mit Polarforscheranzügen, mit denen man es im Eis bei Temperaturen bis zu -38 Grad aushalten kann, macht sich Tobi auf den Weg nach Grönland. Mit dem Grönländer Geo fährt er aufs Meer, wo die Eisberge schwimmen. Tobi checkt, wie Eisberge entstehen, und fährt mit dem Boot ganz nah an die Stelle, an der ein Gletscher ins Meer ragt. Manchmal brechen riesige Teile ab - ein großes Spektakel! Doch Tobi erfährt auch: Wegen des Klimawandels schmilzt das Eis an den Polen immer schneller, und Tiere und Menschen sind dadurch in echter Gefahr. Dann fliegt Tobi mit seinem Team ins Forschungscamp mitten auf dem grönländischen Eispanzer: Der sieht aus wie eine Wüste aus Eis, hunderte von Kilometern kein Dorf, kein Haus. Er checkt, warum die Polarforscher ausgerechnet an diesem entlegenen Ort forschen, wie sie dort wohnen, und auch, wo Polarforscher im Ewigen Eis aufs Klo gehen.


Abend
 
21:45 Winterkartoffelknödel
Spielfilm ~90 Min
Dorfgendarm Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) ist so weiß wie die Winterkartoffelknödel seiner Oma (Enzi Fuchs). Den Anblick des toten Neuhofer-Sohns muss er erst mal verdauen. Wie aus heiterem Himmel hatte sich ein Baucontainer vom Kran gelöst und den Unglücklichen punktgenau unter sich begraben - direkt vor der eigenen Haustür. An einen Unfall mag der in seinen Heimatort Niederkaltenkirchen strafversetzte Polizist nicht so recht glauben. Schließlich hat er nach 15 Jahren Dienst in München ein untrügliches Gespür fürs Verbrechen. Mit Hilfe seines Freundes und früheren Kollegen Rudi Birkenberger (Simon Schwarz), der inzwischen als Privatdetektiv arbeitet, findet Eberhofer heraus, dass an der Aufhängung des Containers gewerkelt wurde. Mehr aber auch nicht. Im Dorf ist die Sache sowieso klar: ganz mieses Karma. Denn schon der Vater des Getöteten kam bei einem Unfall ums Leben. Lieber als mit Mordtheorien beschäftigt sich die Gemeinde, vor allem der männliche Teil, mit einem neuen Gesicht: Die aufregende Mercedes (Jeanette Hain), vor kurzem in die verlassene Villa am Waldrand gezogen, wickelt alle um den Finger. Auch Eberhofer. Leider lenkt ihn seine Pflicht als Polizist von seinem Flirt mit Mercedes ab: Mutter Neuhofer (Maria Peschek) wird erhängt aufgefunden. Jetzt ist nur noch Sohn Hans (Moritz Katzmair) von der leidgeprüften Familie übrig. Doch statt in Trauer zu versinken, fährt der neuerdings einen teuren Sportwagen. Kein Wunder, dass Eberhofers Misstrauen wieder erwacht. Nach dem sensationellen Erfolg von 'Dampfnudelblues' legt Regisseur Ed Herzog mit 'Winterkartoffelknödel' die zweite Verfilmung eines Bestsellers von Rita Falk nach. Um Sebastian Bezzel als Provinzpolizist Eberhofer versammelt sich in dem Heimatkrimi das bewährte Ensemble: Simon Schwarz gibt seinen besten Kumpel, Eisi Gulp den kiffenden Vater und Sigi Zimmerschied den grantigen Vorgesetzten Moratschek. Die Rolle der Oma übernimmt diesmal Volksschauspielerin Enzi Fuchs. Neben skurrilen Typen und schwarzhumorigen Betrachtungen rundet der verzwickte Fall das Ganze zu einem gelungenen Filmerlebnis ab: eine Mords-Gaudi im besten Sinne.