TV-Programm ARD 03.04.

   
   Was läuft beim TV Sender ARD

Was läuft 03.04. im TV-Programm von ARD?

Das ARD Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

Vormittag
 
02:25 Kommissar Dupin: Bretonische Sehnsucht
Spielfilm ~90 Min
Ein Leichenfund auf einer entlegenen Atlantikinsel, das Rätsel um ein keltisches Musikinstrument und die Suche nach der wahren Ursache einer Tragödie - Pasquale Aleardi alias Kommissar Dupin taucht im 13. Krimi der Erfolgsreihe in gleich mehrere Geheimnisse ein. Das windumtoste Eiland Ouessant - ebenso rau wie seine Bewohnerschaft - dient Regisseurin Anja Gurres als Schauplatz für die Verfilmung des Drehbuches von Eckhard Vollmar nach dem gleichnamigen Bestseller von Jean-Luc Bannalec. Mit feinem Gespür für Menschen und Landschaft schafft Kameramann Michael Throne eine atmosphärisch dichte Bildgestaltung, die perfekt mit dem besonderen Erzähltempo des Dupin-Krimis korrespondiert. Auf Ouessant, einer vor der bretonischen Küste gelegenen Insel, geht das Leben seit Generationen seinen unveränderlichen Gang - bis ein junges Liebespärchen in einer Felsenhöhle auf den schrecklichsten Fund seines Lebens stößt: die Leiche eines Mannes! Einen Unfall können Kommissar Dupin (Pasquale Aleardi) und sein Kollege Kadeg (Jan Georg Schütte) schnell ausschließen. Doch wer hätte Interesse, einen auf der Insel unbekannten Besucher vom Festland zu töten? Erste Hinweise führen Dupin und Kadeg zur Wohngemeinschaft dreier ungewöhnlicher Frauen: Céleste (Amal Keller), Rayanne (Luise Aschenbrenner) und Enora (Franziska von Harsdorf) sind junge, unabhängige Frauen, die sich abseits der Inselgemeinschaft halten - was für die Insulaner Grund genug ist, ihnen mit Misstrauen zu begegnen. Für manchen stehen die drei Schwestern bereits als Mörderinnen fest. Dupin gibt auf dieses Gerede ebenso wenig wie auf die obskuren Warnungen der Inselhexe Sybil (Hildegard Schmahl). Aber er erkennt, dass die drei Frauen etwas vor ihm verheimlichen. Schritt für Schritt kommt Dupin hinter das Geheimnis der Frauen, das auf beängstigende Weise mit dem toten Mann aus der Felsenhöhle zusammenhängt.
 Dolby Untertitel HDTV
07:00 Mit Armin unterwegs
Infosendung ~60 Min
Armin Maiwald geht auf Entdeckungsreise quer durch Deutschland. Mit der Regional- und S-Bahn, abseits der Schnellstrecken und ganz großen Städte, reist er von der Nordseeküste bis zu den Alpen. Am Streckenrand, zwischen Sylt und Oberstdorf, fängt die Kamera Themen ein, an denen schnelle Züge vorbeirasen. Armin Maiwalds Zugreise beginnt auf Sylt - auf einem ganz besonderen Friedhof, der Heimat der Heimatlosen - und führt auf dem Hindenburgdamm zum Festland. An der nächsten Station, im Hafenstädtchen Husum, lernt Armin das harte Brot der Krabbenfischer kennen. Gleich hinter Hamburg liegt der größte Rangierbahnhof Europas, wo die Eisenbahner auf der Gleisharfe spielen. Zwei gusseiserne Torflügel haben sich einige Kilometer weiter, in der Salzstadt Lüneburg, übereinander geschoben. Im Volksmund sind sie bekannt als das Tor zur Unterwelt. Über den Hundertwasserbahnhof voller bunter Mosaike in Uelzen geht die Reise zu den Heidschnucken in der Lüneburger Heide und nach Thüringen. Ein uraltes Instrument und besondere Flötenspieler lernt Armin Maiwald in Hildesheim kennen. An der nächsten Station in Goslar erlernt er das Gießen und Bemalen von Zinnfiguren. Unterwegs kommt sogar ein echter Luchs vor die Kamera. Die Reise geht weiter über Gotha, Stadtilm und Bad Blankenburg bis zu einem Grenzbahnhof - mitten in der Bundesrepublik. Nächster Halt ist Kronach: Hier schaut das Kamerateam hinter die Türen einer Farbapotheke, schwingt in der Sambaschule Coburg das Tanzbein. In Michelau besucht Armin Maiwald Korbflechter. Umsteigen muss er in Nürnberg - in eine vollautomatische U-Bahn. Das letzte Stück bis zum Alpenrand beginnt im Zentrum der Blattgoldherstellung: Das Rathaus von Schwabach hat sogar zwei goldene Dächer. Vorbei an riesigen Solarfeldern zwischen Mertingen und Nordendorf geht es in die Fuggerstadt Augsburg. Hier schaut Armin bei den legendären Marionetten in der Augsburger Puppenkiste vorbei.
 Untertitel HDTV


Nachmittag
 
13:20 Camping mit Herz
Spielfilm ~90 Min
Der in die Jahre gekommene Sänger Karl-Heinz Sollheim (Christoph M. Ohrt) hat eine einfache Erfolgsformel: Immer authentisch bleiben! Dass er nach seinem einzigen Hit Unter der Sonne auf eine Karriere als Schlagerstar statt seiner geliebten Countrymusik gesetzt hat, bereut er seit langem. Auch das Image als Campingplatz-Kalle passt nicht wirklich, denn er hasst nichts mehr als das einfache Leben und das Schlafen im Freien. Um aus dem Karrieretief herauszukommen, lässt sich Kalle notgedrungen auf eine Promo-Idee seiner Managerin Tess (Isabell Gerschke) ein, die im Radio einen Abend mit ihm auf dem Campingplatz verlosen lässt. So landet er schließlich auf dem maroden Ostsee-Zeltplatz von Desiree (Diana Amft) und ihrer Mutter Martha (Nina Franoszek), die kurz vor der Pleite stehen und ebenfalls auf ein Wunder hoffen. Als sich überraschend das Fernsehen ansagt und die Buchungen hochschießen, befeuert Desiree die Kampagne mit einem miesen Trick: Sie sorgt mit einer Wette in der Live-Schalte dafür, dass Kalle um zwei Wochen verlängern muss! Ihren Erfolg kann die beherzte Campingplatzbetreiberin jedoch nicht lange auskosten, denn schon bald muss sie erfahren, dass auch ihre Mutter getrickst hat: Nicht sie, sondern die Luxusanlage ihres Exmannes Werner (Peter Schneider) hat Camping-Kalle gewonnen! Nun beginnt ein Tauziehen um Kalle, der sich zwischen dem Campingplatz mit Herz oder einem lukrativen Angebot entscheiden muss.
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Abend
 
21:00 Sternstunde der Moerder
Serie ~45 Min
Um den gesuchten Serienmörder zu schnappen, wollten die Ermittler Jan Morava (Jonas Nay) und Erwin Buback (Nicholas Ofczarek) ihm eine Falle stellen. Doch die Lockvogelaktion missglückte, der Täter konnte entkommen. Dennoch ist es gelungen, seine Identität festzustellen. In der Wohnung des Killers finden die Beamten aber nur Hinweise auf seine Flucht. Als die tschechische Polizei durch die Gestapo entwaffnet wird, scheint die Jagd nach dem Mörder fast unmöglich. Doch Morava und Buback geben nicht auf und scheinen ihm dicht auf den Fersen, als der Prager Aufstand ausgerufen wird. Im Chaos der Unruhen eilt Morava zum belagerten Stadtfunk, um der tschechischen Polizei gegen die NS-Besatzer beizustehen. Während dort ein Feuergefecht ausbricht, versucht Buback Marleen Baumann (Jeanette Hain) aus der Stadt zu bringen. Doch dafür muss er sich auf eine riskante Mission einlassen. Sternstunde der Mörder ist die packende Verfilmung des hochgelobten Romans vom tschechischen Altmeister Pavel Kohout, der mit seinem Werk nicht nur einen fesselnden Kriminalroman, sondern auch eine hintergründige Parabel über die Mechanismen von Gewalt, Mord und Hass schuf. Unter der Regie von Christopher Schier (Die Ibiza-Affäre, Der Pass) brillieren Österreichs Schauspielstar Nicholas Ofczarek in der Rolle des undurchsichtigen Erwin Buback und Jonas Nay als Jan Morava, an ihrer Seite agieren u.a. Jeanette Hain, Devid Striesow und Gerhard Liebmann. Die hochkarätigen Bilder lieferte der mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Kameramann Philip Peschlow (Der Pass, Hagen - Im Tal der Nibelungen).
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