TV-Programm ARD 24.09.

   
   Was läuft beim TV Sender ARD

Was läuft im TV-Programm von ARD am 24.09.?

Das ARD Tagesprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

Vormittag
 
00:35 Tatort: Die harte Kern
Spielfilm ~90 Min
Kommissar Lessing (Christian Ulmen) bringt den Schrottplatzbesitzer Harald Knopp (Heiko Pinkowski) vor Gericht: Er soll vor fünfzehn Jahren eine Kunstsammlerin ermordet haben. Knopp präsentiert im Prozess überraschend den Neffen der Ermordeten, Rainer Falk (Jan Messutat), als Entlastungszeugen und wird freigesprochen. Kurz darauf findet Lessing Knopps Leiche. Weil der tödliche Schuss aus seiner Dienstwaffe abgegeben wurde, gerät der Kommissar unter Mordverdacht. Lessing bekommt es mit einer Beamtin der internen Ermittlung zu tun, mit der nicht gut Kirschen essen ist: Eva Kern (Nina Proll) ist eine ehemalige Kollegin von Kurt Stich (Thorsten Merten). Lessing landet in einer Zelle, seine Frau Kira Dorn (Nora Tschirner) wird wegen Befangenheit von der Ermittlung abgezogen. Unterstützt vom frischverliebten Polizisten Lupo (Arndt Schwering-Sohnrey), setzt Kira dennoch alles daran, Lessings Unschuld zu beweisen. Dabei trifft sie auf Georg Knopp (Marc Hosemann), den Bruder des Mordopfers, und dessen Frau Hannah (Katharina Marie Schubert), die von einem eigenen Theater träumen. Harald Knopps Ehefrau Birte (Julika Jenkins) hatte ihren Mann trotz des Freispruchs verlassen und irrt jetzt durch den Nebel der Esoterik. Sie ist überzeugt davon, dass der Gott des Unheils für ihre ganze Misere verantwortlich ist. Bald überschlagen sich die Ereignisse. Um ihre Unschuld zu beweisen und den wahren Täter zu schnappen, müssen Kira Dorn und Lessing vor ihren Kollegen fliehen. Die Königsklasse der deutschsprachigen Krimilandschaft. Jede Sendeanstalt der ARD (plus ORF und SF) schickt mindestens ein Ermittlerteam ins Rennen. Die Filme leben vor allem vom Lokalkolorit der jeweiligen Region oder Stadt und den starken Persönlichkeiten der Kommissare. Für Schauspieler ist die Übernahme einer Rolle als Tatort-Kommissar wie ein Ritterschlag. Figuren wie Trimmel, Schimanski und Odenthal geniessen mittlerweile Kultstatus.
UntertitelHDTV
03:25 Streitfall Sterbehilfe - Wer bestimmt über mein Ende?
Infosendung ~45 Min
Hilfe zum Suizid - das wünschen sich einige Schwerstkranke, die ihr Leid nicht mehr ertragen können. Doch seit 2015 - nach langwierigen Diskussionen - ein neues Gesetz verabschiedet wurde, ist ''geschäftsmäßige'' Förderung der Selbsttötung strafbar. Bis zu drei Jahre Haft drohen. Welche Folgen hat das Gesetz für unheilbar Kranke, aber auch für Ärzte, die verunsichert sind, wie weit sie in der Begleitung ihrer Patienten gehen dürfen? Um den § 217 wird heftig gestritten: Ein erfolgreiches Gesetz, sagen die einen, denn Sterbehilfevereine mussten ihre Tätigkeit in Deutschland einstellen. Ein unnötiges, schlecht gemachtes Gesetz, sagen die anderen, denn es untergrabe das vertrauensvolle Arzt-Patienten-Verhältnis in einer hoch sensiblen Situation. Einige Ärzte befürchten, dass aus Angst vor möglichen Schwierigkeiten Patienten bei schwerstem Leid nicht mehr die Betäubungsmittel auf Vorrat erhalten, die sie brauchen. Denn die könne man auch zum Suizid verwenden. Die Befürworter des neu geschaffenen Paragrafen kämpfen dafür, die palliativmedizinische Versorgung weiter auszubauen. Sie sehen in der Forderung nach Selbstbestimmung am Lebensende eine Gefahr. Kranke und alte Menschen könnten sich unter Druck gesetzt fühlen, ''freiwillig'' aus dem Leben zu scheiden, um niemandem zur Last zu fallen. Als im März 2017 das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig in letzter Instanz entschied, dass der Staat Patienten in allergrößter Not ein Mittel zur Selbsttötung nicht verweigern dürfe, verhärteten sich erneut die Fronten. Entsetzen auf der einen, Hoffnung auf der anderen Seite. Über 120 Schwerstkranke beantragten beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn das Betäubungsmittel Natrium-Pentobarbital. Von den Betroffenen forderte das BfArM unterschiedlichste Gutachten. Das Bundesgesundheitsministerium aber verhinderte die Herausgabe des Mittels. Es könne ''nicht Aufgabe des Staates sein, Selbsttötungshandlungen... aktiv zu unterstützen.'' Der Film begleitet über ein Jahr lang zwei Schwerstkranke, die sich für den Fall des Falles einen ''Notausgang'' wünschen. Eine Witwe schildert eindrücklich, wie ihr unheilbar an ALS erkrankter Mann, dessen Antrag auf Natrium-Pentobarbital ''keine Aussicht auf Erfolg'' hatte, sich für das Sterbefasten entschied - als letzten Ausweg. Zu Wort kommen Palliativmediziner, die sich für und gegen die Hilfe zum Suizid aussprechen, Ethiker und Kirchenvertreter sowie Rechtsanwälte, die für Patientenrechte und Autonomie am Lebensende streiten. Sterbehilfevereine, Ärzte und Schwerstkranke haben beim Bundesverfassungsgericht Beschwerde gegen den Paragraphen 217 eingelegt. Die Fronten sind abgesteckt. Nun warten alle auf die Entscheidung des Gerichtes noch in diesem Jahr. Wie weit geht unser Selbstbestimmungsrecht? Gibt es ein Grundrecht auf ein selbstbestimmtes Ende? Diese Sendung ist nach der Ausstrahlung ein Jahr lang in der ARD Mediathek verfügbar (Stand: 5. September 2019).
Untertitel


Nachmittag
 


Abend
 
22:45 NDR Talk Show
Show ~120 Min
Die etablierten und erfolgreichen Talk-Formate feiern ihre Premiere im Ersten. Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt begehen mit der ''NDR Talk Show'' den Auftakt und begrüßen am 24. September das Publikum aus Hamburg mit Stephanie zu Guttenberg, Michael Mittermeier, Franziska van Almsick, Felix Neureuther, Roland Kaiser und Anton Dalichau. ''Hier spricht Berlin'' heißt die neue Sendung, die Eva-Maria Lemke und Jessy Wellmer erstmals am 1. Oktober 2019 aus der Hauptstadt präsentieren. Eine Woche später lädt Bettina Böttinger in den ''Kölner Treff'' ein, gefolgt von Judith Rakers und Giovanni di Lorenzo mit ''3nach9'' am 15. Oktober 2019 aus Bremen. Die jeweiligen Gäste werden kurz vor den Sendungen bekannt gegeben. Die ersten Sendetermine im Überblick: ''NDR Talk Show'' (NDR) am 24. September 2019, 22:45 Uhr ''Hier spricht Berlin'' (rbb) am 1. Oktober 2019, 23:00 Uhr ''Kölner Treff'' (WDR) am 8. Oktober 2019, 22:45 Uhr ''3nach9'' (Radio Bremen) am 15. Oktober 2019, 22:45 Uhr Zu der heutigen Sendung: Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt begrüßen bei ''TALK am Dienstag - Die NDR Talk Show'' folgende Gäste: Michael Mittermeier, Comedian Dieser Mann steht wie kaum ein zweiter deutscher Komiker für Wortwitz und intelligente Gags. Seit 31 Jahren ist er mittlerweile auf den Bühnen der Welt unterwegs. Als einer der ganz wenigen Comedians ist es ihm gelungen, deutschen Humor ins Ausland zu exportieren. In England, Kanada, den USA und sogar in Südafrika wurde er schon vom Publikum gefeiert. Anfang dieses Jahres trat er im legendären New Yorker ''Comedy Cellar'' auf. Michael Mittermeier kennt kaum Grenzen. ''Gürtellinie ist ein deutscher Ausdruck'', in England gibt es den gar nicht, sagt er. ''Lucky Punch. Die Todes-Wuchtel schlägt zurück'' heißt sein aktuelles Programm. Zur Erklärung des Titels: Eine Wuchtel ist der österreichische Begriff für eine Pointe. Und da er sein Publikum mit Pointen quasi k.o. schlagen will, haut er ein Ding nach dem anderen raus - bis zum letzten ''Lucky Punch''. Franziska van Almsick, ehemalige Profi-Schwimmerin Nahezu zwei von drei Zehnjährigen in Deutschland können laut einer Forsa-Umfrage nicht schwimmen. Das Thema treibt auch die mehrfache Olympia-Medaillengewinnerin, Welt- und Europameisterin und Weltrekordschwimmerin Franziska van Almsick um. ''Jedes Kind, das nicht schwimmen kann, kann potenziell ertrinken'', sagt sie. Ertrinken sei die zweithäufigste Todesursache bei Kindern. Die 41-Jährige hat eine eigene Stiftung ins Leben gerufen. Deren Ziel ist es, dass jedes Kind in Deutschland mindestens eine Schwimmart beherrscht. Franziska van Almsick sagt, sie selbst könne mit Spaßbädern und Wellness-Pools nichts anfangen, denn ''ich kann nicht baden und ich kann nicht planschen. Ich kann nur schwimmen. Wenn ich in ein Schwimmbecken gehe, muss ich sofort meine Bahnen ziehen. Das ist antrainiert, das kriege ich auch nicht mehr weg.'' Warum die Mutter von zwei Kindern gerne Medizin studiert hätte und sich jetzt öffentlich mit dem Thema Organspende auseinander setzt, erzählt Franziska van Almsick ebenfalls in der ''NDR Talk Show''. Felix Neureuther, ehemaliger Profi-Skirennläufer Im März dieses Jahres ist der Skirennläufer Felix Neureuther sein letztes Profi-Slalomrennen gefahren. Dann erklärte der 35-Jährige seine erfolgreiche Sportkarriere für beendet. ''Freilich verliert der Skizirkus, der gesamte Sport eine große Persönlichkeit. Einen Rennläufer, der in den 16 Jahren seiner Karriere vom schelmischen Lausbub zu einem mündigen Athleten mit Vorbildfunktion reifte - und der es schnell schaffte, sich vom berühmten Namen seiner Eltern zu emanzipieren'', schrieb der ''Spiegel'' über ihn. Mit zweieinhalb Jahren stand Felix Neureuther unter Aufsicht seines Vaters Christian zum ersten Mal auf Skiern. Mit drei Jahren gewann er sein erstes Rennen, wurde dann siebenmal Deutscher Jugendmeister.
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