tag24 Programm von übermorgen

   
   Was läuft beim TV Sender tag24

Was läuft von übermorgen im TV-Programm von tag24?

Das tag24 Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
02:07 Panorama 3
Infosendung ~30 Min
Magazin, Deutschland 2022
Ein Leben für VW: 60 Jahre italienische Gastarbeiter in Wolfsburg Vereinsamt und vergessen? Mehr Drogentote in der Corona-Pandemie Geimpft oder gefälscht? Gefahr durch falsche Impfpässe Geimpft oder gefälscht? Gefahr durch falsche Impfpässe Ob Fußballtrainer oder Pflegekraft - immer häufiger fliegen Menschen mit gefälschten Impfdokumenten auf. Das illegale Geschäft mit den gefälschten Corona-Impfzertifikaten boomt - auch in Norddeutschland. Bundesweit ermittelt die Polizei in mehr als 12.000 Verdachtsfällen. Die Verschärfung der Corona-Regeln hin zu 2G unter anderem im Einzelhandel und in der Gastronomie scheint dies mit ausgelöst zu haben. Besonders gefordert ist das Personal in den Apotheken. Denn hier sollen gefälschte Impfpässe beim Digitalisieren entdeckt und deren Besitzer an die Polizei gemeldet werden. Doch können die Apotheken dieser Verantwortung auch gerecht werden? Ein Leben für VW: 60 Jahre italienische Gastarbeiter in Wolfsburg Senior Bruno Coppi hat Stoßstangen für ''Mama Volkswagen'' zusammengebaut, wie er seinen früheren Arbeitgeber selber nennt. In den 60er Jahren war er einer der ersten italienischen Gastarbeiter in Wolfsburg. Später kam die Familie nach. Lange Zeit bestand sein Leben nur aus Arbeiten. Lediglich Sonntags, da ging es zum Fußballspielen, sie gründeten damals einen eigenen italienischen Verein. Den gibt es immer noch, mittlerweile spielt der Enkel dort. Und auch der Sohn und der Enkel von Senior Bruno Coppi arbeiten bei Volkswagen. Wie schauen drei Generationen auf ihr Leben in Deutschland? Vereinsamt und vergessen? Mehr Drogentote in der Corona-Pandemie 2020 starben so viele Menschen an illegalen Drogen wie seit fast zwanzig Jahren nicht mehr. Denn die Corona-Pandemie hat die Lage für Drogenabhängige verschlimmert. In vielen Städten in Norddeutschland explodiert seit dem Beginn der Pandemie die Zahl der Drogentoten. 41 Menschen starben 2020 allein in Bremen an den Folgen des Rauschgiftkonsums - ein Plus von 128 Prozent zum Vorjahr. Viele Drogenkonsumenten seien aus dem sozialen System ausgeschlossen worden, erzählen Streetworker, weil etliche Einrichtungen wegen der Pandemie den Publikumsverkehr reduziert hätten. Viele Anträge müssten jetzt online gestellt werden, doch Drogenabhängige hätten oft keinen Zugang zu Smartphone oder Computer. Auch in Schleswig-Holstein gab es 2020 einen Rekordstand mit 63 Drogentoten. Im ganzen Bundesland gibt es keinen einzigen Drogenkonsumraum, in dem Konsumenten in einer akuten Suchtphase ein hygienischer Konsum und im Notfall sofort Erste Hilfe ermöglicht wird. Und manche, die bereits auf dem Weg aus der Abhängigkeit waren, sind wohl während der Pandemie wieder rückfällig geworden - oft durch Vereinsamung und fehlender Kontakte.
09:30 Weltbilder
Infosendung ~30 Min
Das Auslandsmagazin Auslandsmagazin, Deutschland 2022
Frankreich: Wie Roubaix sich selbst vor dem Untergang rettet Brasilien: Liebesgedichte gegen Corona Syrien: Kindheit auf der Müllhalde Israel: das friedliche Wüstendorf Israel: das friedliche Wüstendorf Autorin: Susanne Glass Das Zusammenleben klappt auf berührende Art und Weise in einem kleinen Wüstendorf in der Wüste Negev. Gegründet wurde es von dem Ex-General Doron Almog. Kinder und Erwachsene aller Bevölkerungsgruppen und verschiedener Religionen, Menschen mit und ohne Behinderungen, leben hier friedlich zusammen. Nach der Geburt seines behinderten Sohnes konnte Almog einfach nicht fassen, dass ausgerechnet in Israel nach der Erfahrung mit dem Holocaust, wo das Leben von Menschen mit Behinderung als unwert behandelt wurde, seiner Familie so viel Ablehnung entgegenschlug. Auch aus Deutschland engagieren sich viele Freiwillige im Wüstendorf. Frankreich: Wie Roubaix sich selbst vor dem Untergang rettet Autorin: Sabine Rau Über Jahrzehnte galt die Industriestadt Roubaix im Norden Frankreichs als Zentrum der Textilindustrie. Dann kam die Konkurrenz aus Asien, die billiger produzierte, und viele Menschen in Roubaix verloren ihre Existenzgrundlage. Aus der Industriestadt wurde eine wirtschaftlich abgehängte Kommune. Wer konnte, verließ die Gegend. Irgendwann beschloss der Stadtrat, mit eigenen Initiativen dem Niedergang der Stadt zu begegnen. Vor allem Bildung für diejenigen, die aufgrund ihrer sozialen Herkunft kaum Chancen auf gute berufliche Perspektiven hatten, wurde der Schlüssel zum Wiederaufbau der Stadt. Inzwischen entwickelt sich Roubaix wieder positiv, die Trendwende scheint geglückt. Syrien: Kindheit auf der Müllhalde Autor: Daniel Hechler Jeden Tag stochert Rakan im Müll nach alten Schuhen, Klamotten, Elektroschrott, nach allem, was er zu Geld machen kann. Dem Elfjährigen fällt das besonders schwer, weil er nach einem Luftangriff syrischer Kampfjets einen Unterarm verloren hat. Er hasst die Arbeit auf der Mülldeponie, aber es ist seine einzige Chance, ein wenig Geld für seine Familie zu verdienen. Nach ihrer Flucht vor den Bomben ist er mit Mutter und drei Geschwistern in einer Zeltstadt im Norden von Idlib gestrandet, der letzten Hochburg der Aufständischen in Syrien. Der Vater fiel syrischen Soldaten in die Hände. In der Provinz gibt es kaum Jobs, die Preise galoppieren in die Höhe, viele Lebensmittel sind unerschwinglich. Nun steht der Winter vor der Tür. Zur Schule kann Rakan nicht gehen, auch wenn er es gerne tun würde. Er ist eines von Tausenden syrischen Kindern, die im Müll großwerden, ohne jede Bildung und Perspektive. Brasilien: Liebesgedichte gegen Corona Autor: Matthias Ebert Eine uralte Tradition modern verpackt und erfolgreich vermarktet, das war die Idee von Maria Delgado und anderen Frauen. Die Weberinnen sind bekannt für ihre Wandteppiche und Tischtücher, bis die Pandemie kam, da brach der Absatz ein. Doch die cleveren Frauen wussten sich zu helfen. Seit jeher leben sie mit der Tradition gesungener Lieder als Vermittlung uralter Geschichten. Und das haben sie genutzt: Im Internet bieten sie jedem Käufer ein persönliches Gedicht für den/die Liebste/n als Bonus zu Teppich oder Tuch. Die Idee zündet, der Verkauf läuft. Mit dem Weben kommen sie kaum nach. China: Olympia und Corona. Wie passt das zusammen? Autor: Daniel Satra Chinas Führung hält am strikten Null-COVID-Kurs fest. In der Hauptstadt Peking gibt es derzeit dennoch ein paar Dutzend Fälle, bei rund 21 Millionen Einwohner*innen. Pekings Behörden haben sofort alle Schulen für fünf Wochen geschlossen. Schülerin Xie Jingyi stimmt das traurig: ''Ich vermisse einige Klassenkameraden und mit Freunden gemeinsam zu lachen. Und auch den Klassenunterricht mit Lehrern.'' In Pekings Bezirk Fengtai mussten alle zwei Millionen Einwohner*innen zum PCR-Test, weil es in der vergangenen Woche insgesamt 16 Coronafälle gab. Andernorts in China gibt es strikte Lockdowns, so wie in der 13-Millionenstadt Xi''an, wo die Menschen nach einem Monat Ausgangssperre erstmals wieder raus und auch die Stadt verlassen durften. Chinas Regierung verteidigt die harten Maßnahmen.
10:30 Panorama 3
Infosendung ~30 Min
Magazin, Deutschland 2022
Ein Leben für VW: 60 Jahre italienische Gastarbeiter in Wolfsburg Vereinsamt und vergessen? Mehr Drogentote in der Corona-Pandemie Geimpft oder gefälscht? Gefahr durch falsche Impfpässe Geimpft oder gefälscht? Gefahr durch falsche Impfpässe Ob Fußballtrainer oder Pflegekraft - immer häufiger fliegen Menschen mit gefälschten Impfdokumenten auf. Das illegale Geschäft mit den gefälschten Corona-Impfzertifikaten boomt - auch in Norddeutschland. Bundesweit ermittelt die Polizei in mehr als 12.000 Verdachtsfällen. Die Verschärfung der Corona-Regeln hin zu 2G unter anderem im Einzelhandel und in der Gastronomie scheint dies mit ausgelöst zu haben. Besonders gefordert ist das Personal in den Apotheken. Denn hier sollen gefälschte Impfpässe beim Digitalisieren entdeckt und deren Besitzer an die Polizei gemeldet werden. Doch können die Apotheken dieser Verantwortung auch gerecht werden? Ein Leben für VW: 60 Jahre italienische Gastarbeiter in Wolfsburg Senior Bruno Coppi hat Stoßstangen für ''Mama Volkswagen'' zusammengebaut, wie er seinen früheren Arbeitgeber selber nennt. In den 60er Jahren war er einer der ersten italienischen Gastarbeiter in Wolfsburg. Später kam die Familie nach. Lange Zeit bestand sein Leben nur aus Arbeiten. Lediglich Sonntags, da ging es zum Fußballspielen, sie gründeten damals einen eigenen italienischen Verein. Den gibt es immer noch, mittlerweile spielt der Enkel dort. Und auch der Sohn und der Enkel von Senior Bruno Coppi arbeiten bei Volkswagen. Wie schauen drei Generationen auf ihr Leben in Deutschland? Vereinsamt und vergessen? Mehr Drogentote in der Corona-Pandemie 2020 starben so viele Menschen an illegalen Drogen wie seit fast zwanzig Jahren nicht mehr. Denn die Corona-Pandemie hat die Lage für Drogenabhängige verschlimmert. In vielen Städten in Norddeutschland explodiert seit dem Beginn der Pandemie die Zahl der Drogentoten. 41 Menschen starben 2020 allein in Bremen an den Folgen des Rauschgiftkonsums - ein Plus von 128 Prozent zum Vorjahr. Viele Drogenkonsumenten seien aus dem sozialen System ausgeschlossen worden, erzählen Streetworker, weil etliche Einrichtungen wegen der Pandemie den Publikumsverkehr reduziert hätten. Viele Anträge müssten jetzt online gestellt werden, doch Drogenabhängige hätten oft keinen Zugang zu Smartphone oder Computer. Auch in Schleswig-Holstein gab es 2020 einen Rekordstand mit 63 Drogentoten. Im ganzen Bundesland gibt es keinen einzigen Drogenkonsumraum, in dem Konsumenten in einer akuten Suchtphase ein hygienischer Konsum und im Notfall sofort Erste Hilfe ermöglicht wird. Und manche, die bereits auf dem Weg aus der Abhängigkeit waren, sind wohl während der Pandemie wieder rückfällig geworden - oft durch Vereinsamung und fehlender Kontakte.




Programm - Abend

 
20:15 maischberger. die woche
Show ~75 Min
Talkshow, Deutschland 2022 Moderation: Sandra Maischberger
Die Omikron-Variante führt zu täglich neuen Höchstwerten bei den Corona-Neuinfektionen. Weil die Krankheitsverläufe aber überwiegend milde sind, wird die Notwendigkeit einer Allgemeinen Impfpflicht teilweise wieder in Frage gestellt. Im Bundestag ist für diesen Mittwoch erstmals eine breite Aussprache dazu angesetzt. Braucht es diese schwerwiegende Maßnahme noch? Kann die Pandemie auch ohne Allgemeine Impfpflicht nachhaltig eingedämmt werden? Darüber diskutieren die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Katrin Göring-Eckardt (B''90/Grüne) und die Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht (Die Linke). Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine spitzt sich weiter zu. Einige Nato-Mitgliedstaaten verstärken ihre Militärpräsenz in Osteuropa. Wie wahrscheinlich ist ein Einmarsch Russlands in die Ukraine? Sollte Deutschland in dieser Situation Waffen an Kiew liefern? Fragen an die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP). Ein neues Gutachten zu sexuellem Missbrauch von Kindern erschüttert die katholische Kirche. Dem emeritierten Papst Benedikt XVI. werden Verharmlosung und Vertuschung vorgeworfen. Welche Konsequenzen muss die katholische Kirche jetzt ziehen? Es diskutieren, kommentieren und erklären die ''Tagesthemen''-Moderatorin Caren Miosga, die Leiterin des ''Spiegel''-Hauptstadtbüros Melanie Amann und der stellvertretende ''Welt''-Chefredakteur Robin Alexander.