ARD Programm 09.02.

   
   Was läuft beim TV Sender ARD

Was läuft 09.02. im TV-Programm von ARD?

Das ARD Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
00:20 Tatort: Das Herz der Schlange
Spielfilm ~93 Min
Staffel 1: Episode 1187 Krimi, Deutschland 2022 Regie: Luzie Loose Autor: Hendrik Hölzemann Musik: Martin Tingvall Kamera: Anne Bolick
Das Ermittlungsteam sitzt gut gelaunt in einem Saarbrücker Restaurant: Hauptkommissar Leo Hölzer (Vladimir Burlakov), Hauptkommissar Adam Schürk (Daniel Sträßer), Hauptkommissarin Esther Baumann (Brigitte Urhausen) und Hauptkommissarin Pia Heinrich (Ines Marie Westernströer) sind gerade mit dem Essen fertig, als Adam eine SMS von seinem Vater erhält, der ihn dringend nach Hause bittet, da es seiner Mutter sehr schlecht gehe. Widerwillig macht Adam sich auf den Weg, trifft zu Hause aber nur auf seinen Vater, der vorgibt, ein wichtiges Gespräch mit ihm führen zu müssen. Indessen erreicht eine Einsatznachricht das übrige Team. Leo und Pia machen sich auf den Weg zum Tatort: In der besten Gegend von Saarbrücken finden sie in einer Villa den Leichnam von Cora Reuters vor. Zudem einen blutverschmierten Baseballschläger, eine leere Dose Pfefferspray, einen geöffneten Safe mit bündelweise Bargeld darin - und einen mutmaßlichen Täter, der schwerverletzt am Boden liegt und deshalb ins Krankenhaus gebracht wird. Als dieser dort kurze Zeit später auf nicht natürliche Weise stirbt, wird dem Team um Hauptkommissar Hölzer schnell klar, dass es um mehr als einen missglückten Einbruch geht. Erste Ermittlungen ergeben: Bei Cora Reuters wurde vor einigen Monaten eingebrochen und dabei heimlich eine Überwachungskamera installiert. Bei der Einsatzbesprechung am nächsten Morgen fehlt Adam. Unter dem Titel Tatort sind streng genommen Dutzende von Krimiserien vereint. Jede ARD-Anstalt produziert innerhalb der Tatort-Reihe 90 Minuten lange Filme mit eigenen Ermittlern, die in der Regel Mordfälle aufzuklären haben. Auch das Schweizer und das Österreichische Fernsehen schicken eigene Polizisten ins Rennen. Die Filme mit den verschiedenen Hauptdarstellern werden abwechselnd und in loser Folge sonntags um 20.15 Uhr gezeigt, wobei die Ermittler der größeren ARD-Anstalten wie WDR und NDR alle paar Wochen im Einsatz sind und die der kleinen Anstalten wie RB und SR manchmal jahrelang gar nicht auftreten. Zunächst liefen nur etwa elf Folgen im Jahr, Ende der 90er-Jahre waren es 30.
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03:05 1933 - Folterkeller im Wohnquartier
Infosendung ~45 Min
Geschichtsdoku, Deutschland 2021
Anfang 1933: Die frisch an die Macht gekommenen Nationalsozialisten überziehen Deutschland fast unmittelbar mit einer beispiellosen Terrorwelle. Politische Gegner verschwinden ohne Prozess, auf unbestimmte Zeit, in Folterkellern, die schnell zu einer frühen Form von Konzentrationslagern werden. Die Radio-Bremen-Dokumentation zeigt, wie Tausende solcher Terrorzentralen entstehen im ganzen Reich, oft mitten in Wohnquartieren, vor aller Augen. Die Schreie der Gefolterten wehen zu den Wohnungen der Anwohner hinüber. Am 5. Juli 1933 holten ein SA-Mann und ein Polizist den Einzelwarenhändler Albert Ortheiler aus seinem Geschäft in der Bochumer Innenstadt. Angeblich hatte er Waren an Kommunisten verkauft. Im Keller der Hegelschule schlugen SA-Männer Albert Ortheiler tot. Sechs Menschen sind allein in diesem Bochumer Keller ermordet worden. In Bremen gerieten die vier Söhne der Familie Bücking ins Visier, weil sie politische Gegner der Nazis waren. Drei der Söhne gerieten in die erste Terrorwelle der Nationalsozialisten und verschwanden in Folterkellern und frühen KZ, einer der Bücking-Söhne wurde nach Berlin verschleppt, wo sich schon früh über hundert Folterkeller etabliert hatten. ''Das war auch Teil der damaligen Strategie und Taktik, dass der frühe nationalsozialistische Terror vor allen Augen stattfinden sollte'', sagt die Historikerin Irene von Götz. Sie hat die Berliner Folterkeller akribisch recherchiert. Auch in Sachsen ist die Geschichte des frühen Naziterrors gut erforscht, allein in diesem Bundesland gab es 112 Folterkeller und frühe KZ. Eines davon: Die Burg Hohnstein in der Sächsischen Schweiz. Zwischen März 1933 und August 1934 wurden 5.600 Menschen dorthin verschleppt und gefoltert, etwa 40 von ihnen begingen Selbstmord oder wurden ermordet. Und doch gab es Widerstand gegen die Misshandlungen, wenn auch nur von wenigen. Ausgerechnet Polizisten, Juristen und Gefängniswärter widersetzten sich in dieser Phase frühen Terrors den brutalen Maßnahmen und konnten sogar kleine Erfolge erzielen, auch wenn sie letztendlich am System nichts ändern konnten. Die Erinnerung an diese frühen Lager wurde überdeckt von den Verbrechen in den riesigen Vernichtungslagern im Osten. Doch will man wissen, wie der Rechtstaat ausgehebelt wurde, muss die Geschichte der frühen Lager in den Fokus rücken. Auch wegen der zahlreichen Opfer, die in den Lagern ihr Leben ließen oder physisch und psychisch gebrochen wurden. Albert Ortheiler war der erste jüdische Bürger Bochums, der von den neuen Machthabern ermordet wurde. Doch noch geriet er nicht als Jude in die Mühle der Vernichtung, sondern als vermeintlicher Gegner des Nationalsozialismus. Die frühen Lager waren Lager der politischen Rache, ihre Zeit ging bis etwa 1935/36. Bis dahin war der Widerstand gegen die Nazis weitgehend gebrochen und der Terror suchte sich neue Opfer. Eine Produktion von BlindCat Documentary im Auftrag von Radio Bremen 2022. Diese Sendung ist online first ab 10. Januar 2022 und danach für fünf Jahre in der ARD Mediathek verfügbar.
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04:30 Wie Gott uns schuf
Infosendung ~60 Min
Dokumentation, Deutschland 2021
Gläubige im Dienst der katholischen Kirche in Deutschland wagen in der exklusiven ARD-Dokumentation den gemeinsamen Schritt an die Öffentlichkeit. Menschen, die sich als nicht-heterosexuell identifizieren, erzählen vom Kampf um ihre Kirche - manchmal sogar mit dem Risiko, dadurch ihre Arbeit zu verlieren. Es sind Priester, Ordensbrüder, Gemeindereferentinnen, Bistums-Mitarbeitende, Religionslehrende, Kindergärtnerinnen, Sozialarbeiter und viele mehr, die von Einschüchterungen, Denunziationen, tiefen Verletzungen, jahrzehntelangem Versteckspiel und Doppelleben berichten. Die Katholikinnen und Katholiken berichten von einem System, in dem Druck, Angst und Willkür die Mitarbeitenden in Ungewissheit lassen, was genau passiert, wenn sie zu ihrer sexuellen Orientierung oder Identität stehen. Während in einem Bistum offenbar viel geduldet wird, die Menschen zum Teil sogar große Unterstützung erfahren, gibt es im Nächsten harte Konsequenzen, bis zur Auflösung des Arbeitsvertrags. Denn für schwule Männer, die katholische Priester werden wollen, gilt ein Weiheverbot - sie werden quasi als berufsunfähig angesehen. Für Mitarbeitende in katholischen Einrichtungen gilt ein eigenes kirchliches Arbeitsrecht: Sie müssen die Grundsätze der katholischen Glaubens- und Sittenlehre nicht nur im Beruf, sondern auch im Privatleben beachten. Nicht-heterosexuelle Beziehungen widersprechen dieser katholischen Sittenlehre. Viele leben in dauernder Anspannung und Angst entdeckt zu werden und im schlimmsten Fall ihren Beruf zu verlieren, der für viele auch Berufung ist. Der Investigativjournalist Hajo Seppelt recherchiert seit fast zehn Jahren zur Diskriminierung nicht-heterosexueller Menschen in der katholischen Kirche. Gemeinsam mit Katharina Kühn, Peter Wozny und Marc Rosenthal veröffentlicht er nun mit der Produktionsfirma EyeOpening.Media (Redaktion: Katharina Schiele) eine Dokumentation, die denen zuhört, die ihren Glauben jeden Tag leben und von der Institution Kirche herabgewürdigt werden. Für viele wäre ein Austritt aus der Kirche, ein Jobwechsel einfacher gewesen. Stattdessen wollen sie die Kirche verändern. Sie wollen nicht länger schweigen, sondern auf sich aufmerksam machen: ''Wir sind hier und zwar so wie Gott uns schuf!''.
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Programm - Nachmittag

 
15:10 Sturm der Liebe
Serie ~50 Min
Staffel 18: Episode 3760 Telenovela, Deutschland 2021 Regie: Axel Hannemann - Stefan Jonas Autor: Martina Lis - Thomas Lemke
Werner quält das schlechte Gewissen, da er seinem Sohn Arianes Unschuld verschweigt. Als er André sein Wissen über Christophs Intrige anvertraut, steht plötzlich Robert vor ihnen ... Constanze und Henning möchten Hennings kleiner Schwester Manuela an deren Todestag gedenken. Paul ist betroffen von der tiefen Trauer, die Constanze empfindet, und begleitet die beiden zu einer Kapelle, wo sie sich Geschichten über Manuela erzählen. Als Paul die beiden wenig später zurück zum Hotel fahren will, fühlt er sich plötzlich sehr unwohl. Hildegard erhält überraschend ein Paket: Sie hat beim Preisausschreiben gewonnen, aber zu ihrer Enttäuschung nicht den ersten, sondern den dritten Preis - eine Kaffeemaschine. Doch als Alfons nach Hause kommt, ist er hin und weg von dem Gerät, denn er hat schon viel Gutes darüber gehört. Vanessa spürt, dass Max ihr etwas verschweigt, aber sie weiß nicht, was. Michael versucht, sie zu beruhigen, aber Vanessa lässt die Sache keine Ruhe und sie stellt Max zur Rede ... Deutsche Telenovela, die bereits in 17 Ländern ausgestrahlt wird. Erzählt werden romantische, traurige und aufregende Geschichten von Liebe und Freundschaft rund um das Fünf-Sterne-Hotel Fürstenhof und deren Betreiberfamilie Saalfeld sowie deren zahlreiche Angestellte.
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Programm - Abend

 
20:15 Die Heiland - Wir sind Anwalt
Serie ~45 Min
Rebellenkind Staffel 3: Episode 11 Anwaltserie, Deutschland 2022 Regie: Oliver Schmitz Autor: Thomas André Szabó - Tamara Sanio Musik: Thomas Klemm Kamera: Marco Uggiano
Christian Riehm, der Pfarrer einer Gemeinde, wird vor seiner Kirche im bürgerlichen Stadtteil Steglitz mit einer Paintballpistole beschossen. Kurz darauf fällt er einem heimtückischen Anschlag per Briefpost zum Opfer: Jemand hat ihm Rizin geschickt, ein Pflanzengift. Der Pfarrer liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Der Giftanschlag - versuchter Mord - wird der 17-jährigen Natti Hendricks vorgeworfen; Romy übernimmt ihre Pflichtverteidigung. Kurz zuvor hatte sich Natti mit Christian Riehm überworfen, nachdem der Pfarrer ihrer Metal-Band den Probenraum der Gemeinde gekündigt hatte, in dem sie für ein Album probte. Kommissarin Weisswange vom LKA ist überzeugt, in Natti die Täterin vor sich zu haben. Aber würde ein 17-jähriger Teenager einen Pfarrer vergiften? Romy geht anderen Verdachtsmomenten nach: Christian Riehm ist ein aktiver Befürworter von Sterbehilfe, er wird in der eigenen Gemeinde massiv angefeindet. Als die Polizei in Nattis Wohnung scheinbar eindeutige Hinweise findet, die sie belasten, gerät auch Romy unter Druck. Ging es bei dem Streit vielleicht um mehr als den Probenraum? Weder Nattis Eltern noch ihr Ex-Freund Mik sind gut auf den selbstgefälligen Pfarrer zu sprechen. Karin Heiland verwirklicht einen lang gehegten Traum: Sie wandert auf dem Jakobsweg in Spanien. Romy erreichen nur spärliche Nachrichten, sie muss sich zwingen, ihrer Mutter aus Sorge nicht täglich hinterher zu telefonieren. Diese Sendung ist online first sieben Tage vor Ausstrahlung und danach fünf Monate in der ARD Mediathek verfügbar. Romy Heiland ist eine blinde Rechtsanwältin. Die schrullige Ada geht Romy als Assistentin immer zur Hand. Romy leidet keineswegs unter ihrer Behinderung. Ihre hohe Auffassungsgabe, ihr ausgezeichnetes Gedächtnis und die Fähigkeit besser zu hören als sehende Menschen, verschaffen ihr im Berufsalltag viele Vorteile.
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