Das tag24HD TV Programm gestern und am Abend 20:15 Uhr

tag24HD Programm gestern

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Programm - Vormittag

Regionalmagazin, Deutschland 2022 Moderation: Daniel Johé
hessenschau
Feldversuch auf der Schafsweide: Sind Alpakas die besseren Hütehunde? Anfänge in Turnschuhen: 40 Jahre Grüne im hessischen Landtag Tag der Nachhaltigkeit: Wie klappt nachhaltiges Leben? Reporter aus Frankfurt, Wiesbaden und Kassel sind täglich in ganz Hessen im Einsatz, um hautnah von den aktuellen Geschehnissen berichten zu können. Es werden alle Themen angesprochen, die die Menschen bewegen. Zu den Neuigkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Bundesland Hessen gesellen sich interessante Veranstaltungs- und Kulturtipps sowie alles Wichtige aus der Welt des Sports.

Morgenmagazin, Deutschland 2022 Moderation: Anna Planken - Sven Lorig Gäste: Andreas Jung
ARD-Morgenmagazin
MOMA-Reporter: Arbeitsplatzwechsel - Menschen mit und ohne Behinderung Sport: Trikots als WM-Protest - Dänische Mannschaft setzt Zeichen Annexion ukrainischer Gebiete - Aus Russland: Demian von Osten Service: Online-Betrug - Schutz vor Phishing-Mails Gaspreisbremse statt Gasumlage Die morgendliche Nachrichtensendung existiert seit 1992. Im Vordergrund stehen Berichte und Reportagen über tagesaktuelle Themen aus den Bereichen nationale und internationale Politik.

Nachrichten, Deutschland 2022
Tagesschau-Nachrichten
Aktuelle Meldungen, vertiefende Analysen und Interviews zum Krieg in der Ukraine. Das Wichtigste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Wissenschaft. Korrespondenten der ARD sorgen für schnelle und präzise News. Die Tagesschau-Ausgaben zur vollen Stunde werden teilweise mit Videotext-Untertiteln ausgestrahlt.

Programm - Nachmittag

Nachrichten, Deutschland 2022
Tagesschau-Nachrichten
Aktuelle Meldungen, vertiefende Analysen und Interviews zum Krieg in der Ukraine. Das Wichtigste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Wissenschaft. Korrespondenten der ARD sorgen für schnelle und präzise News. Die Tagesschau-Ausgaben zur vollen Stunde werden teilweise mit Videotext-Untertiteln ausgestrahlt.

Programm - Abend

Wie deutsche Konzerne das Verbot einer der tödlichsten Dokumentation, Deutschland 2022 Moderation: Anja Reschke
Das Jahrhundertgift
PFAS steht für Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen und bezeichnet eine Gruppe chemischer Stoffe, die in hunderten Alltagsprodukten stecken. Auf den ersten Blick haben PFAS eine geniale Eigenschaft: Dinge kleben durch sie nicht aneinander, sondern perlen ab. Antihaftbeschichtete Pfannen, regenfeste Kleidung, fettabweisende Pizzakartons, Kosmetik - die Einsatzmöglichkeiten sind fast unendlich - und damit auch die Verbreitung in Alltagsprodukten. Ihre Verwendung ist meist unbedenklich, doch die Produktion und Entsorgung der Stoffe für die Antihaftprodukte ist das Problem. Die PFAS können dabei in die Umwelt gelangen und der Gesundheit schaden. Laut Europäischer Umweltagentur werden PFAS mit Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht, etwa mit Nieren- und Hodenkrebs, Schilddrüsenerkrankungen, Leberschäden oder einer verminderten Reaktion auf Impfstoffe. Noch besorgniserregender: PFAS gelten als sogenannte Ewigkeits-Chemikalien, weil sie sich in der Natur kaum abbauen. Durch Abwasser und Abluft sind sie aus den Chemiefabriken in die Umwelt gelangt und über Nahrung, Trinkwasser, Luft und Staub in den menschlichen Körper. Mittlerweile hat sie fast jeder weltweit im Blut. ''Diese Substanzen sind sehr persistent und sehr mobil und verbreiten sich auf dem ganzen Globus. Damit haben wir schon jetzt praktisch die ganze Welt beeinträchtigt. Und das ist eigentlich eine Lektion, die wir schon vor Jahrzehnten gelernt haben, dass wir solche Substanzen nicht produzieren sollen'', sagt der Umweltwissenschaftler Detlef Knappe von der North Carolina State University in den USA. Inzwischen prüft die EU ein Verbot aller PFAS-Stoffe. Ausgenommen wären wohl Industrien, die mit PFAS Produkte herstellen, die relevant für die Gesellschaft sind, etwa die Medizin- und Halbleiterindustrie. Doch nach Panorama-Recherchen könnte ein rasches PFAS-Verbot durch die Lobbyarbeit einiger deutscher Konzerne scheitern. So setzt sich z.B. der FEC, der Verband der Kochgeschirrhersteller, erheblich gegen das PFAS-Verbot ein. Er fürchtet das Ende der Antihaft-PTFE-Pfanne.Der FEC hat unter anderem ein Positionspapier verfasst, um öffentlich die Unbedenklichkeit von PFAS zu untermauern. Doch ein Blick ins Quellenverzeichnis wirft Fragen auf: So zitiert der FEC etwa aus der Studie eines seiner eigenen Mitglieder, einem Hersteller von Antihaftpfannen. Auf Nachfrage betont dieser, dass Antihaftkochgeschirr im Gebrauch ungefährlich sei. Bei einer anderen Studie, auf die sich der FEC bezieht, arbeitet der Autor wiederum für den Chemiekonzern DuPont. Auch DuPont hat jahrelang PFAS hergestellt. DuPont wollte sich dazu nicht äußern. Im Interview mit Panorama räumt der FEC ein, das eigene Positionspapier sei als ''unglücklich'' anzusehen. Der FEC-Verbandspräsident Tobias Gerfin verweist auf eine neuere Version des Papiers. Bei der allerdings gibt es so gut wie keine Quellen mehr und von den genannten finden wir eine, die aus dem Zusammenhang gerissen scheint. FEC-Verbandsvize Gernot Strehl argumentiert, generell gebe es zu Kochgeschirr kaum neutrale wissenschaftliche Quellen und man habe bei der einen Quelle eben nur einen Teil zitiert: ''Ich kenne keine Firma, die sagt, bitte kauft mein Produkt nicht.'' Offenbar zeigt die Lobbyarbeit der PFAS-Industrie Wirkung bei den Entscheiderinnen und Entscheidern in der Politik. So spricht sich Gerald Ullrich, der bei der FDP für PFAS zuständig ist, gegen ein komplettes Verbot aus. Franziska Kersten, die zuständige Sprecherin der SPD, ist zwar für ein Verbot von PFAS, hat aber Sorge, es könnte Arbeitsplätze gefährden. Man sollte es ''mit Augenmaß machen'', sagt Kersten. Bundesumweltministerin Steffi Lemke (B90/Grüne) betont, trotz des Gegenwindes beider Koalitionspartner, die Bedeutung des PFAS-Verbots: ''Es ist kein Problem, vor dem nur die deutsche Chemieindustrie stehen würde, die natürlich ein wichtiger Arbeitsplätze-Faktor und auch ein wichtiger volkswirtschaftlicher Faktor ist.

Reportagereihe, Deutschland
Im Rausch - Der Osten und sein Alkoholproblem
Deutschland ist eines der trinkfreudigsten Länder weltweit - und in Deutschland führt der Osten die meisten Statistiken an: die der Rauschtrinker, der Alkoholabhängigen und der Alkoholtoten. Woran liegt das? Und ab wann wird das eigene Trinkverhalten eigentlich problematisch? ''Exakt - Die Story'' sucht zwischen alkoholfreiem Festival, Stammkneipe, Rehaklinik und Trinkspielen nach der Bedeutung des Alkohols, danach, wie er uns hochbringt und wie er uns fallen lässt - und wie schmal der Grat dazwischen sein kann.

Nachrichten, Deutschland 2022
Tagesschau-Nachrichten
Aktuelle Meldungen, vertiefende Analysen und Interviews zum Krieg in der Ukraine. Das Wichtigste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Wissenschaft. Korrespondenten der ARD sorgen für schnelle und präzise News. Die Tagesschau-Ausgaben zur vollen Stunde werden teilweise mit Videotext-Untertiteln ausgestrahlt.

Eine Stadt, die Gewalt und ihre Aufarbeitung Geschichtsdoku, Deutschland 2021
Hoyerswerda ''91
Im September 1991 kommt es scheinbar aus dem Nichts zu einer öffentlichen Hetzjagd in Hoyerswerda. Eine stetig wachsende Menge aus ''einfachen Bürgern'' und Neonazis belagert eine ganze Woche lang das Wohnheim von DDR-Vertragsarbeitern aus Mosambik und Vietnam und die zentrale Unterkunft für Asylbewerber aus Osteuropa. Die Menge wirft Fensterscheiben ein und lässt Brandsätze explodieren. Vor den Augen der Öffentlichkeit verschanzen sich die Angegriffenen in Todesangst, die Einsatzkräfte der Polizei sind überfordert, die Bilder der applaudierenden Menge gehen um die Welt. Die Behörden sehen keinen anderen Ausweg, als die Ausländer aus der Stadt zu evakuieren. 32 Menschen werden verletzt, 82 festgenommen, nur vier verurteilt. In rechten Kreisen wird Hoyerswerda im Anschluss an die Ausschreitungen als erste ''ausländerfreie'' Stadt bezeichnet. Der Begriff ''ausländerfrei'' wird daraufhin 1991 zum erstmals eingeführten ''Unwort des Jahres'' gewählt. Es ist eine Zäsur für Deutschland und der Auftakt zu einer Welle rechter Gewalt Anfang der 90er-Jahre. Der Film ''Hoyerswerda ''91 - Eine Stadt, die Gewalt und ihre Aufarbeitung'' rekonstruiert zum einen die Chronik der Ereignisse jener sieben Tage im September und ihrer Ursachen. Zum anderen wird er mit dem Blick von heute - 30 Jahre danach - auf den Umgang mit dem Fanal bis in die Jetztzeit eingehen. Von dem Stigma 1991 hat sich Hoyerswerda bis heute nur schwer erholen können, ist seit der Wiedervereinigung ohnehin eine gebeutelte Stadt, deren Bevölkerung von 70.000 auf knapp 30.000 Einwohner geschrumpft ist. Der Film nimmt drei Generationen von ''Hoyerswerdschen'' in den Blick und schaut sich an, welche Spuren die Ereignisse des September 1991 in ihrem Leben hinterlassen und was sie selber mit diesem Erbe gemacht haben. Zudem wird der Film verstärkt auch aus der Perspektive der damaligen Opfer erzählen, die in letzten 30 Jahren zumeist unerzählt geblieben ist. Der Film rekonstruiert auch das damalige desaströse Krisenmanagement der sächsischen Behörden vor dem Hintergrund der damaligen Asyldebatte. Bereits im Frühjahr 1991 waren die Vorboten der sich im Herbst bahnbrechenden Gewaltwelle unverkennbar. Sachsen verzeichnete im Monat Mai allein ein Drittel aller in Deutschland erfassten rechtsextremen Gewalttaten, ohne darauf adäquat zu reagieren. Für den Film erinnern sich verschiedene damals Beteiligte und Zeitzeugen noch einmal an die Wendezeit, die Ausschreitungen 1991 und den Umgang damit in den folgenden Jahrzehnten: Da sind David Macou, der als Vertragsarbeiter zwölf Jahre in der DDR lebte und über Nacht in seine Heimat Mosambik zurückkehren musste. Die Polizisten Jörg Schwirtznik und Rainer Schölzel, die als Streifenpolizist bzw. Hundertschaftsführer der Bereitschaftspolizei vor Ort völlig überfordert waren und sich von Vorgesetzten und der Politik weitgehend im Stich gelassen fühlten. Da ist Grit Lemke, Regisseurin und Autorin, aufgewachsen in Hoyerswerda, die die Ausschreitungen hautnah miterlebte und Hoyerswerda schließlich wegen der Dominanz der Rechten verließ. Heute beklagt sie das lang anhaltende Schweigen und die fehlende Auseinandersetzung innerhalb der Stadt. Unter anderem kommt auch Gerhard Gundermann in Archivaufnahmen zu Wort, der ''singende Baggerfahrer'', der die Geschehnisse damals in zahlreichen Fernsehauftritten kommentierte.

Mit Wetter Nachrichten, Deutschland 2022 Moderation: Ingo Zamperoni
Tagesthemen
Die Tagesthemen vermitteln ergänzende Informationen zu den tagesaktuellen Ereignissen und zeigen Zusammenhänge und Hintergründe.

Das Magazin für Wirtschaft und Soziales Verbrauchermagazin, Deutschland 2022 Moderation: Isabella Kroth
mehr/wert
175 Jahre Siemens Mit Erfindergeist zum Weltkonzern Es ist fast wie ein modernes Märchen: Ein kleines Start-up wird zum internationalen Großkonzern. Zum Beispiel Siemens. Am 1. Oktober 1847, also vor 175 Jahren, gründen Werner Siemens und Johann Georg Halske ihre kleine Firma in einer Hinterhofwerkstatt und bauen einen Zeigertelegraphen. Heute sind in diesem Unternehmen weltweit gut 300.000 Mitarbeiter beschäftigt, davon über 50.000 allein in Bayern. Doch in der langen Geschichte der Firma ging es nicht immer nur bergauf. Zwei Weltkriege und die Weltwirtschaftskrise trafen auch Siemens schwer. Dazu kam die Rolle des Unternehmens während der NS-Zeit, als bis zu 80.000 Menschen für Siemens Zwangsarbeit verrichten mussten. Und nicht zuletzt der Korruptionsskandal im Jahr 2006 brachte das Unternehmen in ernste Schwierigkeiten. Auch die Produkte haben sich immer wieder geändert. Früher wurde alles hergestellt, was mit Strom zu tun hatte: Waschmaschinen, Toaster und Fernseher genauso wie Großkraftwerke, Elektroautos oder Handys. Heute hat man sich bei Siemens erfolgreich auf einige wenige Geschäftsfelder konzentriert.

(quer) durch die Woche Satiremagazin, Deutschland 2022 Moderation: Christoph Süß
quer - ... durch die Woche mit Christoph Süß
Mehr Leben bei den Toten: Wie Gemeinden Friedhöfe nutzen wollen Erdgas aus dahoam? Holzkirchen wehrt sich gegen Gas-Förderung Braucht''s noch Brauchtum? Streit um geschasste Wiesn-Kapelle Gezielter Hass: Gewalt gegen Transpersonen nimmt zu * Erdgas aus dahoam? Holzkirchen wehrt sich gegen Gas-Förderung. Wer hätte das gedacht? Bayern hat tatsächlich Erdgas. Zum Beispiel bei Holzkirchen. Hier liegt ein Gasvorkommen, das reichen könnte, um München ein Jahr zu versorgen. So rechnet es zumindest ein Investor vor, der das Gas fördern möchte und sich davon deutliche Gewinne verspricht. Doch in Holzkirchen wollen das viele nicht. Sie sagen: Die Fördermenge sei viel zu klein, die Erschließung würde lange dauern, kurzfristig sinkende Energiepreise seien deshalb nicht zu erwarten. Politisch scheint heimisches Erdgas gerade jedoch wieder angesagt zu sein. Zuletzt haben bayerische Politiker sogar Fracking ins Spiel gebracht. Wird da gerade die energiepolitische Büchse der Pandora geöffnet? * Braucht''s noch Brauchtum? Streit um geschasste Wiesn-Kapelle Noch nie ist auf dem Oktoberfest so intensiv über eine Musikkapelle gestritten worden wie in diesen Tagen: Im Bräusrosl-Festzelt waren Besucher unzufrieden mit der Live-Musik, weil die Musiker zu wenig Hits gespielt haben sollen. Nun treten sie nur noch nachmittags auf, abends spielt eine Party-Band. Der Shitstorm blieb nicht lange aus: Die Wiesn sei kein Ballermann, war zu hören, die Tradition müsse doch bewahrt werden. Aber woher kommt diese Sehnsucht? Das Oktoberfest hat bekanntlich in seiner heutigen Form ohnehin kaum etwas mit Brauchtum zu tun. Und Bräuche können sich ja auch ändern. Ist ein millionenschweres Großevent vielleicht einfach der falsche Ort, um an Traditionen festzuhalten? * Mehr Leben bei den Toten: Wie Gemeinden Friedhöfe nutzen wollen Immer mehr Lücken, verwahrloste Gräber, keine Menschenseele. So sieht es auf vielen bayerischen Friedhöfen aus, weil die Leute Urnengräber oder alternative Bestattungen wählen und ihren Angehörigen keine Grabpflege mehr zumuten möchten. Den Gemeinden geht dadurch einerseits Geld verloren, auf der anderen Seite droht mit den Friedhöfen auch ein früher wichtiger Treffpunkt im Ortszentrum zu verwaisen. In vielen Gemeinden wird deshalb nach kreativen Lösungen gesucht, wie wieder mehr lebendige Menschen auf den Friedhof geholt werden können, aber ohne dass die, die ihre Toten hier besuchen, gestört werden. * Gezielter Hass: Gewalt gegen Transpersonen nimmt zu. Sichtbar sein, sich nicht verstecken - das wollten vergangenes Wochenende in Landshut die Teilnehmer beim Christopher Street Day. Doch besonders für Leute, die trans sind, kann genau das immer noch gefährlich sein. Erst im August starb in Münster ein trans Mann, nachdem er bei einer Parade zusammengeschlagen worden war. In Deutschland nimmt die Gewalt gegen trans Menschen zu. Gleichzeitig wird auch das gesellschaftliche Klima bedrohlicher. Denn rechtspopulistische Politiker in ganz Europa machen Stimmung gegen queere Menschen und schüren Ressentiments im Sinne ihrer autoritären Agenda. Auch im Internet wird gezielt gehetzt. Tut unser Staat genug, um potentielle Opfer zu schützen und damit seine liberalen Werte zu verteidigen?