Wallach Dusty
Staffel 5: Episode 6
Coachingdoku, Deutschland 2017True

Dusty wurde in der Pferdeklappe in Schleswig-Holstein abgegeben. Seine Rettung war dramatisch und auch um seinen Gesundheitszustand ist es nicht sonderlich gut bestellt. Doch das allerschlimmste ist, dass er vier Jahre quasi wie ein Einsiedlerkrebs gelebt hat. Nun ist Dusty sieben Jahre alt und benimmt sich ständig daneben. Dabei ist er eines der Pferde, die Petra Teegen, Vorsitzende des Vereins Pferdeklappe e.V., gerne gegen einen Schutzvertrag vermitteln würde. Aber alleine schafft sie es nicht, den vierbeinigen Kasper Hauser zu bändigen. Deswegen sollen Bernd Hackl und sein Co-Trainer Alex Madl Dusty gesellschaftsfähig machen. Das ist leichter gesagt als getan, denn die beiden Cowboys müssen sich einiges einfallen lassen, um dem 700-Kilo-Koloss zu erklären, dass Weidezäune nicht zum Durchrennen gedacht sind, dass ein Pferd entspannt am Strick gehen und Menschen generell nicht bedrängen sollte. Und natürlich wollen die beiden Horsemen Dusty auch einreiten. Denn seine Chancen ein gutes, neues Zuhause zu finden, sind als ausgebildetes Reitpferd einfach höher... Daniela Sommers Pferde Mary und Fürstin konnten während ihres Aufenthaltes auf dem Rosenhof schon einiges lernen. Die beiden Stuten haben Sandra Schneider als Chefin akzeptiert und machen alles, worum sie von ihr gebeten werden. Anders sieht das bei ihrer Besitzerin Daniela aus. Weil die in ihrer Körpersprache nicht eindeutig genug ist, führt sie ständig kleine Grabenkämpfe mit Mary und Fürstin. Deswegen nimmt Sandra Schneider in dieser Folge Daniela selbst ins Training und lässt sich einiges einfallen, um der unsicheren Pferdefreundin das nötige Selbstvertrauen im Umgang mit ihren Stuten zu geben. Ziel der Zusammenarbeit ist es, das Verhältnis zu Mary und Fürstin so zu verbessern, dass Daniela endlich einen entspannten Umgang mit ihren Damen pflegen kann. Und vielleicht traut sie sich am Ende ja sogar auf Mary aufzusitzen...
Eine auf Rösser spezialisierte Ausbilderin und ihr Kollege befassen sich pro Ausgabe mit zwei Tieren, die ihren Eigentümern Probleme bereiten. Dabei müssen sie nicht nur bei den Pferden, sondern auch bei den Menschen jede Menge Fingerspitzegefühl an den Tag legen.