
Danielle mit holländischem Warmblut Wildfire
Hannah mit Wallach Landano
Schon als kleines Mädchen hat Hannah von einem eigenen Pferd geträumt. Ein Fuchs mit großer Blesse sollte es sein. Als dann genau so ein Fuchs im September 2017 vor ihr stand musste die Immobilienkauffrau ihn einfach mitnehmen. Und das obwohl Landano ihr schon beim Ausprobieren einige Probleme bereitete. Hinzu kommt, dass der 16-jährige Wallach auf dem linken Auge erblindet ist und dadurch seine Umwelt anders wahrnimmt als gesunde Pferde. Zurzeit ist Hannas größtes Problem der Weg vom Stall zum Reitplatz - denn da möchte Landano nicht hin. Seinem Widerstand hat Hannah wenig entgegenzusetzen, aber selbst wenn sie auf dem Reitplatz angekommen ist, kann sie nicht entspannen. Landano ist ziemlich schreckhaft, besonders vor auf dem Boden liegenden Stangen macht er gerne einfach auf dem Absatz kehrt. Die 20-Jährige ist bei diesen Manövern schon mehrere Male runtergefallen und traut sich jetzt erst recht nicht mehr sich durchzusetzen. Schafft es Pferdeprofi Katja Schnabel, die unerfahrene Hannah und den unzuverlässigen Landano endlich zu einem Team zusammenzuschweißen? Wildfire hat beim Einreiten schon mehrere Menschen verletzt - auch seine Besitzerin Danielle hat nach unfreiwilligen Abgängen schon dreimal im Krankenhaus gelegen. Trotzdem will die Studentin das holländische Warmblut nicht aufgeben, sondern aus Wildfire ein zuverlässiges Reitpferd machen. Und tatsächlich: Gemeinsam mit seiner Co-Trainerin Kerstin Rester findet Bernd Hackl einen Weg, das Vertrauen des Wallachs zu gewinnen. Kerstin darf sich sogar über den Rücken des Pferdes lehnen. Aber soweit waren andere Trainer auch schon. Und Bernd möchte Danielle ein absolut sicheres Pferd zurückgeben, auf das sie sich in jeder Situation verlassen kann. Der Weg vom ersten Aufsteigen bis zu diesem hoch gesteckten Ziel ist noch weit. Die größte Herausforderung dabei: Der Pferdeprofi darf das Vertrauen des Wallachs auf keinen Fall enttäuschen.
Eine auf Rösser spezialisierte Ausbilderin und ihr Kollege befassen sich pro Ausgabe mit zwei Tieren, die ihren Eigentümern Probleme bereiten. Dabei müssen sie nicht nur bei den Pferden, sondern auch bei den Menschen jede Menge Fingerspitzegefühl an den Tag legen.