
Wallach Emilio
Zwischen anderen Pferden zeigt sich Emilio lernfreudig, respektvoll und gehorsam. Hier lässt er sich von seiner Besitzerin putzen, trainieren und sogar tierärztlich behandeln. Blöd nur, dass er sich von seiner Herde gar nicht mehr trennen will. Ohne seine Kumpels ist er nämlich das genaue Gegenteil. Und er hat mit der Zeit verstanden, dass er der Stärkere ist und den Ton angeben kann. Seine Besitzerin Caecilia kann den Wallach am Anbinder nicht mehr putzen, weil er nicht stillsteht. Longieren fällt ebenfalls schwer, da Emilio seine Aufmerksamkeit nur seinen Artgenossen widmet. Spazierengehen ist eine einzige Katastrophe. Emilio beachtet die junge Frau am anderen Ende des Stricks überhaupt nicht und läuft dahin wo er möchte. Schlimmer noch, er tritt Caecilia auf die Füße und zieht sie hinter sich her. Hier kann nur noch Bernd Hackl helfen ... Ute und ihr Wallach Dakota waren jahrelang ein Dreamteam: Egal ob die kleine Tochter im Sattel des sanften Riesen Platz nahm, oder es um gemeinsame Ausritte ging. Dakota war immer ein Verlasspferd für Ute. Bis zu dem eigentlich unspektakulären Reitunfall vor vier Jahren. Aufgrund ihrer Gehirnerschütterung durfte Ute nicht direkt wieder aufsteigen, und damit nahm die traurige Geschichte ihren Lauf. Denn seitdem hat niemand mehr auf Dakota gesessen. Nur unter großem Stress lässt er sich überhaupt etwas auf seinen Rücken legen, denn wo nichts ist, kann schließlich auch nichts runterfallen. Sobald der Wallach nur eine Schabracke sieht, fängt er laut an zu prusten. Ute ist so sehr verunsichert, dass sie sich nicht mehr zu helfen weiß. Kann Katja Schnabel das Vertrauensverhältnis zwischen den beiden wieder herstellen?
Eine auf Rösser spezialisierte Ausbilderin und ihr Kollege befassen sich pro Ausgabe mit zwei Tieren, die ihren Eigentümern Probleme bereiten. Dabei müssen sie nicht nur bei den Pferden, sondern auch bei den Menschen jede Menge Fingerspitzegefühl an den Tag legen.