Folgesendung
07:20
95min
Der Junge mit den Goldhosen
(The Boy with the Golden Pants) Abenteuerfilm, Schweden, , Deutschland 2014 Regie: Ella Lemhagen Kamera: Anders Bohman

Als Mats auf eine Hose stößt, die eine unbegrenzte Menge Geld enthält, ändert das alles. Jetzt kann er alles kaufen, was er jemals haben wollte, ohne zu wissen, dass ihm mächtige Kräfte auf der Spur sind. Die Sommerferien haben begonnen und Mats ist ein ganz normaler Junge wie alle anderen. Aber dann findet er eine Hose, die in den Taschen eine unbegrenzte Menge Geld enthält, und das verändert alles! Plötzlich liegt ihm die Welt zu Füßen, und Mats kann alle seine Träume erfüllen. Bald erkennt er aber, dass er die Macht des unbegrenzten Wohlstands missbraucht, und beginnt anstelle dessen, den Obdachlosen der Stadt und den weniger Glücklichen zu helfen. In der Zwischenzeit suchen mächtige Kräfte nach der legendären goldenen Hose, und als sie ihr auf die Spur kommen, wird Mats' Vater Torkel gekidnappt. Und als sich herausstellt, dass das Geld, welches man aus den Hosentaschen herausholt, eigentlich aus verschiedenen Banktresoren des Landes stammt, ist die Polizei auch noch hinter Mats her. Mats muss seinen Vater retten und alles wieder ins Lot bringen, und dabei hilft ihm niemand außer seine alten Freunde David und Livlí. Der Junge mit den goldenen Hosen ist ein klassischer Abenteuerfilm auf der Grundlage eines internationalen Bestsellers von Max Lundgren. Dreh Mats: Lukas Holgersson David: Olle Krantz Livli: Nina Sand Torkel: Shanti Roney Zeke: Jimmy Lindström Otto William: Kurt Ravn Annika Hallin: Katarina Heed Chef der Handelsbanken: Rolf Lydahl Davids Onkel: Kjell Wilhelmsen Livlis Mutter: Lena Carlsson Polizist: Harald Hamrell Sten Bergman: Mats Blomgren Susanne: Lotta Karlge Polischef Wallén: Mats Andersson Emma: Stella Rauan Norrthon Roger: Pontus Eklöf Wulf: Kola Krauze Brinck: Svante Ahman.

Lukas Holgersson ("Mats") - Olle Krantz ("David") - Nina Sand ("Livli") - Shanti Roney ("Torkel") - Jimmy Lindström ("Zeke") - Kurt Ravn ("William Otto") - Annika Hallin ("Katarina Heed") - Lotta Karlge ("Susanne") - Harald Hamrell ("Polizist") - Mats Blomgren ("Sten Bergman")
07:20
30min
Sehen statt Hören
Wochenmagazin für Hörgeschädigte Gesellschaftsmagazin, Deutschland 2019

Fabian ist Autist: Familie Hopfenzitz Vor sieben Jahren hat Sehen statt Hören Fabian zum ersten Mal getroffen. Damals ist er 19 Jahre alt und lebt in einer Einrichtung für mehrfachbehinderte Gehörlose im thüringischen Schleiz, fast 500 Kilometer von seinen Eltern entfernt. Zu diesem Zeitpunkt hat er bereits Stationen in sechs verschiedenen Einrichtungen hinter sich und Helga und Kuno hoffen, dass sie nun die geeignete Betreuung für Fabian gefunden haben. Doch auch in Schleiz klappt es nicht: Von jetzt auf gleich sollen die Eltern Fabian abholen. Doch wie soll das gehen? Beide sind voll berufstätig und Fabian benötigt eine 1:1-Betreuung. Eine lange, schwierige Suche Die Suche nach einem Wohnheim für Fabian beginnt - und gestaltet sich äußerst schwierig: Vier Monate lang wird mit viel Aufwand gesucht. Anfangs wohnortnah, später dann bundesweit. Am Ende sind beim LVR (Landschaftsverband Rheinland) drei Mitarbeiter damit beschäftigt einen Platz für Fabian zu finden. Auch der Bundesverband für Autismus kann nicht weiterhelfen. Schließlich kommt Helga und Kuno der Zufall zu Hilfe: Am 'Tag der Begegnung' des Landschaftsverbands Rheinland kommen Fabians Eltern mit der Einrichtung 'Josefshaus' in Kontakt. Die nehmen ihren Sohn schließlich auf. Start mit Besuchsverbot Seit September 2013 wohnt Fabian zusammen mit anderen Autisten im Josefshaus in Mönchengladbach, eine knappe Autostunde von seinem Elternhaus entfernt. Kuno und Helga sind über die Nähe zu Fabian sehr glücklich und haben sich gleich zu Beginn auf regelmäßige Besuche gefreut. Doch erst einmal verhängt die Einrichtung ein Besuchsverbot. Für Fabian ist es therapeutisch wichtig, nach all den Wechseln erst einmal zur Ruhe kommen. Ganze sechs Monate müssen die Eltern warten, bis sie Fabian endlich in Mönchengladbach besuchen dürfen. Eine harte Zeit für die Eltern. Und für seine Schwester Katja. Angekommen Heute studiert Katja Medizin an der Universität in Hamburg. Ihren Bruder sieht sie noch vier- oder fünfmal im Jahr. Eigentlich ist ihr das deutlich zu wenig, aber die Entfernung zwischen Hamburg und Mönchengladbach machen häufigere Treffen schwierig. Kuno und Helga besuchen Fabian mittlerweile alle drei bis vier Wochen. Er fühlt sich in der Einrichtung daheim, hat mit Ralf Erdmann einen engagierten und wunderbaren Betreuer gefunden. Nach sechs Jahren besucht Fabian zum ersten Mal seine Eltern und feiert mit ihnen seinen 26. Geburtstag. Helga und Kuno freuen sich sehr auf diesen Tag. Und sie müssen akzeptieren, dass Fabian inzwischen erwachsen und in Mönchengladbach zuhause ist. Helga und Kuno sind glücklich über die Entwicklung ihres Sohnes, auch wenn sie ihn vermissen. Erfahrungen weitergeben Heute ist Fabian ein erwachsener Mann. Und die Eltern haben ihn genauso wie seine Schwester Katja losgelassen - das tut natürlich weh, gehört aber zum normalen Lauf der Dinge. Für Helga ist klar, dass sie ihre Erfahrungen mit autistischen Menschen weitergeben möchte. Die Gebärdensprachdozentin vermittelt in ihren Kursen, wie man sich mit Autisten oder geistig behinderten Menschen verständigen kann, egal ob sie taub sind oder nicht. Damit es andere auf ihrem Weg leichter haben, als sie selbst

06:40
50min
Jean-Michel Jarre
A Journey into Sound Dokumentation, Deutschland 2015 Regie: Birgit Herdlitschke

Jean-Michel Jarre revolutioniert mit seinen Synthesizer-Klängen die Musikwelt und ist einer der größten französischen Popstars aller Zeiten. Mit dem Film von Birgit Herdlitschke erobert ARTE bislang unbekanntes Terrain: Es ist die erste TV-Dokumentation über Jean-Michel Jarre. Sie begleitet den 66-Jährigen bei den Aufnahmen zu seinem neuen Album, mit dem er sich einen Traum erfüllt: Er ist um die Welt gereist und hat mit Legenden der elektronischen Musik Songs eingespielt - unter anderem mit Vince Clarke, Moby, Little Boots und Gesaffelstein. Diese Begegnungen bilden das Rückgrat des Films. Von hier aus blickt Jarre zurück auf sein Leben und seine Karriere: von der Kindheit in Lyon und Paris über erste Experimente mit elektronischen Klängen bis zum Übernacht-Erfolg mit 'Oxygène'. Er erklärt uns, was ihn an elektronischer Musik bis heute fasziniert und erzählt, warum er selbst bei Auftritten vor einem Millionenpublikum seine Melancholie nicht loswird und was sein Vater damit zu tun hat. Umfangreiches Filmmaterial aus privaten und öffentlichen Archiven bebildert die persönliche Zeitenreise und die Highlights seiner Karriere. Ergänzt mit aktuell gedrehten Szenen entsteht ein umfassendes Bild des Klangpioniers der elektronischen Musik. Zu Wort kommen neben Jean-Michel Jarre selbst auch seine Ex-Frau Charlotte Rampling, Freunde, Wegbegleiter und junge Musiker-Kollegen.

07:05
30min
Kleiner Roter Traktor
(Little Red Tractor) Beeren pflücken / Jan kann alles / Flieg, Drache, flieg Staffel 1: Episode 7 Kinderserie, England 2003 Regie: Russell Haigh - Dave Scanlon Autor: Jimmy Hibbert - Keith Littler - Russel Haigh - James Mason Musik: Michael Cross - Stan Callimore

Beeren pflücken: Jan möchte für die Heuernte den Mähdrescher Ernter von Herrn Junker ausleihen. Nur leider braucht der ihn heute selber. Jan hat deshalb genug Zeit, um mit Emma und Max Brombeeren zu pflücken. In der Zwischenzeit ist Herr Junker mal wieder ein Missgeschick passiert. Ein Strohballen hat sich selbständig gemacht und rollt gefährlich und mit voller Wucht den Hang hinab. Doch kurz vor einem schweren Unglück erweist sich der kleine rote Traktor als Retter. Jan kann alles: Jan hat frei. Er möchte diesen wohlverdienten Tag genießen und auch dem kleinen roten Traktor etwas Gutes tun, er soll gründlich gewaschen und auf Hochglanz poliert werden. Doch die Freunde lassen ihm keine ruhige Minute. Den ganzen Tag lang hat jeder etwas zu reparieren und zu richten. Über all der Arbeit vergisst der hilfsbereite Jan sogar das Essen. Irgendwann plagt die Freunde das schlechte Gewissen und sie beschließen, sich zu revanchieren. Die Freude ist riesig bei Jan und dem kleinen roten Traktor über die gelungene Überraschung, die man den beiden bereitet hat. Flieg, Drache, flieg: Jan überlässt Emma und Max ein Stück Land. Sie können es ganz nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten und bepflanzen. Nach all der Arbeit wollen Jan und Max versuchen, einen Drachen fliegen zu lassen. Doch das will partout nicht klappen. Alle ihre Bemühungen scheitern kläglich. Nach einigen Missgeschicken bitten sie schließlich den kleinen roten Traktor um seine Hilfe. Der kleine rote Traktor 'lebt' im idyllischen, kleinen Dorf Plätscherbach. Er ist zwar schon älteren Baujahrs, doch sein Fahrer, der Landwirt Jan, ist aufgrund seiner Zuverlässigkeit immer noch sehr zufrieden mit ihm. Den modernen, hochtechnologischen Maschinen seines Nachbarn Jasper Junker ist er immer noch überlegen.

06:30
45min
Ostprodukte im Westregal - Geschäfte mit der DDR
(Ostprodukte im Westregal) Geschäfte mit der DDR Dokumentation, Deutschland 2011

Die DDR produzierte unzählige Konsumgüter - nicht für die eigene Bevölkerung, sondern für den Westen - den 'Klassenfeind'. In Erfurt wurden Schuhe für Salamander gefertigt, in Sachsen Unterwäsche für Schiesser. Im Westen warben Geschäfte und Bestellkataloge mit preiswerten Kameras, Rührgeräten, Kinderwagen und Strumpfhosen. Was viele Konsumenten aber nicht wussten: All das kam von den 'Brüdern und Schwestern' aus dem Osten - und war dort nur sehr viel teurer oder gar nicht zu bekommen.Über 6.000 Firmen der ehemaligen Bundesrepublik machten Geschäfte mit dem 'Klassenfeind', sie ließen in den volkseigenen Betrieben der DDR produzieren und machten mit Produkten aus der DDR satte Gewinne. Die großen Versandhauskataloge waren voller Waren 'Made in GDR'. Die DDR war die verlängerte Werkbank des Westens, die Arbeitskräfte waren billig, die Qualität sehr gut. Die Leipziger Messe war die Drehscheibe beim innerdeutschen Handel, der in seinem Umfang der Öffentlichkeit bis heute kaum bekannt ist. Politisch folgte die Bundesrepublik ihrer Maxime 'Wandel durch Handel' - und die SED brauchte Devisen, mit den Jahren immer mehr. Was an Ostwaren im Westregal landete, ging der eigenen Bevölkerung verloren. Sie spürten den Mangel in den Läden, vor allem in der Provinz. Die meisten der begehrten Exportgüter waren für DDR-Bürger nur zu horrenden Preisen in Spezialläden zu erwerben - oder kamen überhaupt nicht in die Geschäfte.Wir folgen den Spuren im Alltagsgeschäft und blicken hinter die Kulissen des innerdeutschen Handels: Wer waren die Beteiligten, wer die Strippenzieher, wer machte den Profit, wer schaute in die Röhre? Wir haben mit Beteiligten aus Ost und West gesprochen, die heute bereit sind, ihre Geschäftspraxis offen zu legen.

07:15
30min
Jenny und die vergessenen Roma-Kinder
Reportagemagazin, Deutschland 2018

Jennys Geschichte beginnt mit einem Zufall. Im Winter 2007 entdeckt sie während einer Rumänienreise einen Slum in der Nähe von Sibiu-Herrmannstadt. Die Kinder sind unterernährt. Viele Babys schweben in Lebensgefahr. Es gibt keinen Strom, kein Wasser, nur Hütten und Dreck. Jenny Rasche, damals 23 Jahre, ist erschüttert. 'Diese Begegnung hat mich nicht mehr losgelassen. Mitten in Europa solch ein Elend. Ich habe die Bilder dieser verhungerten Kinder nicht mehr aus dem Kopf bekommen.' Zurück in Deutschland gründet sie eine Hilfsorganisation und zieht kurz darauf mit ihrem Mann und ihren drei kleinen Kindern nach Rumänien. Jenny möchte vor Ort helfen. Sie beginnt mit dem Elementarsten und versorgt die Roma mit Essen und warmer Kleidung. Und sie übernimmt Verantwortung für die 40 Kinder im Slum. Mit Spendengeldern aus Deutschland und der Schweiz gründet sie ein Tageszentrum mit einer angegliederten Schule für Analphabeten. Die ersten Jahre sind schwierig. Die Kinder, die bisher ein elendes Bettlerleben führten, sind traumatisiert. Und dennoch: Mit der Zeit fassen die Kinder Vertrauen zu Jenny. Mittlerweile besuchen viele der Kinder weiterführende Schulen oder erlernen einen Beruf. Sie haben das Kommando in der Siedlung übernommen. Die erste Generation, die wieder Lust auf Leben entwickelt. Seit fast zehn Jahren begleitet unser Filmteam die Arbeit und das Leben von Jenny Rasche. Die Dokumentation erzählt die Geschichte einer Frau, die unermüdlich kämpft: für ein besseres Leben der Roma-Kinder, für weniger Leid, für Gerechtigkeit und Chancengleichheit.