Folgesendung
02:45
90min
Der Kommissar und die Alpen
(Rocco Schiavone) Der Gefrierpunkt des Blutes Staffel 1: Episode 1 Krimiserie, Italien 2016 Regie: Michele Soavi Autor: Maurizio Careddu - Antonio Manzini Musik: Roberta D'Angelo Kamera: Michele D'Attanasio

Der Kommissar Rocco Schiavone (Marco Giallini), im Rang eines Vicequestore, ist nicht das, was man unter einem vorbildlichen Polizisten versteht. Er ist nicht nur launisch und zynisch, er nimmt es auch mit dem Gesetz nicht allzu genau. Aus disziplinarischen Gründen wurde der eingefleischte Römer in die italienischen Alpen versetzt - ins Aostatal. Nicht nur das raue Klima der Bergregion mit Kälte und Schnee machen ihm zu schaffen, auch von manchem in seinem Team fühlt der Städter sich genervt. Allein seinem Assistenten Italo Pierron (Ernesto D'Argenio) und der Polizistin Catarina Rispoli (Claudia Vismara) traut er Verantwortung zu. Selbst das Verhältnis zu seiner Geliebten Nora (Francesca Cavallin) ist nicht unbelastet. Dabei steht er vor einem undurchsichtigen Mordfall, der all seine Energie fordert: Ein Mann wird von einer Pistenraupe, die abends nach ihrem Einsatz auf einem verschneiten Ziehweg zurück zu ihrer Station fährt, überfahren. Seine Frau, Luisa Pec (Giorgia Wurth), ist untröstlich. Ihr Mann und sie waren dabei, das von ihnen bewohnte alte Chalet in einen modernen Berggasthof umzubauen und - sie ist schwanger. Schiavone und Italo gehen verschiedenen Spuren nach. Ihr erster Verdacht richtet sich gegen den ehemaligen Verlobten Luisas, einen gewissen Omar (Alessandro Adriano). Es zeigt sich aber auch, dass Luisa nicht aufrichtig war: Die Polizei erhält einen aktuellen Hinweis, dass Luisas Mann zeugungsunfähig war. Während Schiavone über mögliche Motive und Täter rätselt, verleitet Sebastiano (Francesco Acquaroli), ein ehemaliger Polizeikollege aus Rom, ihn zu einer illegalen Aktion: Ein verdächtiger Lastwagen soll auf Marihuana hin kontrolliert werden, den Erlös will man sich teilen. Als hätte sich alles gegen Schiavone verschworen, läuft selbst dieser ausgeklügelte Coup nicht so, wie er laufen sollte. 'Der Gefrierpunkt des Todes' ist der erste Film der sechsteiligen italienischen Krimiserie 'Rocco Schiavone' (AT) nach den Kriminalromanen von Antonio Manzini. Weitere drei werden an den kommenden Samstagen im Ersten ausgestrahlt. Der Kommissar Rocco Schiavone ist nicht das, was man unter einem vorbildlichen Polizist versteht. Mit seinem sarkastischen, charismatischen und launischen Temperament nimmt es der Römer nicht allzu genau mit dem Gesetz. Als Folge seiner Selbstjustiz wird der alternde Kommissar in das provinzielle, bergige Aostatal zwangsversetzt: Eine Strafe, die den Lebemann hart trifft. Rocco hängt an seiner Vergangenheit, auch wenn das heißt, in die kriminellen Geschäfte seiner dubiosen Freunde aus Rom verwickelt zu werden. An seine neuen verschlossenen Nachbarn im Aostatal muss er sich erst noch gewöhnen. In der Zwischenzeit macht Rocco Schiavone, was er am besten kann: Er löst Mordfälle mit seinen jungen Kollegen.

Marco Giallini ("Rocco Schiavone") - Claudia Vismara ("Caterina Rispoli") - Ernesto D'Argenio ("Italo Pierron") - Francesco Acquaroli ("Sebastiano Carucci") - Francesca Cavallin ("Nora Tradioli") - Isabella Ragonese ("Marina") - Christian Ginepro ("D'Intino") - Massimiliano Caprara ("Police Officer Michele Deruta") - Massimo Reale ("Medical Examiner Alberto Fumagalli") - Filippo Dini ("Prosecutor Maurizio Baldi")
02:35
100min
Death Race
Actionfilm, USA, Deutschland, England 2008 Regie: Paul Anderson Autor: Paul W.S. Anderson - Robert Thom - Charles B. Griffith - Ib Melchior Sound: Coll Anderson - Steve Baine - Stephen Barden - Wade Barnett - Phillip Blackford Musik: Paul Haslinger Kamera: Scott Kevan

Details gibt es im entsprechenden Pluspaketsender.

Jason Statham ("Jensen Ames / Frankenstein 2") - Joan Allen ("Hennessey") - Ian McShane ("Coach") - Tyrese Gibson ("Machine Gun Joe") - Natalie Martinez ("Case") - Max Ryan ("Pachenko") - Jason Clarke ("Ulrich") - Fred Koehler ("Lists") - Jacob Vargas ("Gunner") - Robert LaSardo ("Grimm") - John Fallon ("Neonazi") - Bruce McFee ("Oldtimer") - Cory Fantie ("angewiderter Arbeiter") - Russell Ferrier ("wütender Arbeiter") - Anna-Marie Frances Lea ("Nasty Teller") - Dan Jeannotte ("Hennessey-Techniker") - David Carradine ("Frankenstein") - Dick Ervasti ("Geschäftsmann") - Nir Assayag ("unzufriedener Gefängnisinsasse #6") - Marcello Bezina ("Polizist #1") - Melantha Blackthorne ("Pachenkos Navigator") - Lydie Bounay ("BMW-Navigator") - Ruth Chiang ("14Ks Navigator") - Justin Mader ("Travis Colt") - Carolyn Day ("Colts Navigator") - Marie France Denoncourt ("Trans Am-Navigator") - Jere Gillis ("Polizist #2") - Robin Shou ("14K") - Nathalie Girard ("Boattail-Navigator") - Benz Antoine ("Joes Navigator") - Larry Goldstein ("unzufriedener Gefängnisinsasse #5") - Danny Blanco Hall ("Joes Navigator") - Gerardo Lo Dico ("Gefängniswärter") - Christian Paul ("Joes Navigator") - Ivan Peric ("Stahlarbeiter") - Janaya Stephens ("Suzy") - Sharlene Royer ("Grimms Navigator")
01:20
185min
Hirschhausens Quiz des Menschen XXL
Quiz, Deutschland 2017 Moderation: Dr. Eckart von Hirschhausen Gäste: Veronica Ferres - Jorge Gonzalez - Bülent Ceylan - Judith Rakers - Thomas Heinze - Rolando Villazón

'Hirschhausens Quiz des Menschen': Prominente und Promille, Hirschhausen auf 180 und ein Mord in der Show Veronica Ferres, Jorge González, Bülent Ceylan, Judith Rakers, Thomas Heinze und Rolando Villazón sind zu Gast in dieser XXL-Ausgabe von 'Hirschhausens Quiz des Menschen' mit Dr. Eckart von Hirschhausen. Wenn Deutschlands bekanntester Human- und Humormediziner erstmals am Samstagabend mit seiner Rateshow zu sehen ist, stapeln sich die Superlative: Hirschhausen auf 180 - so viele Minuten vom Quiz des Menschen gab's noch nie. Prominente und Promille - in einem spektakulären Experiment testet Dr. Hirschhausen streng wissenschaftlich, wie sich ein feucht-fröhlicher Kneipenabend auf Körper und Geist auswirkt: Warum sehen wir doppelt? Und wie schwierig ist Radfahren? Außerdem: Jede Menge fantastisches Wissen rund um das Wunderwerk Mensch. Wo leben eigentlich die größten Menschen? Jorge González geht über seine Grenzen, denn er zieht endlich seine High Heels für ein Barfuß-Experiment aus. Und: Joe Bausch, der 'Doc' im Kölner Tatort, verrät Geheimnisse der Rechtsmedizin und hilft Eckart von Hirschhausen, einen Mord aufzuklären, der während der Show passiert ist. Darüber hinaus erfahren Megastars wie Veronica Ferres und Rolando Villazón kleine Geheimnisse über die ganz große Liebe: Was können Paare auch nach Jahrzehnten tun, um ihre Beziehung aufzufrischen? Die XXL-Ausgabe von 'Hirschhausens Quiz des Menschen' geht dabei auch auf eine kuriose medizinische Zeitreise: Wie konnte man in der Steinzeit eine Kopf-OP überleben? Und wogegen half im Mittelalter eine Salbe aus zerriebener Maus? In faszinierenden Spielen mit optischer Täuschung dürfen die Zuschauer schließlich erleben, wie ihr Gehirn ausgetrickst wird. Mit dabei in der Kategorie 'Augenwischerei': Les French Twins, die heißesten Newcomer in Europas Magier-Elite!

04:25
85min
Die Frau am Strand
Dramaserie, Deutschland 2013 Regie: Matthias Tiefenbacher Autor: Martin Rauhaus Musik: Biber Gullatz - Andreas Schäfer Kamera: Klaus Merkel

Auf einer einsamen Landstraße an der Küste Norwegens kommt ein Auto mit hoher Geschwindigkeit von der Straße ab und überschlägt sich. Wie durch ein Wunder überlebt die Fahrerin des Wagens das Unglück körperlich nahezu unversehrt: Brigitta Nielebeck trägt nur ein paar Schürfwunden davon. Doch die dramatischste Folge des Unfalls zeigt sich auf andere Weise: Die ehemalige Topmanagerin leidet fortan an einer schweren Amnesie und erinnert sich weder an ihren Namen noch an ihre Herkunft. Bei dem Versuch, ihr Gedächtnis zu reaktivieren, stoßen die Ärzte bald an ihre Grenzen. Schließlich bitten sie Brigittas 16-jährige Tochter Marie um Hilfe. Der Kontakt mit engen Verwandten führt bei der Behandlung der Krankheit häufig zum Durchbruch. Marie aber lebt seit zwei Jahren bei Pflegeeltern und stand ihrer leiblichen Mutter nie sehr nahe - im Gegenteil: Am liebsten würde die junge Frau ihr früheres, von Einsamkeit und schmerzhaften Verlusten geprägtes Leben komplett vergessen. Trotzdem lässt sie sich dank des Zuspruchs ihrer Pflegemutter Wibeke darauf ein, Brigitta zu helfen. Gemeinsam fahren die drei Frauen in das alte Strandhaus der Nielebecks. Auch ihr Exmann Kurt taucht kurz auf. Der abgeklärte Geschäftsmann erinnert sich noch gut an die massiven Probleme der Familie, hat mit der Vergangenheit aber längst abgeschlossen. Er zeigt weder an Brigittas Zustand noch an seiner Tochter Marie größeres Interesse. Zwischen Mutter und Tochter hingegen kommt es durch Wibekes geduldige Vermittlung allmählich zu einer Annäherung, auch wenn für Brigitta weiterhin ein Schleier des Vergessens über der Vergangenheit zu liegen scheint. Doch dann kommt es zu einer Enthüllung, die Maries neu gewonnenes Vertrauen zutiefst erschüttert. Zugleich flammen Erinnerungen an jenes traumatische Ereignis auf, das zwei Jahre zuvor zum Zerwürfnis mit ihrer Mutter führte. Während der Feier zum 25-jährigen Hochzeitsjubiläum von Hanne und Kaare bricht Sohn Daniel mit einem Nierenversagen zusammen. Anschließende Tests beweisen, dass Kaare nicht der Vater ist. Der zieht sich tief verletzt zurück, doch Mutter Hanne braucht ihn, um den leiblichen Vater zu erreichen. Denn der ist der einzige, der Daniel helfen kann.

Katja Flint ("Brigitta Nielebeck") - Marie-Lou Sellem ("Wibeke Berglund") - Michelle Barthel ("Marie Nielebeck") - August Zirner ("Kurt Nielebeck") - Robert Lohr ("Dr. Brandstrüp") - Theresa Berlage ("Inga Vilmelå") - Rainer Strecker ("Jakob Berglund") - Mirka Pigulla ("Sekretärin Dr. Brandstrüp") - Silje Holtet ("Annika") - Guido Schmitt ("Notarzt")
02:25
95min
Die langen hellen Tage
(Grzeli Nateli Dgeebi = In Bloom) Drama, Frankreich, Deutschland, 2013 Regie: Simon Groß - Nana Ekvtimishvili Kamera: Oleg Mutu

Tiflis, Georgien, 1992. Das sowjetische Georgien ist aufgelöst, doch noch gibt es keine neue Ordnung. Das gerade unabhängig gewordene Land versinkt im Chaos. In der Gesellschaft herrschen Gewalt, Anarchie und Selbstjustiz. Das Leben der 14-jährigen Freundinnen Eka und Natia kreist um ihre Straße, die Schule und die Warteschlange, an der sie sich jeden Tag anstellen müssen, um Brot zu bekommen. Sie wohnen nah beieinander, sie sind Klassenkameradinnen, beste Freundinnen - und beide haben Probleme zu Hause. Eka vermisst ihren Vater, der im Gefängnis sitzt, will es aber nicht zugeben. Natias Vater trinkt und macht seiner Familie das Leben schwer. Eines Tages führt Natia Eka zu einem kleinen See, um ihr dort ein Geheimnis zu verraten: Sie zeigt Eka die Pistole, die sie von Lado, einem ihrer Verehrer, bekommen hat. Eka ist sehr beeindruckt, für sie ist das Geschenk ein echter Liebesbeweis Lados, denn so kann Natia sich gegen die Gefahren auf der Straße schützen. Eines Tages wird Natia von Kote, einem anderen Verehrer, entführt und zur Ehefrau erklärt. Eka hofft, dass Natia sich wehren wird, doch sie wird enttäuscht: Natia scheint Lado und ihre Pistole vergessen zu haben, sie heiratet ihren Entführer. Es wird ein großes Hochzeitsfest gefeiert, und alle sind guter Laune, nur Eka ist bedrückt. Sie kann nicht begreifen, wieso Natia sich einfach fügt, und sieht die Freundschaft mit Natia in Gefahr. Doch bald schon ändert sich die Lage. Als Natias Ehemann Kote eifersüchtig wird und ihren alten Verehrer Lado tötet, will Natia Rache üben. Doch Eka stellt sich ihr in den Weg.

Lika Babluani ("Eka Khizanishvili") - Mariam Bokeria ("Natia Zaridze") - Zurab Gogaladze ("Kote") - Data Zakareishvili ("Lado") - Ana Nijaradze ("Ana") - Maiko Ninua ("Sophiko") - Tamar Bukhnikashvili ("Natias Mutter") - Temiko Chichinadze ("Natias Vater") - Berta Khapava ("Natela") - Salome Manjgaladze ("Sophikos Freundin") - Nini Amiranashvili ("Sophikos Freundin") - Natia Soselia ("Sophikos Freundin") - Mariam Dolidze ("Sophikos Freundin") - Anita Gvasalia ("Sophikos Freundin") - Kote Janjgava ("Kotes Freund") - Koka Kvanchakhadze ("Kotes Freund") - Bejan Geldiashvili ("Kotes Freund") - Wakhtang Chipashvili ("Kotes Freund") - Nino Tvauri ("Lela Shanshiashvili") - Shota Meskhadze ("Achiko") - Petre Revazishvili ("Paichadze") - Sandro Shanshiashvili ("Natias Bruder") - Endi Dzidzava ("Kotes Mutter") - Zaza Salia ("Kotes Vater") - Giorgi Aladashvili ("Kopla") - Gia Shonia ("Koplas Freund") - Marina Janashia ("Lehrerin") - Maia Lomidze ("Brotverkäufer") - Vakho Chipashvili ("Kotes Freund") - Natia Gvasalia ("Sophikos Freundin") - Mikheil Saganelidze ("Kotes Freund") - Tsisia Qumsishvili ("Sophikos Freundin") - Ani Mrelashvili ("Sophikos Freundin") - Ani Gongadze ("Sophikos Freundin")
02:25
45min
Rentnercops
(Rentnercops - Jeder Tag zählt!) Junimond Staffel 2: Episode 1 Polizeiserie, Deutschland 2016 Regie: Frauke Thielecke Autor: Sonja Schönemann Kamera: Christian Klopp - Diethard Prengel

In einer guten Wohngegend wird am frühen Morgen eine Leiche gefunden. Während Edwin und Günter noch neben der Leiche einer attraktiven Mittdreißigerin auf den Rechtsmediziner Körfer warten, ruft eine entsetzte Vicky Adam die beiden ins Erdgeschoss der Villa, wo soeben eine zweite Leiche gefunden wurde: bei dem Toten handelt es sich um Körfer. Das gesamte Team ist tief betroffen, sogar Edwin und Günter, die sich mit Körfer selten grün waren. Und sie stellen im Zuge der Ermittlung fest, wie viele Vorurteile sie gegen ihn hatten und wie wenig sie tatsächlich von ihm wussten. Doch immerhin beschert ihnen Körfers Tod eine neue Gerichtsmedizinerin: die attraktive Rosalind Schmidt. Doch was hat Körfers Tod mit der zerrütteten Beziehung des Ehepaars Weiss zu tun und welche Rolle spielt dabei die Freundin der Ermordeten? Die beiden Kommissare Edwin Bremer und Günter Hoffmann werden zurück geholt um dem Nachwuchs zu helfen

Tilo Prückner ("Edwin Bremer") - Wolfgang Winkler ("Günter Hoffmann") - Katja Danowski ("Vicky Adam") - Aaron Le ("Hui Ko") - Helene Grass ("Dr. Rosalind Schmidt") - Verena Plangger ("Heidrun Hoffmann") - Isabelle Barth ("Tina") - Christian Hockenbrink ("Hanno") - Paul Eilert ("Joschua") - Katharina Witza ("Lotta")
03:10
90min
Die Kinder meines Bruders
Drama, Deutschland, Österreich 2016 Regie: Ingo Rasper Autor: Robert von Thayenthal - Josephine von Thayenthal Musik: Martin Probst Kamera: Johannes Louis

Was kostet die Welt? Nach diesem Motto genießt der unstete Eric Steiner (David Rott) in Berlin sein Leben. Er liebt seine Freundin Verena (Anna Thalbach) und will sie glücklich machen, kann jedoch mit deren kleiner Tochter so gar nichts anfangen. Überhaupt: Familie, Verantwortung und Verpflichtung sind für Eric Fremdwörter. Als er vom Tod seines Bruders Christoph (Roman Knika) erfährt, der als Milchbauer in Sachsen-Anhalt lebte, ist dies ein Schock. Trotzdem will er den Hof schnellstmöglich abwickeln und Christophs Kinder, den 16-jährigen Nico (Max Hegewald) und die 11-jährige Leonie (Cosima Schroeder), zu Pflegeeltern abschieben. Verantwortung für die Kinder und den familiären Milchhof zu übernehmen, auf dem er selbst aufwuchs? Das kommt Eric nicht in den Sinn. Auch als er in seine alte Heimat zurückkehrt, will er nur eins: so schnell wie möglich wieder verschwinden. Daraus wird allerdings nichts: Die Formalitäten ziehen sich hin und Eric muss notgedrungen in der ungeliebten Provinz bleiben. Vor allem der rebellische Nico fühlt sich von seinem Onkel im Stich gelassen und zeigt ihm deutlich seine Verachtung. Auf eigene Faust will der Teenager für den Hof seines Vaters kämpfen. Eric wird bald klar, dass Christophs Existenz vom gnadenlosen Preisdumping der Großmolkereien ruiniert wurde. Und plötzlich wird Erics Kampfgeist geweckt. Er will sich gegen die Ausbeutung wehren und dafür auch die anderen Milcherzeuger mobilisieren. Damit macht er sich unter den alteingesessenen Bauern zwar nicht nur Freunde. Dafür bringen ihn sein kämpferisches Engagement und seine wachsende Fürsorge seinem Neffen und der kleinen Leonie näher. Eric erkennt, dass er sich seiner Verantwortung stellen muss - und auch will. Mit viel Gespür für eigenwillige Charaktere und ländliche Milieus greift der Film aktuelle gesellschaftliche Themen auf, ohne dabei die menschliche Perspektive aus dem Blick zu verlieren: Im Mittelpunkt steht ein Mann, dessen persönliche Lebensgestaltung durch äußere Umstände infrage gestellt wird - und der erst an unüberwindbar geglaubten Herausforderungen wächst. Die Hauptrolle spielt David Rott, bekannt unter anderem aus 'Die Spiegel-Affäre' und 'Der Mann mit dem Fagott'. Unterstützt wird er von den beiden vielfach preisgekrönten Darstellern Anna Thalbach und Max Hegewald. Ingo Rasper machte sich als Regisseur von Kinoerfolgen wie 'Reine Geschmacksache' und 'Vatertage - Opa über Nacht' einen Namen.

David Rott ("Eric Steiner") - Max Hegewald ("Nico Steiner") - Anna Thalbach ("Verena") - Cosima Schroeder ("Leonie Steiner") - Carmen-Maja Antoni ("Helga Güntsche") - Axel Werner ("Otto Güntsche") - Roman Knizka ("Christoph Steiner") - Uwe Dag Berlin ("Tacke") - Eva Löbau ("Sandra Kalmus") - Moritz Berg ("Busche") - Manfred Möck ("Bankdirektor Melzer") - Patrick von Blume ("Molkereieinkäufer Bubik") - David Bredin ("Dorfpolizist") - Nadine Wrietz ("Frau Weber") - Teresa Harder ("Wirtin Else") - Bernhard Conrad ("Frank Kurnoth")
02:15
90min
Der Nesthocker
Romantikkomödie, Deutschland 2018 Regie: Franziska Meyer Price Autor: Claudius Pläging Musik: Helmut Zerlett Kamera: Felix Cramer

Der Bauzeichner Armin (Francis Fulton-Smith) kommt überall im Leben mit atemberaubender Präzision zu kurz: beim Job, im Alltag und leider auch in der Liebe. Seine Mutter (Peggy Lukac), immer noch die einzige Frau in Armins Leben, sieht nur noch eine realistische Hoffnung bei der Partnersuche: eine geschiedene Halbcousine (Laura Lo Zito), die nicht minder verzweifelt ist als der schüchterne Endvierziger. Als Armin am wenigsten damit rechnet, ereignet sich ein Wunder. In der 45-jährigen Blumenhändlerin Tina (Carin C. Tietze) findet er überraschenderweise endlich eine Frau, die seinen Humor liebt und ihm guttut. Einer glücklichen Zweisamkeit der Frischverliebten steht jedoch jemand im Weg. Armins Gegenspieler ist kein attraktiver Alpha-Typ, sondern ausgerechnet der 27-jährige Sohn seiner Angebeteten. Hendrik (Florentin Will), ein hartnäckiger Nesthocker, möchte das Feld nicht kampflos räumen. Vordergründig empfängt er den neuen Mann an Mamas Seite mit offenen Armen, doch unter vier Augen erklärt Hendrik seinem verdutzten Rivalen unverhohlen den Krieg! Während seine Mutter in ihm weiterhin ein liebenswertes Sensibelchen sieht, ist Hendrik hinter ihrem Rücken jedes Mittel recht, um sein Nest gegen den Eindringling zu verteidigen. Doch auch Armin hat sich etwas vorgenommen: Diesmal lässt er sich nicht so leicht ausbooten! Mit einem exzellenten Darstellertrio, wunderbaren Dialogen und bitterbösem Humor sorgt der Fernsehfilm für beste Unterhaltung.

Francis Fulton Smith ("Armin") - Carin C. Tietze ("Tina") - Florentin Will ("Hendrik") - Peggy Lukac ("Luise") - Simon Licht ("Marc") - Philippe Brenninkmeyer ("Deisenberg") - Luca Zamperoni ("Ben") - Laura Lo Zito ("Klara")
03:45
85min
Das Glück ist ein Kaktus
TV-Komödie, Deutschland 2011 Regie: Stephan Meyer Autor: Adrienne Bortoli - Ulrike Zinke Musik: Stefan Schulzki Kamera: Uli Kudicke

Sie kennen sich seit ihrer Schulzeit und sind seither beste Freundinnen: Edith und Hermine haben schon viel durchgemacht, doch ausgerechnet kurz nach Hermines 65. Geburtstag stürzen sie sich in das größte Abenteuer ihres Lebens. Nachdem Hermine feststellen muss, dass ihr Gatte Klaus sie betrügt und Edith auf Wunsch ihrer Tochter ein Heim besichtigen soll, packen sie kurzerhand die Koffer und flüchten nach Mallorca. Dort wollen die beiden ein Restaurant eröffnen - ohne Männer und ohne Probleme. Zwei Freundinnen im besten Alter, die viel verbindet: Edith und Hermine feiern Hermines 65. Geburtstag und tauschen Erinnerungen aus. Doch sowohl in ihrer Lebensplanung als auch charakterlich unterscheiden sie sich: Die stolze Edith, ehemals Oberstudiendirektorin, wohnt seit dem Tod ihres Mannes alleine und ist trotz ihres Rheumas und aller Bemühungen von Tochter Kristin nicht gewillt, sich in eine Seniorenresidenz verfrachten zu lassen. Hermine erfüllt in ihrer grenzenlosen Gutmütigkeit derweil die Ansprüche der Kinder und Enkel und ihres Ehemanns Klaus. Als Hermine aber eines Tages in der Wäsche ihres Gatten den anzüglichen Brief einer offensichtlichen Geliebten findet, soll endgültig Schluss sein mit der Rolle des Heimchens am Herd. Zusammen mit Edith wird ein spontaner Ausbruch aus dem Alltag in die Tat umgesetzt: Die beiden Freundinnen brechen alle Zelte ab und fliegen nach Mallorca, wo sich Edith einen lange gehegten Traum erfüllen will - ein kleines Restaurant am Mittelmeer. Ihr Erspartes reicht gerade, um sich von dem exzentrischen Grundstücksmakler Dillmann eine scheinbar idyllische Finca andrehen zu lassen. Das vermeintliche Schnäppchen entpuppt sich jedoch bald als baufällige Bruchbude, was zur Verzweiflung der beiden Frauen ebenso beiträgt wie die Tatsache, dass Klaus daheim inzwischen Hermines Konto gesperrt hat. Selbst als sie in Dillmanns lebenslustiger Ex-Freundin Lilo eine unverhoffte Komplizin finden und Joachim, ein ebenso galanter wie hilfreicher Mallorca-Exilant, der kratzbürstigen Edith offensichtliches Interesse signalisiert, bessert sich die Laune nicht. Ein guter Plan muss her.

Christiane Hörbiger ("Dr. Edith Iden") - Heidelinde Weis ("Hermine Schaffner") - Friedrich von Thun ("Joachim") - Peter Prager ("Klaus Schaffner") - Angelika Bartsch ("Lilo") - Dieter Landuris ("Rüdiger Dillmann") - Nicola Thomas ("Kristin Iden")
04:00
90min
Lilly Schönauer: Und dann war es Liebe
(Und dann war es Liebe) Romanze, Deutschland, Österreich 2008 Regie: Holger Barthel Autor: Claudia Kaufmann Musik: Yullwin Mak Kamera: Marc Prill

Nur zögernd nimmt die stellenlose Journalistin Jana (Muriel Baumeister) den Auftrag eines bekannten Klatschmagazins an, eine Reportage über die Verlobung von Phillip Mertens, steinreicher Erbe einer Schmuckdynastie, mit der erfolgreichen Unternehmerin Julie Warenberg zu schreiben. Da der öffentlichkeitsscheue Millionär sich weigert, Interviews zu geben, soll Jana sich bei ihm als Kindermädchen einschleichen. Mertens ist nämlich Witwer und Vater zweier Kinder. Als Jana sich in seiner Firma vorstellt, hat sie keine Ahnung, dass der sympathische Mann, mit dem sie zuvor gerade auf der Strasse zusammengestossen ist, kein anderer als Phillip Mertens (Bernhard Schir) ist. Als dieser jetzt in dem Stapel der Bewerbungsschreiben Janas Foto entdeckt, freut er sich über die Chance, die junge Frau, die einen Rilke-Gedichtband in ihrer Tasche herumschleppt, wiederzusehen, und veranlasst ihre Anstellung. Jana trifft in der prachtvollen Sommervilla des Unternehmers ein und wird von dem sympathischen Dienerpaar (Ursela Monn, Michael Schönborn) empfangen. Als sie in ihrem neuen Boss ihre Zufallsbekanntschaft von der Strasse erkennt, sind ihre Gefühle zwiespältig. Ihre Freude über das unverhoffte Wiedersehen wird durch ihr schlechtes Gewissen getrübt. Je offener sich Phillip ihr gegenüber verhält, desto unerträglicher ist ihr der Gedanke, wie sie ihn hintergangen hat. Dass Phillip das neue Kindermädchen sehr mag, bleibt auch seiner strengen Mutter (Krista Stadler) nicht verborgen, die in die Villa gekommen ist, um mit der Braut Julie Warenberg (Sandra Speichert) die Verlobungsfeier vorzubereiten.

Muriel Baumeister ("Jana Berger") - Bernhard Schir ("Phillip Mertens") - Krista Stadler ("Rosemarie Mertens") - Sandra Speichert ("Julie Warenberg") - Ursela Monn ("Elisabeth Meyerhofer") - Michael Schönborn ("Karl Marek") - Stella Butz ("Sofie Mertens") - Alexander Zerbes ("Leon Mertens") - Franziska Schlattner ("Nele") - Alexander Jagsch ("Personalchef Peters")