Was kommt am 27.03.2019 im TV-Programm?

Folgesendung
21:45
90min
Brecht: Das Einfache, das schwer zu machen Ist
Drama, Deutschland 2018 Regie: Heinrich Breloer Musik: Hans P. Ströer Kamera: Gernot Roll

Die Schweiz wollte Brecht, den staatenlosen Rückkehrer aus dem Exil, nicht behalten, Westdeutschland ihn anscheinend nicht haben. Da kam ein Angebot aus dem sowjetischen Sektor Berlins gerade recht. Die 'Mutter Courage' soll es sein, am 'Deutschen Theater'. Zwischen den Trümmern der zerbombten Reichshauptstadt, das passt. Die Überlebenden des großen Krieges sollen sehen, wie sie selber vor kurzem noch waren. Die Marketenderin Courage setzt auf das Geschäft mit dem Krieg, aber sie verliert alles. Die kleinen Leute verlieren immer. Aber die Courage lernt nichts daraus, sie zieht weiter. 'Das Frühjahr kommt ...' Mit Helene Weigel in der Titelrolle wird die Aufführung ein überwältigender Erfolg. Brecht und Helene Weigel packen in Berlin-Weißensee endlich das Fluchtgepäck aus: die Stücke, die er aus dem Exil mitgebracht hat. Der Staat will ihm großzügig ein eigenes Ensemble finanzieren, da kann er endlich sein Theater der Zukunft im Spiel erproben. Helene Weigel soll die Intendantin werden, und sie wird diese Aufgabe großartig erfüllen. 'Sie war die Mutter von das Ganze! Ja, das war sie. Und alles Unangenehme hat sie gemacht, sie hat Brecht alles aus dem Weg geräumt.' So erinnert sich die Schauspielerin Regine Lutz. Die SED-Kulturbürokratie betrachtet das Brecht-Projekt allerdings von Anfang an mit Misstrauen; wie Sozialistischer Realismus nach Moskauer Art sieht das nicht aus, was sich da auf der Bühne abspielt. Brecht will die Ursachen der 'deutschen Misere' aufgraben. Im 'Hofmeister' nach einer Komödie des Sturm und Drang muss sich der Hauslehrer einer Adelsfamilie buchstäblich kastrieren, um in der feudalistischen Gesellschaft seinen niedrigen Platz behalten zu dürfen. Am Ende heißt es: 'Gebrochen ist sein Rückgrat. Seine Pflicht / Ist, dass er nun das seiner Schüler bricht.' Brecht klagt den deutschen Untertanengeist an, und der ist auch im Arbeiter- und Bauernstaat nicht ausgestorben. Brechts Assistent Egon Monk soll Goethes 'Urfaust' inszenieren, aber Brecht rückt selber immer näher an die Bühne heran. Die junge Käthe Reichel, das Gretchen, hat es ihm angetan. Sie ist einige Zeit seine Favoritin. Bis auch sie sich von ihm vernachlässigt fühlt und leidet. 'Ein Prometheus, der den Göttern das Feuer entreißen will? Aber nicht die Spur! Das ist ein engbrüstiger Professor, ein hilfloser Gernegroß, ein Psychopath!' Bei dieser Faust-Figur platzt der SED der Kragen. So kann man der Arbeiterklasse das humanistische Erbe der deutschen Klassik doch nicht nahebringen! Ist es nicht an der Zeit, dass das Berliner Ensemble sein Schaffen überprüft? - Brechts Theater ist gefährdet. Im Frühjahr 1953 droht der Stückeschreiber, in der DDR 'abzubauen', wenn man ihm das Schiffbauerdammtheater nicht endlich gibt. Kurz darauf, am 17. Juni, demonstrieren die Bauarbeiter der Stalinallee. Zuerst geht es nur gegen die willkürlich erhöhten Arbeitsnormen und die schlechten Lebensbedingungen, zuletzt gegen die Regierung. Ein Aufstand. Brecht sieht mit Sorge die Kluft zwischen den Arbeitern und diesem Staat, der ihnen doch angeblich gehört. In einem Brief an Walter Ulbricht beteuert er seine 'Verbundenheit mit der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands', äußert aber gleichzeitig die Hoffnung auf eine große 'Aussprache mit den Massen'. Nur die Ergebenheitsadresse wird veröffentlicht; die Aussprache mit den Massen führt die SED lieber später im Gerichtssaal. Auf einer Betriebsversammlung im Theater können die Bühnenarbeiter in diesem Haus zum ersten Mal öffentlich Texte sprechen, die sie selber geschrieben haben. 'Die Arbeiter gehen in die Arbeit mit einer Marmeladenstulle', 'Die Forderungen nach einer anderen Regierung, nach freien Wahlen, das sind echte Forderungen der Bevölkerung!' Das geht Brecht viel zu weit: 'Diese Forderung nach freier Wahl wäre meiner Meinung nach in keiner Weise für uns sinnvoll.' In Buckow, seinem Sommerrefugium in der Märkischen Schweiz, denkt Brecht über die Lage nach. Der 17.

Burghart Klaußner ("Bertolt Brecht 1944-1956") - Lou Strenger ("Helene Weigel 1920-1933") - Adele Neuhauser ("Helene Weigel 1944-1966") - Laura de Boer ("Isot Kilian") - Karolina Horster ("Käthe Rülicke") - Trine Dyrholm ("Ruth Berlau")
Spielfilm
22:05
88min
Tatort: Teufelskreis
(Crime Scene) Staffel 1: Episode 577 Krimi, Deutschland 2004 Regie: Hans Werner Honert Autor: Fred Breinersdorfer Musik: Andreas Hoge Kamera: Jürgen Heimlich - Achim Poulheim

Ihr neuer Fall führt die Kommissare Ehrlicher und Kain zum Leipziger Völkerschlachtdenkmal. Dort wird, während am Hauptbahnhof eine Neonazi-Demonstration stattfindet, einer der örtlichen Rädelsführer namens Linhard Banzhaff tot aufgefunden. Offenbar wurde er von der Galerie heruntergestoßen. Die Kommissare stellen fest, dass Banzhaff einen Schlag auf den Kehlkopf bekommen haben muss. Also: Mord! Unter dem Titel Tatort sind streng genommen Dutzende von Krimiserien vereint. Jede ARD-Anstalt produziert innerhalb der Tatort-Reihe 90 Minuten lange Filme mit eigenen Ermittlern, die in der Regel Mordfälle aufzuklären haben. Auch das Schweizer und das Österreichische Fernsehen schicken eigene Polizisten ins Rennen. Die Filme mit den verschiedenen Hauptdarstellern werden abwechselnd und in loser Folge sonntags um 20.15 Uhr gezeigt, wobei die Ermittler der größeren ARD-Anstalten wie WDR und NDR alle paar Wochen im Einsatz sind und die der kleinen Anstalten wie RB und SR manchmal jahrelang gar nicht auftreten. Zunächst liefen nur etwa elf Folgen im Jahr, Ende der 90er-Jahre waren es 30.

Peter Sodann ("Hauptkommissar Bruno Ehrlicher") - Bernd Michael Lade ("Hauptkommissar Kain") - Matthias Freihof ("Röckmann") - Lisa Martinek ("Rita Faulhaber") - Marie-Lou Sellem ("Antje Lischinski") - Thomas Schmauser ("Stefan Mayer-Lischinski") - Walter Nickel ("Techniker Walter") - Simone von Zglinicki ("Staatsanwältin Mitterer") - Annekathrin Bürger ("Frederike") - Natascha Hockwin ("Melanie")
Info
22:10
90min
Der Schlächter von Bosnien - Der Mladic-Prozess
(Der Schlächter von Bosnien) Der Mladic-Prozess Dokumentation, Deutschland 2019

Tausende von muslimischen Männern und Jungen wurden in den 1990er Jahren im ehemaligen Jugoslawien brutal ermordet und gequält. Insgesamt wurden 130.000 Menschen getötet und vier Millionen vertrieben. Verantwortlich für die ethnischen Säuberungen war General Ratko Mladic, Kommandant der VRS, der 'Armee der Republik Srpska'. Sein Beiname: Der Schlächter von Bosnien. Während der Konflikte schufen die Vereinten Nationen einen Gerichtshof zur Verfolgung mutmaßlicher Kriegsverbrecher. Der meistgesuchte von ihnen war General Ratko Mladic. Die Anklage gegen ihn umfasst zwei Fälle von Völkermord und fünf Fälle von Verbrechen gegen die Menschlichkeit: Verfolgung, Mord, Vernichtung, Deportation und den unmenschlichen Akt der Vertreibung. Eine Mammutaufgabe: Im Verlauf des Prozesses tagte die Kammer 530 Prozesstage lang, hörte 592 Zeugen und sichtete nahezu 10.000 Beweisstücke. Mladic ist im Gerichtssaal anwesend, als seine Verteidiger und die Anklage ihre Beweise vorbringen und sich ein regelrechtes Duell liefern. Während der Verhandlung wird ein Massengrab in Prijedor entdeckt, was die Verteidigung um Branko Lukic in Zugzwang bringt. Sie brauchen dringend einen Zeugen, der Mladics Unschuld beweist. Gemeinsam mit Mladics Sohn Darko versuchen sie, eine humanere Seite Mladics zu zeigen. Die Zeugenaussagen und Videomaterial aus jener Zeit zeichnen jedoch ein ganz anderes Bild... Robert Miller und Henry Singer haben mit 'Der Schlächter von Bosnien - Der Mladic-Prozess' ein packendes und dreidimensionales Bild dieses hochkomplexen Prozesses erschaffen. Zusammen mit bislang unveröffentlichtem Archivmaterial macht dies ihren Film zu einem wichtigen Dokument einer der düstersten Phasen der europäischen Geschichte. 'Der Schlächter von Bosnien - Der Mladic-Prozess' ist eine Produktion von Sandpaper Films in Koproduktion mit Peggy Pictures und Sant & Usant sowie WDR, Frontline, WGBH, PBS, BBC und VPRO In Zusammenarbeit mit SVT, NRK, DR, RTS und YesDocu Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Stefanie Schneck/Kathrin Hof WDR Presse und Information stefanie.schneck@wdr.de/ oder kathrin.hof@wdr.de 0221 220 7125 Besuchen Sie auch die Presselounge: www.presse.wdr.de

Spielfilm
22:25
120min
Liebe
(Love) Drama, Frankreich, Deutschland, Österreich 2012 Regie: Michael Haneke Sound: Olivier Burgaud - Pascal Chauvin - Jean-Pierre Laforce - François Lambert - Guillaume Sciama Kamera: Darius Khondji

Der pensionierte Musikwissenschaftler Georges hat das Leben an der Seite seiner Frau Anne verbracht. Als ein Schlaganfall die Klavierlehrerin an den Rollstuhl fesselt, ändert sich einiges. So gut es geht, kümmert der gebrechliche Georges sich um seine Frau, der er das Pflegeheim ersparen will. Ein zweiter Schlaganfall stellt ihre jahrzehntelange Liebe jedoch auf eine Zerreißprobe. - Ein berührendes Meisterwerk über ein Tabuthema. Anne und ihr Mann Georges, beide über 80, leben seit Jahrzehnten in einer Pariser Altbauwohnung, die wie sie selbst Patina angesetzt hat. Am Morgen nach einem Konzertbesuch, bei dem die frühere Klavierlehrerin ihrem berühmt gewordenen Schüler Alexandre lauschte, fällt Anne vorübergehend in eine merkwürdige Starre. Nach einem Schlaganfall und einer fehlgeschlagenen Operation ist sie halbseitig gelähmt und sitzt im Rollstuhl. Georges, selbst schon ziemlich gebrechlich, wäscht seiner Frau die Haare, bringt sie zur Toilette und führt auch die Krankengymnastik selbst durch. Ihre Tochter Eva fordert mehr 'professionelle Hilfe', doch George hat Anne fest versprochen, dass er ihr Krankenhaus und Pflegeheim erspart. Nach seiner Rückkehr von einer Beerdigung kauert sie vor einem geöffneten Fenster im Flur - wollte sie sich das Leben nehmen? Eines Morgens ist ihr Bett nass, die Inkontinenz ist Folge eines zweiten Schlaganfalls, der ihr die Sprache geraubt hat. Anne wird störrisch, will nicht mehr gefüttert werden und wiederholt stundenlang nur noch ein einziges Wort: 'Hilfe'. Das habe nichts zu bedeuten, meint die Krankenschwester, doch Georges beginnt zu verstehen, dass der Hilferuf seiner Frau sehr wohl eine Bedeutung hat. Sie braucht ihn jetzt dringender als je zuvor. Nach seinem Erfolg mit 'Das weiße Band' greift Michael Haneke in dem Oscar-prämierten Kammerspiel 'Liebe' mit nie gesehener Souveränität schwierige Themen wie Altern, Verlust an Selbstbestimmung und Sterbehilfe auf. Ohne Sentimentalität und Musikuntermalung beobachtet der Autorenfilmer Szenen des häuslichen Pflegealltags, vermeidet dabei entwürdigenden Voyeurismus. Die über 80 Jahre alten Hauptdarsteller Jean-Louis Trintignant und Emmanuelle Riva geben ihren Rollen eine erschütternde Authentizität. Die Schluss-Szene, in der George und Anne ihre Wohnung 'gemeinsam' verlassen, beeindruckt als poetische Darstellung einer Liebe, die über den Tod hinaus Bestand hat. Redaktionshinweis: Am Donnerstag, 28. März, um 22.25 Uhr zeigt 3sat mit 'Das weiße Band' einen weiteren Film des Regisseurs Michael Haneke.

Jean-Louis Trintignant ("Georges") - Emmanuelle Riva ("Anne") - Isabelle Huppert ("Eva") - Alexandre Tharaud ("Alexandre") - William Shimell ("Geoff") - Rita Blanco ("Concierge") - Ramón Agirre ("Ehemann der Concierge") - Carole Franck ("Krankenschwester #1") - Dinara Drukarova ("Krankenschwester #2") - Laurent Capelluto ("Polizist #1") - Jean-Michel Monroc ("Polizist #2") - Suzanne Schmidt ("Nachbarin") - Damien Jouillerot ("Sanitäter #1") - Walid Afkir ("Sanitäter #2")
22:00
45min
Extreme - das neue Normal? Klimawandel in Bayern
Dokumentation, Deutschland 2019

Längst ist der Klimawandel in Bayern angekommen: In den Bergen taut der Permafrost, im Tal kämpft man mit versiegenden Brunnen und mit Schlamm- oder Schneelawinen nach extremen Wetterereignissen. Das Bewusstsein der Bürger, dass man etwas gegen die Erderwärmung tun muss, ist gestiegen. Doch was tut die Politik? Bayern war einst Vorreiter, hatte als erstes Bundesland in Deutschland ein eigenes Umweltministerium. Wird es dieser Pionierrolle heute noch gerecht? Geologe Dr. Michael Krautblatter von der TU München ist ein Forscher mit viel Outdoor-Kontakt. Um seine Messstationen in den Alpen zu warten, schnallt er sich auch bei eisigen Temperaturen regelmäßig den Klettergurt an. Sein wichtigstes Forschungsobjekt: der Hochvogel im Oberallgäu. Dort klafft ein Riesenspalt am Gipfel, der seit zwei Jahren immer größer wird. Für den Geologen bietet er die Chance, die durch das Abschmelzen des Permafrosts bröselnden Gesteine in den Bergen besser zu verstehen. Sein Ziel: Auch wenn er den Klimawandel nicht aufhalten kann, will er die Berge wenigstens für Wanderer, Skifahrer und Anwohner sicherer machen. Arno Zengerle hat sich dem Klimawandel schon vor 20 Jahren entgegengestellt. Der Bürgermeister des Energiedorfes Wildpoldsried im Oberallgäu kann stolz auf seine Gemeinde sein. Denn durch Wind- und Sonnenenergie erzeugt sie fünfmal mehr Strom als sie selbst verbraucht. Viele Energiepreise haben die Wildpoldsrieder schon eingeheimst. Doch der Bürgermeister ist frustriert: Gerade in den letzten Jahren haben neue Gesetze wie die 10H-Abstandsregelung für Windräder die Bemühungen für mehr Klimaschutz torpediert. Als Kreisrat im Oberallgäu kämpft er an vielen Fronten für eine bessere Klimabilanz durch erneuerbare Energien - nicht selten gegen die Interessen des Naturschutzes. Auch in Bayern streiken inzwischen viele Schüler gegen die Untätigkeit der Politik. Ein Filmteam begleitet die 16-jährige Nele aus Kempten bei ihrem Kampf um mehr Aufmerksamkeit für die Erderwärmung und ihre Folgen. Dass der Umweltschutz demnächst in die Bayerische Verfassung aufgenommen werden soll, findet sie gut. Doch sie fragt sich: Ist das nur 'Symbolpolitik' oder eine wirkliche Kehrtwende zu mehr Verantwortung für das, was wir den nächsten Generationen hinterlassen?

20:15
115min
Paula
Biografie, Deutschland, Frankreich 2016 Regie: Christian Schwochow Autor: Stefan Kolditz - Stephan Suschke Musik: Jean Rondeau Kamera: Frank Lamm

Die Uhr tickt schwer, zwei zarte Hände umklammern ein gerahmtes Bild. Noch hat alles kein Gesicht. Carl Woldemar Becker ist gekommen, um seiner Tochter Paula ins Gewissen zu reden. Der Vater spricht den Satz, den Paula widerlegen wird: 'Frauen können keine Malerinnen werden!' Sie macht sich von Bremen aus auf in die nahegelegene Künstlerkolonie Worpswede, um Künstlerin zu werden. Gerade Fritz Mackensen, der nicht viel von Frauen hält und den malerischen Realismus predigt, wird hier ihr Lehrer. Die Wirklichkeit mit Präzision und Genauigkeit abzubilden, ist, was für ihn zählt. Doch Fräulein Becker malt, was SIE sieht, geht mit Staffelei, Farben und Pinsel ins Moor und ins Armenhaus, fragt Mütter, ob sie mit ihren Kindern Modell stehen würden. In der Bildhauerin Clara Westhoff findet Paula ihre beste Freundin. Die jungen Frauen saugen das Leben in Worpswede auf, auch das Feiern mit den Kolonisten, zu denen sich bald der kauzige Dichter Rainer Maria Rilke gesellt. Er und Clara werden ein Paar, während sich Paula und Otto Modersohn näherkommen. 'Bis 30 will ich es geschafft haben. Mein Leben soll ein Fest sein. Ein kurzes, intensives Fest ... Wenn ich drei gute Bilder gemalt habe, dann gehe ich gern. Drei gute Bilder und ein Kind.' - Fünf Jahre später hat Paula Schatten im Blick, in ihrem Ton ist das Unbeschwerte verloren gegangen. Intensiv sucht sie nach sich als Malerin und formt einen ungewöhnlichen, eigenen Stil, den in Worpswede keiner versteht. An Ihrem 30. Geburtstag bricht sie auf - nach Paris.

Carla Juri ("Paula Modersohn-Becker") - Albrecht Abraham Schuch ("Otto Modersohn") - Roxane Duran ("Clara Rilke-Westhoff") - Joel Basman ("Rainer Maria Rilke") - Stanley Weber ("Georges") - Nicki von Tempelhoff ("Fritz Mackensen") - Albrecht Schuch ("Otto Modersohn") - Jonas Friedrich Leonhardi ("Heinrich Vogeler") - Manni Laudenbach ("Bredow") - Christian Skibinski ("Galeriebesucher") - Klara Deutschmann ("Martha Vogeler") - Nathalie Lucia Hahnen ("Elevin") - Michael Abendroth ("Carl Woldemar Becker") - Bella Bading ("Elsbeth Modersohn - 8 Jahre alt")
22:00
50min
Großstadtrevier
Erste Hilfe Staffel 16: Episode 7 Krimiserie, Deutschland 2002 Regie: Helmut Förnbacher Autor: Frank Göhre

Der 40-jährige Speditionsfahrer Konrad Schwonek befreit sich endlich aus den Fängen seiner Mutter, die ihn am liebsten Tag und Nacht um sich hätte. Dirk Matthies ist gerade noch rechtzeitig zur Stelle, als die enttäuschte Mutter versucht, sich aus Angst vor der Einsamkeit etwas anzutun. Doch nun hat Dirk Frau Schwonek am Hals. Konrad hat nicht nur finanzielle Probleme, sondern auch Angst, seine große Liebe Babette zu verlieren, die nur zu gern sein Geld ausgibt. Babette scheint ihren Konrad auszunutzen und ihn auch noch zu belügen. Doch sie hat ihre Gründe dafür, denn es steckt mehr hinter ihren Geschichten. In der Speditionsfirma, in der Schwonek tätig ist, verschwinden Waren aus den Lastwagen, unter anderem Dessous und Kondome. Henning und Harry nehmen die Ermittlungen auf. Ins Fadenkreuz gerät eine Stripteasebar auf dem Kiez, vor der schließlich Henning niedergeschlagen wird. Wenn die Polizisten vom Revier auf St. Pauli in Hamburg ausrücken, haben sie es häufig mit den Sorgen und Nöten kleiner Leute zu tun. - Regisseur Jürgen Roland ('Stahlnetz'), Erfinder der langlebigen Serie, wollte den Polizeialltag realistisch und menschlich darstellen.

Dorothea Schenck ("Anna Bergmann") - Jan Fedder ("Dirk Matthies") - Edgar Hoppe ("Dietmar Steiner") - Peter Neusser ("Rolf Bogner") - Maria Ketikidou ("Hariklia (Harry) Möller") - Peter-Heinrich Brix ("Lothar Krüger") - Till Demtrøder ("Henning Schulz") - Hans Uwe Bauer ("Konrad Schwonek") - Cornelia Corba ("Babette") - Buddy Elias ("Dieter Marwig")


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