Folgesendung
20:15
90min
Verliebt in Valerie
(Die Entdeckung der Liebe) Liebeskomödie, Deutschland 2018 Regie: Claudia Garde Autor: Markus B. Altmeyer Musik: Colin Towns Kamera: Carsten Thiele

Florian (Sebastian Zimmler) arbeitet in einem Nobelhotel als Assistent des Facility-Managers Henk (Martin Wuttke), seinem väterlichen Freund und Mentor. Henk muss beim Hotelchef (Florian Karlheim) regelmäßig seine schützende Hand über den jungen Mann halten, denn der autistische Florian macht seine Arbeit zwar mit höchster Perfektion, kommt aber nicht damit klar, wenn etwas seine festen Alltagsstrukturen stört. Ihm fällt es besonders schwer, sich auf Neues mit ungewissem Ausgang einzulassen. Vor allem die Liebe erscheint Florian, der für das Zimmermädchen Valerie (Mina Tander) schwärmt, überaus komplex. Um seinem zögerlichen Schützling zu helfen, schaltet sich Henk als Ratgeber ein. Er will verhindern, dass Florian schwere Fehler macht, wie er selbst einst bei seiner großen Liebe, Valeries Chefin Marta (Therese Hämer). Sie hat kein gutes Verhältnis zu ihrer Mitarbeiterin, die häufig zu spät kommt und zuweilen bei Gästen heimlich ein paar Münzen einsteckt, um Geld für einen Anwalt zu sparen. Valerie kämpft nämlich verzweifelt um das Besuchsrecht für ihre Tochter (Leni Mattig), die bei ihrem Exmann (Johannes Zirner) und dessen neuer Familie lebt. Als Florian sich als kostenloser Rechtsbeistand anbietet und sich auf Anhieb bewährt, keimt bei ihm die Hoffnung auf, Valeries Herz zu gewinnen. Die sieht in ihm zunächst jedoch nur einen Freund, der ihr guttut.

Sebastian Zimmler ("Florian") - Mina Tander ("Valerie") - Martin Wuttke ("Henk") - Therese Hämer ("Marta") - Florian Karlheim ("Jean-Luc") - Christina Baumer ("Rosi") - Helene Mattig ("Cleo") - Johannes Zirner ("Rainer") - Nusret Toplar ("Hotelpage Peter") - Dominique Chiout ("Vroni")
21:45
90min
Winterkartoffelknödel
Krimikomödie, Deutschland, Spanien 2015 Regie: Ed Herzog Autor: Sascha Bigler - Kerstin Schmidbauer Musik: Martin Probst Kamera: Sebastian Edschmid

Dorfgendarm Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) ist so weiß wie die Winterkartoffelknödel seiner Oma (Enzi Fuchs). Den Anblick des toten Neuhofer-Sohns muss er erst mal verdauen. Wie aus heiterem Himmel hatte sich ein Baucontainer vom Kran gelöst und den Unglücklichen punktgenau unter sich begraben - direkt vor der eigenen Haustür. An einen Unfall mag der in seinen Heimatort Niederkaltenkirchen strafversetzte Polizist nicht so recht glauben. Schließlich hat er nach 15 Jahren Dienst in München ein untrügliches Gespür fürs Verbrechen. Mit Hilfe seines Freundes und früheren Kollegen Rudi Birkenberger (Simon Schwarz), der inzwischen als Privatdetektiv arbeitet, findet Eberhofer heraus, dass an der Aufhängung des Containers gewerkelt wurde. Mehr aber auch nicht. Im Dorf ist die Sache sowieso klar: ganz mieses Karma. Denn schon der Vater des Getöteten kam bei einem Unfall ums Leben. Lieber als mit Mordtheorien beschäftigt sich die Gemeinde, vor allem der männliche Teil, mit einem neuen Gesicht: Die aufregende Mercedes (Jeanette Hain), vor kurzem in die verlassene Villa am Waldrand gezogen, wickelt alle um den Finger. Auch Eberhofer. Leider lenkt ihn seine Pflicht als Polizist von seinem Flirt mit Mercedes ab: Mutter Neuhofer (Maria Peschek) wird erhängt aufgefunden. Jetzt ist nur noch Sohn Hans (Moritz Katzmair) von der leidgeprüften Familie übrig. Doch statt in Trauer zu versinken, fährt der neuerdings einen teuren Sportwagen. Kein Wunder, dass Eberhofers Misstrauen wieder erwacht. Nach dem sensationellen Erfolg von 'Dampfnudelblues' legt Regisseur Ed Herzog mit 'Winterkartoffelknödel' die zweite Verfilmung eines Bestsellers von Rita Falk nach. Um Sebastian Bezzel als Provinzpolizist Eberhofer versammelt sich in dem Heimatkrimi das bewährte Ensemble: Simon Schwarz gibt seinen besten Kumpel, Eisi Gulp den kiffenden Vater und Sigi Zimmerschied den grantigen Vorgesetzten Moratschek. Die Rolle der Oma übernimmt diesmal Volksschauspielerin Enzi Fuchs. Neben skurrilen Typen und schwarzhumorigen Betrachtungen rundet der verzwickte Fall das Ganze zu einem gelungenen Filmerlebnis ab: eine Mords-Gaudi im besten Sinne.

Sebastian Bezzel ("Franz Eberhofer") - Simon Schwarz ("Rudi Birkenberger") - Jeanette Hain ("Mercedes Sonnleitner-Duchamp / Alexandra Kleindienst") - Daniel Christensen ("Ignatz Flötzinger, Heizungspfuscher") - Lisa Potthoff ("Susi, Franz’ Freundin") - Eisi Gulp ("Vater Eberhofer") - Enzi Fuchs ("Oma Eberhofer") - Sigi Zimmerschied ("Dienststellenleiter Moratschek") - Stephan Zinner ("Metzger Simmerl") - Sascha Alexander Gersak ("Klaus Mendel, Snowfrostfahrer") - Ferdinand Hofer ("Max Simmerl") - Moritz Katzmair ("Hans Neuhofer") - Maria Peschek ("Mutter Neuhofer") - Max Schmidt ("Wirt Wolfi") - Gerhard Wittmann ("Leopold Eberhofer") - Suzanne Geyer ("Madame Dechampes Sonnleitner")
22:25
115min
Der unglaubliche Burt Wonderstone
(The Incredible Burt Wonderstone) Komödie, USA 2013 Regie: Don Scardino Autor: Jonathan M. Goldstein - Chad Kultgen - John Francis Daley - Tyler Mitchell - Jonathan Goldstein Musik: Lyle Workman Kamera: Matthew Clark

Details gibt es im entsprechenden Pluspaketsender.

Steve Carell ("Burt Wonderstone") - Steve Buscemi ("Anton Marvelton") - Olivia Wilde ("Jane") - Jim Carrey ("Steve Gray") - James Gandolfini ("Doug Munny") - Alan Arkin ("Rance Holloway") - Brad Garrett ("Dom") - David Copperfield ("David Copperfield") - Jay Mohr ("Rick the Implausible") - Michael 'Bully' Herbig ("Lucius Belvedere") - Mason Cook ("Young Burt") - Michael 'Bully' Herbig ("Lucius Belvedere") - Zachary Gordon ("Bully") - Gillian Jacobs ("Miranda") - Vance Degeneres - Charlie Hartsock ("Onlooker") - Luke Vanek ("Young Anton") - Jason Michael Lease - Richard Wolffe ("Richard Wolffe") - Rusty Meyers - Erin Burnett ("Erin Burnett") - Romeo Ortega - TJ Myers - Fiona Hale ("Grace") - Dianne B. Manaster - Sonya Eddy ("Hanna") - Christian Ijin Link - Ron Ostrow ("Jim the Bartender") - Ty Izquierdo - Joshua Erenberg ("Judah Munny") - Nick Epper - Ron Pearson ("Juggler Ventriloquist") - John J. Encinio - Robert Ray Manning Jr. ("Male Doctor") - Tasha Courtney - Christina Gausas ("Mother") - Sarah Cooper - Sima Fisher - Robert Ray Manning ("Male Doctor") - Trevor Hammonds - Tate Hanyok ("Nicole #1") - Raven Krogstad - Kirk Krogstad - Amber Jenkins - Bob Pepper - Tyler Langdon - Gavin Bryson Thompson - Neil H. Berkow - Didi Tossapon Banks - Mia Sun - Lanette Fugit - Harrison Lampert - Gregory Schott - R
22:30
125min
Verführung einer Fremden
(Perfect Stranger) Thriller, USA, Kanada 2007 Regie: James Foley - Jason Hreno Autor: Todd Komarnicki - Ken Peragine - Howard Friedlander - Jon Bokenkamp Sound: Leslie Bloome - Allan Byer Musik: Antonio Pinto Kamera: Anastas Michos

Details gibt es im entsprechenden Pluspaketsender.

Halle Berry ("Rowena Price") - Bruce Willis ("Harrison Hill") - Giovanni Ribisi ("Miles Haley") - Richard Portnow ("Narron") - Gary Dourdan ("Cameron") - Florencia Lozano ("Lieutenant Tejada") - Nicki Aycox ("Grace") - Kathleen Chalfant ("Elizabeth Clayton") - Gordon MacDonald ("Senator Sachs") - Daniella Van Graas ("Josie") - Paula Miranda ("Mia Hill") - Patti d'Arbanville ("Esmeralda") - Clea Lewis ("Gina") - Tamara Feldman ("Bethany") - Gerry Becker ("Jon Kirshenbaum") - Jared Burke ("Kenneth Phelps") - Jay Wilkison ("Jesse Drake") - Aaron Nauta ("Gunnar Hope") - Jane Bradbury ("Toni") - Jeffrey Bellamy ("Hauptstadtpolizist") - Charles Thomas ("Gerichtsmediziner") - Jason Antoon ("Bill Patel") - Heidi Klum ("Partygast bei Victorias´s Secret") - Daniela Thomas ("Staatsanwältin") - Jack Menz ("Verteidiger") - Liliane Thomas ("Vorsitzende der Jury") - Daniel Cheswick ("CSI-Beamter") - James Mazzola ("CSI-Analyst") - Emma Heming ("Donna") - Jennifer Morehouse ("Jan Cooper") - Kristy Hinze ("Carol Whittier") - Jay Coyle ("Bankier") - Stephen J. Eads ("Assistent des Fotografen") - Michael Tolan ("Richter") - Yvonna Kopacz Wright ("Rowenas Mutter") - Jacqueline Cannon ("Rowenas Mutter im Alter") - Vincent Lamberti ("Rowenas Vater") - Maya N. Blake ("Rowena mit 9") - Nadine Jacobson ("Grace mit 9") - Jonathan Ave ("Reebok-Geschäftsführer") - Thomas Michael Sullivan ("Reebok-Geschäftsführer") - Gaetano Lisi ("Zeitungshändler") - Brandhyze Stanley ("Verkäuferin am Kaffeestand") - Justin Ritson ("Mann im Fahrstuhl") - Lauren Potter ("Kundin") - Mitch Giannunzio ("Kunde") - John Heinlein ("NYPD-Computertechniker") - Mike O'Brien ("Mann in der Bar") - Joe Paparone ("Türsteher im Hill´s") - James Williams ("Sänger")
20:15
105min
Teodor Currentzis dirigiert: Gustav Mahler, Sinfonie Nr. 3
Konzert, Deutschland 2018 Regie: Torben Jacobsen Gäste: Gerhild Romberger

Mit Beginn der Spielzeit 2018/19 wird Teodor Currentzis der erste Chefdirigent des neuen SWR Sinfonieorchesters. Er zählt zu den vielseitigsten Dirigenten seiner Generation. Sein Repertoire mit Werken von der Barockzeit bis zur Avantgarde umfasst sämtliche Epochen. Currentzis ist vor allem für seine intensive Probenarbeit bekannt; für seine richtungsweisenden Interpretationen wurde er vielfach von der Fachwelt ausgezeichnet. 1972 in Athen geboren, studierte er in St. Petersburg bei dem legendären russischen Dirigenten Ilya Mussin. Am größten Opernhaus Sibiriens, dem Staatlichen Akademischen Opern- und Ballett-Theater Nowosibirsk, war Currentzis von 2004 bis 2010 Chefdirigent. Internationale Anerkennung erhält er nicht zuletzt für das dort von ihm gegründete MusicAeterna Ensemble und den Neuen Sibirischen Sänger-Kammerchor, die er zu weltweiten Erfolgen führt. Seit 2011 ist Currentzis Musikdirektor des Opern- und Ballett-Theaters in Perm. Für sein offizielles Antrittskonzert als erster Chefdirigent des SWR Sinfonieorchesters hat Teodor Currentzis die dritte Sinfonie von Gustav Mahler gewählt. Der erste Satz ist ein Brocken, eine Sinfonie in oder vor der Sinfonie, in der bereits Momente des Kommenden anklingen: Aufbruch und Gegenbewegung vor dem Hintergrund eines aufmarschierenden Sommers. Heiterkeit und Tragik sind hier nicht so leicht voneinander zu trennen. Dem heroischen Auftakt von mehr als einer halben Stunde folgen Naturbilder. Der Komponist belauscht Wiesen und Wälder bei Tag und bei Nacht, bis die Morgenglocken läuten. Zuletzt spricht die Liebe selbst. Vorsicht ist angebracht, denn hinter den idyllischen Genrebildern lauern schon mal Abgründe. Das instrumentale Theater allein ist nicht genug. Des 'Knaben Wunderhorn' wird aufgerufen, Friedrich Nietzsche kommt zu Wort, der 1895, als diese 'Dritte' sich noch im Planungsstadium befand, das - später wieder verworfene - Motto liefern sollte: 'Die fröhliche Wissenschaft'.

22:00
60min
Die Sprache unserer Träume - Der Dirigent Teodor Currentzis
Der Dirigent Teodor Currentzis Musikporträt, Deutschland 2018 Regie: Andreas Ammer

Teodor Currentzis gilt als einer der aufregendsten Dirigenten der Gegenwart. Ein Ausnahmetalent, das die Klassikwelt zugleich begeistert und entzweit. Der Film begleitet ihn acht Monate lang. Currentzis ist berühmt für seine extreme Ausgestaltung klassischer Werke, sein exzentrisches Verhalten und seinen Musikgeschmack. Seit September 2018 ist er der erste Chefdirigent des SWR Sinfonieorchesters. Das erste feste Engagement des 'Rebellen' der Alten Welt. Zurückgezogen in Perm am Ural hat er sich mit seinem Orchester in jungen Jahren den Ruf eines manisch arbeitenden Musikers erworben, dem - obwohl er mit Mozart-Interpretationen bekannt wurde - das Label des 'Klassikrebells' angeheftet wurde. In Stuttgart, spürt Teodor Currentzis, hat er die Chance zu einem spektakulären Neubeginn. Er will nicht nur ein Orchester leiten, sondern mit dem SWR Sinfonieorchester etwas Großes, Neues, Einzigartiges schaffen. Er möchte es nicht nur dirigieren, sondern etwas Besonderes leisten, mit den Musikern einen eigenen Klang schaffen. Er benutzt dazu keinen Taktstock - den nimmt er nicht in die Hand -, er kleidet sich ungewöhnlich - kein Frack - und sucht nicht nur außergewöhnliche Orte um zu musizieren, sondern auch ebensolche Ausdrucksformen. Teodor Currentzis gilt als besessener Arbeiter mit einer geradezu spirituellen Mission: 'Die wichtigste Arbeit findet nicht auf der Bühne statt, sondern überall sonst', sagt er. Die Reportage zeigt den akribischen Klangforscher im Probenraum, besucht ihn in seiner alten Wirkungsstätte Perm und versucht, ihm im persönlichen Gespräch in seine spirituellen Höhen und musikalischen Tiefen zu folgen. Es ist ein Weg, der vom äußersten Rand Europas am Ural bis mitten in den Konzertbetrieb nach Wien führt. An seiner Seite ein Orchester, das durch dieses Engagement ein anderes sein wird als zuvor. Wie Markus Hinterhäuser, der Intendant der Salzburger Festspiele, feststellt: 'Manche fragen sich ja: Wie gut ist er wirklich? Ich kann ihnen sagen: Er ist verdammt gut!' Dreh- und Angelpunkt der Reportage sind die intensiven Vorbereitungen und die einzigartigen Probenarbeiten für die Antrittskonzerte des Chefdirigenten im September 2018.

20:15
105min
Herbstmilch
Drama, Deutschland 1988 Autor: Willi Segler - Peter F. Steinbach - Anna Wimschneider - Peter Steinbach Musik: Norbert Jürgen Schneider Kamera: Joseph Vilsmaier

Mit dem Tod ihrer Mutter endet für die achtjährige Anna die Kindheit: Von nun an muss sie die neunköpfige Familie versorgen. Entbehrungsreiche Jahre, die auch kein Ende finden, als Anna heiratet: Ihr Mann Albert muss als Soldat in den Zweiten Weltkrieg und die schwangere Anna muss in Schwerstarbeit den Hof bewirtschaften und kranke Verwandte pflegen. Einsam und den Schikanen der tyrannischen Schwiegermutter ausgesetzt, wartet sie auf Albert, ohne Gewissheit, ob er je wieder zurückkehrt. Ein niederbayerisches Dorf zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Wie selbstverständlich muss die erst achtjährige Anna nach dem Tod ihrer Mutter den bäuerlichen Haushalt der neunköpfigen Familie versorgen. Es beginnen Jahre der Selbstaufopferung, der Mühsal und der Entbehrung. Neun Jahre später lernt sie Albert, einen Jungbauern, kennen und lieben. Obwohl sie Krankenschwester werden wollte, zieht sie nach der Hochzeit mit auf seinen Hof und wird Bäuerin. Ihre tyrannische Schwiegermutter macht ihr von Anfang an das Leben zur Hölle und schon bald wird Albert als Soldat in den Zweiten Weltkrieg eingezogen. Anna, die inzwischen schwanger ist, muss ganz alleine die schwere körperliche Arbeit auf dem Hof bewältigen und kranke Verwandte pflegen. Auch als ihr Kind geboren wird, stellt die Schwiegermutter ihre Demütigungen und Schikanen nicht ein. Anna bleibt zwischen den Qualen der Arbeit und der Einsamkeit nur die Hoffnung, dass Albert irgendwann zurückkehrt. 'Herbstmilch' ist eine in Niederbayern gebräuchliche Bezeichnung für die magere Sauermilch, so mager, dass sie nicht verkauft werden kann, sondern gerade zur Ernährung der Ärmsten ausreicht. Die 1919 in Niederbayern geborene Bäuerin Anna Wimschneider wählte die Bezeichnung als Titel für ihre niedergeschriebenen Lebenserinnerungen. Ihr 1985 veröffentlichter autobiografischer Roman, auf dem der Film beruht, war ein großer Publikumserfolg. Vier Jahre später entstand der Film - es ist der erste von Joseph Vilsmaier als Regisseur. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, allein die Hauptdarstellerin Dana Vávrová erhielt vier (u. a. den Bayerischen Filmpreis und den Deutschen Filmpreis, das Filmband in Gold), außerdem erhielt Vilsmaier für 'Herbstmilch' das Filmband in Silber für den Besten Spielfilm und den Gilde-Filmpreis in Gold. 'Vilsmaier umgeht verschiedene Fallstricke des Themas: Er vermeidet eine pittoreske Armutsidylle ebenso wie ein wehleidiges Schicksalsdrama oder ein gefühlsüberladenes Heimatmelodram. Er arbeitet mit vielen kleinen Details und Beobachtungen, zeichnet ein authentisches Milieu und aus realistisch-subjektivem Blickwinkel das Leben einer armen Bäuerin, das in deutlichem Kontrast zu dem in dieser Zeit vom Nationalsozialismus propagierten Bauern-Mythos steht.' (Karl Eugen-Hartmann, film-dienst, 24.01.1989)

Dana Vávrová ("Anna Wimschneider") - Werner Stocker ("Albert Wimschneider") - Claude-Oliver Rudolph ("Kreisleiter") - Eva Mattes ("Fotografin") - Ilona Mayer ("Resi") - Renate Grosser ("Schwiegermutter") - Hertha Schwarz ("Tante") - Julius Mitterer ("Onkel Otto") - Albert Wimschneider ("Onkel Albert") - Karel Hermánek ("Vater Traunspurger")
21:50
55min
Achtung, Weltraumschrott!
Dokumentation, Frankreich 2018 Regie: Bertrand Loyer

'Krieg der Sterne' war gestern; heute wird dem kosmischen Müll der Kampf angesagt. Innerhalb der letzten 60 Jahre stieg die Anzahl an Raketentests und Satellitenstarts um ein Vielfaches. Während ein Großteil dieser Satelliten noch immer die Erdbahn umkreist, kam es im All bereits zu ersten unkontrollierten Crashs nuklearer Satelliten, Raketenstufen oder Tanks - bislang noch ohne Opfer. Doch die Situation der mitunter tonnenschweren Orbit-Geschosse spitzt sich zu: Verursacht etwa durch eine Satellitenkollision im Jahr 2009, den Abschuss eines chinesischen Satelliten oder Funktionsstörungen durch Sonnenstürme fliegen derzeit Tausende Trümmerteile, Schrottpartikel und verglühte Flugkörper mit Höchstgeschwindigkeiten um die Erde. Zahlreiche verschollene Satelliten sind unweigerlich Zusammenstößen ausgesetzt oder verursachen diese selbst - eine langfristige Bedrohung für alle intakten Satelliten in der erdnahen Umlaufbahn und ein menschengemachter Teufelskreis. Der Raumfahrt und ihren Akteuren bleibt vorerst nichts anderes übrig, als den kosmischen Müll tagtäglich zu überwachen, aktive Satelliten rasch umzuleiten oder im Labor Abwehrmechanismen gegen die über 30.000 Kilometer pro Stunde schnellen Bruchstücke zu testen. Doch sämtliche Präventionsmaßnahmen scheinen unzureichend. Schnelles Handeln ist geboten, scheint doch ein Leben ohne Satelliten in der heutigen Zivilisation unmöglich. Ingenieure weltweit ringen bereits um die wirksamsten Erfindungen gegen den Weltraumschrott: ob Schleppsegel, Netze, Harpunen oder Roboter-Greifarme - der Kreativität ihrer Methoden sind keine Grenzen gesetzt.

20:15
180min
Klein gegen Groß - das unglaubliche Duell
(Klein gegen Groß - Das unglaubliche Duell) Spiel & Spaß mit Kai Pflaume Show, Deutschland 2016 Moderation: Kai Pflaume Gäste: Andreas Kieling - Carina Vogt - Matthias Lange - Juliane Wurm - Stephanie Stumph - Wolfgang Stumph - David Garrett - Wolfgang Bahro - Jens Lehmann

Stephanie und Wolfgang Stumph, David Garrett, Wolfgang Bahro und Jens Lehmann und andere prominente Kandidatinnen und Kandidaten müssen ihr Bestes geben, um im Duell gegen ihre jungen Herausforderer zu bestehen. Die zwölfjährige Maja nimmt es gleich mit zwei Schauspielern auf. Stephanie und Wolfgang Stumph treten gegen sie zum Gedächtnisduell antreten. 28 Pfadfinder stellen jeweils einen 'Baum des Jahres' aus den letzten Jahrzehnten vor. Dann gilt es, die Bäume zunächst den richtigen Jahreszahlen und anschließend dem richtigen Pfadfinder zuzuordnen. Dass beim Duell David Garrett gegen Clara (10) eine Geige im Mittelpunkt stehen wird, war klar, ungewöhnlich ist aber: Es wird keine Musik zu hören sein. Allein am Bogenstrich und Umgreifen auf den Seiten müssen die beiden erkennen, welches Werk hier zur Aufführung kommt. In seinen mehr als 20 Jahren als Profifußballer war Jens Lehmann in den großen Arenen auf der ganzen Welt zu Gast. Bei 'Klein gegen Groß' muss er nun zeigen, wie gut ihm diese im Gedächtnis geblieben sind. Er tritt gegen Joni und Carl aus Hamburg an. Die beiden behaupten, dass sie mehr Fußballstadien anhand des Sitzplans erkennen als jeder Profi. Zwei begeisterte Hobbyschützen treffen beim Duell mit Pfeil und Bogen aufeinander. Die Herausforderin Marlene ist 14 Jahre alt, kommt aus Berlin und ist fest davon überzeugt, dass sie in drei Minuten mehr Glühbirnen zerschießen wird als ihr Gegner. Auch ihr Gegenspieler lebt in Berlin: Serienstar Wolfgang Bahro ('Gute Zeiten, schlechte Zeiten') wird bei 'Klein gegen Groß' versuchen, in die Fußstapfen Robin Hoods zu treten. Wesentlich exotischer geht es beim Schlangenduell zun. Lediglich anhand eines kleinen Hautausschnitts müssen Tierfilmer Andreas Kieling und sein Herausforderer Jonas (6) Viper, Otter & Co. erkennen. Jonas' Lieblingstier? Natürlich die Kettenviper! Weil die so schön gefährlich ist. Der neunjährige Benedikt ist ein echtes Turntalent. Aber hat er auch genug Power, um es mit der Olympiasiegerin und Doppelweltmeisterin im Skispringen Carina Vogt aufzunehmen? Bei 'Klein gegen Groß' treten die beiden zum Duell an der Reckstange an. Wer von beiden schafft in einer Minute mehr Sprünge über die Stange? Auch bei Oleg dreht sich eigentlich alles ums Turnen, seine Paradedisziplin ist allerdings das Trampolin. Wann immer seine Zeit es zulässt, trainiert der 14-Jährige auf dem Trampolin Schrauben und Salti. Bei 'Klein gegen Groß' fordert er einen echten Profi heraus. Er tritt gegen Matthias Lange von den Cosmic Artists zum Trampolin-Duell an. Wer schafft mehr Barani, das sind besonders hoch gesprungene Schrauben, innerhalb einer Minute? Juliane Wurm ist die wohl beste deutsche Wettkampfkletterin. Unter anderem hat sie den Europa- und der Weltmeistertitel im Bouldern errungen. Sicherlich keine leichte Gegnerin für Michel (11), der bei 'Klein gegen Groß' antritt, um einen Boulder-Parcours mit freischwingenden Elementen schneller zu bezwingen als sein Vorbild Juliane Wurm.

23:15
30min
Kroymann
Sketch-Comedy mit Maren Kroymann Show, Deutschland 2019

In 'Kroymann' schlüpft die Schauspielerin, Musikerin und Humoristin Maren Kroymann in verschiedenste Frauenrollen. Ihr außergewöhnliches satirisches Talent zeigt Maren Kroymann beispielsweise als ältestes Mitglied einer Frauenrechtlerinnen-Bewegung, als Frau im reifen Alter in einem Bewerbungsgespräch und als Patientin mittleren Alters in einer besonderen Therapiestunde. In 'Kroymann' präsentiert eine weibliche Comedian über 50 die kleinen und großen Absurditäten der Gegenwart. Maren Kroymann spielt zusammen mit Burghart Klaußner, Cordula Stratmann, Arved Birnbaum und vielen anderen generationsübergreifende Sketche des Autorenteams, dazu gehören unter anderem Sebastian Colley und Hans Zippert, unter der Regie von Felix Stienz und Philipp Käßbohrer. Informationen zur Schauspielerin, Satirikerin und Entertainerin Maren Kroymann Maren Kroymann war die erste und lange Zeit einzige Frau, die ihre eigene Satiresendung in Das Erste hatte, in der Radio-Bremen-Produktion 'Nachtschwester Kroymann' zwischen 1993 und 1997. Mit ihrem erstem Bühnenprogramm 'Auf du und du mit dem Stöckelschuh' wurde sie bereits 1982 zur Wegbereiterin einer neuen Form des satirischen Entertainments. Es folgten TV- und Kinorollen in 'Oh Gott, Herr Pfarrer', 'Vera Wesskamp', Hape Kerkelings 'Kein Pardon', Doris Dörries 'Klimawechsel' oder Angelina Maccarones 'Verfolgt', für den sie den Preis der deutschen Filmkritik erhielt. Jüngere Auszeichnungen waren der Curt-Goetz-Ring und der Prix Pantheon. Seit 2000 ist Maren Kroymann mit ihrer Band stetig auf Tournee, aktuell mit dem Programm 'In my Sixties'. 'Kroymann' wurde mit dem Grimme-Preis 2018 in der Kategorie Unterhaltung, dem Studio Hamburg Nachwuchspreis 2018 sowie dem Juliane Bartel Medienpreis 2017 ausgezeichnet. Neben Nominierungen für den Rose d'Or 2017, den Deutschen Comedypreis 2017 und 2018, ist 'Kroymann' aktuell für den Deutschen Fernsehpreis nominiert.

Maren Kroymann