Was kommt am 24.08.2019 im TV-Programm?

Folgesendung
Info-Sendung
16:40
35min
FENSTER ZUM SONNTAG - Magazin
(Fenster zum Sonntag) Traditionen - gelebt und geliebt Religionsmagazin, Schweiz 2019

Bei jedem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest sind sie unverzichtbar: die Schwingerhosen des Emmentaler Sattlermeisters Paul Eggimann. In seiner Werkstatt: alles Handarbeit. Vom Zuschneiden des Stoffs bis zum letzten Fadenstich. Die zwölf Ehrendamen des diesjährigen ''Eidgenössischen'' in Zug hat Andrea Balmer aus Hünenberg mit der Zuger Festtagstracht eingekleidet. Die Trachten sind alle in ihrem eigenen Atelier angefertigt worden. Auch bei Christian und Eliane Schütz fällt viel Handarbeit an. Sie bauen auf ihrem Emmentaler Hof Kräuter für ein Schweizer Traditionsunternehmen an. Täglich drei bis vier Stunden wird auf den Feldern gejätet, damit Pfefferminze und Zitronenmelisse im naturgemässen Anbau gedeihen. Ein Naturjodler entspringt dem Herzen und ist eine alte Sprache aus den Bergen, um sich mit Nachbarälplern und Gott zu verständigen. Schon Als Kind lernt Sylvia Wenger-Röthlisberger zu jodeln und gibt ihr Wissen über diese alte Tradition als diplomierte Kursleiterin für Jodelgesang weiter. Zu Brauchtum gehört auch der Alpsegen, den der Älpler ausruft und so Gott um Schutz und Hilfe bittet. Auch Willi Pieren pflegt diese Tradition. Im Sommer verbringen er und seine Frau Elsbeth fast drei Monate auf der Engstligenalp in Adelboden. Das Käsen in der Alphütte obliegt seit Generationen ihrer Familie.

Info
17:15
55min
ARTE Reportage
(Arte Reportage) Haiti: Zu früh geboren Reportage, Deutschland 2019

Russland: Die Arktis erobern (1): Haiti: Zu früh geborenAcht Jahre nach dem Erdbeben ist die medizinische Versorgung noch immer prekär - und lebensgefährlich für zu früh geborene Kinder ...Der Ort auf der Welt, an dem man geboren wird, er entscheidet über Leben und Tod: Zu früh geborene Kinder haben natürlich viel bessere Überlebenschancen in einem reichen Land mit effizienter medizinischer Versorgung als in einem armen Land ohne diesen Vorteil. Haiti leidet noch immer unter den Folgen des Erdbebens vom 12. Januar 2010, damals starben über 200.000 Menschen. Das öffentliche Krankenhaus in der Hauptstadt Port au Prince etwa residiert noch immer in Behelfsräumen ohne fließendes Wasser, häufig fällt der Strom aus. Auf der Neugeborenen-Station fehlt qualifiziertes Personal ebenso wie eine ausreichende Zahl von Brutkästen. Zu früh geborene Kinder haben dort nur wenige Chancen, ihre ersten Lebenswochen zu überleben.Doch auch auf Haiti gibt es einen besseren Ort für Frühchen: Ein paar Kilometer weiter, im medizinisch viel besser ausgestatteten Saint Damien Krankenhaus, leiten Krankenschwestern die jungen Mütter an, ihre zu früh geborenen Kinder nach den ersten Wochen im Brutkasten eng am Leib zu tragen - das nennt man die ''Känguru-Methode''. Eine italienische NGO finanziert das Saint Damien, und doch müssen die Eltern der kleinen Patienten für die hoch qualifizierte Behandlung Geld bezahlen. Das staatliche Krankenhaus dagegen ist kostenlos. ''Geld oder Leben'' - auf Haiti ist das wirklich eine Entscheidung auf Leben und Tod.(2): Russland: Die Arktis erobernDer Eispanzer schmilzt, die Schiffe kommen, und auch die Russen hoffen auf neue Öl- und Gasfelder in der Arktis. Die wohl letzten bislang unberührten Öl- und Gasfelder der Welt unter dem ewigen Eis der Arktis werden aufgrund des Klimawandels jedes Jahr zugänglicher: Die großen Ölgesellschaften lauern schon, und auch die Anrainerstaaten der Arktis Grönland, die USA und Norwegen. Wer hat die beste politische Strategie, die neue Grenze unterm schmelzenden Eis noch ein gutes Stück hinaus zu schieben? Die Russen jedenfalls schreiten mit Hilfe der Armee unverfroren stramm voran, um die Bodenschätze für sich zu erobern. Sie bauen schon einmal Tiefwasser-Häfen und entwickeln komplexe Strukturen für den künftigen Transport von Öl und Gas per Pipeline. Die indigene Urbevölkerung in der Arktis aber sieht sich mit harter Hand beiseitegeschoben von den Vertretern ''höherwertiger'' geopolitischer und nationaler Interessen. Ihre Lebensbedingungen verändern sich rapide zum Schlechten in den Zeiten des Aufmarschs in der Arktis.

Info-Sendung
17:00
30min
Montpellier, da will ich hin!
Reportage, Deutschland 2015 Moderation: Simin Sadeghi

Montpellier ist das perfekte Ziel, um eine Städtereise mit einem Strandurlaub zu verbinden. Wer das Mittelmeer liebt und zugleich eine junge und lebendige Stadt kennen lernen möchte, der ist hier genau richtig. Montpellier ist Hauptstadt der Region Languedoc-Roussillon und liegt an der französischen Mittelmeerküste, nur eine Autostunde von der spanischen Grenze entfernt. In nur 15 Minuten erreicht man die ersten Strände vor den Toren der Stadt. Für SWR Moderatorin Simin Sadeghi wird der Besuch im Süden Frankreichs ziemlich aktiv. Tanzen, Lanzenstechen und ein Auftritt in der Arena einer Stierzucht. Langweilig wird es in Montpellier nie. Aber auch Zeit für Entspannung muss sein. Wer den Geigenbauern bei ihrer Arbeit zusieht, die Architektur der Stadt erkundet oder in den unzähligen kleinen Restaurants einkehrt, hat viel Raum für Erholung. Und warum nicht in luftigen Höhen übernachten und dem Sternenhimmel damit etwas näherkommen? Die achtgrößte Stadt Frankreichs hat sich in den letzten Jahren zu einer Stadt entwickelt, die es mit den größten internationalen Metropolen aufnehmen kann. Die Begeisterung für die Kultur der Stadt zieht Liebhaberinnen und Liebhaber aus der ganzen Welt an. Montpellier kombiniert die Annehmlichkeiten einer Großstadt mit sanfter mediterraner Lebensart. Hunderte von Straßencafés passen in dieses Bild und auch abends ist in den zahlreichen Bars und auf den Plätzen der Innenstadt viel los. Ein Spaziergang durch die Altstadt wird zu einer Zeitreise in das Leben von vor 1.000 Jahren, zurück zur Geburtsstunde und Konstruktion der Stadt im Jahre 985. Heute vereint Montpellier Tradition und Moderne. Seit Jahren expandiert die Stadt. Das neue Rathaus und die Neubauviertel haben das Stadtbild verändert.