Was kommt am 15.12.2019 im TV-Programm?

Folgesendung
Spielfilm
15:05
85min
Paddington
Familienfilm, England, Frankreich, Kanada, USA 2014 Regie: Paul King Sound: Gillian Dodders - Niv Adiri - Mark Appleby - Ben Barker - Simon Diggins Kamera: Erik Wilson

Ein Bär wächst im tiefsten peruanischen Dschungel bei Onkel und Tante auf. Seit einst ein Londoner Forscher die Tiere fand und bei ihnen lebte, beherrscht das Bärentrio nicht nur die menschliche Sprache und hört gerne Radio, sondern kann aus seinen heiss geliebten Orangen auch Marmelade kochen. Als dann aber ein Erdbeben die idyllische Heimat der Bären zerstört, schmuggelt man den Kleinen als blinden Passagier auf ein Schiff Richtung London. Dort soll der Bärenjunge bei dem Forscherfreund eine neue Heimat finden. In London angekommen geht der Kleine erst einmal in die Irre und landet traurig und verlassen auf der Paddington Station. Hier wird Familie Brown - Hugh Bonneville und Sally Hawkins als Vater und Mutter Brown, Madeleine Harris und Samuel Joslin als Judy und Jonathan Brown - auf das Tier aufmerksam und nimmt es in seinem Heim auf, zumindest bis der Forscher gefunden ist. Im brownschen Anwesen sorgt Paddington, so nennt die Familie den Bären fortan, für reichlich viel Chaos. Richtig heikel aber wird es, als die fiese Tierpräparatorin Millicent (Nicole Kidman) auf Paddington aufmerksam wird. Der Schützling der Browns gehört zu einer äusserst seltenen Bärengattung, und Millicent schwört, nicht eher ruhen zu wollen, als bis sie Paddington ausgestopft und ihrer Sammlung beigefügt hat.

Ben Whishaw ("Paddington") - Nicole Kidman ("Millicent") - Hugh Bonneville ("Mr. Brown") - Sally Hawkins ("Mrs. Brown") - Samuel Joslin ("Jonathan Brown") - Madeleine Harris ("Judy Brown") - Jim Broadbent ("Mr. Gruber") - Peter Capaldi ("Mr. Curry") - Julie Walters ("Mrs. Bird") - Tim Downie ("Montgomery Clyde") - Michael Gambon ("Onkel Pastuzo") - Imelda Staunton ("Tante Lucy") - Matt Lucas ("Taxifahrer") - Matt King ("Andre, der Dieb") - Daniel Westwood ("Diener") - George Newton ("Engel") - Dominic Coleman ("Polizist") - Matthew David McCarthy ("Hafenarbeiter") - Michael Bond ("Mann in der Paddington Station") - Madeleine Worrall ("Susan Clyde") - Nigel Genis ("Bahnhofsblockierer") - Llewella Gideon ("freundliche Lady") - Gary Douglas ("Motorradfahrer") - Lottie Steer ("die junge Millicent") - Geoffrey Palmer ("Chefgeograph") - Theresa Watson ("Stenograph") - Jude Wright ("Tony") - Kayvan Novak ("Grant") - Eddie Nestor ("Kartenkontrolleur") - Iain Mitchell ("Hundebesitzer") - Jonathan Derbyshire ("Master Gruber")
Film
14:10
68min
Schneeweißchen und Rosenrot
Märchenfilm, DDR 1979 Regie: Siegfried Hartmann Autor: Margot Beichler Musik: Peter Gotthardt Kamera: Siegfried Mogel

Zwei unzertrennliche Schwestern leben mit ihrer Mutter im Wald. Täglich gehen die Mädchen in den Wald, um Beeren und Holz zu sammeln. Eines Tages hören sie Hilferufe. Ein kleines graues Männchen hat sich mit seinem langen Bart im Dickicht verfangen. Die beiden Schwestern versuchen ihn zu befreien, doch nichts hilft, außer einem kleinen Schnitt mit der Schere. Erbost beschimpft sie der kleine Mann und ist voll Undank gegenüber den Mädchen. Wenige Tage später treffen sie erneut auf den kleinen Mann, der wiederum in höchster Gefahr schwebt. Beim Fischen hat sich sein Bart in der Angelschnur verheddert und er droht von einem großen Fisch unter Wasser gezogen zu werden. Auch diesmal helfen ihm die beiden Schwestern aus seiner Not. Und weil es nicht anders ging, schneiden sie erneut ein Stück seines Bartes ab. Auch diesmal zeigt sich der kleine Mann undankbar. Was die Mädchen nicht wissen, ist, dass dieser kleine Mann ein böser Berggeist ist und durch seinen Bart ungeheure Zauberkraft besitzt. Die zwei jungen hübschen Schwestern befreien durch ihre Liebe und ihre Hilfsbereitschaft zwei verwandelte Königssöhne, die durch den Berggeist als Bär und Falke durch den Wald irren mussten. Info: Schneeweißchen und Rosenrot wurde in den Tälern bei Trautenstein im Harz, in Quedlinburg und auf dem Marktplatz von Wernigerode gedreht. Für das Königsschloss fand man im Schloss Wernigerode einen geeigneten Drehort. Die Premiere fand am 6. Juli 1979 im Erfurter Panorama-Palast statt.

Julie Jurištová ("Schneeweißchen") - Katrin Martin ("Rosenrot") - Pavel Trávnicek ("Michael") - Bodo Wolf ("Andreas") - Hans-Peter Minetti ("Berggeist") - Johannes Wieke ("Matthias") - Annemone Haase ("Mutter") - Hajo Mende ("Klaus") - Pedro Hebenstreit ("Bär") - Helmut Schreiber ("Bertram")
Film
14:30
90min
Der Nikolaus im Haus
Familienfilm, Deutschland, Österreich 2008 Regie: Gabi Kubach Autor: Henner Höhs Musik: Andreas Weidinger Kamera: Thomas Etzold

Die Bäckermeisterin Klaudia Wehmeyer (Christine Neubauer) liebt ihren Beruf über alles. Nun aber muss die temperamentvolle Inhaberin einer kleinen, feinen Konditorei sich vor Gericht verantworten: Roland Müller (Maximilian Krückl), der gewiefte Geschäftsführer des Unternehmens und ihr schmieriger Kompagnon Dr. Frank Lehmann (Helmut Berger) beschuldigen Klaudia, eine halbe Million Euro unterschlagen zu haben. Trotz ihrer Unschuldsbeteuerungen wird sie vom Gericht zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt. Fassungslos über diese Ungerechtigkeit flieht Klaudia aus dem Sitzungssaal, tarnt sich kurzerhand mit einem entwendeten Nikolauskostüm und versucht, in Lehmanns Villa einzudringen, um Beweise für ihre Unschuld zu sammeln. Allerdings löst sie bei ihrem Einbruchsversuch prompt den Alarm aus und muss Hals über Kopf auf das Nachbargrundstück fliehen. Hier trifft sie auf die beiden Geschwister Pia (Pamina Grünsteidl) und Tim (Tamino Wecker), denen sie in ihrer Not vorgaukelt, der echte Nikolaus zu sein. Der Trick gelingt: Die Kinder gewähren ihr Unterschlupf. Paul Weber (Bernhard Schir), der Vater der beiden, ist über den seltsamen Gast jedoch alles andere als erfreut und setzt Klaudia kurzerhand vor die Tür. Der sympathische, alleinerziehende Paul hat schon genug Sorgen: Der von ihm geleitete Feinkostladen wurde an ein Großunternehmen verkauft - und dessen aalglatter Besitzer Karsten Klett (Hans Sigl) hat nicht nur fast alle Angestellten des Geschäfts entlassen, sondern will nun auch noch Paul aus seinem kleinen Haus vertreiben, weil er es auf das Grundstück abgesehen hat. Unterdessen quartiert sich Klaudia im Baumhaus der Kinder ein und wartet auf eine günstige Gelegenheit für einen erneuten Einbruchsversuch in die Lehmann-Villa. Als Paul sie dort entdeckt, beginnt er allmählich zu erkennen, dass hinter dem Nikolauskostüm alles andere steckt als eine schlichte Gaunerin. Zur Freude seiner Kinder lädt er den ''Nikolaus'' Klaudia in sein Haus ein - und schon bald weicht seine anfängliche Skepsis anderen tieferen Gefühlen. Dank Klaudias tatkräftiger Hilfe gelingt es zwar, den fiesen Klett von seinen Plänen abzubringen. Doch dann droht ein Missverständnis die Liebe zwischen Klaudia und Paul zu beenden, bevor sie richtig begonnen hat. Mit ''Nikolaus im Haus'' hat Gabi Kubach einen ebenso romantischen wie humorvollen Familienfilm inszeniert. In einer bezaubernden Mischung aus Komik, Gefühl und Märchenhaftigkeit erzählt der temporeiche Film eine moderne Weihnachtsgeschichte. In den Hauptrollen sind Christine Neubauer (''Die Landärztin'') und Bernhard Schir (''Die Frau im roten Kleid'') zu sehen. In weiteren Rollen spielen Helmut Berger (BR-''Tatort - Der Finger''), Hans Sigl (''Der Bergdoktor'') und Maximilian Krückl (''Zwei am großen See''). 12.2008 Das Erste

Christine Neubauer ("Klaudia Wehmeyer") - Bernhard Schir ("Paul Weber") - Pamina Grünsteidl ("Pia Weber") - Tamino Wecker ("Tim Weber") - Otto Tausig ("Opa Meier") - Hans Sigl ("Karsten Klett") - Helmut Berger ("Dr. Frank Lehmann") - Maximilian Krückl ("Roland Müller") - Fritz von Friedl ("Peter Klein") - Christian Spatzek ("Siegfried Schüttler")
Film
14:20
90min
Die Sprache des Herzens - Das Leben der Marie Heurtin
(Marie Heurtin) Biografie, Frankreich 2014 Regie: Jean Pierre Ameris Autor: Philippe Blasband Musik: Sonia Wieder Atherton Kamera: Virginie Saint-Martin

Das Mädchen Marie ist taubblind. Sie kann weder hören, noch sehen, noch sprechen. Von den Eltern geliebt, lebt Marie dennoch wie ein wildes Tier. Eine junge Nonne will das ändern. Die Arbeit mit Marie wird für Schwester Marguerite zu einer anstrengenden Herausforderung. Als sich endlich Fortschritte einstellen, beginnt Marguerites Gesundheit zu verfallen. Auf wahren Ereignissen basierende Geschichte einer ungewöhnlichen Menschwerdung. Frankreich gegen Ende des 19. Jahrhunderts, in der Nähe von Poitiers. Das von Nonnen geführte Institut Larnay kümmert sich um junge Mädchen unterschiedlichen Alters, die taub geboren wurden und deshalb auch nicht sprechen können. Schwester Marguerite (Isabelle Carré) gehört noch nicht lange zu den Nonnen des Hauses. Die junge Frau arbeitet am liebsten im Garten. Eines Tages im Mai fährt ein Einspänner in Larnay vor. Der Kutscher, Monsieur Heurtin (Gilles Treton), hat neben sich ein junges Mädchen an den Kutschbock gefesselt - seine Tochter Marie Heurtin (Ariana Rivoire). Marie ist taubblind. Obwohl die Eltern sie lieben, sahen sie sich außerstande, dem Mädchen etwas beizubringen. Marie trägt ein altes Hemd, niemals Schuhe und flieht vor allem, was sie nicht kennt, auf einen Baum. Die Oberin (Brigitte Catillon) fürchtet, dass selbst Larnay mit einer Taubblinden überfordert ist. Sie weist Marguerite an, Marie vom Baum zu holen. Dabei entsteht zwischen der jungen Schwester und der jungen Wilden ein erster, intensiver Kontakt, der alles ändern wird. Zunächst weist die Oberin das Anliegen des Vaters, die Tochter aufzunehmen, aber zurück. Doch Marguerite lässt nicht locker, überredet die Mutter Oberin, Marie in Larnay ein neues Zuhause zu geben. Die junge Nonne macht sich auf den langen Fußmarsch, um das Mädchen bei ihren Eltern abzuholen. Von nun an ist alles in Marguerites Leben ein Kampf - ein Kampf darum, Marie etwas beizubringen. Der Lehrprozess ist eine endlose Wiederholungsschleife, die Fortschritte sind zunächst nicht spürbar, später minimal. Maries Ausfälle stören den ansonsten gut organisierten und harmonischen Schulalltag. Die anderen Schülerinnen müssen immer wieder Rücksicht nehmen auf die mit einfachen Alltagstätigkeiten überforderte Außenseiterin. Doch eines Tages kommt der lang erhoffte Durchbruch. Jetzt kann Marie alles lernen, was ihr früher verschlossen war, darunter auch, sich mit Zeichensprache zu verständigen. Marguerite hat Maries Geist aus seinem Gefängnis befreit. Maries Eltern sind überglücklich über die Fortschritte ihres Kindes. ''Tochter meiner Seele, Licht meines Lebens'', nennt Marguerite Marie, bevor sie zu einer Kur aufbricht, die ihr Lungenleiden bessern soll. Weil Marie ihre wichtigste Bezugsperson schmerzlich vermisst, bricht Marguerite die Kur in den Bergen vorzeitig ab und kehrt nach Larnay zurück. Marguerite muss Marie darauf vorbereiten, dass sie nicht immer da sein wird, das Leben aber dennoch weitergeht. Wie tickt ein Teenager, der nicht sehen, hören und sprechen kann? Noch dazu in einer Zeit, die keine elektronischen oder digitalen Hilfsmittel kannte? Dabei hatte Marie noch Glück in ihrem großen Unglück: Sie hatte liebevolle, um das Wohl der Tochter besorgte Eltern. Und in Larnay fand sie Nonnen, deren Menschenfreundlichkeit nicht geheuchelt war, die Maries Entwicklung mit großer Geduld begleiteten. Die Erfolge, die Marie schließlich erzielte, wären ohne diese Grundvoraussetzungen niemals möglich gewesen. Die Erziehung normaler Kinder ist bereits eine Lebensaufgabe, an der heute mehr Menschen als früher zu scheitern scheinen. Marie aber war von Geburt an schwerstbehindert. Die echte Marie Heurtin kam im März 1895 im Alter von zehn Jahren nach Larnay. Sie starb am 22. Juli 1921, 36 Jahre alt, an den Folgen einer Lungenentzündung. Ihre Darstellerin, Ariana Rivoire, ist selbst gehörlos, jedoch nicht blind. Regisseur Jean-Pierre Améris über seinen Impuls, die Geschichte zu verfilmen: ''Das Projekt begann mit meiner Faszination für die Geschichte von Helen Keller.

Isabelle Carré ("Schwester Marguerite") - Ariana Rivoire ("Marie Heurtin") - Brigitte Catillon ("Mutter Oberin") - Noémie Churlet ("Schwester Raphaëlle") - Gilles Treton ("Monsieur Heurtin") - Laure Duthilleul ("Madame Heurtin") - Martine Gautier ("Schwester Véronique") - Patricia Legrand ("Schwester Joseph") - Sonia Laroze ("Schwester Elisabeth") - Valérie Leroux ("Schwester Blandine") - Fany Buy ("Schwester Marthe") - Noémie Bianco ("Schwester Anne") - Eline De Lorenzi ("Schwester Clothilde") - Tiphaine Rabaud Fournier ("Schwester Marie-Ange") - Sandrine Schwartz ("Schwester Sandrine") - Eva Munch - Anaïs Jean - Clarisse Rodrigues Da Costa - Dimitri Radochevitch - Alina Terekhova - Christophe Tourrette - Vyckie Verraux - Stéphane Margot - Jane Verrechia - Isabelle Marchand Munoz - Monique Milliot - Morgane Legrand - Océane Carreau - Ophélie Ezikian - Amélie Guer - Alexandra Guy - Kylona Guyon - Jessy Issartel - Cassandra Lebihan - Oriane Lemaire - Capucine Liatout - Jade Liatout - Juliette Liatout - Manon-Chloé Liatout
Spielfilm
15:50
160min
Dschungelkind
Abenteuerfilm, Deutschland 2011 Autor: Natalie Scharf - Richard Reitinger - Beth Serlin - Roland Suso Richter - Florian Schumacher - Pia Hart - Sabine Kuegler Musik: Annette Focks Kamera: Holly Fink

Der deutsche Sprachwissenschaftler Klaus Kuegler beschließt 1979, mit seiner Frau, der Krankenschwester Doris, und seinen heranwachsenden Kindern in den Dschungel von West-Papua zu ziehen. Er möchte die Sprache und Gebräuche des steinzeitlich lebenden Eingeborenenstammes der Fayu studieren. Am Rande des Eingeborenendorfes beziehen die Kueglers ein Haus. Doch nicht jedes Familienmitglied ist von den neuen Lebensumständen angetan. Während die achtjährige Sabine ihren Vater für seinen Mut bewundert, das Unbekannte zu erforschen, tut sich Judith, Sabines ältere Schwester, schwer mit einem Leben ''wie in der Steinzeit'', bei dem verschimmelte Kleidung, Insektenplagen und exotische Speisen an der Tagesordnung sind. Auch Mutter Doris fällt es nicht leicht, sich an die fremden Verhaltensregeln und Rituale zu gewöhnen. Klaus'' Devise lautet: Sich auf keinen Fall in die Belange der Fayu einmischen! Nur so scheint ein friedliches Miteinander möglich. Denn den Fayu eilt ein grausamer Ruf voraus. Schließlich aber gelingt es den Kueglers, von den Eingeborenen nicht nur als geduldete Besucher, sondern als Freunde anerkannt zu werden. Selbst die Anwesenheit des jungen Auri vom verfeindeten Stamm der Irigre, den die Familie gegen großen Widerstand bei sich aufnahm, wird nun akzeptiert. Für Sabine gewinnt Auri zunehmend an Bedeutung. Die gegenseitige Sympathie zwischen den beiden Heranwachsenden ist unübersehbar. Als Sabine eine Reise ins ferne Deutschland antritt, erlebt sie viele schöne, besondere Momente in der winterlichen - fremden - Heimat. Doch sie merkt auch schnell, dass ihr die Sitten und Gebräuche der Fayu längst viel näher sind als das Leben in der Zivilisation. Mit den Jahren entwickelt sie sich zu einer jungen, selbstständigen Frau. Auch ihre Neigung zum inzwischen erwachsenen Auri geht längst über eine reine Geschwisterliebe hinaus, was Vater Klaus und seine Gattin Doris, die im Dorf ein Hospital gegründet hat, besorgt zur Kenntnis nehmen. Denn sie wissen: Irgendwann wird das scheinbar sorglose Leben in der Wildnis West-Papuas für ihre Tochter ein Ende haben. Als Auri eines Tages an Tuberkulose erkrankt und an den Folgen der Krankheit stirbt, verwandelt sich Sabines persönliches Paradies in einen verzweifelten Albtraum, dem sie entfliehen muss. Ende 1989 geht sie nach Deutschland, um auf einem Eliteinternat Ablenkung zu finden und neu anzufangen. Doch die Erinnerung an das Vergangene lässt sie nicht los: Sabine muss eine Entscheidung für ihr Leben treffen. 2005 veröffentlichte Sabine Kuegler ihr autobiografisches Buch ''Dschungelkind'', das von ihren frühen Erlebnissen in der Wildnis West-Papuas zwischen 1979 und 1989 berichtet und schnell zum Bestseller avancierte. Trotz des abenteuerlichen Inhalts zeichnen sich Kueglers Kindheitserinnerungen durch einen ungeschönten, reflektierenden Blick aus, und nach dieser Devise ging auch der mit schwierigen authentischen Stoffen vertraute Regisseur Roland Suso Richter vor, als er sich an deren Verfilmung wagte: Vorwiegend in Malaysia gedreht, gelingt es dem intensiven Drama auf unspekulative Weise, die Begegnung zweier sich fremder Kulturen nachvollziehbar zu machen. Großen Anteil daran hat auch die großartige Besetzung, bei der neben den erfahrenen Profis Thomas Kretschmann und Nadja Uhl vor allem Stella Kunkat und Sina Tkotsch in den Rollen der jungen und der später erwachsenen Sabine Kuegler herausstechen.

Thomas Kretschmann ("Vater Klaus Kuegler") - Nadja Uhl ("Mutter Doris Kuegler") - Sina Tkotsch ("Sabine Kuegler") - Stella Kunkat ("Sabine Kuegler als Kind") - Sven Gielnik ("Christian Kuegler") - Tom Hoßbach ("Christian Kuegler als Kind") - Milena Tscharntke ("Judith Kuegler als Kind") - Isolde Barth ("Schuldirektorin") - Tina Engel ("Oma") - Emmanuel Simeon ("Auri als Kind") - Patrick Gondo ("Akire") - Chris Urio ("Saku") - Bonny Stanley Kambungli ("Fayu Krieger") - Markham Galut ("Fayu Krieger") - John Bee Wangut ("Fayu Krieger") - Shogie Lawrence Kamol ("Tabua") - McPolly Koima ("Häuptling Boko") - David Kaumara ("Gohu") - Felix Tokwepota ("Auri als Jugendlicher") - Range'e Pati ("Faisa") - Francesca Passingan ("ältere Faisa") - Changol Joseph Kanawi ("älterer Tabua") - Leonie Wafiwa ("Dila") - Bonny Nohokau ("ältere Dila") - Darren Paul ("Kamba") - Jim Sari ("älterer Kamba") - Julie Kapera ("Nala")
Info-Sendung
14:10
55min
Bulgariens Bergwelten
Das Alte Gebirge im Norden Staffel 1: Episode 1 Naturdoku, Deutschland 2018 Regie: Mirjana Momirovic

Das Balkan-Gebirge zieht sich vom Nordwesten Bulgariens bis zur Schwarzmeerküste. Tiefe Täler schieben sich zwischen die Bergmassive des ''alten Gebirges'' Stara Planina, wie das Balkan-Gebirge offiziell in Bulgarien heißt. Über 600 Kilometer erstreckt sich das Massiv, das auf seiner Nordseite ein ausgeprägtes Vorgebirge hat, nach Süden aber steil abfällt. Es wird von Pässen überquert und Tälern durchschnitten. Das Balkan-Gebirge ist vielseitig und zeigt dem Besucher ein immer neues Gesicht. Bis zu 200 Meter sind die roten Sandsteinfelsen von Belogradtschik hoch. Vor Millionen Jahren durch tektonische Bewegungen entstanden, ziehen sich diese Steinformationen über eine Länge von rund 30 Kilometern. Die Felsen bestehen aus rotem Sandsteinkonglomerat, sie brechen leicht und sind daher eine Herausforderung für jeden Kletterer. Der 18-jährige Todor gehört zu Bulgariens talentiertesten Kletterern. 500 Felsen und fast 1.000 Kletterrouten gibt es in der Region. Todor hat davon schon 200 gemeistert. Auf den 70 Meter hohen Felsen ''Finger'' begleitet ihn zum ersten Mal sein Sicherungspartner Angel. Der Zentralbalkan ist der höchste und wildeste Teil des Balkangebirges. Größtenteils steht er als gleichnamiger Nationalpark unter Schutz. Flächenmäßig ist er einer der größten in Europa und eines der letzten Refugien des Braunbären. Wladimir Todorow ist Biologe und auf diese großen Raubtiere spezialisiert. Eine Bärin hat sich in der Falle eines Wilderers verfangen. Wladimir versucht, die junge Bärin zu retten.

Info
15:30
45min
Winterziele für Schneefreunde: Island, Kanada, Finnland
(Winterziele für Schneefreunde) Island, Kanada, Finnland Dokumentation, Deutschland 2014

Wenn die einsamen, baumlosen Weiten Islands ganz zart mit einer Puderschicht aus Schnee bedeckt sind, zeigt sich Europas größte Vulkaninsel in einem ganz besonderen Licht: Zartes Blau und Rosa umhüllen den fleißigen Geysir namens ''Strokkur'' - ''Butterfass''. Der tosende Wasserfall Gullfoss ist umgeben von Wänden aus Eiszapfen. ?ingvellir, das große Tal, in dem sich die Isländer vor mehr als tausend Jahren zum ersten Mal zur gesetzgebenden Versammlung trafen, ist eine weitere Sehenswürdigkeit, die auch im Winter verzaubert, genau wie die fast unwirklich Atmosphäre in der Blauen Lagune: Freibad sommers wie winters, denn heiße Quellen liefern das Wasser. Auch die Wärme für die Gewächshäuser, die im Winter wie leuchtende Ufos in der dämmrigen Landschaft liegen, stammt aus der Erde und versorgt so die Insulaner mit Gemüse und Blumen. Ganz auf Wintersportler eingestellt ist der Westen Kanadas: Feinster Pulverschnee, endlose Wälder und gemütliche Berghütten liefern perfekte Voraussetzungen für ganz besondere Urlaubstage. Wintersportbegeisterte aus der ganzen Welt schätzen den ''champagne powder'' im Skigebiet rund um Whistler, rund 120 Kilometer von Vancouver entfernt. Weit weniger bekannt, aber ebenfalls sehr reizvoll ist das Silver Star Mountain-Gebiet in British Columbia. Nicht weit davon entfernt liegt das Okanagan Valley, Kanadas Weinanbaugebiet, das auch im Winter einen Besuch wert ist. Mit Wein kann das winterliche Lappland nicht dienen, dafür aber mit Schneemobilsafaris, Touren mit dem Huskischlitten oder einer Nacht im Iglu. Falls es kühl werden sollte - kein Problem, in Finnland ist eine Sauna nie weit entfernt.

Film
14:20
100min
Charles Dickens' Weihnachtsgeschichte
(A Christmas Carol) Drama, England, USA 1984 Regie: Clive Donner Autor: Roger O. Hirson - Charles Dickens Musik: Nick Bicât Kamera: Tony Imi

Der skrupellose Geschäftsmann Scrooge verabscheut Weihnachten, weil er seinem Gehilfen einen freien Tag bezahlen muss. Von christlicher Nächstenliebe hält er nichts. Doch diese Christnacht soll für Scrooge unvergesslich werden. Dem alten Geizhals erscheint der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Marley, der ihn zum Umdenken bewegen will. - Verfilmung der gleichnamigen Erzählung von Charles Dickens. Der alte Ebenezer Scrooge ist ein hartherziger Geizkragen, wie man ihn im ehrwürdigen London wohl kaum ein zweites Mal antrifft. Für seine bedürftigen Mitmenschen hat er nur Geringschätzung übrig, und Weihnachten hält er für geld- und zeitverschwendenden Humbug. In der Nacht zum 25. Dezember jedoch erhält er unerwarteten Besuch. Der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Jacob Marley sucht ihn auf, um ihn vor einem schrecklichen Schicksal zu warnen. Die schaurige Erscheinung ist an eine lange, schwere Eisenkette gefesselt. Jene Kette, die er sich mit seiner Hartherzigkeit, seiner Gier und seinem Geiz im Leben selbst geschmiedet hat. Marley bietet Scrooge nun eine Möglichkeit, sich zu bessern und seine eigene, jetzt noch unsichtbare Kette abzustreifen. Dazu werden ihn drei Geister aufsuchen. Zunächst erscheint Scrooge tatsächlich der Geist der vergangenen Weihnacht und nimmt ihn mit auf eine Reise in seine eigene Vergangenheit, wo er sich selbst als einsamen und verlassenen Knaben sieht, da sein Vater ihm nicht vergeben konnte, dass seine Mutter bei seiner Geburt im Kindbett gestorben war. Auch zeigt der Geist ihm seine große Liebe Belle wieder, deren Gunst er durch seinen damals aufkeimenden Geiz verloren hat. Verwirrt fällt Scrooge in unruhigen Schlaf, als ihm der zweite angekündigte Besucher, der Geist der gegenwärtigen Weihnacht, erscheint. Der riesenhafte Geselle führt Scrooge durch den Weihnachtstag all seiner direkten Mitmenschen: seinem Angestellten Cratchit mit seinem kranken Sohn Tiny Tim, seinem Neffen Fred und seiner Familie - und auch in die Armenviertel. Überall sorgt die Weihnachtszeit für feierliche Stimmung, Scrooge aber wird mit seinen hartherzigen Aussagen konfrontiert, dass es doch für solche Menschen Gefängnisse und Arbeitshäuser gebe. Kurz darauf erscheint auch noch der Geist der zukünftigen Weihnacht, eine durch und durch düstere Erscheinung, die ihm vor Augen führt, was Geiz und Gier in dieser Welt alles anrichten können. Als Scrooge dann auch noch auf dem Friedhof mit seinem eigenen kargen, ungepflegten Grab konfrontiert wird, bricht er zusammen und gelobt auf seinen Knien, sich zu bessern und Weihnachten in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in seinem Herzen zu bewahren. Plötzlich befindet Scrooge sich am Morgen des 25. Dezembers wieder in seinem Schlafzimmer, als wäre er nie weg gewesen. Erleichtert springt er durch das Zimmer, voll guter Vorsätze für sein ''neues Leben''. Und Scrooge wird seinem Schwur vor den Geistern mehr als gerecht. Die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens ist eine der am häufigsten für Theater und Film adaptierten Texte der Literaturgeschichte und erfreut sich jedes Jahr wieder äußerster Beliebtheit. Diese 1984 von Regisseur Clive Donner in England fürs Fernsehen produzierte Version zählt zu einer der besten Verfilmungen. Dies liegt nicht zuletzt an der kongenialen Besetzung des Geizkragens Ebenezer Scrooge mit George C. Scott. Der Oscar-prämierte Amerikaner (1971 als General ''Patton'' ausgezeichnet) verkörpert perfekt die dunkle Seite des geschäftstüchtigen alten Einzelgängers, der erst durch Geistererscheinungen an seine menschliche Seite erinnert wird. Generationen von Fans liegen nicht falsch: Hier finden sie die perfekte Weihnachtsbotschaft.

George C. Scott ("Ebenezer Scrooge") - Frank Finlay ("Jacob Marley") - Susannah York ("Mrs. Cratchit") - Nigel Davenport ("Silas Scrooge") - David Warner ("Bob Cratchit") - Angela Pleasence ("Geist der vergangenen Weihnacht") - Edward Woodward ("Geist der gegenwärtigen Weihnacht") - Peter Woodthorpe ("Joe") - Michael Carter ("Weihnachtsgeist") - Tim Munro ("Mr. Topper") - Spencer Banks ("Dick Wilkins") - Louise Gasser ("Martha") - Nancy Dodds ("Alice Cratchit") - Derek Francis ("Pemberton") - John Sharp ("Tipton") - Lucy Gutteridge ("Belle") - Mark Strickson ("der junge Scrooge") - Joanne Whalley ("Fan") - Timothy Bateson ("Mr. Fezziwig") - Michael Gough ("Mr. Poole") - John Quarmby ("Mr. Harking") - Liz Smith ("Mrs. Dilber") - Brian Pettifer ("Ben") - Catherine Hall ("Meg") - Peter Settelen ("Belles Ehemann") - Anthony Walters ("Tiny Tim") - Pat Rose ("Mrs. Fezziwig") - Roger Rees ("Fred Holywell/Erzähler") - Joseph Blatchley ("George") - Gavin Asher ("Alfred") - Caroline Langrishe ("Janet Holywell") - Rebecca Burrill ("Anne") - Cathryn Harrison ("Kate") - Daniel Chatto ("William")
Serie
14:35
115min
Sherazade - Geschichten aus 1001 Nacht
(Sherazade: The Untold Stories) Palast in Aufruhr / Der geheimnisvolle Doktor / Auf der Suche nach der Wunderlampe / Der schlafende Prinz / Kampf um Mitternacht Staffel 1: Episode 5 Animationsserie, Deutschland, Indien, Australien, Kanada 2017 Regie: Gerhard Hahn - Andrew Kunzel - Stephen Bristow

Palast in Aufruhr: Der Sultan der Goldenen Stadt ist tot und sein jüngster Sohn Karim wird der neue Sultan. Karims älterer Bruder Shazaman und dessen Frau Dunyazad sehen sich um die Herrschaft betrogen und brauen einen magischen Trunk, der Karim in ein riesiges blaues Ungeheuer verwandelt. Der geheimnisvolle Doktor: Halil, der Dschinn führt Sherazade und Karim zum alten Verlorenen Tempel in der Wüste, wo sie sich vor den Truppen Shazamans verbergen können. Sherazade schleicht sich in den Palast zurück, weil sie hofft, im Nachlass ihres Vaters ein Heilmittel für Karim zu finden. Sie wird von Dunyazad entdeckt. Der einzige Hinweis, den Sherazade finden kann, ist der Name ''Dr. Duban'' und der lebt in der Kristallstadt. Auf der Suche nach der Wunderlampe: Nach dem Besuch bei Dr. Duban schleicht sich Sherazade noch einmal zurück in die Goldene Stadt. Sie hat eine Karte dabei, die den Ort zeigt, an dem sich eine Wunderlampe befindet. Die benötigen sie, um den Baum des Lebens zu finden. Dabei trifft sie auf Aladin und geht gemeinsam mit ihm auf die gefährliche Suche nach der Lampe. Der schlafende Prinz: Der Dschinn der Wunderlampe, Zumurrud, führt Karim und Sherazade zu einem schlafenden Prinzen. Der kann mit Doktor Dubans Hilfe wieder erweckt werden. Prinz Achmed behauptet, den Baum des Lebens jenseits der Sturmbarriere auf der Wak-Wak Insel gesehen zu haben. Kampf um Mitternacht: Es gibt nur einen Weg zur Wak-Wak Insel und der führt durch die tödliche Sturmbarriere. Um sicher durch diese Barriere zu kommen, benötigt man einen magischen Kompass, die Necromantische Navigationsnadel. Diese gehört aber Jinan, der Prinzessin der Kristallstadt.