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Folgesendung
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14:10
60min
die nordstory
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Sender: NDR
die nordstory

Alte Kanäle in Schleswig-Holstein Regionalreportage, Deutschland 2020

Marode Schleuse, und jetzt? Der Achterwehrer Schifffahrtskanal Ohne Schiffe kein Zement: der Breitenburger Kanal Und dann kam der Bagger: ein Leben am Kanal Jules Verne in Schleswig-Holstein Kanäle waren Lebensadern und technische Meisterwerke ihrer Zeit und haben in Schleswig-Holstein, dem Land zwischen den Meeren, schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Ohne sie wäre, in einer Zeit, in der es deutlich weniger Straßen gab als heute, vieles buchstäblich auf der Strecke geblieben. Im Laufe der Jahrzehnte sind einige der Kanäle aber fast in Vergessenheit geraten. ''die nordstory'' macht eine Reise entlang der Kanalufer und erzählt die Geschichten der Menschen, die heute dort leben. Ohne Schiffe kein Zement: der Breitenburger Kanal Fast 100 Jahre lang war der zehn Kilometer lange Kanal die Lebensader für die Zementindustrie im Kreis Steinburg. Bis zu 3.000 Schiffe pro Jahr waren dort unterwegs, zwischen der Stör und den Fabriken in und um Lägerdorf. Sie brachten Rohstoffe und transportierten den fertigen Zement ab. Ende des 19. Jahrhunderts zogen die Kanalschiffer ihre Holzkähne mit Muskelkraft vom Ufer aus ans Ziel. Die letzten Schiffe auf dem Kanal waren 1974 motorisierte Öltanker. Gut ausgebaute Straßen und die Eisenbahn machten den Breitenburger Kanal überflüssig, das Kapitel der Binnenschifffahrt ging zu Ende. Seitdem holt sich die Natur den Kanal Stück um Stück zurück. Und dann kam der Bagger: ein Leben am Kanal Waltraud Marquardt ist im Schleusenwärterhäuschen direkt an der Münsterdorfer Schleuse aufgewachsen, ihr Vater war jahrzehntelang Schleusenwärter. Sie hat den Kanal im Wandel der Zeit erlebt und erzählt aus ihrem Leben am Wasser und vom plötzlichen Ende des Kanals als befahrbare Wasserstraße. Als junges Mädchen hat sie in den 1960er-Jahren die Schiffe geschleust, wenn ihr Vater nicht zu Hause war. 2011 wurde der Kanal endgültig unpassierbar, da das äußere Schleusentor durch ein festes Bauwerk aus Beton ersetzt wurde. Marode Schleuse, und jetzt? Der Achterwehrer Schifffahrtskanal Wer bei Quarnbek im Kreis Rendsburg-Eckernförde vom Nord-Ostsee-Kanal nach Süden abbiegt, landet vor der maroden Schleuse Strohbrück. Eine große Warntafel zeigt der Schifffahrt an, dass es hier nicht weitergeht. Früher waren auf der drei Kilometer langen Wasserstraße zwischen Eider und Nord-Ostsee-Kanal vor allem Getreidetransportschiffe unterwegs. Seit vor knapp 20 Jahren ein Schleusentor stark beschädigt wurde, ist der Achterwehrer Schifffahrtskanal ''vorübergehend gesperrt''. Was mit ihm passiert, steht noch nicht fest. Inzwischen ist der Kanal zu einem Geheimtipp für Kanufahrer geworden. Ausgangspunkt für viele Touren ist der alte Kornspeicher in Achterwehr, der eine bewegte Geschichte hinter sich hat. ''die nordstory'' zeigt, wie aus der Ruine wieder ein schmuckes Stück Kanalgeschichte wurde. Jules Verne in Schleswig-Holstein Der Nord-Ostsee-Kanal feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen. Dabei gerät fast in Vergessenheit, dass schon 100 Jahre früher eine Wasserstraße Nord- und Ostsee verband. Der Eiderkanal war als Vorläufer des Nord-Ostsee-Kanals seit 1784 in Betrieb. Wer damals den langen Weg um das Skagerrak sparen wollte, nahm von der Nordsee kommend die Eider bis Rendsburg und fuhr auf dem Eiderkanal weiter bis nach Kiel. 1881 schipperte der französische Autor Jules Verne auf dem Eiderkanal durch Schleswig-Holstein. Sein Bruder, Paul Verne, hat einen eindrücklichen Reisebericht über die Fahrt verfasst. ''die nordstory'' macht eine Zeitreise auf den Spuren der Verne-Brüder.

Serie
13:40
50min
Hubert und Staller
Hubert und Staller
Sender: hr
Hubert und Staller

Spieglein Staffel 7: Episode 7 Krimi-Comedyserie, Deutschland, Österreich 2017 Regie: Carsten Fiebeler Autor: Rochus Hahn Musik: Gerd Ekken-Gerdes Kamera: Thomas Wittmann

Eine hübsche junge Frau wird tot auf einer Weide aufgefunden. Es sieht aus, als wäre sie in einer Pfütze ertrunken. Die Frau kann nicht identifiziert werden, trägt aber einen goldenen Armreif mit eingravierten Initialen, der nicht zu ihrer einfachen Bekleidung passt. Durch den Kleinkriminellen Baldur finden Hubert und Staller heraus, dass Danila, so der Name der rumänischen Gastarbeiterin, vor einiger Zeit in der Kneipe des zwielichtigen Konopkas gearbeitet hat. Als Konopka sie unter Druck setzte, flüchtete die junge Frau auf den Hof der Bäuerin Margarethe Brandtstetter. Die Bäuerin heuerte Danila als Erntehelferin an, aber sie konnte den vereinbarten Lohn wegen Geldknappheit nicht zahlen und Danila wechselte zu der wohlhabenden Bäuerin Theres Freydank in der direkten Nachbarschaft, und hat dort eine neue Arbeit angefangen. Theres Freydanks Ehemann Samuel, der unter der Fuchtel seiner Frau steht, fühlte sich ebenso von Danila angezogen wie der Wirt Konopka vor ihm. Um sich die Gunst der schönen Rumänin zu sichern, schenkte er ihr einen goldenen Armreif, der ursprünglich für seine Frau gedacht war. Danila wollte mehr wertvollen Schmuck und drohte Samuel, dessen Frau Theres von seinem Seitensprung zu erzählen. Samuel aber hatte panische Angst vor dem Zorn seiner Frau und verliert die Nerven. Die Polizisten Hubert und Staller, später an dessen Seite Polizeirat Reimund Girwidz, sorgen für Recht und Ordnung in einer Kleinstadt. Polizeiobermeister Hubert ist bedacht, seinen Dienst vorschriftsgemäß auszuführen. Allerdings gerät er mit seinem Kollegen immer wieder in Situationen, die kreative Maßnahmen erfordern.

Christian Tramitz ("Franz Hubert") - Helmfried von Lüttichau ("Johannes Staller") - Monika Gruber ("Barbara Hansen") - Michael Brandner ("Reimund Girwidz") - Klara Deutschmann ("Lena Winter") - Paul Sedlmeir ("Martin Riedl") - Susu Padotzke ("Caroline Fuchs") - Hannes Ringlstetter ("Yazid") - Deborah Kaufmann ("Theres Freydank") - Suzanne Landsfried ("Magdalena Brandstetter")