Was kommt am 12.12.2019 im TV-Programm?

Folgesendung
Spielfilm
12:30
88min
Käthe Kruse
Biografie, Deutschland, Österreich 2015 Regie: Franziska Buch Autor: Sharon von Wietersheim Kamera: Konstantin Kröning

Die junge Schauspielerin Käthe ist keine 18, als sie Berlins Theaterbühnen erobert. Privat findet sie ihr Glück an der Seite des berühmten Künstlers Max Kruse, doch die wilde Ehe des Paares gilt als skandalös und wirkt sich negativ auf den Verkauf seiner Kunst aus. Um Abstand zu gewinnen, zieht Käthe ohne ihn in eine Künstlerkolonie auf dem Monte Verita am Lago Maggiore. Aus der Not heraus erschafft sie hier eine Puppe, wie man sie noch nie gesehen hat. Als uneheliche Tochter einer Näherin hat die junge Katharina Simon eigentlich keine rosigen Zukunftsaussichten. Doch mit 17 Jahren debütiert sie mit großem Erfolg als Schauspielerin am Berliner Lessing Theater. Die Welt liegt ihr zu Füßen, als sie auf der Premierenfeier den prominenten Künstler Max Kruse trifft. Die beiden werden ein Paar, der frisch geschiedene Bildhauer aber ist nicht bereit, erneut zu heiraten, auch nicht als Käthe ein Kind von ihm erwartet. Auch ohne Trauschein verleben beide glückliche Jahre, doch ihr uneheliches Zusammenleben entspricht nicht den Moralvorstellungen der feinen Berliner Gesellschaft. Als der Bildhauer keine Käufer mehr für seine Skulpturen findet, erwägt er eine Trennung auf Zeit. Zusammen mit ihrer Mutter zieht Käthe auf den Monte Verita im Tessin, eine Künstlerkolonie, in der alternative Lebensformen erprobt werden. Käthe bastelt hier für ihre kleine Tochter eine Puppe - nicht ahnend, dass dies den Wendepunkt in ihrem Leben bedeutet. Die Presse feiert Käthes liebenswürdige Puppe, ein großer amerikanischer Spielwarenhändler bestellt gleich 200 Stück. Käthe eröffnet eine Manufaktur, um die Puppen nach ihren Qualitätsvorstellungen zu produzieren. Als der mächtige Spielzeugfabrikant Bing Käthes Erfolgsmodell kopiert - und seine maschinell gefertigten Billigprodukte auch noch mit dem Slogan ''Imitation der Käthe Kruse Puppe'' bewirbt, droht ihrer Manufaktur das Aus. Die aufwendige Filmbiografie beleuchtet die weniger bekannten Facetten des bewegten Lebens von Käthe Kruse mit Höhen und Tiefen: Sie war Schauspielerin, Mutter und vielseitige Künstlerin. In einer Zeit, in der von Gleichberechtigung noch lange keine Rede war, tritt sie aus dem Schatten ihres berühmten Partners, um als Unternehmerin Karriere zu machen. Ihr bahnbrechender Markenschutzprozess, mit dem sie ihr geistiges Eigentum gegen einen übermächtigen Spielzeugfabrikanten verteidigt, geht in die Geschichte ein. Friederike Becht verkörpert die unterschiedlichen Facetten dieser zielstrebigen Geschäftsfrau, die aus heutiger Sicht ein Vorbild für die moderne Rolle der Frau ist. Fritz Karl spielt ihren Ehemann Max Kruse und Franz Dinda ist in der Rolle ihres besten Freundes David zu sehen.

Friederike Becht ("Käthe") - Fritz Karl ("Max") - Franz Dinda ("David") - Ursula Strauss ("Christiane") - Karin Lischka ("Luise") - Helena Schoenfelder ("Maria") - Rainer Bock ("Oskar Tietz") - Wilfried Hochholdinger ("Herr Bing") - Michael von Au ("Leo Schmaus") - Constanze Wächter ("Veronika") - Godehard Giese ("Robert Rogaske")
Info-Sendung
11:20
55min
Im Flug über Chinas große Mauer
(Flying the Great Wall) Dokumentation, England 2017 Regie: William Lindesay

Die Chinesische Mauer besteht aus einem Ensemble militärischer Befestigungsanlagen, die ab dem dritten Jahrhundert v. Chr. zur Sicherung der Nordgrenze Chinas errichtet wurden. Bis ins 17. Jahrhundert wurde sie mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Sie ist hinsichtlich ihrer Länge, ihres Volumens und ihrer Masse das größte je errichtete Bauwerk. Ihre Breite variiert zwischen 5 und 7 Metern, ihre Höhe zwischen 5 und 17 Metern. Über ihren gesamten Verlauf sind im Abstand von durchschnittlich 75 Metern mindestens 15 Meter hohe Wachtürme sowie Bastionen errichtet. Die Längenangaben schwanken je nach Quelle; jüngste Schätzungen, die auch unterirdische Abschnitte mit berücksichtigen, gehen von 9.000 Kilometern aus. Die Mauer besteht aus Natursteinen, Mörtel, Lehm und Ziegeln. Erst vor kurzem wurde nachgewiesen, dass der verwendete Mörtel zu drei Prozent aus Klebreis bestand, was seine Beständigkeit erheblich verbesserte. Die Reise beginnt am Alten Drachenkopf in der Provinz Hebei. Hier trifft die Chinesische Mauer auf das Meer und verläuft dann westlich bis in die Provinz Gansu fort. William Lindesay ist in die Mauer verliebt, seit er sie als Kind in einem englischen Schulatlas entdeckt hat. 1987 wanderte er als erster Ausländer von einem Ende der Mauer zum anderen. Er drehte mehrere Dokumentarfilme über das legendäre Bauwerk, insbesondere für National Geographic. Nach 27 Jahren China-Aufenthalt verwirklichte er letztes Jahr einen Traum und filmte die gesamte Mauer aus der Vogelperspektive. In Begleitung seiner chinesischen Frau und ihrer beiden Kinder und mit einer Drohne ausgestattet, begann er die abenteuerliche Reise im Osten und machte auf dem Weg nach Westen auch einen Abstecher in die Mongolei, um nach Spuren der Dschingis-Khan-Mauer zu suchen. Auf 9.000 Kilometern dokumentiert und kommentiert Lindesay die mythische Mauer und die Überreste des Alten China, immer aus der ganz persönlichen Perspektive des geschichtsbegeisterten Abenteurers.

Serie
11:40
25min
Pettersson und Findus
(Pettson And Findus Animated Tv-Movies) Mondmänner und Katzonauten / Wie Findus zu Pettersson kam Staffel 1: Episode 14 Zeichentrickserie, Schweden, Deutschland 1999 Regie: Albert Hanan Kaminski - Szabó Árpád Autor: Torbjörn Jansson Musik: Jochen Schmidt-Hambrock

Mondmänner und Katzonauten: Was Hunde können, können Katzen schon lange! Als Findus im Radio hört, dass das erste Lebewesen im Weltall ein Hund war, kann er kaum glauben, dass die Menschen ein so dummes Tier in den Weltraum schicken. Was sollen die Außerirdischen bloß von den Erdlingen denken? Sein sehnlichster Wunsch, selbst in den Weltraum zu fliegen, geht schließlich in Erfüllung. Mit Petterssons Hilfe wird die Rakete mit dem Katzonauten an Bord gestartet. Im Nu landet Findus auf dem Mond, wo er als würdiger Vertreter irdischen Lebens den Mann im Mond begrüßen kann. Wie Findus zu Pettersson kam: Weil der alte Pettersson schon lange alleine lebt, bringt ihm eines Tages Nachbarin Andersson ein junges Kätzchen. Pettersson, froh über die neue Gesellschaft, nimmt das Geschenk gerne an. Weil der Kater in einem Karton mit der Aufschrift ''Findus grüne Erbsen'' gebracht wurde, nennt ihn Pettersson Findus und erkennt, dass Findus reden kann. Sofort unternimmt der abenteuerlustige Findus einen Erkundungsgang und entdeckt unter dem Fußboden die Welt kleiner Wesen, der sogenannten Mucklas. Unversehens gerät er in eine Falle. Pettersson, der ihn vergebens sucht, glaubt, der Kater habe ihn wieder verlassen, und Findus zweifelt, dass Pettersson ihn in dieser Kiste finden wird. Gut, dass die Mucklas eine Spur gelegt haben!

Serie
11:35
45min
Sea Patrol
Schadensbegrenzung Staffel 1: Episode 10 Actionserie, Australien 2007 Regie: Geoff Bennett Autor: Di McElroy Musik: Anthony Ammar - Adam Gock - Les Gock - Dinesh Wicks

Galvin Daley sendet einen Notruf: Das von ihm gecharterte Schiff hat einen Motorschaden, den ET und Swain rasch reparieren. Galvin gibt vor, mit seinen beiden Kindern eine Urlaubsreise zu unternehmen, doch Swain wird zu Recht skeptisch: Nach der Scheidung hat Galvin seine Kinder entführt, um zu verhindern, dass sie mit ihrer Mutter in die USA umsiedeln. Australische Actionserie über die Arbeit der Crew der ''HMAS Hammersley''. Das Patrouillenboot der Royal Australian Navy (RAN) ist mit 24 Offizieren an Bord rund um das Great Barrier Reef im Einsatz. Kapitän Mike Flynn navigiert seine Besatzung und das Schiff durch den Alltag, zu dem die Jagd auf Schmuggler, Korallenräuber und Umweltsünder gehört.

Ian Stenlake ("Lieutenant Commander Mike Flynn") - Lisa McCune ("Lieutenant Kate McGregor") - John Batchelor ("Chief Petty Officer Andy 'Charge' Thorpe") - Saskia Burmeister ("Lieutenant Nikki Caetano") - Jay Ryan ("Able Seaman Billy 'Spider' Webb") - Jeremy Lindsay Taylor ("Petty Officer Pete 'Buffer' Tomashevski") - David Lyons ("Leading Seaman Josh 'ET' Holiday") - Matthew Holmes ("Chief Petty Officer Chris 'Swain' Blake") - Josh Lawson ("Able Seaman Toby 'Chefo' Jones") - Kristian Schmid ("Able Seaman Robert J. 'RO' Dixon")
Info-Sendung
11:35
30min
WELTjournal
Großbritannien - wie die Briten ticken Auslandsmagazin, Österreich 2019

Die Briten sind anders - nicht erst seit dem Brexit-Votum ist klar, dass sich viele Briten Europa nur lose verbunden fühlen und sich kulturell von anderen europäischen Nationen abgrenzen. Die Briten fahren nicht nur auf der ''falschen'' Straßenseite, sie pflegen auch ihre Spleens und finden Regenwetter ''lovely''. Mit ihrem sprichwörtlichen schwarzen Humor, ihrem Hang zur Exzentrik und einem Nationalstolz, der aus der Zeit des britischen Empires herrührt, sorgen die Briten immer wieder für Gesprächsstoff. Mal geben sich die Insulaner konservativ und traditionsbewusst, dann wieder ausgeflippt und trinkfest. Briten gelten als höflich und geduldig, warten stundenlang in Reih und Glied an Bushaltestellen oder in Schlangen vor dem Postschalter. Vor den Wahlen in Großbritannien geht das WELTjournal den Eigenheiten der Briten nach. WELTjournal-Reporter Benedict Feichtner ist selbst Brite. In Österreich aufgewachsen, wundert auch er sich immer wieder über die Spleens seiner Landsleute. Auf einem Roadmovie durch das Vereinigte Königreich trifft Feichtner den Ur-Londoner Taxifahrer Lawrence Yewing, dessen Vater und zwei Onkel ebenfalls Taxi fahren und über die Veränderungen der letzten 30 Jahre erzählen. Er plaudert mit dem 88-jährigen Taubenzüchter und früheren Minen-Arbeiter Maurice Surtees, der bis heute nicht mit seinen Nachbarn spricht, weil sie sich in den 80er Jahren nicht dem Streik der Bergmänner in den Kohlegruben angeschlossen haben. Auf ihrem Landsitz in Buckinghashire besucht Feichtner The Right Honourable Lady Bonsor, eine Aristokratin, die die royalen Traditionen hoch hält. Er erforscht die britische Pub-Kultur ebenso wie die Leidenschaft der Briten für Pferderennen, bei denen die Damen im Publikum traditionell voluminöse Hüte tragen. Sein Resümee: Großbritannien tickt einfach anders.