Was kommt am 15.12.2019 im TV-Programm?

Folgesendung
Serie
05:10
50min
SRF bi de Lüt - Landfrauenküche
(SRF bi de Lüt) Manuela Achermann (NW) Staffel 13: Episode 5 Dokusoap, Schweiz 2019

Landfrauenküche (5/8): Manuela Achermann (NW) Der Landwirtschaftsbetrieb in Niederrickenbach liegt auf 1200 Meter über Meer und war das erste gemeinsame Zuhause von Manuela Achermann und ihrem Mann Severin. Als sie vor gut zwölf Jahren den Pachtbetreib des Benediktinerinnenklosters Maria-Rickenbach übernahmen, waren sie noch nicht einmal verheiratet. Jetzt beleben ein Bub und zwei Mädchen zwischen vier und zehn Jahren den Hof und den Alltag der Familie. Die Familie lebt vom Ertrag des Milchwirtschaftsbetriebs. Täglich liefert Severin Achermann die Milch per Gondelbahn ins Tal an eine Käserei in Buochs. Auch die beiden Töchter gehen mit der Gondelbahn zur Schule. Manuela Achermann ist gelernte Floristin und hat die Bäuerinnenschule absolviert. Ihrem Flair für Blumen und fürs Dekorieren kann sie auch auf dem Berg nachkommen: Sie hat bei der Bergstation der Gondelbahn einen kleinen Selbstbedienungsladen eingerichtet. Natürlich ist sie auch bei den Vorbereitungen für das Landfrauenessen voll in ihrem Element. Sie sammelt allerlei Naturmaterialien für ihre Dekoration. Der Hauptgang - Geschnetzeltes nach Jägerart - soll sich auch in der Dekoration wiederspiegeln. Manuela kocht vor allem mit dem, was der Betrieb und ihr Garten hergeben. Daraus entstehen gerne auch mal ausgefallene Kombinationen wie die Vorspeise für die Landfrauen. Manuela serviert Salat mit Birnen, die mit Raclettekäse überbacken sind, und Speck. Zum Dessert möchte die gebürtige Obwaldnerin ihre Gäste mit einer selbstgemachten Linzertorte verwöhnen. Ob sie damit ins Schwarze treffen wird?

Show
04:00
90min
Nachtcafé
Die SWR Talkshow Talkshow, Deutschland 2019 Moderation: Von Michael Steinbrecher

Du sollst Vater und Mutter ehren? Sind Eltern strahlende Vorbilder, denen die Kinder nachstreben - oder Feindbilder, von denen sie sich möglichst deutlich abgrenzen wollen? Wo ist das Ehren von Mutter und Vater angebracht und wo endet diese Verpflichtung? Aus biblischer Sicht fordert uns das vierte Gebot auf: ''Ehre deinen Vater und deine Mutter.'' Doch egal ob christlich geprägt oder nicht: Dieser Auftrag ist in den meisten von uns tief verankert. Schließlich haben die Eltern uns das Leben geschenkt, sie haben uns beschützt, gefördert und begleitet, uns Liebe und Wärme geschenkt und uns Werte fürs Leben mit auf den Weg gegeben. Dafür sind die Kinder Mutter und Vater dankbar und dafür lieben sie sie. Wenn sie ihnen als gutes Vorbild dienen, werden sie ihnen nacheifern und ihrem Beispiel folgen. Die Eltern werden verehrt für die guten Taten und großen Erfolge, die sie vollbracht haben. Und wenn Vater und Mutter dann irgendwann selbst hilfsbedürftig werden, ist es an den Kindern, nun für sie da zu sein und etwas zurückzugeben. So ist es für so manche Tochter und so manchen Sohn selbstverständlich, die alten Eltern zu sich zu nehmen und sie zu pflegen. Auch wenn das für die jüngere Generation nicht selten bedeutet, sich zwischen Job, eigener Familie und Pflege aufzureiben. Doch häufig geht diese Selbstverständlichkeit auch von den Eltern aus. Was, wenn man als Kind diese Pflege und Unterstützung nicht leisten kann oder möchte? Pochen die Eltern darauf, dass die Kinder es ihnen schuldig seien? Wie schwer wiegen Pflichtgefühl und schlechtes Gewissen? Denn natürlich gibt es auch ganz andere Eltern-Kind-Beziehungen: Muss ich ehren, wer nie für mich da war? Wer mich als Kind ins Heim gegeben, mich vernachlässigt oder gar misshandelt hat? Und kann ich ehren, wer großes Unrecht getan hat? Zum Beispiel eine Mutter, die wegen Mordes im Gefängnis sitzt oder einen Vater, der Gräueltaten in der Zeit des Nationalsozialismus verübt hat? ''Du sollst Vater und Mutter ehren?'', das ist das Thema am 13. Dezember 2019 bei Michael Steinbrecher im Nachtcafé.

Film
03:50
85min
Weihnachten ... ohne mich, mein Schatz!
(Weihnachten... ohne mich, mein Schatz!) Komödie, Deutschland 2012 Regie: Dennis Satin Autor: Gabriele Kreis Kamera: Sven Kirsten

Nach fast 30 Ehejahren, die Johanna Welser als brave Hausfrau, Mutter und Gattin an der Seite ihres Mannes Ruprecht verbrachte, ist das Maß voll: Nicht nur vergisst der erfolgreiche Hamburger Architekt seine Frau einfach am Taxistand des Flughafens, als sie von einer gemeinsamen Urlaubsreise zurückkehren, er zeigt auch keinerlei Reue und ist nur daran interessiert, rechtzeitig zur Vergabe eines wichtigen Bauprojektes zu kommen. Johanna jedoch weigert sich, ihn zu der prestigeträchtigen Veranstaltung zu begleiten, bleibt stattdessen im Taxi sitzen und lässt sich von der verblüfften jungen Fahrerin Ellie Pietschek auf eigenes Geheiß in die Nacht entführen. Es wird für Johanna die Reise in eine andere Welt: Denn die chaotische Ellie begreift schnell, dass diese Dame aus der gehobenen Gesellschaft ein wenig emotionale Unterstützung bitter nötig hat. So bietet sie Johanna vorübergehend Asyl an. Während der wütende Ruprecht daheim die Kreditkarten seiner Frau sperren lässt, erwacht diese in Ellies Wohnung: Teil eines Hafenhauses in einem ehemaligen Arbeiterviertel, wo die Taxifahrerin als alleinerziehende Mutter mit zwei heranwachsenden Kindern lebt. Johanna ist fasziniert von Ellies unkonventionellem Lebensstil und bietet spontan ihre Hilfe an, als sie erfährt, dass die Bewohner das alte Haus aufgrund einer zwielichtigen Räumungsklage noch vor den anstehenden Weihnachtsfeiertagen verlassen sollen. Mit einem Trick gelingt es den beiden neuen Freundinnen, den geplanten Abriss zu verhindern. Doch sie haben nicht mit der durchtriebenen Immobilienspekulantin Ramona Heyer gerechnet, die alles daransetzt, auf dem Hafengelände einen modernen Gebäudekomplex zu errichten. Und bevor Johanna richtig klar wird, wer als Architekt für die Umsetzung dieser Pläne verantwortlich ist, steht man sich auch schon gegenüber: ihr Ruprecht und sie - auf gegnerischen Seiten. Na dann ... fröhliche Weihnachten! Friede, Freude und Christstollen spielen in dieser Weihnachtskomödie von Regisseur Dennis Satin eine eher untergeordnete Rolle, wenn sich ein altes Ehepaar auf seine späten Tage noch einmal so richtig in die Wolle kriegt und unterschiedliche Lebenseinstellungen aufeinanderprallen. Mit viel Wonne am kratzbürstigen Spiel gehen die beiden beliebten Schauspieler Jutta Speidel und Henry Hübchen aufeinander los und beweisen ihre Klasse.

Jutta Speidel ("Johanna Welser") - Henry Hübchen ("Ruprecht Welser") - Gesine Cukrowski ("Ellie Pietschek") - Angela Roy ("Ramona Heyer") - Stephan Kampwirth ("Leo Welser") - Edgar Bessen ("Opa Friedrich") - Renate Delfs ("Frau Basinski")