Was kommt am 15.07.2020 im TV-Programm?

Folgesendung
Info-Sendung
04:55
45min
Kunst hoch zwei
Kunst hoch zwei
Sender: SRF1
(Kunst hoch 2) mit den Riklin Zwillingen Magazin, Deutschland 2019

Als Konzeptkünstler rütteln die eineiigen St. Galler seit 20 Jahren in ihrem ''Atelier für Sonderaufgaben'' an Systemen des Alltags und erschaffen neue Wirklichkeiten. Sie sind am gleichen Tag geboren, sind gleich sozialisiert, sehen gleich aus und für beide gilt in der Kunst: ''Dort, wo alle gehen, wächst kein Gras. Nicht der Kunde, sondern der Inhalt ist König.'' Doch wo beginnt die Abgrenzung des einen Bruders zum anderen und worin unterscheiden sie sich? ''Kunst hoch zwei'' zeichnet den Weg von zwei spannenden Persönlichkeiten nach - von der gemeinsamen familiären Prägung über die persönliche Abgrenzung und Identitätsfindung hin zum Wiederzusammenfinden in der gemeinsamen Kunst. Frank ist neun Minuten älter als sein Zwillingsbruder Patrik. Geboren sind sie am 17. Dezember 1973 in St. Gallen, wo sie auch heute noch leben und arbeiten. Für sie gilt: ''Die beste Kunst ist diejenige, die man gar nicht als Kunst wahrnimmt und die zu einem Teil der Gesellschaft wird.'' Mit dem Projekt und der Schaffung der Marke ''Null Stern Hotel'' haben sie 2008 weltweit für Aufsehen gesorgt. Für die Übernahme der Marke boten ihnen Investoren genügend Geld an, um ein Leben lang sorglos zu sein. Die Entscheidung fiel den Zwillingen nicht schwer. Die Bildung von unüblichen Gemeinschaften ist eine Kernidee des ''Ateliers für Sonderaufgaben'' und diese regt bei Frank und Patrik Riklin die Fantasie an. Daraus entstehen dann ihre ungewöhnlichen Ideen und Konzepte.

Info
05:40
20min
Reporter Sélection
Reporter Sélection
Sender: SRF1
Wunderkinder - Thierry malt Reportagereihe, Schweiz 2019

Wunderkinder (4/4) - Wenn sie erwachsen werden Wunderkinder (3/4) - Thierry malt Thierry Bouvard aus dem zürcherischen Dietlikon ist 20-jährig. Als Thierry ein Jahr alt war, verstummte er. Zwei lange Jahre später erhielten seine Eltern die niederschmetternde Diagnose: frühkindlicher Autismus. ''Das hat uns wie ein Blitz getroffen'', sagen Thierrys Eltern, André und Joan Bouvard. Sie nahmen seine Therapie selbst in die Hand, vernetzten sich mit anderen Betroffenen und halfen Thierry, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Damals hatten sie noch die Hoffnung, ihr Sohn könne seinen Entwicklungsrückstand aufholen und eine ''normale'' Schulkarriere absolvieren. Diese Hoffnung hat sich aber zerschlagen. Trotzdem hat Thierry enorme Fortschritte gemacht: In jüngeren Jahren warf er sich auf den Boden und schrie lauthals, wenn er im Einkaufscenter von einem Bodenbelag auf einen anderen treten musste. ''Er war total unflexibel, kleinste Veränderungen im Alltagstrott warfen ihn völlig aus der Bahn'', erinnert sich André Bouvard. Trotz all dem - Joan und André versteckten ihren Sohn nicht. Thierry malt, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Als Vorlage dienen ihm Fotos, Postkarten und Bilder aus dem Internet. Diese interpretiert er auf seine ganz eigene Art: Er malt nicht, sondern setzt einzelne Striche zu Flächen zusammen und interpretiert Farben. An der Vernissage seiner zweiten Ausstellung traf Reporterin Helen Arnet den Künstler und ehemaligen Kunstdozenten Emil Müller, alias mülleremil, der Thierrys Werke als genial bezeichnet: ''Seine Zeichnungen haben etwas, das sehr tief geht.''

Info-Sendung
04:30
45min
Metropolen des Balkans
Metropolen des Balkans
Sender: 3sat
Ljubljana Staffel 1: Episode 3 Städteporträt, Deutschland 2018 Regie: Caroline Haertel - Mirjana Momirovic

''Klein-Venedig'' wird Ljubljana auch gern genannt. Denn viele Brücken schwingen über den Fluss Ljubljanica, und Bauwerke im Jugendstil und italienischem Barock prägen das Stadtzentrum. Doch für städtebauliche Highlights in der Hauptstadt Sloweniens hat vor allem der Architekt Jože Plecniks gesorgt. Er baute die Stadt um, entwarf Brücken und Gebäude, bei denen er antike und moderne Formelemente auf eine eigene Weise kombinierte. Plecniks Entwurf gilt als ein weltweit bedeutendes ganzheitliches Kunstwerk des 20. Jahrhunderts. Ljubljana ist mit seinen 280 000 Einwohnern eine der kleineren Hauptstädte Europas. Seit 2016 trägt sie den Titel ''Grüne Hauptstadt Europas''. Damit wurde sie von der EU für ihr herausragendes Nachhaltigkeitskonzept ausgezeichnet. Dazu gehören die vollkommen autofreie Altstadt sowie ein einmaliges menschen- und umweltfreundliches Konzept der kostenlosen Stadtbeförderung. Ljubljana wirkt nach außen entspannt. Doch hinter den Kulissen herrscht energiegeladene Aufbruchsstimmung, spürt man Innovation und kreative Ideen. Es ist eine grüne und lebendige Metropole, in der sich Alt und Neu wunderbar ergänzen: Der Stadtbauer Andrej Persin bringt jeden Morgen mit einem Handkarren sein Gemüse auf den Zentralmarkt, während der Kavalierfahrer Zoran Stojinovic in einem Elektrocaddy seine Runden durch die Altstadt dreht und Spela Zupanc mit Stand-up-Paddling auf der Ljubljanica die Stadt erkundet. Belgrad, Bukarest, Ljubljana, Sofia und Sarajevo - bei diesen europäischen Hauptstädten treffen Orient und Okzident, Religionen und Kulturen, Geschichte und Moderne aufeinander. Die Reihe stellt diese fünf Städte vor, die eines gemeinsam haben: Sie haben ihre sozialistische Vergangenheit abgeschüttelt und befinden sich im Aufbruch.

Info
05:15
45min
Metropolen des Balkans
Metropolen des Balkans
Sender: 3sat
Sofia Staffel 1: Episode 4 Städteporträt, Deutschland 2018 Regie: Caroline Haertel - Mirjana Momirovic

Sofia ist die ärmste, aber angeblich älteste Metropole Europas. Sie ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Bulgariens. 14 Prozent aller Bulgaren leben in der Hauptstadt. Schon in der Antike war der Ort für seine Mineralwasserquellen bekannt. Im Laufe der Jahrhunderte zogen diese viele Völker an: Thraker, Römer, Byzantiner und Osmanen ließen sich hier nieder. Diese Kulturen spiegeln sich besonders in den Gotteshäusern wider. Man muss nur ein paar Minuten durch das Stadtzentrum spazieren, schon trifft man auf Häuser aller Religionen und Zeiten. Es ist wie eine Zeitreise durch die Geschichte des Landes, das für seine religiöse Vielfalt und die Toleranz gegenüber Andersgläubigen bekannt ist. Bulgarien war auch das einzige Land, in dem es nach dem Zweiten Weltkrieg sogar mehr Juden gab als davor. Sie wurden von ihren Mitbürgern während der NS-Zeit beschützt. Trotz der schweren wirtschaftlichen Lage hat sich Sofia in den letzten Jahren stark gewandelt. Die Stadt gilt schon länger als das ''Silicon Valley Europas''. Hoch qualifizierte Fachkräfte in der Informationstechnik, schnelle Internetverbindungen, gründerfreundliche Voraussetzungen: Die IT-Branche boomt. Die Straßenbahnfahrerin Albena Asparukhova fährt mit ihrer grünen Bahn durch die schönsten Bezirke der Metropole, die Architektin Petja Petkova nimmt mit zum Tanz auf dem Platz vor dem Nationaltheater, und Hristina Kamenova entdeckt Kvartal, das alte jüdische Viertel, das sich langsam von einem Geheimtipp zu einem Szeneviertel entwickelt. Belgrad, Bukarest, Ljubljana, Sofia und Sarajevo - bei diesen europäischen Hauptstädten treffen Orient und Okzident, Religionen und Kulturen, Geschichte und Moderne aufeinander. Die Reihe stellt diese fünf Städte vor, die eines gemeinsam haben: Sie haben ihre sozialistische Vergangenheit abgeschüttelt und befinden sich im Aufbruch.

Info-Sendung
04:30
50min
Fotografien für Ludwig II
Fotografien für Ludwig II
Sender: BR
Bayern im Krieg von 1870/71 Dokumentation, Deutschland 2020

Eine Fotografie von 1871 zeigt die festlich geschmückte Feldherrnhalle am Münchner Leopoldplatz. Die Menschen freuen sich auf die Rückkehr der bayerischen Soldaten aus Frankreich. Den Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 hatte König Ludwig II. jedoch nie gewollt. Die Dokumentation erzählt erstmals anhand bislang gänzlich unbekannter historischer Aufnahmen die konfliktreiche Geschichte des Kriegsgeschehens sowie die spezifische Rolle Bayerns darin. Nur 25 Jahre ist der bayerische Monarch König Ludwig II. alt, als er eine der folgenschwersten Entscheidung seines Lebens treffen muss: Schickt er das Volk in den Krieg oder nicht? Erst vier Jahre zuvor hatte Bayern im Krieg von 1866 gegen Preußen gekämpft. Um die von Otto von Bismarck geplante Reichsgründung zu erreichen, sollten die Bayern nun, verbündet mit den einstigen Feinden - den Preußen - gemeinsam gegen Frankreich ins Feld ziehen? Für König Ludwig II. muss dies eine zutiefst verstörende Situation gewesen sein, ist der Monarch doch zeitlebens ein bekennender Bewunderer der französischen Kunst und Kultur gewesen. Schloss Herrenchiemsee hatte er nach dem Vorbild des Schlosses Versailles in allen Details geplant. Um die größtmögliche Perfektion zu erreichen, hatte der junge Monarch mit französischen Fotografen korrespondiert und sie in zahlreichen Briefen und drängenden Telegrammen um weitere Aufnahmen des französischen Vorbilds gebeten. Die Fotografie ermöglichte aber nicht nur dem bayerischen Monarchen exklusive Einblicke in Frankreichs höfische Kultur, sondern gewann im Laufe des Deutsch-Französischen Kriegs mehr und mehr an Bedeutung. Erstmals konnten Kriegsereignisse abgebildet werden. Auch wurden Geschehnisse an der Front inszeniert, um gezielt Propaganda zu machen. 150 Jahre lang lagerten diese Kriegsfotografien in diversen Archiven in Europa. Der 30-jährige Bildwissenschaftler und Kunsthistoriker Paul Mellenthin hat in jahrelanger Recherche die Bilder aufgespürt. Als einer der ersten Wissenschaftler überhaupt erhielt Paul Mellenthin die Genehmigung, die bislang unveröffentlichte Fotografie-Sammlung König Ludwig II. zu sichten und auszuwerten: Der Wittelsbacher Ausgleichsfonds gewährte dem Forscher einen einmaligen Blick in das so genannte ''Geheime Hausarchiv'' und somit auf Fotografien, deren Beauftragung durch den König anhand seiner persönlichen Korrespondenz belegt ist. Formal ist diese Dokumentation als spannendes, vorantreibendes Roadmovie erzählt: Begleitet von spektakulären Landschaftsaufnahmen des Chiemgaus sowie der Insel Herrenchiemsee vermittelt sie so nicht nur neue Erkenntnisse über die spezifische Rolle Bayerns im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71, sondern entdeckt zudem erstmals für die Öffentlichkeit die private Fotografie-Sammlung König Ludwig II., die zeitgleich in den 1870er-Jahren entstand. Diese einmaligen Zeugnisse vermitteln dem Zuschauer einen emotionalen Zugang zu dem historischen Ereignis, das sich im Jahr 2020 zum 150. Gedenken jährt.

Musiksendung
05:00
45min
Erlebnis Bühne mit Barbara Rett
Erlebnis Bühne mit Barbara Rett
Sender: arte
(Morricone dirigiert Morricone) Konzert, Deutschland, Italien 2005 Regie: Giovanni Morricone Autor: Susanna Rigacci Gäste: Gilda Buttà - Ulrich Herkenhoff - Henry Raudales - Norbert Merkl Musik: Ennio Morricone

Ennio Morricone ließ lange vor den meisten anderen den musikalischen ''Cross-over'' Wirklichkeit werden, indem er klassische Orchestermusik, Popmusik und Verfahren der Avantgarde miteinander verband. Dabei ist auch seine Filmmusik nie nur reine Untermalung oder Routine, sondern stets tief empfunden - selten für Filmmusik haben seine Kompositionen auch jenseits der Bilder Bestand. Im Laufe seiner 45-jährigen Karriere hatte Ennio Morricone für über 300 Filme die Filmmusiken komponiert. Unvergessen bleibt seine Musik zu Film-Klassikern wie ''Spiel mir das Lied vom Tod'', ''Es war einmal in Amerika'', ''The Mission'', ''The Untouchables- Die Unbestechlichen'' oder ''Die Legende vom Ozeanpianisten''. Am 25. Februar 2016 wurde Ennio Morricone in Los Angeles mit einem weiteren Oscar ausgezeichnet. Unter Morricones Leitung spielten Orchester und Chor des Bayerischen Rundfunks einige seiner bekanntesten Stücke und Melodien. Der Film präsentiert die Höhepunkte des Konzertes, Szenen aus Filmklassikern sowie Äußerungen Morricones über sein Verständnis von Filmmusik. Regie führte sein Sohn Giovanni Morricone.

Serie
04:50
50min
Rote Rosen
Rote Rosen
Sender: hr
Staffel 17: Episode 3137 Telenovela, Deutschland 2020 Regie: Johanna J. Baier - Laurenz Schlüter Autor: Therese Berg Musik: Tunepool Kamera: Rainer Nolte - Till Sünderman

Amelie hofft, dass sie ihren Stalker Carsten Witte niemals wiedersehen wird. Als Witte erneut im Hotel auftaucht, erleidet Amelie eine Panikattacke. Jetzt reicht es Torben! Er überzeugt Amelie, eine einstweilige Anordnung gegen den Stalker zu erwirken. Mit einer riskanten Falschaussage zu Amelies Gunsten. Amelies Gefühle für Torben sind nun endgültig entfacht. Gunters Wunsch, David näher kennenzulernen, lässt der ins Leere laufen. Da findet Gunter ein altes Foto von Davids Mutter und hofft, so mit ihm ins Gespräch zu kommen. Alex ist misstrauisch: Warum will Judith Hennings Hälfte des Hofes kaufen? Bruno ist strikt dagegen, sich den Hof mit Judith zu teilen. Astrid glaubt zunächst, dass nicht Pia, sondern Anton ihre Kreditkarte genommen hat. Als sie die Wahrheit erfährt, ist sie stinksauer und erteilt Pia Handy- und Tabletverbot, bis die ihr das verprasste Geld zurückgeben kann. Je mehr Vivien Simon für sich gewinnen will, desto mehr geht es schief. Und zu allem Pech hat Simon für sie auch schon woanders ein WG-Casting organisiert. Deutsche Telenovela mit Liebesgeschichten rund um das Fünf-Sterne-Hotel ''Drei Könige'', das Gut Flickenschild von Gunter Flickenschild und das Rosenhaus von Petra Jansen. Die verliebt sich in ihren Jugendfreund Nick, nachdem ihr Mann sie betrogen hat.

Claudia Schmutzler ("Astrid") - Philipp Oliver Baumgarten ("Alex") - Herbert Ulrich ("Henning") - Clara Apel ("Pia") - Wolfgang Häntsch ("Bruno") - Katrin Ingendoh ("Judith") - Hermann Toelcke ("Gunter") - Gerry Hungbauer ("Thomas") - Joachim Kretzer ("Torben") - Jelena Mitschke ("Britta")