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04:45
30min
plan b: Alles im Fluss
(plan b) Rettet unsere Gewässer! Dokureihe, Deutschland 2019

Alles im Fluss: Rettet unsere Gewässer! Während alle Welt auf die Zerstörung unserer Meere schaut, bleiben andere Gewässer oft unbeachtet: Auch unsere Flüsse und Seen brauchen Schutz. ''plan b'' zeigt, wie der gelingen kann. Den Rhein hinauf, von Basel bis an die holländische Grenze, begleitet ''plan b'' ''Gewässerretter'', die sich mit ihren innovativen und zukunftsweisenden Erfindungen oder durch ihr Engagement dem Schutz und der Regeneration unserer Binnengewässer verschrieben haben. Nicht nur zum Baden sind saubere Gewässer wichtig - 30 Millionen Deutsche werden mit Trinkwasser aus dem Uferfiltrat des Rheins versorgt, 4 Millionen mit Wasser aus dem Bodensee. Menschengemachte Begradigungen machen Flüsse für Wasser-Lebewesen unwirtlich, Einleitungen aus Industrie und Landwirtschaft gefährden die Wasserqualität. Mikroplastik und Mikroschadstoffe stellen die Klärwerke vor große Herausforderungen. Deutschlandweit unterstützen ''Bachpaten'' ihre Städte ehrenamtlich bei der Gewässerpflege. Unter der Anleitung von Ann Zirker, Diplom-Biologin vom Garten- und Tiefbauamt, gehen zwei Bachpaten-Gruppen in Freiburg am Haslacher Bach ans Werk. Sie prüfen anhand der darin wimmelnden Kleinstlebewesen, wie gesund ihr Bach ist. Außerdem gehen sie dem invasiven Japanknöterich an den Kragen, der sich an den Ufern breitmacht und - so gibt es die EU-Wasserrahmenrichtlinie vor - entfernt werden soll. Der Zustand unserer Gewässer hängt maßgeblich davon ab, wie sehr wir sie im Blick haben. Bis dato werden unsere Flüsse und Seen meist nur stichprobenartig von Hand untersucht. Das möchten Paul Wermter und sein Team vom Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen ändern. Vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert, haben sie den Messkatamaran ''Riverboat'' entwickelt, der mit Sensoren, Sonden und Kameras viele Daten in kurzer Zeit sammelt und den Gewässern präzise auf den Grund geht. Raphael Bosch und Prof. Andreas Fath haben sich in ihrer Forschung ganz der Säuberung unserer Binnengewässer verschrieben. An der Hochschule Furtwangen arbeiten sie an innovativen Wasserfiltern: Sie werten Plastikmüll aus unseren Flüssen zu Filtermaterial auf, um damit wiederum chemische Schadstoffe aus dem Wasser zu ziehen: ''Wir haben aus einem niederwertigen Material, vielleicht einer Plastikverpackung, ein Material gemacht, welches uns unsere Gewässer reinigt. Das ist echtes Upcycling'', so Prof. Fath. Der Rhein verbindet als europäische Wirtschaftsachse die Schweiz, Deutschland, Frankreich und die Niederlande. An seinen Ufern stehen Industriewerke, Chemie- und Pharmariesen dicht an dicht - schlechte Wasserqualität war jahrzehntelang das Problem unseres größten Flusses. Viel wurde unternommen, um den Rhein zu retten und den Badenden ihren Fluss zurückzugeben. Am Rheinknie in Basel verbringen die Stadtbewohner den Sommer am Ufer und lassen sich von ihrem Fluss durch die ganze Innenstadt treiben. Das Baden ist hier wieder zu einem regelrechten Volkssport geworden - so sehr, dass auch die historischen Rheinbäder zu ihrer alten Größe zurückfinden. In den vergangenen Jahrzehnten setzen sich immer mehr Regionen und Initiativen dafür ein, Flussläufe zu renaturieren, um Flora und Fauna ihre Lebensgrundlage zurückzugeben. In der Emmericher Ward, nahe der holländischen Grenze, wurde der Rhein durch eine Nebenstromrinne wieder mit seiner Aue verknüpft. Der Fluss sucht sich hier nun selbst seinen Weg, fließt beruhigter durch die Auen und bietet eine optimale Kinderstube für Jungfische und Kleinstlebewesen. Allmählich kehren auch seltene Arten wie Steinbeißer, Eisvögel und Blaukehlchen in den fruchtbaren Lebensraum zurück.

Serie
04:00
50min
Vorstadtweiber
Jagdgesellschaft Staffel 1: Episode 9 Dramedyserie, Österreich 2015 Regie: Sabine Derflinger Autor: Uli Brée Musik: Stefan Schrupp Kamera: Eva Testor

Josef Steinberg ist erschossen worden. Am Tatort verhört Kriminalinspektor Jörg Pudschedl die Witwe. Im Auto findet er Fotos von Nicoletta und Josef in eindeutiger Pose und verhaftet Waltraud sogleich, weil er einen Eifersuchtsmord vermutet. Anwältin Tina kommt zum Einsatz. Bei dem toten Josef hat man ein Umweltverträglichkeitsgutachten gefunden. Nervosität macht sich nicht nur bei den drei Grundstücksspekulanten Hadrian, Bertram und Georg breit, die nun anfangen, sich gegenseitig zu beschuldigen, sondern bis hinein in die hohe Politik. Die Waffe, mit der Josef erschossen wurde, ist auf Georg Schneider registriert. Als die Polizei die Pistole in seinem Keller findet, wird Georg umgehend verhaftet. Doch wie ist sie dort hingeraten? Maria macht sich mehr Sorgen um Simon als um ihren Mann. Er ist verschwunden, beziehungsweise befindet sich bei Waltraud, der er völlig überdreht eröffnet, die Verantwortung für das Baby übernehmen zu wollen. Damit kann Waltraud im Augenblick aber gar nichts anfangen. Hadrian vernichtet die Kreditverträge für die Grundstückskäufe und Bertram verbrennt verdächtige Akten. Außerdem setzt er sowohl Sabine als auch Helga vor die Tür, da sie beide als Strohfrauen für ihn fungiert haben und er nicht mit ihnen in Verbindung gebracht werden will. Die beiden Frauen finden wieder zueinander - vor allem, weil sie im Besitz wichtiger Akten Bertrams sind und Lunte gerochen haben. Bei Josefs Testamentseröffnung erfährt Maria, wer wirklich der Vater von Waltrauds Baby ist. Wiener Vorstadt. Bessere Gesellschaft. Schein und Sein. Ein goldener Käfig. Doch ist wirklich alles Gold, was glänzt? Eigentlich könnte es den fünf titelgebenden ''Vorstadtweibern'' in ihrer vermeintlich heilen Wohlstandswelt gar nicht besser gehen - oder?

Gerti Drassl ("Maria Schneider") - Jürgen Maurer ("Georg Schneider") - Gertrud Roll ("Anna Schneider") - Johannes Nussbaum ("Simon Schneider") - Maria Köstlinger ("Waltraud Steinberg") - Simon Schwarz ("Josef Steinberg") - Martina Ebm ("Caroline Melzer") - Nina Proll ("Nicoletta Huber") - Adina Vetter ("Sabine Herold") - Bernhard Schir ("Hadrian Melzer")