Was kommt heute gegen 3 Uhr im Fernsehprogramm?

Folgesendung
Film
02:15
90min
Liebe und Tod auf Java
Liebe und Tod auf Java
Sender: ARD
Familiendrama, Deutschland 2011 Regie: Heidi Kranz Autor: Christian Pfannschmidt Musik: Oliver Kranz

Java, 1939. Hellen, Tochter des deutschstämmigen Tabak-Plantagenbesitzers Arthur Landgraf, lernt den Bankier Hans Jakob Braun kennen, der bei seiner Flucht aus Nazideutschland Hab und Gut zurücklassen musste. Die Liebe der beiden steht unter keinem günstigen Stern, denn mit dem Einmarsch der Nazis in Holland gelten Deutsche auch in der niederländischen Kolonie als Feinde. Es kommt zu Brandanschlägen auf die Plantage. Schließlich gibt Hellen dem Drängen ihres herzkranken Vaters nach und dem einflussreichen Holländer Joop van Boven ihr Jawort. Diese Verbindung verspricht Schutz für Vater und Tochter. Dem Kolonialverwalter wird allerdings bald klar, dass das Herz seiner Verlobten für einen anderen schlägt. Hans wird indessen in einem Lager für Kriegsgegner interniert, da die niederländische Verwaltung in ihm trotz seiner Verfolgung als Jude in erster Linie den Deutschen sieht. Auf Hellens inständige Bitte verwendet Joop sich für den Nebenbuhler, der daraufhin wieder freikommt. Das Glück wäre perfekt, doch der Tod des alten Landgraf trifft Hellen hart. Gemäß dem Testament ist sie die Alleinerbin und gerät darüber in erbitterten Streit mit ihrem habgierigen Halbbruder Conrad. Während sie sich um Hans kümmert, der durch die Inhaftierung schwer erkrankte, reißt Conrad klammheimlich die Geschäfte an sich und führt die Plantage an den Rand des Ruins. Hellen wirft den intriganten Bruder und dessen kaltherzige Frau Ilse aus dem Haus - doch mit Japans Kriegseintritt geschieht das Unerwartete: Die Japaner besetzen die Insel, und damit erlangen deren Verbündete auch auf Java wieder die Oberhand. Dank seiner guten Beziehungen zu den Nazis kann Conrad die verhasste Stiefschwester endlich von der Plantage verjagen. Hellen ist verzweifelt, dann aber wendet sich das Blatt erneut. Das mitreißende historische Melodram erinnert an die Besetzung Javas während des Zweiten Weltkriegs durch die mit den Nationalsozialisten verbündeten Japaner. Während auf der indonesischen Insel Deutsche und Holländer zu Feinden werden, muss sich Muriel Baumeister als Plantagenerbin zwischen Francis Fulton-Smith in der Rolle eines jüdischen Bankiers auf der Flucht vor den Nazis und Filip Peeters als holländischem Kolonialbeamten entscheiden. Sven Martinek spielt ihren Halbbruder Conrad, dessen berechnende Gattin von Nadeshda Brennicke verkörpert wird; in weiteren Rollen Michael Mendl, Sonja Kirchberger, Julia Thurnau und Gottfried John. Heidi Kranz inszenierte nach einem Buch von Christian Pfannenschmidt. Gedreht wurde in Malaysia.

Muriel Baumeister ("Hellen Landgraf") - Francis Fulton Smith ("Hans Jakob Braun") - Michael Mendl ("Arthur Landgraf") - Gottfried John ("Dr. Jan Kersebohm") - Sonja Kirchberger ("Emmy Hartwik") - Nadeshda Brennicke ("Ilse Landgraf") - Julia Thurnau ("Friedel Braun") - Filip Peeters ("Joop van Boven") - Sven Martinek ("Conrad Landgraf")
Info-Sendung
02:40
30min
artour
artour
Sender: mdr
Das Kulturmagazin des MDR Kulturmagazin, Deutschland 2021 Moderation: Evelyn Fischer

''Fräulein Schmetterling'' - Der wohl letzte verbotene DEFA-Film erblickt nach über 55 Jahren das Licht der Öffentlichkeit. Der Fall Werner Teske - Die letzte Hinrichtung in der DDR Gefangen im Lockdown - Gewalt gegen Kinder ''Gefangen im Netz'' Kulturkalender Der Fall Werner Teske - Die letzte Hinrichtung in der DDR Am 26. Juni 1981 wurde in Leipzig das letzte Todesurteil in der DDR vollstreckt. Das Opfer: Werner Teske, ein Offizier der Hauptverwaltung Aufklärung im Ministerium für Staatssicherheit. Der 39-Jährige war der Spionage und Fahnenflucht in besonders schwerem Fall für schuldig befunden, zum Tode verurteilt und trotz Gnadengesuch an Erich Honecker durch Genickschuss hingerichtet worden. Auch nach damaligem DDR-Recht war dies ein schwerer Rechtsbruch - denn Teske war wegen ''vollendeter Spionage in besonders schwerem Fall'' verurteilt, obwohl er zwar geheime Stasi-Dokumente zu Hause gesammelt, sie aber nie in den Westen zum ''Klassengegner'' gebracht hatte. 40 Jahre danach wird der Fall dieses Werner Teske, der zum Opfer des eigenen Apparates wurde, aus zwei Perspektiven neu beleuchtet: Zum einen im Spielfilm ''Nahschuss'' mit Lars Eidinger in der Hauptrolle, zum anderen in dem Sachbuch ''Der Nahschuss - Leben und Hinrichtung des Stasi-Offiziers Werner Teske'' von Gunter Lange. ''artour'' zeigt erste Bilder aus dem Film und erzählt die wahre Geschichte dahinter: Von einem Mann, der an sich und dem System verzweifelte und so für die Stasi zum ''Verräter'' wurde. ''Gefangen im Netz'' ''Warum sollte es mich stören, dass du erst zwölf bist?'' - das sagt einer der Männer in dem Dokumentarfilm-Experiment ''Gefangen im Netz''. Darin geben sich drei Schauspielerinnen in Chatforen als Zwölfjährige aus. Der Film dokumentiert, wie skrupellos und systematisch ältere Männer im Internet versuchen, Kindesmissbrauch vorzubereiten und zu begehen. ''Gefangen im Netz'' ist nicht nur der meistgesehene Dokumentarfilm Tschechiens - er ist auch ein Film, der mit bisher zwei Dutzend Ermittlungsverfahren das größte juristische Nachspiel hat. Gefangen im Lockdown - Gewalt gegen Kinder Ein Beitrag über die steigende Zahl von sexualisierter Gewalt gegen Kinder während des Corona-Lockdowns. Heiko Höttermann von der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz in Thüringen spricht über die Überforderung von Eltern und Erziehern im Umgang mit Kindesmissbrauch im Netz. Der Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Missbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, fordert mehr Engagement aller Bundesländer im Kampf gegen Kinderpornographie. ''Fräulein Schmetterling'' - Der wohl letzte verbotene DEFA-Film erblickt nach über 55 Jahren das Licht der Öffentlichkeit. Christa und Gerhard Wolf schrieben mit dem DEFA-Regisseur Kurt Barthel die Geschichte von ''Fräulein Schmetterling''. Sie beginnt in einer alten, verfallenen Straße in Berlin, die es bald nicht mehr geben wird. Abriss. Der Sozialismus sollte schöner werden. Die Geschichte ist für die DEFA ein Experiment. Es soll ein Gegenwartsmärchen werden, welches erzählt, dass jeder seinen eigenen Weg im Leben finden kann, wenn, ja wenn - man ihm Zeit lässt. Doch 1965 war dafür keine Zeit. Der Sozialismus wollte erziehen, und das schnell. Der Film wird nie fertig gestellt, das Verbot kommt schon nach den Dreharbeiten und noch vor dem Schnitt. Die Fertigstellung wird im Zusammenhang mit dem berüchtigten 11. Plenum untersagt, und das Filmmaterial verschwindet im berühmten DEFA-Keller. Jetzt ist er doch noch fertiggestellt worden, die DVD erschien Anfang Mai und die Welt-Uraufführung ist am 26.6.2021 im MDR-Fernsehen, ab 24.6. soll der Film schon in der Mediathek zu sehen sein. Entstanden ist eine poetische ''Parabel über den Ausbruch aus Enge und Normalität, über den Traum vom Glück''. Der Beitrag wird den Film vorstellen und die Geschichte seiner Entstehung und seines Verbotes erzählen. Die Geschichte der Rekonstruktion des Filmes erzählt der Filmhistoriker Ralf Schenk. Er hat Monate am Schnittplatz an der Rekonstruktion mitgearbeitet. Kulturkalender

Info
03:10
30min
Nah dran
Nah dran
Sender: mdr
(nah dran) Das Magazin für Lebensfragen Magazin, Deutschland 2021 Moderation: Nadja Storz

Einmal arm - immer arm? Leben am Existenzminimum Letzter Ausweg Schuldnerberatung Babys in der Armutsfalle Wird Armut vererbt? Arm durch Krankheit Leben mit Hartz IV Einmal arm - immer arm? Leben am Existenzminimum Wird Armut vererbt? Maria und Marian Wörfel aus Jena und ihr Sohn Adrian sind das Sparen gewohnt. Maria macht momentan eine Ausbildung, Marian ist in Elternzeit. Die beiden bekommen aufstockend Hartz IV. Maria weiß, wie es ist, jeden Cent zwei Mal umdrehen zu müssen. Ihre Eltern hatten sehr wenig Geld, das Mädchen wuchs auf mit dem Wissen: Bedürfnisse stehen hinten an, es gilt wenig zu wollen. Hobbys, Bildung, Kultur - vieles bleibt auf der Strecke, wenn das Geld fehlt. Maria und Marian wollen es eigentlich besser machen - aber wann die beiden eine solide finanzielle Grundlage haben, um sich ihren Traum von einem Leben jenseits des Existenzminimums zu erfüllen, wissen sie nicht. Babys in der Armutsfalle Kinder zu bekommen erhöht das Risiko, arm zu werden. Das ist traurig, aber in unabhängigen Studien belegt. Überforderung, Hilflosigkeit, prekäre soziale Verhältnisse, Arbeitslosigkeit, alleinerziehend: Es braucht nicht viel, um in eine scheinbar aussichtslose Situation zu kommen. Das Projekt ''Babylotsinnen'' in Mühlhausen will dagegen ansteuern. Die Mitarbeiterinnen helfen den Müttern. Sie fangen sie auf in ihrem Alltag mit den Babys, geben Hilfe zur Selbsthilfe. Sie erklären, wo die Frauen Unterstützung bekommen, wenn das Geld knapp wird, welche Anträge auszufüllen sind und wo es auch mal Dinge kostenlos gibt. Eine simple Idee mit großer Wirkung. Leben mit Hartz IV Gisela und Joachim Köpke aus Meißen haben die Hoffnung aufgegeben, dass sie nochmal eine feste Anstellung finden, eine regelmäßige Arbeit, die ein solides Einkommen sichert. Die beiden müssen von Hartz IV leben. Das bedeutet: kein Geld zum Sparen, keine Rücklagen für Notfälle; sie Leben von der Hand in den Mund. Wie verändert es das Leben, wenn die Zukunft eine Sackgasse ist? Auch die Rente wird ihre Lage nicht bessern. Für ''Nah dran'' geben Sie Einblick in ein Leben in Armut. Letzter Ausweg Schuldnerberatung Felix Öser ist Schuldnerberater. Er arbeitet bei der Arbeiterwohlfahrt im erzgebirgischen Schwarzenberg. Er arbeitet gerne in seinem Beruf, ist er doch für viele ein rettender Engel in der größten Not. Doch sein Mühen und seine Hilfen sind nutzlos, wenn er auf erbarmungslose Schuldner trifft. Sein Beruf ist es, für beide Seiten - Gläubiger und Schuldner - eine Lösung zu finden. Doch der Alltag zeigt, wie schwierig das ist. Jede Geschichte ist eine andere und nicht jeder Schuldner ist verständnisvoll. Die Schicksale seiner Klienten berühren Felix Öser immer wieder. Schafft er es, sich damit nicht selbst zu belasten? Arm durch Krankheit Nach einigen wirtschaftlichen und privaten Niederlagen wollte er einen Neuanfang: Axel Lerche zog einen Schlussstrich unter sein altes Leben und startete in einer fremden Stadt, hunderte Kilometer entfernt von seinem früheren zu Hause, neu durch. Neuer Job, neue Wohnung, neue Freunde. Doch dann kam der Krebs, der Verlust der Arbeit, neue Schulden, Wohnungslosigkeit. Wird Axel Lerche eine Chance auf ein neues Leben haben?

Info
03:15
25min
ECO
ECO
Sender: SRF1
Letzte Ausgabe: ''ECO'' blickt mit Best-of zurück Magazin, Schweiz 2021 Moderation: Reto Lipp

Das Wirtschaftsmagazin ''ECO'' mit Reto Lipp feierte am 20. August 2007 Premiere auf SRF 1. Seither berichtete ''ECO'' mit fundierten Analysen, Interviews und Reportagen aus der Welt der Wirtschaft. Am Montag, 21. Juni 2021, ab 22.25 Uhr, steht die letzte Ausgabe des Wirtschaftsmagazins an. Rückblick auf die grössten Wirtschaftskrisen seit 2007 In der Best-of-Sendung hält ''ECO'' Rückschau auf Zeiten großer wirtschaftlicher Turbulenzen. In den Anfangszeiten des Magazins standen die US-Immobilienkrise und bald darauf eine weltweite Banken- und Finanzkrise im Mittelpunkt. Die UBS geriet an den Rand des Kollapses und musste vom Bund gerettet werden. Später liess die Euro-Schuldenkrise die Gemeinschaftswährung in ungeahnte Tiefen stürzen, was die Nationalbank zur Einführung eines Mindestkurses veranlasste. Und im letzten ''ECO''-Jahr schüttelte die Coronakrise die Wirtschaft durch. In der Dernière ordnet der Zürcher Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann gemeinsam mit Moderator Reto Lipp die damaligen Geschehnisse aus heutiger Perspektive ein. Neuer Wirtschaftstalk ab 16. August 2021 Am Montag, 16. August 2021, startet auf dem gleichen Sendeplatz der neue, ebenfalls von Reto Lipp moderierte Wirtschaftstalk. Im Zentrum der halbstündigen Sendung stehen nicht nur große Wirtschaftsthemen, sondern beispielsweise auch Themen aus der Berufswelt, die nahe beim Publikum sind. Neben Stakeholdern aus der Wirtschaft kommen Stimmen aus der breiteren Bevölkerung zu Wort.

Info-Sendung
02:55
45min
Im Zauber der Wildnis - Magie des Yukon
Im Zauber der Wildnis - Magie des Yukon
Sender: 3sat
(Im Zauber der Wildnis) Magie des Yukon - Der Kluane National Park Staffel 1: Episode 2 Naturreihe, Deutschland 2013

Der Norden Kanadas ist Natur pur, nicht besiedelt und für viele Besucher mit seiner schier endlosen einsamen Wildheit immer noch voller Geheimnisse. 1972 wurde im südwestlichen Yukon der Kluane-Nationalpark gegründet, ein Gebiet fast so groß wie Belgien. Mit spektakulären Naturphänomenen wie dem Mount Logan, dem mit 5959 Metern höchsten Berg Kanadas, und dem weltweit größten nichtpolaren Gletscherfeld. Große Eisbrocken lösen sich dort und stürzen mit Getöse ins Meer. Vom Schiff aus wirkt das Gletscherfeld wie eine riesige Wand aus Eisbergen. Vom Land her fasziniert die ''kalte Magie'' der bis ins Unendliche reichenden Eisfelder. Fernab der Zivilisation ist hier für Emma aus Norddeutschland ein Traum in Erfüllung gegangen. Sie arbeitet im Auftrag der kanadischen Parks an einem einsamen kleinen Ort namens Haines Junction. Eine Siedlung, wo die Straße einfach aufhört. Was bewegt Emma und weitere deutsch-kanadische Wissenschaftler und Ranger in ihrem Alltag hier draußen, im eisigen Norden, im Wilden Westen? Wie erleben und gestalten sie die heutige Rolle der großen Nationalparks? Ein Jahr lang hat das deutsch-kanadische Filmteam seine Protagonisten in der wilden Schönheit Kanadas begleitet - von der Schneeschmelze im Frühling über den intensiven Indian Summer bis hin zum Wintereinbruch.

Info-Sendung
02:45
45min
Planet Sand
Planet Sand
Sender: arte
(Planète Sable) Aralkum - Die jüngste Wüste der Welt Staffel 1: Episode 2 Naturreihe, Frankreich 2016 Regie: Thierry Berrod - Paul-Aurélien Combre - Pierre-François Gaudry Kamera: Benoit Demarle - Olivier Halin

Im Herzen Zentralasiens liegt die zeitgeschichtlich jüngste Wüste der Welt: die Aralkum. Die lebensfeindliche Salzwüste ist das Ergebnis einer der größten vom Menschen verursachten ökologischen Katastrophen: der Verlandung des an der Grenze von Kasachstan zu Usbekistan gelegenen Aralsees, die in den 60er Jahren begonnen hat. Hauptgrund hierfür war die massive Vergrößerung der bewässerten Agrarflächen zum Anbau von Baumwolle während der kommunistischen Herrschaft. Der Raubbau an den beiden Zuflüssen Amudarja und Syrdarja hatte zur Folge, dass der Aralsee am Ende der Sowjetzeit nur noch ein Zehntel seiner einstigen Frischwasserzufuhr erhielt. Gestrandete Geisterschiffe, Haufen von Muschelschalen, dicke Salzkrusten und karge Dünenlandschaften sind alles, was vielerorts vom See geblieben ist. Eine Fläche von rund 50.000 Quadratkilometern, die 1970 noch rund 20 Meter tief unter der Wasseroberfläche lag, gleicht heute einer Mondlandschaft. Der See - einst das viertgrößte Binnengewässer der Erde - hat innerhalb von 50 Jahren drei Viertel seiner Fläche eingebüßt. Kann der Mensch das von ihm selbst zerstörte ökologische Gleichgewicht wiederherstellen? Wissenschaftler untersuchen vor Ort die Klima- und Umweltveränderungen wie etwa die Salz- und Sandstürme, die mit der Entstehung der Wüste einhergehen. Sie versuchen, die verheerende Desertifikation zu stoppen und wieder Leben in die Region zu bringen. Die Menschen leiden unter den Umweltveränderungen und erkranken überdurchschnittlich häufig an Krebs, Asthma und Bronchitis. Wissenschaftlern zufolge ist es unmöglich, zum ursprünglichen natürlichen Zustand zurückzukehren - es ist jedoch dringend nötig, zumindest ein neues Gleichgewicht zu schaffen und damit einen Teil der Katastrophe zu lindern.

Info
03:30
25min
Magische Gärten
Magische Gärten
Sender: arte
(Jardins d''ici et d''ailleurs) Marqueyssac Staffel 3: Episode 42 Dokureihe, Frankreich 2017 Regie: Lelio Moehr

Hoch über dem Tal der Dordogne thronen die hängenden Gärten von Marqueyssac auf einem Felssporn. Im 19. Jahrhundert erbte Julien de Cerval den Besitz und legte dort die ersten Ziergärten mit 150.000 von Hand geschnittenen Buchsbäumen an. Später verwilderte der Garten, bis er 1996 von Kléber Rossillon aufgekauft wurde. Schon als Kind war Rossillon fasziniert von dem Ort, den er in einen beeindruckenden öffentlich zugänglichen Park verwandelte. Der Chefgärtner von Versailles, Alain Baraton, hat eine Patenschaft für den Park übernommen, der für die Buchsbaum-Kultur in Frankreich und Europa einen hohen Stellenwert hat. Lange Zeit hatte die Gegend des sogenannten Périgord Noir einen schlechten Ruf: Vom 18. bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde dort vor allem Kohle und Stahl produziert, neben dichten Wäldern verdunkelte der Ruß der Fabrikschlote den Himmel. Mit der Ausweitung des Flusshandels und dem zunehmendem Wohlstand wurde das Land entwaldet und bebaut. Heute fügt sich der Park, dessen Terrassen und Aussichtspunkte wunderbare Blicke auf das Dordogne-Tal bieten, harmonisch in die hügelige Landschaft ein. Für die Besucher gibt es viel zu entdecken. Für die französische Dokumenationsreihe führt Landschaftsarchitekt Jean Philippe Teyssier die Zuschauer durch die schönsten Gärten Europas. Er stellt Menschen vor, die Gärten wie die des königlichen Palastes Alcázar in Sevilla pflegen und mit großer Leidenschaft und Fachwissen zu Werke gehen. Aber nicht nur Pflanzen, deren Pflege und Anordnung bestimmen das Bild der präsentierten Gärten. Auch aufwendige künstlerische Bauten und technisch ausgeklügelte Wasserversorgungssysteme wie im barocken Garten des Palastes der Marquis de Fronteira in Lissabon spielen eine Rolle. Und auch bestimmte Funktionen wie wissenschaftliche Forschung in botanischen Gärten oder die Lebensmittelversorgung mit Obst und Gemüse wie zum Beispiel im Südenglischen „Naturgarten“ von Gravetye werden thematisiert. Durch Teyssiers Begegnungen und Beobachtungen erschließt sich die Bedeutung der Gartenkunst und ihre Entwicklungen und Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte. (Text: arte, mm)

Spielfilm
04:55
115min
Der einzige Zeuge
Der einzige Zeuge
Sender: zdf-neo
(Witness) Thriller, Frankreich, USA 1985 Regie: Peter Weir Autor: Earl Wallace - Pamela Wallace - Earl W. Wallace Musik: Maurice Jarre Kamera: Tom Schulman - John Seale - Paul Schulman

Nur der achtjährige Samuel kann einen Polizistenmörder aus Philadelphia identifizieren. Detective John Book reist zu den konservativen Amish-People, die wegen ihres Glaubens ein einfaches Leben auf dem Land führen. Was er hier von Samuel erfährt, bringt die friedliche Gemeinde und schließlich auch Book selbst in große Gefahr.

Harrison Ford ("John Book") - Kelly McGillis ("Rachel Lapp") - Lukas Haas ("Samuel Lapp") - Danny Glover ("Detective Lt. James McFee") - Josef Sommer ("Chief Paul Schaeffer") - Jan Rubes ("Eli Lapp") - Alexander Godunov ("Daniel Hochleitner") - Brent Jennings ("Sgt. Elton Carter") - Patti Lupone ("Elaine") - Angus MacInnes ("Fergie") - Frederick Rolf ("Stoltzfus") - Viggo Mortensen ("Moses Hochleitner") - John Garson ("Bishop Tchantz") - Beverly May ("Mrs. Yoder") - Ed Crowley ("Sheriff") - Timothy Carhart ("Zenovich") - Sylvia Kauders ("Tourist Lady") - Marian Swan ("Mrs. Schaeffer") - Maria Bradley ("Schaeffer's Daughter") - Rozwill Young ("T-Bone") - Paul S. Nuss ("Amish") - Emily Mary Haas ("Amish") - Fred Steinharter ("Amish") - John D. King ("Amish") - Paul Goss ("Amish") - Annemarie Vallerio ("Amish") - Bruce E. Camburn ("Amish") - William Francis ("Town Man") - Tom Kennedy ("Ticket Seller") - Ardyth Kaiser ("Couple in Garage") - Thomas Quinn ("Couple in Garage") - Eugene Dooley ("Detective") - Victoria Scott D'Angelo ("Detective") - Richard Chaves ("Detective") - Tim Moyer ("Detective") - Nino Del Buono ("Detective") - Beverly W. May ("Mme Yoder") - James Frank Clark ("Detective") - Joseph Kelly ("Detective") - Norman Carter ("Detective") - Craig Clement ("Detective")