Was kommt am 04.02.2020 im TV-Programm?

Folgesendung
Spielfilm
00:20
90min
Mord in bester Gesellschaft: Der süße Duft des Bösen
Staffel 1: Episode 4 Krimi, Deutschland, Österreich 2009 Regie: Peter Sämann Autor: Rolf René Schneider Musik: Mick Baumeister Kamera: Gero Lasnig

Eigentlich ist der Psychologe Dr. Wendelin Winter (Fritz Wepper) unterwegs nach München, weil seine Tochter Alexandra (Sophie Wepper) dort ein Zeitungspraktikum antritt. Kaum angekommen, wird er jedoch zu einem wichtigen Fall beordert: Der Feinkostkönig und stadtbekannte Schickeria-Casanova Hans-Georg Fischer (Robert Jarczyk) wurde tot in seinem Pool aufgefunden. Winter soll nun die psychologische Betreuung von Fischers Witwe Regine (Katerina Jacob) übernehmen. Doch während die Polizei von einer Überdosis Kokain als Todesursache ausgeht, ahnt er sehr schnell, dass mehr hinter dem Fall steckt. Sein Verdacht erhärtet sich, als man in Fischers Körper eine tödliche Dosis des Rattengifts Strychnin findet, das offenbar dem Kokain beigemischt wurde. Die Suche nach dem Täter erweist sich als schwierig: Fischer, ein arroganter, selbstherrlicher Zyniker, hatte jede Menge Feinde. Seine Frau etwa, die für seinen Erfolg verantwortlich war, behandelte er mit purer Verachtung. Grund genug für Gemüsegroßhändler Karl Baumgartner (August Schmölzer), Fischer zu hassen. Aber auch Ariane (Nina Gnädig), die junge Geliebte des Feinkosthändlers, hatte unter seiner grausamen Eiseskälte zu leiden. Ihr manisch eifersüchtiger Exfreund, Notarzt Dr. Lohmeyer (Simon Licht), war ebenfalls kein Freund des alternden High-Society-Schönlings. Und was hat der schüchterne Blumenhändler Zeisinger (Alexander Held) mit der Sache zu tun? Erschwert werden Winters Recherchen durch den schmierigen Klatschreporter Jacki Gosser (Peter Sattmann). Er hatte ihn beim Ehebruch fotografiert und erwartet nun eine noch größere Story. Um ans Ziel zu gelangen, nutzt er ausgerechnet Winters Tochter Alexandra, die als Praktikantin für Gossers Boulevardzeitung arbeitet. Als Alexandra bei ihren Recherchen eine weitere Leiche entdeckt und kurz darauf ein Mordanschlag auf Zeisinger verübt wird, setzt sich für Winter das Puzzle allmählich zusammen. Mit ''Der süße Duft des Bösen'' hat Erfolgsregisseur Peter Sämann eine spannende Episode der erfolgreichen Krimi-Reihe ''Mord in bester Gesellschaft'' inszeniert. Dieses Mal muss der scharfsinnige Psychologe Wendelin Winter einen Mordfall in der Münchner High Society untersuchen - und kommt dabei einem Sumpf aus Liebe, Eifersucht und Drogenhandel auf die Spur. In den Hauptrollen wieder Fritz Wepper und seine Tochter Sophie, daneben Peter Sattmann, Alexander Held, August Schmölzer und Katerina Jacob. Mord in bester Gesellschaft war eine Krimireihe, die ab 2007 in unregelmäßigen Abständen im Ersten ausgestrahlt wurde.

Fritz Wepper ("Dr. Wendelin Winter") - Sophie Wepper ("Alexandra Winter") - Alexander Held ("Bernd Zeisinger") - Katerina Jacob ("Regine Fischer") - August Schmölzer ("Karl Baumgartner") - Nina Gnädig ("Ariane Jäger") - Peter Sattmann ("Jacki Gosser") - Simon Licht ("Dr. Lohmeyer") - Tobias Schönenberg ("Nicky Huber") - Robert Jarczyk ("Hans-Georg Fischer")
Film
22:50
80min
Polizeiruf 110: Der Teufel hat den Schnaps gemacht
Staffel 11: Episode 1 Krimireihe, Deutschland, DDR 1981 Regie: Manfred Mosblech Autor: Lothar Dutombe Musik: Hartmut Behrsing Kamera: Günter Eisinger

Seit Theo Lute seinen einzigen Sohn bei einem Autounfall verloren hat, ist er dem Alkohol verfallen und vernachlässigt seine Autowerkstatt. Eines Morgens ist er fort. Seine Frau findet einen Abschiedsbrief, in dem er sich des Mordes bezichtigt und deshalb nicht länger am Leben bleiben wolle. Frau Lute schaltet sofort die Polizei ein. Hauptmann Fuchs übernimmt den Fall. Eine fieberhafte Suche beginnt. Theo will sich an einem Baum im Wald aufhängen. Doch dann verlässt ihn im letzten Moment der Mut und er geht zurück in die Stadt. Dort wird er von der Polizei in völlig betrunkenem Zustand aufgegriffen. Aber was verbirgt sich hinter Theos Selbstbezichtigung, er habe jemanden umgebracht? Die Polizei findet heraus, dass Theo den Abend vor seinem Selbstmordversuch mit seinem Freund Eugen in dessen Datsche verbracht hat. Hilde, eine Frau aus dem nahe gelegenen Dorf, war ebenfalls dabei. Wenig später wird sie tot aufgefunden. Aber war Theo wirklich der Mörder? ''Der Teufel hat den Schnaps gemacht'' war einer der ersten Polizeirufe, der sich mit dem Alkohol-Problem beschäftigte und er wurde damals heiß diskutiert. Die schonungslose Darstellung des Theo Lute gehört zu den überzeugendsten Leistungen des Schauspielers Ulrich Thein (1930-1995). Was der ''Tatort'' für Westdeutschland war, war der ''Polizeiruf 110'' für die ehemalige DDR. Aufgrund der hohen Qualität und Beliebtheit bei den Zuschauern überlebte das Format auch die Wiedervereinigung. Seitdem läuft die Krimiserie als gesamtdeutsche Ausstrahlung auch mit westdeutschen Kommissaren und Einsatzorten.

Peter Borgelt ("Oberleutnant Fuchs") - Jürgen Zartmann ("Oberleutnant Bergmann") - Ulrich Thein ("Theo Lute") - Annekathrin Bürger ("Helga Lute") - Ezard Haußmann ("Eugen Zoch") - Regina Beyer ("Frau Zoch") - Hildegard Alex ("Hilde") - Dietmar Obst ("Hauptwachtmeister Brendel") - Fred Ludwig ("Paul Rei") - Arthur Jopp ("Rentner mit Strohhut") - Otmar Richter ("Abschnittsbevollmächtigter") - Willi Schrade ("Willi, Traktorist") - Günter Schubert ("Verkäufer am Kiosk") - Felix Bellmann ("Uwe, das Kind") - Werner Kamenik ("Angler") - Roman Silberstein ("Fischer") - Helmut Krätzig ("Kaderinstrukteur") - Jürgen Hilbrecht ("Arzt am S-Bahnhof") - Karl Maria Steffens ("Arzt am See") - Rainer Luhn ("Mann im Wald") - Gerlinde Bölke ("Frau im Wald") - Ralf-Günter Krolkiewicz ("Junger Mann auf Traktor-Anhänger") - Dorothea Mommsen ("Ältere Dame") - Jutta Molter ("Hundebesitzerin") - Oliver Breithaupt ("Junge") - Peter Abramek ("Mann der K") - Matthias Molter ("Erwin, Hundebesitzer") - Erdmute Schmidt-Christian ("Ulla, Kollegin v. Hilde") - Jörg Zicknick ("Sohn von Zoch")
Serie
00:10
93min
Klemperer - Ein Leben in Deutschland
Hotel Aviv / 8. Verdunkelung Staffel 1: Episode 6 Dramaserie, Deutschland 1999 Regie: Andreas Kleinert Autor: Peter F. Steinbach Musik: Andreas Hoge Kamera: Rudolf Blahacek

7. Hotel Aviv Sommer 1939. Der Krieg rückt unaufhaltsam näher. Nach einem Konzert, das die Klemperers nur draußen vor der Tür mithören können, bricht Victor zusammen. Sein Herz ist angegriffen. Er wird zu Dr. Annemarie Euler nach Heidenau gebracht. Annemarie riskiert nicht nur ihre Approbation, indem sie Juden behandelt. Sie tut weit mehr. In einem Flügel des Krankenhauses existieren einige geheime Zimmer, die ''Abteilung Nibelungen''. Dort kann Victor Klemperer ein paar Tage bleiben, um sich zu erholen. ''Hotel Aviv'' nennen er und seine Mitbewohner, Fräulein Wiesenthal und Rechtsanwalt Meierheim, Annemaries Versteck. Eva ist alleine in Dölzschen, als der kleine Benno den Kriegsausbruch verkündet. Kurz darauf muss sie eine weitere Hiobsbotschaft verkraften: Sie und Victor sollen aus dem geliebten Haus vertrieben werden. Nach einer kurzen Krise ist Eva entschlossen, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als SS-Müller wieder einmal mit einer dreisten Bitte um Geld bei ihr auftaucht, trifft Eva mit ihm eine Abmachung: Sie gibt Müller die verlangten 200 Mark, den gesamten Erlös ihres Familiensilbers, das sie ins Leihhaus gebracht hatte. Dafür muss Müller sie mit dem Wagen nach Heidenau bringen, um Victor abzuholen. Auf der Rückfahrt soll Klemperer selbst fahren dürfen, obwohl ihm der Führerschein schon vor längerem abgenommen wurde. Eva möchte, dass Victor ein letztes Mal seinen Traum vom Fahren genießen kann, bevor Beschlagnahmung und Vertreibung drohen. Von einer weiteren Fracht ahnt Müller allerdings nichts. Im Auto schmuggelt Eva den Davidstern der Synagoge nach Heidenau. 8. Verdunkelung Juli 1940. Victor Klemperer wird Opfer einer Denunziation. Wegen Verstoßes gegen die Verdunkelungsvorschriften muss er eine Gefängnisstrafe absitzen. Eine absurde Vorstellung für den ehemaligen Professor der Romanistik, doch er kann der Justizmaschinerie der Nazis nicht entgehen. Kaum hat Victor seine Strafe angetreten, erfährt Eva, dass sie ihr Haus aufgeben muss. Wie ihr Bergsohn, der Vorsitzende des Judenrats, erläutert, hat sie nur dann eine Chance, das Haus in Dölzschen zu behalten, wenn sie sich scheiden lässt. Ein Ausweg, der für Eva nicht in Frage kommt. Wenn es wirklich sein muss, wird sie mit Victor in das ''Judenhaus'' ziehen, in dem ihnen ein Zimmer zugewiesen wird. Während Victor im Gefängnis bislang ungekannte Demütigungen erdulden muss, nimmt Eva den unvermeidlichen Auszug aus Dölzschen in Angriff. Zuerst bringt sie Victors Tagebücher bei Annemarie in Sicherheit. Dort trifft Eva den im Krieg erblindeten Eberhard Klingler wieder, einen jungen Mann, bei dem sich Hilflosigkeit und Attraktivität auf verwirrende Weise mischen. Zusammen mit Fräulein Sonja und Feller steht Klingler Eva beim Umzug ins ''Judenhaus'' bei. Trotz ihres Kummers, ihr geliebtes Haus im Grünen und einen Großteil ihres Besitzes zurücklassen zu müssen, schaut Eva der ungewissen Zukunft entschlossen entgegen. Irgendwann wird man Victor entlassen - dann braucht er ein Zuhause, und sei es nur ein jämmerliches, übervolles Zimmer im ''Judenhaus''. Victor Klemperer: Matthias Habich Eva Klemperer: Dagmar Manzel Sonja: Esther Esche Annemarie: Nicole Heesters Pfarrer Dost: Gerd Olschewski Frau Pichelott: Gudrun Gabriel Friedhelm Pichelott: Fabian Busch Hermine Kraithaim: Katrin Saß Frau Fruchtmann: Simone von Zglinicki Weinstein: Tilo Prückner Heinrich Feller: Hans Peter Korff Herr Bergsohn: Heinrich Giskes Deutsches Historiendrama auf der Grundlage der Tagebücher von Victor Klemperer, einem deutschen Literaturwissenschaftler und Schriftsteller, der als Jude nach der Machtergreifung der Nazis nicht die Zeichen der Zeit erkennen will. Während viele seine jüdischen Freunde emigrieren oder schlichtweg verschwinden, will er in Deutschland bleiben.

Matthias Habich ("Victor Klemperer") - Dagmar Manzel ("Eva Klemperer") - Esther Esche ("Sonja") - Nicole Heesters ("Annemarie") - Gerhard Olschewski ("Pfarrer Dost") - Fabian Busch ("Friedhelm Pichelott") - Gudrun Gabriel ("Frau Pichelott") - Heinrich Giskes ("Herr Bergsohn") - Hans-Peter Korff ("Heinrich Feller") - Tilo Prückner ("Weinstein")
Film
23:35
90min
Das Verschwinden - Weil wir euch lieben: Weil wir euch lieben ()
(Das Verschwinden) Krimireihe, Deutschland, Tschechien 2017 Regie: Hans Christian Schmid Autor: Bernd Lange Musik: The Notwist Kamera: Yoshi Heimrath

''Das Verschwinden'' einer jungen Frau erzeugt einen unheilvollen Sog, der auch andere Jugendliche mitzureißen droht. Im zweiten Teil der Miniserie versuchen die Eltern verzweifelt, ihre Kinder aus dem Kreislauf von Sucht und Kriminalität herauszuziehen. Das Fatale ist: Jeder denkt dabei nur an sich und möchte etwas verbergen. Hauptdarstellerin Julia Jentsch als Mutter und unkonventionelle Ermittlerin steht im Zentrum des Krimidramas. Sie bewegt sich in einem Kartenhaus aus Lügen und Geheimnissen, das jederzeit durch eine einzige Erschütterung einstürzen kann. Regisseur Hans-Christian Schmid gelingt es gekonnt, das unergründlich wirkende Abdriften der Jugend ebenso wie das hilflose Versagen ihrer Eltern zu erzählen. Michelle Grabowski (Julia Jentsch) findet im nahe gelegenen tschechischen Grenzort das Kleid, das ihre Tochter Janine (Elisa Schlott) getragen hat, als sie zum letzten Mal gesehen wurde. Nun macht die Polizei endlich eine Vermisstenmeldung, ermittelt aber immer noch mit angezogener Handbremse. Schließlich könnte Janine, wie ihre Freundin Manu Essmann (Johanna Ingelfinger) vermutet, sich einfach klammheimlich aus dem Staub gemacht haben, um das langweilige Provinzleben und ihre überfürsorgliche Mutter hinter sich zu lassen. Michelle setzt dennoch ihre Suche auf eigene Faust fort und findet heraus, wie tief ihre Tochter und ihre Freundinnen im Drogensumpf stecken: Sie machen Geschäfte mit dem Kleindealer Tarik Karaman (Mehmet Atesçi) und haben eine große Menge Crystal Meth jenseits der Grenze gekauft. Manus Eltern, das einflussreiche Unternehmerpaar Leo (Sebastian Blomberg) und Steffi Essmann (Nina Kunzendorf), versuchen mit allen Mitteln, den äußeren Schein zu wahren - dabei wissen beide, dass ihre Tochter abhängig ist und kurz vor dem völligen Absturz steht. Nicht nur ihre Sucht macht der Studentin ernste Probleme: Sie wird von einem Gangster (Andreas Bichler) bedroht, der an das von Janine versteckte Crystal Meth will. Aus Angst vor ihm muss Manu alles daransetzen, endlich den verschwundenen Stoff aufzutreiben. In dem kleinen Ort Forstenau, nahe der tschechischen Grenze, verschwindet eines Tages die 20-jährige Janine Grabowski nahezu spurlos. Während alles darauf hindeutet, dass Janine aus freien Stücken ihre Heimatstadt einfach hinter sich gelassen hat und der Fall bei der Polizei deswegen schnell zu den Akten gelegt wird, ist ihre Mutter Michelle der festen Überzeugung, dass Janine Opfer eines Verbrechens geworden ist. Daher versucht sie der Sache auf eigene Faust auf den Grund zu gehen, wobei sie auf so manches finstere Geheimnis stößt, das nicht nur ihre Tochter, sondern auch sie selbst betrifft...

Julia Jentsch ("Michelle Grabowski") - Elisa Schlott ("Janine Grabowski") - Godehard Giese ("Martin Göhl") - Johanna Ingelfinger ("Manu Essmann") - Sebastian Blomberg ("Leo Essmann") - Nina Kunzendorf ("Steffi Essmann") - Mehmet Atesci ("Tarik Karaman") - Saskia Rosendahl ("Laura Wagner") - Caroline Ebner ("Annegret Wagner") - Michael A. Grimm ("Helmut Wagner")
Info
01:05
45min
I love Trump - Warum Amerikaner ihren Präsidenten lieben
(Die Story) Reportagereihe, Deutschland 2018

In Winston County, Alabama ist man mitten im Trump-Land. 90 Prozent haben hier vor zwei Jahren für den heutigen Präsidenten gestimmt. Der Kreis liegt drei Autostunden südlich von Nashville, es gibt hier viel Wald und eine Statue, die an den Bürgerkrieg zwischen den Nord und Südstaaten erinnert. Winston County gehört zu den Dry Countys: Der Verkauf von Alkohol ist hier verboten. Wenn man feiert, dann mit einem All you can eat - Pfannkuchebuffet. Hier lieben sie Donald Trump. In Deutschland hält jeder zweite Trump für gefährlicher als den nordkoreanischen Präsidenten Kim Jong Un. Trump ist hier so unbeliebt wie kein amerikanischer Präsident zuvor. Doch auch viele der Amerikaner, die CNN schauen, die Washington Post oder New York Times lesen, erleben einen Regierungschef, der von einem Skandal zum nächsten stolpert, der an Inkompetenz nicht zu überbieten scheint und der auch in Amerika mehr und mehr an Glaubwürdigkeit verliert. Story-Autor Peter Onneken reist nach Winston County und mietet sich dort ein, um zu verstehen: Wieso lieben Amerikaner Trump? Wie groß ist sein Rückhalt und wie kommt es, dass viele im Land ihm eine zweite Amtszeit zutrauen? Einen Tag nach den Senats- und Kongresswahlen, die für Trump auch ein Stimmungstest sind, blickt die Story auf Amerika: Glauben Amerikaner noch an Donald Trump und wie wahrscheinlich sind ''Four more years'', weitere vier Jahre Trump?

Info-Sendung
23:15
60min
Die Lust der Frauen
Ein Film über die Liebe, das Leben und Sex im Alter Dokumentation, Österreich 2011 Regie: Gabriele Schweiger Musik: The Rounder Girls Kamera: Eva Testor

Sie wollen ihn noch, den Sex, und sie haben ihn auch - und zwar in der Qualität, die Sex hat, wenn Erotik nicht mehr mit Jugend und Schönheit gekoppelt ist - oder gar verwechselt wird. Sie nehmen sich den 40-jährigen Liebhaber, den manche 30-Jährige gerne hätte, sie suchen im Internet nach Sexpartnern und sind auch verliebt. Oder sie entscheiden sich gegen den einen oder anderen Partner. ''Die Lust der Frauen'' erzählt vom sexuellen Begehren von vier Frauen gehobenen Alters mit unterschiedlichen Biografien, Lebensumständen und Bedürfnissen. Vom täglichen Kampf, zum eigenen Begehren zu stehen und gewonnene Freiheiten aufrecht zu erhalten. Der Dokumentarfilm über den Umgang mit dem eigenen, alternden Körper zeigt die Schwierigkeiten, die in den unterschiedlichen Paarkonstellationen zum Tragen kommen, von kulturellen oder altersbedingten Differenzen bis zu Impotenz, und wie man damit kreativ umgehen kann; gesellschaftliche Schranken müssen überwunden werden, traditionelle Moralvorstellungen, mit denen alle Protagonistinnen zu kämpfen haben, ebenso. Der aufklärerische und witzige Film zeigt mutige Selbstverwirklichung und die Selbstbestimmung über den eigenen Körper: ein Thema, das alle einholen wird.

Egon Biechl - Brigitte Pfeiffer - Christa Wagner - Ina Biechl - Birgit Meinhard-Schiebel - Sambila Jeremie Yerbanga - Bernadette Beiwl
Info
00:15
25min
Der Tod - das letzte Tabu: Mein Kind ist unheilbar krank
(Reporter) Reportagereihe, Schweiz 2019

Der Tod - das letzte Tabu (4/4): Mein Kind ist unheilbar krank ''Wie lange soll mein Kind leben?'' Für Eltern eine der wohl traurigsten und zugleich brutalsten Fragen überhaupt. ''Reporter'' traf Familien, die Antworten auf diese Frage finden müssen. Die Eltern von Ceren, Magali und Liam müssen sich mit dem Sterben ihrer Kinder auseinandersetzen. Wenn man sich gegen lebenserhaltende Maßnahmen entscheidet, hat man dann trotzdem genug gekämpft? Wie egoistisch ist es, wenn man nicht loslassen kann? Die 13-jährige Ceren kann nicht mehr sprechen, sich nicht mehr bewegen und muss künstlich beatmet und ernährt werden. Ohne diese Maßnahmen wäre Ceren längst tot. Sie leidet an Morbus Pompe, einer neuromuskulären Erkrankung. Für ihre Eltern, die das sterbenskranke Mädchen daheim pflegen, ist klar, dass ihre Tochter im Kreis der Familie sterben soll. Wann? Nie. So der natürliche Wunsch der Eltern. Und doch fragen sie sich: Was hat Ceren noch von diesem Leben? ''Sie hat heute kurz gelächelt.'' Für die Eltern ein untrügliches Zeichen, dass ihre Tochter noch dableiben mag.Magali ist soeben 15 Jahre alt geworden und hat ihren Geburtstag zusammen mit ihren Freundinnen zu Hause gefeiert. Oft sieht sie diese nicht mehr. Magali leidet an Rasmussen-Enzephalitis, einer lebensbedrohlichen Krankheit, die das Hirn schädigt. Aus dem gesunden Mädchen, das sie war, ist ein schwerstbetroffener Teenager geworden. Sie ist sowohl kognitiv als auch körperlich eingeschränkt. Im Frühling dieses Jahres wäre Magali fast gestorben. Ihre Eltern sind aufgrund der Krankheit gezwungen, sich mit dem Tod ihrer Tochter auseinandersetzen.Sowohl Magalis als auch Cerens Familie werden vom Palliative Care Team des Zürcher Kinderspitals auf ihrer Suche nach Antworten begleitet. Ein Prozess, der sich im Verlauf der Krankheit immer wieder ändern kann. Laut der Palliativmedizinerin Eva Bergsträsser ist eine solche Unterstützung wichtig und folgenschwer: ''Die Eltern müssen mit der Entscheidung, etwas künstlich zu beschleunigen oder abzubremsen, im Nachhinein weiterleben.''Liams Eltern haben bis zum Schluss um das Leben ihres Sohnes gekämpft. Er ist mit drei Jahren an Leukämie gestorben. ''Wir wollten, dass Liam am Leben bleibt'', erzählen die Eltern der Reporterin Vanessa Nikisch im Film. ''Deshalb kam für uns ein Therapieabbruch nicht infrage.'' Erst ganz am Ende seien sie mit der Frage ''Wie weiter?'' konfrontiert gewesen. ''Doch Liam hat uns die Entscheidung abgenommen.''

Musiksendung
23:45
75min
BR-KLASSIK: Cristian Macelaru und Leonidas Kavakos
(BR-Klassik) Dimitri Schostakowitsch und Igor Strawinsky Konzert, Deutschland 2018 Regie: Elisabeth Malzer Gäste: Leonidas Kavakos

Dmitri Schostakowitsch: Violinkonzert Nr. 1 a-Moll, op. 77 Cristian Macelaru und Leonidas Kavakos Leonidas Kavakos, in der Saison 2018/19 Artist in Residence beim Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, spielte im November 2018 das Violinkonzert Nr. 1 a-Moll, op. 77 von Dmitri Schostakowitsch. Die musikalische Leitung in der Philharmonie im Münchner Gasteig hatte Cristian Macelaru. Komponiert in den Jahren 1947/48, spiegelt das Konzert die beklemmende, ambivalente politische Atmosphäre, in der Schostakowitsch arbeiten musste. Bei Dmitri Schostakowitsch sind stets die politischen Umstände, unter denen er ein Werk geschrieben hat, hörbar. Natürlich kann sich kein Komponist dem entziehen, jeder ist als Mensch und Künstler betroffen vom politischen Umfeld seiner Zeit, aber bei Schostakowitsch wurde das Werk geradezu zum Spiegel der sowjetischen Ära. Einerseits wusste die sowjetische Führung um die Bedeutung Schostakowitschs, gerade auch außerhalb Russlands, und versuchte immer wieder, ihn auch als Aushängeschild zu benutzen. Andererseits wusste sie aber auch um die politischen Bezüge in seinen Werken, zensierte sie immer wieder, drangsalierte den Komponisten. Diese Ambivalenz wird spürbar bei seinem ersten Violinkonzert. Geschrieben wurde es in den Jahren 1947/48, also einer Zeit, in der Schostakowitsch mehrfach den renommierten Stalinpreis sowie den Leninpreis bekommen hatte und zum Volkskünstler der Sowjetrepublik ernannt worden war. Zeitgleich wurde ein Beschluss gegen ''Formalismus und Volksfremdheit in der Musik'' erlassen, der auch auf Schostakowitsch abzielte. Dieser verlor daraufhin seine Lehrämter an den Konservatorien in Moskau und Leningrad, also zentrale Einnahmequellen. In dieser heiklen Situation blieb das Violinkonzert zunächst in der Schublade und wurde erst 1955, nach Stalins Tod, während des sogenannten Tauwetters, mit großem Erfolg uraufgeführt vom legendären Geiger David Oistrach. Für den Solisten und auch das Orchester stellt das Konzert eine große Herausforderung dar - nicht nur wegen der außerordentlichen technischen Ansprüche, sondern auch, weil über weite Strecken des monumentalen Werks eine beklemmende, fatalistische Stimmung transportiert werden muss, die in teils befreiende, teils verzweifelte Ausbrüche mündet. Leonidas Kavakos, in der Saison 2018/19 Artist in Residence beim Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, spielte im November 2018 das erschütternde Violinkonzert Nr. 1 a-Moll, op. 77. Die musikalische Leitung in der Philharmonie im Münchner Gasteig hatte Cristian Macelaru.

Spielfilm
00:10
85min
Charlotte Link - Das andere Kind
Krimi, Deutschland 2013 Regie: Urs Egger Autor: Stefan Dähnert Kamera: Martin Kukula

Rätselhafte Morde und dunkle Familiengeheimnisse erwarten Ärztin Leslie Cramer im nordenglischen Küstenstädtchen Scarborough. Dass auch sie darin verwickelt ist, realisiert sie erst spät. Mit Marie Bäumer, Fritz Karl und Hannelore Hoger hochkarätig besetzter Zweiteiler nach einem Bestseller von Charlotte Link. Um der Verlobungsfeier ihrer Jugendfreundin Gwen beizuwohnen, begibt sich die erfolgreiche Londoner Ärztin Leslie Cramer ins verschlafene nordenglische Städtchen Scarborough. Auch ihrer ebenfalls dort ansässigen Großmutter Fiona will sie einen Besuch abstatten. Doch Scarborough präsentiert sich alles andere als beschaulich: Ein grausamer Mord an einer Studentin sorgt für Entsetzen unter den Bewohnern. Während die Polizei fieberhaft nach dem Mörder fahndet, wird Leslies Oma unverhofft von ihrer Vergangenheit eingeholt. Noch ahnt Leslie nicht, inwieweit sie selbst davon betroffen ist. (Zweiter und letzter Teil am 5. Februar, ORF2)

Marie Bäumer ("Leslie Cramer") - Bronagh Gallagher ("Gwen Beckett") - Hannelore Hoger ("Fiona Barnes") - Fritz Karl ("Dave Tanner") - Raquel Cassidy ("Valerie Almond") - Teresa Churcher ("Ena Whitty") - Clemens Schick ("Stan Gibson") - Neil Bell ("Sergeant Reek") - Matthew Marsh ("Stephen Cramer") - Richard Johnson ("Chad Beckett") - Lolita Chakrabarti ("Semira Newton")