Was kommt am 30.10.2019 im TV-Programm?

Folgesendung
Film
22:05
90min
Tatort: Déjà vu
Staffel 1: Episode 1045 Krimi, Deutschland 2018 Regie: Dustin Loose Autor: Mark Monheim - Stephan Wagner Musik: Dürbeck - Dohmen Kamera: Clemens Baumeister

Der neunjährige Rico verschwindet. Bald darauf finden Jugendliche seine Leiche am Elbufer. Kommissar Schnabel konnte schon das Verschwinden eines anderen kleinen Jungen vor über drei Jahren nicht aufklären. Gibt es womöglich einen Zusammenhang zwischen den Fällen? Während ein weiterer Junge in höchste Gefahr gerät, findet Sieland den entscheidenden Hinweis in der alten Ermittlungsakte. Die Königsklasse der deutschsprachigen Krimilandschaft. Jede Sendeanstalt der ARD (plus ORF und SF) schickt mindestens ein Ermittlerteam ins Rennen. Die Filme leben vor allem vom Lokalkolorit der jeweiligen Region oder Stadt und den starken Persönlichkeiten der Kommissare. Für Schauspieler ist die Übernahme einer Rolle als Tatort-Kommissar wie ein Ritterschlag. Figuren wie Trimmel, Schimanski und Odenthal geniessen mittlerweile Kultstatus.

Alwara Höfels ("Oberkommissarin Henni Sieland") - Karin Hanczewski ("Oberkommissarin Karin Gorniak") - Martin Brambach ("Kommissariatsleiter Peter Michael Schnabel") - Alice Dwyer ("Jennifer Wolf") - Benjamin Lillie ("René Zernitz") - Niels Bruno Schmidt ("Micha Siebert") - Jörg Malchow ("Stefan Krüger") - Franziska Hartmann ("Sandra Krüger") - Jörg Witte ("Matej Nemec") - Anna Grisebach ("Julia Nemec")
Film
22:25
85min
Der grosse Kater
Drama, Schweiz, Deutschland, 2010 Regie: Wolfgang Panzer Autor: Dietmar Güntsche - Thomas Hürlimann - Claus Peter Hant Musik: Patrick Kirst Kamera: Edwin Horak

Eigentlich war der ''große Kater'' (Bruno Ganz), wie alle Welt ihn nennt, mit der Wahl zum Schweizer Bundespräsidenten auf dem Höhepunkt seiner Karriere angelangt. Seit geraumer Zeit aber geht es für den einstigen Erfolgspolitiker nur noch bergab. Seine Ehe mit der wesentlich jüngeren Marie (Marie Bäumer) steckt in einer Sackgasse, seine politischen Entscheidungen stoßen bei Parteigenossen, Bevölkerung und Kirchenvertretern auf offene Ablehnung. Und sein achtjähriger Sohn liegt in einer Krebsklinik und ahnt nicht, dass er den sehnlich erwarteten Familienurlaub am Meer nicht mehr erleben wird. Hin- und hergerissen zwischen privaten Sorgen und politischen Notwendigkeiten beauftragt Kater seinen Pressechef Magun (Justus von Dohnányi), einen Staatsempfang für das spanische Königspaar zu einem Medienspektakel aufzubauschen. Das Treffen soll ihn aus dem Umfragetief holen. Tatsächlich aber will ausgerechnet sein engster Vertrauter Pfiff (Ulrich Tukur) das Ereignis nutzen, um den Präsidenten endgültig zu Fall zu bringen - in der Hoffnung, als strahlender Retter dessen Nachfolge anzutreten. Mit Unterstützung des päpstlichen Nuntius (Edgar Selge) plant er eine perfide Intrige, die Kater emotional zermürben, einen Keil zwischen ihn und Marie treiben und ihn in aller Öffentlichkeit bloßstellen soll. Zunächst scheint der Plan aufzugehen: Das Festbankett zu Ehren des spanischen Königspaares endet in einem lautstarken Eklat. Der ''große Kater'' ist am Ende - so scheint es zumindest. Die Romanverfilmung ''Der große Kater'' wirft einen bitterbösen Blick auf die Ränkespiele hinter den politischen Kulissen der Macht. Bei aller Dramatik und manch satirischer Überzeichnung wirken die Geschehnisse sehr realistisch. Kein Wunder, denn Thomas Hürlimann, Autor der Buchvorlage, weiß, wovon er erzählt: Sein Vater Hans Hürlimann war 1978 selbst Schweizer Bundespräsident und lud während seiner Amtszeit das spanische Königspaar zu einem Staatsbesuch ein. Neben den geschliffenen Dialogen und einer bemerkenswerten Inszenierung lebt der Film nicht zuletzt von den herausragenden Schauspielern. Vor allem Bruno Ganz liefert als Politiker unter Beschuss eine vielschichtige, zu Herzen gehende Darstellung. Beim Bayerischen Filmpreis 2010 wurde ''Der große Kater'' mit dem Produzentenpreis ausgezeichnet.

Bruno Ganz ("Kater") - Marie Bäumer ("Marie") - Ulrich Tukur ("Dr. Stotzer / Pfiff") - Christiane Paul ("Dr. Bässler") - Edgar Selge ("Nuntius") - Justus von Dohnányi ("Magun") - Antoine Monot ("Bobo Carluzzi") - Daniel Olivier ("André") - Martin Rapold ("Matti") - Moritz Möhwald ("Louis")
Info-Sendung
22:45
30min
früher oder später
aus fleisch und blut Dokureihe, Deutschland 2018 Regie: Pauline Roenneberg

Wieder ist jemand gestorben. Die Bestatter Ernst und Roswitha Schöfl leben von den Toten, weil die Milch ihrer Kühe nicht genug abwirft. Unerwartet kommt neues Leben in die Gemeinde: Eine vegane Kommune zieht nach Schönsee ... BR Fernsehen zeigt gleich im Anschluss an diesen ersten Teil ''aus fleisch und blut'' die weiteren drei Teile der schwarzhumorig-skurrilen Dokumentarserie über die Geschichte des Oberpfälzer Dorfes Schönsee. Es ist Winter in der Oberpfalz, der mit Schnee bedeckte Ort scheint friedlich. Doch das Leben schwindet. Die Jungen ziehen fort und die Alten sterben. Ein Glück fu¨r Ernst und Roswitha, denn um ihren Hof zu retten, arbeiten die beiden auch als Bestatter. Als eine vegane Kommune in das leerstehende Jagdhotel einzieht, prallen zwei Welten aufeinander. Denn mit der ''Nature Community'' kommen radikale Freidenker in den Ort, die alles anders machen wollen. So wie die schwangere Sandra, die sich für ihre Tochter eine große, bunte Familie wünscht. ''früher oder später'' ist eine vierteilige schwarzhumorige Dokumentarserie über die Geschichte eines Ortes in der Oberpfalz. Die weiteren drei Teile folgen gleich am Anschluss. Vier Jahre lang tauchte Pauline Roenneberg ein in den Kosmos von Schönsee. Gemeinsam mit Bildgestalterin Zoë Schmederer machte sie bei ihren beiden Protagonisten ein Praktikum als Bäuerin und Bestatterin. Was aber mit zwei Hauptfiguren begonnen hatte, nahm eine Wendung mit dem Verkauf eines Hotels in Schönsee. Das Haus wurde von einer Gruppe von Veganern erworben, die meditiert, Mantras singt und eine Diskussionskultur pflegt. Eine Situation, wie sie bisher oft und erfolgreich erfunden wurde. Berühmtes Beispiel ist Monty Pythons Satire ''The Meaning of Life'', in der Katholiken und Protestanten im selben Ort wohnen und einander nur durch die Fensterscheiben beäugen. Auch für Pauline Roenneberg gibt es nicht nur die eine Wahrheit, denn die Realität ist viel komplexer. So gelang es der Regisseurin sogar zu filmen, als sich ein Unfall ereignete, sie war bei der Einkleidung von Leichen dabei, auf Beerdigungen, auf einer Chorreise, beim Gottesdienst, beim Leichenschmaus, bei Diskussionen in der Kommune, bei der Meditation. Eine eigene Rolle spielt die Musik, die Gerd Baumann komponiert und mit Dreiviertelblut produziert hat. ''früher oder später'' war nominiert für den Deutschen Dokumentarfilm Musikpreis, den Deutschen Kamerapreis und den Arri Amira Award. Für ihre Regieleistung bekam Pauline Roenneberg für die von BR Fernsehen, der HFF München und der wirFILM produzierte Serie den FFF Förderpreis Dokumentarfilm verliehen. Für ihre Leistung als Produzenten wurde Isabelle Bertolone und Marius Ehlayil der Filmnachwuchspreis First Steps (No Fear Award) überreicht. ''Pauline Roenneberg hat diesen Alltag in humorvollen Bildern und (hochdeutsch untertitelten) Dialogen eingefangen, die sie gelegentlich mit zeitgemäßer Volksmusik wie dem ''Deifedanz'' der Band Dreiviertelblut unterlegt.'' (Spiegel online, 28.11.2018)

Serie
23:20
50min
Weissensee
Alles für die Liebe Staffel 1: Episode 3 Dramaserie, Deutschland 2010 Regie: Friedemann Fromm Autor: Annette Hess Musik: Stefan Mertin - Martin Hornung Kamera: Michael Wiesweg

Martin kann Julia überzeugen, dass sie zusammen stärker sind als die Kräfte, die sie auseinanderbringen wollen. Sie beantragen eine gemeinsame Wohnung: Die Dame beim Wohnungsamt fühlt sich von Julia und Martin an ihre eigene große Liebe erinnert und drückt ein Auge zu. Sie kann den beiden eine Ausbauwohnung verschaffen. Aber ein Anruf von Hans reicht aus, ihnen die Wohnung wieder wegnehmen zu lassen. Nach seinem Zusammenbruch in der Zelle ist Robert Schnyder mit einem Zuckerschock ins Krankenhaus eingeliefert worden. Doch obwohl es zu außenpolitischen Schwierigkeiten im Fall Schnyder kommt, erhält Falk Anerkennung von Gaucke, seinem Chef im MfS. Gegen den Willen von Hans bekommt er freie Hand, im Fall Hausmann aktiv zu werden. Sofort lässt er Dunjas Wohnung verwanzen. Hans protestiert erfolglos gegen die Observierung. Als der Westberliner Musikagent Meigold, der Dunja eine Plattenveröffentlichung im Westen vorgeschlagen hat, in ihrer Wohnung eine Platte mit ihr produziert, wird die gleich doppelt aufgezeichnet: einmal von Meigold, einmal von der Stasi. Falk, der die Liebe seines Bruders zu Julia nicht akzeptieren kann und Konsequenzen sowohl im MfS als auch für die Familie fürchtet, überredet Martins Exfrau Marion, die gemeinsame Tochter Lisa als Druckmittel einzusetzen, um Martin zurückzugewinnen. Daraufhin entzieht Marion ihrem Exmann das Besuchsrecht für das Kind, solange er mit Julia zusammen ist. Martin ist verzweifelt, glaubt, sich zwischen Lisa und Julia entscheiden zu müssen, und weiß schließlich keinen anderen Ausweg als sich von Julia zu trennen - allerdings, ohne ihr die wahren Gründe offenzulegen. Als Marion ihre Tochter vom Kinderhort abholen will, hat sich das Mädchen schon allein auf den Heimweg gemacht: Sie will zu ihrem Vater. Marion schlägt Alarm bei Kupfers. Die Familie gerät in Panik: Ein Triebtäter, der sich in der Gegend herumzutreiben scheint, könnte auf das Mädchen gestoßen sein. Die DDR in den 80er Jahren: Hier leben die Familien Kupfer und Hausmann aus Ost-Berlin zwei ganz unterschiedliche Leben. Die Kupfers gehören zum sozialistischen Establishment, die Hausmanns eher in die Szene der Dissidenten. Als Martin Kupfer und Julia Hausmann sich verlieben, gefährden sie damit die Existenzgrundlage beider Familien.

Florian Lukas ("Martin Kupfer") - Hannah Herzsprung ("Julia Hausmann") - Uwe Kockisch ("Hans Kupfer") - Katrin Saß ("Dunja Hausmann") - Ruth Reinecke ("Marlene Kupfer") - Jörg Hartmann ("Falk Kupfer") - Anna Loos ("Vera Kupfer") - Stephan Grossmann ("Peter Görlitz") - Alma Leiberg ("Marion Grambow") - Jonas Hämmerle ("Roman Kupfer")
Serie
23:45
50min
Heiter bis tödlich: Morden im Norden
(Heiter bis tödlich - Morden im Norden) Zahr und Zimmermann Staffel 2: Episode 6 Krimiserie, Deutschland 2013 Regie: Till Franzen Autor: Claus Michael Rohne Musik: Jens Langbein - Robert Schulte Hemming Kamera: Michael Boxrucker

Der erfolgreiche Lübecker Architekt Peter Zahr wird auf einer seiner Baustellen ermordet. Der Zimmermann Herbert Priebe und sein junger Kollege Martens befinden sich zur Tatzeit ebenfalls auf der Baustelle. Martens berichtet Kommissar Finn Kiesewetter, dass kurz nach dem Mord ein Unbekannter einen Kavalierstart in einer Seitenstraße hingelegt hat, er jedoch außer einer großen Staubwolke nichts erkennen konnte. Auf Nachfrage Finns bestätigt Priebe die Beobachtung seines Kollegen und gibt an, den Wagen genauer gesehen zu haben. Es war ein schwarzer VW Passat, ein Wagen, wie ihn der Bauunternehmer Norbert Sackberg fährt. Mit der Aussage Priebes konfrontiert, erzählt der Bauunternehmer den beiden Ermittlern, dass Priebe ihn und Zahr immer noch für seine Firmenpleite vor 20 Jahren verantwortlich macht. Finn bittet seinen Kollegen Schroeter, das Alibi des Bauunternehmers zu überprüfen. Dabei stellt sich heraus, dass der Bauunternehmer und der Architekt bei einem heftigen Streit beobachtet wurden, als sie am Vorabend mit dem Bausenator Flemming-Paulsen den Zuschlag für einen Großauftrag gefeiert haben. Diesen Zuschlag haben sie bekommen, obwohl sie bei der offiziellen Ausschreibung nur den zweiten Platz belegt haben. Auf den ersten Platz kam der junge Architekt Alexander König, der gemeinsam mit seiner schwangeren Frau ein kleines Architekturbüro führt. Ohne diesen Auftrag geht das Büro Pleite und die beiden werdenden Eltern stehen vor dem finanziellen Ruin. Aber was hat Priebe mit der Sache zu tun? Finn und seine Kollegin Sandra Schwartenbeck stoßen auf eine interessante Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Sven Martinek ("Finn Kiesewetter") - Marie Luise Schramm ("Sandra Schwartenbeck") - Tessa Mittelstaedt ("Elke Rasmussen") - Ingo Naujoks ("Lars Englen") - Veit Stübner ("Herr Schroeter") - Christoph Tomanek ("Doktor Strahl") - Jürgen Uter ("Herr Ernst") - Klaus Peeck ("Herbert Priebe") - Alexander Khuon ("Alexander König") - Jan Georg Schütte ("Norbert Sackberg")
Serie
23:40
25min
Dharma & Greg
Der Fall mit der Stripperin Staffel 4: Episode 12 Sitcom, USA 2001 Regie: J.D. Lobue Autor: Chuck Lorre - Bill Prady Musik: Dennis C. Brown Kamera: Steven Silver

Greg hat eine neue Mandantin, die als Nackttänzerin vor allem auf ihren Körper angewiesen ist. Doch genau den hat sie sich bei einem Unfall in einem Einkaufscenter verletzt. Erschwert wird der Fall dadurch, dass Dharma den Juristen der verklagten Partei ziemlich gut kennt. Sie könnten verschiedener nicht sein: die junge Yogalehrerin Dharma Finklestein und der karrierebewußte Yuppie Greg Montgomery. Eine unkonventionelle und eine wertkonservative Welt prallen aufeinander, als sich die beiden verlieben – und heiraten. Für beide Elternpaare eine Horrorvorstellung. Dharmas verrückte Freundin Jane und Gregs Freund und Anwaltskollege Pete vervollständigen das Quartett. Dharma Finklestein stößt in einer Justizbehörde auf den Anwalt Greg Montgomery. Die beiden verlieben sich auf Anhieb – und heiraten wenig später. Erst dann stellen sie fest, daß sie eigentlich ziemlich verschieden sind. Sowohl die Eltern von Greg als auch die Dharmas sind nicht gerade begeistert, als sie von der Eheschließung ihrer Sprößlinge hören. Dementsprechend verläuft das erste Treffen.

Jenna Elfman ("Dharma Finkelstein") - Thomas Gibson ("Greg Montgomery") - Shae D'Lyn ("Jane") - Susan Sullivan ("Kitty Montgomery") - Alan Rachins ("Larry Finkelstein") - Joel Murray ("Pete") - Mitch Ryan ("Edward Montgomery") - Mimi Kennedy ("Abby O'Neil") - Susan Chuang ("Susan") - Helen Greenberg ("Marci")